Hast du schon mal vom Beruf des Category Managers gehört? Falls nicht, ist dieser Artikel ein Muss, denn dieser Job ist spannend und hat Zukunft: auch für Quereinsteiger.

Was macht ein Category Manager?

Man könnte den Category Manager auch als Warengruppen-Manager bezeichnen, denn genau das – das Management der Warengruppen – ist seine Hauptaufgabe. Er ist die verantwortliche Kraft dafür, dass Produktkategorien sinnvoll strukturiert werden, aber auch, dass die richtigen Produkte vom Einkauf beschafft und die weniger gefragten Artikel aus dem Sortiment genommen werden. Zu seiner täglichen Arbeit gehört also auch eine gute Portion Analyse und Marktforschung, denn nur durch aufmerksame Beobachtung von Angebot und Nachfrage kann er wirtschaftlich kluge Entscheidungen für das Category Management ableiten. Die Arbeit eines Category Managers verfolgt immer zwei Ziele: zufriedenere Kunden und höhere Verkaufszahlen. Beide greifen ineinander, denn ein nach Kundenwünschen optimiertes Sortiment sorgt für einen höheren Absatz und damit mehr Umsatz.

Typische Aufgaben eines Category Managers

Der Category Manager eines Unternehmens steht täglich vor der Aufgabe, folgende Fragen beantworten zu müssen:

Für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens ist die Position des Category Managers eine entscheidende. Zudem sind die einzelnen Schwerpunkte vielseitig, denn von der Planung bis zum Verkauf, von der sehr fokussierten Analyse über die kommunikativ sehr fordernden Verhandlungen mit Kooperationspartnern kann ein Category Manager in vielerlei Hinsicht glänzen. Sein Aufgabenspektrum reicht von den ersten Gedanken zu einem neuen Produkt über die Erfolgsprognosen einer Warengruppe bis hin zur Überprüfung dieser Prognose in der Realität. Kommt ein Produkt so gut an wie erwartet? Welche Käuferschaft bevorzugt welches Produkt? Wie können umsatzschwache Produkte besser dargestellt werden und wann ist es Zeit, ein eher schwächeres Produkt loszulassen und aus dem Portfolio zu streichen? All diese entscheidenden Fragen beantwortet der Category Manager in seiner täglichen Arbeit.

Welche Fähigkeiten und Kenntnisse braucht ein Category Manager?

Der Category Manager ist kein klassischer Ausbildungsberuf. Die meisten Menschen, die diese Stelle besetzen, haben entweder eine gezielte Weiterbildung zum Category Manager absolviert oder ein abgeschlossenes BWL-Studium. Tatsächlich ist betriebswirtschaftliches Know-how entscheidend, denn trotz der Vielseitigkeit des Aufgabenspektrums geht es am Ende doch vor allem darum, dass die Zahlen stimmen und die Verkäufe gesteigert werden. Insgesamt profitiert ein Category Manager von folgenden Skills:

Wo arbeitet ein Category Manager?

Als Category Manager kannst du im Groß- und Einzelhandel arbeiten, aber auch große Onlineshops betreuen. Die Branchen sind dabei vielseitig und reichen von der Nahrungsmittelindustrie bis zur IT oder Unterhaltungselektronik. Überall da, wo Produkte in Warengruppen kategorisiert werden können, ist ein Category Manager vonnöten.

Gehalt und Aufstiegschancen eines Category Managers

Als Category Manager bist du in einem sehr gefragten und auch gut bezahlten Segment unterwegs. Laut Gehaltsreport des Online-Jobportals StepStone liegt das durchschnittliche Gehalt eines Category Managers bei rund 60.000 €. Mit einigen Jahren Berufserfahrung können es auch 70.000 € oder mehr werden. Als Category Manager kannst du bei guten Ergebnissen rasch Verantwortlicher für einzelne Warengruppen, z. B. für „Obst und Gemüse“, werden und eine Führungsposition einnehmen.

Der Einstieg als Category Manager

Ist der Job des Category Managers einer, den du dir für dich vorstellen kannst? Hast du Freude an der Planung und Analyse von Produkten und Warengruppen? Bist du interessiert an einem Aufgabengebiet, das sich mit den Bedürfnissen von Kunden beschäftigt, und bereit, dir das nötige Know-how anzueignen? Dann steht einer erfolgreichen Zukunft als Category Manager nichts mehr im Weg.

Du möchtest dich beruflich weiterbilden, weißt aber nicht, welches die richtige Weiterbildung für dich ist? Dann mach hier den Praxischeck und finde heraus, wie du deinen persönlichen Erfolgsweg am besten beginnst.

Weiterbildung als Fundament beruflicher Zukunft

Du weißt es sicher längst, und gerade in Zeiten der Coronapandemie wurde es nochmals mehr als deutlich: Regelmäßige berufliche Weiterbildungen sind heute unverzichtbar. Auch wenn du also dein Studium oder deine Ausbildung längst abgeschlossen hast, lohnt es sich, weiterhin in dein Know-how zu investieren. Denn das einmal Gelernte ist zwar ein guter Grundstock, reicht aber nicht ewig aus. Gerade in einer digitalisierten Arbeitswelt wie unserer heißt es dranbleiben, weiterlernen und immer wieder offen sein für Veränderungen, die sich in unserem Fachbereich oder generell im Arbeitsleben ergeben.

Der richtige Zeitpunkt für deine Weiterbildung

Ob in deinem Fall dringend Zeit für eine Weiterbildung ist, kannst du mithilfe der folgenden Fragen herausfinden:

Fünf Fragen – fünf Argumente, die allesamt für eine Weiterbildung sprechen. Aber auch dann, wenn es gerade keinen akuten Handlungsbedarf gibt, kannst du dir durch regelmäßige Weiterbildungen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Es lohnt sich also in jedem Fall.

Welche Weiterbildung ist aber nun die richtige für dich?

Welche Weiterbildungsformen gibt es?

In Bereichen mit derart großem Bedarf wie dem Weiterbildungssektor ist auch die Vielfalt der angebotenen Formate groß. So gibt es:

Kläre für dich zunächst die Frage, ob dich eher eine Weiterbildung im Selbststudium oder eine begleitete Weiterbildung anspricht. Beides hat Vor- und Nachteile. So verlangt ein Selbststudium mehr Eigeninitiative, ist dafür aber flexibel. Eine begleitete Weiterbildung bietet mehr Unterstützung, kann dafür aber an Vorgaben zu Zeit und Ort geknüpft sein. Manche Weiterbildung verbindet die Vorteile beider Seiten, zum Beispiel eine begleitete Online-Weiterbildung, wie sie bei karriere tutor® angeboten wird.

