Sie sind frustriert, weil Ihr Projekt, in das Sie wochenlange Arbeit und Herzblut gesteckt haben, wegen Kosteneinsparungen gecancelt wurde? Oder Ihnen macht die Arbeit zurzeit nicht so viel Spaß, weil wegen Kurzarbeit oder Entlassungen die Stimmung im Unternehmen sehr schlecht ist? Auch Arbeitslosigkeit und Jobsuche können kurzerhand zur Frustfalle werden. Um aus der Negativspirale schnell wieder herauszukommen, ist positives Denken gefragt. Doch wie geht das? Welche Motivationssprüche helfen weiter? Nehmen wir diese drei beruflichen Situationen einmal näher unter die Lupe, um daraus zu lernen.

Der Code positiven Denkens

Jeder kennt diese Menschen, die von Natur aus immer mit einem Lächeln durch die Gegend laufen, immer glücklich und zufrieden scheinen. Und selbst dann, wenn sie mal in eine stressige Situation geraten oder Rückschläge erleben, staunen wir nur, wie gefasst sie bleiben – komme, was wolle. Sie stehen einfach auf der Sonnenseite des Lebens. Der Code positiven Denkens scheint ihnen in die Wiege gelegt worden zu sein.

Doch was ist mit den anderen, denen positives Denken nicht so leichtfällt? Kann man positives Denken üben? Und wenn ja, wie? Ein Spruch, der jedem dazu vermutlich gleich einfällt, ist:

„Wenn das Leben dir Zitronen schenkt, mach eine Limonade daraus.“

Dass dieser Spruch so geläufig ist, hängt wohl auch damit zusammen, dass er im Grunde auf jede frustrierende Situation im Leben anwendbar ist. Der darin versteckte Code positiven Denkens lautet nämlich:

Gewinnen Sie der jeweiligen Situation etwas Positives ab, indem Sie sich fragen: „Welche Türen öffnen sich mir in der aktuellen Situation?“

Der Ausgangspunkt für mehr Glück und Zufriedenheit im Leben wie im Job ist also gar nicht so kompliziert. Wie immer steckt der Teufel jedoch im Detail bzw. in der Umsetzung.

Schauen wir uns daher die oben erwähnten beruflichen Frustfallen genauer an, um positives Denken anhand konkreter Situationen zu üben.

Drei berufliche Situationen, um positives Denken zu üben

Im Folgenden greifen wir drei berufliche Situationen auf, die typischerweise für viel Frust und negative Gedanken sorgen können. Dabei versuchen wir die Kraft des positiven Denkens zu nutzen.

Situation 1: Arbeitslosigkeit und Jobsuche

Eine Phase der Arbeitslosigkeit und Jobsuche kann ganz schön zermürbend sein. Zunächst muss man sich mit Fragen beschäftigen wie: Bis wann muss ich mich eigentlich arbeitslos melden? Wie bekomme ich Arbeitslosengeld?

Und parallel beginnt vielleicht auch schon die Jobsuche über das Arbeitsamt und andere Jobbörsen. Sie müssen Bewerbungsunterlagen erstellen, sich auf Vorstellungsgespräche vorbereiten, die Arbeitsagentur über Ihre Bemühungen auf dem Laufenden halten und, und, und.

Echter Frust kommt dann auf, wenn nach und nach nur Absagen auf Ihre Bewerbungen eingehen. Sie ertappen sich vielleicht dabei zu denken: „Wenn das so weitergeht mit den Absagen, finde ich doch nie einen Job.“

Doch halt: Schauen wir uns einmal ein Zitat von Mahatma Gandhi an, einer Persönlichkeit, die es wie kein anderer seiner Zeit verstand, Menschen in scheinbar ausweglosen Situationen Mut zu machen:

„Die Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun.“

Was steckt da an positivem Denken drin? Nun, zum Beispiel, dass …

Üben Sie also, sich auf das zu konzentrieren, was Sie heute erledigen können. Auf die konkrete Situation bezogen bedeutet das:

  1. Melden Sie sich rechtzeitig arbeitslos.
  2. Stellen Sie – falls nötig – Ihren Antrag auf Arbeitslosengeld.
  3. Suchen Sie in der Zwischenzeit nach passenden Jobangeboten.
  4. Fokussieren Sie sich darauf, richtig starke Bewerbungen zu schreiben.
  5. Sprechen Sie mit Ihrem Berater bei der Arbeitsagentur oder im Jobcenter darüber, welche Förderungen Sie erhalten können, wenn Sie nicht auf Anhieb einen neuen Job finden.

