Teilzeitstellen werden immer begehrter. 2019 arbeiteten laut Statistischem Bundesamt insgesamt 29,2 Prozent aller Erwerbstätigen in Teilzeit. Allerdings beziehen sich nur rund 9 Prozent aller ausgeschriebenen Stellenangebote auf Teilzeitarbeitsstellen. Die Jobs sind rar und damit heiß begehrt. In unserem Blogbeitrag zeigen wir Ihnen, wie Sie die Suche nach einem Teilzeitjob erfolgreich angehen. Eine erste Anlaufstelle ist die Jobbörse der Agentur für Arbeit. Wie Sie diese für sich nutzen und Ihren Teilzeit-Traumjob finden, erfahren Sie hier.

Teilzeitstellen – nur relevant für Frauen, die aus der Elternzeit zurückkehren?

Keine Frage, für viele Eltern ist das Vereinbaren einer beruflichen Vollzeittätigkeit mit der Kinderbetreuung eine große Herausforderung. Daher entscheiden sich viele Eltern – zum Großteil sind das immer noch die Mütter –, nach der Babypause den Wiedereinstieg in das Arbeitsleben in Form einer Teilzeitstelle anzugehen. Eine Umfrage des Portals statista ergab, dass 36 Prozent aller Befragten nach der Geburt des Kindes bzw. dem Ende der Elternzeit ihre Arbeitszeit reduzieren wollen.

Erhöhung der Lebensqualität, bessere Work-Life-Balance, Zeit für andere (berufliche) Projekte – was auch immer der Grund ist, warum Sie sich entschieden haben, in Teilzeit zu arbeiten: Machen Sie sich bewusst, was Ihre Erwartungen an den neuen Job sind. Das hilft Ihnen sicher bei Ihrer Suche nach der passenden Stelle.

Wo finden Sie die heiß begehrten Teilzeitstellen?

Ihre Möglichkeiten, nach Teilzeitstellen zu suchen, sind heutzutage vielfältig. Gerade im Internet haben Sie über Online-Jobbörsen die Möglichkeit, gezielt nach bestimmten Kriterien zu filtern und sich nur die für Ihre Suchkriterien passenden Ergebnisse anzeigen zu lassen.

Erste Anlaufstelle: Jobbörse der Arbeitsagentur

Auf Ihrer Suche nach einem passenden Teilzeitjob bietet sich Ihnen als erste Anlaufstelle die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit. Die Datenbank der Arbeitsagentur ist sehr groß und die Nutzung der Jobbörse für Sie völlig kostenfrei. Mit über 1,7 Millionen Stellen steht die Jobbörse der Arbeitsagentur anderen Online-Stellenbörsen in nichts nach. Besonders hilfreich sind die detaillierten Filter und Suchmöglichkeiten, die Sie in der erweiterten Suche einstellen können, um gezielt Teilzeitstellen angezeigt zu bekommen.

So nutzen Sie die Jobbörse der Arbeitsagentur für Ihre Suche nach einem Teilzeitjob

  1. Besuchen Sie die Website der Bundesagentur für Arbeit. Unter dem Menüpunkt „Weitere Internetauftritte“ finden Sie den direkten Link zur Jobbörse.
  2. Geben Sie bei den Suchkriterien Ihre gewünschte Tätigkeit ein. Befüllen Sie mindestens die Felder, die angeben, WAS Sie suchen und WO Sie suchen. So grenzen Sie die Suchergebnisse ein und erhalten nur Stellenanzeigen, die auf Ihr Profil passen. Es ist nicht notwendig, dass Sie im kleinsten Detail angeben, welche Art von Tätigkeit Sie ausüben möchten. Es reicht schon, ein Schlagwort wie zum Beispiel „SAP“ oder „Projektmanagement“ anzugeben, um die Suche entsprechend einzugrenzen.
  3. Klappen Sie die weiteren Suchkriterien aus, um ergänzende Filter zu nutzen. Wichtig: An dieser Stelle können Sie gezielt nach Teilzeitstellen suchen. Es stehen Ihnen verschiedene Teilzeitmodelle zur Auswahl. Falls Sie schon konkrete Vorstellungen haben, WANN Sie arbeiten können und möchten, kreuzen Sie das entsprechende Feld an. Ansonsten lohnt es sich, alle Teilzeit-Felder auszuwählen.

In unserem Schaubild zeigen wir Ihnen, wie Sie die Suchkriterien exakt auf die Suche nach Teilzeitstellen abstimmen können.

Suchkriterien

Tipp: Falls Sie Ihren Suchauftrag speichern möchten, registrieren Sie sich zuvor kostenlos bei der Arbeitsagentur.

Unterstützung von Ihrem Berater der Arbeitsagentur holen

Sagen Sie Ihrem Berater der Arbeitsagentur im persönlichen Gespräch, dass Sie nur in Teilzeit arbeiten können oder möchten und wie viele Stunden Ihnen hierfür in der Woche zur Verfügung stehen. Diese Informationen helfen Ihrem Berater beim nächsten Termin mit einem Unternehmen, in dem er Sie als passenden Mitarbeiter vorstellt. Sie haben überdies noch weitere Möglichkeiten, mithilfe des Arbeitsamtes auf Jobsuche zu gehen.

3 Praxistipps zum Schluss

Natürlich müssen Sie sich nicht vollständig auf die Suche über die Arbeitsagentur verlassen. Neben den Möglichkeiten der Jobsuche über das Arbeitsamt stehen Ihnen viele weitere Optionen wie andere Online-Stellenbörsen zur Verfügung, die Sie zusätzlich nutzen können und sollten. Wir geben Ihnen 3 Tipps, wie Sie diese spezifisch für Ihre Suche nach Teilzeitstellen nutzen:

  1. Automatische Suchaufträge auf Online-Stellenbörsen

Vergeben Sie automatische Suchaufträge an die gängigen Online-Stellenbörsen wie stepstone.de oder jobware.de. Hinterlegen Sie als Schlagwort „Teilzeit“ und eventuell weitere Stichwörter wie bestimmte Jobtitel, z. B. „Online Marketing Manager“, oder Tätigkeitsbereiche wie „Online Marketing“. Anschließend können Sie sich einen Alert einrichten, sodass Sie von den Jobbörsen automatisiert per E-Mail benachrichtigt werden, sobald es eine neue passende Teilzeitstelle für Sie gibt.

  1. Auch auf Vollzeitstellen bewerben

Bewerben Sie sich auch auf Vollzeitstellen, wenn das Jobprofil sehr gut zu Ihnen passt. Nicht jedes Unternehmen gibt in den Stellenanzeigen an, ob Teilzeit eine Option wäre. Sollte es zu einem Bewerbungsgespräch kommen, haben Sie die erste Hürde geschafft und schon einmal einen Fuß in der Tür. Wenn Sie im Gespräch das Gefühl haben, dass die Firma Sie unbedingt haben möchte, können Sie am Ende des Gesprächs nachfragen, wie flexibel die Arbeitszeiten sind und ob eine reduzierte Arbeitszeit mit Home-Office-Anteil oder auch ein Jobsharing möglich wäre. Im persönlichen Gespräch ist das viel einfacher, als gleich im Bewerbungsanschreiben mit der Tür ins Haus zu fallen.