Tipp: Berücksichtige bei der Auswahl des Formates auch deine persönliche Lebenssituation. Hast du die Möglichkeit, täglich zum Seminarort zu fahren? Verlangen deine Lebensumstände eine Weiterbildung in Teilzeit statt Vollzeit? All das ist wichtig zu wissen.

Die richtige Weiterbildung auswählen

Hast du dich für ein Format entschieden, geht es anschließend um die inhaltliche Ausrichtung deiner Weiterbildung. Wichtig ist hierfür vor allem, dein persönliches Ziel festzulegen, das du mit der Weiterbildung erreichen möchtest. Frage dich:

Diese beiden Punkte sind quasi dein Navigationssystem zur richtigen Weiterbildung. Denn je nachdem, was du möchtest, kommen unterschiedliche Maßnahmen für dich infrage. Denkbare Ziele sind:

Generell ist die wichtigste Voraussetzung, um eine gute Weiterbildung zu finden, dein Ziel genau zu kennen, sagt Karriereberaterin Christiane Höfer. Sich nicht genau zu informieren und die erstbeste Weiterbildung zu wählen, gehört ihrer Erfahrung nach sogar zu den sechs häufigsten Fehlern bei der Weiterbildungssuche.

Wusstest du, dass unsere Karriereberatung immer auf Basis des individuellen Lebenslaufs erfolgt? So findest du schneller zur perfekten Weiterbildung, sowohl inhaltlich als auch vom Format.

Wie gut sind Online-Weiterbildungen?

Online-Weiterbildungen gewinnen mehr und mehr an Zuspruch, weil sie das Lernen nicht mehr an einen festen Ort binden, sondern flexibilisieren. Doch Online-Weiterbildung ist nicht gleich Online-Weiterbildung, sondern genauso vielfältig wie Seminare und Maßnahmen vor Ort. Wichtig ist, dass du dir einen ersten Eindruck vom jeweiligen Weiterbildungsanbieter verschaffst. Überprüfe:

Achte dabei auch auf das Ziel, das du dir vorab notiert hast. Wenn du dich beispielsweise für einen neuen Job bewerben möchtest, kann es sein, dass du eine zertifizierte Online-Weiterbildung mit einem international anerkannten Abschluss benötigst. Überprüfe, ob dein favorisierter Online-Weiterbildungsanbieter dies ermöglicht oder ob es sich um unternehmensinterne Abschlüsse handelt.

Nutze für die Suche nach dem perfekten Weiterbildungsanbieter gerne auch unseren Artikel mit Tipps von „Anbieter“ bis „Zertifikat“

Wie viel darf die richtige Weiterbildung kosten?

Je umfangreicher und länger, umso teurer werden Weiterbildungen in der Regel. Prüfe deshalb zu Beginn, welches Budget dir zur Verfügung steht, und wähle dementsprechend aus. Wer sich privat keine Weiterbildung leisten kann, hat übrigens gute Chancen auf eine Förderung. Denkbar sind drei Wege:

Es lohnt sich, wenn du dich beraten lässt, um abzuklären, ob eine Förderung für deine Weiterbildung denkbar ist und welche dafür infrage kommt. Nutze dazu gerne auch vorab unsere Übersichtsseite zum Thema Weiterbildungsförderungen.

Wir wollen uns ja nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber hierbei sind wir uns ziemlich sicher: Der Beruf des Online Marketing Managers ist vom modernen Arbeitsmarkt nicht mehr wegzudenken. Lies hier, welche Voraussetzungen du brauchst, um als Online Marketing Manager zu arbeiten, welche Aufgaben dich erwarten und mit welchem Gehalt du rechnen kannst.

Was macht ein Online Marketing Manager?

Der Online Marketing Manager verantwortet die digitalen Marketingmaßnahmen eines Unternehmens. Klingt übersichtlich, birgt aber eine wirklich enorme Vielfalt in sich. Denn Marketing ist heute so bunt wie nie zuvor und das Internet der perfekte Platz, um ganz unterschiedliche Disziplinen des Marketings zu platzieren. Von der Bannerwerbung über die digitale Videokampagne bis hin zum Content Marketing oder Social Media Marketing ist vieles möglich.

Nicht immer wird der Online Marketing Manager auch so genannt. Du findest häufig auch Stellenausschreibungen mit einer spezialisierteren Bezeichnung, z. B. Content Marketing Manager oder Digital Media Manager.

Was sind die Aufgaben eines Online Marketing Managers?

Die Aufgaben des Online Marketing Managers hängen vor allem davon ab, in welchem Bereich des Online Marketings er konkret unterwegs ist. Je kleiner ein Unternehmen und seine Marketingabteilung, umso breiter gefächert ist das Aufgabenspektrum in der Regel. Je größer die Marketingabteilung, umso mehr spezialisierte Online Marketing Manager triffst du an. Häufige Aufgaben sind:

Konzeptionierung und Planung von Marketingaktivitäten: Häufig fallen Online Marketing und Projektmanagement zusammen, denn der Online Marketing Manager erstellt Konzepte für Marketingmaßnahmen eines Unternehmens, plant diese und übernimmt häufig auch die Koordinierung innerhalb des Teams.

Suchmaschinenoptimierung: Online Marketing Manager mit Spezialisierung auf Suchmaschinenoptimierung sind dafür zuständig, dass die Online-Präsenz eines Unternehmens im Netz gut gefunden wird. Zu den Aufgaben gehört deshalb auch die technische und redaktionelle Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Content-Erstellung: Ohne Content, also Inhalte, geht im digitalen Marketing nichts. Unternehmen benötigen für ihre Werbeaktivitäten eine Vielzahl an Videos, Texten und Bildern. Oftmals ist der Online Marketing Manager dafür zuständig. Je größer das Unternehmen aber ist, umso häufiger werden auch gezielt Content Creator eingestellt, die sich darauf spezialisiert haben, guten Content zu erstellen.

Social Media Marketing: Über Plattformen wie Instagram, Facebook und Co. erreichen Unternehmen ihre Zielgruppe auf direktem Weg. Doch mit „Poste mal etwas auf Instagram“ ist es nicht getan. Wer sich erfolgreich in den sozialen Netzwerken positionieren will, braucht eine Strategie, die in Einklang mit den übergeordneten Unternehmenszielen steht. Die Hauptaufgabe eines Online Marketing Managers mit dem Schwerpunkt Social Media besteht deshalb darin, diese Social-Media-Strategie zu entwickeln und durchzuführen.  

