Welche Weiterbildung lohnt sich 2019 besonders? Wie oft sollte ich mich weiterbilden? Und wie verändert sich das berufliche Lernen 2019 und danach? Wir geben dir einen kompakten Überblick über die 7 wichtigsten Weiterbildungstrends 2019. Los geht’s!

 

2019: einmal weiterbilden? Immer weiterbilden!

Denk bitte einmal kurz an deine Ausbildung zurück. Egal ob Lehre oder Studium – bestimmt hattest du damals mehr als einmal den Gedanken, dass sich diese Lernerei in Kürze auszahlen wird und du dann aber auch erst einmal für sehr lange Zeit genug vom Lernen hast. Weil es anstrengend ist, sich neue Dinge anzueignen und weil es sehr viel Zeit einfordert. Wir haben eine gute Nachricht: 2019 ist das Jahr, in dem Weiterbildungen effizient und damit zeitsparend wie nie zuvor werden. Denn der Weiterbildungsmarkt öffnet sich und bietet heute mehr denn je alltagstaugliche Lernmöglichkeiten an, die du auch berufsbegleitend nutzen kannst. Und das auch solltest, denn in diesem Jahr verlässt die berufliche Weiterbildung endgültig den Status eines netten Goodies und wird zum unabdingbaren Investment für deine eigene sichere berufliche Zukunft. Regelungen wie das neue Qualifizierungschancengesetz 2019 zeigen, dass es ohne Weiterbildung nicht mehr geht. Die Gedanken von damals, einmal zu lernen und dann so schnell nicht wieder, solltest du also in deinem eigenen Interesse schnell beiseiteschieben. Freu dich stattdessen darauf, dass Gesetze wie dieses sogar proaktiv für dich arbeiten und dir beispielsweise großartige Chancen auf eine Förderung bescheren.

 

Weiterbildungstrends 2019

Glücklicherweise ist Weiterbildung 2019 nicht nur wichtiger denn je, sondern auch einfacher als je zuvor. Denn berufliches Lernen passt sich heute verstärkt dem Leben und den alltäglichen Herausforderungen an und muss nicht mehr stur in sehr langen und intensiven Lernblöcken absolviert werden. Sieh dir die 7 größten Trends zur Weiterbildung 2019 an und freu dich auf diese effiziente und praxistaugliche Lernwelt.

 

1. Weiterbildungstrend 2019 : Microlearning

Microlearning ist einer der großen Weiterbildungstrends 2019 und bezeichnet das Lernen in kleinen Einheiten. Du lernst also anders als in einer dreijährigen Ausbildung oder in einem fünfjährigen Studium nicht alle möglichen Randbereiche bis ins Detail kennen, sondern wohldosierte kleine Wissensportionen. Das hat verschiedene Vorteile:

 

2. Weiterbildungstrend 2019: Stufenweises Lernen

Der Trend zum lebenslangen und immer weiter fortlaufenden Lernen bringt die Entwicklung des stufenweisen Lernens mit sich. Weil sich gerade im digitalisierten Arbeitsleben Dinge schnell verändern und weiterentwickeln, passen sich auch berufliche Weiterbildungen daran an. Folglich findest du auf dem Weiterbildungsmarkt 2019 nicht nur umfangreiche Grundausbildungen, sondern mehr und mehr auch Aufbau- und Vertiefungskurse, mit denen du das jeweils nächste Wissenslevel erreichst. Auch das bietet Vorzüge:

 

3. Weiterbildungstrend 2019: videobasiertes Lernen

Dicke Wälzer alias Lernunterlagen werden nach und nach von schlanken Workbooks abgelöst. Hinzu tritt ein neues Medium, das keine komplette Innovation ist, für Weiterbildungen 2019 aber noch wichtiger wird, als bisher. Videobasiertes Lernen, also Unterrichtseinheiten via Video bzw. E-Learning mit Videomodulen, ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil beruflicher Lehrgänge. Warum? Weil sehr viel dafür spricht: 

 

Unser Video gibt einen kleinen Einblick in weitere Vorteile des E-Learnings, die wir 2019 nutzen dürfen.

 

4. Weiterbildungstrend 2019: Mobiles Lernen

Ob digitale Nomaden oder schlichtweg Arbeiten im Wechsel zwischen Büro, Home-Office und Coworking-Space: Wir leben heute mobil. Anlass genug, dass sich auch das Lernen dieser Entwicklung anpasst. Feste Schulungsräume an festen Schulungsorten zu sehr streng geregelten festen Schulungszeiten sind eine aussterbende Spezies. Stattdessen wird zunehmend mobiles Lernen gefragt. Also konkret auch mal ein Lernvideo unterwegs ansehen zu können oder auf die nächste Lektion eines Lehrgangs von unterschiedlichen orten aus zugreifen zu können. Mobiles Lernen hat viele Pluspunkte:

 

5. Weiterbildungstrend 2019: Gemeinsames Lernen

Weil viele Menschen deutlich besser lernen, wenn sie den persönlichen Austausch in einer Gruppe nutzen können, gehört auch das gemeinsame Lernen zu den Weiterbildungstrends 2019. Denn wer sozial, also im Miteinander lernt, profitiert von gleich mehreren Dingen:

Gemeinsames Lernen muss übrigens nicht zwangsläufig an Vor-Ort-Termine gekoppelt sein, sondern kann auch über Chatrooms oder Online-Lerngruppen erfolgen.

 

6. Weiterbildungstrend 2019: Gamification

Lass uns gedanklich noch einmal zurück zum Anfang springen. Wenn wir an die langen Stunden damals in der Uni oder Berufsschule denken, schleicht sich vieles ein, aber vermutlich kein Gefühl der Leichtigkeit. Wie gut, dass wir heute einen großen Schritt weiter sind und moderne Weiterbildungsanbieter zeigen, dass Lernen auch Spaß machen darf. Von Multiple-Choice-Wissenstests, wie wir sie in unseren Lernmodulen fest integrieren über eigene Portale mit spielerisch angelegten Lernübungen gibt es heute bereits einige Möglichkeiten, sich mit Freude weiterzubilden. Die Vorteile liegen auf der Hand:

 

7. Weiterbildungstrend 2019: Persönliches Wachstum

Nicht nur für die Schule lernen wir… aus diesem alten Hut wird 2019 nicht nur ein Trend, sondern eine ganze Weiterbildungsbewegung. Denn im Gegensatz zum vor wenigen Jahren vor allem rein fachlichen Lernen meint sich weiterzubilden 2019 auch das persönliche Wachstum. Schon lange zeigen Studien wie diese zu den Erwartungen an Berufsanfänger, dass eben nicht nur das WAS interessiert, sondern auch das WER und WIE.

all das mitzubringen und stetig zu verbessern ist einer der wohl wichtigsten Weiterbildungstrends 2019. Denn es schafft nicht nur kleine Wissensinseln, sondern fördert die gesamte persönliche Weiterentwicklung. Einige Anbieter erkennen das bereits heute und bieten spezielle Lehrgänge im Selbstmanagement oder ergänzendes Coaching der Teilnehmer an.

 

Dranbleiben und berufliches Glück finden

Alles in allem gewinnt Weiterbildung 2019 viel an Leichtigkeit. Lernen darf Freude machen, gemeinschaftlich erfolgen und vor allem jedem einzelnen dabei helfen, die eigenen beruflichen Ziele zu verwirklichen. Ein schöner Trend also, der insgesamt positiv auf das Jahr 2019 blicken lässt. Teile diese guten Nachrichten gerne gleich über die Share-Buttons unten auf der Seite auf Facebook, Twitter oder einem anderen Lieblingsnetzwerk.

Eine solide Basis, ein gutes Allroundwissen – das ist gut und wichtig. Und trotzdem ist es entscheidend, immer wieder auch in dich als Person zu investieren und dich fachlich wie persönlich weiterzuentwickeln. Aus 22 Gründen, die wir dir in diesem Artikel verraten.

