Was ist am Arbeitsplatz zuhause unverzichtbar? Wie richte ich ihn ein, um mich den ganzen Tag lang wohlzufühlen und leistungsfähig zu sein? Wir werfen einen Blick auf die fünf wichtigsten Ausstattungskriterien eines perfekten Arbeitsplatzes.

Arbeitsplatz zuhause einrichten

Seit Beginn der Corona-Pandemie ist der Anteil der Menschen, die im Home-Office arbeiten können und das auch regelmäßig tun, von 39 % auf 61 % gestiegen. Ob Selbstständiger mit Büro in den eigenen vier Wänden, Angestellter am dauerhaften Remote-Arbeitsplatz oder nur übergangsweise im Home-Office: Der Trend zeigt klar, dass der eigene Arbeitsplatz zuhause an Bedeutung gewinnt. Doch damit du an diesem Arbeitsplatz daheim auch gesund, leistungsfähig und glücklich bleibst, braucht es gewisse Vorbereitungen. Die fünf wichtigsten erläutern wir im Folgenden.

Der richtige Raum für den Arbeitsplatz zuhause

Wenn du dich an die Arbeitsplatzgestaltung in den eigenen vier Wänden machst, beginnst du in der Regel mit der Frage nach dem richtigen Raum. Welcher Raum eignet sich am besten? Möglicherweise hast du ein separates Arbeitszimmer, das du umgestalten kannst; das ist wunderbar. Wenn du kein separates Zimmer zur Verfügung hast, um deinen Bildschirmarbeitsplatz einzurichten, gibt es gute Alternativen. Denn auch in einem anders genutzten Raum kannst du dir gut eine Arbeitsecke einrichten. Suche dir in deinem Zuhause ein Zimmer oder einen Raumbereich, der Folgendes ermöglicht:

Denk daran, dass du an deinem Arbeitsplatz zuhause in der Regel viele Stunden verbringst. Es ist völlig in Ordnung, deinen Heimarbeitsplatz in einer Raumecke einzurichten. Achte dann jedoch darauf, dass es sich nicht um den Durchgangsbereich der Wohnung handelt, in dem du permanent gestört werden könntest.

Die richtige Technik am Heimarbeitsplatz

Je nachdem, wie du von deinem Arbeitsplatz zuhause mit Kollegen oder Kunden kommunizierst, brauchst du eine unterschiedliche technische Ausstattung. Sorge dafür, dass alle notwendigen technischen Geräte einen festen Platz finden und du sie nicht ständig wieder wegräumen musst. Die meisten Arbeitsplätze zuhause benötigen:

Mehr zur technischen Ausstattung im Home-Office und zu den wichtigsten Tools findest du ergänzend in unserem Artikel zum Thema „Home-Office einrichten“.

Sicherheit im Home-Office

Angestellte, die im Büro vor Ort, also im Unternehmen selbst arbeiten, sind dort meist an vorher gründlich geprüften Arbeitsplätzen tätig. Jeder Arbeitgeber ist gesetzlich dazu verpflichtet, einen Arbeitsschutz für seine Mitarbeiter zu gewährleisten. Diese Verpflichtung endet auch dann nicht, wenn der Mitarbeiter ins Home-Office wechselt. Um sich davon zu überzeugen, dass der Arbeitsplatz im Home-Office sicher ist, kann der Arbeitgeber eine Gefährdungsbeurteilung vor Ort durchführen. Außerdem ist es möglich, dass er den zu Hause eingerichteten Bildschirmarbeitsplatz seines Mitarbeiters vor der ersten Nutzung begutachtet und abnimmt.

Bei dieser Begutachtung wird beispielsweise überprüft, ob es Lärmbelästigungen am Arbeitsplatz gibt oder mögliche Gefahren durch umherliegende Kabel. Sind solche Sicherheitsrisiken vorhanden, überlegt sich dein Arbeitgeber mit dir gemeinsam, wie du trotzdem sicher an diesem Platz arbeiten kannst oder wohin du alternativ räumlich ausweichen könntest.

Ergonomie am Arbeitsplatz zuhause

Zu den gesetzlichen Verpflichtungen gehört neben dem Sicherheitsschutz auch der Gesundheitsschutz der Mitarbeiter. Aber egal, ob du angestellt bist oder ob du selbst für diesen Bereich Verantwortung trägst, weil du selbstständig bist: Deine Gesundheit am Arbeitsplatz sollte dir in jedem Fall wichtig sein. Gerade wenn du lange am Schreibtisch sitzt, kannst du auf bestimmte Dinge achten, um deine Gesundheit zu schützen.

Ein wesentlicher Faktor ist hierbei die Ergonomie am Arbeitsplatz. Achte auf folgende Dinge:

Außerdem ist es hilfreich, regelmäßige Bewegungspausen einzuplanen. Wenn du lange am Schreibtisch sitzt, stehe mindestens einmal pro Stunde für einige Minuten auf und bewege Arme und Beine. Regelmäßiges Lüften während dieser Pausen erhöht deine Konzentrationsfähigkeit. Um die Augen von der anstrengenden Bildschirmarbeit ausruhen zu lassen, wende deinen Blick regelmäßig vom Bildschirm ab und lass ihn in die Ferne schweifen.

Damit diese Pausen nicht zur lästigen Pflicht werden, kannst du dir ein kleines Ritual überlegen. Frage dich, welche kleinen Dinge du bewusst für dich tun möchtest, hake sie auf einer hübschen To-do-Liste ab oder gönn dir in der Mittagspause einen Spaziergang zu deinem Lieblingsort in der näheren Umgebung. So verbindest du das Nützliche mit dem Angenehmen und läufst nicht Gefahr, deine Gesundheit am Arbeitsplatz zu vernachlässigen.

Wohlfühlfaktor im Home-Office

Arbeitsplatzgestaltung ist immer eine Kombination aus den technischen wie räumlichen Bedingungen und dem richtigen Wohlfühlfaktor. Wenn du deinen eigenen Arbeitsplatz zuhause einrichtest, gönn dir deshalb unbedingt, ihn nicht nur provisorisch und rein praktisch auszustatten, sondern zu einem Wohlfühlort zu machen. Die schöne Zimmerpflanze neben dem Schreibtisch macht einen größeren Unterschied, als viele Menschen zunächst denken. Stell dir vor, wie viel angenehmer es ist, morgens in einer schönen Umgebung in den Tag zu starten. Wähle dir bewusst einige kleine oder große Glücklichmacher für deinen Arbeitsplatz aus. Das kann zum Beispiel sein:

Dein Arbeitsplatz ist mehr als ein Platz zum Arbeiten. Mit diesen Details schaffst du eine Wohlfühlatmosphäre, die am Ende dafür sorgt, dass du nicht nur leistungsfähig, sondern tatsächlich auch glücklich an deinem Home-Office-Platz bist. Und wer glücklich ist bei dem, was er tut, erreicht ohnehin die besten Ergebnisse.

In den 2020ern tritt nach und nach die Generation Z in den Arbeitsmarkt ein. Weil ihre Vertreter tendenziell andere Vorstellungen und Prioritäten in Bezug auf Beruf und Karriere mitbringen als die vorherigen Generationen X und Y (Millennials), müssen Arbeitgeber auch ihre Art der Mitarbeitergewinnung und -bindung anpassen. Was das für unser Verständnis von New Work bedeutet und worauf Personaler achten sollten, greifen wir in diesem Beitrag auf.