  1. Nach Home-Office-Arbeitsplätzen und Jobs mit flexiblen Arbeitszeiten suchen

Wenn die täglichen Pendelzeiten im Berufsverkehr wegfallen und Sie sich Ihre Arbeitszeiten flexibel nach Ihren Bedürfnissen einteilen können, könnte für Sie vielleicht doch eine Vollzeitstelle in Frage kommen. Halten Sie bei Ihrer Jobsuche also bewusst auch die Augen nach solchen Optionen offen.

Fazit

Teilzeitstellen sind rar und demnach heiß begehrt. Oft benötigen Bewerber bei ihrer Suche nach einer passenden Stelle viel Geduld und Kompromissbereitschaft.

Machen Sie sich bewusst, welche Anforderungen an Ihre neue Stelle aufgrund Ihrer Lebenssituation und persönlichen Einschränkungen bestehen. Überlegen Sie, welche festen privaten Termine für Sie unverhandelbar sind (z. B. die Kinder jeden Tag um 16 Uhr von der Kita abholen) und wo Sie dafür Ihrem zukünftigen Arbeitgeber entgegenkommen können. So können Sie beispielsweise morgens früher anfangen oder abends Arbeitszeit nachholen, wenn die Kinder im Bett sind.

Seien Sie kreativ und zeigen Sie Ihrem potenziellen Arbeitgeber proaktiv Lösungsmöglichkeiten auf. Sollte er Ihnen flexible Arbeitszeiten oder eine Home-Office-Regelung anbieten, könnte sogar ein entsprechender Vollzeitjob für Sie infrage kommen.

Ob Elternzeit, berufliche Neuorientierung oder eine lange Pause wegen Krankheit oder Kindererziehung – der Wiedereinstieg in den Beruf kann eine große Herausforderung darstellen. Wie die Berufsrückkehr gelingen kann und was dabei zu beachten ist, darum geht es in diesem Blogbeitrag. Hier finden Sie auch eine Checkliste zum Wiedereinstieg, die Sie auf dem Weg zurück zum Job begleiten kann.

Ihre Ausgangslage – „Sesam, öffne dich!“

So unterschiedlich unsere Lebensläufe sind, so unterschiedlich können auch die Gründe dafür sein, dass wir einmal vor der Herausforderung stehen, wieder neu einsteigen zu müssen. Wollen Sie zum Beispiel aus der Elternzeit wieder in Ihren alten Beruf zurückkehren, erfordert dies ganz andere Maßnahmen, als wenn Sie aus der Arbeitslosigkeit oder nach einer langen Pause wieder Arbeit finden möchten.

Die häufigsten Gründe für den Wiedereinstieg sind:

Angesichts dieser unterschiedlichen Ausgangslagen gibt es kein pauschales Erfolgsrezept für Ihre Berufsrückkehr. Ihr Weg zurück in den Job gestaltet sich je nach Situation und persönlichen Lebensumständen individuell.

Es gibt jedoch Themen und Fragestellungen, die bei allen Wiedereinsteigern gleich sind. In einer Phase, in der wir unseren beruflichen Wiedereinstieg vorbereiten, suchen wir vor allem nach …

Wenn Sie das erste Mal vor einer Situation des Wiedereinstiegs stehen, mag sich das anfänglich vielleicht so anfühlen wie bei Ali Baba, der vor der riesigen Felsenhöhle steht und sich fragt, wie sich der Eingang zum Felsen nun öffnet. Was könnte bloß das „Sesam, öffne dich!“ sein, das Ihre Tür zum neuen Job öffnet?

Natürlich ist es im echten Leben meistens nicht so einfach wie im Märchen. Dennoch kann die Berufsrückkehr jedem gelingen – mit einem festen Willen, einer guten Vorbereitung und den folgenden fünf Schritten zum beruflichen Wiedereinstieg.

Schritt für Schritt zum Wiedereinstieg mit Checkliste

Schauen wir uns diese fünf Schritte zu Ihrem beruflichen Wiedereinstieg einmal genauer an, damit Sie im Anschluss mit der Checkliste zum Download gleich loslegen können.

  1. Schritt: Bedingungen klären und persönliche Ziele festlegen

Wenn Sie aus einer Elternzeit wieder in Ihre vorherige Festanstellung zurückkehren, haben Sie ganz andere Rahmenbedingungen, als wenn Sie aus der Arbeitslosigkeit, der beruflichen Neuorientierung oder einer längeren Krankheit wiedereinsteigen wollen.

Klären Sie daher im ersten Schritt die Bedingungen für Ihren Wiedereinstieg. Hierzu zählen sowohl individuelle als auch rechtliche Rahmenbedingungen, die sich aus Ihrer Ausgangssituation ergeben.

Zu den individuellen Bedingungen zählen u. a.:

Mögliche rechtliche Rahmenbedingungen könnten sein:

Für die Elternzeit beispielsweise gilt das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG). Bei längerer Krankheit wiederum haben Angestellte ein Recht auf Maßnahmen des betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM), hierzu zählt etwa das BEM-Gespräch (9. Sozialgesetzbuch/SGB IX). Sind Sie arbeitslos und erhalten Arbeitslosengeld I oder II (Hartz IV), gelten für Sie u. a. die rechtlichen Bestimmungen des Dritten Buches Sozialgesetzbuch (SGB III). Die relevanten Rechte und Pflichten hierzu teilt Ihnen die Agentur für Arbeit mit, sobald Sie sich arbeitslos melden. In diesem Fall kommen Sie übrigens auch für verschiedene finanzielle Förderungen in Betracht.

Die Klärung Ihrer persönlichen und rechtlichen Voraussetzungen wird Ihnen nun helfen, Ihre beruflichen Ziele in Bezug auf den Wiedereinstieg festzulegen. Dieser Schritt ist entscheidend, denn er legt die Basis für eine gelungene Berufsrückkehr. Tools wie das Vision Board und die bekannte SMART-Formel helfen Ihnen dabei, Ihre Ziele zu erarbeiten und zu verwirklichen.

  1. Schritt: Persönliches Profil erarbeiten

Der zweite Schritt zum gelungenen Wiedereinstieg lautet: Ihr persönliches Profil erarbeiten. Arbeitslosigkeit oder ein anderer Grund, der uns zu einer längeren beruflichen Pause gebracht hat, kann uns einiges an Selbstbewusstsein kosten. Auch haben wir mit der Zeit vielleicht nicht mehr so klar vor Augen, was uns eigentlich ausmacht und wie wir uns am Arbeitsmarkt am besten profilieren können.

Wenn Sie sich die Zeit nehmen, Ihr persönliches Profil zu erarbeiten, dann nützt Ihnen das in mehrfacher Hinsicht:

Um Ihr persönliches Profil zu erarbeiten, sollten Sie keine Scheu davor haben, sich ausgiebig mit sich selbst zu beschäftigen. Fragen Sie sich:

Diese Selbstreflexion bildet eine Art Kompass auf Ihrem Weg zum Wiedereinstieg. Wenn Sie genau wissen, wer Sie sind, was Sie ausmacht, was Ihre Prioritäten sind und wo Sie hinwollen, werden Sie keine Probleme haben, erfolgreich wiedereinzusteigen. Notieren Sie all Ihre Antworten hierauf und Sie werden sehen, wie sich hieraus nach und nach Ihr persönliches Profil formt.

