Hast du schon mal vom Beruf des Category Managers gehört? Falls nicht, ist dieser Artikel ein Muss, denn dieser Job ist spannend und hat Zukunft: auch für Quereinsteiger.

Was macht ein Category Manager?

Man könnte den Category Manager auch als Warengruppen-Manager bezeichnen, denn genau das – das Management der Warengruppen – ist seine Hauptaufgabe. Er ist die verantwortliche Kraft dafür, dass Produktkategorien sinnvoll strukturiert werden, aber auch, dass die richtigen Produkte vom Einkauf beschafft und die weniger gefragten Artikel aus dem Sortiment genommen werden. Zu seiner täglichen Arbeit gehört also auch eine gute Portion Analyse und Marktforschung, denn nur durch aufmerksame Beobachtung von Angebot und Nachfrage kann er wirtschaftlich kluge Entscheidungen für das Category Management ableiten. Die Arbeit eines Category Managers verfolgt immer zwei Ziele: zufriedenere Kunden und höhere Verkaufszahlen. Beide greifen ineinander, denn ein nach Kundenwünschen optimiertes Sortiment sorgt für einen höheren Absatz und damit mehr Umsatz.

Typische Aufgaben eines Category Managers

Der Category Manager eines Unternehmens steht täglich vor der Aufgabe, folgende Fragen beantworten zu müssen:

Für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens ist die Position des Category Managers eine entscheidende. Zudem sind die einzelnen Schwerpunkte vielseitig, denn von der Planung bis zum Verkauf, von der sehr fokussierten Analyse über die kommunikativ sehr fordernden Verhandlungen mit Kooperationspartnern kann ein Category Manager in vielerlei Hinsicht glänzen. Sein Aufgabenspektrum reicht von den ersten Gedanken zu einem neuen Produkt über die Erfolgsprognosen einer Warengruppe bis hin zur Überprüfung dieser Prognose in der Realität. Kommt ein Produkt so gut an wie erwartet? Welche Käuferschaft bevorzugt welches Produkt? Wie können umsatzschwache Produkte besser dargestellt werden und wann ist es Zeit, ein eher schwächeres Produkt loszulassen und aus dem Portfolio zu streichen? All diese entscheidenden Fragen beantwortet der Category Manager in seiner täglichen Arbeit.

Welche Fähigkeiten und Kenntnisse braucht ein Category Manager?

Der Category Manager ist kein klassischer Ausbildungsberuf. Die meisten Menschen, die diese Stelle besetzen, haben entweder eine gezielte Weiterbildung zum Category Manager absolviert oder ein abgeschlossenes BWL-Studium. Tatsächlich ist betriebswirtschaftliches Know-how entscheidend, denn trotz der Vielseitigkeit des Aufgabenspektrums geht es am Ende doch vor allem darum, dass die Zahlen stimmen und die Verkäufe gesteigert werden. Insgesamt profitiert ein Category Manager von folgenden Skills:

Wo arbeitet ein Category Manager?

Als Category Manager kannst du im Groß- und Einzelhandel arbeiten, aber auch große Onlineshops betreuen. Die Branchen sind dabei vielseitig und reichen von der Nahrungsmittelindustrie bis zur IT oder Unterhaltungselektronik. Überall da, wo Produkte in Warengruppen kategorisiert werden können, ist ein Category Manager vonnöten.

Gehalt und Aufstiegschancen eines Category Managers

Als Category Manager bist du in einem sehr gefragten und auch gut bezahlten Segment unterwegs. Laut Gehaltsreport des Online-Jobportals StepStone liegt das durchschnittliche Gehalt eines Category Managers bei rund 60.000 €. Mit einigen Jahren Berufserfahrung können es auch 70.000 € oder mehr werden. Als Category Manager kannst du bei guten Ergebnissen rasch Verantwortlicher für einzelne Warengruppen, z. B. für „Obst und Gemüse“, werden und eine Führungsposition einnehmen.

Der Einstieg als Category Manager

Ist der Job des Category Managers einer, den du dir für dich vorstellen kannst? Hast du Freude an der Planung und Analyse von Produkten und Warengruppen? Bist du interessiert an einem Aufgabengebiet, das sich mit den Bedürfnissen von Kunden beschäftigt, und bereit, dir das nötige Know-how anzueignen? Dann steht einer erfolgreichen Zukunft als Category Manager nichts mehr im Weg.

Wir wollen uns ja nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber hierbei sind wir uns ziemlich sicher: Der Beruf des Online Marketing Managers ist vom modernen Arbeitsmarkt nicht mehr wegzudenken. Lies hier, welche Voraussetzungen du brauchst, um als Online Marketing Manager zu arbeiten, welche Aufgaben dich erwarten und mit welchem Gehalt du rechnen kannst.

Was macht ein Online Marketing Manager?

Der Online Marketing Manager verantwortet die digitalen Marketingmaßnahmen eines Unternehmens. Klingt übersichtlich, birgt aber eine wirklich enorme Vielfalt in sich. Denn Marketing ist heute so bunt wie nie zuvor und das Internet der perfekte Platz, um ganz unterschiedliche Disziplinen des Marketings zu platzieren. Von der Bannerwerbung über die digitale Videokampagne bis hin zum Content Marketing oder Social Media Marketing ist vieles möglich.

Nicht immer wird der Online Marketing Manager auch so genannt. Du findest häufig auch Stellenausschreibungen mit einer spezialisierteren Bezeichnung, z. B. Content Marketing Manager oder Digital Media Manager.

Was sind die Aufgaben eines Online Marketing Managers?

Die Aufgaben des Online Marketing Managers hängen vor allem davon ab, in welchem Bereich des Online Marketings er konkret unterwegs ist. Je kleiner ein Unternehmen und seine Marketingabteilung, umso breiter gefächert ist das Aufgabenspektrum in der Regel. Je größer die Marketingabteilung, umso mehr spezialisierte Online Marketing Manager triffst du an. Häufige Aufgaben sind:

Konzeptionierung und Planung von Marketingaktivitäten: Häufig fallen Online Marketing und Projektmanagement zusammen, denn der Online Marketing Manager erstellt Konzepte für Marketingmaßnahmen eines Unternehmens, plant diese und übernimmt häufig auch die Koordinierung innerhalb des Teams.

Suchmaschinenoptimierung: Online Marketing Manager mit Spezialisierung auf Suchmaschinenoptimierung sind dafür zuständig, dass die Online-Präsenz eines Unternehmens im Netz gut gefunden wird. Zu den Aufgaben gehört deshalb auch die technische und redaktionelle Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Content-Erstellung: Ohne Content, also Inhalte, geht im digitalen Marketing nichts. Unternehmen benötigen für ihre Werbeaktivitäten eine Vielzahl an Videos, Texten und Bildern. Oftmals ist der Online Marketing Manager dafür zuständig. Je größer das Unternehmen aber ist, umso häufiger werden auch gezielt Content Creator eingestellt, die sich darauf spezialisiert haben, guten Content zu erstellen.

Social Media Marketing: Über Plattformen wie Instagram, Facebook und Co. erreichen Unternehmen ihre Zielgruppe auf direktem Weg. Doch mit „Poste mal etwas auf Instagram“ ist es nicht getan. Wer sich erfolgreich in den sozialen Netzwerken positionieren will, braucht eine Strategie, die in Einklang mit den übergeordneten Unternehmenszielen steht. Die Hauptaufgabe eines Online Marketing Managers mit dem Schwerpunkt Social Media besteht deshalb darin, diese Social-Media-Strategie zu entwickeln und durchzuführen.  

