Hast du schon mal vom Beruf des Category Managers gehört? Falls nicht, ist dieser Artikel ein Muss, denn dieser Job ist spannend und hat Zukunft: auch für Quereinsteiger.

Was macht ein Category Manager?

Man könnte den Category Manager auch als Warengruppen-Manager bezeichnen, denn genau das – das Management der Warengruppen – ist seine Hauptaufgabe. Er ist die verantwortliche Kraft dafür, dass Produktkategorien sinnvoll strukturiert werden, aber auch, dass die richtigen Produkte vom Einkauf beschafft und die weniger gefragten Artikel aus dem Sortiment genommen werden. Zu seiner täglichen Arbeit gehört also auch eine gute Portion Analyse und Marktforschung, denn nur durch aufmerksame Beobachtung von Angebot und Nachfrage kann er wirtschaftlich kluge Entscheidungen für das Category Management ableiten. Die Arbeit eines Category Managers verfolgt immer zwei Ziele: zufriedenere Kunden und höhere Verkaufszahlen. Beide greifen ineinander, denn ein nach Kundenwünschen optimiertes Sortiment sorgt für einen höheren Absatz und damit mehr Umsatz.

Typische Aufgaben eines Category Managers

Der Category Manager eines Unternehmens steht täglich vor der Aufgabe, folgende Fragen beantworten zu müssen:

Für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens ist die Position des Category Managers eine entscheidende. Zudem sind die einzelnen Schwerpunkte vielseitig, denn von der Planung bis zum Verkauf, von der sehr fokussierten Analyse über die kommunikativ sehr fordernden Verhandlungen mit Kooperationspartnern kann ein Category Manager in vielerlei Hinsicht glänzen. Sein Aufgabenspektrum reicht von den ersten Gedanken zu einem neuen Produkt über die Erfolgsprognosen einer Warengruppe bis hin zur Überprüfung dieser Prognose in der Realität. Kommt ein Produkt so gut an wie erwartet? Welche Käuferschaft bevorzugt welches Produkt? Wie können umsatzschwache Produkte besser dargestellt werden und wann ist es Zeit, ein eher schwächeres Produkt loszulassen und aus dem Portfolio zu streichen? All diese entscheidenden Fragen beantwortet der Category Manager in seiner täglichen Arbeit.

Welche Fähigkeiten und Kenntnisse braucht ein Category Manager?

Der Category Manager ist kein klassischer Ausbildungsberuf. Die meisten Menschen, die diese Stelle besetzen, haben entweder eine gezielte Weiterbildung zum Category Manager absolviert oder ein abgeschlossenes BWL-Studium. Tatsächlich ist betriebswirtschaftliches Know-how entscheidend, denn trotz der Vielseitigkeit des Aufgabenspektrums geht es am Ende doch vor allem darum, dass die Zahlen stimmen und die Verkäufe gesteigert werden. Insgesamt profitiert ein Category Manager von folgenden Skills:

Wo arbeitet ein Category Manager?

Als Category Manager kannst du im Groß- und Einzelhandel arbeiten, aber auch große Onlineshops betreuen. Die Branchen sind dabei vielseitig und reichen von der Nahrungsmittelindustrie bis zur IT oder Unterhaltungselektronik. Überall da, wo Produkte in Warengruppen kategorisiert werden können, ist ein Category Manager vonnöten.

Gehalt und Aufstiegschancen eines Category Managers

Als Category Manager bist du in einem sehr gefragten und auch gut bezahlten Segment unterwegs. Laut Gehaltsreport des Online-Jobportals StepStone liegt das durchschnittliche Gehalt eines Category Managers bei rund 60.000 €. Mit einigen Jahren Berufserfahrung können es auch 70.000 € oder mehr werden. Als Category Manager kannst du bei guten Ergebnissen rasch Verantwortlicher für einzelne Warengruppen, z. B. für „Obst und Gemüse“, werden und eine Führungsposition einnehmen.

Der Einstieg als Category Manager

Ist der Job des Category Managers einer, den du dir für dich vorstellen kannst? Hast du Freude an der Planung und Analyse von Produkten und Warengruppen? Bist du interessiert an einem Aufgabengebiet, das sich mit den Bedürfnissen von Kunden beschäftigt, und bereit, dir das nötige Know-how anzueignen? Dann steht einer erfolgreichen Zukunft als Category Manager nichts mehr im Weg.

Wir wollen uns ja nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber hierbei sind wir uns ziemlich sicher: Der Beruf des Online Marketing Managers ist vom modernen Arbeitsmarkt nicht mehr wegzudenken. Lies hier, welche Voraussetzungen du brauchst, um als Online Marketing Manager zu arbeiten, welche Aufgaben dich erwarten und mit welchem Gehalt du rechnen kannst.

Was macht ein Online Marketing Manager?

Der Online Marketing Manager verantwortet die digitalen Marketingmaßnahmen eines Unternehmens. Klingt übersichtlich, birgt aber eine wirklich enorme Vielfalt in sich. Denn Marketing ist heute so bunt wie nie zuvor und das Internet der perfekte Platz, um ganz unterschiedliche Disziplinen des Marketings zu platzieren. Von der Bannerwerbung über die digitale Videokampagne bis hin zum Content Marketing oder Social Media Marketing ist vieles möglich.

Nicht immer wird der Online Marketing Manager auch so genannt. Du findest häufig auch Stellenausschreibungen mit einer spezialisierteren Bezeichnung, z. B. Content Marketing Manager oder Digital Media Manager.

Was sind die Aufgaben eines Online Marketing Managers?

Die Aufgaben des Online Marketing Managers hängen vor allem davon ab, in welchem Bereich des Online Marketings er konkret unterwegs ist. Je kleiner ein Unternehmen und seine Marketingabteilung, umso breiter gefächert ist das Aufgabenspektrum in der Regel. Je größer die Marketingabteilung, umso mehr spezialisierte Online Marketing Manager triffst du an. Häufige Aufgaben sind:

Konzeptionierung und Planung von Marketingaktivitäten: Häufig fallen Online Marketing und Projektmanagement zusammen, denn der Online Marketing Manager erstellt Konzepte für Marketingmaßnahmen eines Unternehmens, plant diese und übernimmt häufig auch die Koordinierung innerhalb des Teams.

Suchmaschinenoptimierung: Online Marketing Manager mit Spezialisierung auf Suchmaschinenoptimierung sind dafür zuständig, dass die Online-Präsenz eines Unternehmens im Netz gut gefunden wird. Zu den Aufgaben gehört deshalb auch die technische und redaktionelle Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Content-Erstellung: Ohne Content, also Inhalte, geht im digitalen Marketing nichts. Unternehmen benötigen für ihre Werbeaktivitäten eine Vielzahl an Videos, Texten und Bildern. Oftmals ist der Online Marketing Manager dafür zuständig. Je größer das Unternehmen aber ist, umso häufiger werden auch gezielt Content Creator eingestellt, die sich darauf spezialisiert haben, guten Content zu erstellen.

Social Media Marketing: Über Plattformen wie Instagram, Facebook und Co. erreichen Unternehmen ihre Zielgruppe auf direktem Weg. Doch mit „Poste mal etwas auf Instagram“ ist es nicht getan. Wer sich erfolgreich in den sozialen Netzwerken positionieren will, braucht eine Strategie, die in Einklang mit den übergeordneten Unternehmenszielen steht. Die Hauptaufgabe eines Online Marketing Managers mit dem Schwerpunkt Social Media besteht deshalb darin, diese Social-Media-Strategie zu entwickeln und durchzuführen.  

