Auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) kommen heute nicht mehr ohne eigene Website aus. Doch welche technischen Voraussetzungen und Tools brauchst du wirklich, um eine Seite aufzubauen, und was kannst du getrost vernachlässigen? In diesem Artikel beantworten wir dir diese Fragen und geben dir einen Einstieg in das Thema.

Kunden anziehen über die eigene Website

94 % der deutschen Bevölkerung nutzt laut ARD/ZDF-Onlinestudie 2020 das Internet. Die Nutzer verteilen sich über alle Altersgruppen hinweg vom Teenager bis hin zum Senior. Für Unternehmen bedeutet das: Wer nicht im Internet präsent ist, spielt in der Wahrnehmung seiner Kunden kaum eine Rolle und wird eher früher als später von der Bildfläche verschwinden.

Eine gute Ausgangsbasis für die Online-Präsenz eines Unternehmens ist die eigene Website. Doch was brauchst du nun konkret, um eine solche zu erstellen? Sehen wir uns in erster Linie die technischen Voraussetzungen an und gehen dann zu den wichtigsten Inhalten über.

Erster Schritt: Technik-Basics für die eigene Website

Im Bereich der Technik brauchst du vor allem drei Dinge für deine eigene Unternehmenswebsite.

  1. Domain der Website

Deine Website braucht eine Internetadresse, unter der sie später erreichbar sein soll. Bei uns ist dies zum Beispiel www.karrieretutor.de. Diese Internetadresse, auch Domain genannt, musst du zunächst kaufen bzw. registrieren. Du bezahlst also dafür, dass du diese Adresse für dich und dein Unternehmen nutzen kannst. Die Kosten dafür sind überschaubar und belaufen sich auf ca. fünf bis fünfzehn Euro pro Domain und Jahr. Prüfe vorab, ob deine Domain bereits registriert ist. Zahlreiche Anbieter stellen eine kostenlose Domainabfrage zur Verfügung, z. B. denic.de oder one.com.

Tipp: Wenn du eine passende Domain gefunden hast, überlege dir, ob du sie mit verschiedenen Länderkürzeln registrieren möchtest. So kannst du sowohl die deutsche Domain, die auf „.de“ endet, für dich reservieren als auch internationale Endungen wie „.com“ nutzen. Letzteres ist vor allem dann sinnvoll, wenn du internationale Kundschaft hast, Ersteres völlig ausreichend, wenn du als lokal ansässiges Unternehmen in Deutschland agierst.

  1. Webhosting der Website

Deine Website braucht nach der Adresse einen Online-Platz für die Daten, die sich auf ihr befinden. Du benötigst dafür einen Hosting-Anbieter, der dir seinen Server zur Verfügung stellt, auf den du die Daten, also Bilder, Texte und Dateien, laden kannst. Auch hier zahlst du monatlich einen moderaten Betrag, der sich nach dem Umfang des gebuchten Paketes richtet. Ein sehr moderner und schneller Server mit viel Speicherplatz kostet dabei mehr als ein langsamer mit wenig Speicherplatz.

Tipp: Vergleiche Webhosting-Anbieter online und prüfe, wie viel Platz du wirklich benötigst. Für eine KMU-Website mit etwa fünf bis zehn Unterseiten und vereinzelten Bildern brauchst du weniger Speicherplatz als für einen Onlineshop mit vielen Hundert Bildern.

  1. Content-Management-System für die Website

Damit du deine Inhalte regelmäßig aktualisieren oder erweitern kannst, lohnt es sich, wenn du dich mit dem Thema Content-Management-System (CMS) beschäftigst. Mit einem solchen System kannst du die Inhalte deiner Website erstellen und pflegen. Das ermöglicht es dir, deine Seite aktuell zu halten und beispielsweise Preise anzupassen oder Blogartikel zu veröffentlichen. Die Auswahl an Content-Management-Systemen ist sehr groß und für Laien auch oft unübersichtlich. Marktführer ist seit vielen Jahren WordPress. Rund 63 % aller Websites mit einem Content-Management-System sind WordPress-Websites. Tatsächlich hat WordPress viele Vorteile, aber auch einige Nachteile. Seine größte Stärke liegt wohl in der großen Flexibilität, denn nahezu jede Website kannst du mit WordPress umsetzen. Über entsprechende Themes (verschiedene Vorlagen für die grafische Oberfläche) wählst du eine Basisausstattung deiner Website aus und kannst sie mithilfe kostenloser und kostenpflichtiger Plugins an deine Bedürfnisse anpassen. Alternativen zu WordPress sind beispielsweise Joomla oder Wix.

Tipp: Viele Content-Management-Systeme gibt es kostenlos als Open Source. Auch WordPress gehört in der Grundausstattung dazu. Plane jedoch unbedingt vorab durch, was deine Website technisch können soll. Wenn du erst ein kostenloses Theme installierst, die komplette Website damit einrichtest und dann doch mehr Leistung brauchst, ist dies ein ärgerlicher Mehraufwand. Also plane zuerst und sieh dich dann nach dem besten CMS und den besten Plugins um.

Zweiter Schritt: Inhaltliche Basics für die eigene Website

Sind die technischen Voraussetzungen gegeben, geht es darum, deine Website mit Inhalten zu füllen. Denn verkaufen wirst du vor allem über diese. Besonders wichtig sind hier zwei Dinge:

  1. Webdesign der Website

Wenn du mit einem CMS arbeitest, musst du nicht unbedingt ein Webdesigner sein. Diese Tools bieten eine gute Basis für dein Webdesign, das durchaus ordentlich aussieht. So kannst du mit ihnen selbstständig festlegen, wie die einzelnen Seiten deiner Website aufgebaut sein sollen, an welcher Stelle Bilder eingeplant werden und welche Farbe auf deiner Seite dominiert. Wenn du besondere Wünsche an dein Webdesign hast, die du mit einem bestehenden Plugin nicht abbilden kannst, kannst du diese ergänzend mit eigenen HTML- und CSS-Kenntnissen ganz individuell umsetzen.

Tipp: Achte auf ein einheitliches und stimmiges Design, denn deine Website repräsentiert dein Unternehmen und damit auch deine Marke online. Außerdem sollte das Design deiner Seite funktional bleiben, damit sich die Websitebesucher gut zurechtfinden.

  1. Inhalte der Website

Ein funktionales und harmonisches Design ist die Voraussetzung dafür, dass Menschen sich gerne auf deiner Unternehmenswebsite bewegen. Kaufentscheidend sind jedoch die Inhalte, also das, was du über dein Unternehmen und deine Produkte schreibst oder sagst. Formuliere für deine eigene Website ein stimmiges inhaltliches Konzept und halte eine Kernaussage für dein Business fest. So stellst du sicher, dass deine Websitebesucher sofort erfassen können, worum es bei dir geht, und nicht irritiert weiterklicken.

Tipp: Beschränke dich bei deinen Inhalten auf die wesentlichen Kernaussagen. So vermeidest du, dass die Websitebesucher überfordert sind und aufgrund der Masse an Inhalten die Seite gleich wieder verlassen.

Eigene Website fortlaufend pflegen

Deine eigene Website ist der Türöffner, der viele Menschen auf dich und dein Unternehmen aufmerksam machen kann. Doch es ist wichtig, dass du diese Seite fortlaufend pflegst. Plugins sollten aktualisiert, Daten regelmäßig gesichert werden und Inhalte ebenfalls aktuell bleiben. Wenn du bereit bist, diese Dinge regelmäßig zu tun, steht deiner erfolgreichen Website nichts mehr im Weg.

Unser Tipp zum Schluss

Jetzt hast du einen ersten Überblick, was du brauchst, um eine Website für dein Unternehmen zu erstellen. Du merkst aber schon, wie vielschichtig und schnelllebig das Thema ist. Deshalb lautet unser Tipp: Nutze diesen Blogbeitrag als Einstieg und arbeite dich nach und nach tiefer in die Materie ein. Schau dir im Internet an, wie andere Unternehmen ihre Website aufgebaut haben und welche Inhalte sie dort veröffentlichen. Suche dir passende YouTube-Tutorials, höre Podcasts und lies Fachblogs. Für einen tieferen Einstieg in die Welt der Website-Gestaltung eignen sich auch Weiterbildungen, wie zum Beispiel der Experte für WordPress, Digital Media und Content Management. So baust du dein Wissen stetig aus und kannst den Erfolg deiner Website immer weiter steigern.

Im Kontext des lebenslangen Lernens erfreut sich Microlearning als modernes Lernformat für berufliche Weiterbildung wachsender Beliebtheit. Doch was hat es damit eigentlich auf sich, wie nutzt man das Microlearning und was bringt es dir für dein Berufsleben? Wir geben dir in diesem Artikel einen kompakten Überblick.

Was ist Microlearning?

Der Name ist Programm, denn Microlearning bezeichnet das Lernen in kleinen Lerneinheiten. Statt mit einem umfangreichen Fachbuch zu arbeiten oder an einem Ganztagesseminar teilzunehmen, nimmst du beim Microlearning in nur wenigen Minuten sehr komprimierte Wissensportionen auf. Wir gehen im Abschnitt „Vorteile“ noch genauer darauf ein.

Fakt ist, dass Microlearning seit einigen Jahren immer beliebter wird. Mehrere Studien bestätigen, dass Unternehmen die Vorzüge dieser modernen Lernform zu schätzen wissen und vermehrt auf das kleinteilige Lernen setzen. So ergab eine Umfrage des MMB-Instituts, dass Microlearning zu den zukunftsfähigsten Lernformen gehört. Und auch eine Studie der FH Burgenland bestätigt, dass sich rund 80 % der Befragten vorstellen können, Microlearning im betrieblichen Alltag einzusetzen.

