Ein Content Management System (CMS) dient dazu, Inhalte einer Website zu verwalten. Mithilfe eines CMS können geschulte Anwender, wie der Content Manager, Inhalte online stellen, ohne selbst programmieren zu müssen. Auch tiefergehende HTML-Kenntnisse sind nicht notwendig, um ein CMS zu bedienen. Besonders hilfreich ist das CMS, wenn Sie eine sehr dynamische Website haben, wie z. B. einen Onlineshop oder Blog. Denn hier kommt regelmäßig neuer Content hinzu bzw. müssen die einzelnen Webseiten häufig aktualisiert werden.

Ein Content Management System verfügt im Backend in der Regel über eine benutzerfreundliche grafische Oberfläche. Hier können mehrere Nutzer gleichzeitig an der Erstellung digitaler Inhalte arbeiten. Über eine Datenbank – wie z. B. MySQL – verbindet das CMS die dort hinterlegten Website-Vorlagen mit den von den Anwendern (Administratoren) eingestellten Inhalten. Der auf diese Weise produzierte Web-Content wird dann im Frontend ausgespielt. Der Website-User sieht nun das fertige Ergebnis: die Webseite.

Eines der bekanntesten CMS, wenn es um Web-Content geht, ist das Open-Source-Programm WordPress. Welches die größten Vor- und Nachteile von WordPress sind, lesen Sie hier im Blog. Ebenfalls häufig genutzt werden die Content-Management-Systeme TYPO3, Joomla, Shopify oder Drupal.

Der Qualitätsprüfbestand ist eine von drei Bestandsarten in der Bestandsführung bei SAP oder einem anderem ERP-System. Im Unterschied zum frei verwendbaren Bestand kann das Material bzw. die Ware im Qualitätsprüfbestand – wie auch im gesperrten Bestand – nicht frei verwendet werden. Das heißt, eine Warenentnahme aus dem Qualitätsprüfbestand ist nicht möglich. Und dies aus gutem Grund:

Der Qualitätsprüfbestand dient dazu, die fremdgelieferten oder auch eigenproduzierten Waren, Materialien oder Muster erst einer Qualitätsprüfung zu unterziehen. Nur wenn der im Qualitätsmanagement (QM) festgelegte Qualitätsstandard eingehalten wurde, darf die Ware ausgeliefert oder das Material weiterverarbeitet werden. Dazu ist eine Umbuchung in den verwendbaren Bestand nötig. Damit ist der Qualitätsprüfbestand eine hilfreiche Funktion innerhalb des QM-Systems eines Unternehmens.

Buchung als Qualitätsprüfbestand

Als Anwender eines ERP-Systems für Warenmanagement – wie SAP MM – entscheiden Sie bei Wareneingang, in welchen Bestand die Ware gebucht werden soll. Sowohl fremdgelieferte als auch eigengefertigte Waren können Sie in den Qualitätsprüfbestand buchen. Wichtig ist dabei, dass der Qualitätsprüfbestand stets mit der Bestandsqualifikation „Q“ gekennzeichnet ist. Diese Qualifikation können Sie in den Materialstammdaten hinterlegen oder bei Anlage der Bestellung setzen.

Präprozessor-Makros werden in der Programmiersprache C verwendet. Der C-Präprozessor dient dazu, generische Strukturen im Quellcode zu erzeugen.

Makros werden in der Programmiersprache C anstelle von Funktionen genutzt, um den Ablauf des Programms zu beschleunigen. Sie dienen als Vorlagen für die Programmierung in C. Der Präprozessor hat die Funktion, die Makros auszuwerten, bevor der Compiler den Code verarbeitet. Er operiert dabei als eigenständiges Computerprogramm.

Wichtige Präprozessor-Operatoren sind beispielsweise # und ##. Mit # erzeugen Sie einen String, indem der Parameter in Hochkomma gesetzt wird. Mit ## können Sie Mengen, Symbole und Strukturen konkatenieren.

Eine Integrierte Entwicklungsumgebung oder auch IDE (Integrated Development Environment) bündelt die wichtigsten Programme der Softwareentwicklung unter einer gemeinsamen Oberfläche. Somit können Entwickler mit einem Anwendungsprogramm gleichzeitig verschiedene Werkzeuge benutzen, die untereinander Informationen austauschen. Damit vereinfacht und beschleunigt die Integrierte Entwicklungsumgebung Programmier- und Routinearbeiten.

Die Vorteile der IDE

Die Integrierte Entwicklungsumgebung bietet dem Programmierer bzw. Softwareentwickler viel Unterstützung bei der Arbeit und fasst wichtige Arbeitsschritte zusammen. Aus diesem Grund ist sie in vielen Bereichen zu einem unverzichtbaren Hilfsmittel geworden.