  1. Schritt: Den Wunschjob definieren

Nachdem Sie sich im Klaren darüber sind, wer Sie sind und was Sie wollen, geht nun darum, Ihren Wunschjob zu definieren. Vielleicht sind Sie während Ihrer beruflichen Auszeit ins Grübeln gekommen, ob es sinnvoll ist, einmal etwas ganz anderes zu machen – etwas, das Ihnen mehr Spaß macht. Oder Sie müssen sich aufgrund einer Krankheit oder weil Ihr alter Job keine Zukunft mehr hat, einen neuen Beruf suchen.

Fragen Sie sich daher konkret:

Mit Hilfe dieser Fragen können Sie Ihren Wunschjob einfacher definieren. Schließlich stellen Sie damit nicht nur sicher, dass Sie einen Beruf wählen, der Ihnen Spaß macht und in dem Sie richtig gut sind. Sie sorgen auch noch dafür, dass Sie einen Beruf mit Zukunft wählen. Beides sind wichtige Faktoren für einen erfolgreichen Wiedereinstieg.

  1. Schritt: Kompetenzen erweitern

Dass es in der heutigen Berufswelt unerlässlich ist, lebenslang zu lernen, ist keine Neuigkeit. Um sich jedoch den Wiedereinstieg zu erleichtern, ist eine berufliche Weiterbildung besonders zu empfehlen. Denn Weiterbildungen im Lebenslauf können schnell zu Ihrem USP (Unique Selling Point) gegenüber all den anderen Bewerbern werden. Sie können damit schwarz auf weiß nachweisen, dass Ihre Kenntnisse aktuell sind und genau Sie das Know-how besitzen, das für diesen Job benötigt wird. Deshalb sollten Sie sich fragen:

Wichtig ist, dass Sie sich ausführlich Gedanken machen oder sich beraten lassen, welche Weiterbildung für Sie die Richtige ist.

  1. Schritt: Bewerben und Arbeit finden

Für manch einen stellt das Bewerben und Arbeitfinden eine große Hürde dar. Gerade wenn seit der letzten beruflichen Tätigkeit ein paar Jahre vergangen sind. Dann kommen Unsicherheiten auf wie:

Da hilft es Ihnen, sich schlau zu machen, wie Sie die Online-Stellensuche richtig angehen oder wie Sie die Jobsuche über das Arbeitsamt für Ihre Berufsrückkehr nutzen können. Wir haben auch Tipps für Sie, wie Sie aus Lücken im Lebenslauf Trümpfe machen. Zudem überzeugen Sie mit Weiterbildungen im Lebenslauf selbst den kritischsten Personaler.

Wie Sie die optimale Bewerbung erstellen, ist schon ein Thema für sich und erfordert eine Menge Vorbereitung. Gerade wenn die Ausgangssituation für einen Wiedereinstieg etwas schwierig oder Ihr Lebenslauf nicht ganz selbsterklärend ist, kann ein Anruf vor der Bewerbung sehr hilfreich sein. Informieren Sie sich, wie Sie das am besten angehen.

Ist die Bewerbung erst einmal abgeschickt, können Sie kurz durchatmen. Aber dann geht es auch gleich damit weiter, sich darauf vorzubereiten, wie Sie im Bewerbungsgespräch überzeugen und sogar ein Online-Vorstellungsgespräch meistern, was immer häufiger von Unternehmen genutzt wird.

Fazit und ein Extra-Tipp zum Schluss

Der Wiedereinstieg in den Beruf verlangt eine gute Vorbereitung. Wenn Sie jedoch Schritt für Schritt vorgehen und Ihr berufliches Ziel genau vor Augen haben, wird Ihnen die Berufsrückkehr mit Sicherheit gelingen.

Nutzen Sie auch die Beratung, Unterstützungen und Fördermöglichkeiten, die Ihnen dabei geboten werden. Eine mögliche Anlaufstelle bietet karriere tutor® mit der kostenlosen Karriereberatung für Arbeitssuchende. karriere tutor® hilft Ihnen gerne dabei, durch den Aufbau von fachlichen und persönlichen Kompetenzen schneller an Ihr Ziel zu kommen.

Unser Extra-Tipp zum Schluss lautet: Bauen Sie gezielt persönliche Netzwerke für Ihren Wiedereinstieg auf, um sich mit anderen Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteigern zu vernetzen. Deren Erfolgsgeschichten werden Sie motivieren und vorantreiben. Holen Sie sich von ihnen hilfreiche Praxistipps und nutzen Sie die Erfahrungen, die andere Berufsrückkehrer vor Ihnen gemacht haben. Übrigens finden Sie auch hier bei uns im Blog Erfolgsgeschichten von Wiedereinsteigern.

Ebenso können Sie bei regionalen Verbänden und Initiativen Unterstützung suchen. Bei XING gibt es z. B. spezielle Gruppen für Wiedereinsteiger. Auch die Perspektive Wiedereinstieg – eine bundesweite Initiative – unterstützt mit zahlreichen Informationen bei der Berufsrückkehr.

In den 2020ern tritt nach und nach die Generation Z in den Arbeitsmarkt ein. Weil ihre Vertreter tendenziell andere Vorstellungen und Prioritäten in Bezug auf Beruf und Karriere mitbringen als die vorherigen Generationen X und Y (Millennials), müssen Arbeitgeber auch ihre Art der Mitarbeitergewinnung und -bindung anpassen. Was das für unser Verständnis von New Work bedeutet und worauf Personaler achten sollten, greifen wir in diesem Beitrag auf.

Verschmelzung oder Trennung von Arbeit und Privatleben?

Als die ersten Millennials, gemeint ist die zwischen 1981 und 1997 geborene Generation Y, ins Berufsleben starteten, begann nach und nach ein Umdenken in einigen Unternehmen. Auch die Diskussion darüber, wie unsere Arbeitswelt zukünftig aussehen soll, nahm unter dem Schlagwort „New Work“ Fahrt auf. Denn die Bedürfnisse dieser jungen Leute waren ganz anders als die der Generation X und Babyboomer, die bis dato den Arbeitsmarkt prägten.

Generation Y für Work-Life-Blending

Viele Berufstätige der Generation Y wünschten sich eher ein Work-Life-Blending, also eine Verschmelzung zwischen Arbeits- und Privatleben. Sie unterschieden nicht mehr so sehr in Arbeitszeit und Feierabend, berufliche und private To-dos, sondern sahen das Privat- und Berufsleben als Komplexe, die sie in Einklang zu bringen suchten – Stichwort „Work-Life-Balance“.

Diese Generation war es, die den New-Work-Begriff prägte und eine völlig neue Art zu leben einforderte: Wo noch starr von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr gearbeitet wurde, Teilzeit als Karrierekiller galt und Elternzeiten nur von Müttern genommen wurden, sollte in der neuen Arbeitswelt nun mehr Gleichberechtigung und Demokratie, mehr Flexibilität in der Gestaltung der Arbeitszeit und des Arbeitsortes herrschen und Selbstverwirklichung ermöglicht werden.

Doch es musste erst ein Virus kommen, das Fakten schuf, die kein Arbeitgeber, kein Chef mehr von sich weisen und sagen konnte: „Das funktioniert bei uns nicht.“ Viele berufstätige Eltern sagen schon jetzt, dass das Coronavirus einiges für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Berufsleben getan hat. Schließlich hat sich in der Praxis überall in den Unternehmen gezeigt, dass Home-Office flächendeckend und regulär funktionieren kann.

Generation Z für Work-Life-Separation?