Gehen Sie Schritt für Schritt und Tag für Tag vor. Packen Sie es an, statt zu grübeln. Passivität und Selbstmitleid erzeugen eine Abwärtsspirale, die alles nur noch schlimmer macht, während aktives Handeln einem das Gefühl von Kontrolle und Selbstbestimmtheit zurückgibt.

Situation 2: Ihr Projekt wurde gecancelt

Wer hat es nicht auch schon einmal erlebt? Ihr Projekt, in das Sie wochenlange Arbeit sowie Ihr ganzes Herzblut gesteckt haben, wurde von heute auf morgen gecancelt – oder sagen wir „auf Eis gelegt“. Im ersten Moment ein absoluter Motivationskiller, und Sie denken: „Wofür habe ich mir eigentlich die ganze Arbeit gemacht?“ Wenn Sie eine derartige Situation erleben, ist es ratsam, nicht gleich den Kopf in den Sand zu stecken. Vielleicht hilft Ihnen hier auch der berühmte Spruch von Konfuzius weiter:

„Der Weg ist das Ziel.“

Sagen Sie sich: „Okay, mein Ziel, das Projekt erfolgreich abzuschließen, konnte ich nicht erreichen. Das lag aber nicht an mir.“ Fragen Sie sich auch, was Sie eigentlich alles auf dem Weg bis zum letzten Stand Ihres Projektes gelernt haben und was Ihnen Gutes in dieser Zeit widerfahren ist. Vielleicht haben Sie …

Sobald Sie reflektieren, was Sie durch dieses Projekt eigentlich alles erreicht haben, erkennen Sie, dass nicht alle Anstrengungen vergebens waren. Sie sehen das Positive auf Ihrem Weg: Ihre Erfolge.

Situation 3: Über Monate schlechte Stimmung im Unternehmen

In dem Unternehmen, in dem Sie arbeiten, ist seit Monaten schlechte Stimmung. Grund dafür können zum Beispiel Kurzarbeit oder Entlassungen sein, weil es dem Unternehmen finanziell nicht gut geht. Oder vielleicht liegt es auch daran, dass größere Veränderungen und Umstrukturierungen im Unternehmen anstehen, die Ängste und Sorgen unter den Mitarbeitern schüren.

Verantwortung ist hier das Schlüsselwort:

„Übernimm Verantwortung für dein eigenes Glück und leg es nicht in die Hände anderer.“

Roy T. Bennett

Denn wenn Sie Verantwortung für Ihre Lebensfreude übernehmen, dann machen Sie sich von den Gefühlen und Stimmungen anderer unabhängig. Sie sind dadurch in der Lage, sich besser abzugrenzen und sich zu sagen: „Ich kann verstehen, dass in der momentanen Lage nicht jeder Mitarbeiter freudestrahlend zur Arbeit kommt. Aber ich lasse mich von dem permanenten Frust nicht runterziehen.“ Stattdessen sollten Sie sich lieber fragen, welche Chancen für das Unternehmen und damit für Sie als Mitarbeiter eigentlich in den Veränderungen liegen. Dadurch üben Sie, das Positive an der Situation zu sehen, wie zum Beispiel:

Fazit

Wie Ihnen dieser Beitrag gezeigt hat, ist positives Denken keine Kunst und hat auch keinen Geheimcode. Positives Denken kann jeder lernen – mit einem festen Willen, Mut zur Reflexion und einem Lächeln. Manchmal hilft es auch, sich einen wie die oben genannten Motivationssprüche zu merken und abzurufen, um sich aus einer Abwärtsspirale herauszuholen.

Man muss kein Optimist sein, um positiv denken zu können. Aber wenn Sie Ihr eigenes Leben aktiv gestalten, sich Ziele setzen und auch Träume zulassen, dann werden Ihnen selbst in den schwierigsten Situationen immer Türen offenstehen.

