Mit seinem neuesten Update, den Core Web Vitals, will Google die Nutzererfahrung noch stärker in den Fokus rücken. SEO-Verantwortliche stellt das vor große Herausforderungen. Wir haben den SEO-Experten Christian Allner gefragt, was du für das Seite-1-Ranking deiner Website unbedingt beachten solltest. Lies hier weiter.

Google Core Web Vitals werden noch wichtiger

Ende 2020 kündigte Google an, dass künftig weitere Kriterien wichtig sein werden, um eine gute Platzierung in den Suchergebnislisten zu erzielen. Welche Rankingfaktoren wie genau gewichtet werden, verrät der Suchmaschinenriese meist nicht konkret. Klar ist aber, dass Google alles dafür tut, um seine Spitzenposition in der Branche zu halten und seinen Nutzern bestmögliche Suchergebnisse zu liefern. Künftig soll dies noch stärker als bisher mithilfe seiner Google Core Web Vitals geschehen. Eines kündigte  Product Manager Jeffrey Jose bereits an: Eine gute Nutzererfahrung auf der Website wird in Zukunft noch wichtiger sein, denn die Page Experience wird zum Rankingfaktor für die Desktop-Suche.

Experte Christian Allner dazu:

„Nach seinen Updates ‚Eat‘ 2018 und ‚Bert‘ im Jahr 2019 setzt Google seine Ausrichtung mit dem jüngsten Update ‚Core Web Vitals‘ konsequent fort. Wie auch bereits in den SEO-Trends 2020 abzusehen war, folgt weiterhin alles dem Prinzip User first!“

Google Core Update: Was SEO-Verantwortliche jetzt tun sollten

Wenn die Page Experience, also das Nutzererleben der User auf einer Website, künftig noch stärker gewichtet wird, ist das ein sehr gutes Signal. Denn es zeigt, dass sich gute Inhalte auszahlen und Unternehmen, die ihren Usern einen klaren Mehrwert bieten, künftig noch mehr Chancen auf eine Top-Platzierung im Google-Ranking haben. Aber um diesen Platz zu halten oder die eigene Platzierung zu verbessern, ist eben auch aktives Handeln notwendig. Was genau solltest du dir als SEO-Verantwortlicher jetzt auf den Maßnahmenplan schreiben?

Exzellente Inhalte anbieten

Auch wenn die technischen Anforderungen an Websites steigen, bleibt guter Content der wohl wichtigste Rankingfaktor. Für dich eine gute Gelegenheit, die Inhalte auf deiner Website zu überprüfen.

In Zusammenarbeit mit dem Team der Content Creation ist hier viel möglich, um mit relativ einfachen Mitteln ein weiterhin gutes oder künftig sogar noch besseres Ranking zu erzielen. Experte Christian Allner sieht in diesem Punkt den wichtigsten Handlungsbedarf, denn, so sagt er, „alles steht und fällt mit guten Inhalten. Das ist die wohl wichtigste Stellschraube, die SEO-Verantwortliche nutzen sollten.“

Nutzererlebnis technisch optimieren

Damit die guten Inhalte die Bühne bekommen, die sie verdienen, ist auch die technische Seite einer Website wichtig. Wenn noch nicht geschehen, solltest du spätestens jetzt …

Denn wenn die Technik hakt, Nutzer nicht finden, wonach sie suchen, und sich über fehlerhafte Verlinkungen ärgern, mindert das ihr Nutzererlebnis. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie die Website verlassen, steigt. Und eine hohe Absprungrate auf der Website sendet ein negatives Signal an Google.

Websites für Mobilgeräte optimieren

Websites für Mobilgeräte zu optimieren ist heute wichtiger denn je. Denn der Anteil der mobilen Internetnutzer war nie so hoch wie jetzt. Für Websitebetreiber und insbesondere für SEO-Verantwortliche bedeutet dies, dass Folgendes unabdingbar ist:

Das Knifflige an der Mobiloptimierung ist, dass es eine Vielzahl unterschiedlicher Geräte gibt. SEO-Experte und Dozent Christian Allner rät dazu, „alle optimierten Seiten auf mehreren Geräten zu testen, z. B. auf mindestens zwei verschiedenen Smartphones unterschiedlicher Größe sowie auf Tablets und Co“, da es keine einheitliche Standardgröße gibt, die für alle Geräte gilt.

Websites auf HTTPS umstellen

Zwischen Nutzererlebnis und optimierter Technik darf eines nicht vergessen werden: die Sicherheit deiner Website. Als SEO-Verantwortlicher ist es jetzt dringender denn je, deine Website von HTTP auf HTTPS umzustellen, um:

Auch wenn die Umstellung ein etwas aufwendigerer Prozess ist, solltest du sie angehen, um künftig zufriedene Besucher, eine sichere Seite und ein gutes Ranking zu erhalten.

Extra-Tipp: SEO-Expertise aktuell halten

Gerade im Bereich Suchmaschinenmarketing ist es entscheidend, die eigene Expertise aktuell zu halten, um konkurrenzfähig zu bleiben. Regelmäßige Weiterbildungen für SEOs sind deshalb unverzichtbar. Zu schnell schreiten die Änderungen voran und zu unübersichtlich wird es, wenn der rote Faden erst einmal verloren gegangen ist. Wenn du motiviert bist, die Seite deines Unternehmens auch in Zukunft zu Top-Platzierungen zu führen, empfiehlt sich deshalb ein intensiver Blick auf das anstehende Update von Google.

Kostenfreies Webinar

Wenn du keine Zeit verlieren möchtest, melde dich gerne zu unserem kostenfreien Webinar zum Thema „Google Core Web Vitals“ an. Es findet am 1. Juli um 14 Uhr online statt und du erfährst von unserem SEO-Experten Christian Allner, was du jetzt unbedingt tun solltest, um auch morgen noch bei Google oben zu stehen. Sei unbedingt dabei, wenn du keine bösen Überraschungen in Form von Rankingverlust erleben willst.

Zur Anmeldung zum kostenfreien Webinar

Christian Allner ist Dozent für strategisches Marketingmanagement bei karriere tutor®. Er führt dich durch das Webinar und zeigt dir, wie du jetzt optimal auf das Google-Update reagieren kannst.

Wir wollen uns ja nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber hierbei sind wir uns ziemlich sicher: Der Beruf des Online Marketing Managers ist vom modernen Arbeitsmarkt nicht mehr wegzudenken. Lies hier, welche Voraussetzungen du brauchst, um als Online Marketing Manager zu arbeiten, welche Aufgaben dich erwarten und mit welchem Gehalt du rechnen kannst.

Was macht ein Online Marketing Manager?

Der Online Marketing Manager verantwortet die digitalen Marketingmaßnahmen eines Unternehmens. Klingt übersichtlich, birgt aber eine wirklich enorme Vielfalt in sich. Denn Marketing ist heute so bunt wie nie zuvor und das Internet der perfekte Platz, um ganz unterschiedliche Disziplinen des Marketings zu platzieren. Von der Bannerwerbung über die digitale Videokampagne bis hin zum Content Marketing oder Social Media Marketing ist vieles möglich.

Nicht immer wird der Online Marketing Manager auch so genannt. Du findest häufig auch Stellenausschreibungen mit einer spezialisierteren Bezeichnung, z. B. Content Marketing Manager oder Digital Media Manager.

Was sind die Aufgaben eines Online Marketing Managers?

Die Aufgaben des Online Marketing Managers hängen vor allem davon ab, in welchem Bereich des Online Marketings er konkret unterwegs ist. Je kleiner ein Unternehmen und seine Marketingabteilung, umso breiter gefächert ist das Aufgabenspektrum in der Regel. Je größer die Marketingabteilung, umso mehr spezialisierte Online Marketing Manager triffst du an. Häufige Aufgaben sind:

Konzeptionierung und Planung von Marketingaktivitäten: Häufig fallen Online Marketing und Projektmanagement zusammen, denn der Online Marketing Manager erstellt Konzepte für Marketingmaßnahmen eines Unternehmens, plant diese und übernimmt häufig auch die Koordinierung innerhalb des Teams.

