Mit seinem neuesten Update, den Core Web Vitals, will Google die Nutzererfahrung noch stärker in den Fokus rücken. SEO-Verantwortliche stellt das vor große Herausforderungen. Wir haben den SEO-Experten Christian Allner gefragt, was du für das Seite-1-Ranking deiner Website unbedingt beachten solltest. Lies hier weiter.

Google Core Web Vitals werden noch wichtiger

Ende 2020 kündigte Google an, dass künftig weitere Kriterien wichtig sein werden, um eine gute Platzierung in den Suchergebnislisten zu erzielen. Welche Rankingfaktoren wie genau gewichtet werden, verrät der Suchmaschinenriese meist nicht konkret. Klar ist aber, dass Google alles dafür tut, um seine Spitzenposition in der Branche zu halten und seinen Nutzern bestmögliche Suchergebnisse zu liefern. Künftig soll dies noch stärker als bisher mithilfe seiner Google Core Web Vitals geschehen. Eines kündigte  Product Manager Jeffrey Jose bereits an: Eine gute Nutzererfahrung auf der Website wird in Zukunft noch wichtiger sein, denn die Page Experience wird zum Rankingfaktor für die Desktop-Suche.

Experte Christian Allner dazu:

„Nach seinen Updates ‚Eat‘ 2018 und ‚Bert‘ im Jahr 2019 setzt Google seine Ausrichtung mit dem jüngsten Update ‚Core Web Vitals‘ konsequent fort. Wie auch bereits in den SEO-Trends 2020 abzusehen war, folgt weiterhin alles dem Prinzip User first!“

Google Core Update: Was SEO-Verantwortliche jetzt tun sollten

Wenn die Page Experience, also das Nutzererleben der User auf einer Website, künftig noch stärker gewichtet wird, ist das ein sehr gutes Signal. Denn es zeigt, dass sich gute Inhalte auszahlen und Unternehmen, die ihren Usern einen klaren Mehrwert bieten, künftig noch mehr Chancen auf eine Top-Platzierung im Google-Ranking haben. Aber um diesen Platz zu halten oder die eigene Platzierung zu verbessern, ist eben auch aktives Handeln notwendig. Was genau solltest du dir als SEO-Verantwortlicher jetzt auf den Maßnahmenplan schreiben?

Exzellente Inhalte anbieten

Auch wenn die technischen Anforderungen an Websites steigen, bleibt guter Content der wohl wichtigste Rankingfaktor. Für dich eine gute Gelegenheit, die Inhalte auf deiner Website zu überprüfen.

In Zusammenarbeit mit dem Team der Content Creation ist hier viel möglich, um mit relativ einfachen Mitteln ein weiterhin gutes oder künftig sogar noch besseres Ranking zu erzielen. Experte Christian Allner sieht in diesem Punkt den wichtigsten Handlungsbedarf, denn, so sagt er, „alles steht und fällt mit guten Inhalten. Das ist die wohl wichtigste Stellschraube, die SEO-Verantwortliche nutzen sollten.“

Nutzererlebnis technisch optimieren

Damit die guten Inhalte die Bühne bekommen, die sie verdienen, ist auch die technische Seite einer Website wichtig. Wenn noch nicht geschehen, solltest du spätestens jetzt …

Denn wenn die Technik hakt, Nutzer nicht finden, wonach sie suchen, und sich über fehlerhafte Verlinkungen ärgern, mindert das ihr Nutzererlebnis. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie die Website verlassen, steigt. Und eine hohe Absprungrate auf der Website sendet ein negatives Signal an Google.

Websites für Mobilgeräte optimieren

Websites für Mobilgeräte zu optimieren ist heute wichtiger denn je. Denn der Anteil der mobilen Internetnutzer war nie so hoch wie jetzt. Für Websitebetreiber und insbesondere für SEO-Verantwortliche bedeutet dies, dass Folgendes unabdingbar ist:

Das Knifflige an der Mobiloptimierung ist, dass es eine Vielzahl unterschiedlicher Geräte gibt. SEO-Experte und Dozent Christian Allner rät dazu, „alle optimierten Seiten auf mehreren Geräten zu testen, z. B. auf mindestens zwei verschiedenen Smartphones unterschiedlicher Größe sowie auf Tablets und Co“, da es keine einheitliche Standardgröße gibt, die für alle Geräte gilt.

Websites auf HTTPS umstellen

Zwischen Nutzererlebnis und optimierter Technik darf eines nicht vergessen werden: die Sicherheit deiner Website. Als SEO-Verantwortlicher ist es jetzt dringender denn je, deine Website von HTTP auf HTTPS umzustellen, um:

Auch wenn die Umstellung ein etwas aufwendigerer Prozess ist, solltest du sie angehen, um künftig zufriedene Besucher, eine sichere Seite und ein gutes Ranking zu erhalten.

Extra-Tipp: SEO-Expertise aktuell halten

Gerade im Bereich Suchmaschinenmarketing ist es entscheidend, die eigene Expertise aktuell zu halten, um konkurrenzfähig zu bleiben. Regelmäßige Weiterbildungen für SEOs sind deshalb unverzichtbar. Zu schnell schreiten die Änderungen voran und zu unübersichtlich wird es, wenn der rote Faden erst einmal verloren gegangen ist. Wenn du motiviert bist, die Seite deines Unternehmens auch in Zukunft zu Top-Platzierungen zu führen, empfiehlt sich deshalb ein intensiver Blick auf das anstehende Update von Google.

Kostenfreies Webinar

Wenn du keine Zeit verlieren möchtest, melde dich gerne zu unserem kostenfreien Webinar zum Thema „Google Core Web Vitals“ an. Es findet am 1. Juli um 14 Uhr online statt und du erfährst von unserem SEO-Experten Christian Allner, was du jetzt unbedingt tun solltest, um auch morgen noch bei Google oben zu stehen. Sei unbedingt dabei, wenn du keine bösen Überraschungen in Form von Rankingverlust erleben willst.

Zur Anmeldung zum kostenfreien Webinar

Christian Allner ist Dozent für strategisches Marketingmanagement bei karriere tutor®. Er führt dich durch das Webinar und zeigt dir, wie du jetzt optimal auf das Google-Update reagieren kannst.

Vorträge und Lehrveranstaltungen müssen längst nicht mehr zwingend physisch stattfinden. Wie du virtuelle Klassenräume für Meetings und Webinare nutzen kannst und welches Tool sich am besten für dein Vorhaben eignet, zeigen wir im Tool-Vergleich in diesem Artikel.

Was ist ein virtueller Klassenraum

Nicht erst seit die Corona-Pandemie die ganze Welt und damit auch das Arbeitsleben durcheinandergewirbelt hat, gibt es virtuelle Klassenräume. Aber spätestens seitdem im Frühjahr 2020 viele Berufstätige übergangsweise ins Home-Office wechseln mussten, ist das Interesse an diesen rapide angestiegen. Doch worum handelt es sich dabei überhaupt?

In einem virtuellen Klassenraum kannst du Veranstaltungen wie Vortragsreihen oder Seminare ganz einfach online abhalten. Dies lohnt sich nicht nur für Fernhochschulen und berufliche Online-Weiterbildungen, wie wir bei karriere tutor® sie anbieten. Auch in anderen Unternehmen profitierst du von einer solchen Software. Ob Marketer, Selbstständiger oder Mitarbeiter in einem generell dezentral organisierten Unternehmen: Eine Software für ein virtuelles Klassenzimmer hat zahlreiche Vorteile. So kannst du diese beispielsweise nutzen:

Organisatoren und Teilnehmer benötigen lediglich einen Internetzugang und ein entsprechendes Endgerät mit Lautsprecher und Mikrofon sowie die entsprechende Software bzw. einen Webbrowser. Ist dies gegeben, können sie sich ganz einfach ortsunabhängig online miteinander treffen und austauschen, gemeinsam lernen oder Projektabläufe besprechen.

Welche Tools für virtuelle Klassenräume gibt es?

Werfen wir nun einen genaueren Blick auf die bekanntesten Tools, ihre Funktionen sowie Vor- und Nachteile.

Adobe Connect

Das virtuelle Klassenzimmer von Adobe Connect wird von Firmen jeder Größe genutzt. Diese Webkonferenzsoftware ermöglicht eine Teilnahme von mehreren Hundert Personen in einem einzigen virtuellen Raum und läuft dabei vergleichsweise stabil. Der Vorteil dieses Tools ist vor allem sein einfacher Zugang. Lediglich der Organisator der Online-Veranstaltung braucht Adobe Connect als Software. Die Teilnehmer selbst können über den Adobe Flash Player, der bei den meisten PCs bereits vorinstalliert ist, beitreten. Nachteil dieses Tools ist die komplexe Oberfläche, die zwar viele Funktionen beinhaltet, aber nicht sehr intuitiv bedienbar ist.

