In der digitalen Arbeitswelt ist das Berufsbild des Content Creator der moderne Tausendsassa. In diesem Artikel möchten wir dir einen Überblick geben und zeigen, was zum Joballtag eines Content Creator gehört und wo die Grenzen zu Content Managern oder anderen Social Media Managern sind. Lies weiter, wenn du wissen möchtest, ob dieser Job für dich infrage kommt.

Was macht ein Content Creator?

Der Name ist Programm, denn ein Content Creator entwickelt Content, also Inhalte. Sehr konkret ist das aber leider nicht, denn Content kann zunächst einmal alles Mögliche sein: Text, Bild, Video etc. Grundsätzlich ist der Beruf des Content Creator auch tatsächlich so vielfältig, wie es die Arten verschiedener Content-Formate vermuten lassen. Aber lass uns ein wenig genauer hinsehen, um das Berufsbild klarer zu definieren.

Content Creator vs. Content Manager

Der Content Creator gehört in der Regel der Marketingabteilung eines Unternehmens an. Doch dort tummeln sich zahlreiche Berufsbezeichnungen, die manchmal sehr ähnlich klingen. Content Manager zum Beispiel. Wie unterscheidet sich dieser vom Content Creator und wo genau in dieser Auflistung findet noch der Content Strategist oder Social Media Manager Platz? Die Unterscheidung liegt oft im Detail und hängt vom jeweiligen Unternehmen ab. Generell teilt sich der Content-Prozess in verschiedene Stufen auf, von denen jeder Experte eine andere übernimmt. So ist der Content Strategist dafür zuständig, eine Content-Strategie zu entwickeln, die die Marketingziele des Unternehmens erfüllen soll. Der Content Manager kann ebenfalls an der Strategie mitwirken, ist aber mehr für die Schnittstelle zwischen Content-Produktion und Planung zuständig. Der Content Creator erstellt den für die definierte Strategie nötigen Content, also Bilder, Videos, Texte und Co. Der Social Media Manager kann sowohl strategisch als auch operativ tätig sein, hat aber einen klaren Fokus auf die Social-Media-Aktivitäten innerhalb des Unternehmens. Zu seinen Jobs gehört meist auch die Betreuung der Community.

Die Grenzen zwischen den Berufsbildern sind fließend. Je kleiner ein Unternehmen ist, umso mehr dieser Aufgaben fallen zusammen. Je größer eine Marketingabteilung ist, umso stärker wird differenziert.

Achte bei einer Bewerbung stets auf die konkret aufgelisteten Aufgaben. Aufgabenbereiche von Content Creator, Content Manager & Co. überschneiden sich sehr häufig stark, auch wenn die Berufsbezeichnung variiert.

Wie sind die Zukunftschancen für Content Creator

Ohne Content läuft heute in vielen Unternehmen nichts mehr. Gute Inhalte sind das A und O eines funktionierenden Online Marketings. Jedes Unternehmen, das sich online sichtbar machen und Kunden gewinnen möchte, braucht fortlaufend exzellente Inhalte. Es reicht nicht mehr, irgendetwas zu veröffentlichen, sondern es braucht …

Und das sowohl in Textform als auch in Form von Bildern oder Videos. Je mehr Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen online bewerben und verkaufen – und das hat mit der Coronapandemie stark zugenommen –, umso wichtiger wird es, sich online zu unterscheiden. Ein Unternehmen, das seine Marke online stärken und nicht inmitten ähnlicher Anbieter untergehen lassen möchte, ist mehr denn je auf exzellente Content Creator angewiesen. Dieser Job dürfte damit zu den krisensichersten und derzeit aussichtsreichsten im Marketing gehören.

Welche Content Creator gibt es?

Jegliche Form von Inhalten, die ein Unternehmen nach draußen geben kann, ist hier denkbar. Zu den bekanntesten Spezialisierungen gehören:

All diese verschiedenen Ausprägungen eines Content Creator arbeiten in der Regel eng zusammen, da keine der Content-Formen ohne mindestens eine weitere auskommt. Der Text braucht das Bild und das Video braucht den Text.

So wirst du Content Creator

Dieses Berufsfeld ist eines, das sich hervorragend für einen Quereinstieg eignet. Die Einstiegsmöglichkeiten sind vielfältig. So kannst du zum Beispiel ein Texter mit journalistischem Hintergrund sein oder aus einer völlig anderen Branche kommen, aber eine Passion für gute Inhalte mitbringen. Wichtig ist, dass du dich mit den Grundprinzipien des Online Marketings vertraut machst, beispielsweise mit einer Einführung ins Online Marketing oder auch mit einer Weiterbildung zum Content Creator startest.

Tipp: Durchforste Online-Stellenbörsen nach verschiedenen Begriffen und Berufsbezeichnungen. Nicht immer wird konkret nach dem Content Creator gesucht. Wenn du hier variierst, wirst du deutlich bessere Ergebnisse bekommen und kannst deine Chancen erhöhen.

Gehalt und Aufstiegschancen eines Content Creator

Die Perspektive für Content Creator ist gut. Mit etwas Erfahrung kannst du schnell zum Teamleiter oder zum Creative Director werden. Das durchschnittliche Gehalt ist aufgrund der enormen Bandbreite dieses Berufsfeldes schwer zu erfassen. Die Online-Stellenbörse StepStone gibt für Content Creator eine Spanne zwischen 32.000 € und 45.000 € an, abhängig von der Berufserfahrung des Bewerbers und der Region, in der sich das Unternehmen befindet.

Erfolgreicher Content Creator werden

Hast du Gefallen an diesem Beruf gefunden und möchtest dich gerne für einen Job in der Content-Kreation qualifizieren? Sieh dich gerne online nach den verschiedenen Möglichkeiten um oder lass dich kostenfrei und unverbindlich beraten, welche Richtung innerhalb dieses vielseitigen Feldes für dich die richtige sein könnte.

Experten gehen davon aus, dass der E-Commerce-Bereich sein starkes Wachstum aus 2020 in den kommenden Jahren fortsetzen wird. Ein Beruf, der in diesem Zusammenhang und in dieser Zeit gefragter denn je sein dürfte, ist der E-Commerce-Manager. In diesem Artikel nehmen wir Aufgabengebiete und Qualifizierungsmöglichkeiten sowie Gehalt und Zukunftsaussichten näher unter die Lupe.

Bedarf an Onlineshopping steigt rasant an

Der E-Commerce-Verband bevh analysierte die jüngste Entwicklung der E-Commerce-Branche und veröffentlichte spannende Zahlen: Allein im ersten Halbjahr 2020 stieg der Erlös aus dem Onlinehandel um 9,2 Prozent. Kaum verwunderlich, machte doch der erste landesweite Lockdown in der Corona-Krise Onlineshopping zur wichtigen Alternative.

Auch nach der Krise dürfte diese Entwicklung weitergehen, denn die Verschiebung von mehr und mehr Alltagsbereichen von offline zu online herrscht schon seit vielen Jahren vor.  Dadurch werden auch bestimmte Berufsbilder immer wichtiger und die Chancen, in diesem Bereich eine sichere Anstellung zu finden oder ein eigenes zukunftsfähiges Business zu starten, immer besser. Eines dieser gefragten Berufsbilder ist der E-Commerce Manager.

Was macht ein E-Commerce Manager?

Ein E-Commerce Manager ist die verantwortliche Person, wenn es um den Onlineshop eines Unternehmens geht. In seinen Aufgabenbereich fallen vielfältige Dinge:

Zusammengefasst plant ein E-Commerce Manager, was der Onlineshop des jeweiligen Unternehmens braucht, gibt seine Anforderungen an die Kollegen aus den Bereichen Webdesign, Content-Erstellung und Softwareentwicklung weiter, überwacht den Erfolg des Onlineshops und sorgt dafür, dass dieser sich stetig weiterentwickelt. Eine verantwortungsvolle Aufgabe, die aus vielen Teilbereichen besteht, die ineinandergreifen: Marketing, Einkauf, Vertrieb, Customer Support.

Welche Anforderungen gibt es?

Ein E-Commerce Manager braucht einen soliden Marketing-Background oder die Bereitschaft, sich das entsprechende Marketing-Know-how anzueignen. Die meisten E-Commerce Manager haben eine Ausbildung im Marketing absolviert, E-Commerce studiert oder eine entsprechende Weiterbildung gemacht. Zum Beispiel:

Die Wege zu dieser Stelle sind variabel, doch bestimmte Fähigkeiten und Eigenschaften sollte jeder Bewerber mitbringen:

Auch Kenntnisse im Projektmanagement sind von Vorteil, da ein E-Commerce Manager an der Schnittstelle mehrerer Abteilungen agiert, einen guten Überblick über Projektabläufe braucht und eng mit internen wie externen Mitarbeitern zusammenarbeiten muss.