Was sind Learning-Nuggets?

Die Lerneinheiten innerhalb des Microlearnings nennt man Learning-Nuggets bzw. Learn-Nuggets. Sie zeichnen sich durch folgende Eigenschaften aus:

Learn-Nuggets werden meist in Form von kurzen Videos, Infografiken, Quiz oder Text mit Interaktionsanteil angeboten. Dabei behandeln die Nuggets stets ein einziges Thema oder einen klar umgrenzten Teilbereich eines Themas. Umfangreiche Aspekte eines großen Themas können in mehreren Lern-Nuggets behandelt werden. Auch Blogbeiträge wie der, den du gerade liest, können zum Microlearning gezählt werden. Das Konzept des Microlearnings ist nicht zu verwechseln mit dem des Mobile Learnings. Beide lassen sich jedoch gut miteinander kombinieren, denn die kleinteiligen Wissensinhalte (Microlearning) können sehr gut digital per Tablet oder Smartphone vermittelt werden (Mobile Learning).

Welche Vorteile hat Microlearning?

Kann Microlearning aber wirklich Inhalte vermitteln? Sind nicht zum Beispiel ganz- oder mehrtägige betriebliche Weiterbildungen deutlich besser geeignet, um Personal zu schulen? Es kommt grundsätzlich auf das Thema an. Große, zusammenhängende Themenkomplexe in zeitlich umfangreicheren Lernangeboten zu vermitteln, ist natürlich sinnvoll und richtig. Aber es gibt Einsatzgebiete, bei denen die Vorteile von Microlearning überwiegen. Immer da, wo kompaktes Anwendungswissen benötigt wird, beispielsweise beim Umgang mit einer neuen Software, lohnen sich die kleinteiligen Learning-Nuggets.

Sehen wir uns die Vorteile genauer an:

Microlearning im Kontext des lebenslangen Lernens

Wir alle spüren, dass sich die Berufswelt verändert – und mit ihr die Anforderungen an Unternehmen wie auch an Angestellte. Auch das berufliche Lernen hat sich in unserer schnelllebigen, digitalisierten Welt weiterentwickelt. Längst wird Wissen nicht mehr nur einmalig mit der Ausbildung oder dem Studium erworben. Heute gilt das Credo des lebenslangen Lernens, also des kontinuierlichen Auffrischens des eigenen Know-hows.

Bist du als Bewerber stets auf dem aktuellen Wissensstand innerhalb deines Fachgebietes, erhöhst du deine Chancen im Bewerbungsprozess enorm. Auch in fester Anstellung zeigst du durch deine Bereitschaft zum lebenslangen Lernen Engagement und qualifizierst dich dadurch eher für verantwortungsvolle Positionen im Unternehmen. Neben den drei grundlegenden Eigenschaften, die du für lebenslanges Lernen brauchst, bedarf es außerdem geeigneter Lernformate, um lebenslanges Lernen überhaupt erst zu ermöglichen. Genau dies ist die Lücke, die Microlearning schließt. Dank dieses Lernformats kannst du dein Wissen mit kurzen Lerneinheiten und unter sehr flexiblen Bedingungen aktuell halten und damit deine berufliche Position deutlich verbessern.


 

Kennst du bereits deine fünf wichtigsten Persönlichkeitsmerkmale? Weißt du, was diese für deinen Job bedeuten? In diesem Artikel erklären wir dir anhand des Fünf-Faktoren-Modells, welche Persönlichkeitsmerkmale du kennen solltest und wie du dein Potenzial bestmöglich ausschöpfst, um beruflich noch erfolgreicher und zufriedener zu werden.

Was ist das Fünf-Faktoren-Modell?

Das Fünf-Faktoren-Modell, oftmals auch als „Big Five“ bezeichnet, ist ein Modell aus der Persönlichkeitspsychologie. Es geht davon aus, dass die Persönlichkeit jedes Menschen fünf Haupteigenschaften hat, die unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Je nachdem, wie stark oder schwach diese Haupteigenschaften vorhanden sind, entsteht eine individuelle Gesamtpersönlichkeit.

Diese fünf Haupteigenschaften sind:

Da die Anfangsbuchstaben der englischen Begriffe die leicht zu merkende Kombination „OCEAN“ ergeben, ist das Big-Five-Modell auch unter dem Namen „OCEAN-Modell“ bekannt.

Es gibt bei den Eigenschaften der Big Five keine Unterscheidung in „vorhanden“ oder „nicht vorhanden“, sondern eine ganz unterschiedlich starke oder schwache Ausprägung. Du als Mensch besitzt also immer die Eigenschaft „Offenheit“, bewegst dich aber ganz individuell auf einer Skala von eher verschlossen bis sehr offen. Menschen, die einen hohen Grad an Extraversion aufweisen, bewegen sich auf der Skala dieses Merkmals weit oben. Trägt jemand nur eine sehr geringe Extraversion in sich, ist er also wenig extravertiert beziehungsweise ist er eher introvertiert.

Was bedeuten die Big Five im Job?

Sehen wir uns nun an, was die fünf Merkmale im Job konkret bedeuten. Du wirst von diesem Wissen in vielen Bereichen enorm profitieren können. Sei es, weil du deine Stärken in einer Bewerbung hervorheben möchtest oder weil du diese im Job bestmöglich einbringen willst.

Persönlichkeitsmerkmal „Offenheit“ im Job

Wenn du sehr viel Offenheit in dir trägst, dann bist du höchstwahrscheinlich ein Mensch, der im Job Dinge gut voranbringen kann. Denn dieses Persönlichkeitsmerkmal bedeutet, dass du neue Anforderungen und Herausforderungen gerne annimmst und bereit bist für Veränderungen.

Vorteile: Gerade in der Digitalisierung sind Mitarbeiter mit einem hohen Anteil an Offenheit wertvoll für ein Unternehmen und besonders im Change-Management gut aufgehoben. Du hast dank deiner Offenheit das Potenzial, Teams gut durch Veränderungsprozesse zu führen, und bist als Selbstständiger in der Lage, ein Geschäftsmodell mit Zukunft für dich selbst zu entwickeln.

Herausforderungen: Ist dieses Persönlichkeitsmerkmal bei dir stark ausgeprägt, kann dich das aber auch etwas wankelmütig machen. Möglicherweise wirst du schnell ungeduldig, wenn ein neuer Prozess am Anfang noch etwas hakt. Als sehr offener Mensch solltest du deshalb im Berufsleben immer achtsam sein und Dingen bewusst die Zeit geben, die sie brauchen.

Persönlichkeitsmerkmal „Gewissenhaftigkeit im Job

Gewissenhafte Menschen handeln sorgfältig, überlegt und meist sehr zuverlässig. Dieses Persönlichkeitsmerkmal ist ebenfalls sehr wertvoll im Job, egal ob du allein oder im Team arbeitest.

Vorteile: Wenn das Persönlichkeitsmerkmal „Gewissenhaftigkeit“ bei dir stark ausgeprägt ist, bist du möglicherweise die tragende Säule deines Teams. Du eignest dich hervorragend dafür, verantwortungsvolle Aufgaben zu übernehmen und die zuverlässige und planvolle Umsetzung von Projekten zu überwachen.

Herausforderungen: Menschen mit einer hohen Ausprägung an Gewissenhaftigkeit laufen Gefahr, Dinge mit einem sehr hohen, manchmal auch zu hohem Anspruch zu erledigen. Ein gewisses Maß an Perfektionismus wirkt beflügelnd, während eine zu hoch angesetzte Erwartung dich auch ausbremsen oder gar belasten kann. Achte hier auf einen Ausgleich. Hilfreiche Techniken dafür findest du im Artikel zum Stressmanagement.

Persönlichkeitsmerkmal „Extraversion“ im Job

Extravertierte Menschen sind offen und gesellig. Eine Eigenschaft, die dich im Job weit bringen kann, aber durchaus auch herausfordernd ist.

Vorteile: Extravertierte Menschen sind oft die Anführer des Teams, diejenigen, die Projektergebnisse vorstellen und gekonnt netzwerken. Als Mensch mit einem hohen Anteil an Extraversion bist du vermutlich sehr kommunikationsstark und selbstsicher. Nutze diese Eigenschaften beispielsweise, um im Vorstellungsgespräch zu punkten.

Herausforderungen: Sehr extravertierte Menschen sollten genau darauf achten, in welcher Position sie arbeiten. Denn sehr ruhige, routinierte Aufgaben, die viel Gewissenhaftigkeit und Ausdauer erfordern, können für diese Menschen zur Belastung werden. Dies zu wissen, ist für dich besonders wichtig, wenn du als Vorgesetzter darauf achten möchtest, jeden Mitarbeiter gemäß seinen Stärken einzusetzen. Extravertierte Menschen nutzen ihr volles Potenzial in einer aktiven und belebten Umgebung, während introvertierte Menschen (also Menschen mit einem geringen Maß an Extraversion) eher ein ruhiges Arbeitsumfeld benötigen.

Persönlichkeitsmerkmal „Verträglichkeit“ im Job

Menschen, die hier eine hohe Ausprägung haben, gelten oftmals als gute Seelen des Teams, denn sie sind verständnisvoll und wohlwollend.

