Du hast ein Vorstellungsgespräch? Hey, das ist ja großartig. Herzlichen Glückwunsch! Eine Riesenchance für dich, die Weichen für deine Zukunft neu zu stellen. Kein Wunder, dass deine Aufregung vorm Vorstellungsgespräch groß ist. Schließlich geht es ja um deine Karriere …

Ein bisschen Anspannung kann da auch nicht schaden. Denn sie sorgt dafür, dass du fokussiert bleibst und das Beste aus dir herausholst. So wie ein Profisportler vor dem Wettkampf oder ein Künstler vor dem großen Auftritt. Anders sieht es aus, wenn deine Nervosität Überhand nimmt. Dann bremst sie dich und deine Stärken aus.

Entscheidend ist also, dass du die natürliche Aufregung vorm Vorstellungsgespräch im Griff hast, nicht umgekehrt. Wie du das schaffst, verraten wir dir in diesem Artikel. Hier kommen die 5 entscheidenden Insidertipps gegen Lampenfieber!

Tipp 1 gegen die Aufregung vorm Vorstellungsgespräch: Vertraue auf deine Stärken

Du hast diesen Termin nicht durch Zufall oder Glück bekommen, sondern weil deine Bewerbung überzeugt hat. Vielleicht konntest du sogar im Vorfeld mit einem Telefonat und deinen klugen Fragen überzeugen? In jeden Fall hast du dir die Chance zu diesem Bewerbungsgespräch verdient. Denn du hast Talent und punktest mit deinen Fähigkeiten. Sage dir laut vor: „Ich bin gut!“ – ja, am besten jetzt gleich. Und? Wirkt es schon?

Was du noch nicht kannst, kannst du lernen! Übrigens: Falls du denkst, dass dir eigentlich noch wichtige Qualifikationen für den Job fehlen, ist das auch kein Beinbruch. Denn was du noch nicht draufhast, kannst du jederzeit lernen – beispielsweise in einer geförderten Weiterbildung bei karriere tutor®. Unser Team berät dich gerne kostenfrei und unverbindlich. Und wenn du im Bewerbungsgespräch von deiner geplanten Weiterbildung erzählst, ist das garantiert ein Pluspunkt für dich!

Tipp 2: Stoppe negative Gedanken

Jeder von uns hat negative Glaubenssätze. Wir haben sie in unserer Kindheit immer wieder gehört und mit der Zeit verinnerlicht. Inzwischen hinterfragen wir nicht einmal mehr, ob sie wirklich stimmen.

Wie lauten deine Glaubenssätze? Vielleicht: „Das schaffe ich bestimmt nicht“? Oder: „Ich habe ja sowieso immer Pech“? Oder: „Alle anderen sind besser als ich“?

Stopp! Negative Glaubenssätze sind Gift für dein Selbstbewusstsein und sorgen für Aufregung vorm Vorstellungsgespräch. Denn sie lassen dich denken, dass du Pech geradezu anziehst und Erfolg nicht verdienst.

Dabei ist das vollkommener Unsinn! Jeder von uns kann einmal scheitern, aber das ist kein Weltuntergang. Und jeder von uns kann ganz groß herauskommen – auch du!

Am besten, du schreibst die negativen Glaubenssätze auf ein Blatt Papier und zerreißt es dann in winzig kleine Stücke.

Im nächsten Schritt ersetzt du diese Sätze durch positive Überzeugungen. Zum Beispiel. „Ich habe diese Chance verdient.“ Oder: „Ich bin gut in dem, was ich tue.“ Oder: „Ich bin eine Bereicherung für das Unternehmen, bei dem ich mich vorstelle!“

Das hat übrigens nichts mit Arroganz oder Hochnäsigkeit zu tun. Sondern damit, dass du an dich selbst glaubst. Und wenn du das tust, können es auch andere tun!