Community Building und -Betreuung: Online Marketing zielt oft darauf ab, eine Community aus interessierten Menschen zu bilden, die mit der Zeit zu Followern und Fans der Unternehmensmarke werden. Ein Online Marketing Manager mit Schwerpunkt Community Management ist dafür zuständig, die Anzahl begeisterter Follower stetig zu erhöhen und dadurch die Beliebtheit und Sichtbarkeit eines Unternehmens zu stärken. Das kann bedeuten, die Unternehmensseite auf Facebook zu betreuen, aber auch großangelegte Community-Aktionen über mehrere Kanäle hinweg zu organisieren.

Digitalisierung: Natürlich trägt auch der Online Marketing Manager zur Digitalisierung eines Unternehmens bei, indem er den wichtigen Bereich der Werbung von offline zu online verändert. Er sorgt dafür, dass die Zielgruppe eines Unternehmens, also die potenziellen Kunden, auf digitalem Weg erreicht werden.

Innovation: Wenn Marketing langweilig wird, ist es ungünstig, weil es die Menschen nicht mehr erreicht. Online Marketing Manager sind deshalb auch immer Innovatoren. Sie sind stets auf der Suche nach neuen Impulsen, erweitern, überarbeiten, verändern und treiben Dinge voran.

Welche Eigenschaften und Fähigkeiten braucht ein Online Marketing Manager?

Mindestens genauso wichtig wie die fachliche Eignung für diesen Beruf ist die persönliche. Die folgenden Eigenschaften solltest du als Online Marketing Manager mitbringen:

Wie zukunftsfähig ist der Beruf des Online Marketing Managers?

Wie bereits zu Beginn angesprochen, ist dieser Beruf wohl einer der aussichtsreichsten überhaupt. Warum? Weil Marketing mehr und mehr online stattfindet. 2019, also noch vor der Coronapandemie, nutzte bereits ein Viertel der Unternehmen Social Media Marketing, jedes fünfte Suchmaschinenmarketing. 2020 überschritt der Anteil von Online-Werbung an den weltweiten Werbeausgaben erstmals die 50-Prozent-Marke. Diese Entwicklung ist nicht aufzuhalten: Klassisches Marketing wird mehr und mehr durch Online Marketing ersetzt.

Zudem ist Online-Werbung nicht nur den großen Unternehmen vorbehalten, denn auch kleine und mittelständische Firmen, ja sogar Soloselbstständige, haben online die Chance, ihre Zielgruppe zu erreichen. Mit einer Expertise im Online Marketing wirst du deshalb nicht lange nach einer Aufgabe suchen müssen, sondern bist ein extrem gefragter Experte.

Wie wird man Online Marketing Manager?

Das Schöne an diesem Beruf ist, dass es viele Wege gibt, die zum Ziel führen. Warst du bisher im klassischen Offline-Geschäft unterwegs, kannst du dich mit einer entsprechenden Zusatzqualifikation für den Online-Bereich vorbereiten. Aber auch ohne Marketingerfahrung gelingt der Einstieg, denn Online Marketing ist auch für berufliche Quereinsteiger ein sehr gefragtes Feld. Am Markt gibt es viele gute Marketing-Weiterbildungen, die es dir ermöglichen, hier rasch Fuß zu fassen.

Was verdient man als Online Marketing Manager? 

Die Gehaltschancen sind gut und verbessern sich mit jeder Spezialisierung. Laut Gehaltsreport von StepStone verdient ein Online Marketing Manager im Schnitt 42.700 € pro Jahr.

Online Marketing als Zukunftsfeld nutzen

Wenn du auf der Suche nach einem vielseitigen Beruf mit einer sicheren Zukunft bist, hast du ihn jetzt gefunden. Nutze die Möglichkeiten des rasant wachsenden Online Marketings, um auch deine berufliche Zukunft auf sichere Füße zu stellen. Der Weg steht dir dank zahlreicher Weiterbildungsangebote und Fördermaßnahmen offen. Nutze ihn!

Wusstest du, dass du einen rechtlichen Anspruch auf Weiterbildung hast? Lies hier unseren Artikel zum Rechtsanspruch auf Weiterbildung und wie du diesen geltend machen kannst – vielleicht ja für eine Weiterbildung im Online Marketing.

Die starken Einflüsse der Digitalisierung auf unser Arbeitsleben sind nicht mehr von der Hand zu weisen. Für viele Menschen Anlass, sich um die Sicherheit ihres Jobs zu sorgen. Denn wie sieht die berufliche Zukunft aus? Welche Jobs sind durch die Digitalisierung akut gefährdet? Lies in diesem Artikel, wie es um die Sicherheit deines Jobs bestellt ist und welche positiven Aspekte die aktuelle Entwicklung dennoch für dich haben kann.

Zerstört die Digitalisierung ganze Berufsfelder?

In seiner umfassenden Studie „Wertewelten Arbeiten 4.0“ mit über 1.200 Teilnehmern fragte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales nach Themen, die Menschen im beruflichen Kontext beschäftigen. Das Stimmungsbild war gemischt, denn positive Erwartungen und negative Befürchtungen hielten sich die Waage. Viele Menschen rechneten damit, dass sie in Zukunft eine Arbeitssituation haben könnten, die näher am persönlichen Idealbild einer Arbeitssituation liegt. Aber es gab auch Sorgen, zum Beispiel die, ständig dem Druck der Märkte ausgesetzt zu sein oder dass die mangelnde Sicherheit im Arbeitsleben als neues Normal empfunden wird.

Menschen sahen sowohl die Chancen, die die technischen Entwicklungen für die persönliche Arbeitssituation bedeuten können, als auch die Risiken – zum Beispiel, dass bestimmte Jobs durch Computer ersetzt werden. Möglicherweise schwankst auch du zwischen einem positiven Blick auf die Zukunft und der Sorge um deinen Arbeitsplatz und seine Zukunftsfähigkeit. Denn klar ist: Wo auf der einen Seite Berufe mit Zukunft neu entstehen, fallen auf der anderen Seite auch Jobs weg.

Woran erkennst du, dass dein Job gefährdet ist

Grundsätzlich zu behaupten, dass die Digitalisierung Jobs frisst, ist falsch und zu kurz gedacht. Denn die Digitalisierung zerstört Berufe nicht, sondern wandelt sie. Vor allem an drei Anzeichen kannst du das persönliche Risiko einschätzen, wie wahrscheinlich es ist, dass dein Beruf in Zukunft nicht mehr oder nicht mehr in dieser Form bestehen wird.

1. Dein Job hat einen hohen Anteil an Routineaufgaben: Je mehr wiederkehrende Routineaufgaben du in deinem beruflichen Alltag hast, desto wahrscheinlicher ist es, dass dein Job sich verändern wird. Vor allem dann, wenn diese Routineaufgaben immer gleich aufgebaut sind und eine exakt gleichbleibende Reihenfolge haben.

2. Dein Job erfordert kein bis wenig Expertenwissen: Je mehr Anteile eines klassischen Helferjobs deine Arbeit hat und je weniger Expertenkenntnisse notwendig sind, umso größer ist das Risiko, dass der Job von Computern ersetzt wird.

3. Du hast wenig Kontakt mit anderen Menschen: Je weniger Kontakt du mit Menschen hast, desto unwahrscheinlicher ist es, dass dein Job vom Arbeitsmarkt verschwinden wird. Trotzdem ist es auch hier wichtig, die Veränderungen zu beobachten und rechtzeitig zu reagieren, falls Teile deines Jobs automatisiert werden.

Vereinfacht ausgedrückt ist es tatsächlich so, dass die berufliche Zukunft mehr den Experten gehört als den Generalisten. Trotzdem bedeutet das nicht, dass jeder Job als Helfer oder Assistent wegfallen muss. Du hast durchaus auch in einem gefährdeten Bereich gute Chancen, deine berufliche Zukunft auf sichere Füße zu stellen – wenn du jetzt aktiv wirst und nicht abwartest, was die Zeit bringt.