Hauptaufgabe: dauerhafte Optimierung

Du siehst, dass dieses Berufsbild eine extrem spannende Kombination aus scheinbaren Gegensätzen ist: Der E-Commerce Manager arbeitet sowohl strategisch als auch direkt mit den Kunden, er wirtschaftet ressourcenschonend und muss fortlaufend Prozesse optimieren, um Kosten zu sparen. Gleichzeitig soll er aber auch Kundenerlebnisse schaffen, die den eigenen Onlineshop zu einer gerne besuchten und genutzten Plattform machen. Er soll dafür sorgen, dass die Produkte perfekt in Szene gesetzt werden, aber auch jederzeit flexibel sein für Sortimentsänderungen.

Im E-Commerce geht es um Kostenoptimierung und fortlaufende Verbesserung, aber eben auch um emotionales Social Selling, das den Kunden direkt miteinbezieht. Wenn du Freude an einem Beruf voller Gegensätze hast, es liebst, verschiedene Dinge miteinander zu kombinieren, und kein Problem mit der Schnelllebigkeit der Branche hast, kannst du in diesem Bereich sehr glücklich werden.

Aufstiegschancen und Gehalt eines E-Commerce Managers

Die wichtigsten Arbeitgeber für E-Commerce Manager sind Handelsunternehmen und E-Commerce-Agenturen. Durch die Digitalisierung der Arbeitswelt erschließen sich aber fortlaufend neue Einsatzbereiche für ausgebildete E-Commerce Manager. Selbst Unternehmen, die in der Vergangenheit gar nicht oder nur teilweise online vertreten waren, dürften in Zukunft den Sektor des Onlineshoppings stärker ausbauen. Grundsätzlich gilt dieser Beruf also als sehr sicher und kann durchaus zu den vielversprechenden Berufen mit Zukunft gezählt werden.

Das durchschnittliche Gehalt eines E-Commerce Managers liegt in Deutschland bei etwa 3.400 € brutto monatlich; insgesamt bewegt sich das Gehalt zwischen etwa 2.900 € und 4.000 € brutto. Auch die Aufstiegschancen sind gut. Wer als E-Commerce Manager gute Ergebnisse erzielt, kann rasch zum Abteilungsleiter oder gar zum Vertriebschef werden.

Flexibler Online-Job mit Zukunft

Zusammengefasst ist dieser Beruf ein vielseitiger und schnelllebiger, in dem du mit einer entsprechenden Eignung sehr gute Zukunftsaussichten haben dürftest. Wenn du bereit bist, dich weiterzuentwickeln, mit der Zeit zu gehen und fortlaufend Optimierungen vorzunehmen, die dem Unternehmen und den Kunden dienen, ist dieses Feld ein sehr vielversprechendes für dich.

In der Coronakrise gelten viele Berufsbilder und ganze Branchen als existenzgefährdet. Warum der Mediengestalter nach wie vor ein Beruf mit sehr sicherer Zukunft ist und was du brauchst, um dich für diesen Job zu qualifizieren, erfährst du in diesem Artikel.

Was macht ein Mediengestalter?

Die klassische Ausbildung zum Mediengestalter kannst du mit derzeit zwei verschiedenen Schwerpunkten wählen:

Je nach Schwerpunkt kreiert der Mediengestalter Videos und Audiospuren oder Grafiken für Flyer, Präsentationen und Websites. Als Mediengestalter arbeitest du zum Beispiel bei Film und Fernsehen oder in Marketingabteilungen. Zu den typischen Aufgaben eines Mediengestalters gehören:

Übrigens: Neben der klassischen Ausbildung gibt es berufliche Weiterbildungen zum Mediengestalter, die einen zeitnahen Eintritt in diesen Beruf ermöglichen – gerade in Zeiten einer unerwartet eingetretenen Arbeitssuche oder Arbeitslosigkeit eine gute Alternative.

Anforderungen an Mediengestalter

Der Beruf des Mediengestalters ist ein sehr vielseitiger und kreativer. Wenn du in diesem Bereich beruflich Fuß fassen möchtest, solltest du ein gutes Gespür für Farben und Farbharmonien mitbringen, aber eben auch Freude daran, diese technisch umzusetzen. Da auch Mediengestalter heute digital arbeiten, braucht es dieses solide technische Grundverständnis, um dich beispielsweise in entsprechende Grafikprogramme einarbeiten zu können. Wenn du dich mit den Herausforderungen der digitalen Arbeitswelt manchmal noch schwertust, lohnt es sich, dir eine Grundkompetenz im Umgang mit digitalen Medien, die sogenannte Digital Literacy anzueignen. Dies ist auch möglich, wenn du kein Digital Native bist, der mit den modernen technischen Möglichkeiten aufgewachsen ist. Kein Grund zur Sorge also, wenn du bisher noch nicht digital gearbeitet hast. All das kannst du lernen und in Zeiten der Digitalisierung und insbesondere in der Zukunft des Arbeitsmarktes nach Corona davon profitieren.

Insgesamt wertest du dein Bewerberprofil als Mediengestalter auf, wenn du folgende Fähigkeiten und Fertigkeiten mitbringst:

Auch wenn der Mediengestalter viel kreiert, ist dieser Job keineswegs einer, der allein im stillen Kämmerlein stattfindet. Denn als Mediengestalter stehst du im engen Austausch mit Projektplanungsteams, Kunden und Kreationsabteilungen. Du setzt visuell oder auditiv um, was für die jeweilige Kampagne oder Präsentation benötigt wird. All das braucht den Austausch und die Kreation, das Team und das selbstständige Arbeiten.

Gute Aussichten trotz der Krise

Durch die Digitalisierung der Arbeitswelt suchen längst nicht mehr nur Konzerne innerhalb der Medienbranche und große Produktionsfirmen nach Mediengestaltern, sondern auch kleine und mittelständische Betriebe. Gerade in der Krise zeigt sich, dass auch diese Unternehmen eher mittel- als langfristig online sichtbar werden sollten. Als Mediengestalter übernimmst du bei diesem Aufbau der Online-Sichtbarkeit eine tragende Rolle, denn ohne entsprechend aufbereitete Medien bekommen Firmen heute nicht mehr die Aufmerksamkeit, die sie benötigen, um erfolgreich am Markt bestehen zu können.

Konkret: Alle Unternehmen, auch kleine und mittelständische, sollten heute mindestens eine eigene Website haben. Als Mediengestalter kannst du beispielsweise im Bereich Webdesign tätig sein und dafür sorgen, dass auch eine kleinere KMU-Website online wirkt und gute Ergebnisse erzielt. Nach der Website ist aber noch lange nicht Schluss, denn auch für Online-Werbung, Präsenz in Social Media, Online-Veranstaltungen und viele weitere Möglichkeiten mehr braucht ein Unternehmen professionell gestaltete und aufbereitete Medien.

Die Zukunftsaussichten in diesem Beruf sind also tatsächlich sehr gut und – was vor dem Hintergrund der aktuellen Situation nicht zu unterschätzen ist: Er kann im Home-Office ausgeübt werden.

Aufstiegschancen und Gehalt eines Mediengestalters

Da Mediengestalter in nahezu jeder Branche gefragt sind, sind die Aufstiegschancen gut. Mit ein wenig Berufserfahrung kannst du dich nach deinem Einstieg rasch für verantwortungsvolle Positionen, beispielsweise als Teamleiter der Kreativabteilung, qualifizieren. Das durchschnittliche Gehalt eines angestellten Mediengestalters liegt bei 31.400 € pro Jahr, kann aber auch darüber hinausgehen. Je größer das Unternehmen, in dem du arbeitest, und je höher deine Position, umso weiter kann dein individuelles Gehalt nach oben hin von diesem Durchschnittswert abweichen.

Der Mediengestalter zählt damit zu den solide bezahlten Berufen. Das Einkommen ist nicht mit dem einer Position auf Managerebene vergleichbar, dafür profitierst du aber von einer sehr hohen Nachfrage. Mit einer Qualifikation zum Mediengestalter wirst du sehr wahrscheinlich immer zeitnah und wohnortnah eine Stelle finden, wenn du eine suchst.

Einstieg als Mediengestalter in Zeiten der Krise

Wenn du in Zeiten der Coronapandemie auf der Suche nach einem sicheren Job bist, bist du mit diesem also sehr gut beraten. Doch wie gelingt der Einstieg, wenn du schnell in diesem Bereich anfangen und nicht erst eine längere Ausbildung absolvieren möchtest?

