Du hast ein Vorstellungsgespräch? Hey, das ist ja großartig. Herzlichen Glückwunsch! Eine Riesenchance für dich, die Weichen für deine Zukunft neu zu stellen. Kein Wunder, dass deine Aufregung vorm Vorstellungsgespräch groß ist. Schließlich geht es ja um deine Karriere …

Ein bisschen Anspannung kann da auch nicht schaden. Denn sie sorgt dafür, dass du fokussiert bleibst und das Beste aus dir herausholst. So wie ein Profisportler vor dem Wettkampf oder ein Künstler vor dem großen Auftritt. Anders sieht es aus, wenn deine Nervosität Überhand nimmt. Dann bremst sie dich und deine Stärken aus.

Entscheidend ist also, dass du die natürliche Aufregung vorm Vorstellungsgespräch im Griff hast, nicht umgekehrt. Wie du das schaffst, verraten wir dir in diesem Artikel. Hier kommen die 5 entscheidenden Insidertipps gegen Lampenfieber!

Tipp 1 gegen die Aufregung vorm Vorstellungsgespräch: Vertraue auf deine Stärken

Du hast diesen Termin nicht durch Zufall oder Glück bekommen, sondern weil deine Bewerbung überzeugt hat. Vielleicht konntest du sogar im Vorfeld mit einem Telefonat und deinen klugen Fragen überzeugen? In jeden Fall hast du dir die Chance zu diesem Bewerbungsgespräch verdient. Denn du hast Talent und punktest mit deinen Fähigkeiten. Sage dir laut vor: „Ich bin gut!“ – ja, am besten jetzt gleich. Und? Wirkt es schon?

Was du noch nicht kannst, kannst du lernen! Übrigens: Falls du denkst, dass dir eigentlich noch wichtige Qualifikationen für den Job fehlen, ist das auch kein Beinbruch. Denn was du noch nicht draufhast, kannst du jederzeit lernen – beispielsweise in einer geförderten Weiterbildung bei karriere tutor®. Unser Team berät dich gerne kostenfrei und unverbindlich. Und wenn du im Bewerbungsgespräch von deiner geplanten Weiterbildung erzählst, ist das garantiert ein Pluspunkt für dich!

Tipp 2: Stoppe negative Gedanken

Jeder von uns hat negative Glaubenssätze. Wir haben sie in unserer Kindheit immer wieder gehört und mit der Zeit verinnerlicht. Inzwischen hinterfragen wir nicht einmal mehr, ob sie wirklich stimmen.

Wie lauten deine Glaubenssätze? Vielleicht: „Das schaffe ich bestimmt nicht“? Oder: „Ich habe ja sowieso immer Pech“? Oder: „Alle anderen sind besser als ich“?

Stopp! Negative Glaubenssätze sind Gift für dein Selbstbewusstsein und sorgen für Aufregung vorm Vorstellungsgespräch. Denn sie lassen dich denken, dass du Pech geradezu anziehst und Erfolg nicht verdienst.

Dabei ist das vollkommener Unsinn! Jeder von uns kann einmal scheitern, aber das ist kein Weltuntergang. Und jeder von uns kann ganz groß herauskommen – auch du!

Am besten, du schreibst die negativen Glaubenssätze auf ein Blatt Papier und zerreißt es dann in winzig kleine Stücke.

Im nächsten Schritt ersetzt du diese Sätze durch positive Überzeugungen. Zum Beispiel. „Ich habe diese Chance verdient.“ Oder: „Ich bin gut in dem, was ich tue.“ Oder: „Ich bin eine Bereicherung für das Unternehmen, bei dem ich mich vorstelle!“

Das hat übrigens nichts mit Arroganz oder Hochnäsigkeit zu tun. Sondern damit, dass du an dich selbst glaubst. Und wenn du das tust, können es auch andere tun!

Tipp 3: Plane genug Vorlaufzeit ein

Stell dir vor, du verpasst den Bus oder die Bahn. Oder du stehst im Stau. Dein Navi versagt. Dein Handy hat keinen Saft mehr. Das Bürogebäude findest du nicht. Und dann gerätst du auch noch auf dem Weg zum Eingang in einen Platzregen und siehst aus wie ein begossener Pudel … Du wirst schon nervös, wenn du dir das nur vorstellst? Kein Wunder. Das sind ja auch lauter Albtraumsituationen, vor allem vor einem Vorstellungsgespräch.

Doch die kannst du allesamt vermeiden, wenn du genug Vorlaufzeit einkalkulierst. Planst du dagegen zu knapp, setzt du dich selbst unter Druck. Und dann kommst du womöglich verschwitzt und abgehetzt zum Termin und wirkst alles andere als souverän.

Ganz anders, wenn du jede Menge zeitlichen Puffer hast. Auf diese Weise sparst du dir die Aufregung vorm Vorstellungsgespräch, bleibst du entspannt und hast sogar genug Zeit für den nächsten Punkt.

Tipp 4: Mache dich mit der Umgebung vertraut

Wann immer zu viele neue Eindrücke auf dich einprasseln, fällt es dir schwer, entspannt und cool zu bleiben? Du nimmst die Umgebung mit allen Sinnen wahr – wie deine Schritte auf dem Boden klingen, wie es hier riecht, wie alles aussieht, sich anfühlt … und dann musst du dich ja auch noch zurechtfinden, womöglich in einem komplexen Gebäude! Tröste dich, das geht sehr vielen Menschen so.

Diejenigen, die hier tagtäglich ein und ausgehen, müssen darüber gar nicht mehr groß nachdenken. Doch du staunst über die Oberlichter, suchst den Fahrstuhl, studierst die Beschilderung und versuchst, dir vorzustellen, wie es wohl wäre, hier zu arbeiten …

Ein ganz schönes Gedanken- und Wahrnehmungs-Karussell, oder? Jedenfalls ist eins sicher: Das ist nicht gerade die perfekte Vorbereitung für dein Vorstellungsgespräch.Deshalb raten wir dir, die Umgebung in Ruhe vorab kennenzulernen. Vielleicht sogar schon einige Tage vor dem Termin. Ganz ohne Stress, völlig in Ruhe. Und wenn du am Tag des Bewerbungsgesprächs pünktlich – am besten drei bis fünf Minuten vor dem Termin – ankommst, bleibt dir nochmals Zeit, dich in der Umgebung zu akklimatisieren. Um dann ganz entspannt ins Gespräch zu gehen – als wärest du bereits hier zu Hause. Ein gutes Gefühl, wetten?

Tipp 5: Countdown mit der BRAVO-Methode

So, nun ist es gleich so weit. Nur noch wenige Minuten, bis es ernst wird. Du fühlst jetzt trotz aller Vorbereitung diese nervöse Aufregung vorm Vorstellungsgespräch? Kein Problem, auch hierfür haben wir ein Rezept, das sich in der Praxis bewährt hat. Die BRAVO-Methode. Und die funktioniert so:

B wie Bewegung

Wer ruhig sitzt und wartet, wird zappelig. Dagegen hilft einfaches Auf- und Abgehen. Zwei bis drei Minuten genügen. Und schon wirst du entspannter …

R wie Ruhe

Nun kannst du gern wieder Platz nehmen, um zur Ruhe zu kommen. Beim Entspannen helfen dir ein paar einfache Atemübungen – etwa langsam durch die Nase ein- und tief durch den Mund ausatmen.

A wie Affirmation

Mache dir noch einmal bewusst, wie gut du auf das Vorstellungsgespräch vorbereitet bist. Du kennst dich in der Thematik aus und hast etwas zu sagen. „Ich schaffe das“ – dieser Gedanke gibt dir Energie!

V wie Visualisierung

Stelle dir vor, wie dein erfolgreiches Bewerbungsgespräch abläuft! Welche Fragen könnten kommen? Was wirst du antworten? Wenn es dir hilft, schließe kurz die Augen.

O wie Offensive

Du bist jetzt ruhig, entspannt, motiviert und innerlich bereit für das Gespräch. Von Aufregung vorm Vorstellungsgespräch keine Spur mehr! Nun ist es Zeit, durchzustarten und dich von deiner besten Seite zu präsentieren.

Viel Erfolg!

Mittendrin ein Blackout – und nun?

Ultimative Bonustipps von Helene Trogisch, Dozentin für Bewerbercoaching bei karriere tutor®

Das Gespräch läuft super. Kein Wunder, du hast dich ja auch bestens darauf vorbereitet. Sogar auf die Sache mit der Gehaltsverhandlung. Doch dann plötzlich hast du einen Hänger. Unvermittelt übermannt dich die Nervosität auf einmal doch! Und zack, Blackout. Du weißt nicht mehr, was du sagen wolltest. Dein Kopf ist leer. Und nun?

Helene hat da einen simplen Trick für dich: Zehenwackeln!