Und damit schließen wir den Beitrag ab mit dem Spruch eines berühmten Mannes, der viel Frust in seinem Leben einstecken musste und trotzdem nie aufgab: Walt Disney:

„Alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen.“

Wer voller Lebensfreude durchs Leben geht, ist nicht nur glücklicher, sondern kann seine Potenziale auch deutlich besser nutzen. Höchste Zeit also, die zehn wichtigsten Faktoren für mehr Lebensfreude im Alltag kennenzulernen. Wir haben sie in diesem Artikel für Sie aufgeschrieben; lesen Sie gerne rein.

Warum Lebensfreude so wichtig ist

Was ist Lebensfreude überhaupt? Warum ist Lebensfreude wichtig? Lebensfreude bezeichnet ein Gefühl des Glücklichseins im Alltag und bedeutet, das Leben in vollen Zügen zu genießen und motiviert in den Tag zu starten. Wer ein hohes Maß an Lebensfreude besitzt, ruht in sich und ist zugleich voller Energie: ideale Voraussetzungen für persönliches Glück, aber eben auch für beruflichen Erfolg. Doch ist es wirklich so einfach, immer zufrieden und positiv gestimmt zu sein? Mitnichten, denn es gibt verschiedene Faktoren, die unsere Lebensfreude mindern können:

Es ist ganz natürlich und sogar gesund, in solchen Phasen auch Stimmungstiefs zu durchlaufen und zeitweise vielleicht das Gefühl zu haben, man hätte seine Lebensfreude verloren. Doch wesentlich ist, nicht in diesen Phasen steckenzubleiben, sondern immer wieder zurück zur eigenen Freude am Leben zu finden. Zehn Dinge, die Ihnen den Weg zu mehr Lebensfreude erleichtern und dabei helfen, verlorene Lebensfreude zurückzugewinnen, stellen wir Ihnen nun vor.

 

1. Dankbarkeit

Der amerikanische Psychologe Robert A. Emmons forschte zum Thema Dankbarkeit  und hatte dabei eine erstaunliche Erkenntnis: Je aktiver Menschen Dankbarkeit im Alltag praktizierten, umso mehr Lebensfreude hatten sie. Unter seinen Probanden zeigte sich, dass diejenigen, die täglich Dinge notierten, für die sie dankbar waren, schon nach wenigen Wochen deutlich lebensfrohere Menschen waren als diejenigen, die keine Dankbarkeitspraxis hatten. Aktiv gelebte Dankbarkeit macht also nachweislich glücklicher. Sie können diese Erkenntnis nutzen, indem Sie eine tägliche Dankbarkeits-Routine etablieren.

Tipp: Betreiben Sie „Journaling“: Nehmen Sie sich täglich einige Minuten Zeit, um aufzuschreiben, was Freude und Glück in Ihr Leben bringt und wofür Sie dankbar sind.

 

2. Lächeln

Mit jedem Lachen werden Glückshormone, sogenannte Endorphine, freigesetzt. Sind diese Hormone im Blut unterwegs, spüren Sie sofort ein angenehm wohliges Gefühl, sind positiv und froh gestimmt. Doch dieser Effekt funktioniert nicht nur in besonders lustigen Situationen, sondern kann von Ihnen selbst jederzeit hervorgerufen werden.

Tipp: Es genügt, wenn Sie lächeln, egal, ob Ihre Stimmung in diesem Moment sehr froh oder eher niedergeschlagen ist. Sobald sich die Mundwinkel nach oben bewegen, registriert der Körper das Signal „Lächeln“ und schüttet Endorphin aus. Eine wunderbare Soforthilfe gegen trübe Stimmung und für mehr Lebensfreude.

 

3. Selbstbestimmtheit

Auch die Möglichkeit, sein Leben selbstbestimmt zu gestalten, steigert die Lebensfreude. Nach den eigenen Werten zu leben, die eigenen Ziele festzulegen und diesen zu folgen, ist also maßgeblich daran beteiligt, wie zufrieden und lebensfroh wir uns fühlen. Um diese Selbstbestimmtheit auszuleben, ist es zunächst wichtig, dass Sie die Dinge kennen, die Sie persönlich glücklich machen.

Tipp: Coaching-Tools wie das Lebensrad-Modell  können dabei helfen, dies herauszufinden.