Community Building und -Betreuung: Online Marketing zielt oft darauf ab, eine Community aus interessierten Menschen zu bilden, die mit der Zeit zu Followern und Fans der Unternehmensmarke werden. Ein Online Marketing Manager mit Schwerpunkt Community Management ist dafür zuständig, die Anzahl begeisterter Follower stetig zu erhöhen und dadurch die Beliebtheit und Sichtbarkeit eines Unternehmens zu stärken. Das kann bedeuten, die Unternehmensseite auf Facebook zu betreuen, aber auch großangelegte Community-Aktionen über mehrere Kanäle hinweg zu organisieren.

Digitalisierung: Natürlich trägt auch der Online Marketing Manager zur Digitalisierung eines Unternehmens bei, indem er den wichtigen Bereich der Werbung von offline zu online verändert. Er sorgt dafür, dass die Zielgruppe eines Unternehmens, also die potenziellen Kunden, auf digitalem Weg erreicht werden.

Innovation: Wenn Marketing langweilig wird, ist es ungünstig, weil es die Menschen nicht mehr erreicht. Online Marketing Manager sind deshalb auch immer Innovatoren. Sie sind stets auf der Suche nach neuen Impulsen, erweitern, überarbeiten, verändern und treiben Dinge voran.

Welche Eigenschaften und Fähigkeiten braucht ein Online Marketing Manager?

Mindestens genauso wichtig wie die fachliche Eignung für diesen Beruf ist die persönliche. Die folgenden Eigenschaften solltest du als Online Marketing Manager mitbringen:

Wie zukunftsfähig ist der Beruf des Online Marketing Managers?

Wie bereits zu Beginn angesprochen, ist dieser Beruf wohl einer der aussichtsreichsten überhaupt. Warum? Weil Marketing mehr und mehr online stattfindet. 2019, also noch vor der Coronapandemie, nutzte bereits ein Viertel der Unternehmen Social Media Marketing, jedes fünfte Suchmaschinenmarketing. 2020 überschritt der Anteil von Online-Werbung an den weltweiten Werbeausgaben erstmals die 50-Prozent-Marke. Diese Entwicklung ist nicht aufzuhalten: Klassisches Marketing wird mehr und mehr durch Online Marketing ersetzt.

Zudem ist Online-Werbung nicht nur den großen Unternehmen vorbehalten, denn auch kleine und mittelständische Firmen, ja sogar Soloselbstständige, haben online die Chance, ihre Zielgruppe zu erreichen. Mit einer Expertise im Online Marketing wirst du deshalb nicht lange nach einer Aufgabe suchen müssen, sondern bist ein extrem gefragter Experte.

Wie wird man Online Marketing Manager?

Das Schöne an diesem Beruf ist, dass es viele Wege gibt, die zum Ziel führen. Warst du bisher im klassischen Offline-Geschäft unterwegs, kannst du dich mit einer entsprechenden Zusatzqualifikation für den Online-Bereich vorbereiten. Aber auch ohne Marketingerfahrung gelingt der Einstieg, denn Online Marketing ist auch für berufliche Quereinsteiger ein sehr gefragtes Feld. Am Markt gibt es viele gute Marketing-Weiterbildungen, die es dir ermöglichen, hier rasch Fuß zu fassen.

Was verdient man als Online Marketing Manager? 

Die Gehaltschancen sind gut und verbessern sich mit jeder Spezialisierung. Laut Gehaltsreport von StepStone verdient ein Online Marketing Manager im Schnitt 42.700 € pro Jahr.

Online Marketing als Zukunftsfeld nutzen

Wenn du auf der Suche nach einem vielseitigen Beruf mit einer sicheren Zukunft bist, hast du ihn jetzt gefunden. Nutze die Möglichkeiten des rasant wachsenden Online Marketings, um auch deine berufliche Zukunft auf sichere Füße zu stellen. Der Weg steht dir dank zahlreicher Weiterbildungsangebote und Fördermaßnahmen offen. Nutze ihn!

Wusstest du, dass du einen rechtlichen Anspruch auf Weiterbildung hast? Lies hier unseren Artikel zum Rechtsanspruch auf Weiterbildung und wie du diesen geltend machen kannst – vielleicht ja für eine Weiterbildung im Online Marketing.

Die Corona-Fallzahlen gehen zurück, die ersten Lockerungen sind bereits in Kraft getreten. Der Sommer kann also kommen. Siehst du dich auch schon vor deinem inneren Auge am Strand sitzen und laue Sommerabende genießen? Jetzt stell dir vor, wie fantastisch du dich erst fühlen würdest, wenn du gleichzeitig etwas für deine berufliche Zukunft machen und dich weiterbilden würdest. Wir zeigen dir, wie du das tun kannst und trotzdem jede Menge Zeit für Entspannung behältst.

Der Sommer 2021: So bekommst du Entspannung und Erfolg

Mal ehrlich: Die allermeisten Menschen sehnen sich derzeit nach Urlaub und nach freier Zeit, die sich auch wieder wie freie Zeit anfühlt. Nach dem Leben, das da draußen wartet, nach Sonnenschein, Meeresrauschen, Abenteuer, aber auch Entspannung. Wir wollen Neues erleben und gleichzeitig Ruhe, wollen weiterkommen und gleichzeitig mal wieder die Seele baumeln lassen.

Aber weißt du was? Entspannung und Erfolg stehen nicht im Widerspruch zueinander. Im Gegenteil. Sie sind ein echtes Dream-Team. Nämlich dann, wenn du diesen Sommer 2021 für deine Weiterbildung und gleichzeitig für deinen Spaß nutzt.

Warum macht eine Weiterbildung im Sommer

Der Sommer ist eine völlig unterschätzte Zeit, was die berufliche Weiterbildung angeht. Denn wer denkt bei Sonnenschein und Sommerurlaub an Schulungsräume und Co.? Trotzdem sprechen extrem viele Dinge dafür, gerade jetzt in dein Know-how zu investieren:

Online weiterbilden, ohne den Summer zu verpassen

Aber ja, am Bild der stickigen Schulungsräume mit defektem Ventilator ist was dran. Motivation hin oder her: Wer möchte schon seine Zeit mit schwitzendem Gesicht unter der Maske in einem kargen Seminarraum verbringen? Du nicht? Absolut verständlich!

