Zu den Führungskräften von morgen, die große Verantwortung für die Unternehmensentwicklung tragen und im digitalen Arbeitsleben nicht mehr wegzudenken sein werden, gehören unter anderem Chief Digital Officer. In diesem Artikel bringen wir dir dieses Berufsbild etwas näher und zeigen dir, wie du dich für diesen spannenden und zukunftsreichen Job qualifizieren kannst.

Was macht ein Chief Digital Officer?

Der Chief Digital Officer, auch CDO genannt, ist eine noch recht junge Position auf Managementebene in Unternehmen. Hauptaufgabe des CDO ist es, die Digitalisierung im Unternehmen voranzutreiben und die Firma von der Produktentwicklung bis zum einzelnen Prozess zwischen den verschiedenen Schnittstellen zukunftsfähig aufzustellen. Er ist quasi Head of Digitalisierung und oberster Verantwortlicher für den digitalen Erfolg einer Firma. Ein Posten, der mit sehr viel Verantwortung einhergeht, denn der CDO leitet in der Regel nicht nur die Abteilung für Change Management, sondern bewegt sich an der Schnittstelle zwischen allen unternehmensrelevanten Abteilungen. Er hat die Fäden der digitalen Zukunft des Unternehmens in der Hand und damit auch direkten Einfluss auf dessen gegenwärtigen und zukünftigen Platz am Markt.

Krisensicher und unabdingbar

Der Job als Chief Digital Officer kann bedenkenlos nicht nur als krisensicher bezeichnet werden, sondern er ist quasi unabdingbar. Wir brauchen es dir sicher nicht zu erzählen, denn dass sich das Arbeitsleben durch die Digitalisierung verändert, ist unumstritten. Prozesse laufen anders ab, Arbeitsplätze sind anders ausgestattet und Mitarbeiter brauchen – sowohl auf Führungsebene als auch darunter – ganz neue Fähigkeiten für die digitale Arbeitswelt. Trotzdem hinken deutsche Unternehmen in der tatsächlichen Umsetzung der Digitalisierung derzeit noch hinterher. So war in der WirtschaftsWoche zu lesen, dass bisher nur etwa fünf Prozent der Firmen in Deutschland ausreichend digital aufgestellt sind.

95 Prozent haben also noch Nachholbedarf, und auch die fünf Prozent, die gut aufgestellt sind, brauchen jemanden, der die digitale Entwicklung in der Zukunft sicherstellt. Als Chief Digital Officer bist du genau diese Person und wirst tatsächlich überall händeringend gesucht. Wenn du eine entsprechende Qualifikation nachweisen kannst, dürftest du dir für sehr lange Zeit keine Sorgen mehr um einen krisensicheren Job machen müssen.

Aufgaben des CDO im Unternehmen

Aufgaben des CDO im Unternehmen

Bevor es um die entsprechende Qualifikation und die fachliche Voraussetzung für einen CDO geht, sehen wir uns zunächst die wichtigsten Aufgabenbereiche an, die ins Zuständigkeitsgebiet eines Chief Digital Officers fallen. Diese sind unter anderem:

Welche Anforderungen gibt es an einen CDO?

Diese Position ist eine enorm spannende, aber auch eine sehr verantwortungsvolle. Dementsprechend gibt es gewisse Anforderungen, die du als Bewerber für einen Job als Chief Digital Officer erfüllen solltest. Ideal ist es natürlich, wenn du einen entsprechenden Background hast: eine Ausbildung in der IT, Führungserfahrung oder evtl. sogar eine Weiterbildung zum Chief Digital Officer. Ohne entsprechende Qualifikation ist der Quereinstieg nur schwer möglich. Zu groß ist die Verantwortung für den Gesamterfolg eines Unternehmens, die der CDO trägt.

Auch deine Persönlichkeit spielt hier eine wichtige Rolle. Als CDO hast du das große Glück, in einem sehr flexiblen und sich ständig verändernden Arbeitsumfeld tätig zu sein. Du erlebst Digitalisierung hautnah mit und darfst aktiv mitgestalten. Ein großes Glück für Menschen, die große Visionen haben, die gerne Dinge voranbringen und sich nicht scheuen, Verantwortung zu übernehmen.

Chancen und Gehalt eines Chief Digital Officers

Derzeit hat nur etwa jedes vierte Unternehmen in Deutschland die Position des CDO besetzt. Das dürfte aber daran liegen, dass es noch nicht genügend qualifizierte Bewerber für diesen besonderen Posten gibt. Wenn du den Weg in diese Richtung einschlägst, dürftest du also mit hoher Wahrscheinlichkeit wählen, wo du arbeiten möchtest. Du hast Einfluss darauf, wie du deinen Job als CDO gestaltest, und kannst sehr aktiv die Richtung beeinflussen, in die sich das Unternehmen deines Arbeitgebers digital entwickelt.

Das durchschnittliche Gehalt eines Chief Digital Officers liegt laut Gehaltsreport der Online-Stellenbörse StepStone bei rund 93.000 € pro Jahr. Je nach Erfahrung, Branche und persönlichem Verhandlungsgeschick sind aber auch sechsstellige Jahresgehälter denkbar.

DER Digitaljob der Zukunft

Wenn du auf der Suche nach einem zukunftssicheren und verantwortungsvollen Job bist, ist der als CDO enorm aussichtsreich. Du hast in diesem Bereich die Möglichkeit, Zukunft aktiv mitzugestalten, dich fachlich und persönlich permanent weiterzuentwickeln, Verantwortung zu übernehmen und Mitarbeiter zu führen. Wenn das dein beruflicher Weg sein soll, dann qualifiziere dich entsprechend und nimm deine Zukunft in die Hand. Als Chief Digital Officer wirst du gebraucht und vom Markt tatsächlich sehnlichst erwartet.

Auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) kommen heute nicht mehr ohne eigene Website aus. Doch welche technischen Voraussetzungen und Tools brauchst du wirklich, um eine Seite aufzubauen, und was kannst du getrost vernachlässigen? In diesem Artikel beantworten wir dir diese Fragen und geben dir einen Einstieg in das Thema.

Kunden anziehen über die eigene Website

94 % der deutschen Bevölkerung nutzt laut ARD/ZDF-Onlinestudie 2020 das Internet. Die Nutzer verteilen sich über alle Altersgruppen hinweg vom Teenager bis hin zum Senior. Für Unternehmen bedeutet das: Wer nicht im Internet präsent ist, spielt in der Wahrnehmung seiner Kunden kaum eine Rolle und wird eher früher als später von der Bildfläche verschwinden.

Eine gute Ausgangsbasis für die Online-Präsenz eines Unternehmens ist die eigene Website. Doch was brauchst du nun konkret, um eine solche zu erstellen? Sehen wir uns in erster Linie die technischen Voraussetzungen an und gehen dann zu den wichtigsten Inhalten über.

Erster Schritt: Technik-Basics für die eigene Website

Im Bereich der Technik brauchst du vor allem drei Dinge für deine eigene Unternehmenswebsite.

  1. Domain der Website

Deine Website braucht eine Internetadresse, unter der sie später erreichbar sein soll. Bei uns ist dies zum Beispiel www.karrieretutor.de. Diese Internetadresse, auch Domain genannt, musst du zunächst kaufen bzw. registrieren. Du bezahlst also dafür, dass du diese Adresse für dich und dein Unternehmen nutzen kannst. Die Kosten dafür sind überschaubar und belaufen sich auf ca. fünf bis fünfzehn Euro pro Domain und Jahr. Prüfe vorab, ob deine Domain bereits registriert ist. Zahlreiche Anbieter stellen eine kostenlose Domainabfrage zur Verfügung, z. B. denic.de oder one.com.