Verschmelzung oder Trennung von Arbeit und Privatleben?

Als die ersten Millennials, gemeint ist die zwischen 1981 und 1997 geborene Generation Y, ins Berufsleben starteten, begann nach und nach ein Umdenken in einigen Unternehmen. Auch die Diskussion darüber, wie unsere Arbeitswelt zukünftig aussehen soll, nahm unter dem Schlagwort „New Work“ Fahrt auf. Denn die Bedürfnisse dieser jungen Leute waren ganz anders als die der Generation X und Babyboomer, die bis dato den Arbeitsmarkt prägten.

Generation Y für Work-Life-Blending

Viele Berufstätige der Generation Y wünschten sich eher ein Work-Life-Blending, also eine Verschmelzung zwischen Arbeits- und Privatleben. Sie unterschieden nicht mehr so sehr in Arbeitszeit und Feierabend, berufliche und private To-dos, sondern sahen das Privat- und Berufsleben als Komplexe, die sie in Einklang zu bringen suchten – Stichwort „Work-Life-Balance“.

Diese Generation war es, die den New-Work-Begriff prägte und eine völlig neue Art zu leben einforderte: Wo noch starr von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr gearbeitet wurde, Teilzeit als Karrierekiller galt und Elternzeiten nur von Müttern genommen wurden, sollte in der neuen Arbeitswelt nun mehr Gleichberechtigung und Demokratie, mehr Flexibilität in der Gestaltung der Arbeitszeit und des Arbeitsortes herrschen und Selbstverwirklichung ermöglicht werden.

Doch es musste erst ein Virus kommen, das Fakten schuf, die kein Arbeitgeber, kein Chef mehr von sich weisen und sagen konnte: „Das funktioniert bei uns nicht.“ Viele berufstätige Eltern sagen schon jetzt, dass das Coronavirus einiges für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Berufsleben getan hat. Schließlich hat sich in der Praxis überall in den Unternehmen gezeigt, dass Home-Office flächendeckend und regulär funktionieren kann.

Generation Z für Work-Life-Separation?

Jetzt, mitten in der bewussten Verschmelzung der verschiedenen Lebensbereiche, wird durch die jüngere Generation Z zunehmend der Wunsch nach klarer Trennung von Arbeit und Privatleben lauter. Steht uns eine Umkehr von Work-Life-Blending zu Work-Life-Separation bevor?

Die Generation des Neo-Konventionalismus

Kurz vor der Jahrtausendwende und später Geborene gehören der Generation Z an. Studien wie „Eine Generation ohne Grenzen“ der OC&C Strategy Consultants zeigen, dass Vertreter der Gen Z beispielsweise ein anderes Mediennutzungsverhalten und einen anderen Umgang mit Technologien besitzen.

Auch stünden andere Wertvorstellungen als bei der Generation Y im Vordergrund. Eine „Life Balance“ versuchen sie herzustellen, indem sie sich bewusst Zeit für Familie und Freunde reservieren. Die Arbeit soll möglichst sinnstiftend sein und die Arbeitsatmosphäre so angenehm, als würde man nur mit den besten Freunden zusammenarbeiten.

Daher müssen Arbeitgeber hier andere Anreizsysteme zur Personalgewinnung und -bindung schaffen als für die Generationen X und Y. Denn ab dem Jahr 2020 verlassen sie zunehmend Schulen, Ausbildungsbetriebe und Universitäten und treten in den Arbeitsmarkt ein.

Wünsche an den Arbeitgeber

Deshalb werden auch neue Wünsche an Arbeitgeber mit ins Unternehmen getragen. Die sogenannten „Z’ler“ gelten als Neo-Konventionalisten, denn sie wünschen sich eine weitaus stärkere Trennung von Beruflichem und Privatem und mehr Struktur im Arbeitsalltag als ihre Vorgänger. Im Detail:

Werte

Solch konkrete Wünsche der Gen Z werden von Werten getragen, die wiederum einen entscheidenden Einfluss darauf haben, welche Aspekte bei der Wahl des Arbeitgebers von Bedeutung sind. Folgende Werte der „Z’ler“ sollten Personalverantwortliche im Blick haben, wenn es um die Gestaltung der Arbeitsbedingungen dieser Generation geht:

Geprägt wurden diese nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise, des Klimawandels sowie der Terroranschläge und ihren Gegenbewegungen.

Mediennutzung

Die Gen Z vernetzt sich mit Freunden über WhatsApp, Instagram, Snapchat oder auch TikTok. Die bereits erwähnte Studie von OC&C Strategy Consultants zeigt, dass diese jungen Menschen über die sozialen Medien auch Influencern und bekannten Persönlichkeiten folgen und ihre Informationen nahezu vollständig online beziehen. Gleichzeitig legen sie oftmals viel Wert auf Nachhaltigkeit und die Ethik einer Marke. Und dies bezieht sich eben nicht nur auf die Produkte, die ein Unternehmen vermarkten möchte. Wenn es um die Mitarbeitergewinnung und -bindung geht, müssen sich Unternehmen natürlich auch selbst als „Arbeitgebermarke“ verstehen.

Employer Branding meets Social Media Recruiting

Es ist den meisten „Z’lern“ nämlich nicht egal, wo und zu welchen Bedingungen sie arbeiten. Sie wünschen sich gleichermaßen, möglichst viele Optionen offenzuhalten als auch ein angenehmes und familiäres Arbeitsumfeld zu erleben. Sie sind kritisch und prüfen ihre Entscheidungen sorgfältig. Genau diese Eigenschaft fordert ein Umdenken von Unternehmen ein. Denn auch wenn sich bereits die Millennials für die Philosophie und Werte eines potenziellen Arbeitgebers sehr interessierten, ist es 2020 und in den Folgejahren unverzichtbar, als Unternehmen zur Marke mit klarem Statement zu werden. Wer heute noch kein starkes Employer Branding hat, sollte in diesen Bereich investieren, um junge Mitarbeiter anzuziehen. Nur attraktive Unternehmen werden dies künftig noch können.

Bauen Sie eine starke und interessante Arbeitgebermarke auf und stellen Sie Informationen über Ihr Unternehmen und vor allem über den Arbeitsalltag in den sozialen Medien zur Verfügung. Das reine Schalten von Stellenanzeigen in einer Online-Jobbörse reicht bei der Gen Z nicht mehr aus. Ein authentisches Employer Branding, das in ein ganzheitliches Social Media Recruiting eingebettet ist, spielt im Vergleich zu den vorherigen Generationen eine zunehmend wichtige Rolle.

Führungskultur und Arbeitsklima als Alleinstellungsmerkmale

Eine Studie der Unternehmensberatung Deloitte zeigt, dass die Gen Z noch mehr als die Millennials auf eine angenehme Arbeitskultur achtet. Daher ist es sowohl für die Mitarbeiterbindung als auch -gewinnung in Zukunft umso wichtiger, für ein positives Arbeitsklima zu sorgen. Beispielsweise können sich Personaler und Führungskräfte gezielt damit befassen, wie die Teamarbeit oder auch die bereichsübergreifende Kommunikation verbessert werden kann.