 

4. Berufliches Glück

Wie wir unsere Zeit verbringen, beeinflusst, wie lebensfroh und glücklich wir sind. Weil gerade der Beruf ein Lebensbereich ist, dem wir einen großen Teil unserer Zeit widmen, sollten wir darauf achten, im Job zufrieden zu sein. Fragen Sie sich deshalb regelmäßig, ob Ihnen Ihre Arbeit (noch) Freude macht, ob Sie Aufgabenbereiche haben, die Ihnen gefallen, und ob Sie mit Ihrem Gehalt zufrieden sind. Denn dass auch die Höhe des eigenen Einkommens Einfluss auf das persönliche Maß an Lebensfreude hat, ist längst wissenschaftlich erwiesen.

Tipp: Setzen Sie sich einen festen Stichtag im Jahr, an dem Sie Ihr berufliches Glück überprüfen und – sollten Sie nicht mehr zufrieden sein – Veränderungen vornehmen.

 

5. Schlaf

Was hat Schlaf mit mehr Lebensfreude zu tun? Der Zusammenhang wird klar, wenn Sie sich die menschlichen Bedürfnisse genauer ansehen. Vielleicht kennen Sie die Maslowsche Bedürfnispyramide, die davon ausgeht, dass zuerst ganz grundlegende physiologische Bedürfnisse – wie schlafen und essen – sowie Sicherheitsbedürfnisse 

Pyramide nach Maslow

(z. B. ein Zuhause zum Zurückziehen) des Menschen gestillt sein müssen, bevor es überhaupt um Dinge wie Selbstverwirklichung und Individualbedürfnisse gehen kann. Viele Faktoren, von denen die Lebensfreude abhängt, brauchen also erst einmal eine Basis aus gut befriedigten Grundbedürfnissen. Einfach ausgedrückt sollten ausreichend Schlaf, Essen und ein sicherer Rückzugsort gewährleistet sein, bevor Sie sich in Ruhe Fragen der Selbstverwirklichung widmen können.

Tipp: Achten Sie auf Ihren Schlaf, um ausreichend Energie zu haben, um die weiter oben angesiedelten Individualbedürfnisse befriedigen zu können.

 

6. Soziales Umfeld

Der Mensch braucht als soziales Wesen ein stabiles soziales Umfeld. Der Kontakt mit anderen schenkt uns Gelegenheit, uns selbst und unsere Wünsche zu reflektieren, Gedanken untereinander auszutauschen und uns gegenseitig zu unterstützen. Auf der Maslowschen Bedürfnispyramide liegen soziale Bedürfnisse zwischen physiologischen Grundbedürfnissen und individuellen Dingen wie z. B. Selbstverwirklichung.

Tipp: Wenn Sie Ihre Lebensfreude verloren haben und zurückgewinnen möchten, verbringen Sie also möglichst viel Zeit mit lieben Menschen.

 

7. Positives Denken

Lässt sich die Lebensfreude wirklich erhöhen, indem man positiv denkt? Langfristig schon, denn gute Gedanken sind ein sehr mächtiges Werkzeug, um bessere Laune und ein lebensfrohes Gemüt zu bekommen und zu erhalten. In diesem Artikel zum Thema „Positives Denken“  erklären wir anhand eines gut nachvollziehbaren Alltagsbeispiels, was für einen riesengroßen Unterschied es macht, positiv zu denken. Denn jeder Gedanke löst eine Emotion aus und jede Emotion beeinflusst direkt unser Verhalten und unser Gemüt.

Tipp: Wenn Sie also mehr Lebensfreude haben möchten, dann versuchen Sie, mehr positive Gedanken in Ihr Leben zu lassen.

 

8. Körperliche Aktivität

Doch auch die physische Komponente spielt mit rein, wenn wir von Lebensfreude sprechen. Regelmäßige körperliche Aktivitäten machen froh und zufrieden und können Ihnen helfen, mehr Lebensfreude zu gewinnen. Dass Sport gut für Körper und Seele ist, konnten Wissenschaftler schon vor Jahrzehnten nachweisen. Aber auch Gartenarbeit macht nachweislich glücklicher. In der internationalen Fiskars-Studie (2017) wurde der Zusammenhang von Gartenarbeit und Wohlbefinden untersucht. Stolze 89 % der Befragten gaben an, dass Gartenarbeit positive Auswirkungen auf ihre Zufriedenheit hat. Und das nicht nur kurzfristig, sondern langfristig und nachhaltig.