Community Building und -Betreuung: Online Marketing zielt oft darauf ab, eine Community aus interessierten Menschen zu bilden, die mit der Zeit zu Followern und Fans der Unternehmensmarke werden. Ein Online Marketing Manager mit Schwerpunkt Community Management ist dafür zuständig, die Anzahl begeisterter Follower stetig zu erhöhen und dadurch die Beliebtheit und Sichtbarkeit eines Unternehmens zu stärken. Das kann bedeuten, die Unternehmensseite auf Facebook zu betreuen, aber auch großangelegte Community-Aktionen über mehrere Kanäle hinweg zu organisieren.

Digitalisierung: Natürlich trägt auch der Online Marketing Manager zur Digitalisierung eines Unternehmens bei, indem er den wichtigen Bereich der Werbung von offline zu online verändert. Er sorgt dafür, dass die Zielgruppe eines Unternehmens, also die potenziellen Kunden, auf digitalem Weg erreicht werden.

Innovation: Wenn Marketing langweilig wird, ist es ungünstig, weil es die Menschen nicht mehr erreicht. Online Marketing Manager sind deshalb auch immer Innovatoren. Sie sind stets auf der Suche nach neuen Impulsen, erweitern, überarbeiten, verändern und treiben Dinge voran.

Welche Eigenschaften und Fähigkeiten braucht ein Online Marketing Manager?

Mindestens genauso wichtig wie die fachliche Eignung für diesen Beruf ist die persönliche. Die folgenden Eigenschaften solltest du als Online Marketing Manager mitbringen:

Wie zukunftsfähig ist der Beruf des Online Marketing Managers?

Wie bereits zu Beginn angesprochen, ist dieser Beruf wohl einer der aussichtsreichsten überhaupt. Warum? Weil Marketing mehr und mehr online stattfindet. 2019, also noch vor der Coronapandemie, nutzte bereits ein Viertel der Unternehmen Social Media Marketing, jedes fünfte Suchmaschinenmarketing. 2020 überschritt der Anteil von Online-Werbung an den weltweiten Werbeausgaben erstmals die 50-Prozent-Marke. Diese Entwicklung ist nicht aufzuhalten: Klassisches Marketing wird mehr und mehr durch Online Marketing ersetzt.

Zudem ist Online-Werbung nicht nur den großen Unternehmen vorbehalten, denn auch kleine und mittelständische Firmen, ja sogar Soloselbstständige, haben online die Chance, ihre Zielgruppe zu erreichen. Mit einer Expertise im Online Marketing wirst du deshalb nicht lange nach einer Aufgabe suchen müssen, sondern bist ein extrem gefragter Experte.

Wie wird man Online Marketing Manager?

Das Schöne an diesem Beruf ist, dass es viele Wege gibt, die zum Ziel führen. Warst du bisher im klassischen Offline-Geschäft unterwegs, kannst du dich mit einer entsprechenden Zusatzqualifikation für den Online-Bereich vorbereiten. Aber auch ohne Marketingerfahrung gelingt der Einstieg, denn Online Marketing ist auch für berufliche Quereinsteiger ein sehr gefragtes Feld. Am Markt gibt es viele gute Marketing-Weiterbildungen, die es dir ermöglichen, hier rasch Fuß zu fassen.

Was verdient man als Online Marketing Manager? 

Die Gehaltschancen sind gut und verbessern sich mit jeder Spezialisierung. Laut Gehaltsreport von StepStone verdient ein Online Marketing Manager im Schnitt 42.700 € pro Jahr.

Online Marketing als Zukunftsfeld nutzen

Wenn du auf der Suche nach einem vielseitigen Beruf mit einer sicheren Zukunft bist, hast du ihn jetzt gefunden. Nutze die Möglichkeiten des rasant wachsenden Online Marketings, um auch deine berufliche Zukunft auf sichere Füße zu stellen. Der Weg steht dir dank zahlreicher Weiterbildungsangebote und Fördermaßnahmen offen. Nutze ihn!

Wusstest du, dass du einen rechtlichen Anspruch auf Weiterbildung hast? Lies hier unseren Artikel zum Rechtsanspruch auf Weiterbildung und wie du diesen geltend machen kannst – vielleicht ja für eine Weiterbildung im Online Marketing.

Die starken Einflüsse der Digitalisierung auf unser Arbeitsleben sind nicht mehr von der Hand zu weisen. Für viele Menschen Anlass, sich um die Sicherheit ihres Jobs zu sorgen. Denn wie sieht die berufliche Zukunft aus? Welche Jobs sind durch die Digitalisierung akut gefährdet? Lies in diesem Artikel, wie es um die Sicherheit deines Jobs bestellt ist und welche positiven Aspekte die aktuelle Entwicklung dennoch für dich haben kann.

Zerstört die Digitalisierung ganze Berufsfelder?

In seiner umfassenden Studie „Wertewelten Arbeiten 4.0“ mit über 1.200 Teilnehmern fragte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales nach Themen, die Menschen im beruflichen Kontext beschäftigen. Das Stimmungsbild war gemischt, denn positive Erwartungen und negative Befürchtungen hielten sich die Waage. Viele Menschen rechneten damit, dass sie in Zukunft eine Arbeitssituation haben könnten, die näher am persönlichen Idealbild einer Arbeitssituation liegt. Aber es gab auch Sorgen, zum Beispiel die, ständig dem Druck der Märkte ausgesetzt zu sein oder dass die mangelnde Sicherheit im Arbeitsleben als neues Normal empfunden wird.

Menschen sahen sowohl die Chancen, die die technischen Entwicklungen für die persönliche Arbeitssituation bedeuten können, als auch die Risiken – zum Beispiel, dass bestimmte Jobs durch Computer ersetzt werden. Möglicherweise schwankst auch du zwischen einem positiven Blick auf die Zukunft und der Sorge um deinen Arbeitsplatz und seine Zukunftsfähigkeit. Denn klar ist: Wo auf der einen Seite Berufe mit Zukunft neu entstehen, fallen auf der anderen Seite auch Jobs weg.

Woran erkennst du, dass dein Job gefährdet ist

Grundsätzlich zu behaupten, dass die Digitalisierung Jobs frisst, ist falsch und zu kurz gedacht. Denn die Digitalisierung zerstört Berufe nicht, sondern wandelt sie. Vor allem an drei Anzeichen kannst du das persönliche Risiko einschätzen, wie wahrscheinlich es ist, dass dein Beruf in Zukunft nicht mehr oder nicht mehr in dieser Form bestehen wird.

1. Dein Job hat einen hohen Anteil an Routineaufgaben: Je mehr wiederkehrende Routineaufgaben du in deinem beruflichen Alltag hast, desto wahrscheinlicher ist es, dass dein Job sich verändern wird. Vor allem dann, wenn diese Routineaufgaben immer gleich aufgebaut sind und eine exakt gleichbleibende Reihenfolge haben.

2. Dein Job erfordert kein bis wenig Expertenwissen: Je mehr Anteile eines klassischen Helferjobs deine Arbeit hat und je weniger Expertenkenntnisse notwendig sind, umso größer ist das Risiko, dass der Job von Computern ersetzt wird.

3. Du hast wenig Kontakt mit anderen Menschen: Je weniger Kontakt du mit Menschen hast, desto unwahrscheinlicher ist es, dass dein Job vom Arbeitsmarkt verschwinden wird. Trotzdem ist es auch hier wichtig, die Veränderungen zu beobachten und rechtzeitig zu reagieren, falls Teile deines Jobs automatisiert werden.