Wer als Arbeitgeber für die kommende Generation gewappnet sein möchte, sollte sich außerdem stark mit dem Wandel der eigenen Führungskultur im Unternehmen beschäftigen. Eine moderne Führungskultur ermöglicht den Mitarbeitern zum Beispiel mehr Eigenverantwortung und Entscheidungsspielräume. So schaffen Personalverantwortliche für ihr Unternehmen Alleinstellungsmerkmale, die von jungen Talenten garantiert nicht übersehen werden.

Work-Life-Separation in Zeiten von New Work

In einer Zeit wie der unsrigen, in der wir noch nicht genau absehen können, wie die Arbeitswelt nach Corona aussehen wird, ist Flexibilität ein wichtiges Gut. Insgesamt hat die junge Generation das Potenzial, bestehende Ressourcen und Stärken der älteren Generationen hervorragend zu ergänzen. Kommt es schließlich zur generationenübergreifenden Zusammenarbeit, profitieren dadurch beide Seiten.

Wie aber funktioniert die große Flexibilität mit dem Wunsch nach klarer Trennung von Arbeits- und Berufsleben? Wie können Arbeitgeber den Jungen Work-Life-Separation ermöglichen, ohne der Vielzahl an Millennials, die sich eher nach einem verbindenden Work-Life-Blending sehnen, etwas wegzunehmen? Die Antwort liegt darin, Flexibilität um Strukturen zu ergänzen. Ganz konkret bedeutet das:

Fazit

Wenn Arbeitgeber die Wünsche und Vorstellungen beider Generationen berücksichtigen, profitieren beide Seiten gleichermaßen. Die Mitarbeiter, weil sie Arbeitsbedingungen bekommen, mit denen sie ihr Potenzial voll entfalten können. Das Unternehmen selbst, weil es Vorzüge aller Generationen – mitsamt ihren Individuen – zu einem kraftvollen Ressourcenpaket bündeln kann. Ein besonders lohnenswerter Fakt, um sich als Unternehmen zukunftssicher aufzustellen.

Egal ob Sie als Unternehmen auf der Suche nach jungen Fachkräften sind oder die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter stärken möchten: Ihr Verständnis von New Work sollte weder auf ein Work-Life-Blending noch auf eine Work-Life-Separation festgelegt sein, sondern flexible Arbeitsmodelle erlauben. So kann jede Generation und jeder Einzelne für sich daran arbeiten, seine persönliche Life-Balance zu finden.

New Work wird bereits zum Buzzword, bevor klar ist, was es überhaupt bedeutet. Höchste Zeit also, etwas Klarheit in den Dschungel des Arbeitens 4.0 zu bringen. Wir zeigen Ihnen, auf welchen fünf Säulen New Work konkret beruht und warum Sie Ihr Recht auf berufliches Glück einfordern sollten.

 

Was bedeutet New Work konkret?

Kaum, dass die Digitalisierung die ersten Umwälzungen im Arbeitsleben brachte, betrat ein Begriff die Bühne: New Work. Und obwohl dieser nun schon einige Jahre im Job-Vokabular umhergeistert, ist vielen trotzdem nicht ganz klar, wofür er eigentlich steht. Was bedeutet New Work konkret? Einfach nur digitales Arbeiten oder umfasst es doch mehr?

„New Work“ bezeichnet eine neue Arbeitswelt, in der Selbstverwirklichung und Sinnstiftung im Vordergrund stehen. Die ursprüngliche Idee stammt vom amerikanischen Sozialphilosophen Frithjof Bergmann, der seine Auffassung von Freiheit und New Work nicht nur als philosophisches, sondern auch als politisch motiviertes Kontrastprogramm zur Lohnarbeit in den 1970er Jahren entwickelte. Nach Bergmann sollte die „neue Arbeit“ auf den drei Werten Freiheit, Selbstständigkeit und Teilhabe an der Gesellschaft beruhen.

New Work konkret betrachtet umfasst mehrere Ebenen

Selbstverwirklichung

Mehr denn je suchen Menschen heute nicht nur einen Beruf, sondern eine Tätigkeit, die ihren eigenen Werten und Stärken entspricht. Der Begriff New Work definiert Arbeiten also nicht mehr losgelöst vom Menschen, sondern bezieht diesen mit seinen individuellen Wünschen und Zielen ein.

 

Individueller Erfolg

New Work konkret gemacht bedeutet auch, dass Erfolg individueller denn je ist. Denn längst zählen nicht mehr nur die Bezahlung oder der Status, sondern auch Dinge wie inhaltlich spannende Aufgaben und ein nettes Team, wie die Bevölkerungsbefragung zum Thema Arbeitsmotivation der ManpowerGroup 2018 zeigte.

 

Flexibilität

New Work meint nicht nur, dass man mit der neusten Technik arbeitet, sondern auch, dass Arbeiten flexibler wird. Das Loslösen von starren Dienstplänen und strengen Kernarbeitszeiten tragen dem Ruf nach mehr Flexibilität Rechnung. Auch Projekte werden flexibler und sind nicht mehr so stringent von A bis Z durchgeplant. Warum das gerade für Geschäftsmodelle mit Zukunft so wichtig ist, erklären wir hier.

 

Wettbewerbsfähigkeit

Sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber wird es immer wichtiger, offen zu sein für neue Möglichkeiten. Zum Beispiel agile Methoden zu erlernen und deren Vorteile zu nutzen ist heute längst nicht mehr ein nettes Goodie, das man sich mal ansehen könnte, sondern das Eintrittsticket in eine wettbewerbsfähige Zukunft am Markt. Denn in einer sich immer schneller verändernden Arbeitswelt sind agile Kenntnisse maßgeblich.

 

Lebenslanges Lernen

New Work ist kein Status quo, sondern immer in Bewegung. Die Digitalisierung zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie schnell sich Dinge ändern und wie rasch neue Chancen und Möglichkeiten entstehen. Doch auch diese Bewegung zieht weiter und irgendwann am Einzelnen vorbei, wenn er nicht Schritt hält. Sich fortlaufend weiterzubilden, sei es fachlich, methodisch oder im Bereich persönliches Wachstum, ist heute also unverzichtbar geworden.

New Work als Chance nutzen

 

New Work als Chance nutzen

Arbeiten im digitalen Zeitalter schürt Ängste, weil viele Menschen Unsicherheiten in sich tragen, was Arbeiten 4.0 konkret für sie bedeutet. Doch die 5 Säulen, die wir eben nannten, sind durchweg als Chancen zu verstehen. Denn auch wenn es wichtiger wird, sein Wissen aktuell zu halten und mit den Neuerungen zu gehen, bietet New Work ganz konkret die Chance auf die berufliche Verwirklichung, wie sie nie zuvor gegeben war.