 

Berufliche Kompetenz braucht Wissen und Wollen

Lange Zeit war das Fachwissen der Primus unter den Qualifikationen. Wer einen guten Job finden wollte, tat dies vor allem über Expertenwissen in seinem Fachgebiet. Nach wie vor ist dieses Fachwissen wichtig, vor allem die Tatsache, dass du kontinuierlich dranbleibst und dein Wissen aktuell hältst. Doch Statistiken zeigen, dass die Soft Skills aufholen und sich den Thron der Bewerberanforderungen mit den Hard Skills teilen. So ist es Unternehmen heute nicht nur wichtig, dass Bewerber Hard Skills mitbringen, also dass ein künftiger Buchhalter sich beispielsweise in der Abrechnung auskennt und die entsprechende Software bedienen kann. Sondern es spielt auch eine Rolle, ob jemand lösungsorientiert arbeiten kann und lernbereit ist. Die Top 5 der wichtigsten persönlichen Eigenschaften, die Berufseinsteiger laut Recruitern und Managern haben sollten, sind:

 

Die Umfrage des Jobportal Stepstone, aus der die Zahlen stammen, zeigt klar auf: Soft Skills und Hard Skills gehören heute untrennbar zusammen. Beide sind wichtig und beide brauchst du, wenn du heute erfolgreich sein möchtest.

 

22 Gründe für die Soft-Skill-Hard-Skill-Kombi

 

22 Gründe für die Soft-Skill-Hard-Skill-Kombi

Warum braucht es beides? Weil es dich erfolgreich macht. Lies hier im Detail, wieso das so ist.

 

1. Du stichst heraus:

Aus einer Masse an Bewerbern wird zunächst immer vorsortiert. Je mehr Bewerber fachlich oder persönlich top erscheinen, umso wichtiger wird es, dass du beide Kompetenzen mitbringst. Das schiebt dich im Stapel der Bewerbungen nach vorne.

 

2. Du machst dich interessant:

Heute werden nicht nur Könner, sondern auch Köpfe gesucht. Wenn du besondere Soft Skills mitbringst, macht dich das interessant.

 

3. Du zeigst Kompetenz

Nicht nur auf ein Pferd zu setzen, sondern mehrere Vorzüge zu haben, macht einen kompetenten Eindruck und erhöht deine Chancen in jeder Bewerbungsrunde.

 

4. Du bist unverwechselbar

Deine fachliche Ausbildung haben vielleicht auch andere vorzuweisen, deine methodischen Kompetenzen möglicherweise auch. In dieser Kombination aber bist du unverwechselbar und dadurch interessant.

 

5. Du bist nahbar

Ausschließlich die Hard Skills zu erwähnen, erscheint oft nüchtern und unnahbar. Wenn du deine persönlichen Kompetenzen ergänzt, macht dich das als Person greifbarer. Denn letztlich wirst du nicht im luftleeren Raum arbeiten, sondern immer in Kontakt mit anderen.

 

6. Du bist flexibel

Je spezialisierter du fachlich bist und je ausgeprägter deine Soft Skills sind, umso flexibler einsatzfähig wirst du für ein Unternehmen. Es muss sich nicht auf eine enge Nische beschränken, sondern weiß, dass du entwicklungsfähig und bei Bedarf flexibel einsetzbar bist.

 

7. Du bist kein Fachidiot

Deine Expertise ist top? Deine Soft Skills auch? Wenn du methodische, persönliche und fachliche Kompetenzen vereinst, wirst du zum Experten, der nicht nur viel weiß, sondern auch viel umsetzen kann. Du bist zwar in deinem Gebiet top, aber nicht extrem eng auf dieses beschränkt.

 

8. Du zeigst Motivation

Wenn du sowohl Soft als auch Hard Skills mitbringst, zeigst du die Motivation, permanent an dir selbst zu arbeiten. Ein großer Vorteil.

 

9. Du bist up to date

Dein Wissen ist frisch und auf der Höhe der Zeit und du bist in der Lage mit den aktuellen Tools deiner Branche umzugehen? Perfekt, denn das begeistert jedes zukunftsorientierte Unternehmen für dich.

 

10. Du bist teamfähig

Hard Skills ermöglichen dir, eine ausgeschriebene Aufgabe fachlich zu bewältigen. Persönliche Kompetenzen allerdings erlauben es dir, dich effizient in ein Team einzubringen,. Eine Fähigkeit, die gerade in agilen Unternehmen immer wichtiger wird.

 

11. Du bist ein Erfolgsgarant

Persönlich kompetent und zudem noch fachlich top? Mit dieser Kombination bist du der Garant für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg.

 

12. Du bist diszipliniert

Wer zeigt, dass er gleichzeitig fachlich weiterkommen, sich aber auch persönlich entwickeln möchte, zeigt Disziplin und Durchhaltevermögen.

 

13. Du bist offen für Neues

Unternehmen wandeln sich heute schneller denn je. Mitarbeiter, die Soft Skills und Hard Skills mitbringen und fortlaufend erweitern, zeigen sich offen für Neues.

 

14. Du bist ein Vormacher

Wenn du die Kombination aus Wissen, Können und Wollen mitbringst, bist du gleichzeitig ein Vorbild für andere im Unternehmen.

 

15. Du nutzt dein Potenzial

Es ist verschenktes Potenzial, wenn du dich entweder auf Hard Skills oder auf Soft Skills konzentrierst. Der Fokus auf beide Bereiche bringt dich nach vorne und lässt dich dein ganzes Potenzial ausschöpfen.

 

16. Du bist lukrativ

Natürlich haben Unternehmen immer auch den wirtschaftlichen Aspekt im Blick. Überzeugst du fachlich wie persönlich, erscheint ein Deal mit dir deutlich lukrativer, als wenn du nur in einer der beiden Säulen stark wärst.

 

17. Du kannst andere unterstützen

Mittelfristig können auch andere von deiner Fach- und Methodenkompetenz profitieren und du kannst ganze Teams unterstützen.

 

18. Du kannst Verantwortung übernehmen

Andere unterstützen zu können qualifiziert dich zudem für interessante Führungsaufgaben.

 

19. Du bist engagiert

Lebenslanges Lernen und die Tatsache, dass du in dich selbst investierst, zeigt dein Engagement.

 

20. Du bist startklar

Soft Skills und Hard Skills müssen bei dir nicht erst lange geschult und gefördert werden? Ein Pluspunkt für jeden Arbeitgeber, denn du bist sofort einsatzbereit.

 

21. Du bist kundenorientiert

Fachlich kompetent zu sein, erleichtert vor allem dir die tägliche Arbeit. Zudem aber auch lösungsorientiert, verlässlich und engagiert zu sein – allesamt Soft Skills – zeigt deine Kundenorientierung. Ein Faktor, der sehr wichtig ist.

 

22. Du kannst dich selbst organisieren

Immens wichtig, weil enorm zeitsparend, ist die Fähigkeit sich selbst zu organisieren. Mit einem soliden Paket aus Soft- und Hard Skills zeigst du, dass das für dich kein Problem ist.

 

Von Anfang an mehrdimensional lernen

Unbestritten – die Kombination aus Hard Skills und Soft Skills ist wertvoll und für dich ein wahrer Erfolgsbringer. Aber wie kannst du das nun angehen und dich nicht nur fachlich, sondern auch persönlich weiterentwickeln? Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Achte zum Beispiel bei einer Weiterbildung darauf, dass sie dich nicht nur inhaltlich schult, sondern auch methodisch vorbereitet. Dass du vielleicht in Lerngruppen üben kannst und dadurch deine Teamfähigkeit und Kommunikationskompetenz ganz nebenbei schärfst. Hast du dich bisher eher mit Fachliteratur autodidaktisch weitergebildet, entscheide dich stattdessen für E-Learning. Auch, wenn du vielleicht daran zweifelst, kann dieser Weg dich fachlich und persönlich enorm voranbringen. Ehemalige Teilnehmer wie Absolvent Holger Golfels berichten davon, dass sie sich Online-Lernen anfangs nie zugetraut hätten, es am Ende aber dann doch der genau richtige Weg war. Oder aber du entscheidest dich bewusst für ein Coaching oder ein Persönlichkeitstraining, um nicht nur das inhaltliche Wissen, sondern auch die persönliche Kompetenz aufzubauen. Gleichwohl, welchen Weg du wählst, wir wünschen dir dabei viel Erfolg!