Vorteile: Dieses Persönlichkeitsmerkmal macht dich zu einem Menschen, der in ganz unterschiedlichen Situationen mit ganz unterschiedlichen Kollegen in der Regel gut auskommt. In der Praxis bedeutet das, dass du in agilen Teams gut klarkommen dürftest und selbst in wechselnden Teams mit wechselnden Ansprechpartnern wenig Probleme haben solltest. Du kannst mit diesem Persönlichkeitsmerkmal hervorragend Aufgaben übernehmen, die an Schnittstellen zwischen Abteilungen oder Hierarchieebenen liegen, da du ein guter Vermittler bist.

Herausforderungen: Menschen mit einer ausgeprägten Verträglichkeit laufen Gefahr, sich nicht ausreichend durchsetzen zu können. Wenn du das weißt, kannst du gezielt gegensteuern und darauf achten, nicht nur mitfühlend zu agieren, sondern auch deinen Standpunkt zu vertreten. Gerade in Gehaltsverhandlungen oder veränderter Aufgabenverteilung im Job ist dies wichtig für dich, damit du auch deine eigenen Interessen vertrittst.

Persönlichkeitsmerkmal „Neurotizismus“ im Job

Ein hoher Wert an Neurotizismus bedeutet, dass ein Mensch sehr wankelmütig, unsicher oder gar ängstlich sein kann. Doch dieses Persönlichkeitsmerkmal des Fünf-Faktoren-Modells hat auch klare Vorteile.

Vorteile: Wenn du dir Neurotizismus als Skala vorstellst, finden sich am oberen Ende sehr viele sensible und hochsensible Menschen. Diese Eigenschaft ist im Job oftmals eine Herausforderung, aber auch ein großer Vorteil für dich und dein Team. Denn als sehr sensibler Mensch, der kleine Veränderungen achtsam wahrnimmt, agierst du in der Regel sehr empathisch und sorgst für ein angenehmes Arbeitsklima. Empathie ist im Berufsleben ein enorm wichtiger Faktor, der von Personalern immer mehr geschätzt wird.

Herausforderungen: Die Herausforderungen dieses Typus ähneln denen der Menschen mit einem hohen Grad an Gewissenhaftigkeit. Denn auch als sehr sensibler, feinfühliger Mensch läufst du Gefahr, dich im Job zu überfordern. Achte deshalb unbedingt auf eine wohltuende Arbeitsatmosphäre und einen gesunden Ausgleich zu den Anforderungen im Daily Business.

Fünf-Faktoren-Modell für deinen Erfolg nutzen

Die Big Five geben dir wertvolle Hinweise, wie du als Mensch deine Stärken im Job voll ausspielen kannst und wo du bewusst darauf achten solltest, gut für dich zu sorgen. Es gibt dabei keine bessere oder schlechtere Persönlichkeit, sondern lediglich deine individuellen Ausprägungen.

Wenn du diese Erkenntnisse für deinen eigenen Erfolg nutzen möchtest, kannst du das tun, indem du …

– dich selbst reflektierst und auf den fünf Skalen jeweils individuell einschätzt,

– deine Potenziale und Stärken bewusst ansiehst und in der Praxis nutzt,

– deine persönlichen Herausforderungen und Entwicklungspotenziale identifizierst und

– deinen aktuellen Job darauf überprüfst, wie gut er zu dir und deiner Persönlichkeit passt.

Fazit

Niemand ist perfekt. Aber wir haben jeden Tag die Möglichkeit, uns weiterzuentwickeln und das Beste aus uns herauszuholen. Mit den Big Five steht dir jetzt ein Modell zur Verfügung, mit dem du herausfinden kannst, wo deine Stärken liegen und wo du noch Entwicklungspotenzial hast. Das bedeutet aber nicht, dass du dich verbiegen sollst. Du wirst beruflich am erfolgreichsten und damit auch am glücklichsten sein, wenn du authentisch bist.

Die Digitalisierung in unserem Berufsalltag schreitet spätestens seit Beginn der Corona-Krise mit schnellen Schritten voran. Dabei geraten wir in immer mehr Situationen, die unsere digitale Persönlichkeit prägen bzw. in denen es auf unser „digitales Selbstbewusstsein“ ankommt. Sei es in der Videokonferenz mit Kollegen, im Rahmen einer Bewerbung um einen neuen Job oder beim Business-Networking über XING oder LinkedIn. Da die Grenzen zwischen der analogen und der digitalen Welt immer mehr verschwimmen, ist es an der Zeit, dass wir uns verstärkt mit unserem „digitalen Ich“ auseinandersetzen. Dabei unterstützt uns in diesem Beitrag Daniel de la Roche, Digitalisierungsexperte und Dozent von karriere tutor®. Er gibt Ihnen bewährte Tipps mit auf den Weg, wie Sie Ihr digitales Selbstbewusstsein schärfen können.

Alles beginnt mit der Selbstreflexion

Warum ist es wichtig, dass wir uns mit unserem digitalen Ich auseinandersetzen? Durch die Digitalisierung wird unser analoges Ich durch unser digitales Ich erweitert. Zwar entwickeln wir nicht allein dadurch, dass wir uns zunehmend in der digitalen Welt aufhalten, gänzlich neue Charaktereigenschaften und Wesenszüge. Jedoch kann es sein, dass bestimmte Facetten unserer Persönlichkeit mehr oder weniger zum Vorschein kommen oder auch anders wahrgenommen werden.

Die Grundvoraussetzung, um uns weiterentwickeln und positionieren zu können, ist, dass wir wahrnehmen, wie wir auf andere wirken, dass wir uns selbst beobachten und unser Verhalten reflektieren.

Daher lautet der erste Schritt: Selbstreflexion – Wer bin ich und wo will ich hin? „Das nenne ich eben das „digitale Selbstbewusstsein“, ergänzt Daniel de la Roche, Dozent u. a. für digitale Transformation und Change Management bei karriere tutor®.

Auf Spurensuche – Was unsere digitale Persönlichkeit beeinflusst

Digitale Persoenlichkeit

Unsere digitale Persönlichkeit wird stark durch digitale Medien und soziale Netzwerke wie XING, LinkedIn, Instagram, Facebook und Co geprägt. Und diese machen viele Aspekte unserer Persönlichkeit transparenter. Denn in der digitalen Welt wird viel mehr über uns dokumentiert als in der analogen Welt. Dies fängt schon bei einer einfachen Google-Abfrage auf der Suche nach einer Eisdiele in der Nähe an, geht über den Kauf von Laufschuhen im Onlineshop und reicht bis hin zum kompletten Lebenslauf bei XING oder bis zur gesamten Lebensgeschichte auf Facebook.

Und da sind wir dann auch schon mittendrin auf Spurensuche nach dem, was unsere digitale Persönlichkeit beeinflusst und wie wir digital auf andere wirken. Dabei können wir zwischen den unabsichtlichen und den absichtlichen Spuren, die wir im Netz hinterlassen, unterscheiden:

Unabsichtliche Spuren

Absichtliche Spuren

Gerade bei den absichtlichen Spuren haben wir die Möglichkeit, an unserer digitalen Selbstdarstellung konkret zu arbeiten und uns weiterzuentwickeln.

Unsere digitale Pubertät und wie wir sie überwinden

Im Umgang mit den neuen digitalen Medien sind viele Erwachsene immer noch im Findungsprozess, das gilt insbesondere für jene der Generation Y oder früher, die nicht mit dieser Vielzahl digitaler Medien, die wir heute nutzen, aufgewachsen sind. „Wir können in diesem Zusammenhang von einer „digitalen Pubertät“ der Erwachsenen sprechen, in der vieles, was die Digitalisierung so hervorbringt, ausprobiert wird. Es fehlt oft noch an Orientierung in der digitalen Welt und es herrscht noch Unsicherheit im richtigen Umgang mit digitalen Tools“, erklärt Digitalisierungsexperte Daniel de la Roche.

Reflektieren

Indem wir durch digitale Technologien mehrfach täglich den Spiegel bzw. die Kamera vor die Nase gehalten bekommen – sei es bei einer Videokonferenz mit Kollegen oder bei unseren Aktivitäten in sozialen Medien wie Facebook, Instagram und Co –, erhalten wir mehr Gelegenheiten, unsere (digitale) Persönlichkeit zu reflektieren. Und zwar indem wir unser digitales und unser reales Ich abgleichen:

Abgleichen

Entspricht mein digitales Ich denn überhaupt der Realität? Oder findet hier eine über- oder untertriebene Selbstinszenierung statt? Hierbei müssen wir bedenken, dass sich dies in wichtigen Phasen unseres Berufslebens wie Jobsuche und Bewerbungsphase besonders negativ auswirken kann. Nämlich etwa dann, wenn unsere digitale Persönlichkeit beabsichtigt oder unbeabsichtigt verzerrt dargestellt wird und sich der potenzielle Arbeitgeber dadurch ein ganz falsches Bild von uns macht.

Situation 1: Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken/Medien

Im Zuge der Digitalisierung verschwimmen die Grenzen zwischen der analogen und der digitalen Welt. Dabei besteht die Gefahr, dass über bestimmte digitale Medien wie Social Media bewusst oder unbewusst eine Pseudo-Identität geschaffen wird, die aber nicht viel mit der Wirklichkeit zu tun hat.