Tipp: Finden Sie eine körperliche Betätigung, die Ihnen Freude macht, und bauen Sie diese regelmäßig in Ihren Alltag ein.

 

9. Aufrechte Körperhaltung

Der Einfluss des Köpers aufs Gemüt und den Grad der Lebensfreude lässt sich auch nutzen, wenn Sie auf eine gerade Köperhaltung achten. Denn wer sich aufrichtet, wirkt präsenter – auf andere, aber auch in der eigenen Wahrnehmung. In einer Studie der Ohio State University sprach der Sozialpsychologe Richard Petty  davon, dass eine aufrechte Haltung Zuversicht und Souveränität schenke. Gute Gründe also, um auf die eigene Haltung zu achten.

Tipp: Nutzen Sie diese Studienerkenntnisse ganz einfach im Alltag, indem Sie beispielsweise auf eine ergonomische Büroausstattung achten und Ihre Körperhaltung immer wieder bewusst wahrnehmen.

 

10. Pausen

Freude im Allgemeinen und so auch die Lebensfreude im Besonderen sind Gefühle, die immer im Hier und Jetzt wahrgenommen werden. Deshalb ist es wichtig, nicht nur von einem To-do zum nächsten zu hetzen, sondern bewusste Phasen der Ruhe und Achtsamkeit einzuplanen, um den Moment wahrzunehmen.

Tipp: Gönnen Sie sich regelmäßige Pausen und Auszeiten, um Ihre Freude am Leben tatsächlich zu spüren.

 

Heute mehr Lebensfreude gewinnen

Was können Sie also tun, um mehr Lebensfreude zu gewinnen? Sie sehen, dass es kleine Dinge sind, die dabei helfen können. Kleine Schritte, die Sie nacheinander gehen können und mit denen Sie so Stück für Stück zu mehr Freude und Glück gelangen. Machen Sie den ersten Schritt am besten sofort und setzen Sie einen oder mehrere der zehn Tipps für mehr Lebensfreude direkt um – damit Sie der lebensfrohe Mensch werden, der Sie sein möchten.

 

Höher, schneller, weiter – o.k., aber wo bleiben Sie denn bei der ganzen Geschichte? Warum Selbstoptimierung heute auch ganz viel mit Freiheit zu tun hat und warum es so wichtig ist, dass Sie Ihren Job lieben, ist unser heutiges Thema im Blog.

 

Was wir heute wirklich wollen

Wir wollen aufsteigen und für unsere Arbeit gut bezahlt werden, wir brauchen Anerkennung, aber auch Zeit für Privates. Der Fokus liegt längst nicht mehr nur auf unserem beruflichen Ich, sondern unserer ganzen Person. Kurzum: Wir wollen frei sein, privat und beruflich! Das sagt uns nicht nur unsere lange Erfahrung als Karriereberater, sondern wird von anerkannten Studien mehr und mehr bestätigt. Ganz aktuell von TNS Infratest, das gemeinsam mit Zukunftsforscherin Corinna Mühlhausen eine aufschlussreiche Studie über Selbstoptimierung veröffentlichte. Das Fazit fällt genauso aus, wie Sie es vielleicht bereits selbst empfinden: Wichtig sind Arbeitnehmern heute vor allem ein persönliches Wohlgefühl und die Balance von Körper und Geist. Leistungsfähig zu sein, rangiert bei den meistgenannten Antworten weiter unten, hängt aber ohnehin unmittelbar mit den beiden erstgenannten Faktoren zusammen. Wer zwar seine Leistungsfähigkeit bis an die Spitze treibt, sich damit aber gar nicht wohlfühlt, wird früher oder später mit negativen Folgeerscheinungen, beispielsweise dem Schreckgespenst Burnout, rechnen müssen. Das will niemand, oder? Genau deshalb laden wir Sie genau jetzt dazu ein, sich mehr Freiheit zuzutrauen und auch zu erlauben. Wie das geht, zeigt der folgende Absatz.