Tipp 3: Plane genug Vorlaufzeit ein

Stell dir vor, du verpasst den Bus oder die Bahn. Oder du stehst im Stau. Dein Navi versagt. Dein Handy hat keinen Saft mehr. Das Bürogebäude findest du nicht. Und dann gerätst du auch noch auf dem Weg zum Eingang in einen Platzregen und siehst aus wie ein begossener Pudel … Du wirst schon nervös, wenn du dir das nur vorstellst? Kein Wunder. Das sind ja auch lauter Albtraumsituationen, vor allem vor einem Vorstellungsgespräch.

Doch die kannst du allesamt vermeiden, wenn du genug Vorlaufzeit einkalkulierst. Planst du dagegen zu knapp, setzt du dich selbst unter Druck. Und dann kommst du womöglich verschwitzt und abgehetzt zum Termin und wirkst alles andere als souverän.

Ganz anders, wenn du jede Menge zeitlichen Puffer hast. Auf diese Weise sparst du dir die Aufregung vorm Vorstellungsgespräch, bleibst du entspannt und hast sogar genug Zeit für den nächsten Punkt.

Tipp 4: Mache dich mit der Umgebung vertraut

Wann immer zu viele neue Eindrücke auf dich einprasseln, fällt es dir schwer, entspannt und cool zu bleiben? Du nimmst die Umgebung mit allen Sinnen wahr – wie deine Schritte auf dem Boden klingen, wie es hier riecht, wie alles aussieht, sich anfühlt … und dann musst du dich ja auch noch zurechtfinden, womöglich in einem komplexen Gebäude! Tröste dich, das geht sehr vielen Menschen so.

Diejenigen, die hier tagtäglich ein und ausgehen, müssen darüber gar nicht mehr groß nachdenken. Doch du staunst über die Oberlichter, suchst den Fahrstuhl, studierst die Beschilderung und versuchst, dir vorzustellen, wie es wohl wäre, hier zu arbeiten …

Ein ganz schönes Gedanken- und Wahrnehmungs-Karussell, oder? Jedenfalls ist eins sicher: Das ist nicht gerade die perfekte Vorbereitung für dein Vorstellungsgespräch.Deshalb raten wir dir, die Umgebung in Ruhe vorab kennenzulernen. Vielleicht sogar schon einige Tage vor dem Termin. Ganz ohne Stress, völlig in Ruhe. Und wenn du am Tag des Bewerbungsgesprächs pünktlich – am besten drei bis fünf Minuten vor dem Termin – ankommst, bleibt dir nochmals Zeit, dich in der Umgebung zu akklimatisieren. Um dann ganz entspannt ins Gespräch zu gehen – als wärest du bereits hier zu Hause. Ein gutes Gefühl, wetten?

Tipp 5: Countdown mit der BRAVO-Methode

So, nun ist es gleich so weit. Nur noch wenige Minuten, bis es ernst wird. Du fühlst jetzt trotz aller Vorbereitung diese nervöse Aufregung vorm Vorstellungsgespräch? Kein Problem, auch hierfür haben wir ein Rezept, das sich in der Praxis bewährt hat. Die BRAVO-Methode. Und die funktioniert so:

B wie Bewegung

Wer ruhig sitzt und wartet, wird zappelig. Dagegen hilft einfaches Auf- und Abgehen. Zwei bis drei Minuten genügen. Und schon wirst du entspannter …

R wie Ruhe

Nun kannst du gern wieder Platz nehmen, um zur Ruhe zu kommen. Beim Entspannen helfen dir ein paar einfache Atemübungen – etwa langsam durch die Nase ein- und tief durch den Mund ausatmen.

A wie Affirmation

Mache dir noch einmal bewusst, wie gut du auf das Vorstellungsgespräch vorbereitet bist. Du kennst dich in der Thematik aus und hast etwas zu sagen. „Ich schaffe das“ – dieser Gedanke gibt dir Energie!

V wie Visualisierung

Stelle dir vor, wie dein erfolgreiches Bewerbungsgespräch abläuft! Welche Fragen könnten kommen? Was wirst du antworten? Wenn es dir hilft, schließe kurz die Augen.