 

Diskutiere mit uns auf Facebook

Wir sind uns sicher, dass es noch so viele weitere Gründe gibt, Soft Skills und Hard Skills zu nutzen. Wenn du möchtest, sammle doch gemeinsam mit uns und lass uns die 30, 50 oder gar die 100 vollmachen. Warum also lohnt es sich für dich nicht nur das eine zu nutzen, sondern in beide Bereiche zu investieren? Lass uns hier gerne gemeinsam sammeln.

Zwischen dir und deinem Traumjob steht eine ganz bestimmte Hürde: die Bewerbung. Wir haben 7 Profitipps gesammelt, mit denen du deine Bewerbung richtig schreiben lernst, von Anfang an überzeugst und deine Chancen auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch massiv erhöhen wirst. Lies rein!

 

Gute Kommunikation ist wichtige Soft Skill

Fragt man Arbeitgeber, stufen die Allermeisten eine gute Kommunikationsfähigkeit eines Bewerbers als enorm wichtig ein. Für rund 80 % der Befragten einer großen Studie zum Fachkräftemangel 2018 [PDF], die die ManpowerGroup durchführte, zählte eine gute Fähigkeit zur Kommunikation sogar zu den wichtigsten aller Soft Skills. Die Ergebnisse im Überblick: 

 Was sind die gefragtesten Soft Skills 2018?

Eines fällt auf: Kommunikationsfähigkeiten fließen in nahezu jede andere Soft Skill mit ein. Wer lösungsorientiert arbeiten kann, profitiert von einer guten Kommunikationsfähigkeit ebenso wie jemand, der interdisziplinär arbeitet.

 

Bewerbung richtig schreiben und überzeugen

 

Bewerbung richtig schreiben und überzeugen

Wer eine ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeit mitbringt, ist am Arbeitsmarkt gefragt. Doch diese Fähigkeit gilt es zunächst zu beweisen. Die ideale Gelegenheit dafür ist deine Bewerbung. Wenn du bereits im Motivationsschreiben zeigst, wie gut deine Kommunikation ist, dann erhöhen sich deine Chancen in die nächste Runde zu kommen, enorm. Doch wie kannst du eine Bewerbung richtig schreiben, sodass dein Talent erkannt wird? Es gibt hier 7 Dinge, die dich nach vorne bringen.

 

1. Tipp: Schreibe an den richtigen Adressaten

Du kannst eine noch so gute Bewerbung schreiben – wenn du die falsche Person ansprichst, springt der Funke einfach nicht über. Es wirkt nachlässig und auch ein Stück weit desinteressiert, wenn du dein Anschreiben entweder an alle adressierst (das ist dann der Klassiker „Sehr geehrte Damen und Herren“, der alle und eigentlich niemanden meint. Oder wenn du an die falsche Person adressierst, denn dann fühlt sich die richtige sicher nicht angesprochen.

Erkundige dich deshalb vorher genau, an wen du schreibst. Lies die Stellenanzeige aufmerksam durch oder hole dir diese Information telefonisch oder per Mail ein. Jede Bewerbung, die du richtig schreiben möchtest, beginnt mit dem richtigen Adressaten.

 

2. Tipp: Strukturiere deine Bewerbung

Eine Bewerbung richtig schreiben ist deutlich einfacher, wenn du dir ein Grundgerüst für deinen Aufbau erstellst. Denn hat dein Anschreiben eine klar erkennbare Struktur, lässt das auch Rückschlüsse auf deine Kommunikation zu. Wer von Anfang an strukturiert an eine Aufgabe herangeht, wirkt gut organisiert – eine Eigenschaft, die Personaler schätzen. Lege vorher fest, was du schreiben möchtest, dann verlierst du dich nicht in ellenlangen Sätzen und nebensächlichen Details. 

 

3. Tipp: Sei konkret

Gerade wenn du dich auf eine ausgeschriebene Stelle bewirbst, ist deine Bewerbung nicht die einzige, die in der Personalabteilung ankommt. Personaler schätzen es daher sehr, wenn sich Bewerber kurzfassen und möglichst schnell konkret werden. Verzichte also in deinem eigenen Interesse auf langatmige Einleitungen und komme schnell zum Punkt. Als Richtwert für dein Anschreiben empfehlen wir dir maximal eine locker befüllte DIN A4-Seite.

 

4. Tipp: Zeige deinen Nutzen

Viele Bewerber machen den Fehler, sich selbst zu sehr in den Mittelpunkt zu stellen und das Unternehmen dabei völlig zu vergessen. Das wirkt dann am Ende beliebig und überhaupt nicht individuell. Eine Bewerbung richtig schreiben hat auch etwas damit zu tun, dich auf deinen potenziellen Arbeitgeber einzulassen. Nenne deshalb nicht nur deine Qualifikation, sondern auch den Nutzen, den das Unternehmen dadurch haben wird. Ein Beispiel: Du bist zertifizierter PRINCE2®-Practitioner. Sehr gut! Kommuniziere aber auch, was das Unternehmen davon hat, nämlich bald einen Mitarbeiter, der richtig effiziente Projekte leiten kann. Damit zeigst du deinen unmittelbaren Wert als Mitarbeiter und ganz nebenbei deine Kommunikationsfähigkeit. Win-win!

 

5. Tipp: Schreibe aktiv

Firmen brauchen Mitarbeiter, die anpacken, die aktiv und motiviert sind. Das kannst du bereits in deiner Bewerbungsformulierung transportieren – sowohl bei einem klassischen Bewerbungsschreiben als Reaktion auf eine Stellenanzeige als auch bei einer Initiativbewerbung auf einen Job. Schreibe aktiv und lebendig. Solche Formulierungen beeinflussen den Eindruck von deiner Person positiv und heben dich aus der Masse hervor.

 

6. Tipp: Sei verbindlich

Hätte, könnte, würde, sollte – bitte streiche den Konjunktiv aus deiner Kommunikation. Wenn du deine Bewerbung richtig schreiben möchtest, trau dich verbindlich zu sein. Schreibe nicht „Ich könnte mir vorstellen, Projekte zu leiten“, sondern „Gerne übernehme ich Verantwortung und sorge für effiziente Projekte im Bereich des Qualitätsmanagements“. Direkte Kommunikation zeugt von Verbindlichkeit und ist ein enormer Vorteil für deine Bewerbung.

 

7. Tipp: Sei professionell

Achte nicht nur auf ein überzeugendes Anschreiben, sondern darauf, dass deine gesamte Bewerbung einen professionellen Eindruck macht. Dazu gehört die Optik deines Lebenslaufs, die Tatsache, dass du ein einziges PDF und keine zehn Word-Dokumente schickst und die Angabe korrekter Daten. Wenn du hier unsicher bist, lass deine Bewerbung vor dem Versand vom Profi durchchecken.

 

Eine gute Bewerbung ersetzt 20 beliebige

 

Eine gute Bewerbung ersetzt 20 beliebige

Bewerbungen richtig schreiben kostet Zeit und Muße. Das ist zunächst ein Aufwand, aber es lohnt sich für dich. Denn wenn ein Personaler sieht, dass du wirklich an einer Stelle interessiert bist, dass du dich mit dem Unternehmen auseinandergesetzt hast und einen echten Mehrwert mitbringst, brauchst du keine 20 halbherzigen Versuche, sondern wirst nach wenigen Bewerbungen erfolgreich sein. Wir wünschen dir dabei viel Erfolg!