Suchmaschinenoptimierung: Online Marketing Manager mit Spezialisierung auf Suchmaschinenoptimierung sind dafür zuständig, dass die Online-Präsenz eines Unternehmens im Netz gut gefunden wird. Zu den Aufgaben gehört deshalb auch die technische und redaktionelle Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Content-Erstellung: Ohne Content, also Inhalte, geht im digitalen Marketing nichts. Unternehmen benötigen für ihre Werbeaktivitäten eine Vielzahl an Videos, Texten und Bildern. Oftmals ist der Online Marketing Manager dafür zuständig. Je größer das Unternehmen aber ist, umso häufiger werden auch gezielt Content Creator eingestellt, die sich darauf spezialisiert haben, guten Content zu erstellen.

Social Media Marketing: Über Plattformen wie Instagram, Facebook und Co. erreichen Unternehmen ihre Zielgruppe auf direktem Weg. Doch mit „Poste mal etwas auf Instagram“ ist es nicht getan. Wer sich erfolgreich in den sozialen Netzwerken positionieren will, braucht eine Strategie, die in Einklang mit den übergeordneten Unternehmenszielen steht. Die Hauptaufgabe eines Online Marketing Managers mit dem Schwerpunkt Social Media besteht deshalb darin, diese Social-Media-Strategie zu entwickeln und durchzuführen.  

Community Building und -Betreuung: Online Marketing zielt oft darauf ab, eine Community aus interessierten Menschen zu bilden, die mit der Zeit zu Followern und Fans der Unternehmensmarke werden. Ein Online Marketing Manager mit Schwerpunkt Community Management ist dafür zuständig, die Anzahl begeisterter Follower stetig zu erhöhen und dadurch die Beliebtheit und Sichtbarkeit eines Unternehmens zu stärken. Das kann bedeuten, die Unternehmensseite auf Facebook zu betreuen, aber auch großangelegte Community-Aktionen über mehrere Kanäle hinweg zu organisieren.

Digitalisierung: Natürlich trägt auch der Online Marketing Manager zur Digitalisierung eines Unternehmens bei, indem er den wichtigen Bereich der Werbung von offline zu online verändert. Er sorgt dafür, dass die Zielgruppe eines Unternehmens, also die potenziellen Kunden, auf digitalem Weg erreicht werden.

Innovation: Wenn Marketing langweilig wird, ist es ungünstig, weil es die Menschen nicht mehr erreicht. Online Marketing Manager sind deshalb auch immer Innovatoren. Sie sind stets auf der Suche nach neuen Impulsen, erweitern, überarbeiten, verändern und treiben Dinge voran.

Welche Eigenschaften und Fähigkeiten braucht ein Online Marketing Manager?

Mindestens genauso wichtig wie die fachliche Eignung für diesen Beruf ist die persönliche. Die folgenden Eigenschaften solltest du als Online Marketing Manager mitbringen:

Wie zukunftsfähig ist der Beruf des Online Marketing Managers?

Wie bereits zu Beginn angesprochen, ist dieser Beruf wohl einer der aussichtsreichsten überhaupt. Warum? Weil Marketing mehr und mehr online stattfindet. 2019, also noch vor der Coronapandemie, nutzte bereits ein Viertel der Unternehmen Social Media Marketing, jedes fünfte Suchmaschinenmarketing. 2020 überschritt der Anteil von Online-Werbung an den weltweiten Werbeausgaben erstmals die 50-Prozent-Marke. Diese Entwicklung ist nicht aufzuhalten: Klassisches Marketing wird mehr und mehr durch Online Marketing ersetzt.

Zudem ist Online-Werbung nicht nur den großen Unternehmen vorbehalten, denn auch kleine und mittelständische Firmen, ja sogar Soloselbstständige, haben online die Chance, ihre Zielgruppe zu erreichen. Mit einer Expertise im Online Marketing wirst du deshalb nicht lange nach einer Aufgabe suchen müssen, sondern bist ein extrem gefragter Experte.

Wie wird man Online Marketing Manager?

Das Schöne an diesem Beruf ist, dass es viele Wege gibt, die zum Ziel führen. Warst du bisher im klassischen Offline-Geschäft unterwegs, kannst du dich mit einer entsprechenden Zusatzqualifikation für den Online-Bereich vorbereiten. Aber auch ohne Marketingerfahrung gelingt der Einstieg, denn Online Marketing ist auch für berufliche Quereinsteiger ein sehr gefragtes Feld. Am Markt gibt es viele gute Marketing-Weiterbildungen, die es dir ermöglichen, hier rasch Fuß zu fassen.

Was verdient man als Online Marketing Manager? 

Die Gehaltschancen sind gut und verbessern sich mit jeder Spezialisierung. Laut Gehaltsreport von StepStone verdient ein Online Marketing Manager im Schnitt 42.700 € pro Jahr.

Online Marketing als Zukunftsfeld nutzen

Wenn du auf der Suche nach einem vielseitigen Beruf mit einer sicheren Zukunft bist, hast du ihn jetzt gefunden. Nutze die Möglichkeiten des rasant wachsenden Online Marketings, um auch deine berufliche Zukunft auf sichere Füße zu stellen. Der Weg steht dir dank zahlreicher Weiterbildungsangebote und Fördermaßnahmen offen. Nutze ihn!

Wusstest du, dass du einen rechtlichen Anspruch auf Weiterbildung hast? Lies hier unseren Artikel zum Rechtsanspruch auf Weiterbildung und wie du diesen geltend machen kannst – vielleicht ja für eine Weiterbildung im Online Marketing.

In der digitalen Arbeitswelt ist das Berufsbild des Content Creator der moderne Tausendsassa. In diesem Artikel möchten wir dir einen Überblick geben und zeigen, was zum Joballtag eines Content Creator gehört und wo die Grenzen zu Content Managern oder anderen Social Media Managern sind. Lies weiter, wenn du wissen möchtest, ob dieser Job für dich infrage kommt.

Was macht ein Content Creator?

Der Name ist Programm, denn ein Content Creator entwickelt Content, also Inhalte. Sehr konkret ist das aber leider nicht, denn Content kann zunächst einmal alles Mögliche sein: Text, Bild, Video etc. Grundsätzlich ist der Beruf des Content Creator auch tatsächlich so vielfältig, wie es die Arten verschiedener Content-Formate vermuten lassen. Aber lass uns ein wenig genauer hinsehen, um das Berufsbild klarer zu definieren.

Content Creator vs. Content Manager

Der Content Creator gehört in der Regel der Marketingabteilung eines Unternehmens an. Doch dort tummeln sich zahlreiche Berufsbezeichnungen, die manchmal sehr ähnlich klingen. Content Manager zum Beispiel. Wie unterscheidet sich dieser vom Content Creator und wo genau in dieser Auflistung findet noch der Content Strategist oder Social Media Manager Platz? Die Unterscheidung liegt oft im Detail und hängt vom jeweiligen Unternehmen ab. Generell teilt sich der Content-Prozess in verschiedene Stufen auf, von denen jeder Experte eine andere übernimmt. So ist der Content Strategist dafür zuständig, eine Content-Strategie zu entwickeln, die die Marketingziele des Unternehmens erfüllen soll. Der Content Manager kann ebenfalls an der Strategie mitwirken, ist aber mehr für die Schnittstelle zwischen Content-Produktion und Planung zuständig. Der Content Creator erstellt den für die definierte Strategie nötigen Content, also Bilder, Videos, Texte und Co. Der Social Media Manager kann sowohl strategisch als auch operativ tätig sein, hat aber einen klaren Fokus auf die Social-Media-Aktivitäten innerhalb des Unternehmens. Zu seinen Jobs gehört meist auch die Betreuung der Community.

Die Grenzen zwischen den Berufsbildern sind fließend. Je kleiner ein Unternehmen ist, umso mehr dieser Aufgaben fallen zusammen. Je größer eine Marketingabteilung ist, umso stärker wird differenziert.