O wie Offensive

Du bist jetzt ruhig, entspannt, motiviert und innerlich bereit für das Gespräch. Von Aufregung vorm Vorstellungsgespräch keine Spur mehr! Nun ist es Zeit, durchzustarten und dich von deiner besten Seite zu präsentieren.

Viel Erfolg!

Mittendrin ein Blackout – und nun?

Ultimative Bonustipps von Helene Trogisch, Dozentin für Bewerbercoaching bei karriere tutor®

Das Gespräch läuft super. Kein Wunder, du hast dich ja auch bestens darauf vorbereitet. Sogar auf die Sache mit der Gehaltsverhandlung. Doch dann plötzlich hast du einen Hänger. Unvermittelt übermannt dich die Nervosität auf einmal doch! Und zack, Blackout. Du weißt nicht mehr, was du sagen wolltest. Dein Kopf ist leer. Und nun?

Helene hat da einen simplen Trick für dich: Zehenwackeln!

Ihre Erklärung: „Während des Blackouts ist dein Gehirn vom Stress komplett blockiert. Indem du mit den Zehen wackelst, zwingst du es quasi dazu, sich auf etwas anderes zu konzentrieren. Klingt wie ein Scherz, funktioniert aber super. Und das, ohne dass man es dir ansieht. Denn die kleine Bewegung löst die Starre, du wirst wieder ruhig, der kritische Moment ist vorüber.“

Genial, oder? Und Helene hat sogar noch weitere Anti-Aufregungs-Tipps für dich:

So bleibst du im Gespräch trotz Nervosität souverän:

Die erste Hürde ist geschafft: Ihre sorgfältig erstellten Bewerbungsunterlagen haben Ihren Wunscharbeitgeber neugierig gemacht und Sie haben eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten. Wie Sie sich optimal auf das Kennenlerngespräch vorbereiten und einen perfekten ersten Eindruck hinterlassen, erklärte Karriereexperte Martin Saidi im karriere tutor®-Webinar „So meistern Sie Ihr ​Bewerbungsgespräch!​“.

 

Vorbereitung ist die halbe Miete

Gleich zu Beginn des Webinars betonte Martin Saidi, wie wichtig Selbstreflexion und daraus abgeleitet ein gesundes Selbstvertrauen ist. Wer sich bereits bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen intensiv damit auseinandergesetzt hat, welche persönlichen Soft und Hard Skills er dem neuen Arbeitgeber zur Verfügung stellen kann, dem wird es auch im Vorstellungsgespräch leichter fallen, seinen Mehrwert für das Unternehmen darzulegen.

Soziale Medien als nützliche Informationsquellen

Zur konkreten Vorbereitung auf den Termin empfahl Martin Saidi, darauf zu achten, wer genau der Gesprächspartner ist, und dann einen Blick in Business-Netzwerke wie XING oder LinkedIn zu werfen. Die meisten Unternehmen pflegen dort eigene Profile und veröffentlichen eventuell sogar eigene Beiträge. So können Sie sich darüber informieren, welche Themen dem Unternehmen besonders am Herzen liegen, und gerade kununu ermöglicht einen authentischen Blick in die Unternehmenskultur bzw. in die Werte eines Unternehmens. Falls sich über die eigenen Kontakte auf XING oder LinkedIn schon Verbindungen zum neuen Arbeitgeber herstellen lassen, sollte man keine Scheu haben, auf diese Kontakte zuzugehen und um Informationen oder Kontaktvermittlung zu bitten. Je besser Sie darüber Bescheid wissen, was Ihrem Gesprächspartner und seinem Unternehmen wichtig ist, desto einfacher können Sie bei dem Gespräch glänzen und es wird zu einem Austausch auf Augenhöhe.

Facebook, XING und andere Social Media Profile oder auch die Website vom Unternehmen ermöglichen meist auch einen optischen Einblick in den Arbeitsalltag der Mitarbeiter. Schauen Sie sich zum Beispiel Teamfotos an, um Hinweise auf den Dresscode zu erhalten.