Ihre Erklärung: „Während des Blackouts ist dein Gehirn vom Stress komplett blockiert. Indem du mit den Zehen wackelst, zwingst du es quasi dazu, sich auf etwas anderes zu konzentrieren. Klingt wie ein Scherz, funktioniert aber super. Und das, ohne dass man es dir ansieht. Denn die kleine Bewegung löst die Starre, du wirst wieder ruhig, der kritische Moment ist vorüber.“

Genial, oder? Und Helene hat sogar noch weitere Anti-Aufregungs-Tipps für dich:

So bleibst du im Gespräch trotz Nervosität souverän:

Sie sind frustriert, weil Ihr Projekt, in das Sie wochenlange Arbeit und Herzblut gesteckt haben, wegen Kosteneinsparungen gecancelt wurde? Oder Ihnen macht die Arbeit zurzeit nicht so viel Spaß, weil wegen Kurzarbeit oder Entlassungen die Stimmung im Unternehmen sehr schlecht ist? Auch Arbeitslosigkeit und Jobsuche können kurzerhand zur Frustfalle werden. Um aus der Negativspirale schnell wieder herauszukommen, ist positives Denken gefragt. Doch wie geht das? Welche Motivationssprüche helfen weiter? Nehmen wir diese drei beruflichen Situationen einmal näher unter die Lupe, um daraus zu lernen.

Der Code positiven Denkens

Jeder kennt diese Menschen, die von Natur aus immer mit einem Lächeln durch die Gegend laufen, immer glücklich und zufrieden scheinen. Und selbst dann, wenn sie mal in eine stressige Situation geraten oder Rückschläge erleben, staunen wir nur, wie gefasst sie bleiben – komme, was wolle. Sie stehen einfach auf der Sonnenseite des Lebens. Der Code positiven Denkens scheint ihnen in die Wiege gelegt worden zu sein.

Doch was ist mit den anderen, denen positives Denken nicht so leichtfällt? Kann man positives Denken üben? Und wenn ja, wie? Ein Spruch, der jedem dazu vermutlich gleich einfällt, ist:

„Wenn das Leben dir Zitronen schenkt, mach eine Limonade daraus.“

Dass dieser Spruch so geläufig ist, hängt wohl auch damit zusammen, dass er im Grunde auf jede frustrierende Situation im Leben anwendbar ist. Der darin versteckte Code positiven Denkens lautet nämlich:

Gewinnen Sie der jeweiligen Situation etwas Positives ab, indem Sie sich fragen: „Welche Türen öffnen sich mir in der aktuellen Situation?“

Der Ausgangspunkt für mehr Glück und Zufriedenheit im Leben wie im Job ist also gar nicht so kompliziert. Wie immer steckt der Teufel jedoch im Detail bzw. in der Umsetzung.

Schauen wir uns daher die oben erwähnten beruflichen Frustfallen genauer an, um positives Denken anhand konkreter Situationen zu üben.

Drei berufliche Situationen, um positives Denken zu üben

Im Folgenden greifen wir drei berufliche Situationen auf, die typischerweise für viel Frust und negative Gedanken sorgen können. Dabei versuchen wir die Kraft des positiven Denkens zu nutzen.

Situation 1: Arbeitslosigkeit und Jobsuche

Eine Phase der Arbeitslosigkeit und Jobsuche kann ganz schön zermürbend sein. Zunächst muss man sich mit Fragen beschäftigen wie: Bis wann muss ich mich eigentlich arbeitslos melden? Wie bekomme ich Arbeitslosengeld?

Und parallel beginnt vielleicht auch schon die Jobsuche über das Arbeitsamt und andere Jobbörsen. Sie müssen Bewerbungsunterlagen erstellen, sich auf Vorstellungsgespräche vorbereiten, die Arbeitsagentur über Ihre Bemühungen auf dem Laufenden halten und, und, und.

Echter Frust kommt dann auf, wenn nach und nach nur Absagen auf Ihre Bewerbungen eingehen. Sie ertappen sich vielleicht dabei zu denken: „Wenn das so weitergeht mit den Absagen, finde ich doch nie einen Job.“

Doch halt: Schauen wir uns einmal ein Zitat von Mahatma Gandhi an, einer Persönlichkeit, die es wie kein anderer seiner Zeit verstand, Menschen in scheinbar ausweglosen Situationen Mut zu machen:

„Die Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun.“

Was steckt da an positivem Denken drin? Nun, zum Beispiel, dass …

Üben Sie also, sich auf das zu konzentrieren, was Sie heute erledigen können. Auf die konkrete Situation bezogen bedeutet das:

  1. Melden Sie sich rechtzeitig arbeitslos.
  2. Stellen Sie – falls nötig – Ihren Antrag auf Arbeitslosengeld.
  3. Suchen Sie in der Zwischenzeit nach passenden Jobangeboten.
  4. Fokussieren Sie sich darauf, richtig starke Bewerbungen zu schreiben.
  5. Sprechen Sie mit Ihrem Berater bei der Arbeitsagentur oder im Jobcenter darüber, welche Förderungen Sie erhalten können, wenn Sie nicht auf Anhieb einen neuen Job finden.

Gehen Sie Schritt für Schritt und Tag für Tag vor. Packen Sie es an, statt zu grübeln. Passivität und Selbstmitleid erzeugen eine Abwärtsspirale, die alles nur noch schlimmer macht, während aktives Handeln einem das Gefühl von Kontrolle und Selbstbestimmtheit zurückgibt.

Situation 2: Ihr Projekt wurde gecancelt

Wer hat es nicht auch schon einmal erlebt? Ihr Projekt, in das Sie wochenlange Arbeit sowie Ihr ganzes Herzblut gesteckt haben, wurde von heute auf morgen gecancelt – oder sagen wir „auf Eis gelegt“. Im ersten Moment ein absoluter Motivationskiller, und Sie denken: „Wofür habe ich mir eigentlich die ganze Arbeit gemacht?“ Wenn Sie eine derartige Situation erleben, ist es ratsam, nicht gleich den Kopf in den Sand zu stecken. Vielleicht hilft Ihnen hier auch der berühmte Spruch von Konfuzius weiter:

„Der Weg ist das Ziel.“

Sagen Sie sich: „Okay, mein Ziel, das Projekt erfolgreich abzuschließen, konnte ich nicht erreichen. Das lag aber nicht an mir.“ Fragen Sie sich auch, was Sie eigentlich alles auf dem Weg bis zum letzten Stand Ihres Projektes gelernt haben und was Ihnen Gutes in dieser Zeit widerfahren ist. Vielleicht haben Sie …

Sobald Sie reflektieren, was Sie durch dieses Projekt eigentlich alles erreicht haben, erkennen Sie, dass nicht alle Anstrengungen vergebens waren. Sie sehen das Positive auf Ihrem Weg: Ihre Erfolge.

Situation 3: Über Monate schlechte Stimmung im Unternehmen

In dem Unternehmen, in dem Sie arbeiten, ist seit Monaten schlechte Stimmung. Grund dafür können zum Beispiel Kurzarbeit oder Entlassungen sein, weil es dem Unternehmen finanziell nicht gut geht. Oder vielleicht liegt es auch daran, dass größere Veränderungen und Umstrukturierungen im Unternehmen anstehen, die Ängste und Sorgen unter den Mitarbeitern schüren.

Verantwortung ist hier das Schlüsselwort:

„Übernimm Verantwortung für dein eigenes Glück und leg es nicht in die Hände anderer.“

Roy T. Bennett

Denn wenn Sie Verantwortung für Ihre Lebensfreude übernehmen, dann machen Sie sich von den Gefühlen und Stimmungen anderer unabhängig. Sie sind dadurch in der Lage, sich besser abzugrenzen und sich zu sagen: „Ich kann verstehen, dass in der momentanen Lage nicht jeder Mitarbeiter freudestrahlend zur Arbeit kommt. Aber ich lasse mich von dem permanenten Frust nicht runterziehen.“ Stattdessen sollten Sie sich lieber fragen, welche Chancen für das Unternehmen und damit für Sie als Mitarbeiter eigentlich in den Veränderungen liegen. Dadurch üben Sie, das Positive an der Situation zu sehen, wie zum Beispiel:

Fazit

Wie Ihnen dieser Beitrag gezeigt hat, ist positives Denken keine Kunst und hat auch keinen Geheimcode. Positives Denken kann jeder lernen – mit einem festen Willen, Mut zur Reflexion und einem Lächeln. Manchmal hilft es auch, sich einen wie die oben genannten Motivationssprüche zu merken und abzurufen, um sich aus einer Abwärtsspirale herauszuholen.

Man muss kein Optimist sein, um positiv denken zu können. Aber wenn Sie Ihr eigenes Leben aktiv gestalten, sich Ziele setzen und auch Träume zulassen, dann werden Ihnen selbst in den schwierigsten Situationen immer Türen offenstehen.

Und damit schließen wir den Beitrag ab mit dem Spruch eines berühmten Mannes, der viel Frust in seinem Leben einstecken musste und trotzdem nie aufgab: Walt Disney:

„Alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen.“

Früher galten häufige Arbeitgeberwechsel oft als problematisch. Wer häufig wechselte, wurde schnell als wenig teamfähig oder nicht loyal eingestuft. Doch die Arbeitswelt hat sich verändert und damit auch die Bedeutung von Arbeitgeberwechseln. Wie viele Job- und Arbeitgeberwechsel heute zu viel sind und wann ein Wechsel durchaus Vorteile hat, zeigen wir Ihnen in diesem Artikel.