Achte bei einer Bewerbung stets auf die konkret aufgelisteten Aufgaben. Aufgabenbereiche von Content Creator, Content Manager & Co. überschneiden sich sehr häufig stark, auch wenn die Berufsbezeichnung variiert.

Wie sind die Zukunftschancen für Content Creator

Ohne Content läuft heute in vielen Unternehmen nichts mehr. Gute Inhalte sind das A und O eines funktionierenden Online Marketings. Jedes Unternehmen, das sich online sichtbar machen und Kunden gewinnen möchte, braucht fortlaufend exzellente Inhalte. Es reicht nicht mehr, irgendetwas zu veröffentlichen, sondern es braucht …

Und das sowohl in Textform als auch in Form von Bildern oder Videos. Je mehr Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen online bewerben und verkaufen – und das hat mit der Coronapandemie stark zugenommen –, umso wichtiger wird es, sich online zu unterscheiden. Ein Unternehmen, das seine Marke online stärken und nicht inmitten ähnlicher Anbieter untergehen lassen möchte, ist mehr denn je auf exzellente Content Creator angewiesen. Dieser Job dürfte damit zu den krisensichersten und derzeit aussichtsreichsten im Marketing gehören.

Welche Content Creator gibt es?

Jegliche Form von Inhalten, die ein Unternehmen nach draußen geben kann, ist hier denkbar. Zu den bekanntesten Spezialisierungen gehören:

All diese verschiedenen Ausprägungen eines Content Creator arbeiten in der Regel eng zusammen, da keine der Content-Formen ohne mindestens eine weitere auskommt. Der Text braucht das Bild und das Video braucht den Text.

So wirst du Content Creator

Dieses Berufsfeld ist eines, das sich hervorragend für einen Quereinstieg eignet. Die Einstiegsmöglichkeiten sind vielfältig. So kannst du zum Beispiel ein Texter mit journalistischem Hintergrund sein oder aus einer völlig anderen Branche kommen, aber eine Passion für gute Inhalte mitbringen. Wichtig ist, dass du dich mit den Grundprinzipien des Online Marketings vertraut machst, beispielsweise mit einer Einführung ins Online Marketing oder auch mit einer Weiterbildung zum Content Creator startest.

Tipp: Durchforste Online-Stellenbörsen nach verschiedenen Begriffen und Berufsbezeichnungen. Nicht immer wird konkret nach dem Content Creator gesucht. Wenn du hier variierst, wirst du deutlich bessere Ergebnisse bekommen und kannst deine Chancen erhöhen.

Gehalt und Aufstiegschancen eines Content Creator

Die Perspektive für Content Creator ist gut. Mit etwas Erfahrung kannst du schnell zum Teamleiter oder zum Creative Director werden. Das durchschnittliche Gehalt ist aufgrund der enormen Bandbreite dieses Berufsfeldes schwer zu erfassen. Die Online-Stellenbörse StepStone gibt für Content Creator eine Spanne zwischen 32.000 € und 45.000 € an, abhängig von der Berufserfahrung des Bewerbers und der Region, in der sich das Unternehmen befindet.

Erfolgreicher Content Creator werden

Hast du Gefallen an diesem Beruf gefunden und möchtest dich gerne für einen Job in der Content-Kreation qualifizieren? Sieh dich gerne online nach den verschiedenen Möglichkeiten um oder lass dich kostenfrei und unverbindlich beraten, welche Richtung innerhalb dieses vielseitigen Feldes für dich die richtige sein könnte.

Experten gehen davon aus, dass der E-Commerce-Bereich sein starkes Wachstum aus 2020 in den kommenden Jahren fortsetzen wird. Ein Beruf, der in diesem Zusammenhang und in dieser Zeit gefragter denn je sein dürfte, ist der E-Commerce-Manager. In diesem Artikel nehmen wir Aufgabengebiete und Qualifizierungsmöglichkeiten sowie Gehalt und Zukunftsaussichten näher unter die Lupe.

Bedarf an Onlineshopping steigt rasant an

Der E-Commerce-Verband bevh analysierte die jüngste Entwicklung der E-Commerce-Branche und veröffentlichte spannende Zahlen: Allein im ersten Halbjahr 2020 stieg der Erlös aus dem Onlinehandel um 9,2 Prozent. Kaum verwunderlich, machte doch der erste landesweite Lockdown in der Corona-Krise Onlineshopping zur wichtigen Alternative.

Auch nach der Krise dürfte diese Entwicklung weitergehen, denn die Verschiebung von mehr und mehr Alltagsbereichen von offline zu online herrscht schon seit vielen Jahren vor.  Dadurch werden auch bestimmte Berufsbilder immer wichtiger und die Chancen, in diesem Bereich eine sichere Anstellung zu finden oder ein eigenes zukunftsfähiges Business zu starten, immer besser. Eines dieser gefragten Berufsbilder ist der E-Commerce Manager.

Was macht ein E-Commerce Manager?

Ein E-Commerce Manager ist die verantwortliche Person, wenn es um den Onlineshop eines Unternehmens geht. In seinen Aufgabenbereich fallen vielfältige Dinge:

Zusammengefasst plant ein E-Commerce Manager, was der Onlineshop des jeweiligen Unternehmens braucht, gibt seine Anforderungen an die Kollegen aus den Bereichen Webdesign, Content-Erstellung und Softwareentwicklung weiter, überwacht den Erfolg des Onlineshops und sorgt dafür, dass dieser sich stetig weiterentwickelt. Eine verantwortungsvolle Aufgabe, die aus vielen Teilbereichen besteht, die ineinandergreifen: Marketing, Einkauf, Vertrieb, Customer Support.

Welche Anforderungen gibt es?

Ein E-Commerce Manager braucht einen soliden Marketing-Background oder die Bereitschaft, sich das entsprechende Marketing-Know-how anzueignen. Die meisten E-Commerce Manager haben eine Ausbildung im Marketing absolviert, E-Commerce studiert oder eine entsprechende Weiterbildung gemacht. Zum Beispiel:

Die Wege zu dieser Stelle sind variabel, doch bestimmte Fähigkeiten und Eigenschaften sollte jeder Bewerber mitbringen:

Auch Kenntnisse im Projektmanagement sind von Vorteil, da ein E-Commerce Manager an der Schnittstelle mehrerer Abteilungen agiert, einen guten Überblick über Projektabläufe braucht und eng mit internen wie externen Mitarbeitern zusammenarbeiten muss.

Hauptaufgabe: dauerhafte Optimierung

Du siehst, dass dieses Berufsbild eine extrem spannende Kombination aus scheinbaren Gegensätzen ist: Der E-Commerce Manager arbeitet sowohl strategisch als auch direkt mit den Kunden, er wirtschaftet ressourcenschonend und muss fortlaufend Prozesse optimieren, um Kosten zu sparen. Gleichzeitig soll er aber auch Kundenerlebnisse schaffen, die den eigenen Onlineshop zu einer gerne besuchten und genutzten Plattform machen. Er soll dafür sorgen, dass die Produkte perfekt in Szene gesetzt werden, aber auch jederzeit flexibel sein für Sortimentsänderungen.

Im E-Commerce geht es um Kostenoptimierung und fortlaufende Verbesserung, aber eben auch um emotionales Social Selling, das den Kunden direkt miteinbezieht. Wenn du Freude an einem Beruf voller Gegensätze hast, es liebst, verschiedene Dinge miteinander zu kombinieren, und kein Problem mit der Schnelllebigkeit der Branche hast, kannst du in diesem Bereich sehr glücklich werden.

Aufstiegschancen und Gehalt eines E-Commerce Managers

Die wichtigsten Arbeitgeber für E-Commerce Manager sind Handelsunternehmen und E-Commerce-Agenturen. Durch die Digitalisierung der Arbeitswelt erschließen sich aber fortlaufend neue Einsatzbereiche für ausgebildete E-Commerce Manager. Selbst Unternehmen, die in der Vergangenheit gar nicht oder nur teilweise online vertreten waren, dürften in Zukunft den Sektor des Onlineshoppings stärker ausbauen. Grundsätzlich gilt dieser Beruf also als sehr sicher und kann durchaus zu den vielversprechenden Berufen mit Zukunft gezählt werden.