Der große und derzeit wachsende Bedarf an qualifizierten Mediengestaltern erleichtert Quereinsteigern den Eintritt in dieses Berufsfeld. Wenn du entsprechende Kenntnisse mitbringst, hast du auch ohne dreijährige Berufsausbildung gute Chancen, hier eingestellt zu werden. Neben den oben genannten allgemeinen Fähigkeiten lohnen sich auch ganz konkrete Skills. Vorteilhaft ist es zum Beispiel, wenn du bereits Kenntnisse in gängigen Grafikbearbeitungsprogrammen mitbringst, z. B. in:

Außerdem ist es sinnvoll, wenn du dir vorab ein solides technisches Know-how aufbaust. Investiere zum Beispiel in folgende Fähigkeiten:

Arbeite dich in die gängigen Programme ein oder absolviere eine Weiterbildung zu grundlegenden technischen Skills. Dadurch hebst du dich bereits in deiner Bewerbung von anderen ab und kannst auch als Quereinsteiger erfolgreich in der Mediengestaltung starten.

Zukunftssicherer Kreativ-Job

Insgesamt ist der Mediengestalter ein sehr attraktiver Beruf für Menschen, die gerne kreativ arbeiten und gestalten. Dank der großen Nachfrage an guten Mediengestaltern für den digitalen Bereich stehen die Chancen auf eine schnelle Einstellung hier äußerst gut. Wenn du Freude daran hast, Medien zu gestalten, Marken ein Gesicht zu geben, mit Kollegen und Kunden über Entwürfe und Designs zu sprechen, und auch bereit bist, dich fortlaufend weiterzubilden, kannst du in diesem Feld langfristig erfolgreich und glücklich werden.

Programmierer und Softwareentwickler gehören aktuell zu den gefragtesten Berufen auf dem Arbeitsmarkt. Unser Leben wird eben immer digital. Daher brauchen Firmen Experten, die sich mit der Digitalisierung von Informationen auskennen. Allerdings beklagt die große Mehrheit an Unternehmen in Deutschland bereits einen Mangel an IT-Spezialisten. Im Jahr 2019 gab es erstmal über 100.000 offene Stellen für ITler, die nicht besetzt werden konnten (bitkom-Studie 2019).  Darunter waren Softwareentwickler diejenigen, die am meisten gesucht wurden. Doch was genau macht eigentlich ein Programmierer, was verdient er und wie gelingt der (Quer-)Einstieg in diesen gefragten Beruf?

Aufgaben – Das macht ein Programmierer

Ob Datenbanken, Softwaresysteme, Apps und Spiele oder ganze Websites – die Tätigkeitsfelder des Programmierers können sehr abwechslungsreich sein. Alle Programme auf unserem Computer, mit denen wir täglich arbeiten, alle Apps, die wir zur Verwendung unseres Mobilgerätes benötigen, alle Internetseiten, die wir aufrufen, um uns zu informieren, werden von Programmierern entwickelt.

Damit ist der Beruf des Programmierers dem des Softwareentwicklers (auch Software Developer oder Software Engineer genannt) sehr ähnlich. Da es sich aber bei beiden um keine geschützten Berufsbezeichnungen handelt, sind die Übergänge zwischen den Aufgaben des Programmierers und denen des Softwareentwicklers je nach Job fließend. Die Abgrenzung zwischen beiden Berufen hängt daher eher vom allgemeinen Verständnis ab. Demzufolge fokussiert sich der Programmierer weitestgehend auf das Programmieren von Codes. Der Softwareentwickler trägt darüber hinaus noch weitere Verantwortung: Er steuert den gesamten Entwicklungsprozess, angefangen bei der Aufnahme der Kundenanforderungen an die Software über die Planung und Entwicklung einzelner Komponenten bis hin zum Release und zur kontinuierlichen Verbesserung des Systems.

Allerdings geht es für den Developer nicht nur darum, neue Programme zu entwickeln. Ebenso gehört es zu seinen Aufgaben, vorhandene Software weiterzuentwickeln und dafür zu sorgen, dass das IT-System fehlerfrei läuft. Hierzu gehört auch das sogenannte „Bugfixing“. Das heißt, der Programmierer ist auch dafür verantwortlich, Fehler im Programmcode zu finden und zu eliminieren.

Voraussetzungen – So werden Sie Programmierer

Möglichkeiten für den Einstieg in das Berufsfeld Programmierung und Softwareentwicklung gibt es viele.

Das Gute an dem Job des Entwicklers oder Programmierers ist, dass eine abgeschlossene Berufsausbildung in der Informationstechnik (IT) und ein geradliniger Lebenslauf keine zwingende Voraussetzung dafür sind. Im Gegenteil: Unter den Programmierern finden Sie zahlreiche erfolgreiche Quereinsteiger ohne klassische Informatik-Ausbildung, die sich das Programmieren im Selbststudium beigebracht haben.

Der klassische Werdegang eines Programmierers startet hingegen entweder mit einer Ausbildung, z. B. als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung, oder mit einem Hochschulstudium. Neben dem allgemeinen, akademischen Informatik-Studium werden inzwischen auch spezialisierte, praxisorientierte Studiengänge wie Coding and Software Engineering, Computer Science and Communications Engineering, Automobil- oder Bioinformatik und viele mehr angeboten.

Neben dem Erlernen der Programmiersprachen wie Java oder C++ werden Sie im Studium oder in der Ausbildung auch auf alle sonstigen wesentlichen Aufgaben des Entwicklers vorbereitet.

Ob Autodidakt, umgeschulter Programmierer oder ausgebildeter Informatiker, eins verbindet alle Developer: die Leidenschaft für Technik, Technologie und Codes. Daher wollen wir dies als die wichtigste aller Voraussetzungen für den Job des Programmierers festhalten. Jedoch gibt es noch ein paar weitere Skills, die Sie mitbringen sollten.

Diese Skills benötigen Programmierer

Sie fragen sich, welche Fachkenntnisse (Hard Skills) und welche persönlichen Kompetenzen (Soft Skills) beim Entwickler vorausgesetzt werden? Dann schauen wir uns die Programmierer-Skills, auf die es wirklich ankommt, einmal genauer an:

Hard Skills

Grundvoraussetzung für den Programmierer ist das Beherrschen von mindestens einer der aktuell fünf beliebtesten Programmiersprachen weltweit: Python, Java, JavaScript, C# und C/C++ (Statista 2020).

Je mehr Sprachen Sie allerdings beherrschen, desto mehr Jobmöglichkeiten tun sich Ihnen auf und desto abwechslungsreicher werden auch Ihre Aufgaben sein.

Und dann hätten wir da noch Englisch. Diese Sprache spielt zwar bei der Programmierung an sich keine Rolle. Jedoch ist die IT-Welt allgemein sehr durch den amerikanischen Einfluss geprägt. Außerdem zeichnet sich unsere global vernetzte Wirtschaft durch international tätige Unternehmen aus. Daher zählen gute Englischkenntnisse ebenfalls zu den Hard Skills eines Programmierers.

Haben Sie zudem Erfahrung darin, agil zu arbeiten, oder besitzen Sie sogar eine Zertifizierung für die agile Softwareentwicklung? Dann können Sie eine weitere, zunehmend wichtige Kompetenz für den Entwickler-Beruf vorweisen.

Soft Skills

Neben den genannten Hard Skills sind auch spezifische Soft Skills als Programmierer gefragt. Die Fähigkeit, logisch zu denken, sowie ein grundlegendes Verständnis für informationstechnische Zusammenhänge und Digitalisierung sind wichtige Kompetenzen für jeden ITler.

Die meisten Entwickler arbeiten in Teams – und nicht allein im stillen Kämmerlein, viele sogar in großen Unternehmen. Sie müssen sich mit Projektmanagern und Kollegen aus verschiedenen Abteilungen abstimmen, wenn es darum geht, eine Software entsprechend den unterschiedlichen Anforderungen zu entwickeln. Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit spielen daher auch für den Programmierer eine wichtige Rolle.

Beim Schreiben von Programmen kommt es ferner auf das genaue und präzise Arbeiten an. Geduld braucht er vor allem beim Bugfixing. Und nicht zuletzt sollte der Software Engineer stets offen für Neues sein und eine hohe Lernbereitschaft mitbringen. Denn kaum eine Branche entwickelt sich so rasant weiter wie die IT. Der eigene Antrieb sich kontinuierlich weiterzuentwickeln, ist somit essenziell für den Beruf des Programmierers.

Gerade bei diesen Soft Skills unterscheidet sich letzten Endes der einfache Entwickler vom gefragten Entwickler.

Gehalt – Das verdient ein Programmierer

Eine der häufigsten Fragen, wenn es um Berufsinformationen geht, ist, welches Gehalt zu erwarten ist. Klar, denn schließlich arbeiten Sie nicht nur aus reinem Zeitvertreib, sondern wollen auch Ihren Lebensunterhalt damit bestreiten.