Bildungsfreistellung bedeutet, dass Sie sich von Ihrem Arbeitgeber freistellen lassen können, um sich weiterzubilden. Die Bildungsfreistellung trägt der Tatsache Rechnung, dass uns das Lernen heutzutage unser Leben lang begleitet. Grundlage hierfür bildet das Bildungsfreistellungsgesetz oder auch Weiterbildungsgesetz im jeweiligen Bundesland.

Nach dem Thüringer Bildungsfreistellungsgesetz (ThürBfG) beispielsweise haben Arbeitnehmer für bis zu fünf Tage pro Jahr ein Recht auf Bildungsfreistellung unter Fortzahlung des Arbeitsentgelts. Die Freistellung müssen sie bei ihrem Arbeitgeber beantragen. Hierfür hält jedes Bundesland ein eigenes Antragsformular sowie eine Liste anerkannter Bildungsveranstaltungen vor.

Die Inhalte der Bildungsmaßnahmen im Rahmen einer Bildungsfreistellung sind eher allgemeinbildender Natur mit gesellschaftspolitischem Schwerpunkt oder auf globale Themen der Arbeitswelt bezogen. Aber auch, wenn Sie sich für eine ehrenamtliche Tätigkeit qualifizieren wollen, können Sie über die Bildungsfreistellung einen Sonderurlaub beantragen.

In anderen Bundesländern ist die Bildungsfreistellung auch bekannt als …

Der Begriff Balanced Scorecard (BSC) stammt aus der Betriebswirtschaft und beschreibt ein Kennzahlensystem zur Messung, Steuerung und Dokumentation der Strategie und der Vision eines Unternehmens. Die Balanced Scorecard liefert damit eine Übersicht der wichtigsten Unternehmensziele und dient als Bindeglied zwischen Strategiefindung und -umsetzung.

Auf diese Perspektiven kommt es an

Anders als bei herkömmlichen Kennzahlensystemen, die sich lediglich auf die eindimensionale finanzielle Perspektive beschränken, werden bei der Balanced Scorecard neben den Finanzen noch weitere Faktoren berücksichtigt. 

Diese sind insbesondere:

Die vier Perspektiven beeinflussen sich gegenseitig. Mit der Balanced Scorecard ist es möglich, die festgelegten Kennzahlen und ihre Beziehung zueinander in ein ausgewogenes Verhältnis zu setzen. So kann das Unternehmen ein stabiles Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Unternehmenszielen ansteuern.

Die BSC ermöglicht letztendlich einen ganzheitlichen Blick auf das Unternehmen, sodass die Strategie und die Entwicklung des Unternehmens gezielt und holistisch gesteuert werden können.

Kanban-Systeme sind Systeme, die eine schlanke, selbststeuernde Produktion ermöglichen und sich dabei nach dem Pull-Prinzip  richten. Das Kanban-System ist auf Taiichi Ono – dem Erfinder des Toyota-Produktionssystems – zurückzuführen. Er entwickelte Kanban, um die Produktivität der Autoherstellung bei Toyota zu erhöhen, die im Vergleich zu den amerikanischen Konkurrenten damals sehr niedrig war.

Das Besondere an Kanban-Systemen ist, dass der Startschuss für die Produktion vom Kunden ausgeht. Produziert wird erst, wenn der Kunde ein Produkt anfragt. Daher ist der Informationsfluss auch rückwärtsgerichtet – also vom Kunden zum Unternehmen –, während der Materialfluss vorwärtsgerichtet läuft, nämlich vom Lieferanten über den Hersteller bis zum Kunden.

Kanban-System-Besipiel

Voraussetzungen, Prinzipien und Regeln

Kanban-Systeme folgen ganz bestimmten Voraussetzungen, Prinzipien und Regeln, die konsequent eingehalten werden müssen, um reibungslos zu funktionieren. Voraussetzung ist zum Beispiel, dass eine Fließfertigung mit einem hohen Standardisierungsgrad der Produkte sowie einem streng getakteten Produktionsprozess etabliert wird. Zudem sollte das Just-in-time-Prinzip mit kleinen Losgrößen in der Produktion angewendet werden, um Überproduktionen zu vermeiden. Die Ware wird demnach erst dann produziert, wenn der Kunde sie nachgefragt hat.