Fazit: Wenn du größere Online-Veranstaltungen planst und das virtuelle Klassenzimmer regelmäßig nutzt, lohnt sich die umfangreiche Einarbeitung. Für Einzelselbstständige und kleine Teams ist Adobe Connect eher überdimensioniert.

BigBlueButton

BigBlueButton ist eine Open-Source-Software und deshalb kostenlos nutzbar. Allerdings benötigst du einen Linux-Server, wenn du mit diesem Tool einen virtuellen Klassenraum einrichten möchtest. Genutzt wird die Software vor allem von Schulen, Universitäten und privaten Weiterbildungsakademien. Der Vorteil von BigBlueButton ist vor allem die Tatsache, dass es als datenschutzkonforme Lösung gilt. Allerdings ist die Teilnehmerzahl begrenzt – maximal 100 Menschen können an einem Meeting teilnehmen. Für die Einrichtung des virtuellen Klassenzimmers benötigst du als Organisator einen Server, der in Deutschland oder in der EU steht.

Fazit: Für langfristige, kostenlose Nutzung durchaus geeignet; für dynamische Veranstaltungen, bei denen viel Screen-Sharing benötigt wird, oftmals zu instabil.

Edudip

Das virtuelle Klassenzimmer von Edudip wird für Videokonferenzen und als Trainingstool für Mitarbeiter genutzt. Da es sich um eine browserbasierte Lösung handelt, brauchst du keine zusätzliche Installation einer Software auf dem Rechner. Hier liegt auch der große Vorteil von Edudip, denn sowohl Moderatoren als auch Teilnehmer betreten und verlassen die Veranstaltung direkt über ihren Browser. Als in Deutschland entwickeltes und gehostetes Programm erfüllt es außerdem alle Anforderungen der Europäischen Datenschutzgrundverordnung.

Die Funktionen sind solide. So gibt es die Möglichkeit, ein Whiteboard zu nutzen und die Teilnehmer per Handzeichen via Klick auf verschiedene Symbole abstimmen zu lassen. Trotzdem sind die Funktionen erweiterungsbedürftig und Edudip zählt derzeit nicht zu den flexibelsten Tools.

Fazit: Ein Tool mit den wichtigsten Funktionen, das sich für Selbstständige wie auch größere Unternehmen gut eignet, aber in der Flexibilität kleine Abstriche macht.

OpenMeetings

Wie BigBlueButton ist auch OpenMeetings eine frei verfügbare Open-Source-Software. Die gängigen Funktionen wie Desktop-Sharing, Chat und Aufzeichnung der Veranstaltung sind auch hier gegeben. Vorteil der Software ist ihr guter Funktionsumfang und die kostenlose Nutzung.

Außerdem können geteilte Daten direkt heruntergeladen werden, was beim Konkurrenten BigBlueButton nicht möglich ist. Die Bedienung ist allerdings nicht sehr intuitiv und bei der Nutzung mancher Funktion etwas erschwert. Wenn du mit OpenMeetings beispielsweise gerade die Desktopansicht eines Teilnehmers betrachtest, verschwindet die Funktion, das Bild zu minimieren, in deiner Ansicht. Details, die das Nutzererlebnis etwas trüben.

Fazit: OpenMeetings ist eine gute Einstiegssoftware für Menschen, die nicht in ein solches Tool investieren möchten oder es nur gelegentlich nutzen.

Skype

Eines der bekanntesten Tools für virtuelle Klassenräume ist Skype. Aber auch eines, das vergleichsweise wenige Funktionen besitzt. Das in der Basisversion kostenlose Tool wird von Privat- und Geschäftsleuten überwiegend zur reinen Videotelefonie genutzt. Vorteilhaft bei Skype ist seine große Bekanntheit. Viele Meetingteilnehmer, Kunden und Geschäftspartner werden die Software bereits kennen und nutzen; die Einstiegshürden sind dadurch gering. Allerdings stößt Skype in Bezug auf die Anzahl der Teilnehmer und die Funktionen schnell an seine Grenzen. Sind mehr als eine Handvoll Teilnehmer anwesend, kommt es rasch zu Verbindungsproblemen, „Tonwacklern“ etc.

Fazit: Skype ist ein gutes Tool für den Austausch in kleinen Teams, die mit den wichtigsten Grundfunktionen auskommen, aber nur bedingt für größere Online-Meetings geeignet.

Zoom

Das Unternehmen hinter der Videosoftware Zoom verzeichnete 2020 ein enormes Wachstum. In der Basisversion ist Zoom kostenlos. Bei Gruppenkonferenzen ist die Gesprächsdauer pro Sitzung dann allerdings auf 40 Minuten begrenzt. Zwei Personen können beliebig lange miteinander sprechen. Die Bezahlversion ermöglicht Gruppenmeetings ohne zeitliche Beschränkungen oder auch Webinare; es gibt die Möglichkeit, den Screen zu teilen, Teilnehmer in sogenannten Breakout-Rooms in Kleingruppen zusammenzubringen und die Meetings aufzuzeichnen. Zooms Vorteile liegen in der intuitiven Bedienbarkeit und dem guten Funktionsumfang. Jedoch gab es immer wieder kontroverse Diskussionen darüber, wie datenschutzkonform die Nutzung eines virtuellen Klassenraums von Zoom ist.

Fazit: Zoom ist der Allrounder für virtuelle Klassenräume, der für die virtuelle Arbeit in Teams gut geeignet ist. Leider ist das Thema Datenschutz bis heute ein umstrittenes und nicht einwandfrei geklärtes.

Virtuelle Klassenräume richtig nutzen

Du kennst nun sechs der bekanntesten und leistungsfähigsten Tools für virtuelle Klassenräume, um deine Veranstaltungen oder Meetings online organisieren zu können.

Mindestens genauso wichtig wie die Auswahl der richtigen Software oder webbasierten Lösung ist aber deine Vorbereitung als Moderator einer solchen Veranstaltung. Lies gerne in unserem weiterführenden Artikel zur Präsentationsvorbereitung, wie du dich schnell und effizient auf einen Vortrag vorbereiten kannst – damit deine Veranstaltung sowohl technisch als auch inhaltlich ein voller Erfolg wird.

„Was meint der Programmierer mit semantischem HTML?“, fragt sich vielleicht der SEO-Experte. „Was interessiert den SEO-Kollegen, ob ich die Daten auf der Website im Backend strukturiere?“, wundert sich der Webentwickler. „Warum soll ich dem Content Manager Meta-Angaben für den Blogbeitrag liefern?“, fragt sich der Texter. Doch dies sind genau die Fragen, die letztlich zu mehr SEO-Erfolg und damit zu steigendem Traffic auf der Website führen. Es lohnt sich also, einen näheren Blick darauf zu werfen, um zu verstehen, wie dieses Dreamteam höhere Klickraten für die eigenen Ergebnisseiten in der organischen Suche erzielen kann.
Daniel Elischer (Webentwickler), Maren Kräft (Online-Redakteurin) und Samanta Piskor (Dozentin für E-Commerce und Suchmaschinenmarketing)

 

Mehr SEO-Erfolg dank Rich Snippets

Für mehr SEO-Erfolg brauchen wir nicht nur gute Rankings – Top-10-Rankings. Immer wichtiger wird auch eine aufmerksamkeitsstarke Darstellung unserer Website in den organischen Suchergebnissen. Dies gelingt mit den sogenannten Rich Snippets, die die organische Click Through Rate („CTR“) immens steigern können. Rich bzw. Featured Snippets sind zudem ein gutes Beispiel dafür, wie Suchmaschinen strukturierte Daten interpretieren und in den SERPs („Search Engine Result Pages“) darstellen.

Was ist ein Rich Snippet?

Ein Snippet ist ein „Textschnipsel“ von der Website, der zu einem bestimmten Suchbegriff in den Suchergebnissen angezeigt wird. Das normale Snippet besteht nur aus Titel, Beschreibung und der URL.  Bei einem Rich Snippet werden neben einem kleinen Text weitere relevante Informationen wie Sterne-Bewertungen, ein Bild, Produkte oder nützliche Links dargestellt. Sie erscheinen meist ganz oben, auf den ersten Positionen der SERPs. Manchmal auch direkt auf der rechten Seite neben den Google-Anzeigen.

 

Beispiel Rich Snippet SERPS

 

Das Zusammenspiel von Technik, Anwendung und Redaktion

Natürlich sind und bleiben User und Content der King für Websitebetreiber und SEO-Experten. Das heißt, um überhaupt auf die erste Seite der organischen Suche zu kommen, brauchen wir relevanten Content und eine technisch saubere und userfreundliche Website. Hier müssen Webentwickler, SEO-Experten, Content Manager und Online-Redakteure eng zusammenarbeiten. Dies gilt besonders für Rich Snippets, die durch Technik entstehen, aber Inhalte wiedergeben. So kommt es bei den Featured Snippets gleichermaßen auf das technische Verständnis, die praktische Anwendung im Content Management System („CMS“) sowie auf die Texte, Bilder und weitere relevante Inhaltselemente an.