Gehaltsfaktoren

Wie auch bei allen anderen Berufen wird das Gehalt des Programmierers oder auch Softwareentwicklers durch ein ganzes Bündel verschiedener Faktoren bestimmt.

Das Gehalt ist umso höher, …

Ebenso ist das Gehalt in bestimmten Branchen und Bundesländern höher als in anderen. Zum einen besteht leider immer noch ein Gehaltsgefälle zwischen neuen und alten Bundesländern. In den alten Bundesländern sind Gehälter prinzipiell höher als in den neuen. Branchen wie die IT, Pharma und Chemie sowie Banken, Finanzdienstleister und Unternehmensberatungen zahlen mehr als die Werbebranche oder die Hotellerie und der Tourismus.

Geschätzte Gehaltsspanne für Programmierer

StepStone  gibt eine Gehaltsspanne zwischen 45.200 Euro und 63.400 Euro brutto im Jahr mit einem Durchschnittsgehalt von 52.900 Euro für den Programmierer an.

Bei XING lassen sich je nach Stellenangebot ähnliche Spannen für das geschätzte Programmierer-Gehalt finden. Die Gehaltsangaben bei XING sind jedoch präziser auf die Stelle bezogen, da die Schätzungen grundsätzlich den Jobtitel, die Branche, die Unternehmensgröße, den Standort und das Karrierelevel miteinbeziehen. Jedoch kann es gut sein, dass die Angaben im Einzelfall nicht die Realität widerspiegeln. Zumindest liefern sie hilfreiche Anhaltspunkte:

Für eine Stelle als Java-EE-Entwickler in der IT-Branche fanden wir hier beispielsweise ein geschätztes Gehalt von 53.500 € bis 65.500 €. Ähnlich sah es bei einer App-Entwicklerstelle mit 53.000 € bis 65.000 € Jahresbrutto-Prognose bei einem Finanzdienstleister aus – jeweils mit Berufserfahrung.

Einstiegsgehälter für Programmierer können auch unterhalb der 50.000-Marke liegen. Dies gilt auch für Jobs bei kleineren Unternehmen oder einkommensschwächeren Branchen.

Es ist möglich, dass Sie als Programmierer weniger Gehalt bekommen als der Softwareentwickler, und zwar dann, wenn Sie in Ihrem Job wirklich nur programmieren und die ganze Planung und Prozesssteuerung vom Softwareentwickler übernommen wird. Aber wie anfangs schon erwähnt, sind die Übergänge zwischen diesen beiden Berufsbildern fließend und die Berufsbezeichnungen werden oftmals synonym verwendet. Es hängt letztendlich von Ihrem konkreten Aufgabenspektrum und Ihrer Verantwortung ab, was Sie als Entwickler verdienen.

Programmierer-Jobs und Perspektiven für Quereinsteiger

Programmierer bei der Arbeit

Programmierer-Jobs sind absolut gefragte Berufe und es gibt in diesem Berufsfeld sehr gute Perspektiven für Quereinsteiger. Im Folgenden wollen wir Ihnen daher eine spannende Alternative zum klassischen Informatiker-Bildungsweg vorstellen.

Der Quereinstieg als Programmierer

Der Quereinstieg als Programmierer ist einfacher, als Sie denken. Nicht jedes Unternehmen erwartet gleich einen Hochschulabschluss im IT-Bereich. „Techie-Leidenschaft“ vorausgesetzt, können Sie auch mit einer abgeschlossenen Weiterbildung als Programmierer in diesen Beruf einsteigen. Das Gute an einer Weiterbildung ist, dass sie flexibel in Ihren bereits begonnen Berufsweg integrierbar ist:

  1. Sie dauert nicht so lange wie ein Studium oder eine komplette Umschulung zum Anwendungsentwickler.
  2. Sie können die Weiterbildung auch komplett digital von zu Hause aus – neben Job oder Jobsuche und Familie – absolvieren.
  3. Es gibt Kurse, die genau da ansetzen, wo Ihr Wissen aufhört. Haben Sie beispielsweise bereits Java-Grundkenntnisse, benötigen für einen bestimmten Job aber fortgeschrittene Java-Kenntnisse, können Sie mit einer gezielten Weiterbildung an Ihr vorhandenes Wissen direkt anknüpfen. Somit handelt es sich hierbei um einen sehr effizienten und effektiven Quereinsteigerweg.

Spezialisierung

Eine weitere interessante Jobperspektive für Programmierer ist die Spezialisierung auf ein Zukunftsgebiet mit viel Wachstumspotenzial, wie die Web-Entwicklung mit HTML5 oder die App-Programmierung.

Egal ob Sie lieber als Freelancer oder als festangestellter Programmierer arbeiten möchten, in einem großen IT-Konzern, einem mittelständischen Produktionsunternehmen oder sogar in der öffentlichen Verwaltung: Dieser Beruf ist – wie der Markttrend zeigt – ein sehr gefragter Beruf mit besten Zukunftsaussichten.

Sich beruflich neu zu orientieren, den Arbeitsbereich zu verändern und etwas ganz anderes zu tun als bisher, ist ein großer Einschnitt. Manchmal ein gewünschter, manchmal ein nötiger, weil das bisherige Berufsbild ausstirbt. Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel die wichtigsten Anzeichen, an denen Sie erkennen, dass eine berufliche Neuorientierung für Sie Sinn macht.

Status quo der beruflichen Zufriedenheit

Blicken wir einmal auf aktuelle Studien zur Jobzufriedenheit der Deutschen, zeigt sich ein insgesamt positives Bild. Eine repräsentative Forsa-Studie, die im Auftrag von XING durchgeführt wurde, ergab, dass rund 85 % der Deutschen grundsätzlich zufrieden mit ihrem Job sind. Dennoch: 15 % sind es nicht und gerade bei den unter 40-Jährigen finden sich viele, die über einen Arbeitgeberwechsel nachdenken. Dabei ist der Arbeitgeberwechsel eine eher sanfte Variante der beruflichen Veränderung. Vom Wechsel bis zum kompletten beruflichen Neuanfang gibt es zahlreiche Stufen und viele Gründe, die eine Veränderung bedingen. So können Sie zum Beispiel von kleinen Veränderungen im Berufsalltag bis hin zum kompletten Quereinstieg in eine andere Branche Veränderung auf ganz unterschiedlichen Wegen angehen. Möglicherweise stehen auch Sie gerade vor der Frage, wohin es Sie beruflich in Zukunft führen wird. Wir möchten Ihnen eine Orientierungshilfe mit auf den Weg geben und zeigen Ihnen nun die stärksten Anzeichen, die für einen beruflichen Neuanfang sprechen.

Der Job macht keinen Spaß mehr

Szenario 1 und einer der häufigsten Gründe für eine berufliche Veränderung ist zunehmende Lustlosigkeit im Job, weil die Arbeit einfach keine Freude mehr macht. Besonders bei sehr langen Arbeitsverhältnissen findet sich dieser Grund häufig. Manches Mal sprechen Experten gar von einer Job-Midlife-Crisis – ein Phänomen, das sich vor allem bei Menschen in der Mitte ihrer erwerbstätigen Jahre findet. Sind sie erst einmal 20 Jahre im Beruf und haben noch 20 weitere vor sich, stellen sich viele folgende Sinnfragen:

Wenn Sie solche Fragen in Ihrem Alltag immer öfter beschäftigen, ist dies ein deutliches Anzeichen dafür, dass Sie über eine berufliche Veränderung nachdenken sollten. Ob diese lediglich bedeutet, den Arbeitgeber zu wechseln, mithilfe einer Weiterbildung neue Aufgabengebiete und Verantwortungsbereiche zu erschließen oder eine komplette Umschulung in einen bisher fremden Arbeitsbereich zu machen, steht Ihnen frei. Keinen Spaß mehr an der Arbeit zu haben, ist aber immer ein Anlass, um etwas zu verändern. Egal, ob Sie noch fünf, 15 oder 25 Jahre im Job vor sich haben.

Ein Kindheitstraum will gelebt werden

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Oft parallel zur Job-Midlife-Crisis ploppen fast vergessene berufliche Träume wieder auf und verlangen nach Aufmerksamkeit. Menschen treiben folgende Fragen und Zweifel um:

Erkennen Sie sich wieder? Dann überprüfen Sie gerne, ob Sie einen nicht gelebten Kindheitstraum in sich tragen und es genau jetzt an der Zeit ist, diesen beruflich zu verwirklichen.

Das Geld reicht nicht

Ihr Gehalt hängt nicht nur von Ihrer beruflichen Position, sondern auch von der Branche, in der Sie arbeiten, ab. Ein klassisches Beispiel ist der soziale Bereich, denn hier werden deutlich niedrigere Löhne gezahlt als im technischen Umfeld. Auch wenig Geld zu verdienen kann also Grund für eine berufliche Neuorientierung sein. Und auch hier gibt es wieder unterschiedliche Möglichkeiten, diese Veränderung umzusetzen: Vom Branchenwechsel bis hin zur Weiterbildung, die für eine besser bezahlte Position qualifiziert, stehen Ihnen viele Wege offen.