Jetzt, mitten in der bewussten Verschmelzung der verschiedenen Lebensbereiche, wird durch die jüngere Generation Z zunehmend der Wunsch nach klarer Trennung von Arbeit und Privatleben lauter. Steht uns eine Umkehr von Work-Life-Blending zu Work-Life-Separation bevor?

Die Generation des Neo-Konventionalismus

Kurz vor der Jahrtausendwende und später Geborene gehören der Generation Z an. Studien wie „Eine Generation ohne Grenzen“ der OC&C Strategy Consultants zeigen, dass Vertreter der Gen Z beispielsweise ein anderes Mediennutzungsverhalten und einen anderen Umgang mit Technologien besitzen.

Auch stünden andere Wertvorstellungen als bei der Generation Y im Vordergrund. Eine „Life Balance“ versuchen sie herzustellen, indem sie sich bewusst Zeit für Familie und Freunde reservieren. Die Arbeit soll möglichst sinnstiftend sein und die Arbeitsatmosphäre so angenehm, als würde man nur mit den besten Freunden zusammenarbeiten.

Daher müssen Arbeitgeber hier andere Anreizsysteme zur Personalgewinnung und -bindung schaffen als für die Generationen X und Y. Denn ab dem Jahr 2020 verlassen sie zunehmend Schulen, Ausbildungsbetriebe und Universitäten und treten in den Arbeitsmarkt ein.

Wünsche an den Arbeitgeber

Deshalb werden auch neue Wünsche an Arbeitgeber mit ins Unternehmen getragen. Die sogenannten „Z’ler“ gelten als Neo-Konventionalisten, denn sie wünschen sich eine weitaus stärkere Trennung von Beruflichem und Privatem und mehr Struktur im Arbeitsalltag als ihre Vorgänger. Im Detail:

Werte

Solch konkrete Wünsche der Gen Z werden von Werten getragen, die wiederum einen entscheidenden Einfluss darauf haben, welche Aspekte bei der Wahl des Arbeitgebers von Bedeutung sind. Folgende Werte der „Z’ler“ sollten Personalverantwortliche im Blick haben, wenn es um die Gestaltung der Arbeitsbedingungen dieser Generation geht:

Geprägt wurden diese nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise, des Klimawandels sowie der Terroranschläge und ihren Gegenbewegungen.

Mediennutzung

Die Gen Z vernetzt sich mit Freunden über WhatsApp, Instagram, Snapchat oder auch TikTok. Die bereits erwähnte Studie von OC&C Strategy Consultants zeigt, dass diese jungen Menschen über die sozialen Medien auch Influencern und bekannten Persönlichkeiten folgen und ihre Informationen nahezu vollständig online beziehen. Gleichzeitig legen sie oftmals viel Wert auf Nachhaltigkeit und die Ethik einer Marke. Und dies bezieht sich eben nicht nur auf die Produkte, die ein Unternehmen vermarkten möchte. Wenn es um die Mitarbeitergewinnung und -bindung geht, müssen sich Unternehmen natürlich auch selbst als „Arbeitgebermarke“ verstehen.

Employer Branding meets Social Media Recruiting

Es ist den meisten „Z’lern“ nämlich nicht egal, wo und zu welchen Bedingungen sie arbeiten. Sie wünschen sich gleichermaßen, möglichst viele Optionen offenzuhalten als auch ein angenehmes und familiäres Arbeitsumfeld zu erleben. Sie sind kritisch und prüfen ihre Entscheidungen sorgfältig. Genau diese Eigenschaft fordert ein Umdenken von Unternehmen ein. Denn auch wenn sich bereits die Millennials für die Philosophie und Werte eines potenziellen Arbeitgebers sehr interessierten, ist es 2020 und in den Folgejahren unverzichtbar, als Unternehmen zur Marke mit klarem Statement zu werden. Wer heute noch kein starkes Employer Branding hat, sollte in diesen Bereich investieren, um junge Mitarbeiter anzuziehen. Nur attraktive Unternehmen werden dies künftig noch können.

Bauen Sie eine starke und interessante Arbeitgebermarke auf und stellen Sie Informationen über Ihr Unternehmen und vor allem über den Arbeitsalltag in den sozialen Medien zur Verfügung. Das reine Schalten von Stellenanzeigen in einer Online-Jobbörse reicht bei der Gen Z nicht mehr aus. Ein authentisches Employer Branding, das in ein ganzheitliches Social Media Recruiting eingebettet ist, spielt im Vergleich zu den vorherigen Generationen eine zunehmend wichtige Rolle.

Führungskultur und Arbeitsklima als Alleinstellungsmerkmale

Eine Studie der Unternehmensberatung Deloitte zeigt, dass die Gen Z noch mehr als die Millennials auf eine angenehme Arbeitskultur achtet. Daher ist es sowohl für die Mitarbeiterbindung als auch -gewinnung in Zukunft umso wichtiger, für ein positives Arbeitsklima zu sorgen. Beispielsweise können sich Personaler und Führungskräfte gezielt damit befassen, wie die Teamarbeit oder auch die bereichsübergreifende Kommunikation verbessert werden kann.

Wer als Arbeitgeber für die kommende Generation gewappnet sein möchte, sollte sich außerdem stark mit dem Wandel der eigenen Führungskultur im Unternehmen beschäftigen. Eine moderne Führungskultur ermöglicht den Mitarbeitern zum Beispiel mehr Eigenverantwortung und Entscheidungsspielräume. So schaffen Personalverantwortliche für ihr Unternehmen Alleinstellungsmerkmale, die von jungen Talenten garantiert nicht übersehen werden.

Work-Life-Separation in Zeiten von New Work

In einer Zeit wie der unsrigen, in der wir noch nicht genau absehen können, wie die Arbeitswelt nach Corona aussehen wird, ist Flexibilität ein wichtiges Gut. Insgesamt hat die junge Generation das Potenzial, bestehende Ressourcen und Stärken der älteren Generationen hervorragend zu ergänzen. Kommt es schließlich zur generationenübergreifenden Zusammenarbeit, profitieren dadurch beide Seiten.

Wie aber funktioniert die große Flexibilität mit dem Wunsch nach klarer Trennung von Arbeits- und Berufsleben? Wie können Arbeitgeber den Jungen Work-Life-Separation ermöglichen, ohne der Vielzahl an Millennials, die sich eher nach einem verbindenden Work-Life-Blending sehnen, etwas wegzunehmen? Die Antwort liegt darin, Flexibilität um Strukturen zu ergänzen. Ganz konkret bedeutet das:

Fazit

Wenn Arbeitgeber die Wünsche und Vorstellungen beider Generationen berücksichtigen, profitieren beide Seiten gleichermaßen. Die Mitarbeiter, weil sie Arbeitsbedingungen bekommen, mit denen sie ihr Potenzial voll entfalten können. Das Unternehmen selbst, weil es Vorzüge aller Generationen – mitsamt ihren Individuen – zu einem kraftvollen Ressourcenpaket bündeln kann. Ein besonders lohnenswerter Fakt, um sich als Unternehmen zukunftssicher aufzustellen.

Egal ob Sie als Unternehmen auf der Suche nach jungen Fachkräften sind oder die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter stärken möchten: Ihr Verständnis von New Work sollte weder auf ein Work-Life-Blending noch auf eine Work-Life-Separation festgelegt sein, sondern flexible Arbeitsmodelle erlauben. So kann jede Generation und jeder Einzelne für sich daran arbeiten, seine persönliche Life-Balance zu finden.