Bonus-Tipp: Wenn du die Bewerbungsrunde erfolgreich gemeistert hast, steht dein Vorstellungsgespräch an. Lies dazu gerne unsere Tipps zum gelungenen Bewerbergespräch hier im Blog. 

Drei Viertel der Berufseinsteiger wünschen sich ein möglichst selbstverantwortliches Arbeiten und wollen nicht nur privat selbstbestimmt leben. Wie du das erreichst und vage Pläne tatsächlich in die Tat umsetzt und welche Story aus dem kt-Racing-Team dich dabei inspirieren kann, liest du hier.

Arbeiten soll selbstbestimmter werden

Sicherheit im Job galt lange Zeit als das höchste Gut überhaupt. Zweifellos ist sie nach wie vor attraktiv und sinnvoll, doch ein Wert schiebt sich in den letzten Jahren mehr und mehr in das Zentrum des Interesses. Eine aktuelle Studie der Online-Jobplattform StepStone befragte Studierende und Berufseinsteiger zu ihren Erwartungen und Wünschen an die Berufswelt. Das Ergebnis zeigt eine klare Priorisierung im Bereich selbstbestimmtes Leben und Arbeiten an, denn:

 

 

Der Trend ist klar: Es geht heute nicht mehr nur darum, nach Feierabend selbstbestimmt leben zu können. Leben umfasst den ganzen Tag mit seinen 24 Stunden und das soll sich möglichst auch in den Arbeitsbedingungen zeigen.

 

Berufliche Wünsche zu Plänen machen

Doch wie wird aus einem ersten Wunsch nun ein echter Plan? Fakt ist, dass ein Wunsch alleine nicht viel bringt – er muss konkret werden, damit du ihn umsetzen und wirklich leben kannst. Wir haben dazu drei Tipps für dich:

 

1. Visualisiere deine Träume vom selbstbestimmten Leben

Der riesige Effekt von Visualisierung wird völlig unterschätzt. Visualisieren meint sich einen Wunsch als Ziel wirklich bildlich vorzustellen. Dabei reicht es nicht, einmal kurz daran zu denken, dass es ja ganz schön wäre selbstbestimmt zu leben, sondern es sollte unbedingt konkreter werden. Möchtest du beispielsweise mehr berufliche Verantwortung übernehmen und ein Team leiten, dann stell dir bildlich vor, wie du bereits in dieser Situation bist. Spiele gedanklich durch, welche Dinge du dann tust und sagst, mit welchem Equipment du arbeitest und wie dein Alltag aussieht. Sehr hilfreich ist es auch, diese Visionen für dein Morgen in deinem Heute schon festzuhalten. Dazu eignet sich ein Vision Board, beispielsweise eine Pinnwand mit Bildern von deinem Ziel.

 

Tipp: Wenn du noch gar nicht genau weißt, in welche Richtung deine Träume gehen, hilft dir dieser Artikel zur Selbstverwirklichung dabei, sie konkreter zu erfassen.

 

 

2. Setze dir Etappenziele

Oft sind Wünsche so groß, dass sie schier unerreichbar scheinen. Sie sind es aber, wenn du Durchhaltevermögen und Motivation mitbringst. Wenn wir beim Beispiel von eben bleiben, kannst du dir den Weg zur Führungskraft in einzelne Teilschritte einteilen.

 

Plane einzelne Schritte, zum Beispiel:

Jedes Etappenziel, das du erreichst, bringt dich deinem großen Ziel ein Stück näher.

 

3. Erfolge feiern

Jedes erreichte Zwischenziel ist ein Erfolg. Feiere diesen, auch wenn du es noch nicht völlig geschafft hast und noch nicht ganz so selbstbestimmt leben kannst, wie du es gerne möchtest. Es ist wichtig für deine Motivation, dass du dich selbst darin bestätigst auf dem richtigen Weg zu sein. Markiere dir also persönliche Meilensteine, gönn dir was, wenn du eine Etappe erreicht hast und mach jeden kleinen Sieg sichtbar.

 

Träume verwirklichen am Beispiel des kt-Racing-Teams

Wir hatten dir eingangs ein Beispiel versprochen, das dir zeigt, wie aus Träumen Pläne werden und wie Pläne zum Erfolg führen. Als Sponsor des kt-Racing-Teams unterstützen wir aktiv die Nachwuchsförderung im Motorradsport. Denn ähnlich wie bei den Berufsanfängern ist auch hier der Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben in Beruf und Freizeit sehr groß. Damit jeder seine Leidenschaft leben und seine persönlichen Talente fördern kann, ist Nachwuchsförderung so wichtig.

 

Leidenschaft finden und selbstbestimmt leben

Das kt-Racing-Team besteht seit 2017, doch die Begeisterung für das Motorradfahren begleitet die acht Jungs und Männer bereits sehr viel länger. So wussten auch die beiden Jüngsten im Team, die Zwillinge David und Dominik Frick schon mit 16, dass ihre Leidenschaft den Motorrädern gehörte. Bis sie Ende Juli 2018 beim Deutschen Langstrecken Cup mitfahren durften, haben sie diese Chance oft visualisiert, viel geübt und zahlreiche Etappen, zum Beispiel den DLC in Hockenheim, gemeistert. Als noch ziemliche Neulinge unter den Mitstreitern waren sie keineswegs die Favoriten. Aber sie waren fokussiert, visualisierten ihr Ziel und setzten schließlich um. Ihr Fokus war beim anspruchsvollen Le-Mans-Start und während des gesamten Rennens durch und durch zu spüren. Sie glaubten an sich und gaben alles, um ihre Träume mit Leben zu füllen. Sieh hier einige Impressionen des Rennens: 

 

Das Ergebnis war hervorragend! Von 37 Teilnehmern erfuhr das kt-Racing-Team Platz 12 in der Gesamtwertung. In der Einzelwertung der 1000ccm-Klasse erreichten sie sogar Platz 5. Gab es Rückschläge auf dem Weg dorthin? Natürlich! Sind sie drangeblieben? Absolut! Und genau das macht den entscheidenden Unterschied, wenn du selbstbestimmt leben und nicht nur von einem selbstbestimmten Leben träumen möchtest.

 

Also, lass dich inspirieren, träume groß und geh in die Umsetzung. Wir glauben fest daran, dass jeder das Leben kreieren kann, das er möchte.

 

Fast die Hälfte der Deutschen würde ihren Job gerne wechseln, tun sich aber schwer damit. Die Gründe dafür, warum viele dem Wunsch nach Selbstverwirklichung dann doch nicht nachgehen, sind vielfältig. Was Sie tun können, wenn Sie sich eine berufliche Veränderung wünschen und wie Sie herausfinden, was genau Sie wollen, beantwortet dieser Artikel.

Die große Unzufriedenheit im Job

Die jüngsten Zahlen aus der Studie zur Jobzufriedenheit der ManpowerGroup Deutschland zeigen es deutlich: Ein großer Teil der Bevölkerung ist beruflich unzufrieden. So gaben 46 % der Befragten an, ihren Job innerhalb der nächsten zwölf Monate wechseln zu wollen. Die Hauptgründe waren:

 

Arbeit deckt nur Teil der Bedürfnisse

Die genannten Dinge sind ganz grundlegende Bedürfnisse, die der US-amerikanische Psychologe Abraham Maslow in einem Stufenmodell zusammengefasst hat. Er differenziert auf dem Weg zur Selbstverwirklichung fünf Etappen. Neben der ersten Stufe, den Grundbedürfnissen wie Schlaf, Nahrung und Kleidung, spielen im Berufsleben vor allem Sicherheitsbedürfnisse eine Rolle. Einen sicheren Arbeitsplatz zu haben ist vielen Menschen wichtig – und wohl auch eine der Hürden, die den Wunsch nach Veränderung ausbremsen, bevor er es zur tatsächlich realen Veränderung schafft. Doch der Wunsch nach Sicherheit ist nicht das einzige Bedürfnis. Maslow beschreibt darüber hinaus auf der dritten Stufe soziale Bedürfnisse, wie den Wunsch nach Beziehungen und Gruppenzugehörigkeit. Eine Stufe weiter stehen die Ich-Bedürfnisse, also der Selbstwert und auch die Anerkennung. Genau bei diesen drei Stufen scheint es im Arbeitsleben vieler Deutscher noch Luft nach oben zu geben, denn sowohl Anerkennung als auch das Arbeitsklima und der eigene Spaß an der Arbeit fehlten vielen der Befragten. Bis zur fünften und letzten Stufe, der Selbstverwirklichung, schaffen es diese Menschen nicht. Zumindest nicht, wenn sie keine Veränderung wagen.