Arbeitsbedingungen sind schlecht

Fehlt Ihnen in Ihrem Job die Flexibilität? Möchten Sie mehr Zeit mit Ihrer Familie verbringen, können dies mit Ihrer beruflichen Position aber nicht vereinbaren? Es gibt viele Menschen, die sich beruflich verändern, weil die Arbeitsbedingungen schlecht oder nicht flexibel genug sind. Ein Beispiel dafür ist unser ehemaliger Teilnehmer Thomas Kison, der uns hier seine Geschichte erzählt hat. Wenn Sie die gewünschten Arbeitsbedingungen nicht auf anderem Wege erreichen können, lohnt es sich, über eine berufliche Neuorientierung nachzudenken.

Der Wunsch, etwas Sinnvolles zu tun

Der Wunsch nach Selbstverwirklichung äußert sich nicht nur in der boomenden Branche der Persönlichkeitsentwicklung, sondern hat auch großen Einfluss auf den Beruf. Einer Arbeit nachzugehen, die als sinnvoll und wertstiftend angesehen wird, spielt für immer mehr Menschen eine große Rolle. Gerade in der Digitalisierung verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben und der Wunsch nach mehr Sinn des eigenen Tuns wird immer seltener auf den Feierabend verschoben. Wenn Sie sich eine der folgenden Fragen häufig stellen, deutet viel darauf hin, dass Sie sich beruflich neu orientieren möchten, um mehr Sinn in Ihr Arbeitsleben zu bekommen.

 

Der Beruf hat keine Zukunft

Nicht jeder hat einen Job, der zu den aussichtsreichsten Berufen mit Zukunft gehört. Gerade Berufe unterhalb der Ebene eines Facharbeiters sterben auf lange Sicht möglicherweise komplett aus, weil die Aufgaben von Maschinen übernommen werden. Wenn Sie sich fragen, ob Ihre Stelle in Zukunft noch gebraucht wird oder ob sich Ihr Job auf der Liste der aussterbenden Berufe befindet, können Sie dies rechtzeitig überprüfen. Die Agentur für Arbeit gibt auf dieser Seite eine hilfreiche Erklärung zum Substituierbarkeitspotenzial verschiedener Berufe und zum Strukturwandel des Arbeitsmarktes.

Die Gesundheit verlangt eine berufliche Neuorientierung

Auch Ihre gesundheitliche Verfassung kann dafür sorgen, dass eine berufliche Veränderung nötig wird. Können Sie aufgrund einer Krankheit nicht mehr in Ihrem bisherigen Job arbeiten, gibt es die Möglichkeit einer Umschulung. Lassen Sie sich in diesem Fall unbedingt von Ihrem Arzt beraten, um einen Beruf zu finden, dem Sie in Zukunft bedenkenlos nachgehen können.

Berufliche Neuorientierung umsetzen

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Trifft einer der sieben genannten Gründe für eine berufliche Neuorientierung auf Sie zu? Dann haben Sie nun alle Chancen, die anstehende Veränderung bestmöglich anzugehen. Wichtig sind die folgenden Schritte:

  1. Beruflicher Status-quo

Wo stehen Sie? Welche Ausbildung haben Sie? Was sind Ihre Qualifikationen? Definieren Sie zu Beginn einmal den Status quo Ihrer eigenen Berufstätigkeit.

  1. Grund für Neuorientierung herausfinden

Den Grund für einen beruflichen Wechsel haben Sie möglicherweise soeben herausgefunden. Führen Sie sich vor Augen, was Ihr Anlass ist, etwas zu verändern. Denn dieser Anlass hat direkte Auswirkungen auf den nächsten Schritt.

  1. Berufliches Ziel definieren

Je nachdem, was der Anlass für die berufliche Neuorientierung ist, fällt das Ziel anders aus. Treibt Sie beispielsweise das geringe Gehalt zu einem Wechsel, sollte Ihr Ziel sein, in eine Branche und Position mit deutlich höherem Lohnniveau zu gelangen. Sind gesundheitliche Gründe der Auslöser, müssen Sie zunächst überprüfen, in welche Richtung eine Neuorientierung überhaupt führen darf, um nicht vom Regen in die Traufe zu kommen und erneut einen Job mit hoher gesundheitlicher Belastung anzusteuern.

  1. Route planen

Sobald Ihr Ausgangspunkt und Ihr Ziel feststehen, können Sie den Weg von A nach B konkreter planen. Möchten Sie in eine bestimmte Branche wechseln? Dann lohnt es sich, bereits frühzeitig erste Kontakte in diese Branche aufzubauen. Brauchen Sie für Ihre neue berufliche Tätigkeit eine bestimmte Qualifikation? Dann erwerben Sie diese auf dem Weg der Umsetzung. Nur wenn Sie wissen, wo Sie starten und wohin Sie möchten, sind Sie in der Lage, eine erfolgversprechende Route zu planen.

  1. Neuorientierung beginnen

Steht Ihr Plan fest, hat der Wandel bereits begonnen. Nun gehen Sie die zuvor festgesteckte Route Schritt für Schritt ab und beginnen, Ihre berufliche Neuorientierung mit Leben zu füllen. Holen Sie sich auf dem Weg gerne auch Unterstützung, beispielsweise von der Familie, von Kollegen oder Mentoren.

Berufe wandeln sich

Heute wandeln sich Berufsbilder mehr denn je, denn die Digitalisierung sorgt dafür, dass fortlaufend neue Berufe entstehen und sich alte stark verändern. Nutzen Sie dies als Chance, Ihre eigenen beruflichen Ziele zu erreichen, und sehen Sie den Wandel als positive Basis, um beruflich erfolgreich und glücklich zu werden.

SAP-Berater werden händeringend gesucht und ausgezeichnet bezahlt. Doch die Software ist komplex und nicht jeder SAP-Anwender hat automatisch das Zeug zum SAP-Consultant. Wie Sie auf dem schnellsten Wege zum SAP-Berater werden können und welches Gehalt Sie erwarten dürfen, lesen Sie hier bei karriere tutor®.

Goldgrube SAP-Jobs

Innerhalb des IT-Consultings nimmt der SAP-Berater eine Schlüsselrolle ein, denn insbesondere große Konzerne haben einen enormen Bedarf an solchen Fachkräften. Genau deshalb gehört der SAP-Berater heute zu den bestbezahlten Berufen Deutschlands. Und das, obwohl er noch ein sehr junges Berufsbild ist. In kurzer Zeit konnte sich die Software der baden-württembergischen SAP SE etablieren und zum Primus im Bereich unternehmerischer ERP-Lösungen aufschwingen. Kaum eine Ressourcenplanung und Organisation eines großen Unternehmens hierzulande und auch weltweit kommt heute noch ohne SAP aus. Mit nur einem einzigen Produkt verspricht SAP Komplettlösungen von der Ersatzteilbestellung bis zur Finanzauswertung. Zahlreiche verschiedene SAP-Module richten sich nach den Gegebenheiten verschiedener Branchen von der Personalabteilung über die Produktionsplanung bis zum Controlling. Wer hier firm ist und die Software anwenden kann, hat gute Chancen auf eine ausgezeichnete Stelle. Wer darüber hinaus sogar andere im Umgang mit der Software schulen und Unternehmen hinsichtlich der Implementierung in interne Abläufe beraten kann, hat sie gefunden: die Goldgrube der SAP-Jobs. Sowohl fest angestellt als auch freiberuflich tätig sind SAP-Berater enorm begehrt.

Wo ist der Unterschied zwischen SAP-Anwender und SAP-Berater?

Verschiedene Begrifflichkeiten sorgen schnell für Verwirrung. Doch es gibt klare Unterschiede. Die Anwender nutzen die Software und sind in der Lage sie für ihren Arbeitsbereich optimal einzusetzen. Das allein ist bereits eine sehr gefragte Qualifikation und die Zertifizierungen zum SAP FI, SAP CO, SAP MM, SAP SD oder SAP CRM gehört deshalb zu den gefragtesten Weiterbildungen innerhalb der IT. Die Bezeichnung SAP-Anwender alleine ist aber ebensowenig geschützt wie der Begriff des SAP-Beraters. Anwender kann im Grunde jeder sein, der die Software nutzt, ob darin ausgebildet oder nicht. Berater hingegen können sich zwar ohne rechtliche Konsequenzen so nennen, werden in der Regel aber erst als solche anerkannt, wenn sie langjährige Erfahrung als Anwender und eine entsprechende Zertifizierung in mindestens einem SAP-Modul vorweisen können. Je umfassender das Know-how, umso überzeugender der Auftritt und umso wahrscheinlicher die eigene Karriere im SAP-Consulting. Denn im Unterschied zum reinen Anwender, muss der SAP-Berater die Vorteile der Software mit den individuellen Unternehmensabläufen und -anforderungen verknüpfen können. Er entwickelt Strategien und leitet Prozesse an, wie die Software im eigenen Unternehmen bestmöglich die gesetzten Ziele ermöglichen kann. Er verlässt die reine Anwenderebene und blickt weit über deren Tellerrand hinaus.