Tipp: Wenn du eine passende Domain gefunden hast, überlege dir, ob du sie mit verschiedenen Länderkürzeln registrieren möchtest. So kannst du sowohl die deutsche Domain, die auf „.de“ endet, für dich reservieren als auch internationale Endungen wie „.com“ nutzen. Letzteres ist vor allem dann sinnvoll, wenn du internationale Kundschaft hast, Ersteres völlig ausreichend, wenn du als lokal ansässiges Unternehmen in Deutschland agierst.

  1. Webhosting der Website

Deine Website braucht nach der Adresse einen Online-Platz für die Daten, die sich auf ihr befinden. Du benötigst dafür einen Hosting-Anbieter, der dir seinen Server zur Verfügung stellt, auf den du die Daten, also Bilder, Texte und Dateien, laden kannst. Auch hier zahlst du monatlich einen moderaten Betrag, der sich nach dem Umfang des gebuchten Paketes richtet. Ein sehr moderner und schneller Server mit viel Speicherplatz kostet dabei mehr als ein langsamer mit wenig Speicherplatz.

Tipp: Vergleiche Webhosting-Anbieter online und prüfe, wie viel Platz du wirklich benötigst. Für eine KMU-Website mit etwa fünf bis zehn Unterseiten und vereinzelten Bildern brauchst du weniger Speicherplatz als für einen Onlineshop mit vielen Hundert Bildern.

  1. Content-Management-System für die Website

Damit du deine Inhalte regelmäßig aktualisieren oder erweitern kannst, lohnt es sich, wenn du dich mit dem Thema Content-Management-System (CMS) beschäftigst. Mit einem solchen System kannst du die Inhalte deiner Website erstellen und pflegen. Das ermöglicht es dir, deine Seite aktuell zu halten und beispielsweise Preise anzupassen oder Blogartikel zu veröffentlichen. Die Auswahl an Content-Management-Systemen ist sehr groß und für Laien auch oft unübersichtlich. Marktführer ist seit vielen Jahren WordPress. Rund 63 % aller Websites mit einem Content-Management-System sind WordPress-Websites. Tatsächlich hat WordPress viele Vorteile, aber auch einige Nachteile. Seine größte Stärke liegt wohl in der großen Flexibilität, denn nahezu jede Website kannst du mit WordPress umsetzen. Über entsprechende Themes (verschiedene Vorlagen für die grafische Oberfläche) wählst du eine Basisausstattung deiner Website aus und kannst sie mithilfe kostenloser und kostenpflichtiger Plugins an deine Bedürfnisse anpassen. Alternativen zu WordPress sind beispielsweise Joomla oder Wix.

Tipp: Viele Content-Management-Systeme gibt es kostenlos als Open Source. Auch WordPress gehört in der Grundausstattung dazu. Plane jedoch unbedingt vorab durch, was deine Website technisch können soll. Wenn du erst ein kostenloses Theme installierst, die komplette Website damit einrichtest und dann doch mehr Leistung brauchst, ist dies ein ärgerlicher Mehraufwand. Also plane zuerst und sieh dich dann nach dem besten CMS und den besten Plugins um.

Zweiter Schritt: Inhaltliche Basics für die eigene Website

Sind die technischen Voraussetzungen gegeben, geht es darum, deine Website mit Inhalten zu füllen. Denn verkaufen wirst du vor allem über diese. Besonders wichtig sind hier zwei Dinge:

  1. Webdesign der Website

Wenn du mit einem CMS arbeitest, musst du nicht unbedingt ein Webdesigner sein. Diese Tools bieten eine gute Basis für dein Webdesign, das durchaus ordentlich aussieht. So kannst du mit ihnen selbstständig festlegen, wie die einzelnen Seiten deiner Website aufgebaut sein sollen, an welcher Stelle Bilder eingeplant werden und welche Farbe auf deiner Seite dominiert. Wenn du besondere Wünsche an dein Webdesign hast, die du mit einem bestehenden Plugin nicht abbilden kannst, kannst du diese ergänzend mit eigenen HTML- und CSS-Kenntnissen ganz individuell umsetzen.

Tipp: Achte auf ein einheitliches und stimmiges Design, denn deine Website repräsentiert dein Unternehmen und damit auch deine Marke online. Außerdem sollte das Design deiner Seite funktional bleiben, damit sich die Websitebesucher gut zurechtfinden.

  1. Inhalte der Website

Ein funktionales und harmonisches Design ist die Voraussetzung dafür, dass Menschen sich gerne auf deiner Unternehmenswebsite bewegen. Kaufentscheidend sind jedoch die Inhalte, also das, was du über dein Unternehmen und deine Produkte schreibst oder sagst. Formuliere für deine eigene Website ein stimmiges inhaltliches Konzept und halte eine Kernaussage für dein Business fest. So stellst du sicher, dass deine Websitebesucher sofort erfassen können, worum es bei dir geht, und nicht irritiert weiterklicken.

Tipp: Beschränke dich bei deinen Inhalten auf die wesentlichen Kernaussagen. So vermeidest du, dass die Websitebesucher überfordert sind und aufgrund der Masse an Inhalten die Seite gleich wieder verlassen.

Eigene Website fortlaufend pflegen

Deine eigene Website ist der Türöffner, der viele Menschen auf dich und dein Unternehmen aufmerksam machen kann. Doch es ist wichtig, dass du diese Seite fortlaufend pflegst. Plugins sollten aktualisiert, Daten regelmäßig gesichert werden und Inhalte ebenfalls aktuell bleiben. Wenn du bereit bist, diese Dinge regelmäßig zu tun, steht deiner erfolgreichen Website nichts mehr im Weg.

Unser Tipp zum Schluss

Jetzt hast du einen ersten Überblick, was du brauchst, um eine Website für dein Unternehmen zu erstellen. Du merkst aber schon, wie vielschichtig und schnelllebig das Thema ist. Deshalb lautet unser Tipp: Nutze diesen Blogbeitrag als Einstieg und arbeite dich nach und nach tiefer in die Materie ein. Schau dir im Internet an, wie andere Unternehmen ihre Website aufgebaut haben und welche Inhalte sie dort veröffentlichen. Suche dir passende YouTube-Tutorials, höre Podcasts und lies Fachblogs. Für einen tieferen Einstieg in die Welt der Website-Gestaltung eignen sich auch Weiterbildungen, wie zum Beispiel der Experte für WordPress, Digital Media und Content Management. So baust du dein Wissen stetig aus und kannst den Erfolg deiner Website immer weiter steigern.

Ein Content Management System (CMS) dient dazu, Inhalte einer Website zu verwalten. Mithilfe eines CMS können geschulte Anwender, wie der Content Manager, Inhalte online stellen, ohne selbst programmieren zu müssen. Auch tiefergehende HTML-Kenntnisse sind nicht notwendig, um ein CMS zu bedienen. Besonders hilfreich ist das CMS, wenn Sie eine sehr dynamische Website haben, wie z. B. einen Onlineshop oder Blog. Denn hier kommt regelmäßig neuer Content hinzu bzw. müssen die einzelnen Webseiten häufig aktualisiert werden.

Ein Content Management System verfügt im Backend in der Regel über eine benutzerfreundliche grafische Oberfläche. Hier können mehrere Nutzer gleichzeitig an der Erstellung digitaler Inhalte arbeiten. Über eine Datenbank – wie z. B. MySQL – verbindet das CMS die dort hinterlegten Website-Vorlagen mit den von den Anwendern (Administratoren) eingestellten Inhalten. Der auf diese Weise produzierte Web-Content wird dann im Frontend ausgespielt. Der Website-User sieht nun das fertige Ergebnis: die Webseite.

Eines der bekanntesten CMS, wenn es um Web-Content geht, ist das Open-Source-Programm WordPress. Welches die größten Vor- und Nachteile von WordPress sind, lesen Sie hier im Blog. Ebenfalls häufig genutzt werden die Content-Management-Systeme TYPO3, Joomla, Shopify oder Drupal.