Aber das musst du auch nicht, denn es gibt eine Möglichkeit, dich weiterzubilden und trotzdem den Sommer zu genießen. Dieser Weg ist keine Neuigkeit, aber spätestens seit Corona absolut angesagt: die Online-Weiterbildung. Online kannst du bequem von zu Hause aus, von der Terrasse oder eben aus dem Hotel, der Ferienwohnung oder vom Campingplatz lernen. Ein deutlich netteres Ambiente also als der Offline-Klassiker in tristen Seminarräumen. Auch wenn du keine Weiterbildung auf eigene Kosten, sondern eine geförderte Weiterbildung, zum Beispiel eine Weiterbildung mit Bildungsgutschein, machst, lassen sich Urlaub und Lernzeit durchaus kombinieren. Erkundige dich hierzu gerne bei deinem zuständigen Arbeitsvermittler, was in deinem Fall möglich ist.

So kombinierst du Sommerzeit und Weiterbildung

So kombinierst du Sommerzeit und Weiterbildung

Online-Weiterbildungen sind ein riesengroßes Stück flexibler als Offline-Veranstaltungen. Denn überall da, wo du eine stabile Internetverbindung hast, kannst du lernen. Wenn du bei der Wahl deines Weiterbildungsanbieters dann auch noch auf die Feinheiten achtest, kannst du diese Flexibilität sogar noch steigern und ein Maximum an Freiheit rausholen.

Bei karriere tutor® bieten wir beispielsweise folgende Dinge an, um dir größtmöglichen Erfolg und maximale Flexibilität zu ermöglichen:

Der Online-Weiterbildung gehört das Heute und das Morgen

Wir sind zutiefst davon überzeugt: Deine Zeit ist jetzt und dieser Sommer hat es einfach in sich. Wenn du ihn zu deinem machst. Nutze die Möglichkeiten, die dir Online-Weiterbildungen jetzt schon bieten, und mach diesen Sommer zu einem unvergesslich schönen und erfolgreichen für dich.

Tipp: Nutze gerne auch unsere kostenlose Online-Informationsveranstaltung „So geht Online-Weiterbildung bei karriere tutor®“ und erfahre, wie eine Online-Weiterbildung bei uns abläuft, welche Fördermöglichkeiten du hast und welche diesen Sommer die beste Weiterbildung für deinen Erfolg ist.

Melde dich jetzt an und sei dabei!

Möglicherweise hast du schon einmal eine Stellenanzeige mit der Suche nach einem VPA, einem Virtuellen Persönlichen Assistenten, oder auch einem VA, einem Virtuellen Assistenten, gesehen. Vielleicht hast du dich gefragt, was das genau ist und was man mitbringen muss, um sich als VPA zu qualifizieren. In diesem Artikel fassen wir dir alle relevanten Informationen von A wie Anfang bis Z wie Zukunftsaussichten als VPA kompakt zusammen. Lies weiter, wenn du mehr über einen der wohl flexibelsten Jobs der Zukunft wissen möchtest.

Was ist ein Virtueller Persönlicher Assistent?

Der Virtuelle persönliche Assistent ist tatsächlich genau das, was sein Name aussagt: ein persönlicher Assistent im virtuellen Raum. Wer als VPA arbeitet, unterstützt also nicht vor Ort als persönliche Assistenz, sondern online, z. B. aus dem Home-Office. Die Aufgabengebiete für Virtuelle persönliche Assistenten sind dabei enorm vielseitig, denn überall da, wo Geschäftsführer, Abteilungsleiter oder auch Solo-Unternehmer Unterstützung brauchen, kann ein VPA tätig werden. Die Zusammenarbeit läuft dabei komplett digital ab. Man trifft sich in Online-Meetingräumen, teilt Zugänge zu gemeinsamen Tools in der Cloud und kommuniziert per Mail oder Messenger-App.

Welche Aufgaben übernimmt ein VPA?

Es gibt zwei Lager bei den Virtuellen Persönlichen Assistenten: die Allrounder und die Experten. Die einen bieten ein breites Spektrum an, während die anderen sich auf einen oder wenige klar begrenzte Bereiche fokussieren. Beides ist grundsätzlich denkbar und möglich, wenn du Virtueller Persönlicher Assistent werden möchtest. Du kannst als VPA unter anderem folgende Aufgaben übernehmen:

Du siehst allein in dieser Auflistung die Vielfalt des Berufsbildes. Diese Vielfalt ermöglicht es übrigens auch häufig, aus einem klassischen Job einen Online-Job zu machen, denn VAs bzw. VPAs werden in etlichen Bereichen gesucht.

Ein Beispiel: Warst du bisher als Social Media Manager in Vollzeit vor Ort im Unternehmen tätig, bekommst dies aufgrund deiner familiären Situation aber künftig nicht mehr gestemmt, kann eine virtuelle Stelle wie diese die ideale Alternative sein. Und das ohne Stunden zu reduzieren und finanzielle Einbußen in Kauf zu nehmen. So bleibst du in der Lage, dein Fachwissen weiterhin einzubringen, behältst dein gewohntes Gehalt und wirst durch die komplett virtuelle Arbeitssituation deutlich flexibler.

Auch für Quereinsteiger lohnt sich ein Blick darauf, wie ein Einstieg als Virtueller Persönlicher Assistent aussehen kann. Möchtest du deinen früheren Job nicht mehr ausüben, kannst du dich bereits mit einer hochwertigen Weiterbildung zum Virtuellen Persönlichen Assistenten qualifizieren und zeitnah starten.

Virtueller Persönlicher Assistent: Einstieg und Spezialisierung

Virtueller Persönlicher Assistent werden ist einfacher, als es zunächst klingt. Hast du entsprechende fachliche Vorkenntnisse, kannst du wählen, wie du dich positionieren möchtest. Bist du ein Mensch, der die Abwechslung liebt und gerne in einem breiten Feld unterstützt? Oder möchtest du den Einstieg als Virtueller Persönlicher Assistent mit einer bestimmten Qualifikation, z. B. als VPA mit dem Schwerpunkt Finanzbuchhaltung, angehen?

Beides ist in Ordnung, wobei dir eine Spezialisierung ein klareres berufliches Profil gibt und dadurch durchaus die Chancen auf eine Anstellung erhöht. Als VPA kannst du dich alternativ auch selbstständig machen und dein eigenes Business starten. In Online-Börsen, die Virtuelle Assistenten vermitteln, findest du eine Vielzahl potenzieller Aufträge.