Gehalt SAP-Berater

Was verdient ein SAP-Berater?

Ein SAP-Anwender mit entsprechender Zertifizierung tut sich leicht auf dem Arbeitsmarkt. Denn das Zertifikat ist international anerkannt und gilt als Gütesiegel der eigenen Qualifikation. Wer aber die nächsthöhere Karrierestufe erklimmen möchte, sollte über die Basis hinausdenken und sich direkt mit der Möglichkeit der SAP-Berater-Ausbildung auseinandersetzen. Das Einstiegsgehalt für ausgebildete SAP-Berater liegt bei rund 50.000 € im Jahr, innerhalb der ersten Jahre sind laut Computerwoche Gehälter von 90.000 € und mehr jährlich möglich. Der Aufstieg vom Junior-SAP-Berater zum Senior erfolgt in den meisten Unternehmen zügig und ermöglicht spezialisierten Consultants rasch sechsstellige Jahresgehälter.

Wie werde ich SAP-Berater?

Es gibt heute nur zwei Wege, SAP-Berater zu werden. Entweder die Kombination aus:

oder

Sie können selbst wählen, ob Sie den Weg über eine langjährige Projekterfahrung und eine Zertifizierung als SAP-User gehen möchten, oder ob Sie den Turbo nach oben nutzen und sich ohne Studium ganz bequem zum SAP-Berater weiterbilden. Auch diese Zertifizierung können Sie – wie die zum SAP-Anwender – komplett digital durchlaufen, beispielsweise hier bei karriere tutor®. Der Vorteil liegt auf der Hand, denn wer sich zum SAP-Berater ausbilden lässt, kommt deutlich schneller zu den lukrativen und interessanten Jobangeboten im IT-Consulting.

Wagen Sie den Quereinstieg

Besonders die Tatsache, dass auch Quereinsteiger hier schnell Fuß fassen können, überzeugt. Denn wer in diese Richtung gehen möchte, dabei aber keine langjährige Erfahrung vorweisen kann, kommt mit dem entsprechenden Zertifikat schnell entscheidend weiter. Die Kosten für eine Zertifizierung können unter bestimmten Voraussetzungen sogar von der Arbeitsagentur übernommen werden. karriere tutor® arbeitet als offizieller SAP-Bildungspartner eng mit der Agentur für Arbeit zusammen und ermöglicht geprüfte SAP-Weiterbildungen mit offiziellen Lerninhalten der SAP SE. Sollten Sie arbeitslos, arbeitsuchend oder von einer Arbeitslosigkeit bedroht sein, können Sie eine Förderung beantragen und Ihr SAP-Zertifikat gefördert erreichen. In diesem separaten Beitrag im Blog finden Sie ergänzend weitere Profi-Tipps zur geförderten Weiterbildung.

Nutzen Sie den direkten Weg nach oben

Sind Sie Besitzer eines Bildungsgutscheins und möchten schnell zurück auf die Erfolgsspur kommen? Ehemalige Teilnehmer wie Holger Golfels, der hier im Blog seine persönliche Erfolgsgeschichte mit karriere tutor® und SAP erzählte, zeigen, dass das möglich ist. Sehen Sie sich im KURSNET der Arbeitsagentur nach Ihrer gewünschten Zertifizierung um und nehmen Sie mit uns den direkten Weg nach oben. Ob Sie SAP-Berater in Hamburg, Berlin, München oder Hannover werden möchten oder sich nebenberuflich fortbilden wollen, spielt bei unseren Zertifizierungen keine Rolle – wir finden Ihren individuellen Weg zum Erfolg in der ganzen Republik.

Die Digitalisierung verändert das Arbeitsleben seit vielen Jahren. Viele Menschen haben dabei Sorge, dass sie zunehmend Jobs frisst und dass etliche der uns bekannten Professionen längst Berufe ohne Zukunft sind. Welche Berufe aber durchaus Zukunft haben, welche neuen Chancen die Digitalisierung eröffnet und wie du herausfindest, wie du deine berufliche Zukunft gestalten kannst, ist Thema dieses Artikels.

Machen Computer uns arbeitslos?

Wenn wir von Arbeit 4.0 sprechen und uns dem Thema Digitalisierung widmen, lauert hinter der nächsten Ecke meist auch das Schreckgespenst Zukunftsangst. Denn viele Medienberichte und auch repräsentative Studien zeigen seit Jahren, dass gewisse Berufsbilder bald nicht mehr existieren werden.

Das Weltwirtschaftsforum veröffentlichte im Jahr 2020 den „The Future of Jobs Report“ und wagt damit einen Ausblick auf die Zukunft unserer Arbeit. Darin geht es um die unbestrittenen Auswirkungen der Digitalisierung auf unsere Jobs. Satte 43 % der befragten Unternehmen wollen die Belegschaft aufgrund der Technologieintegration reduzieren. Bis 2025 werden Maschinen mindestens so viele Arbeitsschritte im Unternehmen übernehmen wie der Mensch selbst. All das klingt beängstigend, doch ist letztlich nur eine Seite der Medaille. Denn Maschinen übernehmen zwar einen großen Teil routinemäßiger Aufgaben. Gleichzeitig entstehen aber Millionen neue Stellen, die von Menschen besetzt werden müssen, weil sie diese deutlich besser erfüllen können als Roboter oder künstliche Intelligenzen.

Die Digitalisierung macht also nicht zwangsläufig arbeitslos, erfordert aber, mit der Zeit zu gehen. Es ist heute wichtiger denn je, dass du Fähigkeiten erwirbst, die nicht so einfach von der Maschine übernommen werden können. Der Job-Futuromat des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit gibt übrigens eine gute Einschätzung darüber, wie sehr die Digitalisierung deinen Beruf verändern kann.

Welcher Beruf hat Zukunft?

Arbeitslos wird der Mensch trotz aller Automatisierungen keineswegs. Er wird auch in Zukunft gebraucht werden, wenn auch anders als gewohnt. Die gute Nachricht lautet also: Berufe mit Zukunft sind ausreichend vorhanden, doch sind es immer öfter Umschulungsberufe oder neu entstandene Berufsfelder. Welche Jobs haben nun aber konkret nicht nur heute, sondern auch zukünftig eine Daseinsberechtigung? Führen nur noch Studiengänge zum Ziel oder gibt es auch Ausbildungsberufe mit Zukunft?

Fakt ist, dass wir einige, aber längst nicht alle Zukunftsjobs heute schon kennen. Neue Berufsbilder entstehen quasi permanent und jede größere technologische Entwicklung bringt neue Jobs mit sich. Wie also können wir heute bereits wissen, wie wir in Zukunft arbeiten werden und worauf wir uns einstellen sollen? Welche kaufmännischen, technischen, sozialen und kreativen Berufe mit Zukunft wird es geben? Wir müssen uns hierbei auf Prognosen verlassen, die uns bereits heute aufzeigen, in welche Richtung sich der Arbeitsmarkt der Zukunft bewegt.

Aktuelle Liste der Berufe mit Zukunft

Wenn es dir nicht so gehen soll wie den Webern in Gerhart Hauptmanns Drama, die angesichts der drohenden Arbeitslosigkeit unter immer schlechteren Bedingungen arbeiten mussten, lohnt es sich, den eigenen Beruf einmal zu hinterfragen:

Um einen Job mit Zukunft zu finden, ist immer häufiger eine Spezialisierung nötig. Denn Berufe der Zukunft sind vor allem eines: schnelllebig. Der Job der Zukunft verändert sich permanent und verlangt deshalb auch von dir, dich weiterzubilden, um mithalten zu können.

In der folgenden Liste siehst du, welche Berufe mit Zukunft 2021 gebraucht werden.