Vereinfacht ausgedrückt ist es tatsächlich so, dass die berufliche Zukunft mehr den Experten gehört als den Generalisten. Trotzdem bedeutet das nicht, dass jeder Job als Helfer oder Assistent wegfallen muss. Du hast durchaus auch in einem gefährdeten Bereich gute Chancen, deine berufliche Zukunft auf sichere Füße zu stellen – wenn du jetzt aktiv wirst und nicht abwartest, was die Zeit bringt.

Persönliches Gefährdungspotenzial berechnen

Fachleute sprechen bei der Einschätzung der Gefährdung des eigenen Jobs durch die Digitalisierung vom sogenannten Substituierbarkeitspotenzial: Je höher das Substituierbarkeitspotenzial, umso leichter kann ein Beruf von Computern übernommen werden und damit vom klassischen Arbeitsmarkt verschwinden.

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat ein Tool entwickelt, mit dem du deinen ganz persönlichen Fall überprüfen kannst. Mit dem Online-Job-Futuromat kannst du ermitteln, wie hoch das Substituierbarkeitspotenzial für deinen Beruf ist.

Zwei Beispiele:

Für den Beruf des Bausparkassenfachmanns gibt das Tool sechs verschiedene Kerntätigkeiten an, von denen fünf auf Dauer automatisierbar sind. Lediglich eine, die persönliche Kundenberatung, ist es nicht. Dieser Job hat also ein tendenziell hohes Risiko, durch die Digitalisierung wegzufallen.

Für den Beruf des Heilerziehungspflegers hingegen gibt das Programm vier Kerntätigkeiten an, die allesamt nicht automatisierbar sind. Das Risiko, dass dieser Job wegfällt, ist also äußerst gering.

Auch innerhalb identischer Berufe kann das Risiko variieren. Bist du zwar in einem tendenziell gefährdeten Beruf, übernimmst aber Bereiche, die nicht oder nur schwer automatisierbar sind, stehen deine Chancen auch hier gut, noch lange in diesem Job bleiben zu können.

Den eigenen Job zukunftsfähig halten

Auch wenn du in einem Segment tätig bist, das mittel- bis langfristig von Computern übernommen werden kann, ist das kein Grund zu verzweifeln. Denn die Erkenntnis, welche und wie viele Teile deiner täglichen Arbeit automatisierbar sind, ist der erste wichtige Schritt. Auf diese Erkenntnis kannst du aufbauen und sie zu deinem persönlichen Vorteil nutzen.

Der Weg dorthin führt über die Spezialisierung. Indem du dir

kannst du dein berufliches Profil schärfen und die Zukunftsfähigkeit deines Jobs erhöhen. Spezialisierung ist in nahezu jedem Bereich möglich, denn überall gibt es Arbeiten, die auch langfristig vom Menschen erledigt werden müssen und nicht vom Computer gemacht werden können.

Übrigens unterstützt dich der Staat in besonders gefährdeten Bereichen, indem er zahlreiche Förderungen für Fort- und Weiterbildungen anbietet. Nutze dieses Angebot, um deine berufliche Zukunft zu sichern.

Wusstest du, dass du auch während einer Anstellung Anspruch auf Förderung hast? Hier findest du einen Überblick über die aktuellen Fördermöglichkeiten.

Chancen in der Digitalisierung sehen

Abschließend lässt sich sagen, dass uns die Digitalisierung der Arbeitswelt zwingt, in Bewegung zu bleiben. Das kann natürlich im ersten Moment Angst machen, birgt aber enorm große Chancen, denn Veränderung muss nicht zwangsläufig negativ sein. Möglicherweise kannst du durch eine Spezialisierung ganz neue Arbeitsbereiche kennenlernen, die dir noch unbekannt sind, aber große Freude machen würden. Oder du kannst durch eine Spezialisierung mehr Abwechslung in deinen Joballtag bringen. Natürlich kann die Digitalisierung auch mehr persönliche Freiheit bedeuten, zum Beispiel durch die neuen Formen der Zusammenarbeit, die sich online ergeben. Oder du kannst Familie und Job besser vereinen, wenn du künftig die Möglichkeit hast, aus dem Home-Office zu arbeiten.

Wir wünschen dir, dass du die Chancen sehen kannst, die diese Veränderung mit sich bringt, und nach diesem Artikel weißt, wo du mögliche Risiken noch gut umschiffen kannst, sofern du heute aktiv wirst.

Möglicherweise hast du schon einmal eine Stellenanzeige mit der Suche nach einem VPA, einem Virtuellen Persönlichen Assistenten, oder auch einem VA, einem Virtuellen Assistenten, gesehen. Vielleicht hast du dich gefragt, was das genau ist und was man mitbringen muss, um sich als VPA zu qualifizieren. In diesem Artikel fassen wir dir alle relevanten Informationen von A wie Anfang bis Z wie Zukunftsaussichten als VPA kompakt zusammen. Lies weiter, wenn du mehr über einen der wohl flexibelsten Jobs der Zukunft wissen möchtest.

Was ist ein Virtueller Persönlicher Assistent?

Der Virtuelle persönliche Assistent ist tatsächlich genau das, was sein Name aussagt: ein persönlicher Assistent im virtuellen Raum. Wer als VPA arbeitet, unterstützt also nicht vor Ort als persönliche Assistenz, sondern online, z. B. aus dem Home-Office. Die Aufgabengebiete für Virtuelle persönliche Assistenten sind dabei enorm vielseitig, denn überall da, wo Geschäftsführer, Abteilungsleiter oder auch Solo-Unternehmer Unterstützung brauchen, kann ein VPA tätig werden. Die Zusammenarbeit läuft dabei komplett digital ab. Man trifft sich in Online-Meetingräumen, teilt Zugänge zu gemeinsamen Tools in der Cloud und kommuniziert per Mail oder Messenger-App.

Welche Aufgaben übernimmt ein VPA?

Es gibt zwei Lager bei den Virtuellen Persönlichen Assistenten: die Allrounder und die Experten. Die einen bieten ein breites Spektrum an, während die anderen sich auf einen oder wenige klar begrenzte Bereiche fokussieren. Beides ist grundsätzlich denkbar und möglich, wenn du Virtueller Persönlicher Assistent werden möchtest. Du kannst als VPA unter anderem folgende Aufgaben übernehmen:

Du siehst allein in dieser Auflistung die Vielfalt des Berufsbildes. Diese Vielfalt ermöglicht es übrigens auch häufig, aus einem klassischen Job einen Online-Job zu machen, denn VAs bzw. VPAs werden in etlichen Bereichen gesucht.

Ein Beispiel: Warst du bisher als Social Media Manager in Vollzeit vor Ort im Unternehmen tätig, bekommst dies aufgrund deiner familiären Situation aber künftig nicht mehr gestemmt, kann eine virtuelle Stelle wie diese die ideale Alternative sein. Und das ohne Stunden zu reduzieren und finanzielle Einbußen in Kauf zu nehmen. So bleibst du in der Lage, dein Fachwissen weiterhin einzubringen, behältst dein gewohntes Gehalt und wirst durch die komplett virtuelle Arbeitssituation deutlich flexibler.