Instagram beispielsweise ist ein Medium, das maximales persönliches „Posing“ ermöglicht. Wir können hier innerhalb unseres Netzwerks die perfekte Persönlichkeit inszenieren, ohne dass jeder Einzelne aus diesem Netzwerk real überprüfen kann, was davon Schein und was Sein ist. Denn in der Regel ist es ja so, dass unsere sozialen Netzwerke zumeist „Freunde“ enthalten, die wir in der analogen Welt nicht treffen.

Das Beispiel Instagram zeigt, dass wir an unserer digitalen Persönlichkeit stark „basteln“ können. Dozent Daniel de la Roche empfiehlt daher, kritisch zu reflektieren, ob dadurch eine verzerrte Selbstdarstellung entsteht. Auch sollten Sie beachten, dass durch die sozialen Medien ebenso transparenter wird, wie Sie privat und wie Sie beruflich auftreten.

Im beruflichen Kontext sind die Business-Netzwerke XING und LinkedIn geeignete Möglichkeiten, sich professionell darzustellen. Angefangen bei der Erstellung des eigenen Business-Profils, in dem Sie Ihre beruflichen Erfahrungen sowie Ihre Fähigkeiten und Ihr Wissen präsentieren können, über das Teilen, Liken und Kommentieren von Beiträgen innerhalb Ihres persönlichen Netzwerkes bis hin zur Beteiligung an und dem Moderieren von Gruppendiskussionen.

Aber auch hier ist natürlich zu beachten, dass all Ihre Aktivitäten dokumentiert und leicht verbreitet werden können. Überlegen Sie sich daher vorab genau, zu welchen Themen Sie sich dort als Experte positionieren und welche Diskussionen Sie dort führen wollen.

Situation 2: Bewerbungsphase

In einer Bewerbungsphase geht es um Ihre berufliche Zukunft und vor allem geht es um Ihr Können und Ihre Persönlichkeit. Da die Bewerbung heutzutage weitestgehend digital erfolgt, kommt auch hier wieder Ihr digitales Ich ins Spiel. Insbesondere dann, wenn Sie aktiv Online-Stellensuche über soziale Medien betreiben. Hier ist ganz klar die Empfehlung: Wenn Sie in Ihrer Bewerbung Ihre persönlichen Fähigkeiten und Stärken darlegen, dann müssen Sie sicherstellen, dass dies mit dem übereinstimmt, was Ihre Profile in sozialen Medien usw. über Sie preisgeben.

Passen Sie also Ihre Social-Media-Profile auf Ihre Bewerbungsunterlagen hin an und stellen Sie sicher, dass Ihr potenzieller Arbeitgeber dort auf nichts Widersprüchliches stößt, wenn er zur Vorbereitung auf Ihr (Online-)Vorstellungsgespräch Ihre Profile im Netz besuchen sollte. Ganz wichtig: Bleiben Sie authentisch! Denn spätestens im persönlichen Gespräch kommt Ihr reales Ich zum Vorschein.

Situation 3: Videokonferenz

Eine dritte typische Situation im digitalen Berufsleben ist das persönliche Gespräch oder das Teammeeting per Videokonferenz. Auch hier kommt es sehr auf Ihre digitale Selbstdarstellung an.

Als Dozent in der digitalen Weiterbildung gibt Ihnen Daniel de la Roche folgende Tipps an die Hand, die Ihnen helfen, in der Videokonferenz professionell aufzutreten:

Tiefer eintauchen und weiterentwickeln

Im Zuge der Digitalisierung verändert sich viel für uns und unsere Arbeit – daran kommen wir nicht vorbei. Mit der Reflexion darüber, wie Sie im beruflichen Kontext der digitalen Welt wirken, haben Sie den ersten wichtigen Schritt getan, um sich auf die Digitalisierung Ihres Berufsalltags vorzubereiten.

Im zweiten Schritt empfiehlt Ihnen Experte Daniel de la Roche, tiefer in die Materie einzusteigen und sich auch mit weiteren Themenbereichen der Digitalisierung wie New Work und Arbeit 4.0 und den dafür benötigten Kompetenzen auseinanderzusetzen. karriere tutor® bietet dazu z. B. aktuell ein kostenfreies Online-Training an.

Egal, in welchem Beruf Sie arbeiten: Es gibt Kompetenzen, die Ihnen in nahezu jeder Position und jeder Branche Türen zum ersehnten Erfolg öffnen können. Emotionale Intelligenz ist so eine Kompetenz. Was emotionale Intelligenz konkret ist und wie Sie sie steigern und dadurch beruflich erfolgreicher werden können, lesen Sie in diesem Artikel.

Was ist emotionale Intelligenz ?

Der Begriff der emotionalen Intelligenz bezeichnet die Fähigkeit, eigene Gefühle und die anderer Menschen zu erfassen, korrekt einzustufen und Handlungen daraus abzuleiten. Oftmals finden Sie hierfür auch die Abkürzung „EQ“.

Sie ähnelt damit der Fähigkeit der Empathie , geht aber noch etwas weiter. Konkret ist Empathie nur ein Teil der emotionalen Intelligenz: Denn sind Sie emotional intelligent, können Sie die Empfindungen des Gegenübers nicht nur wahrnehmen, sondern auch angemessen darauf reagieren.

Geprägt wurde der Begriff der emotionalen Intelligenz im Jahr 1990 von den beiden amerikanischen Psychologen Peter Salovey und John D. Mayer. Größere Bekanntheit erlangte die EQ dann einige Jahre später, als Daniel Golemans Buch „EQ: Emotionale Intelligenz“ zum Bestseller wurde.

Was bedeutet es, emotional intelligent zu  sein?

Im Grunde beschreibt die emotionale Intelligenz eine Klugheit der Gefühle. Daniel Goleman ging in seinem Bestseller sogar so weit, dass er sie mit dem Intelligenzquotienten gleichsetzte. Für ihn war es einerseits wichtig, im klassischen Sinne intelligent zu sein, also zweckvoll und logisch zu handeln. Aber eben auch emotionale Intelligenz zu besitzen, also eigene Gefühle und Emotionen anderer Menschen wahrzunehmen und auf diese zu reagieren. Er definierte die EQ als Kombination aus fünf verschiedenen Kompetenzen:

Ein konkretes Beispiel: Erkennen Sie als Recruiter schnell, wenn der Bewerber im Gespräch sehr nervös ist, dann ist es Ihnen dank emotionaler Intelligenz möglich, Ihr eigenes Verhalten daraufhin so zu ändern, dass Sie seine Nervosität mildern. Dadurch steuern Sie das zunächst mit negativen Gefühlen belastete Gespräch gezielt zu einer entspannten Gesprächsatmosphäre.

Auch für eigene Empfindungen funktioniert das Prinzip. Wer emotional intelligent ist, registriert die eigene Nervosität und nutzt Techniken, beispielsweise eine Entspannungsmethode, um aktiv aus diesem Gefühl herauszukommen.

Ist ein hoher EQ im Job wichtig?

Überall wo Menschen aufeinandertreffen, geht es um Beziehungen. Auch im beruflichen Kontext gibt es derer viele, beispielsweise die Beziehung zwischen Angestellten und Vorgesetzten oder die Beziehung zwischen Kollegen. Da Menschen selten losgelöst von ihren Emotionen agieren, wird deutlich, warum emotionale Intelligenz für den beruflichen Erfolg wichtig ist.

Tatsächlich wird die EQ immer häufiger zu einem eigenen Teilbereich von Assessment-Centern und Bewerbungsgesprächen.  Eine Studie in den USA  ergab sogar, dass mehr als 95 % der befragten Personalmanager und 99 % der befragten Beschäftigten die emotionale Intelligenz für eine extrem wichtige berufliche Kompetenz halten. Sollten Sie sich auf eine Bewerbung oder ein Vorstellungsgespräch  vorbereiten, kann Ihnen diese Fähigkeit viele Türen öffnen.

Lassen Sie uns deshalb die Frage, ob ein hoher EQ im Job wichtig ist, mit einem deutlichen „Ja“ beantworten. Doch wofür brauchen wir emotionale Intelligenz im Job konkret?

Drei berufliche Situationen in denen emotionale Intelligenz  besonders wichtig ist

Ein hoher Job-EQ lohnt sich im Grunde täglich. Wir möchten Ihnen anhand drei ausgewählter beruflicher Situationen verdeutlichen, warum Sie emotionale Intelligenz weiterbringen wird.

Situation 1: Tätigkeit an Schnittstellen

Wenn Sie einen Job haben, in dem Sie eine Schnittstellen-Position bekleiden, zahlt sich emotionale Intelligenz enorm aus. Denn dank Ihrer Fähigkeiten wie Empathie und Selbstregulierung sind Sie in der Lage, mit den Anforderungen, die an Sie von verschiedenen Abteilungen herangetragen werden, umzugehen.

Sind Sie beispielsweise Assistenz der Leitung, hilft Ihre emotionale Intelligenz dabei, Wünsche eines aufgebrachten Mitarbeiters, der mit dem Chef sprechen möchte, zu erfassen. Sie spiegeln diesem Menschen zurück, dass Sie Verständnis für seine Sichtweise und auch für seine Emotionen haben. Dank der Fähigkeit, aus wahrgenommenen Emotionen logische Handlungsschritte abzuleiten, filtern Sie die wesentliche Nachricht des Kollegen heraus. So tragen Sie nicht die Emotion, z. B. Wut oder Angst, an den Vorgesetzten weiter, sondern können diesem sachlich die eigentliche Nachricht weitergeben. Das hilft dem Mitarbeiter, dem Vorgesetzten und generell dem Arbeitsklima.