Spätestens seit dem Hummingbird-Update von Google wurde es für Websites zunehmend wichtiger, strukturierte Daten zu liefern. Denn dadurch machen sie es den Suchmaschinen leichter, aus den unzähligen im Netz existierenden Informationen die inhaltlich passenden auszuwählen und geeignete Suchergebnisse zu liefern.

Doch was ist das inhaltlich passende Suchergebnis zu einer Suchanfrage? Hier kommen wir in den Bereich Semantik.

 

 Was ist Semantik und die semantische Suche?

Semantik meint die Bedeutungslehre von Symbolen und Begriffen. Ein Begriff kann je nach Kontext völlig unterschiedliche Bedeutungen haben. Nehmen wir das simple Beispiel „Puppe“: Wie Sie sich vorstellen können, hat der Begriff für eine Mutter, die ein Geburtstagsgeschenk für ihre fünfjährige Tochter sucht, eine andere Bedeutung als für einen Biologen, der ein Forschungsprojekt über Raupen durchführt. Und genau wegen dieser unzähligen denkbaren Kontexte, in denen die Suchintention des Users stehen kann, hat Google in den letzten Jahren große Anstrengungen darin unternommen, den Suchalgorithmus auf die semantische Suche auszurichten. Schließlich will Google seinen Usern die relevantesten Suchergebnisse liefern und daher verstehen, was die genaue Suchintention des Users ist. Doch wie kommt hier nun die Technik ins Spiel?

 

Semantisches HTML seit HTML 5

HTML Skript am Laptop

Die Einführung von HTML 5 im Jahr 2015 stellte im Hinblick auf die semantische Suche eine wahre Revolution in der Webprogrammierung dar. Mit Hilfe semantischer Auszeichnungen – auch Tags genannt – ist es seitdem möglich, Daten einer Seite so zu strukturieren, dass der Content in einen für die Suchmaschinen gut lesbaren, sinnvollen Zusammenhang gebracht werden kann. Verwenden Sie für Ihre Seite HTML-Tags wie <article>, <nav>, <header>, <footer> und <strong>, ersparen Sie den Suchmaschinen einen enormen Crawling-Aufwand und ermöglichen ein besseres Auslesen Ihrer Seite. Eine Rich-Snippet-Darstellung in den SERPs ist dann wahrscheinlicher. Und umso eher können Sie sich folglich über höhere Klickraten und damit mehr Website-Nutzer freuen.

 

Wie funktionieren semantische Tags?

Ein gutes Beispiel, um zu verdeutlichen, wie Semantic Tags aus HTML 5 im Unterschied zu den Display Tags der alten HTML-Generation funktionieren, ist der Vergleich zwischen “bold” und “strong”.

<bold> vs. <strong>

Während <bold>Der Hund</bold> den Text lediglich grafisch fett darstellt, legt <strong>Der Hund</strong> fest, dass der Hund im Kontext des gesamten Texts (also im beschriebenen Geschehen) eine inhaltlich wichtige Rolle spielt. Es ist kein Zufall, dass der Browser standardmäßig auch den Text zwischen <strong> fett darstellt. So wird inhaltlich Wichtiges gemeinhin grafisch hervorgehoben und vom übrigen Text abgesetzt.

Ziel der semantischen Tags ist es, den Browser, den Screenreader und die Suchmaschinen wissen zu lassen, um welche Art von Inhalt es sich handelt.

Tipp: Halten Sie sich stets vor Augen, dass grafische Darstellungen immer eine Angelegenheit für Cascading Style Sheeds (CSS) sind und nicht für HTML. Der Versuchung, Text in <strong>-Tags zu wickeln, um diesen fett darzustellen, sollten Sie widerstehen.

 

Das Article-Element

Eine weitere für Blogbetreiber interessante HTML-Auszeichnung ist das Article-Element: Ein Article-Tag stellt einen unabhängigen Inhalt dar, der auch in einem komplett anderen Kontext Sinn ergeben würde. Stellen Sie sich vor, Sie lesen einen Artikel auf der Homepage des Magazins A. Da der Artikel in sich abgeschlossen und konsistent ist, könnte man ihn auch auf der Website eines beliebigen anderen Magazins B darstellen. Der Code lautet wie folgt:

<article>

<h1>Was macht eigentlich karriere tutor?</h1>

<p>Es hat die Aufgabe, Menschen gemäß ihren individuellen Talenten zu fördern und zum Erfolg zu verhelfen.</p>

</article>

 

Das Header-Element

Im nächsten Schritt schauen wir uns noch das Header-Element an. Der Inhalt zwischen Header-Tags führt den User in den Folgeinhalt ein. Häufig finden sich im Header Nav-Elemente wieder, welche wiederum die Seitennavigation beinhalten, aber häufig auch Überschriften und Danksagungen. Aufmerksamen Lesern wird aufgefallen sein, dass das Article-Element in sich geschlossenen Inhalt repräsentiert und demgemäß auch Header-Tags beinhalten darf. Das heißt wiederum, dass man auf einer Seite häufig auch mehr als einen Header finden kann.

 

<article>

<header>

<h1>Was tut karriere tutor?</h1>

<p>Die Mission:</p>

</header>

<p>Es hat die Aufgabe, Menschen gemäß ihren individuellen Talenten zu fördern und zum Erfolg zu verhelfen</p>

</article>

Auf diese Weise kann man die Einbettung von Blog-Content in HTML-Tags fortführen, bis hin zu den Meta-Angaben Title und Description oder auch zu den für die Rich-Snippets-Darstellung relevanten, strukturierten Daten. Beachten Sie, dass die hier exemplarisch angeführten Codes und Elemente keine erschöpfende Liste darstellen. Vielmehr ging es darum, Ihnen die Grundprinzipien des semantischen Webs zu vermitteln und Ihnen den Weg in den <strong>sinnvollen Umgang mit HTML</strong> zu ebnen.

 

SEO-Erfolg verlangt Perspektivenwechsel und interdisziplinäre Zusammenarbeit

Die gute Nachricht für SEO-Experten wie für Online-Redakteure ist, dass man keine Entwicklerkenntnisse benötigt, um Google strukturierte Daten zu liefern. Gängige Content Management Systeme wie WordPress und dafür entwickelte Plug-ins wie Yoast und Schema.org übersetzen die eingegebenen Inhalte automatisch in strukturierte Daten. Jedoch ist es durchaus hilfreich, wenn Sie als SEO- oder Content Manager ein bisschen „Techie“-Hintergrundwissen im Umgang mit strukturierten Daten abrufen können.

Semantisches HTML bestimmt die Zukunft des Internets, und Suchmaschinenbetreiber wie Google streben zu Recht danach, inhaltlich relevanten Content auszufiltern und auf den vordersten Rängen der Suchergebnislisten anzuzeigen. Als Web Developer sollten Sie sich also die Zeit nehmen, sich mit dem neuen HTML-5.0-Element auseinanderzusetzen und in den Programmieralltag einzubauen.

Egal ob Sie als SEO-Manager, Texter oder Entwickler an Ihrer Website arbeiten, schauen Sie doch gleich mal in den Quelltext, ob Sie die semantischen HTML-Tags wiederfinden, die wir Ihnen hier vorgestellt haben.

Bislang galt das Thema „Mobile first“ als das entscheidende, um gute organische Suchergebnisse in Google zu erreichen. Doch mit dem Jahr 2020 steht noch ein neuer Trend im Bereich der Suchmaschinenoptimierung in den Startlöchern. Und der heißt „User first“. Der Grund: Die KI von Google – besser bekannt als Rankbrain – wird immer besser darin, User-Verhalten zu simulieren. Daher müssen wir uns künftig vor allem die Frage stellen: Was wollen User wirklich auf unserer Seite vorfinden? Welche Fragen wollen sie zu dem jeweiligen Thema beantwortet wissen?

 

Den Gap zum Thema schließen

Die User und ihre Erwartungen zu verstehen, wird künftig den Erfolg in punkto Sichtbarkeit ausmachen.

Deshalb lohnt sich ein genauer Blick hinter die Kulissen (z.B. per Google Suggest, Sistrix, Ryte, answerthepublic etc.):

Das alles ist potenzielles Futter für weitere Website-Beiträge oder ggf. sogar für ganze Themenblöcke.

Hierfür eignet sich wunderbar das Themencluster-Modell, in dem Sie alle potenziellen Themen gruppieren und diese miteinander verlinken. So haben Sie gleich mehrere Artikel, vielleicht sogar eine neue Rubrik oder Unterrubrik und genug Content-Ideen für einen längeren Zeitraum.