Der große Vorteil bei beiden Varianten, ob selbstständig oder remote als Angestellter in einem Unternehmen, liegt in der nahezu unvergleichlich großen Flexibilität des Jobs. Nicht wenige Menschen planen, Virtuelle persönliche Assistenz zu werden, weil sie sich ein zeitlich und räumlich unabhängigeres Leben wünschen. Das bedeutet nicht, dass jeder VPA digitaler Nomade ist, aber allein die Tatsache, dass du dir Zeit und Ort für die Erledigung deiner Aufgaben enorm flexibel einteilen kannst, ist ein großer Gewinn.

Gehalt und Zukunftsaussichten der VPA

Welches Gehalt können Virtuelle persönliche Assistenten erwarten? Grundsätzlich siedelt sich das Gehalt in etwa bei dem eines (analogen) Persönlichen Assistenten an. Laut Gehaltsreport der Online-Jobbörse StepStone liegt dieses bei durchschnittlich 45.400 €. Allerdings sind mögliche Abweichungen nach oben und unten hier sehr groß und hängen vor allem mit dem Schwerpunkt zusammen. So wird ein VPA mit dem Schwerpunkt MS Office in der Regel häufiger gesucht, verdient aber weniger als ein spezialisierter Kollege, z. B. der VPA mit Expertise in Lohn- und Gehaltsabrechnung.

Je nachdem also, in welchem Bereich du unterwegs bist, fällt das Gehalt etwas niedriger oder auch höher aus. Aber auch hier bleibst du flexibel, denn du kannst deine Spezialisierung durch gezielte Weiterbildungen jederzeit erweitern oder verändern und deine Positionierung mit der Zeit anpassen.

Die Zukunftsaussichten in diesem Job sind exzellent. Immer mehr Unternehmen agieren teilweise oder komplett digital, die Angestellten arbeiten vom heimischen Home-Office aus. Die Frage ist also weniger „Hat der Job als Virtuelle persönliche Assistenz Zukunft?“, sondern vielmehr „Wann und wie möchtest du einsteigen?“

Erfolgreicher Virtueller Persönlicher Assistent werden

Der entscheidende Punkt ist vor allem einer: Digital Literacy. Wenn du Virtueller Persönlicher Assistent werden und deinen Einstieg in dieses Berufsfeld erfolgreich meistern möchtest, brauchst du ein solides digitales Know-how. Dafür ist es nicht unbedingt notwendig, Digital Native zu sein – du kannst dir diese Digital Literacy auch später noch aneignen. Aber die Bereitschaft, dich mit digitalen Medien und modernen Formen der Online-Zusammenarbeit zu beschäftigen, ist tatsächlich unabdingbar. Bringst du diese mit, steht deiner erfolgreichen Zukunft als VPA bzw. VA im Grunde nichts mehr im Weg.

In der digitalen Arbeitswelt ist das Berufsbild des Content Creator der moderne Tausendsassa. In diesem Artikel möchten wir dir einen Überblick geben und zeigen, was zum Joballtag eines Content Creator gehört und wo die Grenzen zu Content Managern oder anderen Social Media Managern sind. Lies weiter, wenn du wissen möchtest, ob dieser Job für dich infrage kommt.

Was macht ein Content Creator?

Der Name ist Programm, denn ein Content Creator entwickelt Content, also Inhalte. Sehr konkret ist das aber leider nicht, denn Content kann zunächst einmal alles Mögliche sein: Text, Bild, Video etc. Grundsätzlich ist der Beruf des Content Creator auch tatsächlich so vielfältig, wie es die Arten verschiedener Content-Formate vermuten lassen. Aber lass uns ein wenig genauer hinsehen, um das Berufsbild klarer zu definieren.

Content Creator vs. Content Manager

Der Content Creator gehört in der Regel der Marketingabteilung eines Unternehmens an. Doch dort tummeln sich zahlreiche Berufsbezeichnungen, die manchmal sehr ähnlich klingen. Content Manager zum Beispiel. Wie unterscheidet sich dieser vom Content Creator und wo genau in dieser Auflistung findet noch der Content Strategist oder Social Media Manager Platz? Die Unterscheidung liegt oft im Detail und hängt vom jeweiligen Unternehmen ab. Generell teilt sich der Content-Prozess in verschiedene Stufen auf, von denen jeder Experte eine andere übernimmt. So ist der Content Strategist dafür zuständig, eine Content-Strategie zu entwickeln, die die Marketingziele des Unternehmens erfüllen soll. Der Content Manager kann ebenfalls an der Strategie mitwirken, ist aber mehr für die Schnittstelle zwischen Content-Produktion und Planung zuständig. Der Content Creator erstellt den für die definierte Strategie nötigen Content, also Bilder, Videos, Texte und Co. Der Social Media Manager kann sowohl strategisch als auch operativ tätig sein, hat aber einen klaren Fokus auf die Social-Media-Aktivitäten innerhalb des Unternehmens. Zu seinen Jobs gehört meist auch die Betreuung der Community.

Die Grenzen zwischen den Berufsbildern sind fließend. Je kleiner ein Unternehmen ist, umso mehr dieser Aufgaben fallen zusammen. Je größer eine Marketingabteilung ist, umso stärker wird differenziert.

Achte bei einer Bewerbung stets auf die konkret aufgelisteten Aufgaben. Aufgabenbereiche von Content Creator, Content Manager & Co. überschneiden sich sehr häufig stark, auch wenn die Berufsbezeichnung variiert.

Wie sind die Zukunftschancen für Content Creator

Ohne Content läuft heute in vielen Unternehmen nichts mehr. Gute Inhalte sind das A und O eines funktionierenden Online Marketings. Jedes Unternehmen, das sich online sichtbar machen und Kunden gewinnen möchte, braucht fortlaufend exzellente Inhalte. Es reicht nicht mehr, irgendetwas zu veröffentlichen, sondern es braucht …

Und das sowohl in Textform als auch in Form von Bildern oder Videos. Je mehr Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen online bewerben und verkaufen – und das hat mit der Coronapandemie stark zugenommen –, umso wichtiger wird es, sich online zu unterscheiden. Ein Unternehmen, das seine Marke online stärken und nicht inmitten ähnlicher Anbieter untergehen lassen möchte, ist mehr denn je auf exzellente Content Creator angewiesen. Dieser Job dürfte damit zu den krisensichersten und derzeit aussichtsreichsten im Marketing gehören.

Welche Content Creator gibt es?

Jegliche Form von Inhalten, die ein Unternehmen nach draußen geben kann, ist hier denkbar. Zu den bekanntesten Spezialisierungen gehören:

All diese verschiedenen Ausprägungen eines Content Creator arbeiten in der Regel eng zusammen, da keine der Content-Formen ohne mindestens eine weitere auskommt. Der Text braucht das Bild und das Video braucht den Text.