Persönliches Gefährdungspotenzial berechnen

Fachleute sprechen bei der Einschätzung der Gefährdung des eigenen Jobs durch die Digitalisierung vom sogenannten Substituierbarkeitspotenzial: Je höher das Substituierbarkeitspotenzial, umso leichter kann ein Beruf von Computern übernommen werden und damit vom klassischen Arbeitsmarkt verschwinden.

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat ein Tool entwickelt, mit dem du deinen ganz persönlichen Fall überprüfen kannst. Mit dem Online-Job-Futuromat kannst du ermitteln, wie hoch das Substituierbarkeitspotenzial für deinen Beruf ist.

Zwei Beispiele:

Für den Beruf des Bausparkassenfachmanns gibt das Tool sechs verschiedene Kerntätigkeiten an, von denen fünf auf Dauer automatisierbar sind. Lediglich eine, die persönliche Kundenberatung, ist es nicht. Dieser Job hat also ein tendenziell hohes Risiko, durch die Digitalisierung wegzufallen.

Für den Beruf des Heilerziehungspflegers hingegen gibt das Programm vier Kerntätigkeiten an, die allesamt nicht automatisierbar sind. Das Risiko, dass dieser Job wegfällt, ist also äußerst gering.

Auch innerhalb identischer Berufe kann das Risiko variieren. Bist du zwar in einem tendenziell gefährdeten Beruf, übernimmst aber Bereiche, die nicht oder nur schwer automatisierbar sind, stehen deine Chancen auch hier gut, noch lange in diesem Job bleiben zu können.

Den eigenen Job zukunftsfähig halten

Auch wenn du in einem Segment tätig bist, das mittel- bis langfristig von Computern übernommen werden kann, ist das kein Grund zu verzweifeln. Denn die Erkenntnis, welche und wie viele Teile deiner täglichen Arbeit automatisierbar sind, ist der erste wichtige Schritt. Auf diese Erkenntnis kannst du aufbauen und sie zu deinem persönlichen Vorteil nutzen.

Der Weg dorthin führt über die Spezialisierung. Indem du dir

kannst du dein berufliches Profil schärfen und die Zukunftsfähigkeit deines Jobs erhöhen. Spezialisierung ist in nahezu jedem Bereich möglich, denn überall gibt es Arbeiten, die auch langfristig vom Menschen erledigt werden müssen und nicht vom Computer gemacht werden können.

Übrigens unterstützt dich der Staat in besonders gefährdeten Bereichen, indem er zahlreiche Förderungen für Fort- und Weiterbildungen anbietet. Nutze dieses Angebot, um deine berufliche Zukunft zu sichern.

Wusstest du, dass du auch während einer Anstellung Anspruch auf Förderung hast? Hier findest du einen Überblick über die aktuellen Fördermöglichkeiten.

Chancen in der Digitalisierung sehen

Abschließend lässt sich sagen, dass uns die Digitalisierung der Arbeitswelt zwingt, in Bewegung zu bleiben. Das kann natürlich im ersten Moment Angst machen, birgt aber enorm große Chancen, denn Veränderung muss nicht zwangsläufig negativ sein. Möglicherweise kannst du durch eine Spezialisierung ganz neue Arbeitsbereiche kennenlernen, die dir noch unbekannt sind, aber große Freude machen würden. Oder du kannst durch eine Spezialisierung mehr Abwechslung in deinen Joballtag bringen. Natürlich kann die Digitalisierung auch mehr persönliche Freiheit bedeuten, zum Beispiel durch die neuen Formen der Zusammenarbeit, die sich online ergeben. Oder du kannst Familie und Job besser vereinen, wenn du künftig die Möglichkeit hast, aus dem Home-Office zu arbeiten.

Wir wünschen dir, dass du die Chancen sehen kannst, die diese Veränderung mit sich bringt, und nach diesem Artikel weißt, wo du mögliche Risiken noch gut umschiffen kannst, sofern du heute aktiv wirst.

Möglicherweise hast du schon einmal eine Stellenanzeige mit der Suche nach einem VPA, einem Virtuellen Persönlichen Assistenten, oder auch einem VA, einem Virtuellen Assistenten, gesehen. Vielleicht hast du dich gefragt, was das genau ist und was man mitbringen muss, um sich als VPA zu qualifizieren. In diesem Artikel fassen wir dir alle relevanten Informationen von A wie Anfang bis Z wie Zukunftsaussichten als VPA kompakt zusammen. Lies weiter, wenn du mehr über einen der wohl flexibelsten Jobs der Zukunft wissen möchtest.

Was ist ein Virtueller Persönlicher Assistent?

Der Virtuelle persönliche Assistent ist tatsächlich genau das, was sein Name aussagt: ein persönlicher Assistent im virtuellen Raum. Wer als VPA arbeitet, unterstützt also nicht vor Ort als persönliche Assistenz, sondern online, z. B. aus dem Home-Office. Die Aufgabengebiete für Virtuelle persönliche Assistenten sind dabei enorm vielseitig, denn überall da, wo Geschäftsführer, Abteilungsleiter oder auch Solo-Unternehmer Unterstützung brauchen, kann ein VPA tätig werden. Die Zusammenarbeit läuft dabei komplett digital ab. Man trifft sich in Online-Meetingräumen, teilt Zugänge zu gemeinsamen Tools in der Cloud und kommuniziert per Mail oder Messenger-App.

Welche Aufgaben übernimmt ein VPA?

Es gibt zwei Lager bei den Virtuellen Persönlichen Assistenten: die Allrounder und die Experten. Die einen bieten ein breites Spektrum an, während die anderen sich auf einen oder wenige klar begrenzte Bereiche fokussieren. Beides ist grundsätzlich denkbar und möglich, wenn du Virtueller Persönlicher Assistent werden möchtest. Du kannst als VPA unter anderem folgende Aufgaben übernehmen:

Du siehst allein in dieser Auflistung die Vielfalt des Berufsbildes. Diese Vielfalt ermöglicht es übrigens auch häufig, aus einem klassischen Job einen Online-Job zu machen, denn VAs bzw. VPAs werden in etlichen Bereichen gesucht.

Ein Beispiel: Warst du bisher als Social Media Manager in Vollzeit vor Ort im Unternehmen tätig, bekommst dies aufgrund deiner familiären Situation aber künftig nicht mehr gestemmt, kann eine virtuelle Stelle wie diese die ideale Alternative sein. Und das ohne Stunden zu reduzieren und finanzielle Einbußen in Kauf zu nehmen. So bleibst du in der Lage, dein Fachwissen weiterhin einzubringen, behältst dein gewohntes Gehalt und wirst durch die komplett virtuelle Arbeitssituation deutlich flexibler.

Auch für Quereinsteiger lohnt sich ein Blick darauf, wie ein Einstieg als Virtueller Persönlicher Assistent aussehen kann. Möchtest du deinen früheren Job nicht mehr ausüben, kannst du dich bereits mit einer hochwertigen Weiterbildung zum Virtuellen Persönlichen Assistenten qualifizieren und zeitnah starten.

Virtueller Persönlicher Assistent: Einstieg und Spezialisierung

Virtueller Persönlicher Assistent werden ist einfacher, als es zunächst klingt. Hast du entsprechende fachliche Vorkenntnisse, kannst du wählen, wie du dich positionieren möchtest. Bist du ein Mensch, der die Abwechslung liebt und gerne in einem breiten Feld unterstützt? Oder möchtest du den Einstieg als Virtueller Persönlicher Assistent mit einer bestimmten Qualifikation, z. B. als VPA mit dem Schwerpunkt Finanzbuchhaltung, angehen?