Das durchschnittliche Gehalt eines E-Commerce Managers liegt in Deutschland bei etwa 3.400 € brutto monatlich; insgesamt bewegt sich das Gehalt zwischen etwa 2.900 € und 4.000 € brutto. Auch die Aufstiegschancen sind gut. Wer als E-Commerce Manager gute Ergebnisse erzielt, kann rasch zum Abteilungsleiter oder gar zum Vertriebschef werden.

Flexibler Online-Job mit Zukunft

Zusammengefasst ist dieser Beruf ein vielseitiger und schnelllebiger, in dem du mit einer entsprechenden Eignung sehr gute Zukunftsaussichten haben dürftest. Wenn du bereit bist, dich weiterzuentwickeln, mit der Zeit zu gehen und fortlaufend Optimierungen vorzunehmen, die dem Unternehmen und den Kunden dienen, ist dieses Feld ein sehr vielversprechendes für dich.

Ein Content Management System (CMS) dient dazu, Inhalte einer Website zu verwalten. Mithilfe eines CMS können geschulte Anwender, wie der Content Manager, Inhalte online stellen, ohne selbst programmieren zu müssen. Auch tiefergehende HTML-Kenntnisse sind nicht notwendig, um ein CMS zu bedienen. Besonders hilfreich ist das CMS, wenn Sie eine sehr dynamische Website haben, wie z. B. einen Onlineshop oder Blog. Denn hier kommt regelmäßig neuer Content hinzu bzw. müssen die einzelnen Webseiten häufig aktualisiert werden.

Ein Content Management System verfügt im Backend in der Regel über eine benutzerfreundliche grafische Oberfläche. Hier können mehrere Nutzer gleichzeitig an der Erstellung digitaler Inhalte arbeiten. Über eine Datenbank – wie z. B. MySQL – verbindet das CMS die dort hinterlegten Website-Vorlagen mit den von den Anwendern (Administratoren) eingestellten Inhalten. Der auf diese Weise produzierte Web-Content wird dann im Frontend ausgespielt. Der Website-User sieht nun das fertige Ergebnis: die Webseite.

Eines der bekanntesten CMS, wenn es um Web-Content geht, ist das Open-Source-Programm WordPress. Welches die größten Vor- und Nachteile von WordPress sind, lesen Sie hier im Blog. Ebenfalls häufig genutzt werden die Content-Management-Systeme TYPO3, Joomla, Shopify oder Drupal.

Mit „Social Selling“, einer Verkaufsmethode über soziale Netzwerke, können Sie sich die „Poleposition“ in den Köpfen potenzieller Kunden erobern, meint zumindest Social-Media-Experte Phil Schmidt, auch Marketing-Dozent bei karriere tutor®. Er erklärt Ihnen in diesem Beitrag, was sich hinter dem Trendbegriff verbirgt, wozu Social Selling dient und wie man es betreibt.

Was ist Social Selling und wozu dient es?

Social Selling – ein neuer Trendbegriff in der Social-Media-Szene – was ist das überhaupt? Zunächst geht es beim Social Selling um Kommunikation auf informativer wie auf emotionaler Ebene. Das klingt vielleicht nach althergebrachter Verkaufspsychologie verpackt im modischen Namen.

Nun: Neu ist sicherlich der Begriff. In diesem steckt zum einen das Thema Verkauf und zum anderen das Thema Social Media – also der Verkauf oder besser gesagt der Beziehungsaufbau zu potenziellen Kunden über soziale Netzwerke. Einige mögen sich jetzt vielleicht denken: „Was ist denn daran neu? Facebook-Ads und andere Social-Media-Kampagnen schalten wir doch schon lange.“ Doch Achtung! Steigen wir am besten damit ein, was Social Selling NICHT ist. Dann hangeln wir uns vom bereits Bekannten zum Neuen.

Zu den Aktivitäten von Social Selling zählen NICHT:

Diese Marketing- und Vertriebsmaßnahmen sind bekannt. Social Selling fokussiert hingegen den digitalen, sozialen Aspekt im Verkauf. Denn beim Social Selling geht es vor allem darum, zuerst den Menschen zu gewinnen und dann erst den Kunden. Dies aber auf breiterer Basis, als es analog, z. B. über das persönliche Gespräch am Messestand, möglich ist. Stattdessen zapfen Sie bei Social Selling soziale Medien an, über die Sie mit potenziellen Kunden in Kontakt treten, kommunizieren und interagieren.

Social Selling stellt also die Kommunikation und den Beziehungsaufbau zu Menschen in den Vordergrund. Dies dient als Grundlage dafür, frühzeitig ein Vertrauensverhältnis zwischen Unternehmen und späterem Kunden aufzubauen. Anders ausgedrückt: Social Selling setzt analoge Verkaufspsychologie für das digitale Zeitalter um.

Was sind die Ziele von Social Selling?

Die Ziele, die hinter Social Selling stecken, lassen sich klar von anderen Online-Marketing- und Vertriebsmaßnahmen abgrenzen. Darum geht es beim Social Selling:

Mit diesen Zielen von Social Selling können Sie sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Denn nur wenige Unternehmen fokussieren sich bisher darauf, bereits vor dem ersten Kauf ein Vertrauensverhältnis zum Kunden aufzubauen. Und bei den vielzähligen Werbe- und Verkaufsmaßnahmen über Social Media haben viele noch nicht das Potenzial erkannt, das in Social Selling steckt.

Wie betreibt man Social Selling und worauf kommt es an?

Das große Potenzial von Social Selling liegt im Vertrauensaufbau und in der Beziehungspflege. Das heißt Social Selling versucht, eine Kundenbindung bereits vor dem Kauf aufzubauen. Etwa, indem die Nutzer die Gelegenheit bekommen, das Unternehmen und die Mitarbeiter vor dem Kauf kennenzulernen. Darin unterscheidet sich Social Selling vom klassischen Marketing.

Perspektivenwechsel von der Zielgruppe zum Gesprächspartner

Wichtig ist hierbei im ersten Schritt schon der Perspektivenwechsel von der „Zielgruppenansprache“ zur „Kommunikation mit einem Gesprächspartner“. Machen Sie sich bewusst, dass Social Selling wie ein persönliches Gespräch funktioniert. Das hat nichts mit der Aussendung von Werbebotschaften zu tun.

karrieretutor social selling perspektivenwechsel

Einen konkreten Mehrwert bieten

Wie gewinnen Sie jedoch als Unternehmen das Interesse und die Aufmerksamkeit Ihrer potenziellen Kunden in den sozialen Medien? Das funktioniert am besten, wenn Sie Ihrem Gesprächspartner im (sozialen) Netz einen konkreten Mehrwert bieten.

Dieser konkrete Mehrwert dient im zweiten Schritt als Ihr Gesprächsanlass. Hierfür sollten Sie sich allerdings sehr genau überlegen, was ein echter Mehrwert für Ihre potenziellen Kunden darstellen könnte. Gehen Sie davon aus, dass Ihr potenzieller Kunde nicht auf der Suche nach einem Produkt oder einer Dienstleistung ist. Viel erfolgversprechender, als ein Produkt anzuprangern, ist es daher, wenn Sie eine Problemlösung anbieten, und zwar ohne direkten Verkaufsdruck.

In Vorleistung treten ohne Verkaufsdruck

Folgen Sie beim Social Selling deshalb stets der Devise:

„Wir als Unternehmen treten in Vorleistung – im Vertrauen darauf, dass der potenzielle Kunde aufgrund der vorab aufgebauten Beziehung später zum Kunden wird.“

Welche Social-Selling-Beispiele gibt es?

Wenn Sie von dem Social-Selling-Konzept überzeugt sind und es selbst ausprobieren wollen, fragen Sie sich jetzt vermutlich:

Konkrete Beispiele, bei denen Sie in den Social-Media-Kanälen mit Social Selling in Aktion treten können, sind z. B.:

Was sind die Vorteile von Social Selling?