 

Woher weiß ich was ich will?

 

Woher weiß ich, was ich will?

Viele wissen, was ihnen fehlt, nicht aber, wie sie diesen Mangel in ihrem eigenen Beruf beseitigen können. Das liegt daran, dass wir nicht weiterdenken. Wenn der Job keinen Spaß macht, wie können Sie das dann ändern? Wir möchten Ihnen fünf Schritte zeigen, mithilfe derer Sie Ihre eigene Veränderung klarer machen und herausfinden können, was Sie wirklich wollen.

 

1. Wissen, was Sie nicht wollen
Dieser Schritt ist meist schnell getan, denn Dinge, die uns missfallen, fokussieren wir sehr oft. So sehen auch die Befragten in der erwähnten Studie, dass Ihnen Anerkennung, Geld oder Spaß fehlt. Das alleine ist noch keine Lösung des Problems, aber der erste wichtige Schritt dorthin. Schreiben Sie auf, was genau Sie derzeit beruflich unglücklich macht. Denn wenn Sie nicht wissen, was genau Ihnen fehlt, wird es ziemlich schwer, eine positive Veränderung für sich zu finden.

 

2. Wissen, was Sie lieben
Bestimmt gibt es auch in Ihrem Beruf Anteile, die Ihnen gut gefallen. Notieren Sie, was genau Ihnen Freude macht, was Sie antreibt und was Sie gerne tun. Finden Sie hierzu im beruflichen Kontext nur wenig, dann blicken Sie ein Stück über den Tellerrand hinaus. Was tun Sie in Ihrer Freizeit gerne? Womit verbringen Sie Ihre Zeit am liebsten? Wenn Sie herausfinden, was Ihnen Spaß macht, ist das der zweite wichtige Schritt auf dem Weg zur Veränderung. Sicher kennen Sie Konfuzius‘ Weisheit „Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten.“ Dem ist tatsächlich so. Wenn Sie Ihre Arbeit lieben und das tun dürfen, was Sie gerne tun, ist das unglaublich erfüllend.

 

3. Wissen, was Sie können
Wo liegen Ihre Talente? Was können Sie richtig gut? Gehen wir mal weg vom angestaubten „Eigenlob stinkt“ hin zum Dasein als Erfolgsdetektiv. Jeder Mensch hat eine Begabung für bestimmte Dinge, nur leider kennen wenige ihre eigenen Talente tatsächlich gut. Wenn Ihnen dieser Schritt schwer fällt, dann fragen Sie doch in Ihrem Umfeld um Rat. Was schätzen Ihre Vorgesetzten und Kollegen an Ihnen? Welches positive Feedback bekommen Sie in den Personalgesprächen? Was sagen Ihre Freunde? Notiere mindestens fünf Dinge, die Sie gut können.

 

4. Wissen, wo Ihr Sweet Spot liegt
Nicht alles, was Sie können, machen Sie gerne. Nicht alles, was Sie gerne tun, können Sie gut. Aber zwischen diesen beiden Dingen gibt es eine Schnittmenge. Der sogenannte Sweet Spot ist die Zone, in der Sie Erfolg und Selbstverwirklichung dicht beieinander entdecken können. Genau dieses Gebiet ist der Schlüssel zum beruflichen Glück. Wenn Sie gerne Menschen helfen und gut im Programmieren sind, dann sollten Sie nach einem Weg suchen, wie Sie diese beiden Dinge miteinander verbinden können. Und das nicht nur in Ihrer Freizeit für Freunde und Familie, sondern auch im Beruf. Für nahezu jeden Sweet Spot gibt es auch auf der beruflichen Ebene eine Möglichkeit, diesen auszuleben.

 

5. Wissen, wie Sie sich selbst verwirklichen können
Zugegeben, es ist nicht immer einfach, das beruflich passende Äquivalent zum Sweet Spot zu finden. Aber die gute Nachricht ist, dass es fast immer ein passendes Gegenstück gibt. Nehmen wir einmal an, Sie arbeiten gerne mit Menschen und helfen diesen gerne weiter. Außerdem lieben Sie es, zu programmieren. Wie können Sie das auf die berufliche Ebene übertragen? Sie könnten IT-Berater werden, zum Beispiel SAP-Berater. Oder Sie sind kreativ und gerne auf Facebook, Instagram und Co. unterwegs? Warum nicht das Hobby zum Beruf machen und als Social-Media-Manager tätig werden?

 

Do something great!

 

Ihren Erfolg entdecken

Die beiden genannten sind nur einige Beispiele von Berufen mit Zukunft, die Ihnen aber zeigen, dass sich eine Veränderung lohnen kann und wird, wenn Sie Ihre Nische finden. Spielen Sie die fünf Schritte gerne durch und fassen Sie den Mut zur Veränderung. Am Ende lohnt sich Selbstverwirklichung immer und hilft Ihnen dabei, nicht nur erfolgreich, sondern auch zufrieden zu sein.
Brauchen Sie Unterstützung dabei, Ihren eigenen Weg zu finden oder wissen Sie nicht genau, ob es einen Beruf gibt, der Ihren Leidenschaften entspricht? Sprechen wir doch darüber! Hier geht es direkt zur kostenlosen Karriereberatung.

 

#unsertribe lebt von unserer festen Überzeugung, dass jeder den beruflichen Erfolg bereits in sich trägt. Auch du, der das hier gerade liest! Als Gastautor in Dragan Matijevics neuem Ratgeber „Du bist die Marke“ durfte ich meine persönlichen Erfolgstipps weitergeben, um diese Überzeugung zu möglichst vielen Gründern zu transportieren.

Erfolg ist hausgemacht

Es gibt ein Zitat von Muhammad Ali, das mich immer wieder antreibt:

„Champions werden nicht in Trainingshallen gemacht. Champions werden durch etwas gemacht, das sie in sich tragen: ein Verlangen, einen Traum, eine Vision. Sie brauchen außergewöhnliche Ausdauer, sie müssen ein wenig schneller sein, sie brauchen die Fähigkeiten und den Willen. Aber der Siegeswille muss stärker sein als die Fähigkeiten.“

Jeder von uns hat einzigartige Fähigkeiten, das ist nicht das Ding. Aber viele nutzen sie nicht richtig und lassen sie brachliegen. Sie führen zwar Unternehmen, sind aber keine Marke. Und dass genau dieser Unterschied entscheidend ist, erzählt auch Dragan immer wieder. Er klärt als Coach, Speaker und Trainer für Social Media Marketing darüber auf, dass vor allem die Vergleichbarkeit Schuld daran ist, wenn du als Unternehmer Aufträge verlierst. Konkret bedeutet das, dass dir die Konkurrenz völlig egal sein kann, solange du auf dein Personal Branding setzt und dich zur einzigartigen Marke machst. Genau das geben wir bei karriere tutor® auch an unsere Teilnehmer weiter. Genau deshalb beraten und coachen wir ganzheitlich und vermitteln nicht nur Lerninhalte. Genau deshalb möchten wir jedem dabei helfen, seinen eigenen Erfolg in sich zu entdecken – weil jeder die Möglichkeit dazu hat, zu einer einzigartigen Marke zu werden.