Wenn Sie auf der Suche nach einem neuen Job sind, ist die Suche über das Arbeitsamt ein guter Ausgangspunkt. Doch wie funktioniert die Jobsuche über das Arbeitsamt und ist sie an bestimmte Bedingungen geknüpft? Wir geben fünf Tipps, damit Sie den passenden Job über das Arbeitsamt schneller finden können.

Erste Anlaufstelle für die Jobsuche

Das Arbeitsamt, offiziell die Agentur für Arbeit, ist eine der wichtigsten Anlaufstellen, wenn Sie auf der Suche nach einer neuen Stelle sind. Sofern Sie Arbeitslosengeld 2 („Hartz 4“) beziehen, ist das Jobcenter der richtige Ansprechpartner für Sie.

In folgenden anderen Fällen kann Ihnen direkt die Arbeitsagentur bei der Jobsuche weiterhelfen:

Grundsätzlich hat laut Sozialgesetzbuch I jeder Anspruch auf eine Beratung, konkret auf eine, die „richtig, unmissverständlich und umfassend“  ist. Sie können den Service der Agentur für Arbeit also in jedem Fall nutzen, auch dann, wenn Sie noch unsicher sind, ob Sie wirklich eine neue Stelle annehmen möchten.

Wenn Sie das Arbeitsamt für Ihre Jobsuche nutzen wollen, gibt es verschiedene Dinge, die Sie wissen sollten. Die fünf häufigsten Fragen und fünf hilfreiche Tipps für die Jobsuche über das Arbeitsamt lesen Sie im Folgenden.

 

1. Wie funktioniert die Jobsuche über das Arbeitsamt?

Ein wichtiger Tipp für die Jobsuche über das Arbeitsamt ist, sich zunächst über die verschiedenen Möglichkeiten der Stellensuche zu informieren. Denn die Arbeitsagentur bietet verschiedene Optionen, die Sie zu Ihrem neuen Job führen können. Eine davon ist das Gespräch mit einem Berater der Agentur für Arbeit. Solch ein Gespräch können Sie nutzen, wenn Sie den Wunsch nach einer beruflichen Beratung haben oder sich arbeitssuchend melden wollen. Ob Sie aktuell Leistungen beziehen, ist dabei zweitrangig, ein Beratungsgespräch steht Ihnen in jedem Fall zu.

Eine andere Möglichkeit ist, direkt online nach passenden Stellen zu suchen. Denn das Arbeitsamt führt mit der „Jobbörse“ ein eigenes Webportal für die Stellensuche. Rund 1,5 Millionen freie Stellen werden dort gelistet – eine Zahl, die zeigt, dass die Jobbörse der Arbeitsagentur es durchaus mit anderen Online-Stellenbörsen aufnehmen kann. Unter jobboerse.arbeitsagentur.de  erreichen Sie das besagte Online-Portal.

2. Wie unterscheidet sich die Jobsuche mit und ohne Beratungstermin?

Wenn Sie nicht allein in der Datenbank der Jobbörse recherchieren, sondern eine Beratung in Anspruch nehmen möchten, gibt es auch hier Tipps für die Jobsuche. Über das Arbeitsamt können Sie gemeinsam mit Ihrem zuständigen Berater bzw.  Arbeitsvermittler ein Bewerberprofil einrichten. Dies kann zwar jeder für sich auch direkt online anlegen, aber mit einem Berater an Ihrer Seite können Sie den Umfang des Portals besser überblicken und die optimalen Einstellungen in Ihrem Profil vornehmen. So kann Ihnen Ihr Berater beispielsweise folgende Tipps geben:

Ihr Bewerberprofil kann dabei komplett anonymisiert veröffentlicht werden, sodass keine persönlichen Daten von Ihnen veröffentlicht werden. Dennoch sind Sie aber mit Ihren Erfahrungen und Kompetenzen für Arbeitgeber sichtbar, die in der Jobbörse nach Mitarbeitern suchen.

3. Welche Vorteile hat die Suche über einen Berater?

Wenn Sie gemeinsam mit einem Berater nach einem passenden Job suchen, hat das zwei große Vorteile:

a. Passende Stellenangebote vom Berater vorgeschlagen bekommen

Ihr Berater kann Ihnen geeignete Stellenangebote als Vermittlungsvorschlag zuschicken. Dies ist besonders interessant, wenn neue Jobangebote von Unternehmen in der Agentur für Arbeit eingehen, für die nach einem passenden Bewerber gesucht wird. Passen die offene Stelle und Ihr Profil zusammen, kann Ihnen Ihr Vermittler das Gesuch eigeninitiativ zusenden. So behalten Sie den Arbeitsmarkt nach dem „4-Augen-Prinzip“ im Blick.

b. Auf Jobs zugreifen, von denen andere Bewerber noch gar nichts wissen

Manche Arbeitgeber suchen selbst zunächst in den vorhandenen Bewerberprofilen nach geeigneten Mitarbeitern, bevor sie ein Stellenangebot bei der Arbeitsagentur melden. Stößt ein solcher Arbeitgeber auf Ihr anonymes Bewerberprofil, kann der Mitarbeiter des Arbeitsamtes den Kontakt zwischen Ihnen und dem Unternehmen herstellen. In diesem Fall wüssten Sie also von einer Stelle, die noch nicht ausgeschrieben ist, und müssten dadurch nicht mit zahlreichen Mitbewerbern konkurrieren.

 

4. Hat das Arbeitsamt Erwartungen an Jobsuchende?

Die Annahme, dass ausschließlich Arbeitslose mit Leistungsbezug das Arbeitsamt um Hilfe bei der Stellensuche bitten dürfen, ist weitverbreitet, aber falsch.

Wenn Sie keinerlei Leistung beziehen, können Sie die Suche über das Arbeitsamt trotzdem komplett kostenfrei nutzen. Die Agentur hat in diesem Fall weder Erwartungen an Sie noch knüpft Sie Ihre Jobsuche über die Arbeitsagentur an bestimmte Bedingungen.

Anders ist es, wenn Sie arbeitslos sind und Arbeitslosengeld 1 oder 2 beziehen. Dann gibt es die Erwartung, dass Sie sich aktiv um eine Stelle bemühen, um die bestehende Arbeitslosigkeit baldmöglichst zu beenden. Tun Sie das nicht, können Ihre Leistungen gekürzt werden. Details zu diesem Sachverhalt finden Sie in § 145 des dritten Sozialgesetzbuches (SGB III).

5. Wo finde ich Erfahrungsberichte zur Jobsuche über das Arbeitsamt?

Die Tipps zur Jobsuche über das Arbeitsamt sind das eine. Doch echte Erfahrungsberichte geben darüber hinaus einen anderen Einblick und helfen Ihnen möglicherweise bei der Entscheidung, ob diese Art der Stellensuche für Sie relevant ist. Doch wo finden Sie Erfahrungsberichte zur Stellensuche über das Arbeitsamt? Online werden Sie vor allem in branchenspezifischen Foren fündig. Recherchieren Sie, ob es Foren zu Ihrer Branche gibt, und lesen Sie dort nach, welche Erfahrungen andere mit der Jobsuche über das Arbeitsamt gemacht haben. Darüber hinaus können Sie bei Informationsveranstaltungen der Arbeitsagentur den Kontakt zu anderen Jobsuchenden herstellen und so ins Gespräch über das Thema kommen.