Auch für Quereinsteiger lohnt sich ein Blick darauf, wie ein Einstieg als Virtueller Persönlicher Assistent aussehen kann. Möchtest du deinen früheren Job nicht mehr ausüben, kannst du dich bereits mit einer hochwertigen Weiterbildung zum Virtuellen Persönlichen Assistenten qualifizieren und zeitnah starten.

Virtueller Persönlicher Assistent: Einstieg und Spezialisierung

Virtueller Persönlicher Assistent werden ist einfacher, als es zunächst klingt. Hast du entsprechende fachliche Vorkenntnisse, kannst du wählen, wie du dich positionieren möchtest. Bist du ein Mensch, der die Abwechslung liebt und gerne in einem breiten Feld unterstützt? Oder möchtest du den Einstieg als Virtueller Persönlicher Assistent mit einer bestimmten Qualifikation, z. B. als VPA mit dem Schwerpunkt Finanzbuchhaltung, angehen?

Beides ist in Ordnung, wobei dir eine Spezialisierung ein klareres berufliches Profil gibt und dadurch durchaus die Chancen auf eine Anstellung erhöht. Als VPA kannst du dich alternativ auch selbstständig machen und dein eigenes Business starten. In Online-Börsen, die Virtuelle Assistenten vermitteln, findest du eine Vielzahl potenzieller Aufträge.

Der große Vorteil bei beiden Varianten, ob selbstständig oder remote als Angestellter in einem Unternehmen, liegt in der nahezu unvergleichlich großen Flexibilität des Jobs. Nicht wenige Menschen planen, Virtuelle persönliche Assistenz zu werden, weil sie sich ein zeitlich und räumlich unabhängigeres Leben wünschen. Das bedeutet nicht, dass jeder VPA digitaler Nomade ist, aber allein die Tatsache, dass du dir Zeit und Ort für die Erledigung deiner Aufgaben enorm flexibel einteilen kannst, ist ein großer Gewinn.

Gehalt und Zukunftsaussichten der VPA

Welches Gehalt können Virtuelle persönliche Assistenten erwarten? Grundsätzlich siedelt sich das Gehalt in etwa bei dem eines (analogen) Persönlichen Assistenten an. Laut Gehaltsreport der Online-Jobbörse StepStone liegt dieses bei durchschnittlich 45.400 €. Allerdings sind mögliche Abweichungen nach oben und unten hier sehr groß und hängen vor allem mit dem Schwerpunkt zusammen. So wird ein VPA mit dem Schwerpunkt MS Office in der Regel häufiger gesucht, verdient aber weniger als ein spezialisierter Kollege, z. B. der VPA mit Expertise in Lohn- und Gehaltsabrechnung.

Je nachdem also, in welchem Bereich du unterwegs bist, fällt das Gehalt etwas niedriger oder auch höher aus. Aber auch hier bleibst du flexibel, denn du kannst deine Spezialisierung durch gezielte Weiterbildungen jederzeit erweitern oder verändern und deine Positionierung mit der Zeit anpassen.

Die Zukunftsaussichten in diesem Job sind exzellent. Immer mehr Unternehmen agieren teilweise oder komplett digital, die Angestellten arbeiten vom heimischen Home-Office aus. Die Frage ist also weniger „Hat der Job als Virtuelle persönliche Assistenz Zukunft?“, sondern vielmehr „Wann und wie möchtest du einsteigen?“

Erfolgreicher Virtueller Persönlicher Assistent werden

Der entscheidende Punkt ist vor allem einer: Digital Literacy. Wenn du Virtueller Persönlicher Assistent werden und deinen Einstieg in dieses Berufsfeld erfolgreich meistern möchtest, brauchst du ein solides digitales Know-how. Dafür ist es nicht unbedingt notwendig, Digital Native zu sein – du kannst dir diese Digital Literacy auch später noch aneignen. Aber die Bereitschaft, dich mit digitalen Medien und modernen Formen der Online-Zusammenarbeit zu beschäftigen, ist tatsächlich unabdingbar. Bringst du diese mit, steht deiner erfolgreichen Zukunft als VPA bzw. VA im Grunde nichts mehr im Weg.

In der digitalen Arbeitswelt ist das Berufsbild des Content Creator der moderne Tausendsassa. In diesem Artikel möchten wir dir einen Überblick geben und zeigen, was zum Joballtag eines Content Creator gehört und wo die Grenzen zu Content Managern oder anderen Social Media Managern sind. Lies weiter, wenn du wissen möchtest, ob dieser Job für dich infrage kommt.

Was macht ein Content Creator?

Der Name ist Programm, denn ein Content Creator entwickelt Content, also Inhalte. Sehr konkret ist das aber leider nicht, denn Content kann zunächst einmal alles Mögliche sein: Text, Bild, Video etc. Grundsätzlich ist der Beruf des Content Creator auch tatsächlich so vielfältig, wie es die Arten verschiedener Content-Formate vermuten lassen. Aber lass uns ein wenig genauer hinsehen, um das Berufsbild klarer zu definieren.

Content Creator vs. Content Manager

Der Content Creator gehört in der Regel der Marketingabteilung eines Unternehmens an. Doch dort tummeln sich zahlreiche Berufsbezeichnungen, die manchmal sehr ähnlich klingen. Content Manager zum Beispiel. Wie unterscheidet sich dieser vom Content Creator und wo genau in dieser Auflistung findet noch der Content Strategist oder Social Media Manager Platz? Die Unterscheidung liegt oft im Detail und hängt vom jeweiligen Unternehmen ab. Generell teilt sich der Content-Prozess in verschiedene Stufen auf, von denen jeder Experte eine andere übernimmt. So ist der Content Strategist dafür zuständig, eine Content-Strategie zu entwickeln, die die Marketingziele des Unternehmens erfüllen soll. Der Content Manager kann ebenfalls an der Strategie mitwirken, ist aber mehr für die Schnittstelle zwischen Content-Produktion und Planung zuständig. Der Content Creator erstellt den für die definierte Strategie nötigen Content, also Bilder, Videos, Texte und Co. Der Social Media Manager kann sowohl strategisch als auch operativ tätig sein, hat aber einen klaren Fokus auf die Social-Media-Aktivitäten innerhalb des Unternehmens. Zu seinen Jobs gehört meist auch die Betreuung der Community.

Die Grenzen zwischen den Berufsbildern sind fließend. Je kleiner ein Unternehmen ist, umso mehr dieser Aufgaben fallen zusammen. Je größer eine Marketingabteilung ist, umso stärker wird differenziert.

Achte bei einer Bewerbung stets auf die konkret aufgelisteten Aufgaben. Aufgabenbereiche von Content Creator, Content Manager & Co. überschneiden sich sehr häufig stark, auch wenn die Berufsbezeichnung variiert.

Wie sind die Zukunftschancen für Content Creator

Ohne Content läuft heute in vielen Unternehmen nichts mehr. Gute Inhalte sind das A und O eines funktionierenden Online Marketings. Jedes Unternehmen, das sich online sichtbar machen und Kunden gewinnen möchte, braucht fortlaufend exzellente Inhalte. Es reicht nicht mehr, irgendetwas zu veröffentlichen, sondern es braucht …

Und das sowohl in Textform als auch in Form von Bildern oder Videos. Je mehr Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen online bewerben und verkaufen – und das hat mit der Coronapandemie stark zugenommen –, umso wichtiger wird es, sich online zu unterscheiden. Ein Unternehmen, das seine Marke online stärken und nicht inmitten ähnlicher Anbieter untergehen lassen möchte, ist mehr denn je auf exzellente Content Creator angewiesen. Dieser Job dürfte damit zu den krisensichersten und derzeit aussichtsreichsten im Marketing gehören.