Der Dresscode des Unternehmens

Wenn Sie sich dennoch unsicher sind, welcher Dresscode im Unternehmen herrscht, ist für die persönliche Vorstellung stilvolle Businesskleidung die sicherste Wahl. Die richtige Kleidung zu finden, ist für das Bewerbungsgespräch essenziell.

 

Der Ablauf des Gesprächs, typische Fragen & Körpersprache

Im Unternehmen und Gesprächsraum angekommen

Schon bevor das Gespräch beginnt, sind es oft Kleinigkeiten, die zum positiven Ablauf beitragen. Achten Sie beispielsweise bei der Sitzplatzwahl darauf, dass Sie nach Möglichkeit mit dem Gesicht zur Tür sitzen, damit Sie sich nicht umdrehen müssen, sobald jemand den Raum betritt.

Bringen Sie gerne etwas zum Schreiben mit, damit Sie sich während des Gesprächs Notizen machen können. Legen Sie den Stift aber nach jeder Notiz wieder beiseite, denn gerade in Stresssituationen verleitet ein Gegenstand in der Hand zu nervöser Gestik.

Wenn Ihnen ein Getränk angeboten wird, orientieren Sie sich am besten an dem, was bereits auf dem Tisch steht, oder halten es einfach: Kaffee oder Tee ist einfacher zuzubereiten als ein Cappuccino.

Der Gesprächsbeginn

Das Gespräch beginnt in der Regel mit einer kurzen Vorstellungsrunde. Für eine gute Selbstpräsentation machen Sie sich im Vorhinein darüber Gedanken, welche Meilensteine in Ihrem Lebenslauf Sie besonders hervorheben möchten. Wenn Sie sich unsicher sind, wie weit Sie ausholen dürfen, fragen Sie ruhig, bei welcher beruflichen Station Sie beginnen dürfen.

Typische Fragen

Denken Sie daran, dass Ihre Gesprächspartner einschätzen möchten, ob Sie die richtige Person für die ausgeschriebene Stelle sind, und dahingehend auch ihre Fragen formulieren werden. Typisch sind Fragen wie:

„Bereiten Sie sich auf diese Fragen vor und wägen Sie besonders bei Ihren Schwächen ab, welche Sie erzählen sollten und welche eher nicht“, riet Martin Saidi. „Dank Ihrer Selbstreflexion sollten die Antworten auf diese Fragen alle parat sein.“ Sie dürfen gerne auch auf frühere Erfolge verweisen und ehemalige Kollegen oder Vorgesetzte mit positiven Statements zur Zusammenarbeit mit Ihnen zitieren.

Ihre Körpersprache

Kommunikation findet nicht nur auf verbaler Ebene statt, sondern auch Ihre Körpersprache trägt wesentlich zur Einschätzung Ihrer Person bei. Versuchen Sie – trotz aller Aufregung – positive Signale zu senden, indem Sie eine entspannte, aufrechte Körperhaltung einnehmen, sich Ihrem Gegenüber zuwenden und „sich erden“, indem Sie beide Füße auf den Boden stellen. Wenn Sie Ihre Hände flach überkreuzt vor sich legen und während des Gesprächs immer wieder einen Stift zur Hand nehmen, um sich Notizen zu machen, wirken Sie offen und interessiert. Verschränkte Arme wirken abweisend und eine übertrieben entspannte Haltung ist ebenso unangebracht wie eine „Fluchtposition“ auf der Stuhlkante.

 

Stellen Sie Ihrem zukünftigen Arbeitgeber die richtigen Fragen

Am Ende des Vorstellungsgesprächs erhalten Sie in der Regel die Möglichkeit, nun ihrerseits Fragen zu stellen – und dabei Ihre Gesprächspartner zu beeindrucken. Fragen Sie zum Beispiel Ihre zukünftigen Vorgesetzten:

 