User wollen nicht immer dasselbe lesen. Sie sind auch immer häufiger bestens über ein Thema informiert, da sie viele verschiedene Quellen für ihre Recherche nutzen Demnach ist es Ihr Vorteil, wenn Sie die noch offenen Fragen auf Ihrer Website klären können. Dazu müssen Sie nicht immer neue Beiträge schreiben oder neue Inhalte erstellen. Es reicht vollkommen aus, wenn man bestehende Inhalte optimiert und ergänzt.

Viel wichtiger ist es nämlich, dass Sie einzigartigen, mehrwertigen Content produzieren. Der aber dazu auch noch auf die Zielgruppe abgestimmt ist. Haben Sie immer im Hinterkopf, dass nicht jede Zielgruppe alle Fachbegriffe oder englischen Begriffe versteht. Sind Ihre Beiträge damit gespickt, kann das dazu führen, dass die User unzufrieden sind und Ihre Seite schnell wieder verlassen. Versuchen Sie in diesem Fall eine Mischung zu finden aus neuem, erweitertem Inhalt und einfachen Erklärungen der Begrifflichkeiten, etwa so, wie Sie es Kindern erklären würden.

 

User Experience als wichtiger Teil des Contents

Doch nicht nur der Inhalt des Textes ist von Bedeutung, sondern auch, wie man diesen präsentiert. Will man die Seite auflockern und eine höhere Verweildauer erzielen, sollte man z. B. auf die folgenden Stilmittel zurückgreifen:

Ebenso sollte man nach wie vor klassische Bilder und Videos verwenden. Auch eigenentwickelte Karikaturen und Grafiken können hier zum Einsatz kommen, wenn man nicht das passende Bild zur Hand hat.

 

Mobile first: Wie wirkt meine Seite auf mobilen Geräten?

Mobile first ist trotz des neuen Trends natürlich auch weiterhin ein wichtiges Thema. Auch hier lohnt sich ein genauer Blick. Viele SEO-Verantwortliche fühlen sich beruhigt, wenn in der Google Search Console keine Fehlermeldung bei „Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten“ erscheint. Schauen Sie hier aber auch in die Search Console und sehen Sie sich an, was Google so alles überprüft. Dann merken Sie schnell, dass bei diesem Kriterium nur die Basics – wie Schriftgröße und der Abstand von Buttons – einfließen. Die Search Console beurteilt nicht, ob die Seite insgesamt userfreundlich für das Mobilgerät gestaltet ist.

Viele User besuchen Ihre Seite mit dem Smartphone. Also konzipieren Sie Ihre Seiten und Beiträge auch weiterhin so, dass diese mobil gut lesbar sind. Verwenden Sie nicht zu lange Überschriften. Prüfen Sie, dass die Umbrüche und Abstände passen, und vor allem: Achten Sie darauf, dass die Seitenladezeit nicht zu hoch ist.

 

Strukturierte Daten will jeder. Aber was bedeutet das genau?

Haben Sie schon bemerkt, dass in den Google-Suchergebnissen mittlerweile nicht nur Text angezeigt wird, sondern erweiterte Anzeigen aus unseren organischen Ergebnissen?

Diese sogenannten Rich Snippets werden mit erweitertem Text, Bild oder Video untermalt. Das springt dem Leser schneller ins Auge als ein reiner Text. Google hat nach wie vor die Entscheidungshoheit, welche Seiten in den Rich Snippets angezeigt werden. Damit Ihre Seiten als Rich Snippets erscheinen, müssen Sie Google strukturierte Daten liefern. Das geht über den HTML-Code oder am einfachsten per Plugin wie dem Schema.org-Plugin für WordPress. Ohne dass wir uns an dieser Stelle tiefer mit der Website-Technik beschäftigen, geht es im Prinzip darum, unsere Seite besser zu strukturieren. Das heißt konkret:

Produzieren Sie keine Text- oder Bildwüsten, sondern schauen Sie genau hin, welche Suchintention Ihr User hat, und gehen Sie darauf ein. Stellen Ihre User eher Fragen, sollten Sie auch Fragen in die Zwischenüberschriften integrieren. Wollen Ihre User eher Zahlen, Daten und Fakten, sollten Sie ihnen diese liefern – gerne in Form von Tabellen oder Schaubildern. Schauen Sie auch nach, was Ihre Konkurrenz macht, und machen Sie es besser.

 

Und was hat es mit dem BERT-Update auf sich?

SEO Trends 2020

Nach dem BERT-Update gab es – wie bei jedem großen Google-Update – einen Aufschrei. Für SEO-Verantwortliche, die sich bislang schon an die Regeln gehalten haben, ändert sich nicht viel. Denn das Update hat lediglich zur Folge, dass Google noch schlauer wird und die User noch besser versteht.

So erkennt Google jetzt zum Beispiel auch Negationen und kann direkt darauf eingehen. Zum Beispiel: Was ist KEIN SEO Kriterium? Diese Frage konnte bislang nicht beantwortet werden, sondern es wurden positive Ergebnisse – sprich SEO-Kriterien – angezeigt. Jetzt kann Google die negative Frageform auch beantworten.

Seiten mit minderwertigem Content und ohne klare Strukturen verlieren weiter an Platzierungen. Denn der User steht nun noch mehr im Fokus und der Google-Algorithmus registriert, ob man nur Impulse für die Suchmaschine sendet oder tatsächlich den User versteht. Haben Sie Ihre Seite sauber aufgebaut, hat sie organisches Wachstum zu verzeichnen. Setzen Sie auf mehrwertigen Content und Backlink-Aufbau, haben Sie im Prinzip durch das Update nichts zu befürchten. Eher im Gegenteil, dann haben sie gut vorgesorgt für ein nachhaltiges organisches Wachstum.

 

Sprachsuche mag wichtiger werden, aber nicht für SEO

Viele SEO-Verantwortliche hatten nach dem BERT-Update das Gefühl, dass sie jetzt sofort auf das Thema Sprachsuche aufspringen müssten. Was bedeutet aber eigentlich Sprachsuche?

Bei der Sprachsuche gibt der User per Mikrofon mündlich eine Frage ein und möchte darauf eine Antwort finden. Jedoch versuchen wir das ja ohnehin im Bereich SEO: die Fragen der User zu beantworten. Ebenso gibt es nach wie vor noch keine validen Statistiken darüber, wie viele User in Deutschland sich tatsächlich der Sprachsuche bedienen. Aber vor allem ist zu bedenken, dass Amazons „Alexa“ nicht mit der Google Voice Search zu vergleichen ist, mit der wir uns im SEO bei den Suchanfragen beschäftigen. Das sind zwei Paar Schuhe.

Bei der Sprachsuche per intelligentem Lautsprecher – wie „Alexa“ – wird der Google-Algorithmus im Sinne von SEO nicht bedient. Das heißt, diese Suchanfragen werden nicht in der Google Search Console vermerkt. Stattdessen wird bei Alexa auf Amazons Datenbank zugegriffen. Zur Veranschaulichung: Bei der Frage „Was ist Suchmaschinenmarketing?“ bekäme man von Alexa z. B. fünf Buchempfehlungen zum Suchmaschinenmarketing als Antwort. Bei der Google Voice Search hingegen die relevantesten Suchergebnisse, sprich Definitionen von Suchmaschinenmarketing. Insofern wird deutlich, dass die Sprachsuche die Suchmaschinenoptimierung nicht verändert, solange sie nicht zunehmend statt der Suchmaschinensuche verwendet wird.

 

Der Einsatz von Emoticons kann die Klickrate erhöhen

Wirklich neu ist die Möglichkeit, Emoticons in den Meta-Angaben einzusetzen. Sie haben mittlerweile die Möglichkeit, Emoticons, besser bekannt als Smileys, in den Title und die Meta Description einzugeben, so wie Sie es auch aus Facebook oder WhatsApp kennen. Tatsächlich machen das noch nicht viele, sodass Sie das momentan noch nutzen können, um aufzufallen. Aber auch hier sollten Sie die Entwicklung im Blick behalten: Denn setzen alle auf einmal auf Emoticons, fällt man eventuell wieder mehr auf, wenn man sie nicht einsetzt.

 

Das Rad wird nicht neu erfunden

Wie Sie lesen konnten, wird auch 2020 das Rad nicht neu erfunden. Die Devise heißt nach wie vor: sauber bleiben und sauber arbeiten.

Womit man nicht mehr weit kommen wird, sind schnell produzierte Seiten, die hauptsächlich Rankings erschleichen sollen und bei denen der User eben nicht an erster Stelle steht.