 

Fluktuation im Job ist normal

Zunächst einmal ist es wichtig, dass wir Arbeitgeberwechsel nicht als ungewöhnlich einstufen, denn eine gewisse Fluktuation ist durchaus normal und üblich. In Deutschland liegt die durchschnittliche Fluktuationsrate pro Jahr bei ca. 32,4 Prozent. Circa ein Drittel aller Arbeitsverhältnisse werden also jedes Jahr neu geschlossen oder beendet. Männer wechseln dabei etwas häufiger als Frauen. Zu wechseln ist also üblich und nicht ungewöhnlich. Nur wenn dies zu häufig geschieht, hinterfragen viele Arbeitgeber im Vorstellungsgespräch sehr genau, warum Wechsel stattfanden. Auch daran ist nichts verwerflich, doch es ist hilfreich, sich als Bewerber auf solche Fragen vorzubereiten.

 

Was spricht gegen häufige Arbeitgeberwechsel?

Warum ist es Arbeitgebern aber so wichtig zu wissen, weshalb häufige Jobwechsel stattgefunden haben? Warum fragen sie danach, bevor sie einen Bewerber einstellen? Dahinter steckt oft die Sorge, dass ein Mitarbeiter, der nie lange bei einem Arbeitgeber geblieben ist, dieses Verhalten auch in Zukunft zeigen wird. Arbeitgeber fragen sich, welche Motive dahinterstecken könnten. Kann sich ein Bewerber möglicherweise schlecht integrieren? Ist er nicht anpassungsfähig? Wenn Mitarbeiter nur kurz im Unternehmen sind, hat dies natürlich auch Folgen für den Arbeitgeber:

Verständlich also, dass Arbeitgeber nicht die größten Befürworter des häufigen Arbeitgeberwechsels –von Personalern gerne auch als „Jobhopping“ bezeichnet – sind.

 

Wie viele Arbeitgeberwechsel sind in Ordnung?

Dennoch gibt es zwischen Jobhopping und der klassischen Hauskarriere, bei der ein Arbeitnehmer von seiner Ausbildung an bis zum Renteneintritt im gleichen Unternehmen bleibt, weitere Möglichkeiten. In unserer digitalen und globalisierten Welt gelten Arbeitgeberwechsel längst nicht mehr per se als Warnsignal, sondern auch als Hinweis auf erfolgsorientierte Menschen, die beruflich weiterkommen möchten. Wer nicht auf eine Beförderung wartet, sondern seinen beruflichen Erfolg selbst in die Hand nimmt, gilt als zielstrebig und ehrgeizig, was durchaus positiv bewertet wird.

Wer sich alle drei bis fünf Jahre einen neuen Arbeitsplatz sucht, kann dies also tun, ohne bei seiner nächsten Bewerbung gleich Skepsis auf den Plan zu rufen. Im Gegenteil: Es kann sogar beeindrucken, wenn Sie durch Ihre Jobwechsel bereits einige berufliche Aufstiege verzeichnen konnten.

 

Gründe für häufige Jobwechsel

Wenn Sie im Vorstellungsgespräch danach gefragt werden, warum Sie Ihre Stellen und Arbeitgeber häufig gewechselt haben, haben Sie die Chance, dieses Vorgehen positiv zu begründen. Denn hinter häufigen Wechseln stecken oftmals sehr gut nachvollziehbare Gründe. Zum Beispiel diese:

 

 

 

Vorteile Ihres Lebenslaufes betonen

Egal, ob Sie bei einem früheren Arbeitgeber nicht die Karrierechancen bekamen, die Sie sich erhofft hatten, oder aufgrund persönlicher, beispielsweise gesundheitlicher Herausforderungen eine komplette berufliche Neuorientierung hinter sich haben: Wichtig ist, dass Sie die Vorteile Ihres Lebenslaufes betonen.

Wenn Sie gute Argumente dafür haben, warum Ihre Laufbahn aussieht, wie sie aussieht, sind auch Lücken im Lebenslauf und häufige Arbeitgeberwechsel kein Problem mehr. Denn Personaler suchen nicht mehr den perfekten, geradlinigen Lebenslauf, sondern Menschen mit Ecken und Kanten – eben Persönlichkeiten.

Heben Sie beispielsweise hervor, was Ihnen die vergangenen Wechsel gebracht haben und warum Ihr neuer Arbeitgeber davon profitieren kann:

 

 

 

 

 

Arbeitgeberwechsel begründen können

Sie sehen also: Nicht allein die Anzahl Ihrer Arbeitgeberwechsel entscheidet darüber, wie Sie wahrgenommen werden, sondern die Gründe, die hinter diesen Wechseln stecken. Nehmen Sie sich daher die Zeit, um aus jedem stattgefundenen Wechsel das Positive zu ziehen, und nutzen Sie diese Aspekte als gute Argumente, die im nächsten Vorstellungsgespräch klar für Sie sprechen werden.

Obwohl die Arbeitslosenquote von jungen Akademikern relativ gering ist, folgt nicht immer direkt nach dem Abschluss des Studiums gleich der erste Job. Was für diejenigen Hochschulabsolventen, die etwas länger suchen müssen, bis der Jobeinstieg gelingt, umso frustrierender sein kann. Warum dies aber keinesfalls ein Anlass ist, Trübsal zu blasen, und was Sie tun können, um die Zeit zwischen Bachelor oder Master und Job bestmöglich zu nutzen, lesen Sie in diesem Artikel.

 

Nach dem Studium auf Jobsuche

Ist die letzte Klausur geschrieben und die Masterarbeit bestanden und neigt sich die Zeit an der Uni dem Ende zu, sind die meisten Absolventen voller Vorfreude auf ihren ersten „echten“ Job. Doch leider lässt dieser manchmal etwas länger auf sich warten. Zwar ist die Arbeitslosenquote bei Akademikern laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit  insgesamt recht niedrig. Aber insbesondere in geisteswissenschaftlichen Studiengängen wie Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaften wie Germanistik und Skandinavistik und Studiengängen im Bereich Verlagswesen und PR werden Absolventen manchmal nicht gleich eingestellt. Dann lohnt es sich, die Zeit zwischen Abschluss und Jobantritt zu nutzen, denn dies kann deutlich schneller auf die Erfolgsspur führen, als ausschließlich auf eine Stelle zu warten.

 

Überbrückungsmöglichkeiten für Uni -Absolventen

Wenn Sie in Ihrem Studienfach zu denjenigen gehören, die nach der Uni erst einmal in die Arbeitslosigkeit geraten, ist das absolut kein Grund zu verzweifeln. Erstens ist es nicht ungewöhnlich. Zweitens haben Sie ja einen abgeschlossenen Hochschulabschluss und drittens können Sie die Übergangszeit bis zu Ihrem beruflichen Einstieg nutzen, um von dem vermeintlichen Umweg auf eine ungeahnte Erfolgsspur zu gelangen. Denn Ihre Ausgangslage mit einem Hochschulabschluss in der Tasche ist top. Sie haben kein „08/15“-Profil? Umso besser! Dann nehmen Sie auch nicht die üblichen Trampelpfade, sondern finden Sie Ihren eigenen Weg. Vielleicht fehlen Ihnen nur noch ein paar besonders gefragte Fähigkeiten für Ihren Traumjob, um endlich durchstarten und Ihre Motivation unter Beweis stellen zu können.

 

Druck rausnehmen und Profil schärfen

Wichtig ist, dass Sie sich keinen Druck machen, wenn es nach Ihrem Abschluss einige Wochen oder Monate nicht weiterzugehen scheint. Bleiben Sie aktiv und halten Sie Ausschau nach passenden Stellen, aber verschenken Sie die Wartezeit nicht, wenn Sie den richtigen Job nicht gleich finden. Es gibt drei hervorragende vermeintliche Umwege, mit denen Sie den Wert Ihres Bewerberprofils erhöhen und dadurch sicher zeitnah Ihre Traumstelle finden werden.

 

Drei Umwege, die für Sie zu Ihrem Erfolgsweg werden könnten

Was ist der richtige Weg, wenn es nach der Uni nicht gleich mit dem Job klappt? Verbessern Sie Ihre Chancen auf einen attraktiven Job, indem Sie zum Beispiel einen dieser drei Wege einschlagen:

Recherchieren Sie im ersten Schritt nach offenen Stellenangeboten bei Ihren Wunsch-Arbeitgebern und überprüfen Sie, welche Anforderungen dort gestellt werden. Wird ein Faktor besonders häufig genannt, ist dies ein Wegweiser, welcher der drei Wege Sie über einen kleinen Umweg schnell zum Ziel „Traumjob“ führen kann.

Wird z. B. Berufserfahrung verlangt, können Sie diese mithilfe eines Praktikums erwerben. Sind bestimmte Kenntnisse, z. B. in einer Software oder in einem speziellen Fachgebiet, nötig, kann Ihnen eine Weiterbildung dieses Wissen zeitnah vermitteln. Und ist Ihr potenzieller Arbeitgeber ein international tätiges Unternehmen, können neu erworbene Fremdsprachenkenntnisse Ihr Türöffner zu einem Job sein.

 

Über ein (gefördertes) Praktikum zum Traumjob

Berufserfahrungen sind unglaublich wertvoll, wenn Sie sich auf eine offene Stelle bewerben. Doch während des Studiums bleibt nicht immer ausreichend Zeit für ein längeres Praktikum. Nutzen Sie die Zeit nach Ihrem Abschluss, um über ein solches wichtige berufliche Erfahrungen zu sammeln und möglicherweise so bereits den ersten Fuß in der Tür Ihres Wunsch-Arbeitgebers zu haben. Denn, wenn Sie im Praktikum überzeugen, stehen die Chancen auf eine Übernahme in Festanstellung deutlich besser, als wenn Sie sich als völlig Unbekannter bei einem Unternehmen bewerben.