Eigeninitiative zählt

Auch wenn der Service der Agentur für Arbeit ein nützliches Angebot für arbeitssuchende und arbeitslose Menschen ist, brauchen Sie für eine erfolgreiche Stellensuche vor allem eines: Eigeninitiative. Nutzen Sie daher die Tipps zur Jobsuche über das Arbeitsamt, um diese Möglichkeit in Anspruch zu nehmen, aber werden Sie darüber hinaus auch selbst aktiv.

Schreiben Sie zum Beispiel Initiativbewerbungen und behalten Sie die Tageszeitung, soziale Netzwerke und bekannte Online-Stellenbörsen  im Blick. So erhöhen Sie die Chance, schnellstmöglich Ihren Wunschjob zu finden, enorm.

Wer nach der Elternzeit zurück ins Arbeitsleben möchte, braucht eine gute Vorbereitung. Wir haben die entscheidenden Erfolgstipps für Ihren Wiedereinstieg nach der Elternzeit zusammengestellt und verraten, woran Sie denken sollten und welche Möglichkeiten Sie mit Kind im Job haben.

Wiedereinstieg nach Elternzeit: ein Frauenthema?

Während Männer meist nur eine kurze Auszeit nehmen und sich für wenige Monate Elternzeit oder eine Teilzeitlösung entscheiden, sind Frauen nach der Geburt eines Kindes deutlich länger weg vom Arbeitsplatz. Eine Umfrage des Portals statista.com ergab, dass lediglich 1 % der Frauen weniger als drei Monate Elternzeit nimmt, während rund ein Drittel der Männer diesen Zeitraum für die eigene Elternzeit nutzt. Die meisten Frauen entscheiden sich für eine Elternzeit zwischen sieben und zwölf Monaten (33 %) bzw. 24 Monaten (37 %). Hier sinkt der Anteil der Männer hingegen deutlich – für zwei Jahre planen nur 12 % der Männer eine Elternzeit für sich ein. Trotz des immer lauter werdenden Echos der Väter, die ihre Kinder betreuen, ist die Elternzeit und damit auch der Wiedereinstieg nach Elternzeit nach wie vor ein Frauenthema. Vor allem sie sind es also, die sich mit der Zeit nach der Babypause auseinandersetzen müssen und Tipps zur Rückkehr in den Job brauchen. Die wichtigsten fünf, die den Wiedereinstieg erleichtern, haben wir für Sie zusammengestellt.

Tipp 1: Bleiben, Rückkehr, oder Neuanfang?

Als schwangere Frau im Job kommen Sie um eine zumindest kurze Babypause kaum herum. Das regelt bereits das Mutterschutzgesetz, das bestimmte Schutzfristen vorschreibt. Schwangere Frauen müssen von Ihrem Arbeitgeber sechs Wochen vor; Mütter schließlich acht Wochen nach der Geburt freigestellt werden. Bei Kindern mit Behinderungen, Mehrlings- oder Frühgeburten bestehen längere Schutzfristen. Doch wie es für Sie persönlich dann nach dem Mutterschutz weitergeht, sollten Sie möglichst frühzeitig mit Ihrem Arbeitgeber besprechen. Sie haben in Deutschland zwar Anspruch auf Elternzeit, sind aber dazu verpflichtet, Ihren Antrag auf Elternzeit spätestens sieben Wochen vor Beginn derselben abzugeben. Ziehen Sie die Mutterschutzzeit also ab, muss Ihr Arbeitgeber spätestens eine Woche nach der Geburt Ihres Kindes wissen, wie lange Sie in Elternzeit gehen möchten. Ein Beispiel:

Aber nur, wenn Ihr Kind genau am Termin geboren wird. Kommt das Baby ein paar Tage früher, beginnen die acht Wochen Mutterschutz ab dem Tag der Geburt. Kommt es später, beginnen die acht Wochen dementsprechend später – gekürzt wird der Mutterschutzzeitraum aber bei einem späteren Geburtstermin nicht. Sie haben immer Anspruch auf die vollen acht Wochen.

Variante 1: Sofort zurück in den Job

Wie aber geht es nach dem Mutterschutz weiter? Sie haben die freie Wahl, ob Sie den Wiedereinstieg nach Elternzeit sofort wünschen, oder für eine längere Zeit für die Kindererziehung pausieren wollen. Wenn Sie mit Kind weiterarbeiten möchten, stellen Sie keinen Antrag auf Elternzeit, sondern kehren nach den acht Wochen Mutterschutzzeit in den Job zurück. Für viele Familien ist allerdings die Kombination aus Vollzeittätigkeit und Kinderbetreuung problematisch. In diesem Fall lohnt es sich über eine Teilzeitlösung nachzudenken. Während der Elternzeit haben Sie die Möglichkeit sowohl Elterngeld zu beziehen, als auch bis zu 30 Wochenstunden zu arbeiten. Elterngeld und Gehalt werden dann miteinander verrechnet.

Vorteile des sofortigen Wiedereinstiegs:

Variante 2: Rückkehr nach Elternzeit

Die meisten Mütter entscheiden sich heute für eine mehrmonatige Auszeit und eine Wiederkehr in den Job nach ca. 12 bis 24 Monaten. Die letzten Jahre zeigen dabei einen immer früheren Wiedereinstieg nach Elternzeit an. Waren im Jahr 2006 nach zwei Jahren noch rund 43,1 % der Mütter nicht erwerbstätig, sank dieser Anteil acht Jahre später auf 32,3 %. Das veröffentlichte das Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Jahr 2017. Was aber nach wie vor nur langsam ansteigt, ist der Anteil von Müttern, die Vollzeit arbeiten. Der Großteil entscheidet sich auch heute noch für eine Teilzeitlösung.

Vorteile der Rückkehr nach Elternzeit:

Variante 3: Neuanfang

Oftmals stoßen Frauen auf Widerstände, weil der Wiedereinstieg nach Elternzeit nicht so möglich ist, wie sie ihn sich erhoffen. Das kann bedeuten, dass der Arbeitgeber keine Teilzeitlösung anbieten kann oder möchte, oder dass Frauen mit Kind im Job nur noch schwer Zugang zu Aufstiegschancen im Unternehmen erlangen. Wenn Sie keine gemeinsame Lösung mit Ihrem Arbeitgeber finden, können Sie die Elternzeit auch zur Neuorientierung nutzen. Gerade diese Zeit ermöglicht Ihnen nachzudenken, was Sie beruflich erreichen möchten und wie Sie das trotz Kind schaffen können. Suchen Sie nach Ihrem Wunsch-Arbeitgeber oder absolvieren Sie eine Online-Weiterbildung von zuhause aus und bereiten Sie sich Stück für Stück auf den Wiedereinstieg als Neuanfang vor. Einige weitere Impulse dazu, wie Sie statt der Elternzeit aufsteigen, statt unter mäßigen Bedingungen an den alten Arbeitsplatz zurückzukehren, finden Sie im Blog. Lesen Sie hier gerne nach, wie Sie Ihre Elternzeit zur Erfolgschance machen können.