Zu guter Letzt möchten wir Ihnen noch einmal die Vorteile von Social Selling aufzeigen. Die Vorteile gegenüber den üblichen Verkaufsmethoden und Marketingmaßnahmen liegen klar auf der Hand.

  1. Höhere Reichweite als analoge Verkaufsmethoden: Über die sozialen Medien lässt sich eine höhere Reichweite erzielen als mit Eins-zu-eins-Gesprächen über Telefon, Messe, Businessevent oder mit anderen analogen Verkaufsmethoden.
  2. Social-Media-Profile ermöglichen besseren Kontaktaufbau als Visitenkarten: Unsere Social-Media-Profile auf XING, LinkedIn und Co liefern viel mehr Anknüpfungspunkte zum Kontaktaufbau als Visitenkarten. Sie gehen stärker in die Tiefe und Sie können dadurch einiges über die Person erfahren, noch bevor Sie eine Beziehung aufbauen. Gemeinsame Interessen, Hobbys oder Bildungswege bieten einen hervorragenden Gesprächseinstieg.
  3. Mehr Menschlichkeit, Persönlichkeit und Nähe als Anzeigen, Massenmails etc.: Menschlichkeit, Persönlichkeit und Nähe sind nach wie vor die Verkaufsschlager. Der Mensch, der sich im sozialen Netzwerk präsentiert und erzählt, ist aufmerksamkeitsstärker und vertrauenerweckender als Werbeanzeigen und Banner. Dies macht sich an der Interaktion der Menschen mit dem Unternehmen bemerkbar (Likes, Shares, Kommentare etc.).
  4. Weniger Abhängigkeit von Algorithmen: Man hängt bei der Kundengewinnung nicht von Algorithmen wie bei der Google-Suche oder der Ads-Schaltung ab. Stattdessen hat man es selbst in der Hand, ob potenzielle Kunden Vertrauen gewinnen.
  5. Poleposition in den Köpfen Ihrer Zielgruppe: Mit Social Selling werden Sie mit Ihren Produkten oder Dienstleistungen zum Top-of-Mind, also der erste Ansprechpartner bei Anfragen und potenziellen Aufträgen.
  6. Tiefgehendes Verständnis für die Bedürfnisse, Wünsche und Ziele der Kunden: Durch die direkte Interaktion mit potenziellen Kunden über soziale Medien gewinnen Sie ein tiefgehendes Verständnis der spezifischen Bedürfnisse und Wünsche Ihrer Kunden.

Fazit

Am Beispiel Social Selling sehen Sie, auf welche Weise die Digitalisierung den Vertriebsprozess und das Marketing verändert. Social Media ist zu einem wichtigen Kanal für Marketing und Vertrieb geworden, wobei in den sozialen Medien Vertriebs- und Marketingmaßnahmen miteinander zu verschmelzen beginnen.

Social Media Marketing wird in Zukunft noch stärker an Bedeutung gewinnen, weil sich nicht nur die persönliche Kommunikation, sondern auch Vertrieb und Verkauf immer weiter auf Online-Kanäle verschieben werden. Die Corona-Krise dürfte diese Entwicklung noch einmal beschleunigen. Dies könnte dazu führen, dass Social Selling beliebter werden wird.

Als Vertriebsprofi, Social Media Manager oder Online Marketing Manager sollten Sie sich über solche Trends auf dem Laufenden halten, z. B. hier im Blog, über unsere Webinare oder unseren Newsletter.

„Was meint der Programmierer mit semantischem HTML?“, fragt sich vielleicht der SEO-Experte. „Was interessiert den SEO-Kollegen, ob ich die Daten auf der Website im Backend strukturiere?“, wundert sich der Webentwickler. „Warum soll ich dem Content Manager Meta-Angaben für den Blogbeitrag liefern?“, fragt sich der Texter. Doch dies sind genau die Fragen, die letztlich zu mehr SEO-Erfolg und damit zu steigendem Traffic auf der Website führen. Es lohnt sich also, einen näheren Blick darauf zu werfen, um zu verstehen, wie dieses Dreamteam höhere Klickraten für die eigenen Ergebnisseiten in der organischen Suche erzielen kann.
Daniel Elischer (Webentwickler), Maren Kräft (Online-Redakteurin) und Samanta Piskor (Dozentin für E-Commerce und Suchmaschinenmarketing)

 

Mehr SEO-Erfolg dank Rich Snippets

Für mehr SEO-Erfolg brauchen wir nicht nur gute Rankings – Top-10-Rankings. Immer wichtiger wird auch eine aufmerksamkeitsstarke Darstellung unserer Website in den organischen Suchergebnissen. Dies gelingt mit den sogenannten Rich Snippets, die die organische Click Through Rate („CTR“) immens steigern können. Rich bzw. Featured Snippets sind zudem ein gutes Beispiel dafür, wie Suchmaschinen strukturierte Daten interpretieren und in den SERPs („Search Engine Result Pages“) darstellen.

Was ist ein Rich Snippet?

Ein Snippet ist ein „Textschnipsel“ von der Website, der zu einem bestimmten Suchbegriff in den Suchergebnissen angezeigt wird. Das normale Snippet besteht nur aus Titel, Beschreibung und der URL.  Bei einem Rich Snippet werden neben einem kleinen Text weitere relevante Informationen wie Sterne-Bewertungen, ein Bild, Produkte oder nützliche Links dargestellt. Sie erscheinen meist ganz oben, auf den ersten Positionen der SERPs. Manchmal auch direkt auf der rechten Seite neben den Google-Anzeigen.

 

Beispiel Rich Snippet SERPS

 

Das Zusammenspiel von Technik, Anwendung und Redaktion

Natürlich sind und bleiben User und Content der King für Websitebetreiber und SEO-Experten. Das heißt, um überhaupt auf die erste Seite der organischen Suche zu kommen, brauchen wir relevanten Content und eine technisch saubere und userfreundliche Website. Hier müssen Webentwickler, SEO-Experten, Content Manager und Online-Redakteure eng zusammenarbeiten. Dies gilt besonders für Rich Snippets, die durch Technik entstehen, aber Inhalte wiedergeben. So kommt es bei den Featured Snippets gleichermaßen auf das technische Verständnis, die praktische Anwendung im Content Management System („CMS“) sowie auf die Texte, Bilder und weitere relevante Inhaltselemente an.

Spätestens seit dem Hummingbird-Update von Google wurde es für Websites zunehmend wichtiger, strukturierte Daten zu liefern. Denn dadurch machen sie es den Suchmaschinen leichter, aus den unzähligen im Netz existierenden Informationen die inhaltlich passenden auszuwählen und geeignete Suchergebnisse zu liefern.

Doch was ist das inhaltlich passende Suchergebnis zu einer Suchanfrage? Hier kommen wir in den Bereich Semantik.

 

 Was ist Semantik und die semantische Suche?

Semantik meint die Bedeutungslehre von Symbolen und Begriffen. Ein Begriff kann je nach Kontext völlig unterschiedliche Bedeutungen haben. Nehmen wir das simple Beispiel „Puppe“: Wie Sie sich vorstellen können, hat der Begriff für eine Mutter, die ein Geburtstagsgeschenk für ihre fünfjährige Tochter sucht, eine andere Bedeutung als für einen Biologen, der ein Forschungsprojekt über Raupen durchführt. Und genau wegen dieser unzähligen denkbaren Kontexte, in denen die Suchintention des Users stehen kann, hat Google in den letzten Jahren große Anstrengungen darin unternommen, den Suchalgorithmus auf die semantische Suche auszurichten. Schließlich will Google seinen Usern die relevantesten Suchergebnisse liefern und daher verstehen, was die genaue Suchintention des Users ist. Doch wie kommt hier nun die Technik ins Spiel?