Beides ist in Ordnung, wobei dir eine Spezialisierung ein klareres berufliches Profil gibt und dadurch durchaus die Chancen auf eine Anstellung erhöht. Als VPA kannst du dich alternativ auch selbstständig machen und dein eigenes Business starten. In Online-Börsen, die Virtuelle Assistenten vermitteln, findest du eine Vielzahl potenzieller Aufträge.

Der große Vorteil bei beiden Varianten, ob selbstständig oder remote als Angestellter in einem Unternehmen, liegt in der nahezu unvergleichlich großen Flexibilität des Jobs. Nicht wenige Menschen planen, Virtuelle persönliche Assistenz zu werden, weil sie sich ein zeitlich und räumlich unabhängigeres Leben wünschen. Das bedeutet nicht, dass jeder VPA digitaler Nomade ist, aber allein die Tatsache, dass du dir Zeit und Ort für die Erledigung deiner Aufgaben enorm flexibel einteilen kannst, ist ein großer Gewinn.

Gehalt und Zukunftsaussichten der VPA

Welches Gehalt können Virtuelle persönliche Assistenten erwarten? Grundsätzlich siedelt sich das Gehalt in etwa bei dem eines (analogen) Persönlichen Assistenten an. Laut Gehaltsreport der Online-Jobbörse StepStone liegt dieses bei durchschnittlich 45.400 €. Allerdings sind mögliche Abweichungen nach oben und unten hier sehr groß und hängen vor allem mit dem Schwerpunkt zusammen. So wird ein VPA mit dem Schwerpunkt MS Office in der Regel häufiger gesucht, verdient aber weniger als ein spezialisierter Kollege, z. B. der VPA mit Expertise in Lohn- und Gehaltsabrechnung.

Je nachdem also, in welchem Bereich du unterwegs bist, fällt das Gehalt etwas niedriger oder auch höher aus. Aber auch hier bleibst du flexibel, denn du kannst deine Spezialisierung durch gezielte Weiterbildungen jederzeit erweitern oder verändern und deine Positionierung mit der Zeit anpassen.

Die Zukunftsaussichten in diesem Job sind exzellent. Immer mehr Unternehmen agieren teilweise oder komplett digital, die Angestellten arbeiten vom heimischen Home-Office aus. Die Frage ist also weniger „Hat der Job als Virtuelle persönliche Assistenz Zukunft?“, sondern vielmehr „Wann und wie möchtest du einsteigen?“

Erfolgreicher Virtueller Persönlicher Assistent werden

Der entscheidende Punkt ist vor allem einer: Digital Literacy. Wenn du Virtueller Persönlicher Assistent werden und deinen Einstieg in dieses Berufsfeld erfolgreich meistern möchtest, brauchst du ein solides digitales Know-how. Dafür ist es nicht unbedingt notwendig, Digital Native zu sein – du kannst dir diese Digital Literacy auch später noch aneignen. Aber die Bereitschaft, dich mit digitalen Medien und modernen Formen der Online-Zusammenarbeit zu beschäftigen, ist tatsächlich unabdingbar. Bringst du diese mit, steht deiner erfolgreichen Zukunft als VPA bzw. VA im Grunde nichts mehr im Weg.

In der digitalen Arbeitswelt ist das Berufsbild des Content Creator der moderne Tausendsassa. In diesem Artikel möchten wir dir einen Überblick geben und zeigen, was zum Joballtag eines Content Creator gehört und wo die Grenzen zu Content Managern oder anderen Social Media Managern sind. Lies weiter, wenn du wissen möchtest, ob dieser Job für dich infrage kommt.

Was macht ein Content Creator?

Der Name ist Programm, denn ein Content Creator entwickelt Content, also Inhalte. Sehr konkret ist das aber leider nicht, denn Content kann zunächst einmal alles Mögliche sein: Text, Bild, Video etc. Grundsätzlich ist der Beruf des Content Creator auch tatsächlich so vielfältig, wie es die Arten verschiedener Content-Formate vermuten lassen. Aber lass uns ein wenig genauer hinsehen, um das Berufsbild klarer zu definieren.

Content Creator vs. Content Manager

Der Content Creator gehört in der Regel der Marketingabteilung eines Unternehmens an. Doch dort tummeln sich zahlreiche Berufsbezeichnungen, die manchmal sehr ähnlich klingen. Content Manager zum Beispiel. Wie unterscheidet sich dieser vom Content Creator und wo genau in dieser Auflistung findet noch der Content Strategist oder Social Media Manager Platz? Die Unterscheidung liegt oft im Detail und hängt vom jeweiligen Unternehmen ab. Generell teilt sich der Content-Prozess in verschiedene Stufen auf, von denen jeder Experte eine andere übernimmt. So ist der Content Strategist dafür zuständig, eine Content-Strategie zu entwickeln, die die Marketingziele des Unternehmens erfüllen soll. Der Content Manager kann ebenfalls an der Strategie mitwirken, ist aber mehr für die Schnittstelle zwischen Content-Produktion und Planung zuständig. Der Content Creator erstellt den für die definierte Strategie nötigen Content, also Bilder, Videos, Texte und Co. Der Social Media Manager kann sowohl strategisch als auch operativ tätig sein, hat aber einen klaren Fokus auf die Social-Media-Aktivitäten innerhalb des Unternehmens. Zu seinen Jobs gehört meist auch die Betreuung der Community.

Die Grenzen zwischen den Berufsbildern sind fließend. Je kleiner ein Unternehmen ist, umso mehr dieser Aufgaben fallen zusammen. Je größer eine Marketingabteilung ist, umso stärker wird differenziert.

Achte bei einer Bewerbung stets auf die konkret aufgelisteten Aufgaben. Aufgabenbereiche von Content Creator, Content Manager & Co. überschneiden sich sehr häufig stark, auch wenn die Berufsbezeichnung variiert.

Wie sind die Zukunftschancen für Content Creator

Ohne Content läuft heute in vielen Unternehmen nichts mehr. Gute Inhalte sind das A und O eines funktionierenden Online Marketings. Jedes Unternehmen, das sich online sichtbar machen und Kunden gewinnen möchte, braucht fortlaufend exzellente Inhalte. Es reicht nicht mehr, irgendetwas zu veröffentlichen, sondern es braucht …

Und das sowohl in Textform als auch in Form von Bildern oder Videos. Je mehr Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen online bewerben und verkaufen – und das hat mit der Coronapandemie stark zugenommen –, umso wichtiger wird es, sich online zu unterscheiden. Ein Unternehmen, das seine Marke online stärken und nicht inmitten ähnlicher Anbieter untergehen lassen möchte, ist mehr denn je auf exzellente Content Creator angewiesen. Dieser Job dürfte damit zu den krisensichersten und derzeit aussichtsreichsten im Marketing gehören.

Welche Content Creator gibt es?

Jegliche Form von Inhalten, die ein Unternehmen nach draußen geben kann, ist hier denkbar. Zu den bekanntesten Spezialisierungen gehören:

All diese verschiedenen Ausprägungen eines Content Creator arbeiten in der Regel eng zusammen, da keine der Content-Formen ohne mindestens eine weitere auskommt. Der Text braucht das Bild und das Video braucht den Text.

So wirst du Content Creator

Dieses Berufsfeld ist eines, das sich hervorragend für einen Quereinstieg eignet. Die Einstiegsmöglichkeiten sind vielfältig. So kannst du zum Beispiel ein Texter mit journalistischem Hintergrund sein oder aus einer völlig anderen Branche kommen, aber eine Passion für gute Inhalte mitbringen. Wichtig ist, dass du dich mit den Grundprinzipien des Online Marketings vertraut machst, beispielsweise mit einer Einführung ins Online Marketing oder auch mit einer Weiterbildung zum Content Creator startest.