Situation 2: Hoher Workload und Multitasking

Wenn Sie auf der Arbeit viele Bälle gleichzeitig in der Luft halten müssen, kann es schonmal hektisch werden: Während das Telefon klingelt, steht plötzlich eine Kollegin in der Tür, die eine Auskunft braucht.  Und eigentlich waren Sie gerade dabei, eine wichtige E-Mail zu schreiben. Wer hat unter solchen Umständen nicht schon einmal mit Stress reagiert, ist unruhig geworden und hat dadurch Fehler gemacht? Je mehr Sie jedoch Ihre emotionale Intelligenz nutzen bzw. trainieren, desto mehr sind Sie in solch einer Situation aber in der Lage, …

Der EQ ist hierbei nicht nur eine Anti-Stress-Maßnahme, sondern tatsächlich Ursache für Ihren beruflichen Erfolg. Dank Ihrer emotional intelligenten Vorgehensweise bleiben Sie effizient und leistungsfähig und tragen zugleich zu einer angenehmen und produktiven Arbeitsatmosphäre bei.

Situation 3: Enge  Teamarbeit

Auch bei der Teamarbeit ist emotionale Intelligenz ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Denn egal, ob es Unstimmigkeiten gibt oder verschiedene Prioritäten gesetzt werden sollen – in jedem dieser Fälle hilft emotionale Intelligenz:

Gerade in der digitalisierten Arbeitswelt   ist enge Teamarbeit enorm wertvoll. Je agiler ein Unternehmen arbeitet, je kurzfristiger Änderungen realisiert werden müssen und je häufiger die Zusammensetzung der Projektteams wechselt, umso stärker können emotional intelligente Menschen punkten.

Wie finde ich meinen EQ heraus?

Zwei Frauen im beruflichen Gespraech

Sicher fragen Sie sich an dieser Stelle, woher Sie wissen, wie es um Ihre eigene emotionale Intelligenz bestellt ist. Sie können dies sowohl anhand spezieller EQ-Tests  herausfinden als auch mithilfe verschiedener Fragestellungen für sich beantworten. Je mehr der folgenden Fragen Sie mit Ja beantworten können, umso höher ist Ihre emotionale Intelligenz:

Sie sehen, dass emotionale Intelligenz auch viel mit Achtsamkeit  zu tun hat. Je achtsamer Sie mit eigenen Gefühlen sowie fremden Emotionen umgehen, desto überlegter können Sie agieren. Je mehr Sie eine Situation von oben betrachten und losgelöst von Emotionen analysieren können, umso emotional intelligenter sind Sie.

Wie kann ich meine emotionale Intelligenz steigern?

Kann man emotionale Intelligenz lernen, oder ist diese Fähigkeit angeboren? Sowohl als auch. Jeder Mensch hat ein bestimmtes Skillset, das ihm von Geburt an mitgegeben wird. So sind manche besonders empathisch und sehr reflektiert, während andere das weniger stark sind. Die gute Nachricht ist jedoch, dass Sie Ihre eigene Fähigkeit zur emotionalen Intelligenz jederzeit verbessern können. Dabei helfen folgende Dinge:

Fachlich und persönlich erfolgreich sein

Gönnen Sie sich einen ganzheitlichen Blick auf Ihren Erfolg. Wie dieser Beitrag verdeutlicht, kommt es in verschiedenen beruflichen Situationen vor allem auf Ihre persönlichen Kompetenzen wie emotionale Intelligenz an. Es lohnt sich daher immer, sich sowohl fachlich als auch persönlich weiterzubilden.

Resilienz gilt als eine der Kompetenzen im Rahmen des Selbstmanagements. Doch in der Corona-Krise hat die seelische Widerstandsfähigkeit der Menschen noch einmal stark an Bedeutung gewonnen – für das Privat- wie für das Berufsleben. Aber was steckt wirklich hinter dieser persönlichen Kompetenz? Und wie können wir resilienter werden und dadurch Krisenzeiten besser überwinden? Mit Unterstützung durch Stephanie Pohlmann, Dozentin für Gesundheits- und Selbstmanagement bei karriere tutor®, geben wir Ihnen in diesem Beitrag nicht nur konkrete Antworten auf diese Fragen, sondern auch einen kompakten Überblick über das Thema.

Was ist eine Krise? Schlechte, aber auch gute Nachrichten

In einer Krise erleben wir Angst, Panik, Hilflosigkeit, Ausweglosigkeit und das Gefühl, in der ganzen Identität und Kompetenz bedroht zu sein. Ob es sich dabei um eine gesundheitliche Krise wie die Corona-Pandemie, eine wirtschaftliche Krise wie die Finanzkrise 2007 oder eine ganz persönliche, wie der Jobverlust, handelt, spielt keine Rolle.

In der Krise entsteht ein Ungleichgewicht zwischen der subjektiven Bedeutung des Problems und den Bewältigungsmöglichkeiten, die dem Betroffenen zur Verfügung stehen. Leider ist sie nicht durch die gewohnten Strategien zu bewältigen.
Aber das Gute ist: Sie ist zeitlich begrenzt! Keine Krise währt ewig und das sollten wir uns immer vor Augen halten, wenn wir uns im Krisenmodus befinden.

Das Potenzial einer Krise

Eine Krise wünscht sich zwar keiner, aber sie muss nicht nur schlecht für den oder die Betroffenen sein. Denn sie hat immer auch das Potenzial, dass etwas besser wird, als es vorher war. Und das ist die zweite gute Nachricht einer Krise. Sie zwingt uns praktisch eine zu Entscheidung treffen: Fokussieren wir uns auf das Negative dieser Phase? Was uns keinesfalls in irgendeiner Form weiterhelfen wird, die Krise schneller und gestärkt zu überwinden. Oder sehen wir das Positive an der Krise, z. B. in Form von Lernen neuer Strategien zur Bewältigung und Entwicklung eines neuen Identitätserlebens?

Jede Krise läuft in ihrer ganz eigenen Art ab, und keine ist wie die andere. Das heißt auch, wir müssen uns ihr jedes Mal aufs Neue stellen. Aber jedes Mal haben wir hierbei auch die Chance, an der Herausforderung zu wachsen und uns weiterzuentwickeln.

Resilienz – unser seelisches Immunsystem

Resilienz – als Begriff aus der Psychologie – meint die Fähigkeit von Menschen, den kleinen und großen Widerständen und Krisen des Lebens zu trotzen. Ob es sich nun um eine globale Krise wie die Covid-19-Pandemie oder um einen ganz persönlichen Schicksalsschlag handelt – resiliente Menschen können mit solchen Krisen besser umgehen. Ihre Psyche ist in hohem Maße widerstandsfähig und unverwüstlich. Das heißt nicht, dass resiliente Menschen Gefühle der Angst, Panik, Hilf- und Ausweglosigkeit nicht kennen. Aber sie sind innerlich so stark, dass sie damit umzugehen wissen. Nach diesem Verständnis wird Resilienz auch als unser „seelisches Immunsystem“ bezeichnet.

Das klingt jetzt sehr nach Superheld. Und bestimmt haben Sie sich schon gefragt, welche inneren Waffen und unsichtbaren Schutzschilde sich resiliente Menschen zunutze machen, oder? Und woher haben sie sie überhaupt?
Schauen wir uns die Fähigkeiten resilienter Menschen doch einmal genauer an:

7 wichtige Fähigkeiten resilienter Menschen

Die US-amerikanischen Forscher Dr. Karen Reivich und Dr. Andrew Shatté haben in ihrem Buch „The resilience factor“ sieben wichtige Fähigkeiten resilienter Menschen definiert. „Auf diese beziehe ich mich gerne, wenn ich in meinem Selbstmanagement-Kurs auf das Thema Resilienz zu sprechen komme“, so Gesundheitsexpertin Stephanie Pohlmann.

resilienz_7-faehigkeiten

 

Optimismus – „Das Glas ist noch halb voll“

Eine der ersten wichtigen Fähigkeiten resilienter Menschen ist der Optimismus. Mit einer gesunden Portion Optimismus fällt es deutlich leichter, eine Krise zu überstehen. Optimistische Menschen vertrauen zutiefst darauf, dass am Ende alles gut wird. Zwar handelt es sich hierbei mehr um eine Lebenseinstellung als um eine Fähigkeit, nichtsdestotrotz lässt sich aber auch Optimismus ein Stück weit trainieren.

Prüfen Sie gerne anhand der folgenden Fragen, wie es um Ihren Optimismus steht:

Empathie und Beziehungspflege

Empathie versteht man als die Fähigkeit, sich in die Gefühlslage anderer Menschen hineinversetzen zu können. Empathischen Menschen fällt es leichter, mit Krisen jeglicher Art umzugehen.

Es gibt zahlreiche Gründe, warum Empathie gerade in Krisenzeiten wichtig ist. Zu verstehen, warum zum Beispiel andere Menschen in bestimmten Situationen so oder so reagieren, und sich darauf einstellen zu können, stärkt auch die eigene emotionale Stabilität. Dies ist sehr wichtig für die Resilienz, ebenso wie die Fähigkeit, soziale Beziehungen aufbauen und pflegen zu können. Wenn Sie auf ein starkes soziales Netzwerk zugreifen und dieses auch in Anspruch nehmen können, falls Sie Hilfe benötigen, stärkt das Ihre seelische Robustheit.