Unter bestimmten Voraussetzungen, zum Beispiel der Tatsache, dass das Praktikum wichtige fehlende Kenntnisse vermittelt, kann diese Maßnahme sogar mittels Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein von der Agentur für Arbeit  gefördert werden.

Dank Weiterbildung zur ersten Stelle nach der Uni

Die Lehrpläne der Studiengänge an deutschen Hochschulen werden in der Regel nicht jedes Jahr komplett neu aufgestellt. Deshalb ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie an der Uni nicht mit der neuesten Technik und der jüngsten Software in Berührung kamen. Im Berufsleben wird aber erwartet, dass Sie auf dem aktuellen Stand sind. Je besser Ihr Know-how im Umgang mit moderner Software oder den in Unternehmen eingesetzten Tools, umso größer Ihre Chance, beim Bewerbungsgespräch positiv aufzufallen. Und umso größer auch die Chance, beim Online-Vorstellungsgespräch  zu überzeugen, statt durch Technikpannen unangenehm in Erinnerung zu bleiben.

Informieren Sie sich, ob in den Stellenanzeigen der für Sie relevanten Jobs bestimmte Digitalkompetenzen gefordert werden, und nutzen Sie die Übergangszeit zwischen Uni und Job, um sich diese anzueignen.

Dies können allgemeine digitale Kompetenzen sein, wie beispielsweise der Aufbau Ihrer Digital Literacy, also das allgemeine Erfassen und Verstehen digitaler Inhalte. Die Digital Literacy gehört zudem zu den neun unverzichtbaren Fähigkeiten für die digitale Arbeitswelt.  Oder aber Sie eignen sich wichtiges Know-how im Umgang mit einer Software an. SAP zum Beispiel wird in zahlreichen Unternehmen eingesetzt, weshalb der Nachweis von Fachkenntnissen ein echter Pluspunkt für Ihr Bewerberprofil sein kann.

 

Persönliche Kompetenzen erweitern

Übrigens achten Unternehmen längst nicht nur auf die fachliche Qualifikation, sondern besonders auch darauf, ob der Bewerber persönlich gut ins Team zu passen verspricht. Gefragt sind unter anderem persönliche Kompetenzen wie:

Denn diese tragen viel dazu bei, dass die Teamkollegen untereinander gut harmonieren und das Team dementsprechend gute Arbeit für das Unternehmen erbringen kann. Wenn Sie also nach Ihrem Studium fachlich top ausgebildet sind, aber nicht gleich eine Stelle finden, investieren Sie diese Zeit, um sich persönlich weiterzuentwickeln. Sei es im Bereich Selbstmanagement, um eine möglichst effiziente und zu Ihren Bedürfnissen passende Arbeitsweise zu etablieren, oder auf dem Gebiet der Rhetorik und Kommunikation, um Ihr Bewerberprofil dadurch vielseitiger zu machen. Zeit für persönliches Wachstum zu nutzen, ist immer hervorragend verbrachte Zeit.

 

Sprachkenntnisse vertiefen  und Stelle finden

Möglicherweise erscheint es auf den ersten Blick nicht sehr sinnvoll, frisch auf Jobsuche erst einmal zu verreisen. Doch es lohnt sich, wenn Sie die Reise nutzen, um beispielsweise Sprachkenntnisse aufzubauen. Denn wenn Sie eine Fremdsprache beherrschen, verschafft Ihnen das viele Vorteile, die auch potenzielle Arbeitgeber interessieren:

Eine oder mehrere Fremdsprachen zu sprechen, erhöht Ihre Chancen auf eine interessante Stelle nach der Uni also deutlich. Informieren Sie sich unbedingt auch darüber, wo die großen Arbeitgeber Ihrer Wunschbranche Geschäfte machen, und investieren Sie in einen Sprachkurs der Landessprache der Geschäftspartner.

Tipp: Lesen Sie in diesem Artikel zur Jobsuche über das Arbeitsamt  weiter, wie Ihnen eine Suche mithilfe eines Beraters der Agentur für Arbeit dabei helfen kann, genau die richtige Stelle für Ihr Profil zu finden. Ein lesenswerter Artikel, egal ob Sie arbeitslos oder noch in den letzten Zügen Ihres Studiums sind.

 

 

52 Jahre alt, verheiratet, Familienvater und jahrelang in ausgezeichneten Positionen beruflich beheimatet. Objektiv betrachtet, gab es für Andreas Wittler wohl keinen Grund zur Klage. Doch sein berufliches Glück fand er trotz all dieser Dinge nicht und machte sich deshalb im Sommer 2017 auf, es zu finden. Aber lassen wir ihn selbst zu Wort kommen, denn er hat uns seine Geschichte erzählt.

Mein halbgarer Erfolg

Nach meinem Studium der Wirtschaftswissenschaften und einem Aufbaustudium der internationalen Wirtschaftsbeziehungen war ich rund 20 Jahre lang in der Finanzbranche tätig. Hier hatte ich alle relevanten Bereiche durchlaufen; war vom Projektarbeiter bis zur Führungskraft tätig und gut in meinem Job. Gefährdet war dieser auch nicht, außer eben irgendwann von meinen eigenen Ansichten und Wertvorstellungen. Denn als die Finanzkrise die Branche massiv umstürzte, die Manager in den oberen Riegen aber nur behäbig darauf reagierten und weiterhin komplett überholte Geschäftsmodelle anboten, wusste ich, dass das nicht mein Weg sein würde. Die Branche hätte sich meiner Meinung nach schnell verändern müssen, tat es aber nicht. Ich hinterfragte mehr und wurde zunehmend unzufriedener mit dem, was ich da eigentlich täglich tat. Ich war erfolgreich – keine Frage, aber es war am Ende nur ein halbgarer Erfolg und keiner, der mich rundum begeisterte.

 

Beweg dich, Arbeitswelt!

Mein persönlicher Wendepunkt kam dann durch eine eigentlich aus der Not heraus geborene Projektphase. Als Unternehmensberater für Krankenhäuser kam ich zum Ende eines langjährigen Projektes erstmals mit agilen Methoden in Kontakt, weil das Projekt aus ökonomischen Gründen nur noch so möglich war. Diese komplett andere Herangehensweise an Abläufe begeisterte mich sofort. Ich arbeitete mit engagierten Krankenschwestern, jungen Ärzten und Technikern zusammen und erlebte ein Projekt, wie ich es vorher aus meinem Berufsalltag nicht kannte. Es war agil, flexibel und aus konventioneller Sicht betrachtet mutig, aber es funktionierte und brachte etwas in Gang. Genau das war mein Ding! Genau so wollte ich in Zukunft arbeiten!

Meine damalige Arbeitswelt bewegte sich leider nicht so schnell mit mir, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich stand am Ende des Projekts vor der Wahl, entweder in der klassischen Unternehmensberatung zu bleiben, oder mich in Richtung agiles Arbeiten weiterzubilden. Was folgten waren viele Gespräche und eine intensive Orientierungsphase, in der ich meinen Weg suchte. Ein Bekannter aus dem Personalwesen sagte schließlich zu mir: „Weißt du, alles, was auf Deinem Lebenslauf älter als fünf Jahre ist, interessiert keinen mehr!“ Das war harter Tobak für mich und fühlte sich erst einmal wie ein Schlag in die Magengrube an. Sieben Jahre Studium und all meine beruflichen Positionen und Abschlüsse, die ich bereits erreicht hatte, gaben mir viel Sicherheit, die mit dieser Aussage gehörig infrage gestellt wurde. Letztlich war aber genau dieser Bruch meine Chance, mich beruflich endlich zu verwirklichen.

 

Bildungssommer

 

Mein Bildungssommer veränderte alles

Ich traf eine Entscheidung. Wenn das Arbeitsleben so nicht zu mir passte, dann würde ich mich exakt so weiterbilden, dass ich mir meinen Traumjob aussuchen könnte. Die Nachfrage an Agilitäts-Experten war enorm und genau so ein Experte würde ich nach diesem Sommer selbst sein. Nach einem Gespräch mit der Kundenberatung von karriere tutor® legte ich meinen Fahrplan in meine berufliche Zukunft fest. Wichtig waren mir zwei Dinge:

 

Ich wollte alle relevanten Teilbereiche des Projektmanagements von Grund auf zertifizieren lassen, um ein belastbares Wissenspaket mit in meinen nächsten Job nehmen zu können. Mein Ziel war es schlichtweg möglichst schnell möglichst gut zu werden und in die Lage zu kommen, in meinem Wunschbereich fachlich begehrt und gefragt zu sein. Also entschied ich mich sowohl für klassische Ansätze wie PRINCE2® als auch für deren agile Erweiterung PRINCE2® Agile und schließlich den Scrum® Master. Das war viel, aber genau richtig für mich, denn mit dieser Grundlage würde ich mein Ziel erreichen können. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt fast verlernt zuerst auf meine eigene Entwicklung einzuzahlen und würde das nun endlich ändern!