Vorteile des Neuanfangs nach Elternzeit

Kontakt mit der Firma aufrechthalten

Tipp 2: Den Kontakt halten oder aufbauen

Wer im Job pausiert, droht den Anschluss zu verlieren. Es ist daher wichtig, den Kontakt ins Berufsleben so gut wie möglich aufrechtzuerhalten, auch wenn Sie gerade nicht im Büro anwesend sein können. Sofern Sie sich für den sofortigen Wiedereinstieg nach dem Mutterschutz entschieden haben, fällt Ihnen der Anschluss deutlich leichter als es bei einer Rückkehr nach mehren Monaten oder gar Jahren wäre. Doch auch für längere Erziehungspausen gibt es Wege, im Job dranzubleiben und sich präsent zu zeigen. Vereinbaren Sie mit Ihrem Arbeitgeber regelmäßige Termine, an denen Sie trotz Elternzeit teilnehmen können. Auch hier gibt es flexible Möglichkeiten, die Kind und Job miteinander verbinden. Vielleicht ermöglicht Ihr Chef Ihnen Skype-Calls statt Präsenz-Meetings, um Sie auch während der Babypause einzubinden und auf dem Laufenden zu halten. Finden Sie hier rechtzeitig gemeinsame Regeln und Wege!

Haben Sie sich jedoch für die berufliche Neuorientierung entschieden, gibt es jetzt die Gelegenheit, erste Kontakte zu knüpfen. Suchen Sie rechtzeitig vor Ende Ihrer Elternzeit nach hilfreichen Kontakten in Ihre Wunschbranche, besuchen Sie relevante Konferenzen – auch das geht heute oftmals online – und machen Sie die ersten Schritte. Wenn Sie sich beispielsweise während der Elternzeit weitergebildet haben und Ihre neuen Fähigkeiten direkt ins Unternehmen einbringen können, erleichtert Ihnen das den Übergang ins neue Arbeitsverhältnis spürbar. Denn wer bereits mit ersten Erfahrungen startet, tut sich auf neuem Terrain deutlich leichter.

Tipp 3: Bedingungen klären

Wenn das Kind da ist und Sie in die Elternzeit starten, sind Ihre Gedanken vermutlich überall aber nicht bei den Arbeitszeiten für das nächste oder übernächste Jahr. Zumindest kurz sollten Sie diesen aber dennoch Beachtung schenken und rechtzeitig abklären, wie der Wiedereinstieg nach Elternzeit konkret aussehen soll. In Ihrem Antrag auf Elternzeit genügt es zwar zunächst, die geplante Dauer der Babypause anzugeben. Der Arbeitgeber kann aber deutlich besser planen, wenn er Ihre Wünsche kennt und berücksichtigen kann. Möchten Sie in Teilzeit oder Vollzeit in den Job zurückkehren? Wünschen Sie sich mehr Flexibilität, beispielsweise einen festen Tag im Home-Office? Sprechen Sie rechtzeitig darüber und klären Sie die Bedingungen Ihres Wiedereinstiegs nach Elternzeit. Übrigens tun Sie auch bei einem neuen Arbeitgeber gut daran, rechtzeitig das Gespräch zu suchen und die Rahmenbedingungen für den Start zu regeln.

Kinderbetreuung sicherstellen

Tipp 4: Kinderbetreuung sicherstellen

Wenn Sie in den Job zurückkehren möchten, sich aber erst nach sechs oder neun Monaten mit der Betreuungsfrage beschäftigen, haben Sie höchstwahrscheinlich ein Problem. Denn nach wie vor sind Krippenplätze vor allem in den Städten sehr schnell ausgebucht. Denken Sie daher unbedingt rechtzeitig an die Kinderbetreuung. Wägen Sie die verschiedenen Möglichkeiten ab:

Manche Lösungen erscheinen auf den ersten Blick finanziell nicht sehr attraktiv. Natürlich sollten die Betreuungskosten nicht Ihr ganzes Gehalt verschlingen. Wenn Sie aber zurück in den Job müssen oder möchten und dafür eine teure Betreuung beanspruchen, können Sie diese vom Arbeitgeber bezuschussen lassen. Dieser Kinderbetreuungszuschuss ist im § 3 Nr. 33 EStG geregelt und steuer- sowie sozialabgabenfrei. Auch für den Arbeitgeber hat dieser Zuschuss Vorteile. Bezuschusst werden können nämlich Plätze in öffentlichen Einrichtungen – eine eigene Betriebskita ist also gar nicht nötig. Außerdem sind die Förderungen steuerlich als Betriebsausgabe absetzbar. Am Ende profitieren also beide Seiten:

Tipp 5: Rechtliche Vorgaben zum Wiedereinstieg nach Elternzeit kennen

Kind und Job scheinen auf den ersten Blick schwer vereinbar. Doch es gibt zahlreiche gesetzliche Regelungen, die berufstätige Mütter schützen und fördern. Verschaffen Sie sich als werdende Mutter oder als Mutter in Elternzeit, die in ihren Job zurückkehren möchte, rechtzeitig einen Überblick, was das Gesetz vorgibt, welche Rechte Sie haben und welche Chancen es Ihnen eröffnet. Beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gibt es zahlreiche kostenlose Broschüren, die über Elterngeld, ElterngeldPlus, Elternzeit und die Rückkehr ins Berufsleben informieren. Hier kommen Sie zu den Publikationen.

 

Kennen Sie die Skepsis im Blick der Personaler, wenn Sie Lücken in Ihrem Lebenslauf entdecken? Und das unangenehme Gefühl, ad hoc eine gute Begründung für die Leerzeit liefern zu müssen? Wie Sie als Bewerber mit Lücken im Lebenslauf umgehen sollten und diese sogar in überzeugende Argumente verwandeln können, möchten wir Ihnen gerne erklären.

Die scheinbar wertlose Zeit

Ihr Lebenslauf ist Ihre Visitenkarte bei jedem Bewerbungsprozess. Denn gerade dort sehen Personalverantwortliche genau hin, gibt er doch schlichtweg die aussagekräftigste Auskunft über Ihre Expertise. Im Lebenslauf können Sie mit Erfahrung und Qualifikationen auftrumpfen. Sprachkenntnisse, Hochschulabschlüsse und zusätzliche Zertifikate – all das macht Ihre Vita zum besten Argument in eigener Sache. Wenn da nicht die unangenehmen Lücken im Lebenslauf wären. Zeiten ohne feste Anstellung oder schulische Ausbildung fallen unangenehm auf. Gute Argumente liefern diese Lücken im Lebenslauf nicht, verschweigen sollten Sie sie dennoch nicht. Entdecken Sie das Potenzial, das in dieser scheinbar wertlosen Zeit steckt!

 

Kaschieren ja, Fälschen nein!

Wenn Sie unschöne Leerzeiten kaschieren, indem Sie falsche Angaben machen, kann dies arbeitsrechtliche Konsequenzen haben. Schon mehrfach wurden Arbeitnehmer nachträglich gekündigt, weil falsche Angaben im Nachgang aufflogen. So urteilte das Landesarbeitsgericht Nürnberg, dass ein Mitarbeiter, der durch ein gefälschtes Diplomzeugnis an seine Stelle kam, rechtmäßig gekündigt werden darf. (AZ 9 SA 400/05) Und ein Jurist, der seine Noten im Zeugnis fälschlicherweise aufgebessert hatte, wurde nicht nur gekündigt, sondern zusätzlich vom Düsseldorfer Arbeitsgericht zur Rückzahlung von 75.000 € Gehalt verpflichtet. (AZ 114 Ds-20 Js 1798/10-190/10) So verständlich das unangenehme Gefühl ist, wenn mehrere Lücken im Lebenslauf klaffen, oder die Noten nicht so gut ausfallen, wie sie könnten – Urkundenfälschung ist auch bei Lücken im Lebenslauf ein absolutes Tabu. Ist eine Lücke entstanden, seien Sie ehrlich und erklären Sie, warum es dazu kam. Und machen Sie die Lücke zu Ihrem Vorteil. Sagen Sie nicht, dass Sie sechs Monate arbeitslos waren, sondern nennen Sie es berufliche Neuorientierung. Erklären Sie Ihrem Gegenüber im Vorstellungsgespräch, dass Sie diese Zeit genutzt haben, um sich über Ihr künftiges berufliches Profil klarer zu werden. Das wirkt selbstbewusst und gefestigt. Noch mehr Tipps zum perfekten Vorstellungsgespräch, haben wir ergänzend hier für Sie zusammengetragen.