 

„Berufliche Bildung bietet echte Chancen!“

Andrea Fischer, Gründerin von karriere tutor®

 

New Work ist jedem zugänglich

Echte Chancen für jeden Menschen, unabhängig von seiner aktuellen Situation, trieben Andrea Fischer damals dazu, karriere tutor® zu gründen. Weil sie wusste, welche großartigen Möglichkeiten New Work bieten kann, vereinfachte sie die berufliche Weiterbildung und kombinierte die fünf Säulen so miteinander, dass sie zum Wegbereiter für gelebtes New Work wurden. Unternehmen wie Arbeitnehmern, Gründern wie Arbeitsuchenden. Sie wollte, dass Bildung jedem zugänglich ist, weil sie davon überzeugt war, dass berufliche Bildung der Türöffner in eine sichere und erfüllte berufliche Zukunft ist. Und auch der Gesetzgeber unterstreicht die Bedeutung von beruflicher Qualifikation. Zahlreiche Förderungen wie:

zeigen, dass lebenslanges Lernen nicht nur für jeden wichtig, sondern heute auch jedem zugänglich gemacht wird. Wenn Sie also New Work konkret in Ihrem Leben umsetzen möchten, dann nutzen Sie Ihr Recht auf berufliches Glück. Der Weg dorthin ist ganz einfach:

  1. Legen Sie Ihre Route fest: Was möchten Sie erreichen?
  2. Lassen Sie sich beraten: Wie sieht Ihr Weg zum Ziel aus?
  3. Bilden Sie sich weiter: Was fehlt Ihnen noch, um ans Ziel zu gelangen?
  4. Leben Sie New Work so, wie Sie es für sich möchten.

 

Wenn Sie möchten, unterstützen wir Sie gerne dabei!

 

Die Experten für flexible Büros von shareDnC fragten uns nach unserem Verständnis von flexiblem Arbeiten. Wir haben uns für dich einmal unter den Mitarbeitern umgehört und geben dir in diesem Artikel einen kleinen Blick hinter die Kulissen.

 

Flexibles Arbeiten kann Normalzustand sein

Schon von Tag 1 an war klar, dass karriere tutor® als digitales Start-up New Work nicht nur gut finden, sondern auch tatsächlich leben würde. Mittlerweile besteht unser Team aus mehr als 100 festen und freien Mitarbeitern, die an drei Verwaltungsstandorten, mehr als 100 Schulungsstandorten und noch weitaus mehr Home-Office-Arbeitsplätzen in mehreren Ländern arbeiten. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, New Work so gut wie möglich vorzuleben, um generell ein Umdenken in Bezug auf flexibles Arbeiten anzustoßen. Denn flexibles Arbeiten muss dank der modernen Technologien keine Ausnahme mehr sein, sondern kann und darf Normalzustand werden. Einmal in der Woche Home-Office ist nicht mehr zeitgemäß! Wir zeigen, dass du auch Vollzeit aus dem Home-Office arbeiten kannst und dass die Qualität deiner Arbeit nicht davon abhängt, ob du remote arbeitest oder nicht. Auch die Betreuungszeiten deiner Kinder oder private Verpflichtungen spielen keine Rolle, weil sich modernes Arbeiten nach unserem Verständnis deinem Leben anpasst und nicht umgekehrt. Übrigens hat unser Modell nicht nur Vorteile für Arbeitnehmer und Freelancer, sondern auch für Unternehmen. Denn jede Firma, die z.B. auf dem Land Software-Entwickler sucht, weiß, wie schwer das ist. Auch deshalb lohnt es sich für alle, flexibles Arbeiten zur Priorität zu machen und die Kompetenzen der Mitarbeiter dort abzuholen, wo sie sind.

 

Flexibles Arbeiten in der Praxis

Als uns die Experten von shareDnC auf Ihrer Plattform für flexible Bürolösungen vorstellten, wollten wir das Thema auch intern noch einmal abklopfen und haben deshalb unsere Mitarbeiter gefragt:

 

Was macht flexibles Arbeiten für dich aus?

Die Antworten zeigen, wie sehr es sich lohnt, über Home-Office, Online-Meetings und Co. nachzudenken, denn flexibles Arbeiten ist ein großes Stück Lebensqualität. Aber lies selbst:

 

Marcel Juhnke – karriere tutor

Marcel: Flexibles Arbeiten bedeutet für mich, meine Kinder in aller Ruhe in die Kita zu bringen und wieder abholen zu können, ohne an starre Arbeitszeiten oder Schichten gebunden zu sein und dabei trotzdem eine interessante Arbeit zu haben.

 

Valerie Hasler – karriere tutor

Valérie: Ich genieße es, die ersten Mails auch mal gleich früh zu schreiben und trotzdem nicht früh aus dem Haus zu müssen. Arbeiten nach meinem Biorhythmus ist ein riesiger Vorteil für mich.

 

Marc Bachmann – karriere tutor

Marc: Ich kann dort arbeiten, wo ich am produktivsten bin und bleibe örtlich wie zeitlich flexibel. Das schätze ich sehr.

 

Stephanie Pohlmann – karriere tutor

Stephanie: Flexibles Arbeiten bedeutet für mich, dass mir manchmal zu den merkwürdigsten Zeiten etwas einfällt und ich es gleich umsetzen kann und nicht erst umständlich vermerken und dann im Büro weiter bearbeiten kann.

 

Romy Weyhrauch – karriere tutor

Romy: Flexibles Arbeiten im Home-Office ermöglicht es mir, auch in der Elternzeit ein paar Stunden arbeiten zu können. Ohne diese Möglichkeit hätte ich keine Chance, jetzt schon beruflich aktiv zu sein. Ich gestalte meine Zeiten flexibel und kann mich stark an den Bedürfnissen meiner Kinder orientieren. So konnte ich zum Beispiel die Audiosequenzen meiner Kurse aufnehmen, ohne Probleme für eine Stillpause unterbrechen und dann einfach weitermachen. Ich kann als Mama beruflich aktiv sein ohne irgendeinen Verzicht. Das ist genial!

 

Gitta Varga – karriere tutor

Gitta: Mein größter Gewinn beim flexiblen Arbeiten ist der, dass ich nicht mehr stundenlang in Bus und Straßenbahn sitzen muss, um ins Büro zu kommen. Ich kann meine Zeit gut einteilen, auch mal länger Mittagspause machen und später nacharbeiten. So bin ich viel produktiver.

 

Nathalie Alberternst – karriere tutor

Nathalie: Ich schätze es sehr, wenn die Qualität der Arbeit zählt und nicht der Ort, an dem diese Arbeit erbracht wird. Genau das ist New Work für mich.

 

Martin Saidi – karriere tutor

Martin: Früher habe ich von der Arbeit nach Hause für 100 km zwei Stunden gebraucht und viel Zeit im Stau und Berufsverkehr verloren. Dank der flexiblen Arbeitszeitgestaltung ist das heute Vergangenheit und ich habe ein riesiges Stück Lebensqualität dazugewonnen. Mehr zu Martins Story kannst du hier nachlesen.

 

Ilja Nachtrodt – karriere tutor

Ilja: Ich kann arbeiten, wann und wo ich will!

 

Uta Lambach – karriere tutor

Uta: Flexibles Arbeiten ermöglicht mir eine echte Work-Life-Balance. So kann ich dieses Jahr mit meiner Tochter in der Schule zum Plätzchenbacken gehen und danach weiterarbeiten. Früher hätte ich mir dafür einen Tag Urlaub nehmen müssen.

 

Gundula Poch – karriere tutor

Gundi: Ich gehöre zu den Frühaufstehern und kann Arbeit und Sport perfekt miteinander verbinden. Je nach Jahreszeit laufe ich erst los und arbeite dann oder unterbreche meine Arbeit, um eine Runde laufen zu gehen, wenn es im Winter später hell wird.