So wirst du Content Creator

Dieses Berufsfeld ist eines, das sich hervorragend für einen Quereinstieg eignet. Die Einstiegsmöglichkeiten sind vielfältig. So kannst du zum Beispiel ein Texter mit journalistischem Hintergrund sein oder aus einer völlig anderen Branche kommen, aber eine Passion für gute Inhalte mitbringen. Wichtig ist, dass du dich mit den Grundprinzipien des Online Marketings vertraut machst, beispielsweise mit einer Einführung ins Online Marketing oder auch mit einer Weiterbildung zum Content Creator startest.

Tipp: Durchforste Online-Stellenbörsen nach verschiedenen Begriffen und Berufsbezeichnungen. Nicht immer wird konkret nach dem Content Creator gesucht. Wenn du hier variierst, wirst du deutlich bessere Ergebnisse bekommen und kannst deine Chancen erhöhen.

Gehalt und Aufstiegschancen eines Content Creator

Die Perspektive für Content Creator ist gut. Mit etwas Erfahrung kannst du schnell zum Teamleiter oder zum Creative Director werden. Das durchschnittliche Gehalt ist aufgrund der enormen Bandbreite dieses Berufsfeldes schwer zu erfassen. Die Online-Stellenbörse StepStone gibt für Content Creator eine Spanne zwischen 32.000 € und 45.000 € an, abhängig von der Berufserfahrung des Bewerbers und der Region, in der sich das Unternehmen befindet.

Erfolgreicher Content Creator werden

Hast du Gefallen an diesem Beruf gefunden und möchtest dich gerne für einen Job in der Content-Kreation qualifizieren? Sieh dich gerne online nach den verschiedenen Möglichkeiten um oder lass dich kostenfrei und unverbindlich beraten, welche Richtung innerhalb dieses vielseitigen Feldes für dich die richtige sein könnte.

Bist du auf der Suche nach einer beruflichen Weiterbildung, verlierst dich aber im Dschungel aus Möglichkeiten und Tipps? Das geht nicht nur dir so. Wir haben unsere Expertin für Karriereberatung, Christiane Höfer, nach den häufigsten Fehlern gefragt, die Arbeitnehmer und Arbeitssuchende bei der Auswahl ihrer Weiterbildung machen. Lies rein und erfahre, wie du diese Fehler vermeidest und wirklich deine ideale Maßnahme findest.

Die ideale Zeit für berufliche Weiterbildungen

Im Prinzip ist die Zeit für eine berufliche Weiterbildung immer richtig, denn nur, wenn du dich fort- bzw. weiterbildest, sicherst du langfristig deinen Platz am Arbeitsmarkt und bist in der Lage, dauerhaft beruflich erfolgreich zu sein. Trotzdem gibt es Zeitpunkte, die noch ein bisschen besser passen als andere. Dazu gehören:

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Bedingt durch die Coronapandemie erreichte der Anteil an Menschen in Kurzarbeit im Jahr 2020 ein neues Rekordhoch. Für die Betroffenen ist es ein Ausnahmezustand, der aber gleichzeitig auch große Chancen bietet. In diesem Beitrag erfährst du, wie du die Situation sinnvoll nutzt, wie du damit die Weichen für deine berufliche Zukunft stellst und welche Fördermöglichkeiten du dafür in Anspruch nehmen kannst.

Weiterbildung als Zukunftssicherung nach der Krise

Acht Millionen geprüfte Anzeigen für Kurzarbeit gleichzeitig – das war laut Agentur für Arbeit der Höchststand der Kurzarbeit 2020 in Deutschland. Ein Großteil dieser Anzeigen wurden genehmigt und zeitweise befand sich jeder fünfte Arbeitnehmer im Land in Kurzarbeit.  Und auch wenn sich die Situation inzwischen wieder etwas entspannt hat, sind weiterhin viele Menschen betroffen und beziehen Kurzarbeitergeld.

Eine einschneidende Zeit für Arbeitgeber wie für Arbeitnehmer. Dennoch: Wenn du gerade deine Arbeit nicht zu 100 % ausüben kannst, weil du dich in Kurzarbeit befindest, musst du dich nicht damit abfinden, untätig zu Hause zu sitzen. Du kannst die Kurzarbeit für deine berufliche Weiterbildung nutzen und so zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen:

Wie kann ich die Kurzarbeit beruflich nutzen?

Sehen wir uns das einmal ganz konkret an. Denn du kannst die Kurzarbeit auf ganz unterschiedliche Art und Weise nutzen. Zum Beispiel so:

Sind Weiterbildungen während der Kurzarbeit erlaubt?

Ja, Weiterbildungen sind auch während der Kurzarbeit erlaubt und können sogar gefördert werden. Denn im Qualifizierungschancengesetz (vormals WeGebAU) ist der Anspruch auf Weiterbildung für Arbeitnehmer gesetzlich verankert. Je kleiner das Unternehmen ist, umso größer ist der Anteil der Fördersumme, die vom Staat, konkret von der Agentur für Arbeit, übernommen werden kann. Gerade wenn du also bei einem eher kleinen Unternehmen arbeitest, bietet sich die Weiterbildung während der Kurzarbeit an, denn du kannst lernen, ohne dass dem Arbeitgeber Kosten entstehen. Im Gegenteil profitiert er sogar von deinem größeren Know-how, das du während der Kurzarbeitsweiterbildung erwirbst.

Aber auch größere Unternehmen können die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter in Kurzarbeit ganz oder zum Teil staatlich fördern lassen. Folgende Regeln gelten:

Alle Zahlen sowie die Anteile der Förderung bei größeren Unternehmen siehst du hier in unserer Übersicht zu aktuellen Förderhöhen.

Kurzarbeit für Aufbau von Digital Literacy nutzen

Kurzarbeit für Aufbau von Digital Literacy nutzen

Wie bereits erwähnt, kannst du die erzwungene Job-Auszeit in der Kurzarbeit auch dazu nutzen, deine digitalen Fähigkeiten zu verbessern. Denn ganz egal, welchen Job du gerade ausübst: Die Wahrscheinlichkeit, dass du über kurz oder lang mehr mit digitalen Medien zu tun haben wirst, ist sehr hoch.

Frage dich deshalb doch einmal ganz bewusst, wie fit du bereits für die Digitalisierung und die digitale Arbeitswelt bist. Wie sicher bist du im Umgang mit digitalen Medien? Wie wahrscheinlich ist es, dass du in der Lage wärst, ein Online-Meeting oder ein Online-Bewerbungsgespräch zu führen?