Welche Content Creator gibt es?

Jegliche Form von Inhalten, die ein Unternehmen nach draußen geben kann, ist hier denkbar. Zu den bekanntesten Spezialisierungen gehören:

All diese verschiedenen Ausprägungen eines Content Creator arbeiten in der Regel eng zusammen, da keine der Content-Formen ohne mindestens eine weitere auskommt. Der Text braucht das Bild und das Video braucht den Text.

So wirst du Content Creator

Dieses Berufsfeld ist eines, das sich hervorragend für einen Quereinstieg eignet. Die Einstiegsmöglichkeiten sind vielfältig. So kannst du zum Beispiel ein Texter mit journalistischem Hintergrund sein oder aus einer völlig anderen Branche kommen, aber eine Passion für gute Inhalte mitbringen. Wichtig ist, dass du dich mit den Grundprinzipien des Online Marketings vertraut machst, beispielsweise mit einer Einführung ins Online Marketing oder auch mit einer Weiterbildung zum Content Creator startest.

Tipp: Durchforste Online-Stellenbörsen nach verschiedenen Begriffen und Berufsbezeichnungen. Nicht immer wird konkret nach dem Content Creator gesucht. Wenn du hier variierst, wirst du deutlich bessere Ergebnisse bekommen und kannst deine Chancen erhöhen.

Gehalt und Aufstiegschancen eines Content Creator

Die Perspektive für Content Creator ist gut. Mit etwas Erfahrung kannst du schnell zum Teamleiter oder zum Creative Director werden. Das durchschnittliche Gehalt ist aufgrund der enormen Bandbreite dieses Berufsfeldes schwer zu erfassen. Die Online-Stellenbörse StepStone gibt für Content Creator eine Spanne zwischen 32.000 € und 45.000 € an, abhängig von der Berufserfahrung des Bewerbers und der Region, in der sich das Unternehmen befindet.

Erfolgreicher Content Creator werden

Hast du Gefallen an diesem Beruf gefunden und möchtest dich gerne für einen Job in der Content-Kreation qualifizieren? Sieh dich gerne online nach den verschiedenen Möglichkeiten um oder lass dich kostenfrei und unverbindlich beraten, welche Richtung innerhalb dieses vielseitigen Feldes für dich die richtige sein könnte.

Unternehmen kommen heute nicht mehr drum herum, ihre Waren und Dienstleistungen gezielt auch über das Internet zu vermarkten und zu verkaufen. Ein Berufsfeld, das in diesem Zuge mehr und mehr an Bedeutung gewinnt, ist das des User-Experience-Designers (UX-Designer oder auch UXD). Lies hier weiter, wenn du einen krisensicheren Job suchst, mit dem du deine Zukunft mehr als aussichtsreich gestalten kannst.

Shoppen der Zukunft ist online

Die Coronapandemie hat gezeigt, wie wichtig es für Unternehmen ist, online gut aufgestellt zu sein. So lag der E-Commerce-Umsatz mit Waren in Deutschland im vergangenen Jahr um rund 15 % höher als im Vorjahr. Derzeit spricht nichts dafür, dass sich diese Entwicklung in absehbarer Zeit wieder umkehren wird.

Doch wenn ein Unternehmen seinen Vertrieb digitalisiert, fallen wichtige Wahrnehmungsebenen für den Kunden weg. Produkte können online nicht angefasst und von allen Seiten begutachtet werden. Es fällt schwerer, über den Bildschirm eine emotionale Verbindung zum Kunden herzustellen als mithilfe der gesamten Atmosphäre im klassischen Ladengeschäft. Zudem ist die Erwartungshaltung online meist eine andere: Statt gemütlich zu bummeln und sich inspirieren zu lassen, wird online gezielt recherchiert und nach einer möglichst schnellen Lösung verlangt. All das sind Argumente, die das junge Berufsfeld des UX-Designers auf den Plan rufen und es schon heute unverzichtbar machen.

Was macht ein UX-Designer?

Unternehmen, die etwas online verkaufen, beschäftigen UX-Designer, um die Kundenzufriedenheit und natürlich auch den Unternehmensumsatz zu erhöhen. Ein UX-Designer ist verantwortlich für die User Experience, also das Nutzererlebnis der Kunden und potenziellen Kunden eines Unternehmens. Was zunächst nach seichter Unterhaltung klingt, ist in Wahrheit ein enorm umfangreiches und spannendes Tätigkeitsfeld. Wenn du als UX-Designer arbeitest, wirkst du direkt an der Schnittstelle zwischen User und Entwicklerteam und sorgst maßgeblich dafür, dass Menschen …

Du achtest dabei fortlaufend auf die Bedürfnisse des Marktes bzw. der Menschen, die online etwas kaufen möchten, und gibst Bedürfnisse und Trends an die ausführenden Softwareentwickler weiter. Dadurch stellst du sicher, dass dein Arbeitgeber seine Ziele online erreicht und die Menschen zu zufriedenen Kunden werden.

Aufgaben des User-Experience-Designers

Aufgaben des User-Experience-Designers

Im Gegensatz zum UID, dem User-Interface-Designer, kümmert sich der User-Experience-Designer nicht nur um die ansprechende Optik und die intuitive Navigation durch den Onlineshop, sondern um den gesamten Prozess vom ersten Klick bis zum Kauf und darüber hinaus. Dabei wirkt er auf verschiedenen Ebenen:

Welche Anforderungen gibt es an einen UXD?

Der Name verrät bereits, dass ein UX-Designer sowohl gestalterische als auch technische Fertigkeiten braucht. Konkret solltest du Folgendes mitbringen:

Gestalte deine Zukunft online

Das Durchschnittsgehalt eines User-Experience-Designers liegt in Deutschland bei ca. 44.000 € pro Jahr. Die Zukunftsaussichten sind rosig, denn der E-Commerce-Bereich zählt zu den am stärksten wachsenden. Das Aufgabengebiet ist abwechslungsreich und spannend. Wenn du also heute nach einem Job suchst, der abwechslungsreich, flexibel und trotzdem sicher ist, hast du ihn im UXD gefunden, und du kannst sowohl deine Zukunft als auch das künftige Nutzererlebnis von Millionen Menschen erfolgreich gestalten.

Zu den Führungskräften von morgen, die große Verantwortung für die Unternehmensentwicklung tragen und im digitalen Arbeitsleben nicht mehr wegzudenken sein werden, gehören unter anderem Chief Digital Officer. In diesem Artikel bringen wir dir dieses Berufsbild etwas näher und zeigen dir, wie du dich für diesen spannenden und zukunftsreichen Job qualifizieren kannst.

Was macht ein Chief Digital Officer?

Der Chief Digital Officer, auch CDO genannt, ist eine noch recht junge Position auf Managementebene in Unternehmen. Hauptaufgabe des CDO ist es, die Digitalisierung im Unternehmen voranzutreiben und die Firma von der Produktentwicklung bis zum einzelnen Prozess zwischen den verschiedenen Schnittstellen zukunftsfähig aufzustellen. Er ist quasi Head of Digitalisierung und oberster Verantwortlicher für den digitalen Erfolg einer Firma. Ein Posten, der mit sehr viel Verantwortung einhergeht, denn der CDO leitet in der Regel nicht nur die Abteilung für Change Management, sondern bewegt sich an der Schnittstelle zwischen allen unternehmensrelevanten Abteilungen. Er hat die Fäden der digitalen Zukunft des Unternehmens in der Hand und damit auch direkten Einfluss auf dessen gegenwärtigen und zukünftigen Platz am Markt.