 

Claudia Wuttich – karriere tutor

Claudia: Flexibilität ist einfach Lebensqualität für mich.

 

 

Mustafa: Jeden Morgen im Stau zu stehen, kommt mir mittlerweile absolut absurd vor. Ich schätze es im Home-Office sofort fokussiert arbeiten zu können, ohne Zeit zu verschwenden.

 

Nanette Hüning – karriere tutor 

Nanette: Ich bin der festen Überzeugung, dass in den nächsten Jahren viele Jobs entstehen werden, von denen wir heute noch keine Vorstellung haben. Auch die Bedingungen müssen sich anpassen. Dass ich heute schon unter modernen und flexiblen Arbeitsbedingungen arbeiten kann, freut mich sehr.

 

Andrea Fischer – karriere tutor

Andrea: Flexibles Arbeiten ist die Voraussetzung für meine Life-Balance, also absolut unverzichtbar.

 

Sabine Nixtatis – karriere tutor

Sabine: Arbeiten bei karriere tutor® bedeutet für mich, Familie, Beruf und Hobby unter einen Hut zu bringen ohne in einem dieser Bereiche Abstriche machen zu müssen. Das ist pure Lebensqualität für mich.

 

Stefanie Wachowiak – karriere tutor

Stefanie: Lebensmanagement beschreibt ziemlich gut, was flexibles Arbeiten für mich bedeutet. Ich kann alle meine Verantwortungen annehmen und Herausforderungen von Job, Familienleben, Partnerschaft und eigener Selbstverwirklichung gestalten und dabei meine Werte mit einbringen.

 

 

Was bedeutet New Work für dich?

Wie sieht flexibles Arbeiten für dich aus? Was wünschst du dir und welche Vorzüge genießt du selbst bereits? Diskutiere mit uns auf Facebook 

Das klassische Bild vom Mann als Ernährer, der ganz selbstverständlich tagsüber außer Haus ist und seine Familie kaum sieht, wandelt sich langsam. Zu langsam, wie es unser Absolvent Thomas Kison beschreibt. Er hat mit uns seine Geschichte geteilt und möchte stellvertretend für eine neue Vätergeneration stehen, die nicht nur arbeiten, sondern auch leben möchte.

 

Das Los der Führungskräfte

Thomas Kison war 12 Jahre in leitender Position beschäftigt und führte ein Team von mehr als 20 Mitarbeitern. Eine Arbeit, die ihm sehr viel Spaß machte und für die er einiges auf sich nahm. So pendelte er jede Woche 400 km von seinem Wohnort zur Arbeit und nahm in Kauf, seine Familie nur 1,5 Tage in der Woche zu sehen. „Ich machte meinen Job immer gerne und verstand auch, dass ich als Teamleitung greifbar, also vor Ort, sein musste“, berichtet Thomas Kison rückblickend. Von einer Führungskraft wurde erwartet, dass sie immer verfügbar war, dass sie mehr als 100 % gab und ausnahmslos immer vollen Einsatz leistete. Alle männlichen Kollegen in vergleichbarer Position erlebten das genauso – es war quasi ein ungeschriebenes Gesetz oder auch das Los einer Führungskraft.

 

„Das ungeschriebene Gesetz lautete: Als Führungskraft musst du immer da sein und hast zwangsläufig wenig Zeit für die Familie.“

 

Alles auf Anfang

Doch im Herbst 2016 änderte sich innerhalb von sechs Wochen alles schlagartig. Herr Kison erzählt uns, dass auf einmal alles aus den Fugen geriet. „Ich erlebte eine privat sehr turbulente Zeit. Mittenrein in diese Phase teilte mir die Geschäftsführung mit, dass meine Position abgebaut werden sollte. Das war ein herber Schlag für mich, weil ich bis dahin nahezu ausschließlich für meine Arbeit gelebt hatte und meine Familie nur am Wochenende sah.“ Und nach einer kurzen Pause ergänzt er: „Aber es war rückblickend genau richtig so. Ich war damals immer der Papa, der zu keiner Schulaufführung und zu keinem Elternabend gehen konnte. Es war normal, dass ich nicht greifbar war und alle familiären Dinge über meine damalige Frau organisiert wurden. „Das macht mit dir als Vater einfach etwas, auch wenn du weißt, dass es gerade nicht anders geht“, resümiert er. Er beschloss schließlich, alles auf Anfang zu setzen und seine Expertise so einzusetzen, dass nicht nur Raum zum Arbeiten, sondern auch Luft zum Atmen blieb.

 

„Meine Kündigung war rückblickend die beste Gelegenheit endlich für mehr Balance in meinem Leben zu sorgen.“

Thomas Kison: Neuorientierung im Online-Marketing

 

Neuorientierung im Online-Marketing

Weil er den großen Bedarf an Online-Marketing aus seiner Berufspraxis kannte, beschloss er sich hier noch intensiver fortzubilden. Ganze drei Weiterbildungen – im Online-Marketing, im Mobile Marketing und im E-Commerce – schloss er ab, zwei davon bei karriere tutor®. Im Laufe der Weiterbildung gefiel ihm vor allem die freie Zeiteinteilung der Lernetappen. Diese zeitliche Flexibilität reizte ihn, sodass er sie auch in seinem künftigen Job beibehalten wollte.

 

„Die Flexibilität war gigantisch. Genau das fehlte mir in meinem Leben völlig“, sagt er heute mit Blick auf seine Weiterbildungszeit. Der Wunsch sich selbstständig zu machen, kam auf. Nicht, weil er keine Anstellung mehr wolle, sondern weil er merkte, dass Unternehmen noch nicht so weit sind, Flexibilität und verantwortungsvolle Aufgaben miteinander zu vereinen. Thomas Kison beschreibt es heute so: „Viele Unternehmen wandeln sich und versuchen Vätern in Führungspositionen entgegenzukommen. Doch leider erlauben es die Strukturen noch nicht, das wirklich gut umzusetzen. Home-Office ist die Ausnahme, agile Organisation der Abläufe meist noch in den Kinderschuhen. Kurzum: Das Potenzial der Digitalisierung wird im Bereich der Mitarbeiter noch längst nicht ausgeschöpft.“ Das eingangs beschriebene Los der Führungskräfte wurde zwar wahrgenommen und von den meisten abgelehnt, aber mangels Alternativen dann doch akzeptiert. „Es ist nun mal so!“ war die wohl häufigste Reaktion aus Führungskreisen, die Thomas Kison schulterzuckend und resigniert entgegenschlug.

 

„Jeder männliche Kollege wollte es anders haben. Aber über den Status der Unzufriedenheit hinaus ging es dann doch nie.“

 

Zwar beobachte er klar einen Wertewandel und sehe die klassische Ernährerrolle des Vaters vor allem bei älteren Generationen repräsentiert. Aber für ihn und seine Kollegen gab es keine Lösung, sondern nur die Wahl zwischen: Entweder ein Job als Führungskraft oder ein Familienleben.

 

Start von kison-online-marKeTing

Nach seiner Kündigung arbeitete Thomas Kison auf Projektbasis und unterstützte verschiedene Unternehmen im Marketing. Gleichzeitig bildete er sich online weiter und legte so Stück für Stück den Grundstein für sein eigenes Verständnis von (Work-) Life-Balance. Im März 2018 machte er sich mit kison-online-MarKeTing komplett selbstständig. Heute lebt er das, was er sich über ein Jahrzehnt lang beruflich gewünscht hatte.