 

Meine TOP 3 für deinen Erfolg

Ich möchte dir drei kurze Tipps mit auf den Weg geben, die du als Gründer immer beherzigen solltest.

 

Scheitern ist niemals das Ende des Weges, nur Aufgeben ist es! Wenn du dranbleibst und an dich und deine Idee glaubst, dann wirst du erfolgreich sein. Wenn du für deine Sache brennst und sie mit voller Leidenschaft tust, gibt es gar keinen Weg, der an deinem unbedingten Erfolg vorbeiführt. In „Du bist die Marke“ teile ich meine sieben wichtigsten Tipps mit dir und erkläre außerdem, wie du sie direkt umsetzen kannst.

Es ist dabei völlig egal, ob du Quereinsteiger bist, bereits über 50 oder dich aus der Elternzeit heraus beruflich verändern möchtest. Du kannst das, wenn du den Willen dazu hast! Warum der Schlüssel zum Erfolg direkt in deinem Kopf liegt, haben wir hier im Blog schon einmal erklärt. Lies gerne hier nach, denn dieser Mindshift ist wirklich entscheidend.

 

Das Buch: Du bist die Marke

 

Werde zu deiner eigenen Marke!

Ich kenne Dragan sehr gut und habe bereits erfolgreich mit ihm zusammengearbeitet. Er weiß, wie du aus irgendeinem beliebigen Unternehmen eine faszinierende Marke kreierst. Und wir im #kttribe wissen, wie du deine Fähigkeiten einsetzt und endlich beruflich erfolgreich und glücklich wirst. Seine Strategie und stellvertretend für unsere kt-Kultur meine Tipps ergeben nun für dich das komplette Bundle, das dich nach oben pushen kann. Wenn du magst, lies oder hör’ gerne rein und werde auch du zum Erfolgsentdecker! Alle Infos zum Buch findest du auf www.du-bist-die-marke.com, alle Informationen zu unseren Lehrgängen auf www.karrieretutor.de.

Glaub an dich!

 

Nur 5 % der Beschäftigten sind sehr zufrieden mit Ihrem Gehalt. Doch nur ein Bruchteil der überbleibenden Mehrheit verhandelt nach. Oftmals, weil die guten Argumente für eine Gehaltserhöhung fehlen. Wie Sie hier echte Volltreffer landen können und zum wohlverdienten besseren Gehalt kommen, erklären wir Ihnen gerne.

Frustfaktor Gehalt

Als wir neulich über eine Umfrage des Jobportals Monster gestolpert sind, ging ein großes Raunen durch die Büros. Nur 5 %, also jeder zwanzigste (!), ist mit seinem Gehalt sehr zufrieden. Erschreckende 74 % bewerteten ihr Gehalt als Faktor, mit dem wie weniger oder überhaupt nicht zufrieden sind. 74 %! Wenn Sie sich gerade einmal umsehen und durchzählen, müsste die Unzufriedenheit Ihrer Mitmenschen Sie geradezu anspringen, so weitverbreitet ist sie. Vielleicht sind Sie sogar selbst betroffen – wahrscheinlich sogar, wenn Sie gerade nach guten Argumenten für eine Gehaltserhöhung suchen. Die sollen Sie auch bekommen, denn Unzufriedenheit im Job hemmt Ihre Leistungsfähigkeit und schmälert am Ende Ihr ganzes Lebensgefühl. Wenn Sie überhandnimmt, kann es manchmal auch Zeit für einen Jobwechsel sein, wie wir an anderer Stelle im Blog genauer thematisieren.

 

Selbsterkenntnis als Game-Changer

Bevor es aber nun um die konkreten Argumente für eine Gehaltserhöhung geht, müssen Sie bei sich selbst anfangen. Denn klassische Argumente sind so angestaubt wie nutzlos.

Alles angestaubt, abgedroschen und wenig erfolgversprechend. Warum? All diese Formulierungen lassen das Kernargument außen vor: Ihren Wert! Es spielt für Ihren Vorgesetzten schlichtweg keine Rolle, ob Ihre Miete erhöht wurde. Und wenn der Kollege eben besser verhandelt hat, ist das sein Vorteil, nicht Ihrer. So hart es klingt, aber Sie selbst müssen die besten Argumente für eine Gehaltserhöhung herausfinden, indem Sie zunächst Ihren eigenen Wert herausfinden. Dann können Sie auch andere überzeugen, dass Sie mehr wert sind und besser bezahlt werden sollten.

 

Selbstbestimmtheit 2.0

 

Ihr bestes Argument sind Sie selbst

Werden Sie konkret und zeigen Sie auf, was Sie dem Unternehmen bringen. Welche Vorteile hat die Firma, weil Sie dort arbeiten? Das ist auf den ersten Blick gar nicht so leicht herauszufinden, spielt aber eine entscheidende Rolle, wenn Sie in die Gehaltsverhandlung gehen. Denn wenn Sie dort ohne gute Vorbereitung und vor allem ohne schlagkräftige Argumente für eine Gehaltserhöhung auftreten, werden Sie mutmaßlich auch nach dem Gespräch noch zu den unzufriedenen 74% gehören, weil es nicht mehr Geld gibt. Wir möchten Ihnen Hilfestellung geben, wie Sie Ihre besten Argumente für eine Gehaltserhöhung herausfinden können.

 

1. Sie bringen dem Unternehmen Geld

Wechseln Sie mal die Perspektive und sehen Sie sich selbst nicht als Kostenpunkt auf der Ausgabenliste des Unternehmens, sondern als gewinnbringenden Bestandteil. Denn warum generiert Ihre Firma Gewinne? Weil engagierte und kompetente Menschen wie Sie sie voranbringen. Konkrete Argumente für eine Gehaltserhöhung könnten hier sein, dass Sie:

Und, und, und. Ihr eigener Wert für das Unternehmen ist Ihr Top-Argument für die Gehaltsverhandlung. Denn was könnte Ihr Gegenüber dem entgegenbringen außer Zustimmung?!

 

2. Sie sparen dem Unternehmen Geld

Sie bringen aber nicht nur Gewinne, sondern sparen auch noch zusätzlich Geld. Wenn das kein Argument ist, was dann? Konkret können Sie hier folgende Argumente für eine Gehaltserhöhung anbringen:

 

3. Sie sind gefragt

Machen Sie sich begehrlich und legen Sie Ihre Trümpfe offen auf den Tisch. Indem Sie zeigen, welche klaren Vorzüge Sie haben, die auch für die Konkurrenz interessant sein könnten, verbessern Sie Ihre Chancen auf einen positiven Gesprächsverlauf. Dabei geht es gar nicht um Drohungen das Unternehmen zu verlassen, wenn die geforderte Gehaltserhöhung ausbleibt, sondern vielmehr um ein Aufzeigen Ihrer hieb- und stichfesten Kompetenzen:

 

Bessere Argumente, mehr Geld

Kein Mensch mag Gehaltsverhandlungen, weder Sie noch Ihr Gegenüber. Trotzdem sind Sie nötig, wenn Sie sich nicht angemessen bezahlt fühlen. Und Sie tun auch gar nicht weh, wenn Sie ihren eigenen Wert erkennen, realistisch einordnen und in schlagende Argumente für eine Gehaltserhöhung packen. Übrigens weder Ihnen noch Ihrem Vorgesetzten, denn wenn jemand so viel leistet wie Sie, darf und muss das guten Gewissens honoriert werden.

Wussten Sie, dass sich vor allem Frauen schwer dabei tun, den eigenen Wert zu erkennen? Warum das so ist und was hier hilfreich sein kann, können Sie ergänzend in diesem Blogbeitrag nachlesen.

 

 

 

Kein Jahr ohne neue Studie, wie ineffizient der Großteil der Bevölkerung eigentlich arbeitet. Warum gerade der Mangel an Effizienz Gift für erfolgreiche Arbeitstage ist und wie Sie dem immer gleichen Alltagstrott entkommen, ist Thema dieses Beitrags. Die folgenden 5 Tipps holen Sie raus aus der Mühle – probieren Sie es aus!