Technische Berufe mit Zukunft

Nirgendwo zeigt sich die immense Bedeutung einer frühzeitigen Spezialisierung so stark wie bei den technischen Berufen. Je spezialisierter der Einzelne ist, umso sicherer dürfte seine Position auch morgen noch sein. Die Studie IT-Jobs 2020, die im Auftrag des Personaldienstleisters Hays von der International Data Group (IDG) durchgeführt wurde, zeichnet für ITler ein rosiges Zukunftsbild, sofern sie sich spezialisieren und über allgemeine IT-Grundlagenkenntnisse hinausgehen. Auch für technische Berufe jenseits der IT gilt der Grundsatz: Spezialisten haben bessere Chancen bei der Jobsuche. Diese Jobs mit Zukunft sind derzeit gefragt und werden es höchstwahrscheinlich auch weiterhin sein:

Soziale Berufe mit Zukunft

Ein ganz anderes Feld, aber eines, dessen Brisanz heute mehr denn je deutlich wird, ist das der sozialen Berufe. In diesen Bereichen zeigen sich ebenfalls Auswirkungen der Digitalisierung, sind aber im Vergleich zu den technologischen Berufen klarer überschaubar. Wenn du gerne mit Menschen arbeitest, solltest du dir diese Sparte unbedingt näher ansehen. Zu den sozialen Jobs mit Zukunft zählen:

Allein der Gesundheitsbereich ist ein riesengroßer Markt mit Zukunft, der nur bedingt von Maschinen übernommen werden kann. Eine Studie der Prognos AG im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ergab, dass die bereits entstehende Versorgungslücke in der Pflege bis 2030 weiter zunehmen wird. Zwar können gewisse Routinen durch automatisierte Prozesse in der Dokumentation oder bei Bestellprozessen auf den Pflegestationen übernommen werden, nicht aber das gesamte Arbeitsfeld ersetzt werden. Wenn du also einen Job mit Zukunft im sozialen Bereich suchst, stehen deine Chancen sehr gut.

Kreative Berufe mit Zukunft

Auch kreative Berufe haben Zukunft. Gerade die Kombination aus technischen und kreativen Anteilen ist hier vielversprechend. Neu entstandene Berufsbilder der vergangenen Jahre geben einen ersten Vorgeschmack, wohin die Reise der kreativen Berufe künftig gehen könnte. Gibt es in Zukunft Berufe, die kreativ und gleichzeitig lukrativ sind? Oder gehen die gestalterischen Tätigkeiten im Laufe der Digitalisierung völlig unter? Mitnichten, aber auch sie wandeln sich. Berufe mit Zukunft sind hier unter anderem:

Bereichsübergreifende Berufe mit Zukunft

Da die interdisziplinäre Zusammenarbeit in Zukunft immer wichtiger wird, listen wir dir last, but not least bereichsübergreifende Berufe mit Zukunft auf. Hier ist die Vielfalt sehr groß und es finden sich sowohl technologische Jobs als auch kreative:

Wie viel du in all diesen Jobs mit Zukunft verdienen kannst, kannst du übrigens in umfangreichen Gehaltsstudien wie der XING Gehaltsstudie oder dem StepStone Gehaltsreport nachlesen.

Berufe mit Zukunft brauchen Zukunftsskills

Berufe mit Zukunft brauchen Zukunftsskills

Unsere Liste der Berufe mit Zukunft kann und darf nur ein Auszug sein, denn unser Arbeitsleben entwickelt sich rasant weiter.

Berufe entstehen und wandeln sich permanent – das ist ein fortlaufender Prozess, dem sich auch jeder Berufstätige persönlich anpassen sollte. Wir müssen umdenken und aufhören zu glauben, dass unsere Karriere mit der ersten Berufsausbildung in Stein gemeißelt ist. Die Berufe der Zukunft verlangen lebenslanges Lernen von uns. Und nicht nur das. Sie fordern auch mehr Mut zu ungeraden Lebensläufen, zu Brüchen und zu beruflichen Quereinstiegen.

Unsere berufliche Zukunft hängt sehr stark mit unserem Verständnis von beruflicher Bildung zusammen. Denn bereits heute beinhaltet berufliche Bildung immer auch die Bereitschaft zur fortlaufenden beruflichen Weiterbildung. Wenn der Arbeitsmarkt sich rasant entwickelt, muss es auch jeder Einzelne tun, um Schritt zu halten.

Persönliches Wachstum als Erfolgsantreiber

Persönliches Wachstum und die Entwicklung relevanter Soft Skills werden unabhängig vom konkreten Beruf Jahr für Jahr immer wichtiger. Denn nicht nur dein Know-how, sondern auch deine persönlichen Kompetenzen sichern die Zukunft deines Jobs. So achten Personaler längst nicht mehr nur darauf, welche fachlichen Kompetenzen du mitbringst, sondern auch auf deine persönliche Eignung und deine Soft Skills. Zum Beispiel folgende Skills sind derzeit gefragt:

All diese Skills spielen auch in den gelisteten Berufen mit Zukunft eine große Rolle und sind neben dem rein fachlichen Know-how der Garant für eine erfolgreiche berufliche Zukunft.

Mach dich fit für Berufe mit Zukunft

Als Spezialist für neue Formen des Lernens stehen wir dir zur Verfügung und informieren dich fortlaufend über Berufe mit Zukunft. Wir helfen dir dabei, dir Skills anzueignen, die deinen Job krisenfest und zukunftssicher machen. Wichtig dabei sind vor allem drei Schritte:

1. Eigene Ressourcen kennen: Bevor du dich fragst, welche Berufe Zukunft haben, solltest du einen Blick auf deine eigenen Ressourcen, Ziele und Wünsche werfen. Wenn du herausfinden möchtest, welche persönlichen Vorzüge du mitbringst und bei der Suche nach einem Zukunftsjob betonen solltest, kann dir ein Blick auf das Persönlichkeitsmodell der Big Five weiterhelfen. Denn nur wenn du weißt, was dich persönlich ausmacht und was du erreichen möchtest, kannst du dich zukunftsfähig aufstellen.  

2. Methodenkompetenz schärfen: Es führt kein Weg daran vorbei, dir digitale Kompetenzen anzueignen. Doch selbst wenn das bisher überhaupt nicht dein Fall war, gibt es heute hervorragende Möglichkeiten, vor denen du keine Angst haben musst: Digitales Lernen beispielsweise, schult dich im Umgang mit modernen Medien und Technologien. Aber auch privat kannst du ganz spielerisch digital fitter und kompetenter werden. Tipps dazu findest du in unserem Artikel zum Aufbau von Digital Literacy.

3. Fachkompetenz erhalten: Berufe ändern sich, auch deiner. Das bedeutet, dass deine Fachkompetenz vor allem eines braucht: kontinuierliches Investment in dein Wissen. Bleibe auf dem Laufenden und informiere dich über Entwicklungen in deiner Branche und plane regelmäßige Weiterbildungen ein. Dann erhältst du dir das notwendige Know-how, um auch in der Zukunft deinen Job zu bewahren.

Deine berufliche Zukunft beginnt jetzt

Möchtest du in eine sichere und krisenfeste berufliche Zukunft starten? Suchst du nach dem einen Puzzleteil, das dir fehlt, um deine Chancen auf einen neuen oder besseren Job zu erhöhen? Sieh dich gerne auf unserer Seite um oder lass dich beraten, wie dein persönlicher Beruf der Zukunft aussehen kann.

Sie werden sie kennen: Bekannte und Freunde mit völlig geradem Lebenslauf und sukzessive ansteigender Erfolgskurve. Doch was ist, wenn die schöne Gerade einen Bruch hat? Gerade im Online Marketing ist das eher Regel als Ausnahme. Warum sich hier so viele Quereinsteiger tummeln und warum Sie auch mit 40 noch neu starten können, ist unser Thema.

Zurück auf „LOS“ im Karrierekarussell?

Wenn Sie einmal Ihre Eltern fragen, werden diese Ihnen kaum von Quereinsteigern ihrer Zeit berichten können. Tatsächlich ist der berufliche Quereinstieg erst in den letzten Jahrzehnten richtig gesellschaftsfähig geworden. Denn wer noch vor 30 oder 40 Jahren in ein neues Feld vorstoßen wollte, rannte oftmals nur gegen verschlossene Türen. Keine Berufsausbildung oder ein relevantes Studium in der Wunschbranche? Dann war der Weg hier leider für die meisten zu Ende. Glücklicherweise sieht das heute anders aus und uns allen stehen beruflich viel mehr Möglichkeiten offen. Der Quereinstieg ist dabei eine, die besonders gerne genutzt wird. Denn wer weiß schon mit Anfang 20, wo er konkret einmal hin möchte? Sich lebenslang entwickeln und entfalten zu können birgt enorme Vielfalt und Chancen, die Quereinsteiger sich heute nicht mehr entgehen lassen möchten. Sie kommen gar nicht aus dem Marketing, sondern aus dem kaufmännischen Bereich? Dann kann Sie ein Quereinstieg ins Online Marketing bringen und Sie können dort künftig richtig glücklich werden. Ganz ohne zurück auf „LOS“ zu gehen und den Umweg über eine langjährige Ausbildung zu nehmen.