Krisensicher und unabdingbar

Der Job als Chief Digital Officer kann bedenkenlos nicht nur als krisensicher bezeichnet werden, sondern er ist quasi unabdingbar. Wir brauchen es dir sicher nicht zu erzählen, denn dass sich das Arbeitsleben durch die Digitalisierung verändert, ist unumstritten. Prozesse laufen anders ab, Arbeitsplätze sind anders ausgestattet und Mitarbeiter brauchen – sowohl auf Führungsebene als auch darunter – ganz neue Fähigkeiten für die digitale Arbeitswelt. Trotzdem hinken deutsche Unternehmen in der tatsächlichen Umsetzung der Digitalisierung derzeit noch hinterher. So war in der WirtschaftsWoche zu lesen, dass bisher nur etwa fünf Prozent der Firmen in Deutschland ausreichend digital aufgestellt sind.

95 Prozent haben also noch Nachholbedarf, und auch die fünf Prozent, die gut aufgestellt sind, brauchen jemanden, der die digitale Entwicklung in der Zukunft sicherstellt. Als Chief Digital Officer bist du genau diese Person und wirst tatsächlich überall händeringend gesucht. Wenn du eine entsprechende Qualifikation nachweisen kannst, dürftest du dir für sehr lange Zeit keine Sorgen mehr um einen krisensicheren Job machen müssen.

Aufgaben des CDO im Unternehmen

Aufgaben des CDO im Unternehmen

Bevor es um die entsprechende Qualifikation und die fachliche Voraussetzung für einen CDO geht, sehen wir uns zunächst die wichtigsten Aufgabenbereiche an, die ins Zuständigkeitsgebiet eines Chief Digital Officers fallen. Diese sind unter anderem:

Welche Anforderungen gibt es an einen CDO?

Diese Position ist eine enorm spannende, aber auch eine sehr verantwortungsvolle. Dementsprechend gibt es gewisse Anforderungen, die du als Bewerber für einen Job als Chief Digital Officer erfüllen solltest. Ideal ist es natürlich, wenn du einen entsprechenden Background hast: eine Ausbildung in der IT, Führungserfahrung oder evtl. sogar eine Weiterbildung zum Chief Digital Officer. Ohne entsprechende Qualifikation ist der Quereinstieg nur schwer möglich. Zu groß ist die Verantwortung für den Gesamterfolg eines Unternehmens, die der CDO trägt.

Auch deine Persönlichkeit spielt hier eine wichtige Rolle. Als CDO hast du das große Glück, in einem sehr flexiblen und sich ständig verändernden Arbeitsumfeld tätig zu sein. Du erlebst Digitalisierung hautnah mit und darfst aktiv mitgestalten. Ein großes Glück für Menschen, die große Visionen haben, die gerne Dinge voranbringen und sich nicht scheuen, Verantwortung zu übernehmen.

Chancen und Gehalt eines Chief Digital Officers

Derzeit hat nur etwa jedes vierte Unternehmen in Deutschland die Position des CDO besetzt. Das dürfte aber daran liegen, dass es noch nicht genügend qualifizierte Bewerber für diesen besonderen Posten gibt. Wenn du den Weg in diese Richtung einschlägst, dürftest du also mit hoher Wahrscheinlichkeit wählen, wo du arbeiten möchtest. Du hast Einfluss darauf, wie du deinen Job als CDO gestaltest, und kannst sehr aktiv die Richtung beeinflussen, in die sich das Unternehmen deines Arbeitgebers digital entwickelt.

Das durchschnittliche Gehalt eines Chief Digital Officers liegt laut Gehaltsreport der Online-Stellenbörse StepStone bei rund 93.000 € pro Jahr. Je nach Erfahrung, Branche und persönlichem Verhandlungsgeschick sind aber auch sechsstellige Jahresgehälter denkbar.

DER Digitaljob der Zukunft

Wenn du auf der Suche nach einem zukunftssicheren und verantwortungsvollen Job bist, ist der als CDO enorm aussichtsreich. Du hast in diesem Bereich die Möglichkeit, Zukunft aktiv mitzugestalten, dich fachlich und persönlich permanent weiterzuentwickeln, Verantwortung zu übernehmen und Mitarbeiter zu führen. Wenn das dein beruflicher Weg sein soll, dann qualifiziere dich entsprechend und nimm deine Zukunft in die Hand. Als Chief Digital Officer wirst du gebraucht und vom Markt tatsächlich sehnlichst erwartet.

Experten gehen davon aus, dass der E-Commerce-Bereich sein starkes Wachstum aus 2020 in den kommenden Jahren fortsetzen wird. Ein Beruf, der in diesem Zusammenhang und in dieser Zeit gefragter denn je sein dürfte, ist der E-Commerce-Manager. In diesem Artikel nehmen wir Aufgabengebiete und Qualifizierungsmöglichkeiten sowie Gehalt und Zukunftsaussichten näher unter die Lupe.

Bedarf an Onlineshopping steigt rasant an

Der E-Commerce-Verband bevh analysierte die jüngste Entwicklung der E-Commerce-Branche und veröffentlichte spannende Zahlen: Allein im ersten Halbjahr 2020 stieg der Erlös aus dem Onlinehandel um 9,2 Prozent. Kaum verwunderlich, machte doch der erste landesweite Lockdown in der Corona-Krise Onlineshopping zur wichtigen Alternative.

Auch nach der Krise dürfte diese Entwicklung weitergehen, denn die Verschiebung von mehr und mehr Alltagsbereichen von offline zu online herrscht schon seit vielen Jahren vor.  Dadurch werden auch bestimmte Berufsbilder immer wichtiger und die Chancen, in diesem Bereich eine sichere Anstellung zu finden oder ein eigenes zukunftsfähiges Business zu starten, immer besser. Eines dieser gefragten Berufsbilder ist der E-Commerce Manager.

Was macht ein E-Commerce Manager?

Ein E-Commerce Manager ist die verantwortliche Person, wenn es um den Onlineshop eines Unternehmens geht. In seinen Aufgabenbereich fallen vielfältige Dinge:

Zusammengefasst plant ein E-Commerce Manager, was der Onlineshop des jeweiligen Unternehmens braucht, gibt seine Anforderungen an die Kollegen aus den Bereichen Webdesign, Content-Erstellung und Softwareentwicklung weiter, überwacht den Erfolg des Onlineshops und sorgt dafür, dass dieser sich stetig weiterentwickelt. Eine verantwortungsvolle Aufgabe, die aus vielen Teilbereichen besteht, die ineinandergreifen: Marketing, Einkauf, Vertrieb, Customer Support.

Welche Anforderungen gibt es?

Ein E-Commerce Manager braucht einen soliden Marketing-Background oder die Bereitschaft, sich das entsprechende Marketing-Know-how anzueignen. Die meisten E-Commerce Manager haben eine Ausbildung im Marketing absolviert, E-Commerce studiert oder eine entsprechende Weiterbildung gemacht. Zum Beispiel:

Die Wege zu dieser Stelle sind variabel, doch bestimmte Fähigkeiten und Eigenschaften sollte jeder Bewerber mitbringen:

Auch Kenntnisse im Projektmanagement sind von Vorteil, da ein E-Commerce Manager an der Schnittstelle mehrerer Abteilungen agiert, einen guten Überblick über Projektabläufe braucht und eng mit internen wie externen Mitarbeitern zusammenarbeiten muss.