 

„Ich bin endlich als ganzer Mensch erfüllt und nicht nur als Führungskraft.“

23 Jahre Berufserfahrung im Bereich Fast Moving Consumer Goods (FMCG) und seine hervorragende Marketing-Expertise bringt Thomas Kison heute als selbstständiger Marketingberater für seine Kunden ein. Er lebt wieder nah bei der Familie und teilt sich seine Arbeitszeit flexibel ein. Endlich, so sagt er, sei er als ganzer Mensch erfüllt, als Mann und Vater, als Experte und Familienmensch. Er arbeitet vollständig im Home-Office, organisiert Besprechungen online und lebt New Work, wie er es für sich leben möchte.

 

Digitalisierung endlich nutzen

Für deutsche Unternehmen wünscht er sich vor allem, dass sie die Chancen der digitalen Technologien nutzen und endlich neue Strukturen etablieren, die den Menschen mehr Raum zur Entfaltung geben. Er hält wenig davon „Stunden abzusitzen“, dafür aber umso mehr von „Vertrauen in die Mitarbeiter und Freiheit ihre Expertise im Home-Office einzubringen.“ Er selbst hat dies mit seiner Selbstständigkeit und Unternehmensgründung für sich ideal gelöst und ist heute dankbar für den erzwungenen Bruch, den seine Kündigung damals mit sich brachte.

 

Zum Ende unseres Gesprächs schließt er mit motivierenden Worten für alle Väter, die vielleicht gerade in einer ähnlichen Situation stecken, wie er es tat. Er möchte ihnen eines mit auf den Weg geben: „Jeder hat heute die Möglichkeit sich sein Traum-Berufsleben zu erschaffen. Sich berufsbegleitend weiterbilden, ein Onlinebusiness gründen und so viele weitere Möglichkeiten stehen uns heute offen, dass ich nur jeden ermutigen kann, diese für sich zu nutzen.“

 

Martin Saidi ist Vater eines autistischen Sohnes und stieß bald an die Grenzen der Vereinbarkeit von Karriere und dringend nötiger Förderung seines Kindes. Seit 2016 gehört er zum Team von karriere tutor® und ist heute als Fachbereichsleiter der Unternehmenssteuerung, Dozent und Karrierecoach bei uns tätig. Vor allem aber steht er perfekt für das, was unsere Unternehmenskultur ausmacht und was wir uns unter echtem New Work vorstellen. Im Interview haben wir ihm drei Fragen gestellt, die dir die Augen dafür öffnen werden, was trotz Hürden und Hindernissen möglich ist und wie echte (Work-)Life-Balance aussehen kann.

karriere tutor®: Martin, wie ist dein beruflicher Hintergrund?
Martin Saidi: Ich bin Diplom-Ingenieur und bildete mich nach meinem Studium fortlaufend weiter. So wurde ich zunächst zum geprüften Vertriebsleiter und schließlich zum zertifizierten Six Sigma Green und Black Belt. Mehr als 20 Jahre lang war ich auf Leitungsebene tätig und übernahm große Personal- und Budgetverantwortung. Ich durfte namhafte Unternehmen aufbauen und etablieren und war beruflich sehr erfolgreich. Und hätte auch genauso weitermachen können, wenn ich mich nicht anders entschieden hätte.

 

karriere tutor®: Warum hast du deine großartige Karriere aufgegeben?
Martin Saidi: Ich kam irgendwann an den Punkt, an dem sich meine Karriere und mein Familienleben nicht mehr vereinbaren ließen. Ganz konkret musste ich mich entscheiden, ob ich weiter auf der sicheren Erfolgsspur bleiben möchte, oder ob ich bewusst zurückschraube, um mehr Zeit für meinen damals dreijährigen Sohn zu haben. Bei ihm wurde zu dieser Zeit eine Autismus-Spektrum-Störung diagnostiziert – eine Entwicklungsstörung, die von seinem Umfeld viel Ruhe, sensibles Herangehen und vor allem Zeit abverlangt. Mir war klar, dass ich das mit meinem damaligen Pensum nicht schaffen würde. Denn obwohl fast jeder zehnte Deutsche schwerbehindert ist, stehen die Betroffenen am Rand der Gesellschaft und Eltern von besonderen Kindern vor großen Herausforderungen, den Alltag mit Job und Familie zu meistern. Mir war aber immer eines klar: Die Förderung meines Sohnes steht für mich an erster Stelle. Da die starren Rahmenbedingungen einer Funktion als Führungskraft damals beides nicht ermöglichten, gab ich diese notgedrungen auf.

Familie und Karriere vereinbaren

 

„Ich ging durch eine sehr intensive Zeit
voller Zweifel und Unsicherheiten“

 

Das Ende meines Jobs bedeutete dann erst einmal eine riesige Veränderung für unsere ganze Familie. Denn nicht nur die Einnahmen wurden schlagartig geringer, sondern auch die Unsicherheiten größer. Ich begab mich in ein unbekanntes Abenteuer und suchte neue Wege, wie ich meinem Sohn gerecht werden und beruflich trotzdem erfolgreich sein konnte. Das war schon eine sehr intensive Zeit voller Unwägbarkeiten, Zweifel aber auch großartiger Momente mit meinem Sohn. Ich sah, dass die Aufmerksamkeit, die ich ihm geben konnte, ihm so guttat und ihn in seiner Entwicklung so enorm nach vorne brachte, dass es jede Unsicherheit wert war.

Es ist einfach so, dass ihn Abläufe, die für die meisten Menschen völlig normal sind, viel Zeit kosten. Das beginnt beim Zähneputzen und endet bei der gemeinsamen Fahrt in den Urlaub. Wenn wir uns die Zeit nehmen können, macht er aber in jedem dieser Bereiche kleine aber nachhaltige Fortschritte und kann – das freut mich besonders – ein Stück mehr am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Wir haben heute das Glück, wunderbare Angebote nutzen zu können. In der Tom-Mutters-Schule zum Beispiel bekommt mein Sohn endlich die individuelle Betreuung, die er braucht. Er kann in Kleinstgruppen arbeiten und wird zielgerichtet gefördert. Das bringt ihm ein großes Stück Lebensqualität und schafft auch uns Eltern wertvolle Freiräume. Und glücklicherweise fand ich auch beruflich bald einen guten Weg.

 

karriere tutor®: Wie hast du bei karriere tutor® deine Lösung gefunden?
Martin Saidi: karriere tutor® hat mein Leben verändert, anders kann ich es gar nicht sagen. Denn früher lebte ich in der Überzeugung, dass wir nur eines haben können: Karriere oder Familie, einen tollen Job oder Zeit für uns. Genau diese Überzeugung wurde auch immer wieder bestätigt, weil viele Unternehmen noch nicht so weit sind, wirklich zeitgemäße Lösungen für beides anzubieten. Als ich bei karriere tutor® einstieg, eröffneten sich mir ganz neue Perspektiven, wie gut sich auch schwierige familiäre Situationen und eine erfüllende Karriere miteinander kombinieren lassen. Das wäre innerhalb der alten Strukturen, in denen ich mich jahrzehntelang bewegte, niemals möglich gewesen. Heute muss ich mich glücklicherweise nicht mehr entscheiden und bin beruflich wie privat angekommen und dafür sehr dankbar.