Präprozessor-Makros werden in der Programmiersprache C verwendet. Der C-Präprozessor dient dazu, generische Strukturen im Quellcode zu erzeugen.

Makros werden in der Programmiersprache C anstelle von Funktionen genutzt, um den Ablauf des Programms zu beschleunigen. Sie dienen als Vorlagen für die Programmierung in C. Der Präprozessor hat die Funktion, die Makros auszuwerten, bevor der Compiler den Code verarbeitet. Er operiert dabei als eigenständiges Computerprogramm.

Wichtige Präprozessor-Operatoren sind beispielsweise # und ##. Mit # erzeugen Sie einen String, indem der Parameter in Hochkomma gesetzt wird. Mit ## können Sie Mengen, Symbole und Strukturen konkatenieren.

Eine Integrierte Entwicklungsumgebung oder auch IDE (Integrated Development Environment) bündelt die wichtigsten Programme der Softwareentwicklung unter einer gemeinsamen Oberfläche. Somit können Entwickler mit einem Anwendungsprogramm gleichzeitig verschiedene Werkzeuge benutzen, die untereinander Informationen austauschen. Damit vereinfacht und beschleunigt die Integrierte Entwicklungsumgebung Programmier- und Routinearbeiten.

Die Vorteile der IDE

Die Integrierte Entwicklungsumgebung bietet dem Programmierer bzw. Softwareentwickler viel Unterstützung bei der Arbeit und fasst wichtige Arbeitsschritte zusammen. Aus diesem Grund ist sie in vielen Bereichen zu einem unverzichtbaren Hilfsmittel geworden.

Je weiter die Digitalisierung voranschreitet, desto mehr neue Berufsbilder und Berufsbezeichnungen entstehen. Darunter der sogenannte Chief Technical Officer, kurz CTO. Hinter diesen drei Buchstaben steckt sehr viel Know-how. Denn zum technischen Leiter eines Unternehmens wird in der Regel nur, wer eine entsprechende CTO-Qualifikation hat. Welche Aufgaben der CTO hat und wie Sie zum CTO aufsteigen können, erfahren Sie in diesem Beitrag. Dabei gibt Ihnen Stefan Pitz, CTO bei karriere tutor®, drei Insider-Tipps für Ihren beruflichen Durchbruch als technologischer Visionär.

Wer ist der CTO?

CTO ist definitiv eines der neuen Berufsbilder, das die Digitalisierung hervorgebracht und schließlich zum Top-Job der Zukunft befördert hat. Der CTO ist zugleich IT-Profi und Chef-Visionär, der die technologische Vision des Unternehmens umzusetzen weiß.

Die aus dem Englischen stammende Berufsbezeichnung Chief Technical Officer, abgekürzt CTO, kennen wir im Deutschen als Technischer Leiter. Mittlerweile ist in Stellenausschreibungen aber der Begriff CTO gang und gäbe.

CTO vs. CIO

Jetzt fragen Sie sich: Was ist denn der Unterschied zwischen dem IT-Leiter – also dem Chief Information Officer (CIO) – und dem CTO? Anders als der CIO, der überwiegend das operative Tagesgeschäft innerhalb der IT-Organisation überwacht, befasst sich der Chief Technical Officer eher mit strategischen Themen, die helfen, die Unternehmensvision voranzutreiben. Als technischer Direktor eines Unternehmens hat er sowohl die technische Produktentwicklung als auch wirtschaftliche Aktionen im Blick und verantwortet diese.
 

Aufgaben des CTO

Der CTO entwickelt nicht nur neue Geschäftsstrategien, sondern setzt diese auch technisch um. Potenziale erkennen, optimal ausschöpfen und das Unternehmen technisch auf dem neuesten Stand halten – all das beschäftigt den CTO.

Das Aufgabenfeld des CTO ist sehr umfangreich, seine Aufgaben sehr verantwortungsvoll und immens vielseitig. Der CTO ist eine Führungskraft, die an vielen Schnittstellen zu anderen Unternehmensbereichen tätig ist. Hierzu zählen vor allem jene des operativen Betriebs, aber auch die strategischen Unternehmenseinheiten. Klassischerweise agiert er an der Spitze der IT im Unternehmen. Dort, wo technologische Entscheidungen getroffen werden müssen, ist der CTO gefragt. Er agiert als Manager der internen Infrastruktur.

Wichtige Aufgaben des CTOs:

Ihr Aufstieg zum CTO

Sie reizt die Herausforderung zwischen Managementaufgaben und strategischer IT-Leitung? Der Job des Chief Technical Officers bringt einige Anforderungen mit sich, denen Sie gerecht werden müssen, um in diesem gefragten Beruf von morgen Fuß fassen zu können.

Die wichtigsten Anforderungen an den CTO sind:

Wenn Ihnen eine oder mehrere dieser Voraussetzungen fehlen sollten, empfiehlt sich für den direkten Aufstieg eine Weiterbildung zum CTO.
 

Zum CTO qualifizieren

Bestes Sprungbrett, um sich zum CTO zu qualifizieren, ist eine maßgeschneiderte Weiterbildung, die die zwei folgenden international anerkannten Abschlüsse beinhaltet:

Sowohl die Qualifikation zum ITIL® Expert als auch die zum PRINCE2® Practitioner sollten Bewerber durchlaufen, die sich ernsthaft für einen Job als CTO interessieren. Dafür winkt am Ende aber auch ein anerkanntes Zertifikat, das die Chancen auf die wirklich interessanten Stellen an der Spitze des Unternehmens potenziert. Hier warten nicht nur sechsstellige Jahresgehälter auf Sie, sondern eine enorm spannende berufliche Herausforderung als Sparringspartner des Chief Information Officers (CIO) und Chief Executive Officers (CEO).
 

Gefragte Zusatzqualifikation für CTOs

Und wenn Sie noch besser auftrumpfen wollen, ergänzen Sie Ihr CTO-Profil doch gleich um die gefragte Scrum®-Qualifikation, um im agilen Unternehmensumfeld tätig zu werden.
 

CTO-Insider-Tipps

Zum Abschluss geben wir Ihnen noch drei wertvolle Insider-Tipps unseres CTO, Stefan Pitz, mit. Vielleicht helfen sie auch Ihnen bei Ihrem Aufstieg zum Chief Technical Officer:

  1. Beweisen Sie Umsetzungsstärke

Gute Ideen gibt es viele, ebenso wie wertvolle Strategien. Letztendlich sind die Unternehmen erfolgreich, die es schaffen, diese auch praktisch umzusetzen. Auf gut Deutsch: Arbeiten Sie daran, „die PS auf die Straße zu kriegen“. Dies erfordert sehr viel Fingerspitzengefühl und einen langen Atem.

  1. Lernen Sie aus Fehlern und führen Sie kontinuierliche Verbesserungen ein

Wenn die (technische) Organisation aus Fehlern und Rückschlägen lernt, wozu sie täglich Gelegenheit bekommt, dann hat sie eine echte Chance auf Veränderung und kontinuierliche Verbesserung. Leben Sie daher Ihren Mitarbeitern vor, aus Fehlern zu lernen, und führen Sie ein Arbeitskonzept wie Kaizen ein, das Ihnen gemeinsam mit Ihrem Team dabei hilft, die Technologie Ihres Unternehmens Schritt für Schritt zu verbessern.

  1. Gestalten Sie selbst mit, statt nur zu verwalten

Es reicht in der Rolle des CTO nicht aus, die technische Struktur, Strategie und Architektur nur zu verwalten. Als Führungskraft gilt es, aktiv zu gestalten, zu ändern und zu verbessern.