Alltagstrott bringt Dauerfrust

Mittwochmorgen, der Monitor bleibt schwarz und Sie holen sich erst mal einen Kaffee, bis die Technik endlich so weit ist. Während Sie am Automaten stehen, beobachten Sie die Kollegin aus dem Nachbarbüro dabei, wie sie wild gestikulierend, das Telefon in der einen, einen Stapel aus ca. vier bis fünf Aktenordnern in der anderen Hand balancierend mit einem scheinbar sehr aufgebrachten Kunden spricht. Na, der Tag fängt ja gut an. Den Senior vom Empfang, der im Augenwinkel nahezu lethargisch an Ihnen vorbeischleicht – sein Weg führt ihn wie immer zur Postbearbeitung, die ihn rund vier Stunden einnehmen wird – bemerken Sie kaum noch. Vielleicht läuft es heute gut und Ihr PC ist einsatzbereit, wenn Sie mit der dampfend heißen Tasse um die Ecke biegen, schießt es Ihnen durch den Kopf. Vielleicht, und so ist es eher die Regel, widmen Sie sich aber noch ein, zwei Fehlermeldungen, bevor es losgehen kann. Es ist gerade kurz nach 8:00 Uhr und Sie stecken bereits mitten im Alltagstrott. Frustrierend, nicht wahr? Wenn die Gedanken schon am Morgen nur darum kreisen, was alles nicht gut läuft, ist das ein echter Frustbringer. Und es hemmt Sie, effizient zu arbeiten. Genau das bräuchten Sie aber jetzt, denn das könnte so viele Probleme lösen.

 

Effizienter arbeiten als Motivationsbooster

Was meint das eigentlich: Effizienter arbeiten? Effizientes Arbeiten ist wirtschaftliches Arbeiten, denn es setzt das Verhältnis von Zeit und Aufwand in eine optimale Balance. Kurzum: Mit dem Hörer in der Hand gleichzeitig in fünf Akten zu suchen, um dem aufgebrachten Anrufer eine zufriedenstellende Antwort geben zu können, ist nicht effizient. Ad hoc zu wissen, wo die gerade lebensrettende Information liegt, um kurz und freundlich Auskunft geben zu können, wäre es schon deutlich eher. Wäre diese Information dann auch noch digital vorhanden: Bääm! Ist nun aber nicht so? Kein Grund zur Sorge, denn effizienter arbeiten kann man lernen. Das können auch Sie! Und es lohnt sich, denn wer effizient arbeitet, arbeitet erfolgreicher, motivierter und steckt vor allem nicht länger im lästigen Hamsterrad fest.

 

Tipp 1: Optimale Bedingungen schaffen

Unser Beispiel führte uns zunächst zur Kaffeemaschine, weil die Technik so langsam war. Ein enorm wichtiger Punkt, der wohl täglich hunderttausendfach den Workflow in deutschen Büros hemmt, wie Studien immer wieder belegen. Bevor Sie also sich selbst ändern, bringen Sie erst einmal die Arbeitsbedingungen auf Vordermann. Technik soll nicht lähmen, sondern helfen, effizienter arbeiten zu können. Und wenn Sie bereits morgens auf die Bremse treten müssen, gibt das dem Hamsterrad nur neuen Auftrieb.

 

Tipp 2: Aufgaben besser verteilen

Der Senior aus unserem Beispiel – Sie erinnern sich an den Herrn im Augenwinkel – hat ein riesengroßes Problem. Tag für Tag scheint er nur eine einzige Aufgabe zu haben: die Postbearbeitung. Dass er hier nicht gerade motiviert zur Tat schreitet, ist nachvollziehbar. Effizienter arbeiten wollen, heißt nämlich auch, Aufgaben gut zu verteilen. Denn wer immer nur den gleichen Ablauf und immer nur Schema F erlebt, bleibt frustriert zurück. Wenn auch Sie in einer solchen Mühle feststecken, brechen Sie jetzt aus! Sprechen Sie mit Ihrem Vorgesetzten, welche Aufgaben Sie zusätzlich oder alternativ übernehmen könnten. Oder bilden Sie sich in anderen Bereichen fort, um Ihr Aufgabenspektrum zu erweitern.

 

Tipp 3: Talente ausbilden

Ganz eng mit dem vorherigen verknüpft, ist dieser Tipp nun ein Appell an alle Führungskräfte. Wenn Sie sehen, dass in Ihrer Abteilung mehr Trott als Lust am Job herrscht, dann handeln Sie! Suchen Sie nicht nach neuen Leuten, sondern entdecken Sie verborgene Talente. In jedem – wirklich in jedem – steckt Potenzial. Manchmal müssen Sie ein Talent nur finden, manchmal diesem ein wenig auf die Sprünge helfen. Wie das geht, haben wir in unserem Beitrag „Talentmacher statt Talentsucher“ gut beschrieben. Lesen Sie dort gerne ergänzend weiter.

 

Tipp 4: Schneller und effizienter arbeiten

Es geht nicht darum, durch den Tag zu hetzen, um Überstunden zu vermeiden. Wenn Sie aber richtig gut in dem sind, was Sie tun, dann geht Ihnen die Arbeit leichter von der Hand. Sollen Sie beispielsweise Projekte leiten, haben hier aber nur rudimentäre Kenntnisse? Dann lernen Sie die Basics einmal und profitieren Sie täglich davon. Digitale Weiterbildungen wie die zum Scrum® Master sind mit einem Zeiteinsatz von wenigen Stunden pro Woche ideal für Berufstätige geeignet, ermöglichen schnell viel zu lernen in kurzer Zeit und steigern die Arbeitseffizienz im Anschluss enorm.

 

Tipp 5: Lieben Sie, was Sie tun!

Dieser Ratschlag ist der wohl wichtigste überhaupt. Denn wenn Sie Ihren Job nicht lieben, können Sie zwar das effizientere Arbeiten lernen, wirklich erfolgreich und vor allem glücklich werden Sie aber nie. Das wird nur der, der Sinn in dem sieht, was er tut. Hinterfragen Sie daher, ob Sie in Ihrem Job zufrieden sind, oder sich eine Veränderung wünschen. Und ja, eine Veränderung ist immer möglich. Selbst mit 50+ können Sie sich noch beruflich verändern, den Wechsel in neue Bereiche oder den so lang ersehnten Aufstieg schaffen. Wir haben Praxistipps für Best Ager gesammelt, die Sie hier nachlesen können. Es lohnt sich wirklich in jedem Alter, auf den eigenen Erfolg hinzuarbeiten.

 

Effizient, erfolgreich, glücklich

Wer in dem Bereich arbeitet, den er liebt, wer beste Voraussetzungen schafft und wer sich immer wieder neu erfindet, der wird automatisch effizienter arbeiten und erfolgreicher sein. Und wer beruflich erfolgreich ist, ist glücklich; dessen ist sich die Glücksforschung seit langem sicher.

Haben Sie Lust auf eine Veränderung bekommen? Dann sprechen wir doch gemeinsam darüber, wo Ihr Weg Sie hinführen soll. Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf und lassen Sie sich beraten.

 

 

Jedes Unternehmen sucht möglichst erfahrene Mitarbeiter. Doch was tun, wenn diese Erfahrung noch fehlt? Wir haben Erfolgstipps gesammelt, wie Sie sich ohne Berufserfahrung bewerben können. Lesen Sie hier weiter, wenn Sie den schnellen Weg zum Erfolg suchen!

Keine Erfahrung, kein Job?