 

Erfolg und Freiheit: Das geht sehr wohl gemeinsam

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, was eigentlich zählt im Job? Ist es die Tatsache, morgens der Erste im Büro zu sein, oder der Letzte, der geht? Bedeutet Engagement wirklich, möglichst viel Zeit im Büro zu verbringen, oder doch eher in kurzer Zeit möglichst effizient zu arbeiten? Und wie passt die Überlänge auf dem Überstundenkonto mit dem Wunsch nach Freiheit zusammen? Im Grunde gar nicht! Freiheit und das klassische Workaholic-Dasein verstehen sich überhaupt nicht – müssen Sie aber auch nicht und das ist die gute Nachricht: Sie können sich in Ihrem Job frei fühlen und trotzdem erfolgreich sein. Die einzige Sache, die Sie dazu in Ihrem Leben verändern müssen, ist es ihren Job zu lieben! Nicht, weil es Ihnen dann nichts mehr ausmacht, rund um die Uhr zu arbeiten – im Gegenteil. Wer seine Arbeit liebt und sich für seine Aufgaben gut qualifiziert, muss keine einzige Nacht mehr durcharbeiten. Wer seine Tätigkeit schätzt, zählt nicht die Stunden bis zum Feierabend, weil er eben liebt, was er tut. Und der Feierabend kommt trotzdem rechtzeitig, aber eben wesentlich entspannter. Es ist tatsächlich so einfach, wie es klingt: Lieben Sie Ihren Job und machen Sie sich frei von alten Zwängen und Widrigkeiten!

 

 

Drei Schritte zu Ihrer Freiheit

Eine kleine Anleitung, wie das ganz einfach funktioniert, geben wir Ihnen gleich mit auf den Weg. Wobei Anleitung fast zu viel gesagt ist, es sind im Grunde nur drei Dinge, die Sie tun müssen.

 

Fragen Sie sich:

  1. Wie sieht Freiheit für Sie aus? Definieren Sie für sich, was für Sie persönlich der ideale Job ist. Welche Tätigkeit macht Ihnen Spaß, worüber sprechen Sie auch nach Dienstschluss noch gerne, weil es Sie wirklich interessiert? Finden Sie Ihre Visionen und Talente heraus!

 

  1. Wenn Sie Ihren Job lieben, werden Sie erfolgreich sein, das sagten wir bereits und stehen auch absolut dahinter. Arbeiten Sie bereits in Ihrer favorisierten Tätigkeit, oder bedarf es einer Neuorientierung? Wie sieht der Markt in Ihrem Bereich aus? Alle Details sind wichtig – notieren Sie diese.

 

  1. Der dritte Schritt ist der entscheidende auf dem Weg zur Selbstoptimierung 2.0, der Balance zwischen Erfolg und Freiheit. Nutzen Sie Ihre Talente und gehen Sie den nächsten Schritt. Bilden Sie sich weiter, erwerben Sie ein anerkanntes Zertifikat, oder intensivieren Sie Ihre Führungsskills. Viele Möglichkeiten dazu haben Sie direkt bei karriere tutor® – nutzen Sie sie und überzeugen Sie sich selbst davon, dass Sie frei und erfolgreich sein können.

Frauen verdienen nach wie vor weniger als Männer und das massiv. Dabei haben sie direkten Einfluss darauf, was am Ende auf der Gehaltsabrechnung steht. Wie Sie als Frau im Job bekommen, was Ihnen zusteht und welche Strategien unmittelbar zum Erfolg führen, haben wir Ihnen heute zusammengestellt.

Die immerwährende Einkommenslücke

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, warum Frauen weniger verdienen als Männer? Und das nicht nur im direkten Lohnvergleich, sondern über alle gesellschaftlichen Bereiche hinweg, ja selbst wenn sie als Vermieter fungieren? Sie können verschiedenste Studien der letzten Jahre zurückverfolgen und miteinander vergleichen, genau eines ist dabei gewiss: Dieser Zustand war und ist in jeder einzelnen Untersuchung gleich. Sogar ein eigener Fachbegriff hat sich aus dem Phänomen entwickelt: der Gender Pay Gap. Das klingt modern und irgendwie hip, ist aber keine Hilfe, um die klaffende Einkommenslücke zwischen den Geschlechtern zu schließen. An der fehlenden Qualifikation kann es nicht liegen, das wissen Sie als treuer Leser unseres Blogs bereits, oder können es in diesem Beitrag zu Frauen in Führungspositionen nachlesen. Aber woran liegt es dann?