Programmierer und Softwareentwickler gehören aktuell zu den gefragtesten Berufen auf dem Arbeitsmarkt. Unser Leben wird eben immer digital. Daher brauchen Firmen Experten, die sich mit der Digitalisierung von Informationen auskennen. Allerdings beklagt die große Mehrheit an Unternehmen in Deutschland bereits einen Mangel an IT-Spezialisten. Im Jahr 2019 gab es erstmal über 100.000 offene Stellen für ITler, die nicht besetzt werden konnten (bitkom-Studie 2019).  Darunter waren Softwareentwickler diejenigen, die am meisten gesucht wurden. Doch was genau macht eigentlich ein Programmierer, was verdient er und wie gelingt der (Quer-)Einstieg in diesen gefragten Beruf?

Aufgaben – Das macht ein Programmierer

Ob Datenbanken, Softwaresysteme, Apps und Spiele oder ganze Websites – die Tätigkeitsfelder des Programmierers können sehr abwechslungsreich sein. Alle Programme auf unserem Computer, mit denen wir täglich arbeiten, alle Apps, die wir zur Verwendung unseres Mobilgerätes benötigen, alle Internetseiten, die wir aufrufen, um uns zu informieren, werden von Programmierern entwickelt.

Damit ist der Beruf des Programmierers dem des Softwareentwicklers (auch Software Developer oder Software Engineer genannt) sehr ähnlich. Da es sich aber bei beiden um keine geschützten Berufsbezeichnungen handelt, sind die Übergänge zwischen den Aufgaben des Programmierers und denen des Softwareentwicklers je nach Job fließend. Die Abgrenzung zwischen beiden Berufen hängt daher eher vom allgemeinen Verständnis ab. Demzufolge fokussiert sich der Programmierer weitestgehend auf das Programmieren von Codes. Der Softwareentwickler trägt darüber hinaus noch weitere Verantwortung: Er steuert den gesamten Entwicklungsprozess, angefangen bei der Aufnahme der Kundenanforderungen an die Software über die Planung und Entwicklung einzelner Komponenten bis hin zum Release und zur kontinuierlichen Verbesserung des Systems.

Allerdings geht es für den Developer nicht nur darum, neue Programme zu entwickeln. Ebenso gehört es zu seinen Aufgaben, vorhandene Software weiterzuentwickeln und dafür zu sorgen, dass das IT-System fehlerfrei läuft. Hierzu gehört auch das sogenannte „Bugfixing“. Das heißt, der Programmierer ist auch dafür verantwortlich, Fehler im Programmcode zu finden und zu eliminieren.

Voraussetzungen – So werden Sie Programmierer

Möglichkeiten für den Einstieg in das Berufsfeld Programmierung und Softwareentwicklung gibt es viele.

Das Gute an dem Job des Entwicklers oder Programmierers ist, dass eine abgeschlossene Berufsausbildung in der Informationstechnik (IT) und ein geradliniger Lebenslauf keine zwingende Voraussetzung dafür sind. Im Gegenteil: Unter den Programmierern finden Sie zahlreiche erfolgreiche Quereinsteiger ohne klassische Informatik-Ausbildung, die sich das Programmieren im Selbststudium beigebracht haben.

Der klassische Werdegang eines Programmierers startet hingegen entweder mit einer Ausbildung, z. B. als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung, oder mit einem Hochschulstudium. Neben dem allgemeinen, akademischen Informatik-Studium werden inzwischen auch spezialisierte, praxisorientierte Studiengänge wie Coding and Software Engineering, Computer Science and Communications Engineering, Automobil- oder Bioinformatik und viele mehr angeboten.

Neben dem Erlernen der Programmiersprachen wie Java oder C++ werden Sie im Studium oder in der Ausbildung auch auf alle sonstigen wesentlichen Aufgaben des Entwicklers vorbereitet.

Ob Autodidakt, umgeschulter Programmierer oder ausgebildeter Informatiker, eins verbindet alle Developer: die Leidenschaft für Technik, Technologie und Codes. Daher wollen wir dies als die wichtigste aller Voraussetzungen für den Job des Programmierers festhalten. Jedoch gibt es noch ein paar weitere Skills, die Sie mitbringen sollten.

Diese Skills benötigen Programmierer

Sie fragen sich, welche Fachkenntnisse (Hard Skills) und welche persönlichen Kompetenzen (Soft Skills) beim Entwickler vorausgesetzt werden? Dann schauen wir uns die Programmierer-Skills, auf die es wirklich ankommt, einmal genauer an:

Hard Skills

Grundvoraussetzung für den Programmierer ist das Beherrschen von mindestens einer der aktuell fünf beliebtesten Programmiersprachen weltweit: Python, Java, JavaScript, C# und C/C++ (Statista 2020).

Je mehr Sprachen Sie allerdings beherrschen, desto mehr Jobmöglichkeiten tun sich Ihnen auf und desto abwechslungsreicher werden auch Ihre Aufgaben sein.

Und dann hätten wir da noch Englisch. Diese Sprache spielt zwar bei der Programmierung an sich keine Rolle. Jedoch ist die IT-Welt allgemein sehr durch den amerikanischen Einfluss geprägt. Außerdem zeichnet sich unsere global vernetzte Wirtschaft durch international tätige Unternehmen aus. Daher zählen gute Englischkenntnisse ebenfalls zu den Hard Skills eines Programmierers.

Haben Sie zudem Erfahrung darin, agil zu arbeiten, oder besitzen Sie sogar eine Zertifizierung für die agile Softwareentwicklung? Dann können Sie eine weitere, zunehmend wichtige Kompetenz für den Entwickler-Beruf vorweisen.

Soft Skills

Neben den genannten Hard Skills sind auch spezifische Soft Skills als Programmierer gefragt. Die Fähigkeit, logisch zu denken, sowie ein grundlegendes Verständnis für informationstechnische Zusammenhänge und Digitalisierung sind wichtige Kompetenzen für jeden ITler.

Die meisten Entwickler arbeiten in Teams – und nicht allein im stillen Kämmerlein, viele sogar in großen Unternehmen. Sie müssen sich mit Projektmanagern und Kollegen aus verschiedenen Abteilungen abstimmen, wenn es darum geht, eine Software entsprechend den unterschiedlichen Anforderungen zu entwickeln. Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit spielen daher auch für den Programmierer eine wichtige Rolle.

Beim Schreiben von Programmen kommt es ferner auf das genaue und präzise Arbeiten an. Geduld braucht er vor allem beim Bugfixing. Und nicht zuletzt sollte der Software Engineer stets offen für Neues sein und eine hohe Lernbereitschaft mitbringen. Denn kaum eine Branche entwickelt sich so rasant weiter wie die IT. Der eigene Antrieb sich kontinuierlich weiterzuentwickeln, ist somit essenziell für den Beruf des Programmierers.

Gerade bei diesen Soft Skills unterscheidet sich letzten Endes der einfache Entwickler vom gefragten Entwickler.

Gehalt – Das verdient ein Programmierer

Eine der häufigsten Fragen, wenn es um Berufsinformationen geht, ist, welches Gehalt zu erwarten ist. Klar, denn schließlich arbeiten Sie nicht nur aus reinem Zeitvertreib, sondern wollen auch Ihren Lebensunterhalt damit bestreiten.

Gehaltsfaktoren

Wie auch bei allen anderen Berufen wird das Gehalt des Programmierers oder auch Softwareentwicklers durch ein ganzes Bündel verschiedener Faktoren bestimmt.

Das Gehalt ist umso höher, …

Ebenso ist das Gehalt in bestimmten Branchen und Bundesländern höher als in anderen. Zum einen besteht leider immer noch ein Gehaltsgefälle zwischen neuen und alten Bundesländern. In den alten Bundesländern sind Gehälter prinzipiell höher als in den neuen. Branchen wie die IT, Pharma und Chemie sowie Banken, Finanzdienstleister und Unternehmensberatungen zahlen mehr als die Werbebranche oder die Hotellerie und der Tourismus.