Ein mutiger Gesprächsabschluss

„Wecken Sie Begehrlichkeiten und vereinbaren Sie eine SMART-Vorgehensweise – auch wenn das Mut erfordert“, empfahl Martin Saidi. SMART – das bedeutet spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert. Ein mutiger Gesprächsabschluss bedeutet, dass Sie bestimmen, wie es danach weitergeht, und nicht dem Recruiter die Entscheidung überlassen, bis wann eine Rückmeldung erfolgt. Signalisieren Sie eindeutiges Interesse und bitten Sie um Rückmeldung zu einem bestimmten Termin. So positionieren Sie sich als erste Wahl und geraten nicht ins Hintertreffen, wenn sich nach Ihnen noch andere Bewerber vorstellen. Hier schließt sich der Kreis zu Ihrem ganz am Anfang erarbeiteten Persönlichkeitsprofil: Sie sind wertvoll und dürfen das auch signalisieren!

In jedem Lehrgang von karriere tutor® ist übrigens ein professionelles Bewerber-Coaching inklusive.

 

Der erste Eindruck zählt – das gilt vor allem im Vorstellungsgespräch. Doch wie gelingt die optimale Selbstpräsentation? In diesem Blogbeitrag verraten wir Ihnen, worauf es dabei ankommt.

Der erste Eindruck – Warum eine gelungene Selbstpräsentation so wichtig ist

Der erste Eindruck – Gelungene Selbstpräsentation

Der erste Eindruck

Egal ob im Privatleben oder im Job: wenn wir einen Menschen neu kennenlernen, bilden wir uns sofort einen ersten Eindruck. In nur wenigen Sekunden machen wir uns ein Bild vom Gegenüber und entscheiden, ob er uns sympathisch ist, ob wir ihn für attraktiv, kompetent und zuverlässig halten oder eben nicht. Diese Einschätzung läuft unbewusst ab und man kann sich kaum dagegen wehren.

Ist der erste Eindruck erst einmal entstanden, ist es schwierig, ihn wieder abzuändern. Deshalb ist gerade im Vorstellungsgespräch ein perfekter erster Eindruck besonders wichtig, um Personaler oder den neuen Chef von sich zu überzeugen.

Darauf kommt es an

Doch keine Angst! Denn wer weiß, worauf es beim ersten Eindruck ankommt, kann beim Vorstellungsgespräch punkten: Nach einer bekannten Studie des US-Psychologen Albert Mehrabian aus dem Jahr 1967 hängt der erste Eindruck zu 55 Prozent von unserer Körpersprache ab. Dazu zählen vor allem die Kleidung, unsere Mimik und Gestik. 38 Prozent des ersten Eindrucks entstehen durch die Stimme, also durch den Tonfall und die Art, wie Sie etwas sagen. Nur 7 Prozent des ersten Eindrucks werden durch das gebildet, was Sie sagen. Um einen perfekten ersten Eindruck zu machen, sollten Sie sich deshalb schon im Vorfeld Gedanken über Ihre Selbstpräsentation im Vorstellungsgespräch machen.

Die richtige Kleidung im Vorstellungsgespräch

Die richtige Kleidung im Vorstellungsgespräch

Die richtige Kleidung

Erstes wichtiges Kriterium hierfür ist die Kleidung. Diese sollte ordentlich und dem Anlass angemessen sein. Bewerben Sie sich bei einer Bank oder in einer Anwaltskanzlei wird ein konservativerer Dresscode von Ihnen erwartet als in einer Werbeagentur oder in einem anderen kreativen Umfeld.

Um sicherzugehen, dass Sie angemessen gekleidet sind, sollten Sie sich deshalb bereits im Vorfeld darüber informieren, wie der Dresscode bei Ihrem Wunscharbeitgeber aussieht. Damit können Sie sich wichtige Sympathiepunkte sichern, denn Studien haben herausgefunden, dass Sympathie durch Ähnlichkeit entsteht. Je ähnlicher Sie Ihrem Gegenüber sind, desto sympathischer sind sie ihm auch. Finden Sie also heraus, wer Ihnen im Vorstellungsgespräch gegenüber sitzt und wie dessen Kleidungsstil voraussichtlich sein wird und passen Sie dann Ihre Kleidung entsprechend an.