„Ich fing endlich an, in mich selbst zu investieren!“

Dass das die richtige Entscheidung war, wusste ich vom ersten Tag an, denn mit Start der Weiterbildung fühlte ich mich wie ein Fisch im Wasser. Endlich konnte ich in mich investieren, mich dort spezialisieren, wo meine Interessen lagen und mich für Kunden und Arbeitgeber interessanter machen. Die große Flexibilität des Angebotes von karriere tutor® kam mir hier sehr entgegen. Ich absolvierte alle Lehrgänge sehr schnell, lernte nach meinem eigenen Rhythmus und an meiner Motivation orientiert. Und wenn ich wollte, lernte ich auch nachts. Schnell vorankommen fiel mir so noch leichter. Zusätzlich nahm ich über den Kurs hinaus noch an Srum-Tischen, Lean-Coffees, Vorträgen und Bar-Camps teil, vernetzte mich und nahm dadurch sehr viel fachlichen Input auf. Lernen wieder zu lernen, war für mich ein voller Erfolg!

 

Online-Weiterbildung

 

Austausch und Wegbegleiter gaben mir zusätzlichen Antrieb

Die Art des digitalen Lernens kam mir sehr entgegen. Vor allem aber die Tutorien und die gemeinsamen Lerngruppen mit anderen Teilnehmern brachten für mich einen immensen Gewinn. Wir konnten uns vernetzen, miteinander lernen und so enorm voneinander profitieren, dass es eine wahre Freude war. Ich wurde immer weiter ins Thema gezogen und fühlte mich dort so wohl, dass mir das Lernen nicht wie Arbeit, sondern wie ein Befreiungsschlag erschien. Es war genau das, was ich an diesem Punkt in meinem Leben brauchte!

Rückblickend frage ich mich heute oft, warum ich den Schritt nicht schon früher gegangen bin und nicht schon früher, den Mut aufgebracht habe, neue Wege zu gehen, wenn die alten augenscheinlich nicht mehr zu mir passen. Meine Weiterbildungswochen waren ein echter Bildungssprint, aber das geschah, weil ich das so wollte und mir schnelle Ergebnisse wünschte. Ich hatte für wenige Wochen massiv in meine Expertise investiert und diese Zeit sogar genossen – besser hätte es wirklich nicht laufen können!

 

Vom Müssen zum Dürfen

Wenn mich heute jemand fragt, ob es sich lohnt eine Weiterbildung zu machen, kann ich nur energisch mit dem Kopf nicken, denn heute weiß ich, dass das Investment in sich selbst das Wichtigste überhaupt ist. Trotzdem sollte jeder seine Entscheidung gut durchdenken, um auch die beste Richtung für sich selbst zu finden. Jeder kann seine eigene Route festlegen, seine Schwerpunkte bestimmen und ist dadurch selbst für sein berufliches Glück verantwortlich. Das erfahren zu haben und vor allem auch, dass es wirklich funktioniert, ist eine echte Bereicherung für mich.

Schon zum Ende meiner Weiterbildungsreise hin, bekam ich ein sehr gutes Job-Angebot, das ich annahm. Dort war ich auch zufrieden, fand aber nach einer Weile ein noch interessanteres, das noch besser zu mir passte. Und was soll ich sagen? Dank meiner Qualifizierungen und meiner Investition in meine eigene Bildung hatte und habe ich nun Wahlfreiheit. Ich kann freiberuflich arbeiten und angestellt sein, ich darf das weitergeben, was mich erfüllt, kann mit anderen Experten aus meiner Branche netzwerken und wertvolle Praxiserfahrungen sammeln. Dadurch wird mein Profil immer interessanter und ich gleichzeitig selbst zufriedener.

Es ist schon verrückt: Ich habe wenige Wochen investiert und durch diese Zeit ist Arbeit heute nicht mehr schwerfällig und irgendwie halbgar, sondern bereichernd und erfüllend. Ich bewege mich in einem Rahmen, den ich mir selbst gesteckt habe und den ich jederzeit verändern kann, wenn ich es möchte. Damit das auch so bleibt, habe ich ein für mich entscheidendes Learning aus dieser Zeit mitgenommen. Künftig möchte ich mindestens zwei intensive Weiterbildungen pro Jahr machen, um beruflich so frei und erfüllt zu bleiben, wie ich heute bin.

Sie sind auf Jobsuche und denken über einen Berufswechsel nach? Ihr erlernter Beruf erfüllt Sie nicht mehr oder ist nicht mehr so stark nachgefragt? Dann können Sie sich mit einer Umschulung über die Arbeitsagentur für einen neuen Beruf qualifizieren. Aber wie sieht es mit der Finanzierung aus? Bekommen nur Arbeitslose eine Umschulung vom Arbeitsamt bewilligt? Mitnichten! Wer – auch ohne arbeitslos zu sein – einen Anspruch auf eine Umschulung hat, erklären wir anhand drei typischer förderfähiger Situationen für Nicht-Arbeitslose.

Wer hat einen Anspruch auf eine Umschulung vom Arbeitsamt?

Eine Umschulung vom Arbeitsamt, oder wie es die Bundesagentur für Arbeit selbst ausdrückt, eine Fördermaßnahme der beruflichen Weiterbildung, hat immer ein Ziel: Menschen im Arbeitsleben halten oder diese wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Diese Förderung können nicht nur Arbeitslose beantragen, sondern auch Menschen, deren Stelle gefährdet ist. Oder Personen, die sich aufgrund einer Krankheit beruflich neu orientieren müssen.

Dabei handelt es sich um Fördermaßnahmen, die dabei unterstützen

Wer hier bestimme Voraussetzungen erfüllt, hat die Chance auf eine kostenlose Weiterbildung, die vom Arbeitsamt bezahlt wird. Die Agentur für Arbeit stellt in diesem Fall einen Bildungsgutschein oder eine andere Förderung aus und übernimmt bzw. beteiligt sich an den Weiterbildungskosten. Welche Voraussetzungen es konkret gibt und wie Sie Ihren Antrag auf einen Bildungsgutschein erfolgreich stellen, haben wir in den Profitipps zur geförderten Weiterbildung ausführlich beschrieben

Du willst eine Online-Weiterbildung belegen, hast aber noch viele Fragen? Dann melde dich jetzt zu unserer kostenfreien Infoveranstaltung an.

Wie funktioniert die Umschulung vom Arbeitsamt und die Förderung?

Eine Umschulung vom Arbeitsamt kann in Form von Kursen an der Abendschule, als Online-Weiterbildung, als Coaching oder als komplette Ausbildung mit IHK-Abschlussprüfung erfolgen. Je nachdem welche Situation der Antragsteller hat, entscheidet die Agentur individuell, welche Förderung hier sinnvoll ist. Die bekanntesten Fördermaßnahmen sind diese:

Ausführliche Informationen zu diesen und weiteren Fördermöglichkeiten listen wir auf unserer Übersichtsseite zu Förderungen der Weiterbildung auf. Das Prinzip ist dabei immer gleich: Die Kosten der Maßnahme werden übernommen – das kann komplett oder anteilig geschehen. Die während der Maßnahme erworbene Qualifikation sichert schließlich den Erhalt der Stelle, verbessert das berufliche Profil, um bei Bewerbungen mehr Chancen zu haben, oder ermöglicht eine berufliche Neuorientierung. Beispiele für konkrete Situationen, in denen eine Umschulung vom Arbeitsamt für Nicht-Arbeitslose bewilligt werden kann, nennen wir Ihnen im Folgenden.

Mann mit Laptop

Warum macht man eine Umschulung und wann kommt eine Weiterbildung in Frage?

Die folgenden drei typischen Beispiele, sollen Ihnen verdeutlichen, warum man eine Umschulung macht und wann eine Weiterbildung in Frage kommt.

Beispiel 1: Leon, 26, Gelegenheitsjobber ohne Berufsabschluss

Leon ist ein junger und engagierter Mann. Doch er hat keinen Berufsabschluss und schlägt sich mehr schlecht als recht durch. Einen Schulabschluss hat er zwar noch gemacht, die Ausbildung zum Kfz-Mechaniker dann aber bereits im ersten Jahr geschmissen. Heute findet er das dumm und blickt reumütig auf diese Entscheidung zurück. Um aber über die Runden zu kommen, jobbt er nun bei mehreren Firmen, ist als Aushilfsfahrer, Verkaufshilfe und als Barkeeper tätig. Er hätte gerne einen richtigen Berufsabschluss, käme mit dem geringen Azubi-Gehalt aber nicht über die Runden. Was also tun?

Für Menschen wie Leon gibt es eine Umschulung vom Arbeitsamt, die gezielt aus dieser schwierigen beruflichen Situation heraushelfen soll. Mit der Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) der Bundesagentur für Arbeit werden Menschen ohne eine abgeschlossene Berufsausbildung gefördert. Ausschließlich die erste Ausbildung ist hierbei förderfähig. Dafür bekommt Leon nach der Bewilligung seiner Umschulung durch den zuständigen Sachbearbeiter von der Arbeitsagentur aber nicht nur das Gehalt seines Ausbilders, sondern zusätzliche Zuschüsse zum Lebensunterhalt. Konkret erhält er Geld in Form einer Mietpauschale, Fahrtkosten zur Ausbildungsstätte und seinen Bedarf für die Arbeitskleidung vom Arbeitsamt. Er war weder arbeitslos, noch von einer Arbeitslosigkeit bedroht – trotzdem kann er eine Umschulung vom Arbeitsamt beantragen, um seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt langfristig zu sichern.