 

„Bei karriere tutor® durfte ich Erfolg
auf allen Ebene kennenlernen.“

 

Zunächst stieg ich 2016 als Dozent und Tutor ins kt-Team ein und gab meine jahrelange Expertise in vertrieblich orientierten Unternehmen in Onlinekursen an meine Teilnehmer weiter. Nach und nach erweiterte sich dieser Bereich und es trat das Karrierecoaching im Bereich Leadership und Selbstmanagement hinzu. Es ist so erfüllend, unmittelbar mit den Menschen an ihren persönlichen Träumen zu arbeiten, selbst daran zu wachsen und gleichzeitig flexibel wie nie zuvor in meinem beruflichen Leben zu sein. Dass dieses Konzept bei karriere tutor® funktioniert ist meiner Meinung nach ein Flaggschiff für alle Unternehmen, die sich auf dem Weg in Richtung Arbeit 4.0 begeben.

 

„Ich liebe es,
die Zukunft aktiv mitzugestalten!“

 

Heute verantworte ich als Fachbereichsleiter der Unternehmenssteuerung den Ausbau unseres Portfolios in meinem und angrenzenden Themenbereichen. Mich treibt an, in Zukunft möglichst viele Menschen möglichst unkompliziert mit hervorragender beruflicher Bildung versorgen zu können, damit auch sie erfahren, wie einfach und vielschichtig Erfolg sein gehen kann, wenn wir neue Wege eröffnen. Insgesamt möchte ich dabei helfen, karriere tutor® zum größten deutschen Blended-Learning-Unternehmen zu machen. Und ich bin überzeugt davon, dass uns dies gelingen wird. Der #kttribe ist zukunftsgerichtet, lösungsorientiert, flexibel und dynamisch. Und weil der Zusammenhalt im Team so unvergleichlich ist, auch enorm bereichernd. Es fühlt sich gut an, die Zukunft mitzuentwickeln. Und wenn es eine Zukunft ist, die das Leben vieler Menschen einfacher und erfüllender macht, lohnt es sich umso mehr.

karriere tutor®: Vielen Dank für das Gespräch, Martin!

Unsere Arbeitswelt verändert sich rasant, das merkst du sicher selbst jeden Tag. Begriffe wie New Work und ein neues Verständnis von Work-Life-Balance prägen die Debatte um die Zukunft unserer Arbeitswelt. Aber ist diese Zukunft nur Männern vorbehalten? Wie sieht unser Leben zwischen Job und Familie aus? Und was können wir tun, wenn manche bessere Chancen bekommen als andere? Wir möchten mit #meintribe zeigen, wo New Work noch kräftig wackelt, welche Chancen es aber auch gibt, wenn wir sie nutzen. Lasst uns gemeinsam ein faires Verständnis von Arbeit 4.0 schaffen, das ohne faule Kompromisse funktioniert!

New Work: Flexibilisierung und Wertewandel

Events wie die kürzlich zum zweiten Mal stattgefundene NWX in Hamburg machen deutlich, dass Arbeit nicht mehr starr ist, sondern sich enorm schnell verändert. Allein die Digitalisierung wälzt gewohnte Prozesse dermaßen stark um, dass wir derzeit nur erahnen können, in welche Richtung die neue Arbeit – Arbeit 4.0 – genau gehen wird. Aber auch unsere persönlichen Vorstellungen, Wünsche und Erwartungen fließen mehr und mehr in unser Berufsleben ein. Denn wenn es eines nicht mehr klar zu geben scheint, dann ist eben jenes Berufsleben. Die meisten von uns wünschen sich heute keine Trennung mehr vom notwendigen Übel Arbeit und dem ersehnten Feierabend, sondern möchten auch beruflich glücklich sein. Und das weltweit. Was wir künftig brauchen ist also keine Work-Life-Balance mehr, sondern eine Life-Balance. Die große Gallup-Umfrage, die wohl renommierteste Studie zur Arbeitszufriedenheit, bringt hervor, dass den meisten heute vor allem diese Werte wichtig sind:

Wir sehen hier einen klaren Bedürfniswandel. Neben den traditionellen Werten wie Sicherheit und Verlässlichkeit am Arbeitsplatz treten weitere Faktoren hinzu, die uns heute eben auch wichtig sind. Denn wir möchten nicht nur irgendetwas tun, sondern etwas, das uns Freude bringt, uns fordert und Perspektiven aufzeigt. Beruflicher Erfolg ist heute so individuell wie nie zuvor. Wir wollen selbst entscheiden, wie wir arbeiten, wann wir arbeiten und unter welchen Bedingungen wir arbeiten.

New Work: Flexibilisierung und Wertewandel

Quo Vadis Arbeit 4.0?

Aber wie sieht das nun tatsächlich aus? Gibt es diese neue Arbeitswelt wirklich oder bleibt sie ein Wunschtraum? Beides ist richtig. Denn während in den skandinavischen Ländern Menschen eine sehr hohe Zufriedenheit angeben, landet Deutschland im World Happiness Report der UNO nur auf Rang 16. Direkte Nachbarn in der Platzierung sind Costa Rica, Puerto Rico und Brasilien. Doch hängt dieses Glücksempfinden tatsächlich mit unserem Arbeitsleben zusammen?

Durchaus. Das zeigen die Zahlen der bereits erwähnten Gallup-Umfrage, die Teil des World Happiness Reports ist. Starker Indikator für das persönliche Glücksempfinden ist die berufliche Situation. Wer einen Job hat, ist glücklicher als einer, der arbeitslos ist. Wer einen gut bezahlten Job hat, wiederum ein Stückchen zufriedener. Und wer beruflich seine Kompetenzen und Leidenschaften ausleben darf und dafür gut bezahlt wird, steigt an die Spitze im Bereich der Arbeitszufriedenheit auf. Mangelt es also hieran in Deutschland? Möglicherweise. Denn die Deutschen identifizieren sich auffallend wenig mit ihrer Arbeit. So gaben lediglich 15 % der Menschen an, eine hohe emotionale Bindung an ihren Arbeitgeber zu spüren. Könnten wir das nicht ändern?

Neues Bewusstsein ohne alte Hürden

Neues Bewusstsein ohne alte Hürden

#meintribe steht für den modernen und offenen Weg, der jedem Menschen die Möglichkeit gibt, seinen persönlichen Erfolgsweg zu finden. Er steht für echte Chancengleichheit und auch für ein neues Bewusstsein. Wenn wir:

  1. 1. Auf Missstände hinweisen,
  2. 2. weiterdenken,
  3. 3. Verbesserungen anregen,
  4. 4. neue Wege umsetzen,

lohnt sich das für alle. Für Arbeitgeber wie für Arbeitnehmer und Selbstständige. Wenn jeder seinen Erfolg finden und ausleben darf, werden wir insgesamt erfolgreicher. Dann ist auch mehr als Platz 16 im Glücksranking drin, da sind wir uns ganz sicher.