Geschätzte Gehaltsspanne für Programmierer

StepStone  gibt eine Gehaltsspanne zwischen 45.200 Euro und 63.400 Euro brutto im Jahr mit einem Durchschnittsgehalt von 52.900 Euro für den Programmierer an.

Bei XING lassen sich je nach Stellenangebot ähnliche Spannen für das geschätzte Programmierer-Gehalt finden. Die Gehaltsangaben bei XING sind jedoch präziser auf die Stelle bezogen, da die Schätzungen grundsätzlich den Jobtitel, die Branche, die Unternehmensgröße, den Standort und das Karrierelevel miteinbeziehen. Jedoch kann es gut sein, dass die Angaben im Einzelfall nicht die Realität widerspiegeln. Zumindest liefern sie hilfreiche Anhaltspunkte:

Für eine Stelle als Java-EE-Entwickler in der IT-Branche fanden wir hier beispielsweise ein geschätztes Gehalt von 53.500 € bis 65.500 €. Ähnlich sah es bei einer App-Entwicklerstelle mit 53.000 € bis 65.000 € Jahresbrutto-Prognose bei einem Finanzdienstleister aus – jeweils mit Berufserfahrung.

Einstiegsgehälter für Programmierer können auch unterhalb der 50.000-Marke liegen. Dies gilt auch für Jobs bei kleineren Unternehmen oder einkommensschwächeren Branchen.

Es ist möglich, dass Sie als Programmierer weniger Gehalt bekommen als der Softwareentwickler, und zwar dann, wenn Sie in Ihrem Job wirklich nur programmieren und die ganze Planung und Prozesssteuerung vom Softwareentwickler übernommen wird. Aber wie anfangs schon erwähnt, sind die Übergänge zwischen diesen beiden Berufsbildern fließend und die Berufsbezeichnungen werden oftmals synonym verwendet. Es hängt letztendlich von Ihrem konkreten Aufgabenspektrum und Ihrer Verantwortung ab, was Sie als Entwickler verdienen.

Programmierer-Jobs und Perspektiven für Quereinsteiger

Programmierer bei der Arbeit

Programmierer-Jobs sind absolut gefragte Berufe und es gibt in diesem Berufsfeld sehr gute Perspektiven für Quereinsteiger. Im Folgenden wollen wir Ihnen daher eine spannende Alternative zum klassischen Informatiker-Bildungsweg vorstellen.

Der Quereinstieg als Programmierer

Der Quereinstieg als Programmierer ist einfacher, als Sie denken. Nicht jedes Unternehmen erwartet gleich einen Hochschulabschluss im IT-Bereich. „Techie-Leidenschaft“ vorausgesetzt, können Sie auch mit einer abgeschlossenen Weiterbildung als Programmierer in diesen Beruf einsteigen. Das Gute an einer Weiterbildung ist, dass sie flexibel in Ihren bereits begonnen Berufsweg integrierbar ist:

  1. Sie dauert nicht so lange wie ein Studium oder eine komplette Umschulung zum Anwendungsentwickler.
  2. Sie können die Weiterbildung auch komplett digital von zu Hause aus – neben Job oder Jobsuche und Familie – absolvieren.
  3. Es gibt Kurse, die genau da ansetzen, wo Ihr Wissen aufhört. Haben Sie beispielsweise bereits Java-Grundkenntnisse, benötigen für einen bestimmten Job aber fortgeschrittene Java-Kenntnisse, können Sie mit einer gezielten Weiterbildung an Ihr vorhandenes Wissen direkt anknüpfen. Somit handelt es sich hierbei um einen sehr effizienten und effektiven Quereinsteigerweg.

Spezialisierung

Eine weitere interessante Jobperspektive für Programmierer ist die Spezialisierung auf ein Zukunftsgebiet mit viel Wachstumspotenzial, wie die Web-Entwicklung mit HTML5 oder die App-Programmierung.

Egal ob Sie lieber als Freelancer oder als festangestellter Programmierer arbeiten möchten, in einem großen IT-Konzern, einem mittelständischen Produktionsunternehmen oder sogar in der öffentlichen Verwaltung: Dieser Beruf ist – wie der Markttrend zeigt – ein sehr gefragter Beruf mit besten Zukunftsaussichten.

„Was meint der Programmierer mit semantischem HTML?“, fragt sich vielleicht der SEO-Experte. „Was interessiert den SEO-Kollegen, ob ich die Daten auf der Website im Backend strukturiere?“, wundert sich der Webentwickler. „Warum soll ich dem Content Manager Meta-Angaben für den Blogbeitrag liefern?“, fragt sich der Texter. Doch dies sind genau die Fragen, die letztlich zu mehr SEO-Erfolg und damit zu steigendem Traffic auf der Website führen. Es lohnt sich also, einen näheren Blick darauf zu werfen, um zu verstehen, wie dieses Dreamteam höhere Klickraten für die eigenen Ergebnisseiten in der organischen Suche erzielen kann.
Daniel Elischer (Webentwickler), Maren Kräft (Online-Redakteurin) und Samanta Piskor (Dozentin für E-Commerce und Suchmaschinenmarketing)

 

Mehr SEO-Erfolg dank Rich Snippets

Für mehr SEO-Erfolg brauchen wir nicht nur gute Rankings – Top-10-Rankings. Immer wichtiger wird auch eine aufmerksamkeitsstarke Darstellung unserer Website in den organischen Suchergebnissen. Dies gelingt mit den sogenannten Rich Snippets, die die organische Click Through Rate („CTR“) immens steigern können. Rich bzw. Featured Snippets sind zudem ein gutes Beispiel dafür, wie Suchmaschinen strukturierte Daten interpretieren und in den SERPs („Search Engine Result Pages“) darstellen.

Was ist ein Rich Snippet?

Ein Snippet ist ein „Textschnipsel“ von der Website, der zu einem bestimmten Suchbegriff in den Suchergebnissen angezeigt wird. Das normale Snippet besteht nur aus Titel, Beschreibung und der URL.  Bei einem Rich Snippet werden neben einem kleinen Text weitere relevante Informationen wie Sterne-Bewertungen, ein Bild, Produkte oder nützliche Links dargestellt. Sie erscheinen meist ganz oben, auf den ersten Positionen der SERPs. Manchmal auch direkt auf der rechten Seite neben den Google-Anzeigen.

 

Beispiel Rich Snippet SERPS

 

Das Zusammenspiel von Technik, Anwendung und Redaktion

Natürlich sind und bleiben User und Content der King für Websitebetreiber und SEO-Experten. Das heißt, um überhaupt auf die erste Seite der organischen Suche zu kommen, brauchen wir relevanten Content und eine technisch saubere und userfreundliche Website. Hier müssen Webentwickler, SEO-Experten, Content Manager und Online-Redakteure eng zusammenarbeiten. Dies gilt besonders für Rich Snippets, die durch Technik entstehen, aber Inhalte wiedergeben. So kommt es bei den Featured Snippets gleichermaßen auf das technische Verständnis, die praktische Anwendung im Content Management System („CMS“) sowie auf die Texte, Bilder und weitere relevante Inhaltselemente an.

Spätestens seit dem Hummingbird-Update von Google wurde es für Websites zunehmend wichtiger, strukturierte Daten zu liefern. Denn dadurch machen sie es den Suchmaschinen leichter, aus den unzähligen im Netz existierenden Informationen die inhaltlich passenden auszuwählen und geeignete Suchergebnisse zu liefern.

Doch was ist das inhaltlich passende Suchergebnis zu einer Suchanfrage? Hier kommen wir in den Bereich Semantik.

 

 Was ist Semantik und die semantische Suche?