Hauptaufgabe: dauerhafte Optimierung

Du siehst, dass dieses Berufsbild eine extrem spannende Kombination aus scheinbaren Gegensätzen ist: Der E-Commerce Manager arbeitet sowohl strategisch als auch direkt mit den Kunden, er wirtschaftet ressourcenschonend und muss fortlaufend Prozesse optimieren, um Kosten zu sparen. Gleichzeitig soll er aber auch Kundenerlebnisse schaffen, die den eigenen Onlineshop zu einer gerne besuchten und genutzten Plattform machen. Er soll dafür sorgen, dass die Produkte perfekt in Szene gesetzt werden, aber auch jederzeit flexibel sein für Sortimentsänderungen.

Im E-Commerce geht es um Kostenoptimierung und fortlaufende Verbesserung, aber eben auch um emotionales Social Selling, das den Kunden direkt miteinbezieht. Wenn du Freude an einem Beruf voller Gegensätze hast, es liebst, verschiedene Dinge miteinander zu kombinieren, und kein Problem mit der Schnelllebigkeit der Branche hast, kannst du in diesem Bereich sehr glücklich werden.

Aufstiegschancen und Gehalt eines E-Commerce Managers

Die wichtigsten Arbeitgeber für E-Commerce Manager sind Handelsunternehmen und E-Commerce-Agenturen. Durch die Digitalisierung der Arbeitswelt erschließen sich aber fortlaufend neue Einsatzbereiche für ausgebildete E-Commerce Manager. Selbst Unternehmen, die in der Vergangenheit gar nicht oder nur teilweise online vertreten waren, dürften in Zukunft den Sektor des Onlineshoppings stärker ausbauen. Grundsätzlich gilt dieser Beruf also als sehr sicher und kann durchaus zu den vielversprechenden Berufen mit Zukunft gezählt werden.

Das durchschnittliche Gehalt eines E-Commerce Managers liegt in Deutschland bei etwa 3.400 € brutto monatlich; insgesamt bewegt sich das Gehalt zwischen etwa 2.900 € und 4.000 € brutto. Auch die Aufstiegschancen sind gut. Wer als E-Commerce Manager gute Ergebnisse erzielt, kann rasch zum Abteilungsleiter oder gar zum Vertriebschef werden.

Flexibler Online-Job mit Zukunft

Zusammengefasst ist dieser Beruf ein vielseitiger und schnelllebiger, in dem du mit einer entsprechenden Eignung sehr gute Zukunftsaussichten haben dürftest. Wenn du bereit bist, dich weiterzuentwickeln, mit der Zeit zu gehen und fortlaufend Optimierungen vorzunehmen, die dem Unternehmen und den Kunden dienen, ist dieses Feld ein sehr vielversprechendes für dich.

In der Coronakrise gelten viele Berufsbilder und ganze Branchen als existenzgefährdet. Warum der Mediengestalter nach wie vor ein Beruf mit sehr sicherer Zukunft ist und was du brauchst, um dich für diesen Job zu qualifizieren, erfährst du in diesem Artikel.

Was macht ein Mediengestalter?

Die klassische Ausbildung zum Mediengestalter kannst du mit derzeit zwei verschiedenen Schwerpunkten wählen:

Je nach Schwerpunkt kreiert der Mediengestalter Videos und Audiospuren oder Grafiken für Flyer, Präsentationen und Websites. Als Mediengestalter arbeitest du zum Beispiel bei Film und Fernsehen oder in Marketingabteilungen. Zu den typischen Aufgaben eines Mediengestalters gehören:

Übrigens: Neben der klassischen Ausbildung gibt es berufliche Weiterbildungen zum Mediengestalter, die einen zeitnahen Eintritt in diesen Beruf ermöglichen – gerade in Zeiten einer unerwartet eingetretenen Arbeitssuche oder Arbeitslosigkeit eine gute Alternative.

Anforderungen an Mediengestalter

Der Beruf des Mediengestalters ist ein sehr vielseitiger und kreativer. Wenn du in diesem Bereich beruflich Fuß fassen möchtest, solltest du ein gutes Gespür für Farben und Farbharmonien mitbringen, aber eben auch Freude daran, diese technisch umzusetzen. Da auch Mediengestalter heute digital arbeiten, braucht es dieses solide technische Grundverständnis, um dich beispielsweise in entsprechende Grafikprogramme einarbeiten zu können. Wenn du dich mit den Herausforderungen der digitalen Arbeitswelt manchmal noch schwertust, lohnt es sich, dir eine Grundkompetenz im Umgang mit digitalen Medien, die sogenannte Digital Literacy anzueignen. Dies ist auch möglich, wenn du kein Digital Native bist, der mit den modernen technischen Möglichkeiten aufgewachsen ist. Kein Grund zur Sorge also, wenn du bisher noch nicht digital gearbeitet hast. All das kannst du lernen und in Zeiten der Digitalisierung und insbesondere in der Zukunft des Arbeitsmarktes nach Corona davon profitieren.

Insgesamt wertest du dein Bewerberprofil als Mediengestalter auf, wenn du folgende Fähigkeiten und Fertigkeiten mitbringst:

Auch wenn der Mediengestalter viel kreiert, ist dieser Job keineswegs einer, der allein im stillen Kämmerlein stattfindet. Denn als Mediengestalter stehst du im engen Austausch mit Projektplanungsteams, Kunden und Kreationsabteilungen. Du setzt visuell oder auditiv um, was für die jeweilige Kampagne oder Präsentation benötigt wird. All das braucht den Austausch und die Kreation, das Team und das selbstständige Arbeiten.

Gute Aussichten trotz der Krise

Durch die Digitalisierung der Arbeitswelt suchen längst nicht mehr nur Konzerne innerhalb der Medienbranche und große Produktionsfirmen nach Mediengestaltern, sondern auch kleine und mittelständische Betriebe. Gerade in der Krise zeigt sich, dass auch diese Unternehmen eher mittel- als langfristig online sichtbar werden sollten. Als Mediengestalter übernimmst du bei diesem Aufbau der Online-Sichtbarkeit eine tragende Rolle, denn ohne entsprechend aufbereitete Medien bekommen Firmen heute nicht mehr die Aufmerksamkeit, die sie benötigen, um erfolgreich am Markt bestehen zu können.

Konkret: Alle Unternehmen, auch kleine und mittelständische, sollten heute mindestens eine eigene Website haben. Als Mediengestalter kannst du beispielsweise im Bereich Webdesign tätig sein und dafür sorgen, dass auch eine kleinere KMU-Website online wirkt und gute Ergebnisse erzielt. Nach der Website ist aber noch lange nicht Schluss, denn auch für Online-Werbung, Präsenz in Social Media, Online-Veranstaltungen und viele weitere Möglichkeiten mehr braucht ein Unternehmen professionell gestaltete und aufbereitete Medien.

Die Zukunftsaussichten in diesem Beruf sind also tatsächlich sehr gut und – was vor dem Hintergrund der aktuellen Situation nicht zu unterschätzen ist: Er kann im Home-Office ausgeübt werden.