Deshalb: Analysieren Sie Ihre User, sie verraten Ihnen, wie Sie vorgehen sollen. Sollten Sie einige Verbesserungspotenziale für sich erkannt haben, die Sie aber nicht alle gleichzeitig umsetzen können, hilft es, Prioritäten zu setzen und zu schauen, was Ihnen am wichtigsten ist: In der Suchmaschinenoptimierung fangen Sie am besten erst einmal mit der Technik an, und wenn die passt, geht es an die Content-Optimierung. Danach folgen dann der Backlink-Aufbau, die Erhöhung der Social Signals etc. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

 

Der 25. Mai 2018 war DER Termin für E-Mail- und Online Marketing Manager. Werbemaßnahmen, Datenschutzerklärung und Dienstleisterverträge mussten im Hinblick auf die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) überarbeitet, wenn nicht sogar neu aufgesetzt werden. Aber immer noch tauchen viele Fragen zum Thema Datenschutz auf und es kursieren Spekulationen rund um die neue E-Privacy-Verordnung der EU. Welche Auswirkungen der Datenschutz auf die Nutzeranalyse mit Google Analytics hat und wo die Reise noch hingeht, erklärt Ihnen Samanta Piskor, Dozentin für Google Analytics, Suchmaschinenmarketing und E-Commerce bei karriere tutor®.

Auswirkungen der DSGVO auf die Analyse von Nutzerdaten mit Webanalyse-Tools

Die DSGVO brachte viele Unklarheiten und Unsicherheiten im Bereich Datenschutz im Online Marketing. Das merke ich vor allem in meinen Kursen zu Google Analytics, Suchmaschinenmarketing und E-Commerce. Häufig stellen mir meine Teilnehmer Fragen wie:

Ich versuche ihnen dann die rechtlichen Rahmenbedingungen mit möglichst einfachen Worten zu erklären, ohne eine Rechtsberatung durchzuführen: Nutzerdaten wie Geschlecht, Alter und Interessen können zum Beispiel nicht mehr ohne Weiteres gemessen werden, da es sich hierbei um personenbezogene Daten handelt. Das heißt, die Nutzer müssen über die Messung und Speicherung dieser personenbezogenen Daten aufgeklärt werden, verbunden mit der Möglichkeit, das Tracking durch Cookies abzulehnen. Hierfür muss die Datenschutzerklärung des Unternehmens entsprechend angepasst werden.

Voraussetzungen für den datenschutzkonformen Gebrauch von Google Analytics

Wichtig ist, dass Sie Google Analytics datenschutzkonform in die Webseite integrieren. Doch wie machen Sie das?

  1. Vertrag mit Google abschließen

In der Verwaltung von Google Analytics finden Sie in den Kontoeinstellungen unter Zusatz zur Datenverarbeitung einen Vertrag zur Datenverarbeitung. Diesem sollten Sie zustimmen und in den Details den Datenschutzbeauftragten Ihres Unternehmens eintragen.

  1. Zeitraum für die Datenaufbewahrung auswählen

Wählen Sie in der Verwaltung von Google Analytics unter Verwaltung à Tracking-Informationen à Datenaufbewahrung einen Zeitraum für die Datenaufbewahrung aus.

google analytics datenaufbewahrung

Standardmäßig sind von Google hier 26 Monate voreingestellt. Um sicherzugehen, dass der gewählte Zeitraum den Datenschutzrichtlinien der DSGVO genügt, lassen Sie sich hierzu am besten von einem Juristen beraten.

 

  1. Anonymisierung der IP-Adressen

Auch bei der IP-Adresse des Nutzers handelt es sich laut DSGVO um eine personenbezogene Information. Daher müssen Webseitenbetreiber darauf achten, dass sie die IP-Adressen der Nutzer anonymisieren. Dazu gehen Sie wie folgt vor:

Unter Tracking-Informationen erhalten Sie den Google-Analytics-Code. Dieser muss um folgenden Punkt ergänzt werden – und zwar am Ende, bevor das </skript> geschlossen wird:

ga(’set‘ ‚anonymizeIp‘, true);

Alternativ kann man in den Einstellungen vom Google-Analytics-Plugin für Content-Management-Systeme wie WordPress „IP-Adresse anonymisieren“ auswählen bzw. „Enable support for IP Anonymization“.

  1. User über den Einsatz von Cookies und Webanalyse-Tools informieren

Wenn Sie auf Ihrer Webseite Cookies zum Zwecke der Nutzer-Analyse setzen, müssen Sie die Besucher darauf aufmerksam machen und einen Hinweis auf die Verwendung von Google Analytics in Ihre Datenschutzerklärung aufnehmen. Außerdem müssen Sie den Usern die Möglichkeit bieten, das Tracking abzuschalten. Google bietet hierfür zwei Optionen:

 

  1. Einsatz der User-ID-Funktion muss ausdrücklich genehmigt werden

Wenn Sie die User-ID-Funktion nutzen, ordnet Google Analytics jedem Nutzer eine permanente ID zu und verknüpft diese dann mit den über mehrere Sitzungen gesammelten Daten zu Interaktionen, die er über ein oder mehrere Geräte getätigt hat. Hierbei handelt es sich um personenbezogene Daten, die nicht zwangsläufig erhoben werden müssen. Daher ist es sehr wichtig, den Webseitenbesucher auf die Nutzung der User-ID ausdrücklich hinzuweisen. Außerdem muss sie von der entsprechenden Person genehmigt werden. Richten Sie hierfür eine Opt-in-Option beim Aufrufen Ihrer Webseite ein.

Trend zur genaueren, geräteübergreifenden Zielgruppenanalyse

Die gute Nachricht vorweg: Online Marketer können also auch in Zeiten der Datenschutzgrundverordnung ihre Webseitenbesucher noch sehr genau analysieren. Jedoch müssen Sie gerade auch die neuen Google Analytics Features zuvor rechtlich prüfen und dann sicherstellen, dass Sie die Besucher über Ihre Analysetätigkeiten klar und deutlich informieren und ihnen die Möglichkeit geben, dies zu verweigern.

Der Trend bei Google Analytics geht zur genaueren Zielgruppenanalyse, die geräteübergreifend stattfindet. Hierfür finden Sie einige neue Features, die teils noch in der Beta-Version und somit noch in der Lernphase sind. Probieren Sie sie aus, aber seien Sie kritisch bei der Datenanalyse. Zum Beispiel:

Zeigt den Umsatz pro Nutzer innerhalb von 90 Tagen nach der Akquisition auf und damit, wie wertvoll ein Besucher für das Unternehmen ist. So sieht man z. B., wie erfolgreich welche Marketingmaßnahme war und wie viele User hier eine Transaktion durchgeführt haben.

Was zuvor nur über eine manuelle Einrichtung ging, ist nun bei Google Analytics voreingestellt: Kohorten können nun schneller und einfacher analysiert werden. Kohorten sind Nutzer mit einer gemeinsamen Eigenschaft, wie dem Zeitpunkt des Besuchs, die sich dadurch von anderen Nutzergruppen unterscheiden. In Google Analytics sieht das so aus:

google analytics kohortenanalyse

Mit der geräteübergreifenden Analyse erfahren Sie, über welches Gerät Ihre neuen Nutzer kamen oder auch wie viele Besucher sowohl ein Desktop als auch ein Mobiltelefon nutzten, um sich Ihre Seite anzusehen. So können Sie direkt das Zusammenspiel aus mobilen und Desktop-Geräten auswerten. Eben hierin liegt der aktuelle Trend: die User noch gezielter über alle Geräte hinweg zu analysieren.

Geraeteueberschneidung

Mein Tipp: Lassen Sie Ihre Datenschutzerklärung auf Ihrer Webseite von einem Juristen auf Herz und Nieren prüfen. Wenn Sie neue Analyse-Tools oder Features nutzen, vergessen Sie nicht, diese Information in der Datenschutzbestimmung zu ergänzen.

E-Privacy-Verordnung – Was erwartet uns noch?

Beim Thema Datenschutz fragen mich die Teilnehmer insbesondere in meinem Vertiefungskurs zu Google Analytics immer öfter auch nach der E-Privacy-Verordnung:

Vor 2022 ist mit der E-Privacy-Verordnung (ePV) der EU vermutlich nicht zu rechnen. Bisher liegt nur ein Entwurf der EU-Ratspräsidentschaft vor, und Verhandlungen unter den Mitgliedstaaten sind bis Ende 2019 vorgesehen. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) gibt einen guten graphischen Überblick über das komplexe europäische Gesetzgebungsverfahren zur ePV.

Da der Entwurf jedoch erhebliche Einschränkungen in der Verwendung von Cookies vorsieht, sollten sich Online Marketing Manager bereits jetzt Gedanken über praktikable Lösungen machen. Nach aktuellem Stand müsste der Nutzer künftig vorab dem Cookie-Setzen aktiv zustimmen, etwa durch generelle Browser-Voreinstellungen. Ansonsten dürfen nur Cookies verwendet werden, die keine personenbezogenen Daten tracken. Hierzu zählt etwa die Anzahl der Webseitenbesucher. Kalkulieren Sie dabei ein, dass eine große Anzahl an Internetusern auf ihren Geräten keine Cookies zulassen werden.