Semantik meint die Bedeutungslehre von Symbolen und Begriffen. Ein Begriff kann je nach Kontext völlig unterschiedliche Bedeutungen haben. Nehmen wir das simple Beispiel „Puppe“: Wie Sie sich vorstellen können, hat der Begriff für eine Mutter, die ein Geburtstagsgeschenk für ihre fünfjährige Tochter sucht, eine andere Bedeutung als für einen Biologen, der ein Forschungsprojekt über Raupen durchführt. Und genau wegen dieser unzähligen denkbaren Kontexte, in denen die Suchintention des Users stehen kann, hat Google in den letzten Jahren große Anstrengungen darin unternommen, den Suchalgorithmus auf die semantische Suche auszurichten. Schließlich will Google seinen Usern die relevantesten Suchergebnisse liefern und daher verstehen, was die genaue Suchintention des Users ist. Doch wie kommt hier nun die Technik ins Spiel?

 

Semantisches HTML seit HTML 5

HTML Skript am Laptop

Die Einführung von HTML 5 im Jahr 2015 stellte im Hinblick auf die semantische Suche eine wahre Revolution in der Webprogrammierung dar. Mit Hilfe semantischer Auszeichnungen – auch Tags genannt – ist es seitdem möglich, Daten einer Seite so zu strukturieren, dass der Content in einen für die Suchmaschinen gut lesbaren, sinnvollen Zusammenhang gebracht werden kann. Verwenden Sie für Ihre Seite HTML-Tags wie <article>, <nav>, <header>, <footer> und <strong>, ersparen Sie den Suchmaschinen einen enormen Crawling-Aufwand und ermöglichen ein besseres Auslesen Ihrer Seite. Eine Rich-Snippet-Darstellung in den SERPs ist dann wahrscheinlicher. Und umso eher können Sie sich folglich über höhere Klickraten und damit mehr Website-Nutzer freuen.

 

Wie funktionieren semantische Tags?

Ein gutes Beispiel, um zu verdeutlichen, wie Semantic Tags aus HTML 5 im Unterschied zu den Display Tags der alten HTML-Generation funktionieren, ist der Vergleich zwischen “bold” und “strong”.

<bold> vs. <strong>

Während <bold>Der Hund</bold> den Text lediglich grafisch fett darstellt, legt <strong>Der Hund</strong> fest, dass der Hund im Kontext des gesamten Texts (also im beschriebenen Geschehen) eine inhaltlich wichtige Rolle spielt. Es ist kein Zufall, dass der Browser standardmäßig auch den Text zwischen <strong> fett darstellt. So wird inhaltlich Wichtiges gemeinhin grafisch hervorgehoben und vom übrigen Text abgesetzt.

Ziel der semantischen Tags ist es, den Browser, den Screenreader und die Suchmaschinen wissen zu lassen, um welche Art von Inhalt es sich handelt.

Tipp: Halten Sie sich stets vor Augen, dass grafische Darstellungen immer eine Angelegenheit für Cascading Style Sheeds (CSS) sind und nicht für HTML. Der Versuchung, Text in <strong>-Tags zu wickeln, um diesen fett darzustellen, sollten Sie widerstehen.

 

Das Article-Element

Eine weitere für Blogbetreiber interessante HTML-Auszeichnung ist das Article-Element: Ein Article-Tag stellt einen unabhängigen Inhalt dar, der auch in einem komplett anderen Kontext Sinn ergeben würde. Stellen Sie sich vor, Sie lesen einen Artikel auf der Homepage des Magazins A. Da der Artikel in sich abgeschlossen und konsistent ist, könnte man ihn auch auf der Website eines beliebigen anderen Magazins B darstellen. Der Code lautet wie folgt:

<article>

<h1>Was macht eigentlich karriere tutor?</h1>

<p>Es hat die Aufgabe, Menschen gemäß ihren individuellen Talenten zu fördern und zum Erfolg zu verhelfen.</p>

</article>

 

Das Header-Element

Im nächsten Schritt schauen wir uns noch das Header-Element an. Der Inhalt zwischen Header-Tags führt den User in den Folgeinhalt ein. Häufig finden sich im Header Nav-Elemente wieder, welche wiederum die Seitennavigation beinhalten, aber häufig auch Überschriften und Danksagungen. Aufmerksamen Lesern wird aufgefallen sein, dass das Article-Element in sich geschlossenen Inhalt repräsentiert und demgemäß auch Header-Tags beinhalten darf. Das heißt wiederum, dass man auf einer Seite häufig auch mehr als einen Header finden kann.

 

<article>

<header>

<h1>Was tut karriere tutor?</h1>

<p>Die Mission:</p>

</header>

<p>Es hat die Aufgabe, Menschen gemäß ihren individuellen Talenten zu fördern und zum Erfolg zu verhelfen</p>

</article>

Auf diese Weise kann man die Einbettung von Blog-Content in HTML-Tags fortführen, bis hin zu den Meta-Angaben Title und Description oder auch zu den für die Rich-Snippets-Darstellung relevanten, strukturierten Daten. Beachten Sie, dass die hier exemplarisch angeführten Codes und Elemente keine erschöpfende Liste darstellen. Vielmehr ging es darum, Ihnen die Grundprinzipien des semantischen Webs zu vermitteln und Ihnen den Weg in den <strong>sinnvollen Umgang mit HTML</strong> zu ebnen.

 

SEO-Erfolg verlangt Perspektivenwechsel und interdisziplinäre Zusammenarbeit

Die gute Nachricht für SEO-Experten wie für Online-Redakteure ist, dass man keine Entwicklerkenntnisse benötigt, um Google strukturierte Daten zu liefern. Gängige Content Management Systeme wie WordPress und dafür entwickelte Plug-ins wie Yoast und Schema.org übersetzen die eingegebenen Inhalte automatisch in strukturierte Daten. Jedoch ist es durchaus hilfreich, wenn Sie als SEO- oder Content Manager ein bisschen „Techie“-Hintergrundwissen im Umgang mit strukturierten Daten abrufen können.

Semantisches HTML bestimmt die Zukunft des Internets, und Suchmaschinenbetreiber wie Google streben zu Recht danach, inhaltlich relevanten Content auszufiltern und auf den vordersten Rängen der Suchergebnislisten anzuzeigen. Als Web Developer sollten Sie sich also die Zeit nehmen, sich mit dem neuen HTML-5.0-Element auseinanderzusetzen und in den Programmieralltag einzubauen.

Egal ob Sie als SEO-Manager, Texter oder Entwickler an Ihrer Website arbeiten, schauen Sie doch gleich mal in den Quelltext, ob Sie die semantischen HTML-Tags wiederfinden, die wir Ihnen hier vorgestellt haben.

Die Abkürzung SQL (Structured Query Language) steht für eine Standardsprache, um Datenbankstrukturen zu erstellen sowie die darin enthaltenen Daten abzufragen, zu verwalten und zu bearbeiten. Fast alle gängigen Datenbanksysteme unterstützen SQL. Hier finden Sie eine kompakte Übersicht der relevantesten und am meisten genutzten SQL-Befehle, die Sie als Entwickler wirklich täglich brauchen werden.

 

SQL-Befehle und -Funktionen sind Entwickler-Grundwissen

SQL-Funktionen bieten die Möglichkeit, Rechenoperationen auf selektierten Daten auszuführen. Dabei wird unterschieden zwischen:

· SQL Aggregat Funktionen (Werte aus Tabellenspalten zusammenfassen und berechnen)

· SQL Skalar Funktionen (Einzelwerte auf Basis der Inputvariablen zurückgeben)

 

Mit SQL Funktionen kann man zahlreiche Informationen aus vorhandenen Daten extrahieren (z. B. „Wie viel zahle ich pro Monat an meine Mitarbeiter?“) oder temporäre Veränderungen an den vorhandenen Daten vornehmen. (z.B. „Wandle alle Werte anhand einer Vorgabe um!“) Wer mit Datenbanken arbeitet, kommt an SQL nicht vorbei. Es lohnt sich, sich die gängigsten SQL-Befehle in der Übersicht anzusehen und einzuprägen. Die nun folgenden werden Sie im Umgang mit SQL wirklich regelmäßig gebrauchen können.