Tipp: Durchforste Online-Stellenbörsen nach verschiedenen Begriffen und Berufsbezeichnungen. Nicht immer wird konkret nach dem Content Creator gesucht. Wenn du hier variierst, wirst du deutlich bessere Ergebnisse bekommen und kannst deine Chancen erhöhen.

Gehalt und Aufstiegschancen eines Content Creator

Die Perspektive für Content Creator ist gut. Mit etwas Erfahrung kannst du schnell zum Teamleiter oder zum Creative Director werden. Das durchschnittliche Gehalt ist aufgrund der enormen Bandbreite dieses Berufsfeldes schwer zu erfassen. Die Online-Stellenbörse StepStone gibt für Content Creator eine Spanne zwischen 32.000 € und 45.000 € an, abhängig von der Berufserfahrung des Bewerbers und der Region, in der sich das Unternehmen befindet.

Erfolgreicher Content Creator werden

Hast du Gefallen an diesem Beruf gefunden und möchtest dich gerne für einen Job in der Content-Kreation qualifizieren? Sieh dich gerne online nach den verschiedenen Möglichkeiten um oder lass dich kostenfrei und unverbindlich beraten, welche Richtung innerhalb dieses vielseitigen Feldes für dich die richtige sein könnte.

Unternehmen kommen heute nicht mehr drum herum, ihre Waren und Dienstleistungen gezielt auch über das Internet zu vermarkten und zu verkaufen. Ein Berufsfeld, das in diesem Zuge mehr und mehr an Bedeutung gewinnt, ist das des User-Experience-Designers (UX-Designer oder auch UXD). Lies hier weiter, wenn du einen krisensicheren Job suchst, mit dem du deine Zukunft mehr als aussichtsreich gestalten kannst.

Shoppen der Zukunft ist online

Die Coronapandemie hat gezeigt, wie wichtig es für Unternehmen ist, online gut aufgestellt zu sein. So lag der E-Commerce-Umsatz mit Waren in Deutschland im vergangenen Jahr um rund 15 % höher als im Vorjahr. Derzeit spricht nichts dafür, dass sich diese Entwicklung in absehbarer Zeit wieder umkehren wird.

Doch wenn ein Unternehmen seinen Vertrieb digitalisiert, fallen wichtige Wahrnehmungsebenen für den Kunden weg. Produkte können online nicht angefasst und von allen Seiten begutachtet werden. Es fällt schwerer, über den Bildschirm eine emotionale Verbindung zum Kunden herzustellen als mithilfe der gesamten Atmosphäre im klassischen Ladengeschäft. Zudem ist die Erwartungshaltung online meist eine andere: Statt gemütlich zu bummeln und sich inspirieren zu lassen, wird online gezielt recherchiert und nach einer möglichst schnellen Lösung verlangt. All das sind Argumente, die das junge Berufsfeld des UX-Designers auf den Plan rufen und es schon heute unverzichtbar machen.

Was macht ein UX-Designer?

Unternehmen, die etwas online verkaufen, beschäftigen UX-Designer, um die Kundenzufriedenheit und natürlich auch den Unternehmensumsatz zu erhöhen. Ein UX-Designer ist verantwortlich für die User Experience, also das Nutzererlebnis der Kunden und potenziellen Kunden eines Unternehmens. Was zunächst nach seichter Unterhaltung klingt, ist in Wahrheit ein enorm umfangreiches und spannendes Tätigkeitsfeld. Wenn du als UX-Designer arbeitest, wirkst du direkt an der Schnittstelle zwischen User und Entwicklerteam und sorgst maßgeblich dafür, dass Menschen …

Du achtest dabei fortlaufend auf die Bedürfnisse des Marktes bzw. der Menschen, die online etwas kaufen möchten, und gibst Bedürfnisse und Trends an die ausführenden Softwareentwickler weiter. Dadurch stellst du sicher, dass dein Arbeitgeber seine Ziele online erreicht und die Menschen zu zufriedenen Kunden werden.

Aufgaben des User-Experience-Designers

Aufgaben des User-Experience-Designers

Im Gegensatz zum UID, dem User-Interface-Designer, kümmert sich der User-Experience-Designer nicht nur um die ansprechende Optik und die intuitive Navigation durch den Onlineshop, sondern um den gesamten Prozess vom ersten Klick bis zum Kauf und darüber hinaus. Dabei wirkt er auf verschiedenen Ebenen:

Welche Anforderungen gibt es an einen UXD?

Der Name verrät bereits, dass ein UX-Designer sowohl gestalterische als auch technische Fertigkeiten braucht. Konkret solltest du Folgendes mitbringen:

Gestalte deine Zukunft online

Das Durchschnittsgehalt eines User-Experience-Designers liegt in Deutschland bei ca. 44.000 € pro Jahr. Die Zukunftsaussichten sind rosig, denn der E-Commerce-Bereich zählt zu den am stärksten wachsenden. Das Aufgabengebiet ist abwechslungsreich und spannend. Wenn du also heute nach einem Job suchst, der abwechslungsreich, flexibel und trotzdem sicher ist, hast du ihn im UXD gefunden, und du kannst sowohl deine Zukunft als auch das künftige Nutzererlebnis von Millionen Menschen erfolgreich gestalten.

Bedingt durch die Coronapandemie erreichte der Anteil an Menschen in Kurzarbeit im Jahr 2020 ein neues Rekordhoch. Für die Betroffenen ist es ein Ausnahmezustand, der aber gleichzeitig auch große Chancen bietet. In diesem Beitrag erfährst du, wie du die Situation sinnvoll nutzt, wie du damit die Weichen für deine berufliche Zukunft stellst und welche Fördermöglichkeiten du dafür in Anspruch nehmen kannst.

Weiterbildung als Zukunftssicherung nach der Krise

Acht Millionen geprüfte Anzeigen für Kurzarbeit gleichzeitig – das war laut Agentur für Arbeit der Höchststand der Kurzarbeit 2020 in Deutschland. Ein Großteil dieser Anzeigen wurden genehmigt und zeitweise befand sich jeder fünfte Arbeitnehmer im Land in Kurzarbeit.  Und auch wenn sich die Situation inzwischen wieder etwas entspannt hat, sind weiterhin viele Menschen betroffen und beziehen Kurzarbeitergeld.

Eine einschneidende Zeit für Arbeitgeber wie für Arbeitnehmer. Dennoch: Wenn du gerade deine Arbeit nicht zu 100 % ausüben kannst, weil du dich in Kurzarbeit befindest, musst du dich nicht damit abfinden, untätig zu Hause zu sitzen. Du kannst die Kurzarbeit für deine berufliche Weiterbildung nutzen und so zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen:

Wie kann ich die Kurzarbeit beruflich nutzen?

Sehen wir uns das einmal ganz konkret an. Denn du kannst die Kurzarbeit auf ganz unterschiedliche Art und Weise nutzen. Zum Beispiel so:

Sind Weiterbildungen während der Kurzarbeit erlaubt?

Ja, Weiterbildungen sind auch während der Kurzarbeit erlaubt und können sogar gefördert werden. Denn im Qualifizierungschancengesetz (vormals WeGebAU) ist der Anspruch auf Weiterbildung für Arbeitnehmer gesetzlich verankert. Je kleiner das Unternehmen ist, umso größer ist der Anteil der Fördersumme, die vom Staat, konkret von der Agentur für Arbeit, übernommen werden kann. Gerade wenn du also bei einem eher kleinen Unternehmen arbeitest, bietet sich die Weiterbildung während der Kurzarbeit an, denn du kannst lernen, ohne dass dem Arbeitgeber Kosten entstehen. Im Gegenteil profitiert er sogar von deinem größeren Know-how, das du während der Kurzarbeitsweiterbildung erwirbst.