Communitys, also eine Gruppe von Followern eines Unternehmens, galten lange Zeit als nice to have, aber nicht unbedingt nötig. Doch mittlerweile sind sie längst zum wichtigen Erfolgsfaktor von Unternehmen avanciert. Hol dir hier die drei besten Tipps für Aufbau von und Umgang mit deiner Community!

 

Tipp 1: Nimm Communitys ernst

Eine Community aufzubauen und zu pflegen ist heute kein nettes Service-Goodie für Kunden mehr, sondern eine echte Existenzsicherung. Wer das heute vernachlässigt, lässt sich folgende Vorteile von Communitys entgehen:

 

 

 

Tipp 2: Bau Communitys richtig auf

Eine aktive Followerschaft ist unfassbar wertvoll. Doch um diese aufzubauen, braucht es einen langen Atem. Besonders wichtig sind diese Punkte:

 

 

 

Tipp 3: Kümmere dich um deine Community

Wenn du viel Zeit und Arbeit investierst und eine gute Community aufgebaut hast, ist bereits ein großer Schritt getan. Doch Community-Management bedeutet dranzubleiben und die aufgebauten Follower im Blick zu behalten. Wichtig ist:

 

 

 

Es ist nie zu früh für eine Community

 

Es ist nie zu früh für eine Community

Es lohnt sich wirklich nachhaltig, Zeit und Arbeit in den Aufbau und die Pflege einer Community zu investieren. Ein zu früh gibt es dabei nicht und auch kleine Unternehmen und Selbstständige können sich zeitnah relevantes Wissen zum Community-Marketing aneignen und mit dem Aufbau beginnen. Denn kaum ein Instrument ist heute so mächtig wie das aktiver und mit dir interagierender Kunden und Interessenten. Wir wünschen dir viel Erfolg beim Aufbau deiner eigenen Community!

 

Wenn du mehr wissen möchtest, haben wir noch einen Bonus für dich!

Alexander Scheibner – Dozent bei karriere tutorAm 21. März findet der Livestream zum Thema Community Management mit Community-Experte Alexander Scheibner statt.

Sei dabei und hol dir seinen wichtigen Input oder stell ihm live deine Fragen.

 

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Unsere digitale Welt bietet Marketingabteilungen eine geradezu überbordende Fülle an möglichen Erhebungsformen von Zielgruppen- und Kundendaten. Einerseits sehr hilfreich, andererseits aber auch zunehmend chaotisch. Worauf es bei der Datenerhebung ankommt, welche Daten Unternehmen speichern sollten und wann es doch zu viel des Guten wird, erfährst du hier.

Datenerhebung im Marketing

Klar, es ist ziemlich nett, Leistungskennzahlen, sogenannte Key Performance Indicators (KPI), zu erheben und mehr über die Menschen zu erfahren, die sich für die eigene Dienstleistung oder Produkte interessieren. Schließlich ist genau diese Zielgruppe Dreh- und Angelpunkt aller Marketingaktivitäten. Je besser ich weiß, wie viele Menschen auf meiner Website sind, woher sie kommen, welche Artikel sie besonders gerne lesen und an welcher Stelle die Bounce Rate in die Höhe springt, umso besser kann ich meine Marketingprojekte an meine Zielgruppe anpassen. Je mehr Daten uns zur Verfügung stehen, umso besser sitzt der maßgeschneiderte Werbeanzug also, oder? Und die Produkte werden dadurch noch besser auf die Bedürfnisse zugeschnitten.

 

Umgang mit der Datenflut frisst Ressourcen

Ja, aber… Natürlich sind Kennzahlen aussagekräftig, trotzdem empfehle ich ein gesundes Maß an Datenerhebung im Marketing. Denn immer mehr Daten münden irgendwann in eine Datenflut und mit dieser umzugehen ist tricky. Genau genommen sogar ziemlich hart, denn irgendjemand im Unternehmen hat dann die Aufgabe, die Datenflut zu strukturieren und vor allem auch zu interpretieren. Das ist zeitaufwendig und frisst viele Ressourcen, die nicht unbedingt nötig wären, wenn man vor der Datenerhebung die richtigen Fragen stellt. Ich bin absolut für die Digitalisierung und die durch sie ermöglichte strategische Datenerhebung, empfehle im Umgang mit der Datenflut aber Klasse statt Masse. Denn wenn du die Flut in einen geschmeidigen Fluss umwandeln kannst, hast du davon deutlich mehr.

 

7 Tipps zum Umgang mit der Datenflut

 

5 Tipps für den Umgang mit der Datenflut

1. Von Big Data zu Smart Data

Big Data ist die Datenflut, das absolute Schlaraffenland, das aber am Ende einfach zu viel ist. Unternehmen generell und Marketingabteilungen im Besonderen tun daher gut daran, den Wandel von Big Data zu Smart Data zu schaffen. Smart Data basiert auf einer einfachen Formel:

Smart Data = Big Data + Nutzen + Semantik + Datenqualität + Sicherheit + Datenschutz

Es geht also darum, die richtigen und entscheidenden Daten zu nutzen und nicht wild drauf los alles zu analysieren, was deine Tools hergeben. Big Data ist quasi der Rohdiamant und Smart Data der geschliffene Brillant. Frage dich also, nicht nur in Erinnerung an die DSGVO, welche Daten du wirklich brauchst. Was willst du wissen und was ist überflüssig, selbst wenn du es aus technischer Sicht wissen könntest? Wenn du solche Impulse durchgehst, gelangst du zu smarten Daten, die dir deutlich einträglicher sein werden als der weitere ressourcenfressende Umgang mit der Datenflut der Big Data.

 

2. Struktur für Datenerhebung

Um die Datenerhebung zu strukturieren, brauchst du eine Orientierung. Wenn du beispielsweise weißt, dass Kunden aus der Region X dein Angebot Y besonders gut annehmen, könntest du daraus konkrete Marketingmaßnahmen ableiten, solltest aber vorher wissen, was du messen sollst. Eine solche Orientierung schaffst du, indem du dich an der Customer Journey deiner Interessenten orientierst und Berührungspunkt für Berührungspunkt durchgehst, was an welcher Stelle relevant ist und was nicht. Diese Form der Marketing Intelligence kannst du auch in speziellen Weiterbildungen erwerben, die dir praktische Tipps fürs Tracking, Strukturieren und Analysieren vermitteln.

 

3. Tools intelligent nutzen

Es gibt unzählige Tools für den Umgang mit der Datenflut, aber auch unzählig viele Fragezeichen, die dir diese ins Gesicht katapultieren können. Oder die Tools sind für deine Ziele viel zu überdimensioniert und werden dadurch unübersichtlich. Eine große Marketing-Cloud-Lösung ist nicht für jedes Unternehmen notwendig und sinnvoll. Zugleich existiert für jede einzelne Fragestellung des digitalen Marketings eine Vielzahl von Lösungen, von der Webseiten-Analyse bis hin zur Content-Personalisierung. Beschränke dich deshalb auf wenige zueinander passende Tools und stelle ihnen vor allem die richtigen Fragen. Denn jedes Tool ist am Ende nur so gut, wie der Nutzer, der es bedient. Und natürlich spielt hier auch immer der persönliche Geschmack mit rein.

 

4. Datenschutz beachten

Nicht nur im Sinne der Datenreduzierung im eigenen Interesse ist es wichtig, den Datenschutz ernstzunehmen. Denn wie ein Unternehmen mit den Daten seiner Kunden umgeht, ist ein entscheidender Einflussfaktor für das Vertrauen, das einem Unternehmen entgegengebracht wird. Wenn du einen hohen Datenschutz garantierst und dies auch transparent kommunizierst, zeigst du also nach außen hin, dass du keinen Unfug mit den Daten der Kunden anstellst. Setze hier den Nutzen der Kunden unbedingt in den Fokus, sie werden es dir mit einer höheren und langfristigeren Kundenbindung danken.

 

5. Kunde als Mensch visualisieren

Der Umgang mit der Datenflut birgt eine große Gefahr: Inmitten des Datenchaos‘ vergessen wir schnell, dass unsere Kunden nicht nur aus Daten und Zahlen bestehen, sondern echte Menschen sind. Vermeide es daher unbedingt, deine Zielgruppe zur Ansammlung gläserner Kunden zu machen, sondern bewahre dir den Blick auf dein persönliches Verständnis für den Kunden. Marketing hat nicht nur mit Zahlen zu tun, sondern ganz viel mit Empathie. Bringst du den Menschen diese entgegen und entwickelst daraus Angebote, die die echten Bedürfnisse abdecken, kaufen sie auch bei dir.