Neben dem Just-in-time-Prinzip werden Kanban-Systeme von folgenden Prinzipien gesteuert:

  1. Nachfrageorientierung
  2. Selbststeuerung
  3. Verschwendungsvermeidung
  4. Methoden-Mix
  5. Kontinuierliche Verbesserung im Sinne eines KVP

Hilfsmittel

Hilfsmittel im Kanban-System sind die sogenannten Kanban-Karten, die die wesentlichen Produktinformationen enthalten und auf einem Kanban-Board (auch Kanban-Tafel genannt) festgehalten werden können.

Ein Quality-Control-Prozess (QC-Prozess) dient dazu, zu prüfen, ob ein Produkt oder eine Dienstleistung die geforderten Qualitätsstandards des Unternehmens bzw. Anforderungen der Kunden erfüllt.

Qualitäts- oder Lean Manager verwenden ein Quality-Control-Prozess-Chart oder Quality-Control-Flow-Diagramm im Rahmen eines ganzheitlichen Total Quality Managements (TQM). Denn anhand solcher Charts können sie Prozesse, die maßgeblich die Qualität des Produkts oder der Dienstleistung beeinflussen, darstellen und analysieren.

Der QC-Prozess legt den Schwerpunkt auf drei Aspekte, die auch in Normen wie der ISO 9001 verankert sind:

Wie erstellt man ein QC-Prozess-Chart?

Um ein QC-Prozess-Chart zu erstellen, sollten Sie sich zunächst für eine der gebräuchlichen Prozesslogiken entscheiden. Hierzu zählen zum Beispiel das Business Process Model and Notation (BPMN 2.0) oder die Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK). Mithilfe solch einer Logik können Sie dann Ihren QC-Prozess aufbauen. Hierfür sollten Sie die benötigten Symbole zur Prozessdarstellung kennen.

Wie ein QC-Prozess-Chart nach der EPK aussehen könnte, ist in nachfolgender Abbildung am vereinfachten Beispiel eines Wareneingangs dargestellt.

QC-Prozess-Chart

Im Lean Management bezeichnet der „Wertstrom“ alle Aktionen und Vorgänge während eines Produktionsprozesses bis hin zur Auslieferung des Produktes an den Kunden bzw. zur Leistungserbringung. Ziel der Wertstromanalyse ist es, die Wertströme so darzustellen, dass Verschwendungen bei der Produktbewegung aufgedeckt werden können. Denn in der schlanken Produktion (Lean Production) sollen die einzelnen Prozessschritte so ineinandergreifen, dass ein kontinuierlich fließender Wertstrom entsteht. Dadurch sollen die Wertschöpfung des Unternehmens und die Kundenorientierung maximiert werden. 

Durch eine Wertstromanalyse kann der Lean Manager also die Prozesse und Abläufe der Wertschöpfung veranschaulichen. Dazu verwendet er zum Beispiel ein Flussdiagramm, in dem er mithilfe eines Symbolsystems die verschiedenen Aktivitäten und Schritte darstellt. 

Beispiel Flussdiagramm

Mit der Wertstromanalyse ermitteln Sie sowohl den Ist- als auch den Soll-Zustand eines bestimmten Vorgangs oder Unternehmensbereiches. Dazu berechnen Sie wichtige Kennzahlen (KPIs) wie Durchlaufzeiten, Transportzeiten oder Über- und Unterproduktionsmengen. Durch den Abgleich der Soll- und Ist-Werte können Sie dann Verbesserungspotenziale erkennen und Maßnahmen zur Erhöhung der Wertschöpfung ableiten.  

Die Abkürzung KPI steht für Key Performance Indicator. Es handelt sich um einen Fachbegriff aus der Betriebswirtschaft: Key Performance Indicators sind Leistungskennzahlen, an denen der Erfolg einer unternehmerischen Aktivität oder auch der Erfüllungsgrad eines bestimmten Ziels gemessen werden kann. Sie sind daher ein wichtiges Controllinginstrument.

Welche KPIs gibt es?

Es gibt sehr unterschiedliche KPIs. Denn es kommt ganz auf das jeweilige Unternehmen, die unternommene Aktivität und das zu erreichende Ziel an: Wenn Sie als Controller den Unternehmenserfolg im Ganzen bewerten möchten, benötigen Sie dafür vollkommen andere Kennzahlen, als wenn Sie als Projektmanager im Lean Management die Produktivität der Produktionsprozesse steigern und die Materialverschwendung eliminieren möchten.

Während sich der Controller etwa mit Bilanzkennzahlen als KPIs befasst, wertet der Projektmanager in der Produktion unter anderem die Durchlaufzeiten der Anlagen aus oder ermittelt die Umlaufbestände der in Arbeit befindlichen Materialien.