Zu nett, zu bescheiden, zu unsicher: das Selbstmarketing optimieren

Nehmen wir eine ganz normale Situation, wie Sie sie vielleicht schon selbst erlebt haben: Klassentreffen! In der Arena stehen Sabine, hoch qualifiziert mit Universitätsabschluss, Mutter von zwei Kindern, teilzeitbeschäftigt in einem mittelständischen Unternehmen und Heike, ebenfalls studiert, kinderlos, Marketingleitung einer großen Agentur mit dreifachem Jahresgehalt im Vergleich zu Sabine. Sie können sich denken, dass Heike Sabines Neid gewiss ist und diese sich fragen wird, wie die ehemalige Mitschülerin das nur alles erreichen konnte. Verschiedene Gedanken werden sie umtreiben: Liegt es an den Kindern und der fehlenden Kinderbetreuung? Hat Heike Fachkompetenz, die ich nicht habe? Oder vielleicht doch nur Vitamin B? Die Folge sind Selbstzweifel bei Sabine und eine wachsende Unzufriedenheit mit der eigenen Situation. Dabei muss sie sich keinesfalls grämen, denn sie selbst hat ihren Erfolg in der Hand. Jederzeit. Mit Kindern und ohne. Erfolgreiche Beispiele aus der Praxis gibt es viele, wenn auch nach wie vor zu wenige.

Wir sagen Ihnen, was Heike besser gemacht hat: Sie hat sich schlichtweg besser verkauft. Denn das eigene Auftreten im Job öffnet oder schließt Türen, unabhängig davon, wie das private Lebensumfeld aussieht. Die Kinderbetreuung ist heute besser als je zuvor, die Möglichkeit teilweise im Home Office zu arbeiten oder Arbeitszeiten flexibel zu verteilen, ebenfalls. Nur die Zweifel, die bestehen immer noch und hemmen jegliches berufliches Fortkommen.

Erfolg können Sie lernen

Den eigenen Auftritt zu optimieren ist das eine, aber im Grunde beginnen die Aufstiegstipps für Frauen wesentlich früher. Es ist nicht erst der zurückhaltende Auftritt, sondern bereits die eigene Gedankenwelt, die hinderlich sein kann. Frauen können viel, sind aber oft zu schüchtern oder zu bescheiden, sich dies einzugestehen. Da kann Bescheidenheit eine noch so schöne Zier sein – im Job ist sie ein Stolperstein, der den Aufstieg verhindert oder extrem verzögert. Überprüfen Sie diese Aussage doch einmal anhand Ihres persönlichen Umfelds: Kennen Sie einen einzigen Mann, der eine höhere Position abgelehnt hat, weil er zu unsicher war? Sehen Sie! Genau diese Unsicherheit sollten Frauen dringend ablegen, dann kann sie auch das nette Wörtchen „Gender Pay Gap“ nicht aufhalten. Wenn Frauen ihre zweifelsohne vorhandenen Stärken nutzen und an den Hemmnissen arbeiten, können sie alles erreichen. Was Sie konkret tun können, ist im Grunde sehr einfach:

Das 10er-Prinzip

Gleitend aufsteigen: Das weibliche Prinzip

Beruflicher Erfolg muss nicht über Nacht kommen, aber zwanzig Jahre die Füße stillhalten und auf Ihren Qualifikationen sitzen, müssen Sie auch nicht. Nutzen Sie doch die Chance eines gleitenden Aufstiegs. Eine Idee ist es, sich berufsbegleitend weiterzubilden und anschließend die Chance auf eine bessere Position zu ergreifen. Bei uns können Sie alle wichtigen Punkte kombinieren: Sie bilden sich berufsbegleitend und familienfreundlich, weil von zu Hause aus, weiter, ergreifen Eigeninitiative und schärfen Ihr Profil. Sie erwerben das Bewusstsein, kommende Herausforderungen anzunehmen, oder eigene Chancen selbst zu kreieren. Und am Ende werden Sie belohnt – durch den Erfolg, aber auch durch ein komplett neues Lebensgefühl. Überwinden Sie Ihre Zweifel und fangen Sie jetzt an!

Erfolg und Lebensfreude hängen eng zusammen. Zwar macht Erfolg alleine selten glücklich, trägt aber wesentlich zur Zufriedenheit bei. Es lohnt sich tatsächlich, den eigenen beruflichen Erfolg zu suchen und zu fördern, beispielsweise mit einer gezielten Weiterbildung. Und das aus mehreren Gründen, wie wir Ihnen heute im karriere tutor® Blog zeigen.