 

Semantisches HTML seit HTML 5

HTML Skript am Laptop

Die Einführung von HTML 5 im Jahr 2015 stellte im Hinblick auf die semantische Suche eine wahre Revolution in der Webprogrammierung dar. Mit Hilfe semantischer Auszeichnungen – auch Tags genannt – ist es seitdem möglich, Daten einer Seite so zu strukturieren, dass der Content in einen für die Suchmaschinen gut lesbaren, sinnvollen Zusammenhang gebracht werden kann. Verwenden Sie für Ihre Seite HTML-Tags wie <article>, <nav>, <header>, <footer> und <strong>, ersparen Sie den Suchmaschinen einen enormen Crawling-Aufwand und ermöglichen ein besseres Auslesen Ihrer Seite. Eine Rich-Snippet-Darstellung in den SERPs ist dann wahrscheinlicher. Und umso eher können Sie sich folglich über höhere Klickraten und damit mehr Website-Nutzer freuen.

 

Wie funktionieren semantische Tags?

Ein gutes Beispiel, um zu verdeutlichen, wie Semantic Tags aus HTML 5 im Unterschied zu den Display Tags der alten HTML-Generation funktionieren, ist der Vergleich zwischen “bold” und “strong”.

<bold> vs. <strong>

Während <bold>Der Hund</bold> den Text lediglich grafisch fett darstellt, legt <strong>Der Hund</strong> fest, dass der Hund im Kontext des gesamten Texts (also im beschriebenen Geschehen) eine inhaltlich wichtige Rolle spielt. Es ist kein Zufall, dass der Browser standardmäßig auch den Text zwischen <strong> fett darstellt. So wird inhaltlich Wichtiges gemeinhin grafisch hervorgehoben und vom übrigen Text abgesetzt.

Ziel der semantischen Tags ist es, den Browser, den Screenreader und die Suchmaschinen wissen zu lassen, um welche Art von Inhalt es sich handelt.

Tipp: Halten Sie sich stets vor Augen, dass grafische Darstellungen immer eine Angelegenheit für Cascading Style Sheeds (CSS) sind und nicht für HTML. Der Versuchung, Text in <strong>-Tags zu wickeln, um diesen fett darzustellen, sollten Sie widerstehen.

 

Das Article-Element

Eine weitere für Blogbetreiber interessante HTML-Auszeichnung ist das Article-Element: Ein Article-Tag stellt einen unabhängigen Inhalt dar, der auch in einem komplett anderen Kontext Sinn ergeben würde. Stellen Sie sich vor, Sie lesen einen Artikel auf der Homepage des Magazins A. Da der Artikel in sich abgeschlossen und konsistent ist, könnte man ihn auch auf der Website eines beliebigen anderen Magazins B darstellen. Der Code lautet wie folgt:

<article>

<h1>Was macht eigentlich karriere tutor?</h1>

<p>Es hat die Aufgabe, Menschen gemäß ihren individuellen Talenten zu fördern und zum Erfolg zu verhelfen.</p>

</article>

 

Das Header-Element

Im nächsten Schritt schauen wir uns noch das Header-Element an. Der Inhalt zwischen Header-Tags führt den User in den Folgeinhalt ein. Häufig finden sich im Header Nav-Elemente wieder, welche wiederum die Seitennavigation beinhalten, aber häufig auch Überschriften und Danksagungen. Aufmerksamen Lesern wird aufgefallen sein, dass das Article-Element in sich geschlossenen Inhalt repräsentiert und demgemäß auch Header-Tags beinhalten darf. Das heißt wiederum, dass man auf einer Seite häufig auch mehr als einen Header finden kann.

 

<article>

<header>

<h1>Was tut karriere tutor?</h1>

<p>Die Mission:</p>

</header>

<p>Es hat die Aufgabe, Menschen gemäß ihren individuellen Talenten zu fördern und zum Erfolg zu verhelfen</p>

</article>

Auf diese Weise kann man die Einbettung von Blog-Content in HTML-Tags fortführen, bis hin zu den Meta-Angaben Title und Description oder auch zu den für die Rich-Snippets-Darstellung relevanten, strukturierten Daten. Beachten Sie, dass die hier exemplarisch angeführten Codes und Elemente keine erschöpfende Liste darstellen. Vielmehr ging es darum, Ihnen die Grundprinzipien des semantischen Webs zu vermitteln und Ihnen den Weg in den <strong>sinnvollen Umgang mit HTML</strong> zu ebnen.

 

SEO-Erfolg verlangt Perspektivenwechsel und interdisziplinäre Zusammenarbeit

Die gute Nachricht für SEO-Experten wie für Online-Redakteure ist, dass man keine Entwicklerkenntnisse benötigt, um Google strukturierte Daten zu liefern. Gängige Content Management Systeme wie WordPress und dafür entwickelte Plug-ins wie Yoast und Schema.org übersetzen die eingegebenen Inhalte automatisch in strukturierte Daten. Jedoch ist es durchaus hilfreich, wenn Sie als SEO- oder Content Manager ein bisschen „Techie“-Hintergrundwissen im Umgang mit strukturierten Daten abrufen können.

Semantisches HTML bestimmt die Zukunft des Internets, und Suchmaschinenbetreiber wie Google streben zu Recht danach, inhaltlich relevanten Content auszufiltern und auf den vordersten Rängen der Suchergebnislisten anzuzeigen. Als Web Developer sollten Sie sich also die Zeit nehmen, sich mit dem neuen HTML-5.0-Element auseinanderzusetzen und in den Programmieralltag einzubauen.

Egal ob Sie als SEO-Manager, Texter oder Entwickler an Ihrer Website arbeiten, schauen Sie doch gleich mal in den Quelltext, ob Sie die semantischen HTML-Tags wiederfinden, die wir Ihnen hier vorgestellt haben.

Der 25. Mai 2018 war DER Termin für E-Mail- und Online Marketing Manager. Werbemaßnahmen, Datenschutzerklärung und Dienstleisterverträge mussten im Hinblick auf die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) überarbeitet, wenn nicht sogar neu aufgesetzt werden. Aber immer noch tauchen viele Fragen zum Thema Datenschutz auf und es kursieren Spekulationen rund um die neue E-Privacy-Verordnung der EU. Welche Auswirkungen der Datenschutz auf die Nutzeranalyse mit Google Analytics hat und wo die Reise noch hingeht, erklärt Ihnen Samanta Piskor, Dozentin für Google Analytics, Suchmaschinenmarketing und E-Commerce bei karriere tutor®.

Auswirkungen der DSGVO auf die Analyse von Nutzerdaten mit Webanalyse-Tools

Die DSGVO brachte viele Unklarheiten und Unsicherheiten im Bereich Datenschutz im Online Marketing. Das merke ich vor allem in meinen Kursen zu Google Analytics, Suchmaschinenmarketing und E-Commerce. Häufig stellen mir meine Teilnehmer Fragen wie:

Ich versuche ihnen dann die rechtlichen Rahmenbedingungen mit möglichst einfachen Worten zu erklären, ohne eine Rechtsberatung durchzuführen: Nutzerdaten wie Geschlecht, Alter und Interessen können zum Beispiel nicht mehr ohne Weiteres gemessen werden, da es sich hierbei um personenbezogene Daten handelt. Das heißt, die Nutzer müssen über die Messung und Speicherung dieser personenbezogenen Daten aufgeklärt werden, verbunden mit der Möglichkeit, das Tracking durch Cookies abzulehnen. Hierfür muss die Datenschutzerklärung des Unternehmens entsprechend angepasst werden.

Voraussetzungen für den datenschutzkonformen Gebrauch von Google Analytics

Wichtig ist, dass Sie Google Analytics datenschutzkonform in die Webseite integrieren. Doch wie machen Sie das?

  1. Vertrag mit Google abschließen

In der Verwaltung von Google Analytics finden Sie in den Kontoeinstellungen unter Zusatz zur Datenverarbeitung einen Vertrag zur Datenverarbeitung. Diesem sollten Sie zustimmen und in den Details den Datenschutzbeauftragten Ihres Unternehmens eintragen.

  1. Zeitraum für die Datenaufbewahrung auswählen

Wählen Sie in der Verwaltung von Google Analytics unter Verwaltung à Tracking-Informationen à Datenaufbewahrung einen Zeitraum für die Datenaufbewahrung aus.

google analytics datenaufbewahrung

Standardmäßig sind von Google hier 26 Monate voreingestellt. Um sicherzugehen, dass der gewählte Zeitraum den Datenschutzrichtlinien der DSGVO genügt, lassen Sie sich hierzu am besten von einem Juristen beraten.