Beispiel 2: Marianne, 48, gelernte Altenpflegerin mit gesundheitlichen Einschränkungen

Auch Menschen, die zwar einen Berufsabschluss haben, aber nicht mehr in diesem Beruf arbeiten können, kommen in den Genuss einer Förderung. So ein Beispiel ist die berufliche Situation von Marianne. Marianne ist gelernte Altenpflegerin, kann aber aufgrund mehrerer Bandscheibenvorfälle nicht mehr in der Pflege arbeiten. Aus gesundheitlichen Gründen arbeitet sie nun als Bürohilfe. Sie ist also nicht arbeitslos, bekommt aber ohne kaufmännische Ausbildung keine Festanstellung in einer soliden Position. Weil Sie sich aufgrund ihrer Erkrankung langfristig beruflich umorientieren muss, nimmt sie Kontakt zu Ihrem Berater bei der Agentur für Arbeit auf. Dieser prüft, ob eine geförderte Umschulung möglich ist oder vielleicht ein anderer Kostenträger, beispielsweise die Deutsche Rentenversicherung, zuständig ist. Welche Fördermaßnahme bietet die Arbeitsagentur Marianne letztlich an? Möglich sind hier verschiedene Wege. So könnte sie beispielsweise einen Bildungsgutschein bekommen und mit diesem einen wichtigen Lehrgang absolvieren, der ihr noch fehlende Bürokenntnisse vermittelt. Aber auch ein Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein vom Arbeitsamt wäre hier möglich und zu prüfen.

Beispiel 3: Walter, 62, IT-Leiter, Position von Umstrukturierung betroffen

Walter, 62 Jahre alt, ist IT-Leiter und hat von seinem Vorgesetzten erfahren, dass er in den nächsten Wochen freigestellt wird.

Viele Jahre war er in diesem Unternehmen als Führungskraft tätig. Doch im Rahmen einer Umstrukturierung wird Walters Stelle zwar noch existieren, aber nicht mehr von ihm besetzt werden können. Grund dafür ist ein fehlendes Zertifikat, das die neue Unternehmensleitung für Führungskräfte in der IT zwingend voraussetzt. Es handelt sich um eine SAP-Zertifizierung, die das Unternehmen aber selbst nicht zahlen möchte. Damit Walter seine Stelle behalten kann und weder arbeitslos wird noch auf eine niedrigere Stelle wechseln muss, bittet er um Unterstützung beim zuständigen Sachbearbeiter bei der Arbeitsagentur.

Der Sachbearbeiter empfiehlt im jedoch keine klassische Umschulung im Sinne einer beruflichen Neuorientierung. Stattdessen soll ihm eine Weiterbildung, die ihm dabei hilft, seine Stelle zu halten und nicht arbeitslos zu werden. Gerade für ältere Arbeitnehmer sind geförderte Umschulungen vom Arbeitsamt eine der besten Möglichkeiten die drohende Arbeitslosigkeit abzuwenden, noch bevor sie einen Antrag auf Arbeitslosengeld stellen. Einer unserer ehemaligen Teilnehmer hat dies selbst erlebt und berichtete im Interview von seinem Erfolgsweg dank der Umschulung vom Arbeitsamt. Ein fehlendes Zertifikat muss also kein Grund sein, arbeitslos zu werden oder gleich den Beruf wechseln zu müssen.

Umschulen = Zukunft sichern!

Was auch immer Ihnen beruflich widerfährt – sei es eine Umstrukturierungswelle, die Sie den Job kosten soll oder die Tatsache, den Job wegen Krankheit aufgeben zu müssen: Holen Sie sich Unterstützung! Suchen Sie aktiv den Kontakt zum Jobcenter bzw. Arbeitsamt und erkundigen Sie sich, ob Sie in Ihrer Situation eine Umschulung über den Bildungsgutschein oder über eine andere Förderung finanziert bekommen. Gerne unterstützen wir Sie dabei, die beste Weiterbildung für Ihre berufliche Situation zu finden.

Den passenden Job finden

Wenn Sie sich beruflich neu orientieren wollen und bereits mit dem Arbeitsamt in Kontakt stehen, hat Ihr Berater vielleicht bereits gemeinsam mit Ihnen ein Bewerberprofil für die Jobbörse der Agentur für Arbeit angelegt. Tipps für die Jobsuche über das Arbeitsamt finden Sie ebenfalls hier im Blog.

 

Kein Jahr ohne neue Studie, wie ineffizient der Großteil der Bevölkerung eigentlich arbeitet. Warum gerade der Mangel an Effizienz Gift für erfolgreiche Arbeitstage ist und wie Sie dem immer gleichen Alltagstrott entkommen, ist Thema dieses Beitrags. Die folgenden 5 Tipps holen Sie raus aus der Mühle – probieren Sie es aus!

Alltagstrott bringt Dauerfrust

Mittwochmorgen, der Monitor bleibt schwarz und Sie holen sich erst mal einen Kaffee, bis die Technik endlich so weit ist. Während Sie am Automaten stehen, beobachten Sie die Kollegin aus dem Nachbarbüro dabei, wie sie wild gestikulierend, das Telefon in der einen, einen Stapel aus ca. vier bis fünf Aktenordnern in der anderen Hand balancierend mit einem scheinbar sehr aufgebrachten Kunden spricht. Na, der Tag fängt ja gut an. Den Senior vom Empfang, der im Augenwinkel nahezu lethargisch an Ihnen vorbeischleicht – sein Weg führt ihn wie immer zur Postbearbeitung, die ihn rund vier Stunden einnehmen wird – bemerken Sie kaum noch. Vielleicht läuft es heute gut und Ihr PC ist einsatzbereit, wenn Sie mit der dampfend heißen Tasse um die Ecke biegen, schießt es Ihnen durch den Kopf. Vielleicht, und so ist es eher die Regel, widmen Sie sich aber noch ein, zwei Fehlermeldungen, bevor es losgehen kann. Es ist gerade kurz nach 8:00 Uhr und Sie stecken bereits mitten im Alltagstrott. Frustrierend, nicht wahr? Wenn die Gedanken schon am Morgen nur darum kreisen, was alles nicht gut läuft, ist das ein echter Frustbringer. Und es hemmt Sie, effizient zu arbeiten. Genau das bräuchten Sie aber jetzt, denn das könnte so viele Probleme lösen.

 

Effizienter arbeiten als Motivationsbooster

Was meint das eigentlich: Effizienter arbeiten? Effizientes Arbeiten ist wirtschaftliches Arbeiten, denn es setzt das Verhältnis von Zeit und Aufwand in eine optimale Balance. Kurzum: Mit dem Hörer in der Hand gleichzeitig in fünf Akten zu suchen, um dem aufgebrachten Anrufer eine zufriedenstellende Antwort geben zu können, ist nicht effizient. Ad hoc zu wissen, wo die gerade lebensrettende Information liegt, um kurz und freundlich Auskunft geben zu können, wäre es schon deutlich eher. Wäre diese Information dann auch noch digital vorhanden: Bääm! Ist nun aber nicht so? Kein Grund zur Sorge, denn effizienter arbeiten kann man lernen. Das können auch Sie! Und es lohnt sich, denn wer effizient arbeitet, arbeitet erfolgreicher, motivierter und steckt vor allem nicht länger im lästigen Hamsterrad fest.

 

Tipp 1: Optimale Bedingungen schaffen

Unser Beispiel führte uns zunächst zur Kaffeemaschine, weil die Technik so langsam war. Ein enorm wichtiger Punkt, der wohl täglich hunderttausendfach den Workflow in deutschen Büros hemmt, wie Studien immer wieder belegen. Bevor Sie also sich selbst ändern, bringen Sie erst einmal die Arbeitsbedingungen auf Vordermann. Technik soll nicht lähmen, sondern helfen, effizienter arbeiten zu können. Und wenn Sie bereits morgens auf die Bremse treten müssen, gibt das dem Hamsterrad nur neuen Auftrieb.

 

Tipp 2: Aufgaben besser verteilen

Der Senior aus unserem Beispiel – Sie erinnern sich an den Herrn im Augenwinkel – hat ein riesengroßes Problem. Tag für Tag scheint er nur eine einzige Aufgabe zu haben: die Postbearbeitung. Dass er hier nicht gerade motiviert zur Tat schreitet, ist nachvollziehbar. Effizienter arbeiten wollen, heißt nämlich auch, Aufgaben gut zu verteilen. Denn wer immer nur den gleichen Ablauf und immer nur Schema F erlebt, bleibt frustriert zurück. Wenn auch Sie in einer solchen Mühle feststecken, brechen Sie jetzt aus! Sprechen Sie mit Ihrem Vorgesetzten, welche Aufgaben Sie zusätzlich oder alternativ übernehmen könnten. Oder bilden Sie sich in anderen Bereichen fort, um Ihr Aufgabenspektrum zu erweitern.