Wenn du hier noch Nachholbedarf hast, ist das gar kein Problem, denn du kannst die Kurzarbeit nutzen, um Digital Literacy aufzubauen, also deine Fähigkeit im Umgang mit digitalen Medien und Prozessen. Das kann auch auf ganz spielerische Art und Weise passieren.

Such dir wortwörtlich ein Online-Spiel aus, das dir gefällt, und übe dadurch den Umgang mit modernen Technologien und Medien. Schau auf einem sozialen Netzwerk wie Facebook oder Instagram vorbei und interagiere dort mit Freunden und Bekannten. Ein Tipp: Beachte dabei, dass du dich mit jeder Online-Aktivität automatisch positionierst und von Arbeitgebern gesehen werden kannst. Kein Grund zur Sorge, denn auch hier steckt eine Chance für dich. Suchst du beispielsweise nach einem neuen Job, kannst du dich online als vielversprechender Bewerber positionieren und dadurch deine Bewerbungschancen erhöhen. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig.

Dein Weg aus der Krise in die Zukunft

Auch wenn die Kurzarbeit im ersten Moment eine einschneidende Veränderung ist, bringt sie immer auch eine Chance mit sich. Nutze diese Zeit und lass dich beraten, von unserer Karriereberatung oder einem Berater der Arbeitsagentur, und mach für dich und deine berufliche Zukunft das Beste aus dieser Zeit.

Zu den Führungskräften von morgen, die große Verantwortung für die Unternehmensentwicklung tragen und im digitalen Arbeitsleben nicht mehr wegzudenken sein werden, gehören unter anderem Chief Digital Officer. In diesem Artikel bringen wir dir dieses Berufsbild etwas näher und zeigen dir, wie du dich für diesen spannenden und zukunftsreichen Job qualifizieren kannst.

Was macht ein Chief Digital Officer?

Der Chief Digital Officer, auch CDO genannt, ist eine noch recht junge Position auf Managementebene in Unternehmen. Hauptaufgabe des CDO ist es, die Digitalisierung im Unternehmen voranzutreiben und die Firma von der Produktentwicklung bis zum einzelnen Prozess zwischen den verschiedenen Schnittstellen zukunftsfähig aufzustellen. Er ist quasi Head of Digitalisierung und oberster Verantwortlicher für den digitalen Erfolg einer Firma. Ein Posten, der mit sehr viel Verantwortung einhergeht, denn der CDO leitet in der Regel nicht nur die Abteilung für Change Management, sondern bewegt sich an der Schnittstelle zwischen allen unternehmensrelevanten Abteilungen. Er hat die Fäden der digitalen Zukunft des Unternehmens in der Hand und damit auch direkten Einfluss auf dessen gegenwärtigen und zukünftigen Platz am Markt.

Krisensicher und unabdingbar

Der Job als Chief Digital Officer kann bedenkenlos nicht nur als krisensicher bezeichnet werden, sondern er ist quasi unabdingbar. Wir brauchen es dir sicher nicht zu erzählen, denn dass sich das Arbeitsleben durch die Digitalisierung verändert, ist unumstritten. Prozesse laufen anders ab, Arbeitsplätze sind anders ausgestattet und Mitarbeiter brauchen – sowohl auf Führungsebene als auch darunter – ganz neue Fähigkeiten für die digitale Arbeitswelt. Trotzdem hinken deutsche Unternehmen in der tatsächlichen Umsetzung der Digitalisierung derzeit noch hinterher. So war in der WirtschaftsWoche zu lesen, dass bisher nur etwa fünf Prozent der Firmen in Deutschland ausreichend digital aufgestellt sind.

95 Prozent haben also noch Nachholbedarf, und auch die fünf Prozent, die gut aufgestellt sind, brauchen jemanden, der die digitale Entwicklung in der Zukunft sicherstellt. Als Chief Digital Officer bist du genau diese Person und wirst tatsächlich überall händeringend gesucht. Wenn du eine entsprechende Qualifikation nachweisen kannst, dürftest du dir für sehr lange Zeit keine Sorgen mehr um einen krisensicheren Job machen müssen.

Aufgaben des CDO im Unternehmen

Aufgaben des CDO im Unternehmen

Bevor es um die entsprechende Qualifikation und die fachliche Voraussetzung für einen CDO geht, sehen wir uns zunächst die wichtigsten Aufgabenbereiche an, die ins Zuständigkeitsgebiet eines Chief Digital Officers fallen. Diese sind unter anderem:

Welche Anforderungen gibt es an einen CDO?

Diese Position ist eine enorm spannende, aber auch eine sehr verantwortungsvolle. Dementsprechend gibt es gewisse Anforderungen, die du als Bewerber für einen Job als Chief Digital Officer erfüllen solltest. Ideal ist es natürlich, wenn du einen entsprechenden Background hast: eine Ausbildung in der IT, Führungserfahrung oder evtl. sogar eine Weiterbildung zum Chief Digital Officer. Ohne entsprechende Qualifikation ist der Quereinstieg nur schwer möglich. Zu groß ist die Verantwortung für den Gesamterfolg eines Unternehmens, die der CDO trägt.

Auch deine Persönlichkeit spielt hier eine wichtige Rolle. Als CDO hast du das große Glück, in einem sehr flexiblen und sich ständig verändernden Arbeitsumfeld tätig zu sein. Du erlebst Digitalisierung hautnah mit und darfst aktiv mitgestalten. Ein großes Glück für Menschen, die große Visionen haben, die gerne Dinge voranbringen und sich nicht scheuen, Verantwortung zu übernehmen.

Chancen und Gehalt eines Chief Digital Officers

Derzeit hat nur etwa jedes vierte Unternehmen in Deutschland die Position des CDO besetzt. Das dürfte aber daran liegen, dass es noch nicht genügend qualifizierte Bewerber für diesen besonderen Posten gibt. Wenn du den Weg in diese Richtung einschlägst, dürftest du also mit hoher Wahrscheinlichkeit wählen, wo du arbeiten möchtest. Du hast Einfluss darauf, wie du deinen Job als CDO gestaltest, und kannst sehr aktiv die Richtung beeinflussen, in die sich das Unternehmen deines Arbeitgebers digital entwickelt.