Fragen, die Ihre Empathie betreffen, sind zum Beispiel folgende:

Selbstwirksamkeit – „Ich schaffe das!“

Selbstwirksamkeit meint, in die eigenen Fähigkeiten und Ressourcen zu vertrauen. Allen Widerständen zum Trotz ist ein selbstwirksamer Mensch fest davon überzeugt, die notwendigen Fähigkeiten zu besitzen, um selbst große Hürden überwinden zu können.

Stellen Sie sich einmal folgende Fragen zur Stärkung Ihrer eigenen Selbstwirksamkeit:

Zielorientierung

Resiliente Menschen orientieren ihr Handeln stets an ihren Zielen. Sie verfolgen ihre Ziele beharrlich und lassen sich von Umwegen und Rückschlägen nicht beirren. Mit diesen Fragen stärken Sie Ihre persönliche Zielorientierung:

Kausalanalyse/analytischer Verstand

Die Fähigkeit und Bereitschaft, die tieferliegenden Gründe des Problems zu erforschen und treffsicher zu bestimmen, bezeichnen wir als Kausalanalyse. Sie beschützt uns vor einer verzerrten Wahrnehmung und davor, uns in einer Negativ-Spirale zu verfangen. Denn wenn Sie ein Problem analytisch betrachten, dann tun Sie das von einem anderen, objektiveren Standpunkt aus und können Ihre Situation dadurch sachlicher bewerten und einordnen. Es hilft also, wenn Sie versuchen, analytisch zu denken:

Impulskontrolle

Im Kontext der Resilienz bedeutet Impulskontrolle, emotionale Impulse effektiv regulieren und steuern zu können. Je nach Situation kann sich ein resilienter Mensch flexibel seinen Erregungszustand herauf- oder herunterschrauben. Gewinnen Sie mit den folgenden Fragen einen Einblick, wie gut Sie auch in stressigen Situationen Ihre Impulse kontrollieren können:

Emotionssteuerung

Resiliente Menschen können ihre Emotionen so steuern, dass sie auch unter Druck ruhig bleiben. Sie haben die Fähigkeit, Gefühle – vor allem auch negative wie Stress oder Angst – bewusst wahrzunehmen, ohne ihr Handeln davon leiten zu lassen. Auf diese Weise können sie emotionale Herausforderungen und Rückschläge bewältigen. Aufgrund der Emotionssteuerung nimmt die Leistungsfähigkeit resilienter Menschen kaum ab. Seien Sie einmal kritisch zu sich selbst und prüfen Sie, wie gut Sie Ihre Emotionen steuern können:

So weit, so gut. Nun sagen Sie wahrscheinlich: Diese Fähigkeiten will ich auch haben, und zwar jetzt sofort! Ich will endlich aus meinem Krisenmodus raus! Aber wie kann ich mir Resilienz aneignen und dadurch stärker durch die Krise kommen?

Resilienz aneignen und Krise überwinden

Wie alle anderen Fähigkeiten auch, können Sie sich Resilienz aneignen. Da natürlich jeder Mensch seine individuellen Stärken und Schwächen hat, wird es jedoch dem einen leichter und dem anderen schwerer fallen, sich diese anzueignen. Doch mit einer positiven Einstellung und einem achtsamen Fokus auf das, was Sie erreichen wollen, ist so vieles möglich. Auch wenn es nicht auf Anhieb klappt, bleiben Sie freundlich im Umgang mit sich selbst.

Wenn Sie Ihre seelische Widerstandsfähigkeit trainieren wollen, denken Sie im ersten Schritt daran, wie Ihr biologisches Immunsystem funktioniert: Dieses schützt Sie vor allem deshalb so effektiv vor allerlei Infekten, weil es von Beginn an nichts anderes getan hat, als sich mit dem Ursprung allen Übels auseinanderzusetzen und daraus zu lernen. Genau das tun Sie zusammengefasst auch beim Resilienz-Training.

Die aktuelle Corona-Krise bietet reichlich Anlässe, die eigene Resilienz zu trainieren und zu stärken. Sie brauchen allerdings keine Corona-Krise, um sich der Thematik zu nähern. Fangen Sie einfach an, sich in den Fokus zu nehmen und achtsam mit sich umzugehen. Damit haben Sie bereits den ersten Schritt in ein tragfähiges resilientes Verhalten getan.

Egal, in welchem Bereich Sie gerade arbeiten: Die Corona-Krise betrifft höchstwahrscheinlich entweder Sie selbst oder Ihre Kunden. Warum Empathie eine der wichtigsten Eigenschaften in dieser herausfordernden Zeit ist und in welchen Situationen sie besonders gefragt ist, lesen Sie in diesem Artikel.

 

Was bedeutet Empathie?

Empathie ist ein Begriff aus der Psychologie und bezeichnet die Fähigkeit, Mitgefühl mit anderen Menschen zu haben und sich in andere hineinversetzen zu können. Dabei meint Empathie keineswegs Mitleid, sondern vielmehr die Emotionen des Gegenübers verstehen und nachvollziehen zu können. Laut einer großangelegten Studie der Cambridge-Universität ist Empathie zum Teil erblich bedingt. Manche Menschen sind also von Natur aus empathischer als andere. Doch grundsätzlich kann jeder empathisches Verhalten erlernen, wenn er einen achtsamen Umgang mit sich und seinen Mitmenschen entwickelt.

 

Warum Empathie im Berufsleben so wichtig ist

Ob es um die Einstellung neuer Mitarbeiter oder die Personalentwicklung geht: Empathie im Berufsleben ist so wichtig wie noch nie. Denn Befragungen zeigen, dass es im Job nicht nur auf fachliches Know-how, sondern auch auf emotionale Intelligenz ankommt. So interessieren sich Unternehmen bei der Mitarbeitersuche heute für eine gelungene Mischung aus Soft Skills und Hard Skills. möchten nicht nur, dass ein Bewerber Ahnung von seinem Fachgebiet hat, sondern auch Fähigkeiten wie Lernbereitschaft und Eigeninitiative mitbringt. In Zeiten wie diesen ist es die Empathie, die besonders wertvoll ist: Ein empathischer Mitarbeiter kann derzeit sehr viel Positives im Team und auch im ganzen Unternehmen bewirken.

 

5 Dinge, die durch Empathie im Job verbessert werden

Was genau bringt Empathie im Job? Ist das Büro wirklich der richtige Ort für Mitgefühl? Wie können Sie Ihre empathischen Fähigkeiten konkret im Berufsleben einbringen? Die folgenden fünf Punkte zeigen, wie das gelingt.

 

1. Arbeitsklima verbessern

Es gibt sicherlich bessere Zeiten für das Arbeitsklima als Krisensituationen. Denn auch, wenn die Solidarität gesellschaftlich gerade zu wachsen scheint, schlägt sich die neue Lage vielerorts erst einmal in Form von Stress auf Berufstätige nieder. Abläufe müssen neu organisiert und kranke Kollegen vertreten werden. In aktuell besonders gefragten Branchen will ein erhöhtes Kundenaufkommen bewältigt und in anderen ein gesunkenes Auftragsvolumen abgefangen werden. In diesen Situationen braucht es Gelassenheit in der Krise und eine gute Portion Empathie. Wenn Sie empathisch sind, sind Sie in der Lage, sich nicht nur in Ihre eigene Situation einzufinden, sondern auch die Ihrer Kollegen oder Mitarbeiter nachzuempfinden. Das erleichtert die Kommunikation sehr, denn statt sich gegenseitig darin zu messen, wer nun den größeren Stress hat und am intensivsten Krisenbewältigung betreibt, können Sie Verständnis und Mitgefühl füreinander aufbringen. Sie erkennen schneller, wenn ein Kollege am Limit ist, und können diesen gezielt unterstützen. Das wirkt sich insgesamt positiv auf das Arbeitsklima aus und sorgt dafür, dass das Team auch in der Krise stark und zuversichtlich bleibt.

 

2. Missverständnisse vermeiden

Es ist gut möglich, dass auch in Ihrem Job gerade vieles neu ist. Viele eingespielte Abläufe müssen ad hoc angepasst werden, um in Krisenzeiten noch zu funktionieren. Dabei birgt jede Änderung natürlich das Risiko von Missverständnissen. Mit der Fähigkeit der Empathie federn Sie dieses Risiko ab. Sie können zwischen den Beteiligten vermitteln, verschiedene Standpunkte verstehen und dadurch dabei helfen, dass Veränderungen bestmöglich umgesetzt werden.

 

3. Kundenservice stabilisieren

Auch Ihre Kunden befinden sich in Zeiten von Corona in einer neuen Situation. Auch diese haben nun verschiedene Gefühle, mit denen Sie im Kundenkontakt konfrontiert werden können. Sei es Wut, weil ein Auftrag oder eine Bestellung nicht wie gewünscht umgesetzt werden kann, Stress, weil auch die Kunden nun viele Bälle auf einmal in der Luft halten müssen, oder Sorge, weil Ihre Kunden nicht wissen, was sie erwartet. Als empathischer Mensch können Sie mitfühlen und einen Teil dieser emotionalen Dinge auffangen. Indem Sie Ihren Kunden Verständnis und Mitgefühl signalisieren, geben Sie ihnen ein Stück Sicherheit und sorgen für Entspannung in angespannten Zeiten.