Aber auch größere Unternehmen können die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter in Kurzarbeit ganz oder zum Teil staatlich fördern lassen. Folgende Regeln gelten:

Alle Zahlen sowie die Anteile der Förderung bei größeren Unternehmen siehst du hier in unserer Übersicht zu aktuellen Förderhöhen.

Kurzarbeit für Aufbau von Digital Literacy nutzen

Kurzarbeit für Aufbau von Digital Literacy nutzen

Wie bereits erwähnt, kannst du die erzwungene Job-Auszeit in der Kurzarbeit auch dazu nutzen, deine digitalen Fähigkeiten zu verbessern. Denn ganz egal, welchen Job du gerade ausübst: Die Wahrscheinlichkeit, dass du über kurz oder lang mehr mit digitalen Medien zu tun haben wirst, ist sehr hoch.

Frage dich deshalb doch einmal ganz bewusst, wie fit du bereits für die Digitalisierung und die digitale Arbeitswelt bist. Wie sicher bist du im Umgang mit digitalen Medien? Wie wahrscheinlich ist es, dass du in der Lage wärst, ein Online-Meeting oder ein Online-Bewerbungsgespräch zu führen?

Wenn du hier noch Nachholbedarf hast, ist das gar kein Problem, denn du kannst die Kurzarbeit nutzen, um Digital Literacy aufzubauen, also deine Fähigkeit im Umgang mit digitalen Medien und Prozessen. Das kann auch auf ganz spielerische Art und Weise passieren.

Such dir wortwörtlich ein Online-Spiel aus, das dir gefällt, und übe dadurch den Umgang mit modernen Technologien und Medien. Schau auf einem sozialen Netzwerk wie Facebook oder Instagram vorbei und interagiere dort mit Freunden und Bekannten. Ein Tipp: Beachte dabei, dass du dich mit jeder Online-Aktivität automatisch positionierst und von Arbeitgebern gesehen werden kannst. Kein Grund zur Sorge, denn auch hier steckt eine Chance für dich. Suchst du beispielsweise nach einem neuen Job, kannst du dich online als vielversprechender Bewerber positionieren und dadurch deine Bewerbungschancen erhöhen. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig.

Dein Weg aus der Krise in die Zukunft

Auch wenn die Kurzarbeit im ersten Moment eine einschneidende Veränderung ist, bringt sie immer auch eine Chance mit sich. Nutze diese Zeit und lass dich beraten, von unserer Karriereberatung oder einem Berater der Arbeitsagentur, und mach für dich und deine berufliche Zukunft das Beste aus dieser Zeit.

Zu den Führungskräften von morgen, die große Verantwortung für die Unternehmensentwicklung tragen und im digitalen Arbeitsleben nicht mehr wegzudenken sein werden, gehören unter anderem Chief Digital Officer. In diesem Artikel bringen wir dir dieses Berufsbild etwas näher und zeigen dir, wie du dich für diesen spannenden und zukunftsreichen Job qualifizieren kannst.

Was macht ein Chief Digital Officer?

Der Chief Digital Officer, auch CDO genannt, ist eine noch recht junge Position auf Managementebene in Unternehmen. Hauptaufgabe des CDO ist es, die Digitalisierung im Unternehmen voranzutreiben und die Firma von der Produktentwicklung bis zum einzelnen Prozess zwischen den verschiedenen Schnittstellen zukunftsfähig aufzustellen. Er ist quasi Head of Digitalisierung und oberster Verantwortlicher für den digitalen Erfolg einer Firma. Ein Posten, der mit sehr viel Verantwortung einhergeht, denn der CDO leitet in der Regel nicht nur die Abteilung für Change Management, sondern bewegt sich an der Schnittstelle zwischen allen unternehmensrelevanten Abteilungen. Er hat die Fäden der digitalen Zukunft des Unternehmens in der Hand und damit auch direkten Einfluss auf dessen gegenwärtigen und zukünftigen Platz am Markt.

Krisensicher und unabdingbar

Der Job als Chief Digital Officer kann bedenkenlos nicht nur als krisensicher bezeichnet werden, sondern er ist quasi unabdingbar. Wir brauchen es dir sicher nicht zu erzählen, denn dass sich das Arbeitsleben durch die Digitalisierung verändert, ist unumstritten. Prozesse laufen anders ab, Arbeitsplätze sind anders ausgestattet und Mitarbeiter brauchen – sowohl auf Führungsebene als auch darunter – ganz neue Fähigkeiten für die digitale Arbeitswelt. Trotzdem hinken deutsche Unternehmen in der tatsächlichen Umsetzung der Digitalisierung derzeit noch hinterher. So war in der WirtschaftsWoche zu lesen, dass bisher nur etwa fünf Prozent der Firmen in Deutschland ausreichend digital aufgestellt sind.

95 Prozent haben also noch Nachholbedarf, und auch die fünf Prozent, die gut aufgestellt sind, brauchen jemanden, der die digitale Entwicklung in der Zukunft sicherstellt. Als Chief Digital Officer bist du genau diese Person und wirst tatsächlich überall händeringend gesucht. Wenn du eine entsprechende Qualifikation nachweisen kannst, dürftest du dir für sehr lange Zeit keine Sorgen mehr um einen krisensicheren Job machen müssen.

Aufgaben des CDO im Unternehmen

Aufgaben des CDO im Unternehmen

Bevor es um die entsprechende Qualifikation und die fachliche Voraussetzung für einen CDO geht, sehen wir uns zunächst die wichtigsten Aufgabenbereiche an, die ins Zuständigkeitsgebiet eines Chief Digital Officers fallen. Diese sind unter anderem:

Welche Anforderungen gibt es an einen CDO?

Diese Position ist eine enorm spannende, aber auch eine sehr verantwortungsvolle. Dementsprechend gibt es gewisse Anforderungen, die du als Bewerber für einen Job als Chief Digital Officer erfüllen solltest. Ideal ist es natürlich, wenn du einen entsprechenden Background hast: eine Ausbildung in der IT, Führungserfahrung oder evtl. sogar eine Weiterbildung zum Chief Digital Officer. Ohne entsprechende Qualifikation ist der Quereinstieg nur schwer möglich. Zu groß ist die Verantwortung für den Gesamterfolg eines Unternehmens, die der CDO trägt.

Auch deine Persönlichkeit spielt hier eine wichtige Rolle. Als CDO hast du das große Glück, in einem sehr flexiblen und sich ständig verändernden Arbeitsumfeld tätig zu sein. Du erlebst Digitalisierung hautnah mit und darfst aktiv mitgestalten. Ein großes Glück für Menschen, die große Visionen haben, die gerne Dinge voranbringen und sich nicht scheuen, Verantwortung zu übernehmen.

Chancen und Gehalt eines Chief Digital Officers

Derzeit hat nur etwa jedes vierte Unternehmen in Deutschland die Position des CDO besetzt. Das dürfte aber daran liegen, dass es noch nicht genügend qualifizierte Bewerber für diesen besonderen Posten gibt. Wenn du den Weg in diese Richtung einschlägst, dürftest du also mit hoher Wahrscheinlichkeit wählen, wo du arbeiten möchtest. Du hast Einfluss darauf, wie du deinen Job als CDO gestaltest, und kannst sehr aktiv die Richtung beeinflussen, in die sich das Unternehmen deines Arbeitgebers digital entwickelt.

Das durchschnittliche Gehalt eines Chief Digital Officers liegt laut Gehaltsreport der Online-Stellenbörse StepStone bei rund 93.000 € pro Jahr. Je nach Erfahrung, Branche und persönlichem Verhandlungsgeschick sind aber auch sechsstellige Jahresgehälter denkbar.