 

Tipp 3: Talente ausbilden

Ganz eng mit dem vorherigen verknüpft, ist dieser Tipp nun ein Appell an alle Führungskräfte. Wenn Sie sehen, dass in Ihrer Abteilung mehr Trott als Lust am Job herrscht, dann handeln Sie! Suchen Sie nicht nach neuen Leuten, sondern entdecken Sie verborgene Talente. In jedem – wirklich in jedem – steckt Potenzial. Manchmal müssen Sie ein Talent nur finden, manchmal diesem ein wenig auf die Sprünge helfen. Wie das geht, haben wir in unserem Beitrag „Talentmacher statt Talentsucher“ gut beschrieben. Lesen Sie dort gerne ergänzend weiter.

 

Tipp 4: Schneller und effizienter arbeiten

Es geht nicht darum, durch den Tag zu hetzen, um Überstunden zu vermeiden. Wenn Sie aber richtig gut in dem sind, was Sie tun, dann geht Ihnen die Arbeit leichter von der Hand. Sollen Sie beispielsweise Projekte leiten, haben hier aber nur rudimentäre Kenntnisse? Dann lernen Sie die Basics einmal und profitieren Sie täglich davon. Digitale Weiterbildungen wie die zum Scrum® Master sind mit einem Zeiteinsatz von wenigen Stunden pro Woche ideal für Berufstätige geeignet, ermöglichen schnell viel zu lernen in kurzer Zeit und steigern die Arbeitseffizienz im Anschluss enorm.

 

Tipp 5: Lieben Sie, was Sie tun!

Dieser Ratschlag ist der wohl wichtigste überhaupt. Denn wenn Sie Ihren Job nicht lieben, können Sie zwar das effizientere Arbeiten lernen, wirklich erfolgreich und vor allem glücklich werden Sie aber nie. Das wird nur der, der Sinn in dem sieht, was er tut. Hinterfragen Sie daher, ob Sie in Ihrem Job zufrieden sind, oder sich eine Veränderung wünschen. Und ja, eine Veränderung ist immer möglich. Selbst mit 50+ können Sie sich noch beruflich verändern, den Wechsel in neue Bereiche oder den so lang ersehnten Aufstieg schaffen. Wir haben Praxistipps für Best Ager gesammelt, die Sie hier nachlesen können. Es lohnt sich wirklich in jedem Alter, auf den eigenen Erfolg hinzuarbeiten.

 

Effizient, erfolgreich, glücklich

Wer in dem Bereich arbeitet, den er liebt, wer beste Voraussetzungen schafft und wer sich immer wieder neu erfindet, der wird automatisch effizienter arbeiten und erfolgreicher sein. Und wer beruflich erfolgreich ist, ist glücklich; dessen ist sich die Glücksforschung seit langem sicher.

Haben Sie Lust auf eine Veränderung bekommen? Dann sprechen wir doch gemeinsam darüber, wo Ihr Weg Sie hinführen soll. Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf und lassen Sie sich beraten.

 

Optimieren ist leicht gesagt und auch leicht getan, sofern Sie an den richtigen Baustellen arbeiten. Was Sie konkret in Ihrem beruflichen Alltag verändern können, um ganz im Sinne der Selbstoptimierung 2.0 Erfolg und Freiheit zu vereinen, ohne aber in der Überlastung unterzugehen, lesen Sie heute im karriere tutor® Blog. Und eines vorweg: Es ist wirklich einfacher, als Sie jetzt vermutlich glauben.

Selbstoptimierung 2.0 – jetzt!

Selbstoptimierung 2.0 – jetzt!

Jetzt!

Dass eine Neigung zur permanenten Selbstoptimierung quasi evolutionsbedingt, also ganz normal, ist, hatten wir in diesem Beitrag ja bereits erwähnt. Um sich aber nicht im Optimierungswahn zu verlieren und mögliche Folgeerscheinungen wie einen Burnout oder ähnliche lästige Dinge zu riskieren, brauchen wir ein neues Verständnis von Selbstoptimierung. Selbstoptimierung 2.0 meint heute nicht mehr nur arbeiten und sich selbst zu verbessern ohne Ende, sondern das Zusammenspiel von Erfolg und Freiheit. Dabei muss gar nicht so klar getrennt werden – es geht darum, insgesamt ausgeglichen und im Fluss zu sein, beruflich und privat, als ganze Person, die Sie nun einmal zwangsläufig sind. Selbstoptimierung 2.0, also das Zusammentreffen von Freiheit und Erfolg, hat viel mit Achtsamkeit zu tun. Und die muss man erst lernen, wenn sie bisher noch nicht praktiziert wurde.

Sie und die Anderen: was Unternehmen und Berufstätige nun tun müssen

Sie und die Anderen: was Unternehmen und Berufstätige nun tun müssen

Was Sie jetzt tun müssen

Um Achtsamkeit im Beruf zu integrieren, sind beide Seiten gefragt: Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Erstere können ein gutes Maß an Selbstbestimmtheit fördern, indem sie auf eine gute Kommunikation setzen, beispielsweise gangbare Wege für eine funktionierende Feedback-Kultur finden und integrieren. Auch Burnout-Präventionen, Gesundheitstage und ähnliche Angebote können dabei helfen, die ganze Unternehmenskultur zu einer achtsameren zu machen. Ganz nebenbei zeigen sie Wertschätzung dem Mitarbeiter gegenüber und das nicht nur als Ressource der Arbeitskraft, sondern auch ihm als Mensch.

Mitarbeiter selbst sind aber ebenfalls gefragt, denn das neue Verständnis von Selbstoptimierung, das so dringend nötig ist, fällt nicht vom Himmel und auch niemandem in den Schoß. Das wiederum bedeutet nun nicht, dass Sie als Arbeitnehmer Überstunden produzieren und gleichzeitig zehn verschiedene Gesundheitsapps benutzen müssen – im Gegenteil. Die jüngste Untersuchung der TNS Infratest ergab, dass Selbstoptimierung heute nicht nur „mehr und besser“, sondern durchaus auch einmal „weniger und langsamer“ bedeuten kann. Es geht darum, die Balance zu finden, mit der Sie sich wohlfühlen und gleichzeitig leistungsfähig sind. Konkret sollten Sie folgende Dinge in den Blick nehmen:

Warum der Erfolg nur in Ihnen liegt

Warum der Erfolg nur in Ihnen liegt

Den Erfolg entdecken

So viele Hemmnisse und im Grunde doch keine echten Hindernisse sind es, mit denen wir alle tagtäglich zu tun haben. Sicher kennen auch Sie diese positiven Beispiele: die Mutter von zwei kleinen Kindern, die trotzdem erfolgreiche Führungskraft ist, den jungen Chef Ihrer eigenen Abteilung, der alles zu schaffen scheint, was er sich vornimmt. Der einzige Unterschied zwischen denen und Ihnen liegt im eigenen Denken. Auch Sie können die nächste Karrierestufe erreichen – vielleicht bereits mit einer noch fehlenden Zertifizierung. Auch Sie können Beruf und Familie unter einen Hut bringen – mit verfügbaren Betreuungsmöglichkeiten oder Fortbildungen, die Sie von zu Hause aus erledigen können.

Sich Veränderungen zuzutrauen, achtsam mit sich umzugehen und herauszufinden, wo die eigenen Stärken und beruflichen Wünsche liegen, ist der Schlüssel zum Erfolg. Und gleichzeitig der zu mehr Freiheit und Ausgeglichenheit. Entdecken Sie den Erfolg in sich selbst – er liegt bereits jetzt in Ihnen!

 

Höher, schneller, weiter – o.k., aber wo bleiben Sie denn bei der ganzen Geschichte? Warum Selbstoptimierung heute auch ganz viel mit Freiheit zu tun hat und warum es so wichtig ist, dass Sie Ihren Job lieben, ist unser heutiges Thema im Blog.

 

Was wir heute wirklich wollen

Wir wollen aufsteigen und für unsere Arbeit gut bezahlt werden, wir brauchen Anerkennung, aber auch Zeit für Privates. Der Fokus liegt längst nicht mehr nur auf unserem beruflichen Ich, sondern unserer ganzen Person. Kurzum: Wir wollen frei sein, privat und beruflich! Das sagt uns nicht nur unsere lange Erfahrung als Karriereberater, sondern wird von anerkannten Studien mehr und mehr bestätigt. Ganz aktuell von TNS Infratest, das gemeinsam mit Zukunftsforscherin Corinna Mühlhausen eine aufschlussreiche Studie über Selbstoptimierung veröffentlichte. Das Fazit fällt genauso aus, wie Sie es vielleicht bereits selbst empfinden: Wichtig sind Arbeitnehmern heute vor allem ein persönliches Wohlgefühl und die Balance von Körper und Geist. Leistungsfähig zu sein, rangiert bei den meistgenannten Antworten weiter unten, hängt aber ohnehin unmittelbar mit den beiden erstgenannten Faktoren zusammen. Wer zwar seine Leistungsfähigkeit bis an die Spitze treibt, sich damit aber gar nicht wohlfühlt, wird früher oder später mit negativen Folgeerscheinungen, beispielsweise dem Schreckgespenst Burnout, rechnen müssen. Das will niemand, oder? Genau deshalb laden wir Sie genau jetzt dazu ein, sich mehr Freiheit zuzutrauen und auch zu erlauben. Wie das geht, zeigt der folgende Absatz.