Die bunte Welt der Marketing-Einsteiger

Das Onlineportal gehalt.de wollte im vergangenen Jahr wissen, wo die ganzen Quereinsteiger am Ende landen. Das Ergebnis war sehr deutlich: Grundsätzlichen finden sich solche in vielen Branchen, in keiner aber so häufig wie in PR und Marketing. 13 Fächer, Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften, aber auch Betriebswirtschaft- oder Volkswirtschaftslehre, gingen aus den Lebensläufen der befragten Teilnehmer, die nun allesamt in PR und Marketing tätig waren hervor. Von geradlinig kann da keine Rede sein. Muss es aber auch nicht. Denn Umstrukturierungen gehören in Zeiten von Arbeit 4.0 zwangsläufig – oder glücklicherweise – zu unserem Arbeitsleben dazu. Und zu solchen Umstrukturierungen gehört auch, dass sich der eine oder andere noch einmal umentscheidet und neue berufliche Wege beschreitet. Die breiten Aufgaben im Marketing üben hier einen besonderen Reiz aus und ermöglichen auch scheinbar Fachfremden einen gelungenen Quereinstieg.

Gute Gründe für den Quereinstieg

Um noch einmal auf unsere Elterngeneration zurückzukommen: Ein Quereinstieg mit 40 wäre hier kaum denkbar gewesen. Selbst wer mit 30 noch nicht beruflich fest im Sattel saß, stand beinahe unter Generalverdacht, karrieremäßig wohl nichts mehr auf die Reihe zu bekommen. Aber das ist Schnee von gestern! Der Quereinstieg ins Online Marketing zeigt exemplarisch, was im Grunde für jede Branche heute möglich ist. Sich beruflich neu orientieren ist keine Notlösung, sondern deutlich mehr. Denn Gründe sich als Quereinsteiger zu versuchen, gibt es viele.

Tipps Einstieg Marketing

Tipps für Marketing-Quereinsteiger

Wenn Sie ins Marketing möchten, wird Ihnen das gelingen – dessen sind wir uns ganz sicher. Alles was Sie brauchen, ist Leidenschaft und Engagement. Und eine solide Portion Knowhow. Letzteres fehlt Ihnen noch? Dann eignen Sie sich das im Marketing benötigte Grundwissen ganz einfach online an und erleichtern Sie sich den Quereinstieg ins Online Marketing & Co. Sie müssen schließlich nicht ins eiskalte Wasser springen, sondern dürfen auf der warmen Welle, die wir Ihnen bereiten, in neue Gefilde hinübergleiten. Nicht ganz so poetisch, dafür aber praxistauglich und zeitlich flexibel sind unsere Lehrgänge, die Sie auf Ihrem Weg begleiten werden. Wählen Sie hier aus, welcher Kurs Sie für den Quereinstieg ins Online Marketing fit machen soll.

Wie steht es um die Erfolgschancen der Initiativbewerbung? Das kommt vor allem darauf an, wie Ihre Initiative konkret aussieht. Wie eine gute Initiativbewerbung sein sollte und warum weniger oft mehr ist, möchten wir Ihnen gerne sagen.

Was ist eine Initiativbewerbung?

Was ist das überhaupt, eine Initiativbewerbung? Sofern Sie sich bisher lediglich auf ausgeschriebene Stellen beworben hatten, kamen Sie möglicherweise noch nie in Kontakt mit ihr. Denn wer sich initiativ bewirbt, schwimmt quasi gegen den Strom. Der Initiativbewerber meldet sich nicht auf eine öffentlich ausgeschriebene Stelle, sondern proaktiv, einfach von sich aus. Das hat Vorteile, kann aber auch unbemerkt verpuffen. Oder sogar negativ ankommen, wenn Sie es falsch angehen. Initiative an sich ist gut, muss aber richtig umgesetzt werden. Dann kann die Initiativbewerbung Erfolgschancen hervorbringen, die Ihre Karriere antreiben werden.

Initiativbewerbung: Erfolgschancen, die keiner kennt

Jährlich befragt Jobware in seinem „Jobware Umfrage Report“ Bewerber und Personaler aus zahlreichen deutschen Unternehmen. 2015 zuletzt auch zum Thema Initiativbewerbung. Das Ergebnis war überraschend, denn nur sechs Prozent der Bewerber gaben an, dass sie die Erfolgschancen der Initiativbewerbung als sehr gut ansehen. Dass diese einen exklusiven Zugang zu Stellen bieten können, bejahten jedoch 58 Prozent der Personaler. Offensichtlich klafft das Verhältnis hier extrem auseinander. Die Erfolgschancen der Initiativbewerbung werden von den Bewerbern selbst enorm unterschätzt. Denn die Adressaten der Bewerbungsbemühungen, die Personaler selbst, sehen dieses Instrument durchaus positiv. Grund genug, die persönlichen Erfolgschancen der Initiativbewerbung einmal auszuloten, oder?

Vorteil Eigeninitiative

Sie bewerben sich initiativ, also völlig ungefragt aus der eigenen Motivation heraus, auf eine Stelle. Sie wissen nicht, ob hier überhaupt jemand gesucht wird, melden sich aber dennoch. Genau hier liegen Risiken und Erfolgschancen der Initiativbewerbung zugleich. Denn natürlich wartet niemand auf Sie, wenn nicht aktiv gesucht wird. Und wenn Sie dem Personaler nur seine Zeit stehlen und eine beliebige Bewerbung abschicken, hinterlässt das im schlimmsten Fall sogar einen negativen Eindruck. Trotzdem hat die Initiativbewerbung klare Vorteile:

Erfolgschancen der Initiativbewerbung richtig nutzen

Doch die Vorteile der Initiativbewerbung bringen nur dann den durchschlagenden Erfolg, wenn Sie sie richtig angehen. Denn viele Bewerber greifen ihre Chancen nicht richtig auf. Wenn Sie sich ungefragt bewerben, müssen Sie umso stärker für Ihre Person werben und klare Argumente vorbringen. Noch einmal: Niemand wartet auf Sie! Nur wenn Sie Ihrem Adressaten das Gefühl geben, dass Sie aber dennoch in der Lage sind, das Unternehmen zu bereichern, haben Sie eine gute Chance. Werden Sie hierzu schnell konkret. Erzählen Sie nicht lang und breit von Ihren verschiedenen Erfahrungen, oder warum es Ihnen in Ihrem aktuellen Job nicht mehr gefällt. Das kostet den Personaler nur Zeit und erhöht die Erfolgschancen der Initiativbewerbung kein Stück weit. Vielmehr legt er Ihre Unterlagen gleich zur Seite und verbindet Ihren Namen im schlechtesten Fall fortan mit vertaner Zeit. Wecken Sie lieber ein Bedürfnis beim Personaler. Was ist Ihr Alleinstellungsmerkmal, was zeichnet Sie besonders aus? In unserem Blogbeitrag zum Thema „Erfolgreich werden“ haben wir erklärt, wie Sie Ihr Alleinstellungsmerkmal herausfinden, wenn Sie dieses bisher noch nicht klar für sich definiert haben. Gehen Sie darauf ein, was Sie besonders gut können und warum genau Ihr Profil dem Unternehmen noch fehlt und was es ihm bringen kann. Nur dann machen Sie sich interessant und als potenziellen Mitarbeiter begehrenswert.

Vorlagen für erfolgreiche Initiativbewerbungen

Sie brauchen keine Blaupause, weil Sie einzigartig sind. Sie selbst müssen Ihre Initiativbewerbung mit Leben füllen, weil keine Vorlage der Welt genau das treffen kann, was Sie persönlich ausmacht. Wir raten Ihnen daher davon ab, für jedes Unternehmen das gleiche Motivationsschreiben zu verwenden und nur den Ansprechpartner auszutauschen. Werden Sie verbindlich, wenden Sie sich immer an einen vorher erfragten direkten Ansprechpartner und gehen Sie in Ihrem Anschreiben durchgehend auf das ausgewählte Unternehmen ein. Konkret sein statt beliebig, darin liegen die Erfolgschancen der Initiativbewerbung. Personaler merken es schlichtweg, wenn Sie eine Vorlage für all Ihre Bewerbungen verwenden. Schaffen Sie sich einen Rahmen und malen Sie das Bild darin immer wieder neu. So, dass es Sie im besten Licht darstellt und Sie zum perfekten Gegenstück für das angeschriebene Unternehmen macht.

Und wenn Sie schließlich zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden, geht es nur noch darum, durch die geöffnete Tür hindurchzugehen. Wie Ihnen das sicher gelingt, können Sie ergänzend in unserem Ratgeber zum perfekten ersten Eindruck im Vorstellungsgespräch lesen. Wir wünschen Ihnen schon jetzt viel Erfolg!