DER Digitaljob der Zukunft

Wenn du auf der Suche nach einem zukunftssicheren und verantwortungsvollen Job bist, ist der als CDO enorm aussichtsreich. Du hast in diesem Bereich die Möglichkeit, Zukunft aktiv mitzugestalten, dich fachlich und persönlich permanent weiterzuentwickeln, Verantwortung zu übernehmen und Mitarbeiter zu führen. Wenn das dein beruflicher Weg sein soll, dann qualifiziere dich entsprechend und nimm deine Zukunft in die Hand. Als Chief Digital Officer wirst du gebraucht und vom Markt tatsächlich sehnlichst erwartet.

Viele Jobvermittlungen kommen über persönliche Kontakte zustande. Aber was, wenn du wegen Corona und Kontaktbeschränkungen gerade nur sehr eingeschränkt neue Kontakte knüpfen oder bestehende pflegen kannst? In diesem Beitrag erfährst du, wie du dir in vier Schritten online ein Netzwerk aufbauen kannst, das dich bei der Jobsuche unterstützt und das dir auch nach der Krise noch wertvolle Dienste leisten wird.

Was bringt dir ein Netzwerk für die Jobsuche?

Gut ein Drittel aller Neueinstellungen kommt über persönliche Kontakte zustande. Zu diesem Ergebnis kam vor wenigen Jahren eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Bei kleinen Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern lag dieser Wert sogar bei fast 50 Prozent. Auch wenn in der Regel deine fachlichen Qualifikationen, deine Erfahrungen und deine Persönlichkeitskompetenzen den Ausschlag geben werden, ob du die Stelle am Ende tatsächlich bekommst, zeigen diese Zahlen: „Vitamin B“ ist ein sehr guter Türöffner.

Die Vorteile eines beruflichen Netzwerks auf einen Blick:

In vier Schritten zum beruflichen Netzwerk

So viel vorweg: Du kannst dir auch ein tragfähiges Netzwerk aufbauen, wenn du kein geborener Kommunikator bist oder nicht so gerne im Mittelpunkt stehst. Voraussetzung ist jedoch, dass du eine gewisse Begeisterung für dein berufliches Themengebiet mitbringst, gute Umgangsformen hast und ein paar Tipps beachtest.

Schritt 1: Mache eine Bestandsaufnahme

Schritt 2: Hol die ersten Kontakte in dein Netzwerk

Du hast jetzt eine ganze Reihe an potenziellen Netzwerkpartnern identifiziert. Wenn du dich bereits online positioniert hast, kannst du diese Personen nun ansprechen. Das kannst du über eine Vielzahl an Kanälen tun, aber die Business-Netzwerke wie XING oder LinkedIn eignen sich besonders gut dafür.

Schreibe diese Personen direkt an und stelle dich kurz vor. Sag ihnen, dass du an einem Austausch interessiert bist, und begründe dein Interesse. Wenn ihr gemeinsame Kontakte habt, erwähne das. Dann kann dich der andere direkt einordnen und wird mit höherer Wahrscheinlichkeit auf deine Anfrage eingehen.

Wichtig: Achte hierbei auf eine Balance aus Vorteilen für beide Seiten, denn Netzwerken soll immer eine Win-win-Situation sein und funktioniert nicht, wenn nur einer etwas vom Austausch hat. Dieser Schritt kostet viele Menschen Überwindung, ist aber wichtig und ganz nebenbei ein Training der eigenen kommunikativen Fähigkeiten. Starte das Gespräch zum Beispiel so: „Sie sind mir aufgefallen, weil … Ich kann mir gut vorstellen, dass wir beide von einem regelmäßigen Austausch profitieren, denn ich … Haben Sie daran Interesse?“

Tipp: Wenn du ein klares Bewerberprofil von dir hast, dient dieses als gute Inspirationsquelle für die Vorteile, die du mit in das gemeinsame Netzwerk bringen kannst. Erzähle von deinen Stärken und zeige auf, warum du ein guter Netzwerkpartner bist.

Schritt 3: Bringe dich aktiv ein

Schritt 4: Nutze dein Netzwerk für die Jobsuche

Acht Extra-Tipps für erfolgreiches Netzwerken

Jetzt weißt du, wie du dein Netzwerk auf- und ausbaust. Bevor du gleich loslegst, haben wir noch acht Extra-Tipps für dich, mit denen du ganz sicher erfolgreicher und nachhaltiger netzwerken wirst:

Pflege dein Netzwerk und es wird zum Sicherheitsnetz

Ein berufliches Netzwerk ist keine „Erste-Hilfe-Maßnahme“, wenn du dringend einen Job suchst – besonders nicht, wenn du erst mit dem Aufbau anfängst. Wenn du es aber sorgfältig aufbaust und pflegst, kann ein berufliches Netzwerk ein enorm wertvolles Werkzeug für die Jobsuche werden. Wir hoffen, dass dir unsere Tipps dabei helfen, dir ein stabiles Netzwerk anzulegen, das dir auch nach der Krise noch gute Unterstützung bieten wird.

Weitere Beiträge aus der Reihe „Jobsuche während der Krise“:

Wo finde ich online die besten Jobs? Welche Jobbörse ist die richtige für mich? Welche Funktionen der Jobbörsen sollte ich kennen und was unterscheidet StepStone, Indeed und Co. voneinander? In diesem Artikel bekommst du einen Überblick, damit du deinen Traumjob auf schnellstem Weg findest.

Online-Jobbörsen für deine Jobsuche

Wenn du nach einer neuen Stelle suchst, weil du deine Arbeitslosigkeit beenden möchtest, beruflich aufsteigen oder dich gar beruflich komplett neu orientieren willst, ist eine Online-Jobbörse die perfekte erste Anlaufstelle. Denn bei Seiten wie StepStone & Co. findest du eine breite Auswahl verfügbarer Jobs und oftmals Features, die über die reine Stellensuche hinausgehen.

Zu den bekanntesten Online-Stellenbörsen zählen folgende:

Jobbörse StepStone

StepStone gehört zu den Größten der Branche. Mit mehr als 3.500 Mitarbeitern ist das E-Recruiting-Unternehmen mit Hauptsitz in Düsseldorf sogar über die deutschen Landesgrenzen hinaus bekannt. Bei diesem Allrounder unter den Jobbörsen findest du offene Stellen in nahezu jeder nur denkbaren Branche, Jobs in Teilzeit wie auch in Vollzeit. Monatlich besuchen rund 18 Millionen Menschen die Website. Außerdem wartet StepStone mit interessanten Features auf. Sehr bekannt ist beispielsweise der StepStone Gehaltsreport.

StepStone Gehaltsreport als Orientierungsfaktor

Für seinen jährlichen Gehaltsreport analysiert die Jobbörse StepStone hunderttausende Daten, konkret Gehälter von Fach- und Führungskräften, und gibt auf Basis dieser Daten eine Gehaltsspanne für zahlreiche Jobs an. Im StepStone Gehaltsreport kannst du diese Daten dann kostenlos einsehen und einstufen, welches Gehalt für deinen Job oder deine angestrebte Stelle realistisch ist. Gerade für Menschen, die sich beruflich neu orientieren, ist dieses Feature wertvoll. Denn hast du erst einmal herausgefunden, welcher Beruf zu dir passt, kannst du dich mithilfe des Gehaltsreports von StepStone sogleich auf dein Bewerbungsschreiben vorbereiten. Wird vom Unternehmen, das einen neuen Mitarbeiter sucht, die Angabe eines Wunschgehalts gefordert, kannst du dieses realistisch angeben, ohne dir stundenlang den Kopf zu zerbrechen, ob du dich unter Wert verkaufst oder überzogene Forderungen stellst. Diese Möglichkeit macht den Gehaltsreport zum wohl beliebtesten Feature von StepStone.