 

  1. Anonymisierung der IP-Adressen

Auch bei der IP-Adresse des Nutzers handelt es sich laut DSGVO um eine personenbezogene Information. Daher müssen Webseitenbetreiber darauf achten, dass sie die IP-Adressen der Nutzer anonymisieren. Dazu gehen Sie wie folgt vor:

Unter Tracking-Informationen erhalten Sie den Google-Analytics-Code. Dieser muss um folgenden Punkt ergänzt werden – und zwar am Ende, bevor das </skript> geschlossen wird:

ga(’set‘ ‚anonymizeIp‘, true);

Alternativ kann man in den Einstellungen vom Google-Analytics-Plugin für Content-Management-Systeme wie WordPress „IP-Adresse anonymisieren“ auswählen bzw. „Enable support for IP Anonymization“.

  1. User über den Einsatz von Cookies und Webanalyse-Tools informieren

Wenn Sie auf Ihrer Webseite Cookies zum Zwecke der Nutzer-Analyse setzen, müssen Sie die Besucher darauf aufmerksam machen und einen Hinweis auf die Verwendung von Google Analytics in Ihre Datenschutzerklärung aufnehmen. Außerdem müssen Sie den Usern die Möglichkeit bieten, das Tracking abzuschalten. Google bietet hierfür zwei Optionen:

 

  1. Einsatz der User-ID-Funktion muss ausdrücklich genehmigt werden

Wenn Sie die User-ID-Funktion nutzen, ordnet Google Analytics jedem Nutzer eine permanente ID zu und verknüpft diese dann mit den über mehrere Sitzungen gesammelten Daten zu Interaktionen, die er über ein oder mehrere Geräte getätigt hat. Hierbei handelt es sich um personenbezogene Daten, die nicht zwangsläufig erhoben werden müssen. Daher ist es sehr wichtig, den Webseitenbesucher auf die Nutzung der User-ID ausdrücklich hinzuweisen. Außerdem muss sie von der entsprechenden Person genehmigt werden. Richten Sie hierfür eine Opt-in-Option beim Aufrufen Ihrer Webseite ein.

Trend zur genaueren, geräteübergreifenden Zielgruppenanalyse

Die gute Nachricht vorweg: Online Marketer können also auch in Zeiten der Datenschutzgrundverordnung ihre Webseitenbesucher noch sehr genau analysieren. Jedoch müssen Sie gerade auch die neuen Google Analytics Features zuvor rechtlich prüfen und dann sicherstellen, dass Sie die Besucher über Ihre Analysetätigkeiten klar und deutlich informieren und ihnen die Möglichkeit geben, dies zu verweigern.

Der Trend bei Google Analytics geht zur genaueren Zielgruppenanalyse, die geräteübergreifend stattfindet. Hierfür finden Sie einige neue Features, die teils noch in der Beta-Version und somit noch in der Lernphase sind. Probieren Sie sie aus, aber seien Sie kritisch bei der Datenanalyse. Zum Beispiel:

Zeigt den Umsatz pro Nutzer innerhalb von 90 Tagen nach der Akquisition auf und damit, wie wertvoll ein Besucher für das Unternehmen ist. So sieht man z. B., wie erfolgreich welche Marketingmaßnahme war und wie viele User hier eine Transaktion durchgeführt haben.

Was zuvor nur über eine manuelle Einrichtung ging, ist nun bei Google Analytics voreingestellt: Kohorten können nun schneller und einfacher analysiert werden. Kohorten sind Nutzer mit einer gemeinsamen Eigenschaft, wie dem Zeitpunkt des Besuchs, die sich dadurch von anderen Nutzergruppen unterscheiden. In Google Analytics sieht das so aus:

google analytics kohortenanalyse

Mit der geräteübergreifenden Analyse erfahren Sie, über welches Gerät Ihre neuen Nutzer kamen oder auch wie viele Besucher sowohl ein Desktop als auch ein Mobiltelefon nutzten, um sich Ihre Seite anzusehen. So können Sie direkt das Zusammenspiel aus mobilen und Desktop-Geräten auswerten. Eben hierin liegt der aktuelle Trend: die User noch gezielter über alle Geräte hinweg zu analysieren.

Geraeteueberschneidung

Mein Tipp: Lassen Sie Ihre Datenschutzerklärung auf Ihrer Webseite von einem Juristen auf Herz und Nieren prüfen. Wenn Sie neue Analyse-Tools oder Features nutzen, vergessen Sie nicht, diese Information in der Datenschutzbestimmung zu ergänzen.

E-Privacy-Verordnung – Was erwartet uns noch?

Beim Thema Datenschutz fragen mich die Teilnehmer insbesondere in meinem Vertiefungskurs zu Google Analytics immer öfter auch nach der E-Privacy-Verordnung:

Vor 2022 ist mit der E-Privacy-Verordnung (ePV) der EU vermutlich nicht zu rechnen. Bisher liegt nur ein Entwurf der EU-Ratspräsidentschaft vor, und Verhandlungen unter den Mitgliedstaaten sind bis Ende 2019 vorgesehen. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) gibt einen guten graphischen Überblick über das komplexe europäische Gesetzgebungsverfahren zur ePV.

Da der Entwurf jedoch erhebliche Einschränkungen in der Verwendung von Cookies vorsieht, sollten sich Online Marketing Manager bereits jetzt Gedanken über praktikable Lösungen machen. Nach aktuellem Stand müsste der Nutzer künftig vorab dem Cookie-Setzen aktiv zustimmen, etwa durch generelle Browser-Voreinstellungen. Ansonsten dürfen nur Cookies verwendet werden, die keine personenbezogenen Daten tracken. Hierzu zählt etwa die Anzahl der Webseitenbesucher. Kalkulieren Sie dabei ein, dass eine große Anzahl an Internetusern auf ihren Geräten keine Cookies zulassen werden.

Communitys, also eine Gruppe von Followern eines Unternehmens, galten lange Zeit als nice to have, aber nicht unbedingt nötig. Doch mittlerweile sind sie längst zum wichtigen Erfolgsfaktor von Unternehmen avanciert. Hol dir hier die drei besten Tipps für Aufbau von und Umgang mit deiner Community!

 

Tipp 1: Nimm Communitys ernst

Eine Community aufzubauen und zu pflegen ist heute kein nettes Service-Goodie für Kunden mehr, sondern eine echte Existenzsicherung. Wer das heute vernachlässigt, lässt sich folgende Vorteile von Communitys entgehen:

 

 

 

Tipp 2: Bau Communitys richtig auf

Eine aktive Followerschaft ist unfassbar wertvoll. Doch um diese aufzubauen, braucht es einen langen Atem. Besonders wichtig sind diese Punkte:

 

 

 

Tipp 3: Kümmere dich um deine Community

Wenn du viel Zeit und Arbeit investierst und eine gute Community aufgebaut hast, ist bereits ein großer Schritt getan. Doch Community-Management bedeutet dranzubleiben und die aufgebauten Follower im Blick zu behalten. Wichtig ist:

 

 

 

Es ist nie zu früh für eine Community

 

Es ist nie zu früh für eine Community

Es lohnt sich wirklich nachhaltig, Zeit und Arbeit in den Aufbau und die Pflege einer Community zu investieren. Ein zu früh gibt es dabei nicht und auch kleine Unternehmen und Selbstständige können sich zeitnah relevantes Wissen zum Community-Marketing aneignen und mit dem Aufbau beginnen. Denn kaum ein Instrument ist heute so mächtig wie das aktiver und mit dir interagierender Kunden und Interessenten. Wir wünschen dir viel Erfolg beim Aufbau deiner eigenen Community!

 

Wenn du mehr wissen möchtest, haben wir noch einen Bonus für dich!

Alexander Scheibner – Dozent bei karriere tutorAm 21. März findet der Livestream zum Thema Community Management mit Community-Experte Alexander Scheibner statt.