Das durchschnittliche Gehalt eines Chief Digital Officers liegt laut Gehaltsreport der Online-Stellenbörse StepStone bei rund 93.000 € pro Jahr. Je nach Erfahrung, Branche und persönlichem Verhandlungsgeschick sind aber auch sechsstellige Jahresgehälter denkbar.

DER Digitaljob der Zukunft

Wenn du auf der Suche nach einem zukunftssicheren und verantwortungsvollen Job bist, ist der als CDO enorm aussichtsreich. Du hast in diesem Bereich die Möglichkeit, Zukunft aktiv mitzugestalten, dich fachlich und persönlich permanent weiterzuentwickeln, Verantwortung zu übernehmen und Mitarbeiter zu führen. Wenn das dein beruflicher Weg sein soll, dann qualifiziere dich entsprechend und nimm deine Zukunft in die Hand. Als Chief Digital Officer wirst du gebraucht und vom Markt tatsächlich sehnlichst erwartet.

Experten gehen davon aus, dass der E-Commerce-Bereich sein starkes Wachstum aus 2020 in den kommenden Jahren fortsetzen wird. Ein Beruf, der in diesem Zusammenhang und in dieser Zeit gefragter denn je sein dürfte, ist der E-Commerce-Manager. In diesem Artikel nehmen wir Aufgabengebiete und Qualifizierungsmöglichkeiten sowie Gehalt und Zukunftsaussichten näher unter die Lupe.

Bedarf an Onlineshopping steigt rasant an

Der E-Commerce-Verband bevh analysierte die jüngste Entwicklung der E-Commerce-Branche und veröffentlichte spannende Zahlen: Allein im ersten Halbjahr 2020 stieg der Erlös aus dem Onlinehandel um 9,2 Prozent. Kaum verwunderlich, machte doch der erste landesweite Lockdown in der Corona-Krise Onlineshopping zur wichtigen Alternative.

Auch nach der Krise dürfte diese Entwicklung weitergehen, denn die Verschiebung von mehr und mehr Alltagsbereichen von offline zu online herrscht schon seit vielen Jahren vor.  Dadurch werden auch bestimmte Berufsbilder immer wichtiger und die Chancen, in diesem Bereich eine sichere Anstellung zu finden oder ein eigenes zukunftsfähiges Business zu starten, immer besser. Eines dieser gefragten Berufsbilder ist der E-Commerce Manager.

Was macht ein E-Commerce Manager?

Ein E-Commerce Manager ist die verantwortliche Person, wenn es um den Onlineshop eines Unternehmens geht. In seinen Aufgabenbereich fallen vielfältige Dinge:

Zusammengefasst plant ein E-Commerce Manager, was der Onlineshop des jeweiligen Unternehmens braucht, gibt seine Anforderungen an die Kollegen aus den Bereichen Webdesign, Content-Erstellung und Softwareentwicklung weiter, überwacht den Erfolg des Onlineshops und sorgt dafür, dass dieser sich stetig weiterentwickelt. Eine verantwortungsvolle Aufgabe, die aus vielen Teilbereichen besteht, die ineinandergreifen: Marketing, Einkauf, Vertrieb, Customer Support.

Welche Anforderungen gibt es?

Ein E-Commerce Manager braucht einen soliden Marketing-Background oder die Bereitschaft, sich das entsprechende Marketing-Know-how anzueignen. Die meisten E-Commerce Manager haben eine Ausbildung im Marketing absolviert, E-Commerce studiert oder eine entsprechende Weiterbildung gemacht. Zum Beispiel:

Die Wege zu dieser Stelle sind variabel, doch bestimmte Fähigkeiten und Eigenschaften sollte jeder Bewerber mitbringen:

Auch Kenntnisse im Projektmanagement sind von Vorteil, da ein E-Commerce Manager an der Schnittstelle mehrerer Abteilungen agiert, einen guten Überblick über Projektabläufe braucht und eng mit internen wie externen Mitarbeitern zusammenarbeiten muss.

Hauptaufgabe: dauerhafte Optimierung

Du siehst, dass dieses Berufsbild eine extrem spannende Kombination aus scheinbaren Gegensätzen ist: Der E-Commerce Manager arbeitet sowohl strategisch als auch direkt mit den Kunden, er wirtschaftet ressourcenschonend und muss fortlaufend Prozesse optimieren, um Kosten zu sparen. Gleichzeitig soll er aber auch Kundenerlebnisse schaffen, die den eigenen Onlineshop zu einer gerne besuchten und genutzten Plattform machen. Er soll dafür sorgen, dass die Produkte perfekt in Szene gesetzt werden, aber auch jederzeit flexibel sein für Sortimentsänderungen.

Im E-Commerce geht es um Kostenoptimierung und fortlaufende Verbesserung, aber eben auch um emotionales Social Selling, das den Kunden direkt miteinbezieht. Wenn du Freude an einem Beruf voller Gegensätze hast, es liebst, verschiedene Dinge miteinander zu kombinieren, und kein Problem mit der Schnelllebigkeit der Branche hast, kannst du in diesem Bereich sehr glücklich werden.

Aufstiegschancen und Gehalt eines E-Commerce Managers

Die wichtigsten Arbeitgeber für E-Commerce Manager sind Handelsunternehmen und E-Commerce-Agenturen. Durch die Digitalisierung der Arbeitswelt erschließen sich aber fortlaufend neue Einsatzbereiche für ausgebildete E-Commerce Manager. Selbst Unternehmen, die in der Vergangenheit gar nicht oder nur teilweise online vertreten waren, dürften in Zukunft den Sektor des Onlineshoppings stärker ausbauen. Grundsätzlich gilt dieser Beruf also als sehr sicher und kann durchaus zu den vielversprechenden Berufen mit Zukunft gezählt werden.

Das durchschnittliche Gehalt eines E-Commerce Managers liegt in Deutschland bei etwa 3.400 € brutto monatlich; insgesamt bewegt sich das Gehalt zwischen etwa 2.900 € und 4.000 € brutto. Auch die Aufstiegschancen sind gut. Wer als E-Commerce Manager gute Ergebnisse erzielt, kann rasch zum Abteilungsleiter oder gar zum Vertriebschef werden.

Flexibler Online-Job mit Zukunft

Zusammengefasst ist dieser Beruf ein vielseitiger und schnelllebiger, in dem du mit einer entsprechenden Eignung sehr gute Zukunftsaussichten haben dürftest. Wenn du bereit bist, dich weiterzuentwickeln, mit der Zeit zu gehen und fortlaufend Optimierungen vorzunehmen, die dem Unternehmen und den Kunden dienen, ist dieses Feld ein sehr vielversprechendes für dich.