Doch nicht nur der Kleidungsstil ist entscheidend sondern auch, ob die gewählte Kleidung zu Ihnen passt. Ihre Kleidung sollte gut sitzen, damit Sie sich während des Gesprächs wohlfühlen. Fühlen Sie sich eingeengt oder verkleidet, wird es Ihnen schwerer fallen, Selbstbewusstsein auszustrahlen.

Achten Sie bei Ihrer Kleidung auch immer auf die Details. Der schönste dunkle Anzug und die schönste Krawatte wirken nicht mehr, wenn beim Hinsetzen weiße Tennissocken unterm Hosenbein hervorschauen. Mit gedeckten und dezenten Farben bei Ihren Kleidungsstücken liegen Sie dagegen immer richtig. Auch Accessoires sollten dezent sein, damit sie die Aufmerksamkeit nicht von Ihnen ablenken, Denn schließlich wollen Sie mit Ihrer Persönlichkeit und Ihrer Fachkompetenz überzeugen und nicht mit Ihren Ohrringen.

Mimik, Gestik und Geruch: Die optimale Selbstpräsentation im Vorstellungsgespräch

Mimik, Gestik und Geruch: Die optimale Selbstpräsentation

Mimik, Gestik und Geruch

Neben der Kleidung sind auch Ihre Mimik und Ihre Gestik entscheidend für einen perfekten ersten Eindruck und eine gelungene Selbstpräsentation im Vorstellungsgespräch.

Hier gleich der wichtigste Tipp am Anfang:

Lächeln und Blickkontakt

Lächeln Sie! Denn ein ehrliches Lächeln öffnet Ihnen sprichwörtlich Tür und Tor. Studien haben herausgefunden, dass lächelnde Menschen häufig bevorzugt werden. Man erinnert sich besser an sie, sie bekommen bessere Job, sind beliebter und anerkannter, werden häufiger befördert und heiraten attraktivere Partner. Lächeln Sie also im Gespräch Ihr Gegenüber immer wieder an und achten Sie dabei auch auf einen guten Blickkontakt.

Der richtige Handschlag

Ein weiteres wichtiges Kriterium für eine gelungene Selbstpräsentation ist der Handschlag. Dieser sollte angenehm fest sein. Legen Sie also nicht nur Ihre Hand in die Ihres Interviewpartners, sondern drücken sie auch zu, aber auch nicht so fest, dass der Gegenüber Ihren Handschlag noch Minuten später spüren kann.

Düfte

Neben dem Sehen und Fühlen spielt auch das Riechen ein wichtige Rolle für eine gelungene Selbstpräsentation. Ihr gegenüber sollte Sie sprichwörtlich gut riechen können. Wenn Sie Parfum verwenden möchten, sollten Sie deshalb nicht übertreiben, denn wer stark nach Parfum duftet, verliert gleich einige wichtige Sympathiepunkte. Besser ist es, wenn das Parfum nur unterschwellig bemerkbar ist.

Studien haben ergeben, dass die Wirkung von Parfum auch vom Geschlecht abhängt. So beurteilten männliche Gesprächspartner in einem Versuch Parfum eher negativ und stuften Gegenüber als weniger kompetent und wenig zuverlässig ein. Bei Frauen war das Gegenteil der Fall. Auch hier lohnt es sich also herauszufinden, wer Ihr Gesprächspartner sein wird, um den Parfumgebrauch entsprechend anzupassen.

Nach dem perfekten ersten Eindruck

Wenn Sie diese Tipps beherzigen, steht einem perfekten ersten Eindruck nichts im Wege und sie können den Personaler und ihren künftigen Chef im Anschluss mit Ihrem Fachwissen und ihrer Sozialkompetenz überzeugen.

 Übrigens: Als Teilnehmer unserer Online-Weiterbildungen können Sie die professionellen Bewerbercoachings von karriere tutor® kostenlos nutzen. Darin Sie gezielt Ihre persönlichen Fragen zum perfekten ersten Eindruck dem Karriereexperten stellen und sich dadurch optimal auf Ihr Bewerbungsgespräch vorbereiten.