 

Was die Glücksforschung uns lehrt

Das klingt doch unheimlich nett: Glücksforschung. Finden Sie nicht auch? Tatsächlich handelt es sich aber um eine ernstzunehmende Disziplin, die sich Mitte der 1980er-Jahre aus den Sozialwissenschaften heraus entwickelt hat. Ihr Name ist Programm, denn die Glücksforschung widmet sich alleine der Frage, was Menschen glücklich und zufrieden macht. Die Ergebnisse können Sie sicher zum Teil erahnen und liegen damit auch goldrichtig – gerade die kleinen Dinge, ein stabiles soziales Netz und verlässliche Beziehungen sind es, die glücklich machen. Aber eben nicht ausschließlich! Der amerikanische Psychologe Cameron Anderson fand im Rahmen einer Studie heraus, dass auch Anerkennung ein großer Glücklichmacher sein kann. Und gerade an der mangelt es im Job allzu oft, wie zahlreiche Umfragen Jahr für Jahr bestätigen. Wer mit seiner Arbeit unzufrieden ist, gibt oftmals eine fehlende Anerkennung als Grund hierfür an. Irgendwie hängen sie wohl doch zusammen, der Erfolg und das Glück. Lassen Sie uns dem noch ein wenig mehr auf den Grund gehen.

Wie beruflicher Erfolg die Lebensfreude steigern kann

Wenn Sie einmal in sich selbst hineinhören: Was macht Sie wirklich glücklich? Es werden Ihnen Dinge wie das Leben innerhalb der Familie einfallen, Gesundheit natürlich und die Freiheit, das tun zu können, was Sie möchten. Aber bereits an diesem dritten Punkt stockt es bei vielen Menschen. Denn können Sie wirklich tun, was Sie möchten? Sind Sie wirklich frei? Die Realität sieht gerade im beruflichen Umfeld oft anders aus, hier steht eher das Hamsterrad als die pure Lebensfreude an der Tagesordnung. Dann lassen Sie uns den Gedanken einfach weiterverfolgen: Was könnte Ihnen zu mehr beruflicher Zufriedenheit verhelfen? Vielleicht mehr Verantwortung oder ein Aufgabenfeld, das Ihnen wirklich liegt. Ein Bereich, in dem Sie Ihre Talente einbringen können? Genau hier schließt sich der Kreis und wir gelangen wieder zur Anerkennung, die spürbaren Einfluss auf das persönliche Glücksempfinden hat. Beruflicher Erfolg und die damit verbundene Anerkennung für erbrachte Leistungen – all das fließt am Ende in den großen See der Lebensfreude mit ein. Und das Beste daran: Sie können diesen Faktor beeinflussen, mehr als andere Punkte auf der Glücksskala.

Berufliche_Anerkennung

Weiterbilden statt Hamsterrad

Wie gelingt es aber nun, aus dem Hamsterrad auszusteigen? Die Geschwindigkeit zu erhöhen und schneller zu rennen, mehr Überstunden zu machen und weitere Aufgaben zu übernehmen, sind der falsche Weg. Besser ist es, wenn Sie kurz innehalten, sich orientieren und darauf konzentrieren, was Sie wirklich können und wollen. Die eigenen Talente sind nicht immer klar sichtbar an der Oberfläche, sondern im Gegenteil manchmal tief verborgen. Tun Sie bereits das, was Ihnen Spaß macht? Dann bauen Sie Ihre Expertise aus und schärfen Sie Ihr Profil mithilfe einer optimal auf Sie abgestimmten Weiterbildung. Oder wünschen Sie sich eigentlich einen kompletten Umbruch? Dann lassen Sie sich beraten und finden Sie den Beruf, der Sie erfolgreicher und zufriedener macht. Unsere Erfahrung zeigt uns, dass es sich lohnt, in den eigenen Erfolg zu investieren und unsere Teilnehmer bestätigen uns das nach ihrem Abschluss Kurs für Kurs.

Wir helfen Ihnen gerne dabei und legen die verborgenen Talente gemeinsam mit Ihnen frei. Wagen Sie den Sprung aus der Komfortzone, die am Ende des Tages doch zunehmend drückt und kneift, und melden Sie sich völlig unverbindlich bei uns!

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