 

Messen um des Ziels willen

Das wichtigste Fazit ist, dass du das Ziel nicht aus den Augen verlierst und um dieses Ziels willen misst. Viele Unternehmen messen um des Messens willen und katapultieren sich damit direkt aus der Datenflut ins Datenchaos. Abwägen, was die eigenen Ziele sind, den Kunden dabei nicht vergessen und aus den Leistungskennzahlen die für dich relevanten herausfiltern; das sind zentrale Schritte, die dich zu einem entspannteren Umgang in puncto Datenanalyse und zu deutlich akzentuierteren Marketingmaßnahmen führen werden.

Auf der CMCx stellte Mirko Lange sein Konzept für ein besonders leistungsstarkes Content Tool vor. Was das von ihm entwickelte Scrompler kann und worauf es beim strategischen Content Marketing überhaupt ankommt, erklären wir dir in diesem Artikel.

Verschiedene Arten der Contentplanung

Wenn du Content, also deine Inhalte, planst, gibt es hierfür verschiedene Möglichkeiten. Mirko Lange unterscheidet die folgenden zwei Arten:

Beim instrumentellen Content Marketing entsteht ein ständiger Kreislauf. Aus einer kreativen Idee folgen einzelne Formaten oder Kampagnen, die einem kurzfristigen taktischen Ziel dienen, z. B. Follower generieren. Aus diesem Ziel geht wieder eine neue kreative Idee hervor usw.

Beim strategischen Content Marketing hingegen denkst du deutlich langfristiger und betrachtest nicht nur einzelne Formate, sondern mehrere Kommunikationskanäle. Es entsteht eher ein großes Gesamtbild, weil du deine Zielgruppe mit einer zentralen Story langfristig erreichen möchtest. Eines der großen Ziele des strategischen Content Marketings ist zum Top of Mind in deiner Branche zu werden, also zu dem Anbieter, den Menschen an erster Stelle nennen, wenn sie nach deiner Dienstleistung oder deinem Produkt befragt werden. Im Vergleich instrumentelles Content Marketing vs. strategisches Content Marketing geht es hier also nicht um ein kurzfristiges Ziel, sondern um den langfristige Expertenstatus sowie nachhaltiges Vertrauen und eine höhere Online- Sichtbarkeit.

Wie funktioniert strategisches Content Marketing?

Wie funktioniert strategisches Content Marketing?

Strategisches Content Marketing basiert auf SMART Goals und verfolgt eine Vision. Die Core Story bzw. Content Story und deine Zielgruppensegmente in Form von Personas bilden die Basis. Eine Story ist der USP (Alleinstellungsmerkmal) schlechthin – selbst wenn die Produkte oder Dienstleistungen nicht mehr zu differenzieren sind – wird Unternehmensausstrahlung (digitale Identität) zum emotionalen Sympathieträger. Menschen erkennen ihr Leben an und in Geschichten – genetisch bedingt und unbewusst. Erzeugt ein Unternehmen Emotionen, weckt es Mitgefühl und baut eine digitale Beziehung auf.

Aber durchlaufen wir zunächst gemeinsam die Stufen des strategischen Content Marketings:

1. Content: Du produzierst Inhalte für deine Kunden.

2. Reichweite: Nach der Contentproduktion wird dieser über mehrere Kanäle verteilt, um die Reichweite und Sichtbarkeit der eigenen Marke zu erhöhen.

3. Aufmerksamkeit: Die höhere Reichweite erzeugt eine höhere Aufmerksamkeit – Menschen bemerken deine Botschaft.

4. Engagement: Dein Content wird nicht nur wahrgenommen, sondern er löst Interaktionsbereitschaft aus. Deine Zielgruppe teilt deine Beiträge oder kommuniziert mit deinem Unternehmen. Bereits an dieser Stelle ist aus deinem Input (Content) und dem ersten Output (Reichweite und Aufmerksamkeit) der erste Outcome geworden.

5. Markenvertrauen: Da du kontinuierlich guten und relevanten Content lieferst, wächst das Vertrauen der Menschen in dein Angebot.

6. Top of Mind: Hier hast du dich bereits etabliert und als langfristig zuverlässiger und kompetenter Anbieter in deiner Branche gezeigt. Nun verbindet deine Zielgruppe dich und dein Unternehmen mit deinen Themen.

7. Markenpräferenz: An dieser Stelle steuerst du bereits genau auf dein Ziel zu, denn durch dein strategisches Content Marketing hast du in deiner Zielgruppe eine Markenpräferenz für dein Unternehmen ausgelöst. Sie bevorzugen dich, weil du kompetent, zuverlässig und sympathisch wirkst.

8. Unternehmenserfolg: Du hast das Ziel des strategischen Content Marketings erreicht und generierst durch deinen Content mehr Umsatz und mehr Gewinn.

Content Marketing – Contentplanung

Wie kontrolliere ich, ob mein Content Marketing erfolgreich ist?

Du siehst, dass strategisches Content Marketing verschiedene Ebenen hat. Um sicherzugehen, dass diese Wertschöpfungskette auch genau deine definierten Ziele erreicht, hast du verschiedene Möglichkeiten, die Wirksamkeit zu überprüfen. Hier liefert Mirko Lange einige Anhaltspunkte. Anhand der KPIs, also anhand ermittelter Messgrößen, die ins Verhältnis zu Zielen gesetzt werden, kannst du direkt nachverfolgen, ob dein Content gelesen wird, wie hoch die Zugriffszahl auf ihn ist, wie viele Backlinks du generieren konntest, wie viele Direktanfragen eingehen etc. Die Kunst besteht darin die richtigen KPIs für die einzelnen Content Assets festzulegen, um den Erfolg von Content Marketing permanent zu messen.

So wird dein Content Marketing erfolgreich

Strategisches Content Marketing bietet viele Möglichkeiten, dein Ziel möglichst gut zu realisieren. Mirko Lange unterscheidet hier zwischen den drei Säulen:

Diese tauchen in unterschiedlicher Gewichtung im Prozess des Content Marketings auf. Ist dein Ziel beispielsweise, die Bekanntheit deiner Marke zu erhöhen, wirst du vor allem auf Distribution setzen; geht es dir vorrangig darum, deine Reputation zu stärken, rückt die Substanz in den Vordergrund und wird im Content primär platziert. Je nach Ziel spielt eine der drei Säulen die Hauptrolle und wird verstärkt eingesetzt.

Reicht klassisches Marketing noch aus?

Reicht klassisches Marketing nicht mehr aus?

Strategisches Content Marketing ist die Evolution des klassischen Marketings. Denn herkömmliche Werbung funktioniert immer weniger und erreicht die oben genannten Ziele nicht mehr. Gerade als Online Marketing Manager/in wirst du wissen, dass Werbung digital ganz anders funktioniert als es jahrzehntelang im Printbereich der Fall war.

Wir brauchen laut Lange entlang des gesamten Conversion Funnels bzw. entlang der Customer Journey strategisches Content Marketing, um unsere Interessenten zu Kunden zu machen. Am Top of the Funnel (TOFU), zum Beispiel, wenn ein User auf deinen Eintrag in den Suchergebnissen (SERPs) klickt, schaffst du erste Ideen. Daraus generiert sich in der Wertschöpfungskette Awareness und schafft im Middle of the Funnel (MOFU), z.B. beim anschließenden Besuch deiner relevanten Landingpage, Vertrauen. Der User sieht, dass er hier bekommt, was er sucht und wertet dies positiv. Schließlich überzeugt ihn ein dort platzierter Conversionlink am Bottom of the Funnel (BOFU) zum Kauf. An der letzten Stelle sieht Mirko Lange den Support Content, der vor allem die Kundenzufriedenheit sicherstellen soll und langfristige Kundenbindung erzeugt. Wichtig ist laut Lange, dass alle Ebenen ineinander greifen und nicht losgelöst voneinander funktionieren können.

Wie koordiniere ich mein strategisches Content Marketing?

An dieser Stelle schließt sich der Kreis, denn wenn du verstehst, wie wichtig jede Säule deines strategischen Content Marketing ist, wirst du schnell zur Frage kommen, wie du das alles unter einen Hut bekommen kannst. Genau hierauf liefert ein Content-Tool, wie das anfangs erwähnte Scrompler von Lange selbst, die Antwort. Für Kleinunternehmer und Blogger ist dieses übrigens kostenlos erhältlich.

Wenn du ernsthaft Content Marketing im Team betreiben möchtest, kann dir ein durchdachtes Content-Tool enorm dabei helfen und dich entlasten. Und auch die Zusammenarbeit zwischen den am Content-Erstellungsprozess beteiligten Personen optimieren. Durch die implementierten Themen und Redaktionspläne auf der Basis einer Core Story und festgelegten Zielen haben alle ihm Team eine strategischen Layer. Jeder weiß, was zu tun ist und alle Griffe zahlen auf die Core Story ein.