 

Einteilung in Klassen

Grundsätzlich werden SQL-Befehle in drei Klassen eingeteilt:

· zur Definition von Tabellen und Datenstrukturen (DDL – Data Definition Language)

· zur Kontrolle von Zugriffsberechtigungen (DCL – Data Control Language)

· zur Datenmanipulation und -abfrage (DML – Data Manipulation Language).

 

Wir beschränken uns in dieser Übersicht auf die am häufigsten verwendeten Befehle, die der DDL und DML zuzuordnen sind.

die SQL Befehle

 

Die wichtigsten DDL-Befehle:

 

Datenbank erzeugen

Nutzen Sie diesen Befehl, um eine Datenbank zu erzeugen.

 CREATE DATABASE

Tabelle erzeugen

Dieser Befehl ermöglicht es Ihnen, Tabellen zu erzeugen.

 CREATE TABLE

 

Tabellenaufbau ändern

Soll der Tabellenaufbau geändert werden, lautet der SQL-Befehl so:

ALTER TABLE

 

Tabelle löschen

Auch Tabellen löschen ist ein Befehl, den Sie häufig brauchen werden.

 DROP TABLE

 

Tabelle umbenennen

Veränderungen, hier ein Umbenennen der Tabelle, gelingt mit diesem SQL-Befehl.

 RENAME

Virtuelle Tabelle erzeugen

Möchten Sie eine virtuelle Tabelle erzeugen, funktioniert das mit folgendem SQL-Befehl:

 CREATE VIEW

 

Die wichtigsten DML-Befehle auf einen Blick

Daten auswählen

Sobald Sie Daten auswählen, entweder um sie sich anzeigen zu lassen oder zur Weiterverarbeitung, nutzen Sie den SELECT-Befehl.

SELECT Spaltenname
FROM Tabellenname

 

Daten filtern

Möchten Sie, dass von einer Tabelle nicht alle, sondern bestimmte Zeilen ausgegeben werden, können Sie mit WHERE einen Filter setzen.

SELECT Spaltenname
FROM Tabellenname
WHERE Spaltenname Wert

 

Bedingungen zusammenfassen

Die SQL AND- und OR-Operatoren ermöglichen es, gewisse Ergebnisse der Abfrage ein- oder auszugrenzen. Um Bedingungen zusammenzufassen nutzen Sie den AND-Operator, der OR-Operator hingegen unterscheidet zwischen den Bedingungen.

SELECT Spaltenname
FROM Tabellenname
WHERE Spaltenname1 Wert1
AND oder OR Spaltenname2 Wert2

 

Werte begrenzen

Möchten Sie bestimmen, welche Werte genau ausgegeben werden, nutzen Sie den IN-Operator zum Begrenzen der Werte.

SELECT Spaltenname
FROM Tabellenname
WHERE Spaltenname IN (Wert1, Wert2)

 

Bestimmte Daten auswählen

Der BETWEEN-Operator wird genutzt, wenn Sie einen bestimmten Bereich auswählen möchten. Im folgenden Beispiel werden so alle Zeilen selektiert, deren Wert der Spalte zwischen Wert1 und Wert2 liegt. Am häufigsten findet dieser Operator Anwendung, wenn in einem bestimmten Zeitraum mit Datumsangaben gesucht wird.

SELECT Spaltenname
FROM Tabellenname
WHERE Spaltenname BETWEEN Wert1 AND Wert2

 

Genaue Angaben auf Basis eines bestimmten Musters

Der LIKE-Befehl ermöglicht es, auf Grundlage eines Musters statt einer genauen Angabe oder eines Bereiches zu suchen. Dabei beinhaltet ‚Muster‘ häufig Platzhalter, beispielsweise werden bei ABC% alle Werte ausgegeben, die mit den Buchstaben ABC beginnen. Dahingegen zeigt %ABC alle Zeichenketten an, die mit dieser Buchstabenkombination enden.

SELECT Spaltenname
FROM Tabellenname
WHERE Spaltenname
LIKE Muster

 

Daten sortieren

Möchten Sie die ausgegebenen Werte in einer bestimmten Reihenfolge sortieren, so nutzen Sie den ORDER BY. Dabei geben Sie an, ob die Werte in aufsteigender (ASC), absteigender (DESC) oder auf Grundlage eines bestimmten Werten angeordnet werden sollen. Fehlt diese Angabe, so wird automatisch in aufsteigender Reihenfolge sortiert.

SELECT Spaltenname
FROM Tabellenname
ORDER BY Spaltenname Sortierungsart

 

Redundanzen entfernen

Mithilfe des DISTINCT-Befehls erreichen Sie, dass eventuell auftretende Redundanzen entfernt werden und jedes Ergebnis nur einmal erscheint.

SELECT DISTINCT Spaltenname
FROM Tabellenname

 

Datenmengen gruppieren

Mit den bisher vorgestellten Befehlen können Sie zwar die Ausgabezeilen auswählen, aber nicht verändern. Sollen beispielsweise die Werte aus mehreren Zeilen addiert werden, können Sie in Kombination mit einer Aggregatfunktion und den Befehlen AVG, COUNT, MAX, MIN, SUM eine Datenmenge gruppieren.

SELECT Spaltenname
FROM Tabellenname
GROUP BY Spaltenname

 

Datenmenge einschränken

Möchten Sie eine gruppierte Datenmenge einschränken, nutzen Sie die HAVING-Syntax. Damit können Sie sich beispielsweise nur die Daten anzeigen lassen, die einen bestimmten Wert über- oder unterschreiten.

SELECT Spaltenname
FROM Tabellenname
GROUP BY Spaltenname
HAVING Bedingung

 

Tabellen zusammenfügen

Um Tabellen zusammenzufügen, nutzen Sie den SQL-Befehl JOIN.

JOIN Tabellenname

 

Ergebnisse vereinigen

Sollen die Ergebnisse zweier Abfragen miteinander vereint werden, nutzen Sie den UNION-Befehl. Dabei müssen Anzahl und Reihenfolge der Spalten identisch sein. Daneben gibt es auch noch den UNION ALL-Befehl. Der Unterschied zum UNION-Befehl besteht darin, dass mit UNION nur unterschiedliche Werte angezeigt werden, bei UNION ALL hingegen bleiben auch mehrfach vorkommende Werte erhalten.

SELECT Spaltenname 1
FROM Tabellenname 1
UNION
SELECT Spaltenname 2
FROM Tabellenname 2

 

Übung der SQL-Befehle macht den Meister

Wer als Entwickler die wichtigsten Basics der Datenbanksprache SQL kennt, die gängigsten Befehle verinnerlicht hat und diese in seiner täglichen Praxis immer wieder einsetzt, wird nach und nach mehr Routine darin gewinnen und sich sicher im Umgang mit Datenbanken fühlen. Gerade solche routinierte Mitarbeiter sind branchenunabhängig enorm gefragt.

 

 

Wir kommunizieren alle. Immer. Aber im Grunde doch viel zu wenig. Warum gute Mitarbeiterkommunikation direkten Einfluss auf den Unternehmenserfolg hat und welche Fehler Führungskräfte dabei unbedingt vermeiden sollten, haben wir für Sie zusammengestellt. Nach diesem Artikel sind Sie ein ganzes Stück näher dran am Kommunikationsprofi.