 

4. Entwicklungspotenziale erkennen

Sollten Sie in einer Branche arbeiten, die von der Krise besonders stark gefordert ist, hilft Ihnen Empathie dabei, das Team zusammenzuhalten und die Entwicklungspotenziale der Mitarbeiter zu erkennen. Als empathischer Mensch können Sie gerade in der Mitarbeiterkommunikation sehr gut dafür sorgen, dass sich alle verstanden und gesehen fühlen. Haben sich Abläufe im Unternehmen verändert, sind Sie in der Lage, Potenziale der einzelnen Teammitglieder rasch zu erkennen. Dadurch können Sie diesen diejenigen Aufgaben zuteilen, die gerade dringend benötigt werden und gleichzeitig den Talenten des Einzelnen entsprechen.

 

5. Einarbeitung erleichtern

Branchen, die gerade verstärkt gebraucht werden, suchen in der Krise nach Mitarbeitern, die schnell einsatzbereit sind. Mitarbeiter, die wegen der Krise ihren Job verloren haben, satteln kurzfristig um und fangen in einem anderen Bereich an. In beiden Situationen ist Empathie sehr wertvoll, weil sie den Übergang von einer in die andere Situation erleichtert. Sind Sie der neue Mitarbeiter, erfassen und verstehen Sie dank Ihrer Empathie rasch, worum es Ihrem neuen Arbeitgeber geht, und sind dadurch schneller in der Lage, Ihr neues Team zu unterstützen. Sind Sie derjenige, der die Einarbeitung eines neuen Kollegen übernimmt, hilft auch dort die Empathie dabei, den anderen nicht nur fachlich, sondern auch emotional ins Boot zu holen. Sie sind in der Lage, seine Bedürfnisse zu verstehen, und können sehr gut vermitteln, was gerade gebraucht und erwartet und was im Gegenzug auch gegeben werden kann.

 

Zeiten, die Empathie erfordern

Gerade jetzt in der Corona-Krise, aber auch im Job allgemein, ist Empathie eine wichtige persönliche Kompetenz, die Ihnen im Berufsleben weiterhilft. Wenn Sie Mitgefühl aufbringen und sich in die Lage anderer Menschen versetzen können, leisten Sie einen wertvollen Beitrag im Team und auch im Krisenmanagement.

Big Data, Künstliche Intelligenz (KI) oder Virtual und Augmented Reality gestalten zunehmend unsere Arbeitswelt und so auch die berufliche Weiterbildung. Und diese Entwicklung setzt sich 2020 fort. Daher ist die Bereitschaft, sich mit digitalen Technologien und neuen Lernkonzepten auseinanderzusetzen, unerlässlich – für Personalentwickler wie für jeden Berufstätigen. Welche Top-5-Trends die Personalentwicklung in den nächsten Jahren prägen werden und was die Kompetenz 4.0 ausmacht, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Mit Smart Machines „Hand in Hand“

Welche Kompetenzen sichern zukünftig die Beschäftigungsfähigkeit unserer Mitarbeiter? Und: Wie müssen wir unsere Personalentwicklung ausrichten, damit unser Unternehmen wettbewerbsfähig bleibt? Dies sind zentrale Fragen, mit denen sich Personalentwickler derzeit auseinandersetzen und die auch uns im Weiterbildungssektor beschäftigen. Um diese Fragen beantworten zu können, müssen wir uns mit den Technologien und Systemen auseinandersetzen, mit denen wir in Zukunft „Hand in Hand“ arbeiten werden – den sogenannten „Smart Machines“. Diese intelligenten Maschinen nutzen Künstliche Intelligenz (KI), um menschliches Verhalten nachzuahmen und reale Situationen zu simulieren. Lernen wir Menschen, mit den Smart Machines umzugehen und sie zu unserem Vorteil zu nutzen, erwarten uns nicht nur immense Produktivitätsfortschritte. Sie haben auch das Potenzial, unsere eigene Beschäftigungsfähigkeit und Kompetenz für die Arbeitswelt 4.0 zu sichern.

Trend 1: Entwicklung von digitalen Kompetenzen und von „Fusion Skills“

Eine Studie des TÜV und des Forschungsinstituts für Digitalthemen, BITKOM, belegt, was branchenübergreifend schon längst den Grundtenor widerspiegelt: Mitarbeiter brauchen entsprechendes Wissen über die Digitalisierung und digitale Technologien. Im Jahr 2020 und in den nächsten Jahren wird es also für viele Unternehmen und Mitarbeiter unabdingbar sein, den Fokus auf den Erwerb digitaler Kompetenzen zu legen. Laut Bitkom-Studie haben sich fast zwei Drittel (63 Prozent) der befragten Unternehmen dieser Herausforderung bereits angenommen und bilden ihre Mitarbeiter in Sachen digitales Know-how weiter. Um die digitale Transformation voranzutreiben, brauchen Mitarbeiter neben digitaler Kompetenz auch sogenannte „Fusion Skills“. Damit sind Fähigkeiten gemeint, die es dem Menschen ermöglichen, Smart Machines nicht nur zu bedienen, sondern sie als Teamplayer zu verstehen, der seine Stärken und Schwächen hat. Dabei ist zum Beispiel die Urteils- und Entscheidungsfähigkeit hinsichtlich der Frage, in welcher Situation oder bei welcher Aktion die Maschine unsicher ist, sehr wichtig.

Eigeninitiative ist gefragt

Da sich einhergehend mit der Digitalisierung Jobanforderungen wandeln, ist die Eigeninitiative der Mitarbeiter stark gefragt. Diese Entwicklung belegte bereits 2018 eine Kantar-TNS-Studie, die zu dem Ergebnis kam, dass 78 Prozent der Führungskräfte und Personalverantwortlichen auf die Lernbereitschaft des Mitarbeiters achten. Stolze 84 Prozent der befragten Führungskräfte gaben außerdem an, dass das Engagement für die persönliche Weiterbildung entscheidend für die Vergabe von Stellen sei.

Trend 2: Künstliche Intelligenz (KI): Von Chatbots zu Lernbots

KI-Algorithmen bestimmen bereits an vielen Stellen unseren Alltag: Der Streaming-Anbieter, der uns passgenau unsere Lieblingskünstler und -Playlists anzeigt, oder die Dating-App, die Menschen mit ähnlichen Interessen vernetzt. Bereits im vergangenen Jahr stellten wir in unserem Weiterbildungstrend-Report den enormen Einfluss von Künstlicher Intelligenz (KI) heraus. Die Geschwindigkeit, in der die Entwicklung der KI-Technik voranschreitet, wird sich auch in diesem Jahr nicht reduzieren. Bereits jetzt gibt es sogenannte Lernbots, die beim Aneignen von Basiswissen spielerisch helfen. Überall dort, wo automatisierte Antworten zu häufig gestellten Fragen verwendet werden können, sind diese Chatbots einsetzbar.

Sven R. Becker, Vorstand von IMC, einem Anbieter für Learning- und Talent-Management-Systeme, erklärt in einem Interview mit dem Blog L&Dpro die Weiterentwicklung der ursprünglichen Chatbots zu Lernbots. Becker zufolge sollen die Bots künftig auf die Bedürfnisse der verschiedenen Lerntypen genau eingehen können. Bei einem auditiven Lerntyp können beispielsweise Podcasts effizienter bei der Aneignung der Lerninhalte sein als bei einem visuellen Lerntyp, der einen gut aufbereiteten Text braucht, um sich die Kursinhalte optimal merken zu können. Der Lernbot kann daher unterstützend bei der Auswahl sowie der Bereitstellung der Lernmaterialen integriert werden.

Trend 3: Adaptive Learning

Adaptive Lernsysteme richten sich an den Bedürfnissen, den Fähigkeiten und dem Wissensstand des Lernenden aus. So können sie beispielsweise die individuellen Lernstärken und -schwächen eines Teilnehmers identifizieren. Adaptive-Learning-Software hat den großen Vorteil, dass sie für jeden Teilnehmer ein eigenes Profil anlegt. So können Dozenten und Lehrkräfte mit Hilfe einer Profilanalyse zum Beispiel individuelle Aufgaben vergeben. „Das kann eine einzelne Lehrkraft für eine ganze Gruppe nie leisten. Andererseits gibt es viele Facetten menschlichen Lernens und Handelns, auf die Computer bis heute nicht gut reagieren können – zum Beispiel Kreativität”, erklärt Prof. Dr. Niels Pinkwart, Professor für Informatik an der Humboldt-Universität zu Berlin in einem Interview mit digitalisierung-bildung.de. Aktuell befindet sich dieser Bereich noch in den Kinderschuhen. Dafür erforderliche Wissensdatenbanken sind noch unzureichend aufbereitet und die nötigen KI-Algorithmen noch nicht umfassend einsatzfähig.

Trend 4: Virtual und Augmented Reality vereinen Theorie und Praxis

Die Technologien Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) werden in der Weiterbildung vielfältig eingesetzt. Ein greifbares, praktisches Beispiel ist die VR-Brille: Dort, wo klassische Weiterbildungen lediglich theoretische Inhalte vermitteln, vereinen moderne Lerntools wie die VR-Brille praktische und theoretische Inhalte direkt in einer virtuellen Arbeitsumgebung. Dr. Ralf Klamma von der RWTH Aachen hat im Rahmen seines WEKIT-Projekts beispielsweise eine innovative Lernplattform entwickelt, die mit AR-Brillen arbeitet. So können die Lernenden anhand der smarten Brillen etwa das Bedienen einer Maschine erlernen. Der Träger der Brille sieht eine virtuelle Hand, die ihm zeigt, welche Schalter und Knöpfe er zu drücken hat, um die Maschine zu bedienen.