Was wir tun können

Rollenbilder abschaffen
Jeder kann etwas gut und sollte dies unabhängig von überholten Rollenbildern und Traditionen tun dürfen. Verabschieden wir uns doch endgültig von alten Normen, wie der, dass Frauen maximal in Teilzeit arbeiten dürfen und Männer keine Elternzeit nehmen sollten. Beide sind angestaubt und nicht mehr zeitgemäß. Erfolg ist individuell und auch die persönlichen Vorstellungen von Arbeits- und Familienleben sollten es sein dürfen.

Arbeitsbedingungen flexibilisieren
Wer Kinder erzieht, hat oft ganz simple logistische Probleme. Die Kita öffnet kürzer, als die Arbeitszeit lang ist, der Arbeitsweg ist zu weit von der Schule entfernt und vieles mehr. Müssen wir uns im digitalen Zeitalter tatsächlich noch davon ausbremsen lassen? Sollten uns solche Dinge daran hindern, unser Potenzial auf die Straße zu bringen? Wir denken nicht! Flexiblere Arbeitsbedingungen, beispielsweise der Abschied vom klassischen 9-to-5-Job oder vermehrte Remote-Arbeitsplatze ermöglichen genau das. Dass letztlich auch Unternehmen davon profitieren, für Arbeitnehmer attraktiv zu sein, hatten wir an anderer Stelle im Blog schon einmal beschrieben. Du kannst den Artikel gerne hier nachlesen.

Betriebs-Kitas einrichten
In vielen Ländern sind betriebliche Kindertagesstätten ganz normal und völlig akzeptiert. Letztlich profitieren hiervon nicht nur die Eltern kleiner Kinder, sondern auch die Unternehmen selbst, weil sie gute Arbeitskräfte binden und schneller wieder zurück in den Job holen können.

Besteuerung gerechter machen
Alleinerziehende werden genauso besteuert wie alleinverdienende Singles, obwohl sie keine Singles, sondern eben Einelternfamilien sind. Sicher auch ein Ansatz, über den es nachzudenken gilt, wenn wir faire Bedingungen für alle schaffen möchten.

Gegenseitig motivieren und stärken
Weil viele Menschen leise bleiben und nicht darauf aufmerksam machen, wo es hakt und was für ein wirklich faires New Work noch zu tun bleibt, geschehen Veränderungen nur sehr langsam. Genau das möchten wir mit #meintribe ändern. Schaffen wir gemeinsam eine Plattform für erfüllendes Arbeiten, das den heutigen Bedürfnissen von Männern und Frauen gerecht wird.

Teile #meintribe für faires und zeitgemäßes New Work

Hast du eigene Ideen, was unser Arbeitsleben zeitgemäßer und fairer machen könnte? Wie sieht dein Verständnis einer modernen Work-Life-Balance bzw. einer Life-Balance aus? Was bleibt zu tun und wie könnte dies umgesetzt werden? Nutze den Hashtag #meintribe gerne dafür, um modernes Arbeiten ohne faule Kompromisse und überholte Stolpersteine in den Fokus zu rücken. In den nächsten Monaten werden wir unter diesem Hashtag noch einige echte Geschichten mit dir teilen, die zeigen, welche Kompromisse Frauen und Männer in Deutschland heute noch im Job eingehen müssen und welche Alternative wir dringend entwerfen sollten.

Rücken wir endlich in den Fokus, was wirklich zählt: unser Können und unsere Leidenschaft für unseren Job und nicht, ob wir nun die Arbeit zwischen 09:00 Uhr und 17:00 Uhr erledigt bekommen, oder lieber abends am Schreibtisch sitzen. Lasst uns gemeinsam Deutschland beruflich erfolgreicher und glücklicher machen und uns zu Erfolgsentdeckern werden! Mit #meintribe und #erfolgsentdecker zeigst du, dass genau das auch für dich wichtig ist.

Bringt der Coronavirus Unternehmen zum Umdenken? Bisher haben viele Firmen immer noch Bedenken, dass Homeoffice funktionieren kann. Während es Beschäftigte gibt, die die Diskussion um das Arbeiten von zu Hause aus seit Jahren mit ihrem Chef führen, wollen andere nun aus Vorsichtsmaßnahmen vorübergehend ins Homeoffice umziehen. Dennoch braucht der ein oder andere noch schlagkräftige Argumente, die den Chef überzeugen, dass das Arbeiten „remote“ eine Win-Win-Situation ist. Diese finden Sie in diesem Beitrag.

Flexibles Arbeiten ist besseres Arbeiten

Der klassische Nine-to-Five-Job liegt in den letzten Zügen. Zumindest im klassischen Sinne, wo man sich früh um acht an der Stechuhr begrüßt und abends gemeinsam in den Feierabend verabschiedet. Arbeiten in Zeiten der Digitalisierung hat das Potenzial deutlich flexibler zu werden. Remote-Arbeitsplätze setzen genau hier an. Denn wer remote arbeitet, arbeitet ortsunabhängig und deutlich freier. Frei in einem nicht näher definierten Rahmen, der vom Homeoffice in der Nachbarstadt bis zum digitalen Nomadentum in einem italienischen Café reichen kann. Und trotzdem ist Remote Work kein reines Laissez-faire, sondern ein dringend notwendiger Kompromiss. Ein Weg, der Vorteile für beide Seiten bringt:

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Remote-Arbeitsplätze als Kommunikationskiller?

Dass sich Remote-Arbeitsplätze noch nicht überall durchgesetzt haben, liegt vor allem an einem Punkt: Unternehmen befürchten eine einbrechende Kommunikation untereinander. Natürlich verringert sich das Face to Face im persönlichen Kontakt, wenn man kein gemeinsames Büro mehr teilt. Auch die Informationsweitergabe ist teilweise erschwert. Beim US-amerikanischen IT-Riesen IBM führte die Skepsis gegenüber des Remote Workings so weit, dass das bereits früh eingeführte System in den letzten Jahren sukzessive zurückgeschraubt wurde. Anlass war der Wunsch nach einem stärkeren Teamgefühl, das vor Ort leichter zu erreichen wäre. Verständlich, aber nicht unbedingt die einzige Option. Denn die Digitalisierung ebnet auch hier neue Wege, die nur beschritten werden müssen. Messaging-Dienste und Collaboration-Tools wie Skype, Google Docs, Podio und viele weitere stehen als Wegbereiter bereits zur Verfügung und ermöglichen den regelmäßigen und unmittelbaren Austausch untereinander, ohne physisch nebeneinander zu stehen. Gemeinsame Projekte können gemeinsam bearbeitet werden, egal wo der Einzelne sitzt. Kommunikation und Isolation gehören also nicht zu den Dingen, die Sie zwangsläufig in Kauf nehmen müssen, wenn Sie Remote-Arbeitsplätze schaffen.

Ihr Weg zur Arbeit 4.0

Der Remote-Arbeitsplatz im Allgemeinen und der Homeoffice-Arbeitsplatz im Besonderen sind natürlich nur erste Schritte auf dem langen Weg zur Arbeit 4.0. Es wird schon viel experimentiert in der Hinsicht und es werden neue Impulse für die Digitalisierung der Arbeitswelt geschaffen.

Wenn Sie mit dem Umzug ins Homeoffice den ersten Schritt zur Arbeit 4.0 angehen wollen, lesen gerne auch unsere Beiträge zum Arbeitsschutz und Datenschutz im Homeoffice.