 

Der immerwährende Problemfall Schweigen

Kommunikation ist Pflicht und Kür in einem und im beruflichen Umfeld absolut unabkömmlich. Vor allem Führungskräften mangelt es in diesem Bereich leider nach wie vor an Kompetenz. Sie geben unklare Anweisungen, sprechen viel und sagen dabei wenig oder schweigen sich sogar ganz aus und lassen ihre Mitarbeiter sprichwörtlich im Regen stehen. Oder sie kommunizieren nur einseitig gut, treten nach außen hin kompetent auf, kritisieren im Inneren des Unternehmens aber die eigene Mannschaft. Erinnern Sie sich an das Beispiel des Kapitäns im Artikel zum Wert guter Führungskräfte? Ohne ein klares Kommando seitens des Kapitäns wäre jede Mannschaft aufgeschmissen. So ist es nicht nur auf hoher See, sondern auch im Geschäft. Kommunikation ist Führungsaufgabe und zwar nach außen und nach innen – Schweigen die angezogene Handbremse, mit der die Firma einfach nicht vorankommt. Genau das zeigte das 27. LAB-Managerpanel bereits vor vier Jahren bei einer Befragung von Top-Führungskräften. Das Resultat war ernüchternd, zeigte sich die Mitarbeiterkommunikation doch als stark verbesserungswürdig. Deutliche Informationsweitergaben, klare Zuständigkeiten und ähnliche Dinge waren es, an denen es grundlegend mangelte. Und heute noch immer tut.

 

Mitarbeiterkommunikation als Triebfeder des Erfolgs

Bleiben wir einmal bei unserem Beispiel mit dem Kapitän, zeigt sich schnell, dass dieser mit seinen Leuten reden muss. Und das möglichst klar und deutlich, um zum Ergebnis zu kommen. Das ist im beruflichen Alltag wichtig, unabdingbar aber vor allem bei anstehenden Veränderungen. Will der Kapitän die Fahrtrichtung ändern, kommt er nicht umhin, dies seinen Matrosen zu sagen. Am Ende sollte ein klar nachvollziehbares Vorgehen stehen und die Akzeptanz dessen innerhalb der Besatzung. Noch besser wäre es, der Kapitän gibt die Richtung zwar vor, lässt seine Männer aber den folgerichtigen Schritt selbst herausfinden. Das ist Kommunikation, wie sie jede Führungskraft mitbringen sollte, denn dann wird sie zur Triebfeder des Unternehmenserfolgs. Change-Prozesse können Sie wesentlich besser auf den Weg bringen, wenn alle Beteiligten vorher involviert sind und Sie schlichtweg mit Ihnen darüber sprechen und gemeinsam an einer Lösungsstrategie arbeiten. Seien Sie mehr Coach und machen Sie Mut zur Eigeninitiative!

 

Gute Mitarbeiterkommunikation ist immer positiv und das ohne Einschränkungen. Und auch wirtschaftlich vielversprechend, denn in einem Umfeld mit klaren Vorgaben, eindeutigen Zuständigkeiten und vor allem einem gemeinsamen Ziel, bleiben Missverständnisse die Ausnahme. Gerade der letzte Punkt ist entscheidend: das gemeinsame Ziel. Gute Führungskräfte kommunizieren so, dass sie nicht als unnahbare Autorität, sondern als Kopf eines Teams wahrgenommen werden. Denn ein Mitarbeiter, der nicht nur informiert, sondern sogar involviert ist, zeigt in der Regel einen größeren Ansporn. Und dass dieser sich direkt auf den Unternehmenserfolg auswirken kann, ist heute kein Geheimnis mehr. Ein Mitarbeiter, der wahrnimmt, wie wichtig er für das Voranbringen eines Produktes oder einer Dienstleistung ist, wird sich für das Unternehmen und das gemeinsame Ziel einsetzen. Vorausgesetzt die Führungskraft hat vorab eine ordentliche Kommunikation geleistet.

 

Kanäle der Mitarbeiterkommunikation richtig nutzen

Der Klassiker unter den Kommunikationsmodellen, das Sender-Empfänger-Modell von Claude E. Shannon und Warren Weaver aus den 1940er-Jahren, sah Kommunikation so: Es gibt einen Sender und einen Empfänger, einer sendet die Nachricht, der andere empfängt sie. Das ist korrekt, aber aus heutiger Sicht nicht zu Ende gedacht. Nehmen wir modernere Ansätze wie das Kommunikationsmodell nach Watzlawick hinzu, wird schnell klar, dass Kommunikation wesentlich vielschichtiger ist. Watzlawick sagt, dass wir nicht nicht kommunizieren können. Genau das ist der entscheidende Punkt, auch in der Mitarbeiterkommunikation. Schweigen, Tonfall, Gestik – all das ist Kommunikation. Und nicht nur das direkte Vieraugengespräch, sondern auch Team-Meetings, Telefonkonferenzen und schriftliche Korrespondenz. Das Intranet eines Betriebs, das klassische Schwarze Brett, ein Newsletter oder die Mitarbeiterzeitung: Kommuniziert wird mittels verschiedener Kanäle. Je nach Anlass sollten Sie als Kopf der Abteilung oder des Unternehmens den richtigen Kanal wählen. Geht es um eine allgemeine Information für alle Mitarbeiter, eignen sich Intranet und Schwarzes Brett gut, geht es aber um wichtige Leitlinien für die Unternehmensstrategie, zeigt sich das persönliche Gespräch nach wie vor als angemessen und nötig. Gute Kommunikationsinstrumente einer Führungskraft sind hier regelmäßige Treffen innerhalb der Arbeitsgruppe und zumindest jährliche persönliche Mitarbeitergespräche. Suchen Sie als Kapitän den Dialog, bevor sich der Mangel eines solchen negativ auf das Betriebsklima auswirkt!

 

Wie gute Leitungen kommunizieren

Echte Führungspersönlichkeiten zeigen sich gleich zu Beginn an ihrer Kommunikation. Suchen Sie ein probates Mittel, eine gute von einer schlechten Leitung zu unterscheiden, reicht meist bereits die Betrachtung der gewählten Mitarbeiterkommunikation. Denn gute Leitungen, echte 10er-Typen also, kommunizieren auch gut. Nachvollziehbar, strukturiert und motivierend. Dies zeigt sich zum einen an der Rhetorik, denn ein 10er-Vorgesetzter spricht niemals negativ von Unternehmen und Mitarbeitern. Er macht also nicht Kollege A vor Kollege B schlecht, sondern holt beide ins Boot, um die optimale Arbeitsweise gemeinsam zu besprechen. Statt Problemen sieht er Herausforderungen, statt Schwierigkeiten, Aufgaben. Er gibt nicht vor, sondern entwickelt im Team Lösungsstrategien. Merken Sie den Unterschied? All diese vermeintlichen Kleinigkeiten innerhalb der Mitarbeiterkommunikation haben eine klare Auswirkung. Die Führungskraft zeigt sich als offen und jederzeit bereit zu kommunizieren – der Mitarbeiter fühlt sich an- und vor allem ernst genommen. Das gemeinsame Ziel steht fest und wird im besten Falle von allen Beteiligten getragen. Und das nur, weil die Kommunikation gut war. Neben der Rhetorik fließen auch ergänzende Faktoren in diesen Bereich ein: eine zugewandte Körperhaltung, eine freundliche Mimik mit Blickkontakt, den anderen ausreden lassen. All das schafft eine vertrauensvolle Basis und ist Grundlage erfolgreicher Kommunikation.

Der 10er-Typ

Der 10er-Typ

 

Nutzen Sie den branchenübergreifenden Erfolgsmotor

Ob Sie in Marketing, Vertrieb oder IT Führungsaufgaben übernehmen wollen, ist zunächst zweitrangig. Gute Kommunikation benötigen Sie in jeder Branche. Das wissen wir und gehen daher in unseren Weiterbildungen auch auf die richtige Kommunikation ein. Nutzen Sie diesen Vorteil für Ihren nächsten Karriereschritt!

 

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