Unsere Einschätzung: Mit StepStone als Jobbörse kannst du wenig falsch machen. Wenn du eine große Auswahl an freien Stellen in deiner Stadt suchst, ganz gleich ob es sich um Großstädte wie München, Berlin, Frankfurt oder Köln oder eher ländliche Regionen handelt, bist du hier gut beraten.

Jobbörse Monster

Die Devise dieser Jobbörse lautet, dass du den Job finden kannst, den du „wirklich verdient“ hast. Damit dir das gelingt, wartet auch Monster.de mit tollen Features auf, beispielsweise findest du zahlreiche Tipps für deinen Lebenslauf und dein Bewerbungsschreiben. Das Angebot an offenen Stellen ist ähnlich breit wie bei StepStone; beide Portale gehören zu den Generalisten der Online-Jobbörsen. Was Monster.de aber von StepStone unterscheidet, ist das auf den ersten Blick sehr junge, frische Design und die auffallende Marken-Message. Bei dieser Jobbörse suchst du nicht nur nach einer Stelle, sondern erlebst klar den Community-Gedanken. Wer Monster.de aufruft, wird animiert, „ein Monster zu werden“, sprich, sich ein kostenloses Bewerberprofil anzulegen und sich bewusst für diese eine Jobbörse zu entscheiden.

Unsere Einschätzung: Monster.de kreiert ein spezielles Feeling. Wenn du deine Stellensuche zum Erlebnis machen möchtest, solltest du dieses Portal ausprobieren.

Jobbörse Indeed

Neben StepStone und Monster zählt die Jobbörse Indeed zu den größten der Branche. Ihre Beliebtheit wächst. Erst in den letzten Jahren löste StepStone Indeed als beliebteste Online-Stellenbörse ab. Das Design ist sehr clean, der Suchbereich recht schlank. Nutzer von indeed.com werden gar nicht erst von Features abgelenkt, sondern gleich auf das Wesentliche hingewiesen: die Stellensuche. So startest du auf der Seite gleich mit der Angabe von Job und deiner Stadt. Zwar gibt es auch eine Suchfunktion für Gehaltsangaben; diese fällt jedoch deutlich einfacher aus als beim StepStone Gehaltsreport.

Unsere Einschätzung: Wenn du schnell und ohne Umwege zu den freien Stellen gelangen möchtest und dich Tipps für überzeugende Bewerbungen eher weniger interessieren, ist Indeed eine gute Wahl für dich.

Jobbörse XING

XING ist in erster Linie ein berufliches Netzwerk. Du kannst auf der Seite Kontakte knüpfen, dich mit Kollegen vernetzen, aber eben auch freie Stellen finden. Im Gegensatz zu StepStone, Monster oder Indeed stolperst du bei XING nicht direkt über die Stellensuche, sondern musst dich über das Menü zum Stellenmarkt klicken. Dafür ist die Suche nach einer freien Stelle in deiner Region sehr komfortabel, denn du kannst einen konkreten Umkreis angeben. Wählst du beispielsweise „Software-Entwickler in Frankfurt“ aus, kannst du punktgenau wählen, wie weit entfernt der potenzielle Arbeitgeber liegen darf. Du kannst dabei eine Auswahl in einem Bereich von „kein Umkreis“ bis hin zu 200 Kilometern treffen. Eine Funktion, die nicht XING vorbehalten ist, die die Suche aber sehr gut auf wirklich nahe gelegene Regionen begrenzen lässt.

Ansonsten zeigt XING seinen Netzwerkcharakter in nahezu allen Funktionen der Seite. Du kannst Unternehmensprofile ansehen und Unternehmen folgen, dich verschiedenen Gruppen anschließen und dich dort über deine Branche oder auch deine Stellensuche austauschen und vor allem dein berufliches Netzwerk ausbauen.

Unsere Einschätzung: XING hat als klassische Jobbörse weniger verfügbare Stellen als die Branchengrößeren StepStone und Monster, aber vor allem für Netzwerker ein interessantes Angebot. Wenn du dich vernetzen möchtest, ist die Seite einen Besuch wert.

Google for Jobs

Auch Google for Jobs ist genau genommen keine Online-Jobbörse, sondern eine Funktion von Google. Weil diese aber ihren Zweck erfüllt und Menschen auf Jobsuche dabei sehr gute Dienste leisten kann, nehmen wir Google for Jobs in unsere Liste auf.

Google durchforstet das Internet nach Stellenanzeigen und listet alles auf, was es auf den Karriereseiten der Unternehmen sowie in Jobbörsen und sozialen Netzwerken findet. Auch wenn Unternehmen direkt bei Google keine Stellenanzeigen hochladen können, ist deine Auswahl dort riesig. Zur detaillierten Suche kannst du zahlreiche Filtermöglichkeiten nutzen. Die wirkliche Stärke ist aber der Algorithmus, der dir die Ergebnisse anzeigt, die aufgrund deines bisherigen Suchverhaltens und deines Profils am besten zu dir passen.

Unsere Einschätzung: Fast 80 Prozent aller Jobsuchen starten auf Google. Kein Wunder: Der Suchmaschinenriese verfügt über einen riesigen Datensatz und einen Algorithmus, der bereits eine Vorauswahl für dich trifft und dadurch deine Erfolgsaussichten steigern soll. Kleiner Nachteil: Nicht alle Online-Jobbörsen kooperieren mit Google for Jobs.

Jobbörse der Arbeitsagentur

Auch die Arbeitsagentur selbst bietet eine Möglichkeit der Online-Stellensuche. Diese Jobbörse ist nicht so modern aufgebaut wie bei Monster, verspricht aber durchaus interessante Stellen, denn auch kleinere Arbeitgeber inserieren hier häufig. Da die Arbeitsagentur großes Interesse daran hat, Menschen ohne Job zurück in den Arbeitsmarkt zu bringen, bleiben die Nutzungsbedingungen auch für kleine Arbeitgeber attraktiv und die Hürden niedrig. Im Vergleich zu Indeed oder StepStone wirst du hier also auch die eine oder andere Nische finden und den einen oder anderen freien Job, der nicht überall ausgeschrieben ist.

Jobbörse oder Arbeitsvermittler

Die Besonderheit bei der Jobsuche über die Arbeitsagentur liegt in den verschiedenen Möglichkeiten, wie du deren Jobbörse nutzen kannst. Zum einen kannst du dir ein kostenloses Bewerberprofil anlegen, Qualifikationen und Interessen angeben und dazu passende Jobs finden. Zum anderen kannst du aber auch die Unterstützung eines Arbeitsvermittlers nutzen, der dir entsprechende Jobs vorschlägt. Der Vorteil daran: Du verpasst keine Neuigkeit und erfährst zeitnah von neuen freien Stellen, oftmals sogar noch bevor diese öffentlich für alle Nutzer einsehbar sind.

Unsere Einschätzung: Die Jobbörse der Arbeitsagentur zählt zu den Klassikern der Online-Stellensuche und lohnt sich im Grunde für jeden; zumindest als Ergänzung zu weiteren Portalen. In Kombination mit der Unterstützung durch einen Arbeitsvermittler bekommst du hier einen besonders persönlichen Service.

Erfolgreich online Stellen finden

Letztlich entscheiden natürlich deine persönlichen Vorlieben darüber, ob dir Design und Nutzung von StepStone, Indeed, Monster, Google oder XING besser gefallen oder ob du dich auf die bewährte, dafür aber weniger moderne Suche über die Arbeitsagentur fokussieren möchtest. Unsere Empfehlung ist: Nutze eine oder zwei Jobbörsen regelmäßig und mache dich mit ihren Funktionen vertraut. So kommst du zum besten Ergebnis und findest schnellstmöglich die für dich passendsten Jobangebote.