 

Erfolg und Freiheit: Das geht sehr wohl gemeinsam

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, was eigentlich zählt im Job? Ist es die Tatsache, morgens der Erste im Büro zu sein, oder der Letzte, der geht? Bedeutet Engagement wirklich, möglichst viel Zeit im Büro zu verbringen, oder doch eher in kurzer Zeit möglichst effizient zu arbeiten? Und wie passt die Überlänge auf dem Überstundenkonto mit dem Wunsch nach Freiheit zusammen? Im Grunde gar nicht! Freiheit und das klassische Workaholic-Dasein verstehen sich überhaupt nicht – müssen Sie aber auch nicht und das ist die gute Nachricht: Sie können sich in Ihrem Job frei fühlen und trotzdem erfolgreich sein. Die einzige Sache, die Sie dazu in Ihrem Leben verändern müssen, ist es ihren Job zu lieben! Nicht, weil es Ihnen dann nichts mehr ausmacht, rund um die Uhr zu arbeiten – im Gegenteil. Wer seine Arbeit liebt und sich für seine Aufgaben gut qualifiziert, muss keine einzige Nacht mehr durcharbeiten. Wer seine Tätigkeit schätzt, zählt nicht die Stunden bis zum Feierabend, weil er eben liebt, was er tut. Und der Feierabend kommt trotzdem rechtzeitig, aber eben wesentlich entspannter. Es ist tatsächlich so einfach, wie es klingt: Lieben Sie Ihren Job und machen Sie sich frei von alten Zwängen und Widrigkeiten!

 

 

Drei Schritte zu Ihrer Freiheit

Eine kleine Anleitung, wie das ganz einfach funktioniert, geben wir Ihnen gleich mit auf den Weg. Wobei Anleitung fast zu viel gesagt ist, es sind im Grunde nur drei Dinge, die Sie tun müssen.

 

Fragen Sie sich:

  1. Wie sieht Freiheit für Sie aus? Definieren Sie für sich, was für Sie persönlich der ideale Job ist. Welche Tätigkeit macht Ihnen Spaß, worüber sprechen Sie auch nach Dienstschluss noch gerne, weil es Sie wirklich interessiert? Finden Sie Ihre Visionen und Talente heraus!

 

  1. Wenn Sie Ihren Job lieben, werden Sie erfolgreich sein, das sagten wir bereits und stehen auch absolut dahinter. Arbeiten Sie bereits in Ihrer favorisierten Tätigkeit, oder bedarf es einer Neuorientierung? Wie sieht der Markt in Ihrem Bereich aus? Alle Details sind wichtig – notieren Sie diese.

 

  1. Der dritte Schritt ist der entscheidende auf dem Weg zur Selbstoptimierung 2.0, der Balance zwischen Erfolg und Freiheit. Nutzen Sie Ihre Talente und gehen Sie den nächsten Schritt. Bilden Sie sich weiter, erwerben Sie ein anerkanntes Zertifikat, oder intensivieren Sie Ihre Führungsskills. Viele Möglichkeiten dazu haben Sie direkt bei karriere tutor® – nutzen Sie sie und überzeugen Sie sich selbst davon, dass Sie frei und erfolgreich sein können.

Wir streben nach dem Optimum und das nicht nur im Unternehmen, sondern auch auf uns selbst bezogen. Selbstoptimierung heißt das Stichwort, trifft den Zeitgeist, aber schießt manchmal auch übers Ziel hinaus. Was Selbstoptimierung meint, wo Chancen und Risiken liegen und warum der Trend sogar richtig gefährlich werden kann, lesen Sie heute im karriere tutor® Blog.

Der ganz normale Wahnsinn: wie Selbstoptimierung im Alltag aussieht

10.000, 10.001, 10.002 – der Blick beim Verlassen des Büros fällt auf den Schrittzähler auf dem Handy. Mit 10.000 Schritten wurde das angestrebte Pensum zwar erreicht, der Weg mit dem Rad nach Hause wird dies aber noch zusätzlich abrunden. Zum Abendessen gibt es heute einen Eiweiß-Shake, weil der die Fettverbrennung über Nacht ankurbelt und nicht so schwer im Magen liegt. Um 08:00 Uhr steht schließlich das wichtige Meeting mit dem Hauptkunden im Kalender, da gilt es, fit zu sein. Halt! Hören Sie mal in sich hinein: Sehen so auch Ihre Gedanken aus? Dann befinden Sie sich bereits mitten im Selbstoptimierungsprozess, ob Ihnen das bewusst ist oder nicht. Gesundheits- bzw. Fitnessapps sind nur ein Instrument dieses Trends, der sich immer tiefer in das kollektive Bewusstsein moderner Gesellschaften gräbt. Das sagt unser Gefühl, aber auch die blanken Zahlen tun es. In einer aktuellen Veröffentlichung des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (Bitkom) heißt es, dass bereits heute mehr als 100.000 Gesundheits-Apps auf dem Markt sind, bis 2018 wird erwartet, dass die Hälfte aller Smartphone-Nutzer solche Gesundheits-Apps installiert haben wird. Das sind rund 1,7 Milliarden Nutzer – von einem Trend zu sprechen wird der Selbstoptimierung also längst nicht mehr gerecht, sie ist ein etabliertes Massenphänomen.

Warum Selbstoptimierung evolutionsbedingt ist

Sich selbst in allen Lebensbereichen, insbesondere in Bezug auf die persönliche Fitness, zu verbessern ist das größte Ziel der Selbstoptimierung. So sieht es zumindest heute aus. Im Grunde ist Selbstoptimierung aber eine evolutionsbedingt logische Folge der Weiterentwicklung der menschlichen Spezies. Denn ohne den Wunsch nach Gewinnmaximierung, Optimierung und einfach ausgedrückt Dingen, die das Leben einfacher machen, wären wir heute nicht da, wo wir sind, sondern säßen noch in unseren dunklen Höhlen und hätten Bärenfelle gegen die Kälte umgelegt. Sich selbst und seine Lebensumstände zu optimieren ist untrennbar mit der menschlichen Evolution verbunden und absolut keine Erfindung der Moderne. Per se schlechtreden wird der Selbstoptimierung also nicht gerecht, weil sie durchaus Gutes in sich trägt. Der Wunsch nach Weiterentwicklung ist grundpositiv und Triebfeder unzähliger menschlicher Erfindungen und Errungenschaften. Und das Streben nach Erfolg erwiesenermaßen ein echter Glücklichmacher. Also alles im Lot? Nicht ganz, denn entscheidend ist dennoch, in welche Richtung wir selbst die Selbstoptimierung treiben.

Erfolgreiche Frauen

Auch Selbstoptimierung muss sich weiterentwickeln

Der Grundgedanke der Selbstoptimierung ist nicht falsch, sondern tief im menschlichen Streben nach persönlicher Entwicklung verankert. Übersteigerte Selbstoptimierung, die ausschließlich dem Prinzip „Höher, schneller, weiter!“ folgt, aber nicht zielführend – im Gegenteil! Wer in seinem Alltag Instrumente der Selbstoptimierung nicht mehr als Hilfsmittel erkennt, sondern den Blick für den wesentlichen Kern der Apps & Co. verliert, läuft Gefahr, statt aufs Optimum auf eine heftige Überforderung zuzusteuern. Wer zu viel von sich verlangt landet schnell in einer Spirale aus negativen Gefühlen. Nie gut genug zu sein und immer noch mehr erreichen zu müssen, kennzeichnet dann die eigene Unzufriedenheit. Wer die Freude an der persönlichen Entwicklung verliert, sieht sich am Ende dann nicht selten mit der Diagnose Burnout konfrontiert. Verbessern ist gut, überfordern jedoch nicht. Was wir heute brauchen, ist eine Selbstoptimierung 2.0, die nicht nur den Anspruchsgedanken an beruflichen Erfolg ins Unermessliche steigert, sondern dem eine zweite Säule entgegensetzt: die der Freiheit. Zukunftsforscherin Corinna Mühlhausen spricht daher lieber von einer „Selbstbestimmtheit als oberstes Ziel“ statt von einer reinen Selbstoptimierung. Letztere mündet nahezu ausnahmslos in einem Burnout, wie selbst prominente Beispiele wie der ehemalige Skispringer Sven Hannawald zeigen. Persönliches Wohlgefühl, eine Balance von Körper und Geist, kurzum sich selbst wohlzufühlen, ist die wesentlich wichtigere Maxime. Dies bestätigt auch die offizielle Studie, die Mühlhausen in Kooperation mit dem renommierten Institut TNS Infratest durchführen ließ, die diese Punkte klar vor der reinen persönlichen Fitness sieht.

Raus aus dem Optimierungswahn!

Fühlen Sie sich selbst manchmal in einer Optimierungsspirale gefangen? Dann bewältigen Sie jetzt ganz einfach den Absprung und machen Sie den ersten Schritt in Richtung Selbstoptimierung 2.0. Konzentrieren Sie sich zunächst auf Ihre persönlichen Stärken und darauf, was Ihnen Freude bereitet, entdecken Sie Ihre Talente und fördern Sie diese gezielt. Eine erste Anleitung gibt Ihnen unsere Sammlung „Ihr Weg zum Traumjob“. Werden Sie bewusster und entdecken Sie den Erfolg und die Lebensfreude direkt in Ihnen!