 

Lücken im Lebenslauf schließen

Noch besser ist es, wenn Sie kleine Lücken im Lebenslauf nicht einfach so stehen lassen. Denn in jeder Auszeit steckt immer auch eine Chance. Im Grunde bietet jede Leerzeit die Möglichkeit, Ihre persönliche Expertise zu erweitern. Ob Lücken im Lebenslauf nach dem Studium, zwischen zwei Anstellungen oder im Anschluss an eine Elternzeit erfolgen – es gibt immer wieder Zeiten im Leben, in denen sie entstehen. Meist wissen Sie bereits im Voraus, dass eine solche Übergangszeit auf Sie zukommt und können rechtzeitig intervenieren. Vier Möglichkeiten, wie Sie diese Zeiten gar nicht erst zur Lücke werden lassen, möchten wir Ihnen mit auf den Weg geben.

Am Ende sind Lücken Chancen. Ausnahmslos! Ergreifen Sie diese und werten Sie ihr Profil in der Übergangszeit auf. Es lohnt sich für Ihre weiteren Schritte!

 

Die Geburt eines Kindes ist, so wunderschön dieses Ereignis zweifelsohne ist, beruflich immer ein Einschnitt. Aber auch eine Chance. Denn genau betrachtet bietet sich kaum eine bessere Gelegenheit für einen beruflichen Wechsel. Ein Wiedereinstieg nach der Babypause ist schön, der gleichzeitige Aufstieg aber umso besser. Wie genau das gelingt, sagen wir Ihnen.

Warum die Sicherheitsfalle den beruflichen Erfolg hemmt

Lassen Sie uns einmal eine ganz klassische Situation durchspielen. Stellen wir uns eine Dame um die 30 vor, vor zwei Jahren Mutter geworden und nun auf der Zielgeraden, den Wiedereinstieg in ihren alten Job zu bewältigen. Eine große Aufgabe, ohne Frage, denn mit Kind ist im Job gleich eine Vielzahl mehr zu organisieren als ohne. Da beruhigt einen der altbekannte, sichere Job ungemein. Sicher ist er durchaus, denn das Mutterschutzgesetz sichert Frauen in Elternzeit einen besonderen Kündigungsschutz. Das ist vorausschauend vom Gesetzgeber, aber auch die direkte Einladung zur beruflichen Stagnation. Denn wenn unsere Dame, und laut aktueller Zahlen des Bundesamtes für Statistik sind es nach wie vor fast ausschließlich Frauen, Sicherheit wählt, wählt sie auch Stillstand. Nur selten ist die Rückkehr an die alte Position mit einem beruflichen Aufstieg verbunden. Ganz im Gegenteil, bewirken Teilzeitlösungen für junge Mütter oftmals sogar einen Rückschritt im Job.

Im Grunde können wir die junge Frau aus dem Beispiel alle verstehen und ihr Handeln nachvollziehen. Die große Bedeutung beruflicher Sicherheit ist gerade dann, wenn eine kleine Familie versorgt werden möchte, nicht von der Hand zu weisen. Aber sie könnte eigentlich beides haben: Sicherheit und Erfolg im Job. Hätte sie doch unseren Blogpost heute gelesen.

Eigeninitiative zahlt sich aus

Wissen Sie, woran es in den meisten Fällen hapert? Daran, dass das fachliche Wissen im Verlauf der Elternzeit sukzessive abnimmt. Das ist ganz normal, schließlich steht das Kind gedanklich an erster Stelle und nimmt die jungen Eltern nahezu komplett in Beschlag. Trotzdem sollten gerade Frauen wie die aus unserem Beispiel den beruflichen Wiedereinstieg nicht komplett aus den Augen verlieren. Gut ist es, während der Elternzeit zumindest sporadisch den Kontakt zum Arbeitgeber aufrechtzuerhalten, oder beim Wunsch nach einem Jobwechsel erste Kontakte zur Agentur für Arbeit zu knüpfen. Eine erste Beratung kann unverbindlich und problemlos während der Babypause erfolgen. Und sollte es auch, denn wer seine Rückkehr in den Job zu lange vertagt, hat am Ende den Absprung in Richtung Karriereaufstieg schlichtweg verpasst.

Eigeninitiative ist hier das Zauberwort und das beste Gegenmittel, um fachlich nicht auf dem Abstellgleis zu landen. Möglicherweise könnte unsere junge Mutter auch während der Elternzeit einige Stunden in der Woche arbeiten, um am Ball zu bleiben. Oder sie könnte sich weiterbilden, um das eigene Profil zu schärfen. Je besser ihre fachliche Qualifikation am Ende der Elternzeit aussieht, umso besser sind auch ihre Aussichten, was die berufliche Rückkehr betrifft.

Erfolg_nach_Elternzeit

Mut zum Neuanfang finden

Den Erfolg bereits während der Babypause zu forcieren, das ist es, was unsere Frau aus dem Beispiel tun müsste. Dann wäre sie in der angenehmen Position sich auf einen höheren Posten in ihrer alten Firma bewerben zu können oder sogar einen Neuanfang bei einem anderen Arbeitgeber zu wagen. Egal, wie ihr Weg konkret aussieht – entscheidend ist, dass sie die Wahl hat. Und das nur, weil sie trotz Pause nicht stehengeblieben ist, sondern kontinuierlich an ihrer Qualifikation gearbeitet hat. Leicht gesagt, werden Sie sich möglicherweise nun denken. Doch es ist tatsächlich nicht so schwer, wie es zunächst klingt. Denn ein paar Stunden Weiterbildung in der Woche reichen aus, um das eigene Profil spürbar aufzuwerten. Mit Kind ist das zwar etwas komplizierter, aber dank zeitgemäßer Weiterbildungsangebote wie der Online-Weiterbildungen von karriere tutor® problemlos machbar. Von zu Hause aus lernen und sich einen zertifizierten Abschluss sichern, ist heute ganz bequem möglich. Und gerade für junge Mütter attraktiv.

Entwickeln Sie Mut zum Erfolg!

Wenn nicht während einer beruflichen Pause, wann dann lohnt es sich, über die eigene Zukunft im Job nachzudenken? Investieren Sie nicht nur ins Heute, sondern auch ins Morgen und nutzen Sie die Pause um Ihre fachliche Kompetenz zu erhöhen. Und wenn Sie nicht wissen, wo Sie konkret anfangen sollen, klicken Sie sich doch einfach einmal durch unser Weiterbildungsangebot.  Davon profitieren am Ende nicht nur Sie selbst, sondern auch Ihre ganze Familie.