Komm mit in die Welt des strategischen Content Marketings – durchdachte Inhalte wirken anziehend auf deine User, steigern die Sichtbarkeit, machen dich zum Experten und zahlen auf das Vertrauen in dein Unternehmen ein – ein guter Schritt für nachhaltige Rankings.

 

Wir kommunizieren alle. Immer. Aber im Grunde doch viel zu wenig. Warum gute Mitarbeiterkommunikation direkten Einfluss auf den Unternehmenserfolg hat und welche Fehler Führungskräfte dabei unbedingt vermeiden sollten, haben wir für Sie zusammengestellt. Nach diesem Artikel sind Sie ein ganzes Stück näher dran am Kommunikationsprofi.

 

Der immerwährende Problemfall Schweigen

Kommunikation ist Pflicht und Kür in einem und im beruflichen Umfeld absolut unabkömmlich. Vor allem Führungskräften mangelt es in diesem Bereich leider nach wie vor an Kompetenz. Sie geben unklare Anweisungen, sprechen viel und sagen dabei wenig oder schweigen sich sogar ganz aus und lassen ihre Mitarbeiter sprichwörtlich im Regen stehen. Oder sie kommunizieren nur einseitig gut, treten nach außen hin kompetent auf, kritisieren im Inneren des Unternehmens aber die eigene Mannschaft. Erinnern Sie sich an das Beispiel des Kapitäns im Artikel zum Wert guter Führungskräfte? Ohne ein klares Kommando seitens des Kapitäns wäre jede Mannschaft aufgeschmissen. So ist es nicht nur auf hoher See, sondern auch im Geschäft. Kommunikation ist Führungsaufgabe und zwar nach außen und nach innen – Schweigen die angezogene Handbremse, mit der die Firma einfach nicht vorankommt. Genau das zeigte das 27. LAB-Managerpanel bereits vor vier Jahren bei einer Befragung von Top-Führungskräften. Das Resultat war ernüchternd, zeigte sich die Mitarbeiterkommunikation doch als stark verbesserungswürdig. Deutliche Informationsweitergaben, klare Zuständigkeiten und ähnliche Dinge waren es, an denen es grundlegend mangelte. Und heute noch immer tut.

 

Mitarbeiterkommunikation als Triebfeder des Erfolgs

Bleiben wir einmal bei unserem Beispiel mit dem Kapitän, zeigt sich schnell, dass dieser mit seinen Leuten reden muss. Und das möglichst klar und deutlich, um zum Ergebnis zu kommen. Das ist im beruflichen Alltag wichtig, unabdingbar aber vor allem bei anstehenden Veränderungen. Will der Kapitän die Fahrtrichtung ändern, kommt er nicht umhin, dies seinen Matrosen zu sagen. Am Ende sollte ein klar nachvollziehbares Vorgehen stehen und die Akzeptanz dessen innerhalb der Besatzung. Noch besser wäre es, der Kapitän gibt die Richtung zwar vor, lässt seine Männer aber den folgerichtigen Schritt selbst herausfinden. Das ist Kommunikation, wie sie jede Führungskraft mitbringen sollte, denn dann wird sie zur Triebfeder des Unternehmenserfolgs. Change-Prozesse können Sie wesentlich besser auf den Weg bringen, wenn alle Beteiligten vorher involviert sind und Sie schlichtweg mit Ihnen darüber sprechen und gemeinsam an einer Lösungsstrategie arbeiten. Seien Sie mehr Coach und machen Sie Mut zur Eigeninitiative!

 

Gute Mitarbeiterkommunikation ist immer positiv und das ohne Einschränkungen. Und auch wirtschaftlich vielversprechend, denn in einem Umfeld mit klaren Vorgaben, eindeutigen Zuständigkeiten und vor allem einem gemeinsamen Ziel, bleiben Missverständnisse die Ausnahme. Gerade der letzte Punkt ist entscheidend: das gemeinsame Ziel. Gute Führungskräfte kommunizieren so, dass sie nicht als unnahbare Autorität, sondern als Kopf eines Teams wahrgenommen werden. Denn ein Mitarbeiter, der nicht nur informiert, sondern sogar involviert ist, zeigt in der Regel einen größeren Ansporn. Und dass dieser sich direkt auf den Unternehmenserfolg auswirken kann, ist heute kein Geheimnis mehr. Ein Mitarbeiter, der wahrnimmt, wie wichtig er für das Voranbringen eines Produktes oder einer Dienstleistung ist, wird sich für das Unternehmen und das gemeinsame Ziel einsetzen. Vorausgesetzt die Führungskraft hat vorab eine ordentliche Kommunikation geleistet.

 

Kanäle der Mitarbeiterkommunikation richtig nutzen

Der Klassiker unter den Kommunikationsmodellen, das Sender-Empfänger-Modell von Claude E. Shannon und Warren Weaver aus den 1940er-Jahren, sah Kommunikation so: Es gibt einen Sender und einen Empfänger, einer sendet die Nachricht, der andere empfängt sie. Das ist korrekt, aber aus heutiger Sicht nicht zu Ende gedacht. Nehmen wir modernere Ansätze wie das Kommunikationsmodell nach Watzlawick hinzu, wird schnell klar, dass Kommunikation wesentlich vielschichtiger ist. Watzlawick sagt, dass wir nicht nicht kommunizieren können. Genau das ist der entscheidende Punkt, auch in der Mitarbeiterkommunikation. Schweigen, Tonfall, Gestik – all das ist Kommunikation. Und nicht nur das direkte Vieraugengespräch, sondern auch Team-Meetings, Telefonkonferenzen und schriftliche Korrespondenz. Das Intranet eines Betriebs, das klassische Schwarze Brett, ein Newsletter oder die Mitarbeiterzeitung: Kommuniziert wird mittels verschiedener Kanäle. Je nach Anlass sollten Sie als Kopf der Abteilung oder des Unternehmens den richtigen Kanal wählen. Geht es um eine allgemeine Information für alle Mitarbeiter, eignen sich Intranet und Schwarzes Brett gut, geht es aber um wichtige Leitlinien für die Unternehmensstrategie, zeigt sich das persönliche Gespräch nach wie vor als angemessen und nötig. Gute Kommunikationsinstrumente einer Führungskraft sind hier regelmäßige Treffen innerhalb der Arbeitsgruppe und zumindest jährliche persönliche Mitarbeitergespräche. Suchen Sie als Kapitän den Dialog, bevor sich der Mangel eines solchen negativ auf das Betriebsklima auswirkt!

 

Wie gute Leitungen kommunizieren

Echte Führungspersönlichkeiten zeigen sich gleich zu Beginn an ihrer Kommunikation. Suchen Sie ein probates Mittel, eine gute von einer schlechten Leitung zu unterscheiden, reicht meist bereits die Betrachtung der gewählten Mitarbeiterkommunikation. Denn gute Leitungen, echte 10er-Typen also, kommunizieren auch gut. Nachvollziehbar, strukturiert und motivierend. Dies zeigt sich zum einen an der Rhetorik, denn ein 10er-Vorgesetzter spricht niemals negativ von Unternehmen und Mitarbeitern. Er macht also nicht Kollege A vor Kollege B schlecht, sondern holt beide ins Boot, um die optimale Arbeitsweise gemeinsam zu besprechen. Statt Problemen sieht er Herausforderungen, statt Schwierigkeiten, Aufgaben. Er gibt nicht vor, sondern entwickelt im Team Lösungsstrategien. Merken Sie den Unterschied? All diese vermeintlichen Kleinigkeiten innerhalb der Mitarbeiterkommunikation haben eine klare Auswirkung. Die Führungskraft zeigt sich als offen und jederzeit bereit zu kommunizieren – der Mitarbeiter fühlt sich an- und vor allem ernst genommen. Das gemeinsame Ziel steht fest und wird im besten Falle von allen Beteiligten getragen. Und das nur, weil die Kommunikation gut war. Neben der Rhetorik fließen auch ergänzende Faktoren in diesen Bereich ein: eine zugewandte Körperhaltung, eine freundliche Mimik mit Blickkontakt, den anderen ausreden lassen. All das schafft eine vertrauensvolle Basis und ist Grundlage erfolgreicher Kommunikation.

Der 10er-Typ

Der 10er-Typ

 

Nutzen Sie den branchenübergreifenden Erfolgsmotor

Ob Sie in Marketing, Vertrieb oder IT Führungsaufgaben übernehmen wollen, ist zunächst zweitrangig. Gute Kommunikation benötigen Sie in jeder Branche. Das wissen wir und gehen daher in unseren Weiterbildungen auch auf die richtige Kommunikation ein. Nutzen Sie diesen Vorteil für Ihren nächsten Karriereschritt!

 

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