Wenn Sie sich aktuelle Stellenanzeigen durchlesen, werden Sie vor allem einen Punkt immer wieder und völlig unabhängig von der Branche finden: Bewerber mit Erfahrung werden bevorzugt. Natürlich sucht jedes Unternehmen am Ende die eierlegende Wollmilchsau. Diese vermuten die meisten Personaler in erfahrenen Bewerbern mit passender Ausbildung, langjähriger Praxiserfahrung und mindestens zwei Zusatzqualifikationen. Das Kriterium Berufserfahrung besitzt einen enorm hohen Stellenwert, wenn es ans erste Aussieben der Kandidaten für eine offene Stelle geht. Wie eine weltweite Umfrage des Employer-Branding-Beraters Universum ergab, steht der Faktor Berufserfahrung nach wie vor an der Spitze der gewünschten Eigenschaften. Das ist Salz in den Wunden der unerfahrenen Absolventen, die sich in der Hoffnung auf eine gute erste Stelle nach der Ausbildung bewerben. Aber am Ende trotzdem kein K.o.-Kriterium.

 

Gefragte Skills für Berufseinsteiger

Besagte Umfrage brachte zwar hervor, dass Berufserfahrung enorm wichtig ist, aber nicht allesentscheidend. Denn neben ihr waren es zwei weitere Dinge, die Personalverantwortliche hoch schätzten und bei ihren Bewerbern begrüßten:

Entscheidend für den Bewerbungserfolg sind also keineswegs nur Erfahrungen, sondern weitaus mehr Faktoren. Genau hier liegt die Chance für all jene, die sich ohne Berufserfahrung bewerben müssen. Wenn Sie den fehlenden Baustein Berufserfahrung mittels nahezu gleichwertiger Dinge ausgleichen, verbessern Sie Ihre Chancen spürbar. Ob Sie frisch von der Uni kommen und sich ohne Berufserfahrung bewerben, oder sich nach einer Arbeitslosigkeit beruflich neu orientieren möchten, ist im Grunde zweitrangig. Mangelnde Erfahrung ausgleichen können Sie, wenn Sie mit Persönlichkeit und Kommunikationsstärke überzeugen.

 

Argumente für Bewerber ohne Berufserfahrung

Wie aber gehen Sie es nun konkret an, wenn Sie sich ohne Berufserfahrung bewerben wollen? Wie überzeugen Sie Ihren potenziellen neuen Arbeitgeber davon, dass Sie der beste Kandidat sind? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Sie hier ausspielen können.

 

Spitzenposition ohne Berufserfahrung

Sie müssen nicht den langen Weg in Kauf nehmen, sondern dürfen schneller nach dem Erfolg greifen. Ohne Berufserfahrung bewerben ist eine Hürde, aber kein Hindernis. Investieren Sie in Ihre Stärken und betonen Sie Ihre Vorzüge, dann können Sie nur erfolgreich sein.

 

 

Lachen ist gut für die Gesundheit und stärkt das Immunsystem – so viel ist bekannt. Warum Lachen sich auch positiv auf die Arbeitsleistung auswirkt und sogar gut für die Karriere sein kann, verraten wir Ihnen in unserem heutigen Blogbeitrag.

 

Lachen im Büro – besser als sein Ruf

Lachen hat im Büroalltag häufig einen schlechten Ruf, denn viele Chefs sind der Ansicht: lachende Mitarbeiter arbeiten nicht und sind deshalb weniger produktiv. Doch das Gegenteil ist der Fall, denn ein Lachen im Büro wirkt sich positiv auf die Arbeitsleistung aus. So haben etwa zwei japanische Studien gezeigt, dass sich Humor und Lachen positiv auf die Gedächtnisleistung auswirken: Wer lacht kann anschließend besser denken und sich dadurch Fakten leichter merken.

Auch in stressigen Phasen ist Lachen gut für die Arbeitsleistung, denn Lachen löst nachweislich Anspannungen. Ein kräftiges Lachen hilft den Mitarbeitern also dabei, mit stressigen Phasen umzugehen und sich danach wieder entspannter den Aufgaben zu konzentrieren.

 

Lachen sorgt für ein positives Arbeitsklima

Auch für ein positives Arbeitsklima ist Lachen wichtig. Denn Lachen verbindet. Wer gemeinsam Lachen kann, entwickelt Sympathie für einander. Dadurch entstehen positive Bindungen und ein Gemeinschaftsgefühl. das bei der erfolgreichen Umsetzung gemeinsamer Projekte hilft. Lachen ist zudem ein Zeichen dafür, dass Mitarbeiter sich im Büro wohl fühlen. Dies kann sich auch auf die kreative Ideenfindung auswirken. Das Arbeitsklima-Barometer des IFAK aus dem Jahr 2008 hat herausgefunden, dass Mitarbeiter, die sich im Unternehmen wohl fühlten, deutlich engagierter waren als ihre Kollegen. Sie brachten in einem Zeitraum von 12 Monaten im Schnitt 17,5 Ideen und Vorschläge für Verbesserungen im Unternehmen ein. Bei ihren unmotivierten Kollegen waren es nur 8,4.

 

Warum Lächeln gut für die Karriere ist

Doch nicht nur für den Arbeitsalltag bringen ein Lachen und gute Laune Vorteile. Ein Lächeln ist außerdem ein richtiger Karriere-Booster. Denn: Wer lächelt wirkt sympathischer und knüpft dadurch schneller wichtige Beziehungen. Chris Robert, Professor an der Universität Missouri Columbia, und die amerikanische Sozialpsychologin Alice Isen haben herausgefunden, dass lächelnde Menschen beliebter sind, im Ansehen steigen, bei Zielvereinbarungsgesprächen bessere Bewertungen erhalten und bei einer Beförderung häufig bevorzugt werden und so die besseren Jobs mit mehr Einkommen erhalten. Versuchen Sie also, im Büro hin und wieder zu lächeln.

 

Vorsicht: Frauen sollten nicht zu viel lächeln

Doch übertreiben sollten Sie es damit auch nicht. Das gilt vor allem für Frauen. Da Frauen evolutionsbedingt für ein funktionierendes Sozialleben und den Zusammenhalt der Gruppe verantwortlich waren, wird von ihnen auch heute noch erwartet, dass Sie freundlicher und angenehmer im Umgang sind als Männer. Lächeln Frauen nur wenig, werden Sie dafür deshalb häufiger kritisiert als ihre männlichen Kollegen.

Lächeln wirkt zwar sympathisch und hilft, wichtige Beziehungen zu knüpfen, gleichzeitig wird Führungsstärke jedoch eher mit einem stolzen und entschlossenen Auftreten und dem entsprechenden Gesichtsausdruck assoziiert. Frauen sollten deshalb darauf achten, dass sie das Lächeln richtig dosieren und es hin und wieder auch mal abstellen. Das gilt besonders für Situationen, in denen sie Selbstbewusstsein, Entschlossenheit und Führungsstärke demonstrieren wollen, zum Beispiel, wenn es um eine Gehaltsverhandlung oder einen höheren Posten geht. Sonst wird das Lachen schnell als Unterwerfungsgeste interpretiert. Als Frau sollten Sie deshalb in diesen Situationen darauf achten, den Kopf gerade zu halten und einen konzentrierten Gesichtsausdruck machen.

 

Das Lächeln muss authentisch sein

Einen letzten Tipp noch zum Schluss. Damit das Lächeln die beschriebenen positiven Effekte hat, muss es vor allem authentisch sein. Menschen haben eine feine Antenne dafür, ob gute Laune echt ist, oder nur vorgespielt wird. Ist das Lächeln nur vorgetäuscht, senden Gesichtsausdruck und Körpersprache unterschiedliche Signale, die beim Gegenüber eher Misstrauen auslösen. Seien Sie also freundlich, aber versuchen Sie nicht Fröhlichkeit vorzuspielen. Dann steht einer positiven Wirkung Ihres Lächelns für Ihre Arbeitsleistung und Ihre Karriere nichts mehr im Wege.

Sie wollen Ihre Karriere voranbringen und Ihr Potenzial entfalten? Wir unterstützen Sie gerne dabei. Werfen Sie doch einmal einen Blick auf unser umfangreiches Kursangebot.