Sei dabei und hol dir seinen wichtigen Input oder stell ihm live deine Fragen.

 

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Nutzt dein Unternehmen Social Media, um deine potenziellen Kunden zu erreichen? Warum Social Media für Unternehmen 2019 noch mehr an Bedeutung gewinnt und welche Dinge im neuen Jahr wirklich funktionieren, erfährst du in diesem Beitrag.

 

Social-Media-Plattformen für Unternehmen 2019

Facebook! Das geben die allermeisten Unternehmen an, wenn sie nach ihrer Social-Media-Nutzung gefragt werden. Und klar, in seinem mittlerweile 15. Jahr gehört Facebook zu den Dinos der Social-Media-Plattformen. Wer eine eigene Website betreibt, landet meist kurz darauf in irgendeiner Form auch auf Facebook und eröffnet eine Facebook-Unternehmensseite. Rund 94 % der Unternehmen weltweit nutzen Facebook, für gut zwei Drittel ist Facebook auch der wichtigste Social Media Kanal. Doch dreht sich wirklich alles nur um Facebook oder hat das Social-Media-Marketing für Unternehmen 2019 noch mehr zu bieten? Wir blicken für dich auf die aktuellen Trends.

 

1. Social Media Trend 2019: Video-Content

Guter Content ist und bleibt entscheidend, wenn du Menschen übers Internet erreichen möchtest. Doch zum klassischen Inhalt in Textform traten längst weitere Formate hinzu, zum Beispiel Video-Content. Dieser wird auch 2019 weiterhin wichtig bleiben und sogar zunehmend an Bedeutung gewinnen. Das wissen auch die Betreiber der verschiedenen Plattformen und richten die Nutzung zunehmend auf Video-Content aus. Möglichkeiten für Videos bieten mittlerweile fast alle:

 

 

2. Social Media Trend 2019: WhatsApp als Tool nutzen

Trotz neuer DSGVO und manchen Unsicherheiten ist WhatsApp in vielen Unternehmen schon angekommen. Auch wenn die meisten WhatsApp eher als privat genutztes Messenger-Tool kennen, ist es das längst nicht mehr. Bereits heute bieten einige große Unternehmen regelmäßige News über WhatsApp an und ergänzen damit den klassischen Newsletter oder abonnierte RSS-Feeds. Weil die Nutzerzahlen von WhatsApp kontinuierlich steigen und der News-Service über möglichst wenige Tools das Leben der Menschen erleichtert, sehen Experten in WhatsApp als Business-Tool großes Potenzial. Ein Tool, das du für dein Social-Media-Marketing 2019 unbedingt auf dem Schirm haben solltest.

 

3. Social Media Trend 2019: Persönlichkeit

Social Media für Unternehmen bedeutet keine reine Werbung oder nüchterne Informationsvermittlung. Der Name verrät bereits, woher Social Media kommt und wohin es sich auch 2019 weiter entwickeln wird: Es soll sozial sein und ein Gemeinschaftsgefühl erschaffen. Social Media bedeutet für Unternehmen also auch 2019, dass Persönlichkeit gefragt ist, um die eigenen Follower und Fans ans Unternehmen zu binden. Doch wie gelingt es Unternehmen auf Facebook, Instagram und Co. mit Persönlichkeit zu glänzen? Auch hier gibt es viele Möglichkeiten:

 

4. Social Media Trend 2019: Social im Fokus

 

4. Social Media Trend 2019: Social im Fokus

„Ach, Facebook machen wir so nebenbei und auf Instagram könnten wir ja mal ein Foto vom Montagmorgen-Kaffee posten.“ Wer Social Media für Unternehmen 2019 noch als nettes Goodie einstuft, verzichtet bewusst auf riesengroße Marketingchancen. Denn die Plattformen werden immer professioneller und auch die Erwartungshaltung der Nutzer größer. Die Zeiten von mal eben nebenbei irgendwas posten sind also vorbei. 2019 ist das Jahr der Social-Media-Strategie und wer bisher noch keinen Social-Media-Manager unter Vertrag oder sich selbst in Social Media weitergebildet hat, findet hier ein sehr vielversprechendes Investment in die eigenen Marktchancen.

 

5. Social Media Trend 2019: Ziele definieren

Wenn du Social Media nur betreibst, weil das jeder tut, kannst du es auch lassen. 2019 und in den folgenden Jahren werden klare Zielsetzungen in deinem Social-Media-Marketing unverzichtbar. Denn ein Tool zu nutzen, ohne zu wissen, warum, bringt dir gar nichts. Hier ist jede Plattform unterschiedlich, doch es lohnt sich, deshalb ist es wichtig für jede gezielt eine eigene Social-Media-Strategie zu nutzen. Wenn das in deinem Unternehmen zu viel ist, dann nutze lieber wenige Plattformen strategisch als viele ohne Plan.

 

6. Social Media Trend 2019: KPIs richtig nutzen

Um Ziele zu definieren, musst du zunächst einmal wissen, wer auf deinen Kanälen mit welchen Interessen unterwegs ist. Wer folgt dir und deinem Unternehmensaccount und warum? Hier kannst du mutmaßen – das ist allerdings semi-erfolgversprechend. Oder du kannst relevante Zahlen auswerten, die sogenannten Key Performance Indicators (KPI). Diese Zahlen zeigen dir, was die Menschen wirklich interessiert, welche Interessen sie haben, welche Altersstruktur deine Kunden mitbringen und welche Kaufinteressen sie beschäftigen. Doch Achtung: KPIs bergen die Gefahr sich völlig in den Zahlen zu verlieren. Wie du die Daten aus Google Analytics und Co. intelligent nutzt und auswertest, kannst du in diesem Beitrag nachlesen.

 

7. Social Media Trend 2019: Content-Snacks

Artikel wie dieser hier bleiben wichtig. Auf Social Media aber wären sie 2019 deplatzierter denn je. Weil Nutzer immer schneller durch die Timeline scrollen, müssen Unternehmen das Interesse innerhalb weniger Sekunden wecken. Lange Artikel zu posten, bringt auf Facebook und Co. also leider gar nichts. Besser ist es, Content in kleine und gut verdauliche Häppchen zu bringen. Ein Content-Snack enthält eine Information, die schnell konsumierbar ist und trotzdem Mehrwert enthält. Für diesen Artikel hier könnte ein Content-Snack sein:

 

Trend 2019: Video-Content

Nutze die Instagram Storys für Blicke hinter den Kulissen und investiere dadurch in deine Kundenbindung auf Instagram.

 

Auch wenn du einen Artikel auf Facebook teilen möchtest, solltest du dich kurzfassen. Erwähne nicht alle Inhalte des Textes in der Zusammenfassung, sondern wähle einen interessanten Auszug, mit dem du den Beitrag anteaserst.

 

Soziale Medien 2019: back to basic

Die Tools werden besser, die Formate erweitern sich, aber im Kern geht es 2019 zurück zum Ursprung der sozialen Medien. Bestseller-Autor und Speaker Andrew Davis fasst es in einem Zitat treffend zusammen: 

Content schafft Beziehung. Beziehungen entstehen durch Vertrauen. Vertrauen treibt den Umsatz an.

Es darf also nicht nur menscheln, sondern soll es sogar. Wenn du dich an folgende Grundregeln hältst und die aktuellen Social Media Trends 2019 im Blick hast, biegst du ziemlich sicher auf die Erfolgsstraße ab:

  1. Mach dir Gedanken, wer deine Kunden sind.
  2. Erhebe relevante Daten und werte sie klug aus.
  3. Definiere klare Ziele und eine Social-Media-Strategie.
  4. Produziere hochwertige Inhalte.
  5. Sei nahbar, authentisch und hilfsbereit.

 

Wenn deine Fans mit dir interagieren, ist das ein tolles Gefühl. Wenn deine Leads mehr und mehr über deine Social-Media-Plattformen kommen, zudem noch lukrativ. Wir wünschen dir viel Erfolg und Spaß beim Optimieren deiner Kanäle. Und folge uns gerne auf unseren, um News und Insights als Erster zu erfahren.