Im Bereich Corporate Learning können Soft-Skill-Trainings wie Rhetorik bereits anhand von Virtual Reality abgebildet werden. Das Start-up Straightlabs verknüpft beispielsweise neurowissenschaftliche Erkenntnisse mit Gamification-Methoden: Im Rahmen seines „VR Speech Trainings“ stellt das Tech-Unternehmen eine virtuelle Plattform zur Verfügung, innerhalb der der Schüler lernen kann, Vorträge zu halten. Dazu wird eine realitätsnahe Vortragssituation simuliert, sodass der Lernende glaubt, er stünde vor einem echten Publikum. Die Gesundheitsbranche nutzt bereits ebenfalls VR und AR, um Theorie und Praxis in der Ausbildung zu vereinen: So testet beispielsweise das Deutsche Rote Kreuz (DRK) VR-Brillen in einem Pilotprojekt, um Notfallsanitäter auszubilden. Mit Hilfe einer VR-Brille wird in diesem Fall der gesamte Innenraum eines virtuellen Rettungswagens abgebildet. Den Auszubildenden hilft das dreidimensionale Lernerlebnis unter anderem dabei, virtuell eine Narkose vorzubereiten. Künftig sollen auch virtuelle Patienten mit Hilfe der VR-Brille dargestellt werden, um deren Behandlung zu trainieren.

Trend 5: Produktivitätssteigerung durch Just-in-time-Teaching

Einst für den Hörsaal bestimmt, erobert das Just-in-time-Teaching (JITT) nun auch den gesamten Bildungssektor. Der Kerngedanke hinter dem neuen Lernkonzept: Durch die Vorbereitung auf die Vorlesung „just in time“ – sprich gerade rechtzeitig – sollen die Studierenden den Lernstoff besser verinnerlichen. Dazu arbeiten Studierende unmittelbar vor der Unterrichtseinheit das Skript durch und absolvieren im Anschluss einen kurzen Test zu den jeweiligen Lerninhalten. Danach findet die Vorlesung statt, die in diesem Fall jedoch wenig mit dem klassischen Frontalunterricht zu tun hat. Statt permanent mitschreiben zu müssen, zielt das JITT darauf ab, die Studierenden dazu zu motivieren, lieber aktiv am Unterricht teilzunehmen und ihre offenen Fragen zu dem vorangegangenen Test zu klären. Durch JITT kann daher eine große Produktivitätssteigerung beim Lernen erzielt werden. Außerdem bringt das JITT-Konzept den Vorteil mit sich, dass die Studierenden selbst über Zeit und Ort ihrer Vorbereitung entscheiden können. Unterrichtet werden kann dann entweder im klassischen Hörsaal vor Ort oder – wenn möglich – auch im virtuellen Klassenzimmer.

Mensch und Maschine: ein unschlagbares Team

Ob intelligente Lernsoftware, smarte Brillen oder neue Lernkonzepte: Für die Personalentwicklung 4.0 stehen Technologien bereit, die Lernende nicht nur zum größtmöglichen Lernerfolg führen sollen, sondern auch zum Spaß am Lernen. Letzterer hängt natürlich auch zum großen Teil von der persönlichen Einstellung zum Lernen ab: Die Bereitschaft, sich für neue Trends und Themen zu öffnen und die digitale Transformation als Chance zu begreifen, ist die Kompetenz 4.0 schlechthin.

Schon Aristoteles wusste: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“ Genau dieses Prinzip steckt auch hinter den Vorteilen des kollaborativen Lernens, also dem gemeinsamen Lernen mit einem Partner oder einer Gruppe. Welche Vorteile das Lernen im Team bietet und wie Sie diese nutzen können, erfahren Sie in den folgenden Lerntipps.

 

Wissenstransfer: Von anderen lernen

Wissensaustausch ist die Basis erfolgreichen Lernens in der Gruppe. Hören Sie Ihren Teamkollegen aufmerksam zu und stellen Sie Rückfragen, wenn Sie etwas nicht verstehen. Während Sie Ihre Ideen zu einem Thema oder einer Fragestellung gemeinsam durchsprechen, lernen Sie neue Perspektiven, Standpunkte und Lösungsmöglichkeiten kennen. Wenn Sie Ihren eigenen Standpunkt vortragen und es dazu Rückfragen aus der Gruppe gibt, merken Sie, ob Sie das Thema tiefgreifend verstanden haben oder ob Sie noch Wissenslücken schließen müssen.

 

Gedächtnisstützen durch aktive Beteiligung

Nutzen Sie bei Gruppenarbeiten die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen. Das Lernen wird so zu einem lebendigen, aktiven Prozess. Sie können leichter auf Wissen zugreifen, wenn Sie es nicht nur gelernt, sondern auch schon in irgendeiner Form angewandt haben. Außerdem arbeitet Ihr Gehirn assoziativ, das heißt, eine lebhafte Diskussion oder eine besonders anschauliche Präsentation verschafft Ihnen eine zusätzliche Gedächtnisstütze für den Lernstoff.

 

Auf- und Ausbau der Kommunikations- und Sozialkompetenzen

Jedes Mitglied einer Lerngruppe bringt neben seinem Fachwissen auch individuelle Erfahrungen, Fähigkeiten und nicht zuletzt seine Persönlichkeit in das Team ein. Reflektieren Sie die daraus entstehenden Gruppendynamiken: Wer übernimmt welche Rolle? Wie ergänzen sich die einzelnen Teammitglieder? Wie werden unterschiedliche Meinungen oder Lösungsvorschläge vertreten? Die Zusammenarbeit mit den anderen Teammitgliedern trainiert damit auch Ihre Kommunikations- und Sozialkompetenzen, wie Gesprächsführung, Konfliktlösung und Entscheidungsfindung.

Die Digitalisierung der Arbeitswelt bringt viele Veränderungen mit sich. Doch nicht nur das Arbeitswerkzeug, wie unsere Maschinen und unsere Software, verändert sich, sondern auch die Anforderungen an den Menschen. In diesem Artikel erklären wir, welche neun Fähigkeiten Sie in der digitalen Arbeitswelt brauchen und warum diese für die Zukunft der Arbeit tatsächlich unverzichtbar sind.

Auf die Zukunft der Arbeit vorbereiten

Der Wandel von der analogen zur digitalen Arbeitswelt ist längst in nahezu allen Branchen und Berufsbildern angekommen. Daten werden digital verarbeitet und Prozesse automatisiert. Um die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, ist es aber wichtig, nicht nur neue Programme einzusetzen, sondern die Veränderung ganzheitlich anzugehen. Neben der Bereitschaft der Mitarbeiter, sich zum „Mitarbeiter 4.0“ weiterzubilden, rücken auch ganz bestimmte Fähigkeiten in den Fokus. Im diesjährigen Hochschul-Bildungsreport des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft e.V. werden diese Fähigkeiten für die Arbeit der Zukunft als „Future-Skills“ bezeichnet. Interessant an dieser Publikation ist vor allem die Tatsache, dass die herausgestellten Top-Fähigkeiten sich am derzeitigen Bedarf deutscher Unternehmen orientieren. Die genannten Schlüsselqualifikationen sollten Sie also kennen, wenn Sie sich bestmöglich auf Ihre Zukunft in der digitalen Arbeitswelt vorbereiten möchten.

Top-9-Fähigkeiten der beruflichen Zukunft

Im Hochschul-Bildungsreport werden die einzelnen Kompetenzen in drei großen Kategorien zusammengefasst. Diese sind:

Nicht-digitale Fähigkeiten:

Auch wenn die Digitalisierung der Arbeitswelt eine ganze Palette neuer Fähigkeiten und Kompetenzen einfordert, bleiben zahlreiche nicht-digitale Qualifikationen auch in Zukunft wichtig. Gemeint sind hierbei Fähigkeiten wie:

Digitale Fähigkeiten:

Digitale Faehigkeiten Digital Literacy

Je intensiver Sie an Ihren digitalen Fähigkeiten arbeiten, umso größere Chancen haben Sie auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft. Denn Mitarbeiter ohne digitale Kernkompetenzen brauchen zeit- und kostenaufwendige Schulungen, die nicht jeder Arbeitgeber gleich zu Beginn eines Beschäftigungsverhältnisses finanzieren möchte. Wer bereits digitale Fähigkeiten mitbringt, hat klare Vorteile. Zu den gefragtesten Future-Skills dieses Bereichs zählen:

Technologische Fähigkeiten:

Neben digitalen und nicht-digitalen Fähigkeiten sind es technologische Skills, die in der digitalisierten Arbeitswelt eine immer größere Rolle spielen. So suchen Unternehmen oft nach Mitarbeitern, die zusätzlich zu ihrer Fachexpertise eine oder mehrere der folgenden Skills mitbringen:

Vorteile neuer Skills in der Digitalisierung

Die Kombination aus fachlicher Expertise und methodischem Know-how ist es also, die Bewerber für Arbeitgeber heute besonders attraktiv macht. Sich auf die digitale Arbeitswelt einzustellen und persönlich weiterzuentwickeln, hat also zahlreiche Vorteile. Zum Beispiel:

Weiterentwickeln statt stehenbleiben

Wenn die Entwicklung der digitalen Arbeitswelt eines zeigt, dann dass weder die Verbesserung unserer Arbeitswerkzeuge noch wir als Menschen stehenbleiben sollten. Arbeiten bedeutet heute mehr denn je, fortlaufend in sich und seine eigenen Fähigkeiten zu investieren. Wenn Sie diese Chancen nutzen, die die Arbeit der Zukunft uns bringt, werden Sie Ihre beruflichen Ziele erreichen.