Aufstiegschancen und Gehalt eines Mediengestalters

Da Mediengestalter in nahezu jeder Branche gefragt sind, sind die Aufstiegschancen gut. Mit ein wenig Berufserfahrung kannst du dich nach deinem Einstieg rasch für verantwortungsvolle Positionen, beispielsweise als Teamleiter der Kreativabteilung, qualifizieren. Das durchschnittliche Gehalt eines angestellten Mediengestalters liegt bei 31.400 € pro Jahr, kann aber auch darüber hinausgehen. Je größer das Unternehmen, in dem du arbeitest, und je höher deine Position, umso weiter kann dein individuelles Gehalt nach oben hin von diesem Durchschnittswert abweichen.

Der Mediengestalter zählt damit zu den solide bezahlten Berufen. Das Einkommen ist nicht mit dem einer Position auf Managerebene vergleichbar, dafür profitierst du aber von einer sehr hohen Nachfrage. Mit einer Qualifikation zum Mediengestalter wirst du sehr wahrscheinlich immer zeitnah und wohnortnah eine Stelle finden, wenn du eine suchst.

Einstieg als Mediengestalter in Zeiten der Krise

Wenn du in Zeiten der Coronapandemie auf der Suche nach einem sicheren Job bist, bist du mit diesem also sehr gut beraten. Doch wie gelingt der Einstieg, wenn du schnell in diesem Bereich anfangen und nicht erst eine längere Ausbildung absolvieren möchtest?

Der große und derzeit wachsende Bedarf an qualifizierten Mediengestaltern erleichtert Quereinsteigern den Eintritt in dieses Berufsfeld. Wenn du entsprechende Kenntnisse mitbringst, hast du auch ohne dreijährige Berufsausbildung gute Chancen, hier eingestellt zu werden. Neben den oben genannten allgemeinen Fähigkeiten lohnen sich auch ganz konkrete Skills. Vorteilhaft ist es zum Beispiel, wenn du bereits Kenntnisse in gängigen Grafikbearbeitungsprogrammen mitbringst, z. B. in:

Außerdem ist es sinnvoll, wenn du dir vorab ein solides technisches Know-how aufbaust. Investiere zum Beispiel in folgende Fähigkeiten:

Arbeite dich in die gängigen Programme ein oder absolviere eine Weiterbildung zu grundlegenden technischen Skills. Dadurch hebst du dich bereits in deiner Bewerbung von anderen ab und kannst auch als Quereinsteiger erfolgreich in der Mediengestaltung starten.

Zukunftssicherer Kreativ-Job

Insgesamt ist der Mediengestalter ein sehr attraktiver Beruf für Menschen, die gerne kreativ arbeiten und gestalten. Dank der großen Nachfrage an guten Mediengestaltern für den digitalen Bereich stehen die Chancen auf eine schnelle Einstellung hier äußerst gut. Wenn du Freude daran hast, Medien zu gestalten, Marken ein Gesicht zu geben, mit Kollegen und Kunden über Entwürfe und Designs zu sprechen, und auch bereit bist, dich fortlaufend weiterzubilden, kannst du in diesem Feld langfristig erfolgreich und glücklich werden.

Der Data Artist gehört zweifelsohne zu den Berufen der Zukunft im IT-Bereich. Doch was genau sind die Aufgaben eines Data Artist, welches Gehalt ist realistisch und was braucht jemand, der als Data Artist Fuß fassen möchte? In diesem Artikel tauchen wir tiefer in die Materie ein.

Was macht ein Data Artist?

Der Data Artist, auch als Data Visualizer bezeichnet, gehört zur immer größer werdenden Gruppe der Analytics-Experten und grenzt nah an das Berufsbild des Data Scientist an. Die Aufgaben eines Data Artist und eines Data Scientist sind sehr ähnlich, unterscheiden sich jedoch in einem wichtigen Detail. Während der Data Scientist Daten erhebt, analysiert und interpretiert, bereitet der Data Artist diese zusätzlich visuell auf. Was nach einem kleinen Teilbereich klingt, ist in Wahrheit äußerst komplex. Der Data Artist muss auf verschiedene Dinge achten, z. B. welches Format für die Präsentation vorliegender Daten geeignet ist und welches nicht, damit seine Arbeit am Ende zu den richtigen Interpretationen beiträgt und nicht zu falschen Schlüssen verleitet.

Wie sind die Berufs- und Gehaltsaussichten für Data Artists?

2019 führte eine der führenden Management- und Unternehmensberatungen, Bain & Company, eine aufschlussreiche Studie über das Berufsfeld der Data-Analysten durch. Das Ergebnis: Die Nachfrage an qualifiziertem Personal steigt in diesem Bereich rasant an und wird künftig kaum mehr zu decken sein. Vor allem an Data Engineers, Data Architects und Data Scientists bzw. Data Artists mangle es enorm. Die Folge: Unternehmen werden künftig noch stärker in den Wettstreit um die vorhandenen Fachkräfte gehen. Für dich als Bewerber mit einer Qualifikation zum Data Artist sind das hervorragende Aussichten. Doch auch als Quereinsteiger mit soliden IT-Kenntnissen kannst du dich für diesen Job bewerben. Das gängige Gehalt eines Data Artist liegt im Mittel bei etwa 74.000 € Jahresbrutto, kann sich aber, abhängig von Berufserfahrung, Qualifikation und Unternehmensgröße, auch darüber hinausbewegen.

Warum brauchen Unternehmen Data Artists?

Für ein Unternehmen sind Data Artists so wertvoll, weil ihre Arbeit oftmals die Grundlage wichtiger strategischer Planungen ist. Nur wenn ein Data Artist Daten korrekt erhebt, interpretiert und für die Entscheider im Unternehmen verständlich aufbereitet, sind diese in der Lage, wirtschaftlich sinnvolle Entscheidungen zu treffen. Konkret: Ist die Aufbereitung erhobener Daten nicht klar genug, erkennt das Management möglicherweise die Notwendigkeit wichtiger Entscheidungen nicht rechtzeitig. Es kommt zu Versäumnissen, die im schlimmsten Falle auch negative finanzielle Folgen haben.

Welche Vorkenntnisse braucht ein Data Artist?

Wenn du zehn Data Artists nach ihrer Berufsausbildung fragst, wirst du vermutlich mindestens fünf verschiedene Antworten bekommen. Fakt ist, dass es keine einheitliche Ausbildung zum Data Artist gibt, wohl aber eine Häufung innerhalb bestimmter Disziplinen. Viele Data Scientists bzw. Data Artists haben ein Studium in einem der folgenden Fächer absolviert:

Darüber hinaus sind auch persönliche Kompetenzen wie ein gutes visuelles Verständnis und ein lösungsorientiertes Denken von Vorteil. Wenn du dich als Quereinsteiger für den Job als Data Artist interessierst, solltest du dir Kenntnisse in den wichtigsten Programmiersprachen aneignen. Zu den im Bereich der Datenanalyse und -aufbereitung gefragtesten gehört Python. Aber auch Java oder Spark sind gern genutzte Programmiersprachen für den Data Artist. Bevor du dich bewirbst, lohnt es sich also, dich in mindestens einer Programmiersprache wie Python weiterzubilden.

Arbeitsalltag eines Data Artist

Wie darfst du dir den Alltag eines Data Artist konkret vorstellen? Der übliche Arbeitsprozess gestaltet sich in der Regel wie folgt:

Beruf für kreative Analysten

Die Kombination aus hochkomplexer Analyse und gleichzeitig visuell-kreativer Arbeit macht den Data Artist zu einem sehr vielseitigen Beruf der Zukunft. Wenn du genau diese Vielseitigkeit suchst, kannst du in diesem Bereich sehr erfolgreich und glücklich werden.