Wo stehe ich im Job und im Leben? Was möchte ich noch erreichen? Dir regelmäßig Fragen wie diese zu stellen, hat enormen Einfluss auf deinen beruflichen Erfolg und deine persönliche Zufriedenheit. In diesem Artikel zeigen wir dir 3 x 5 Fragen zur Selbstreflexion, die du dir selbst unbedingt einmal stellen solltest, um deine Zukunft so zu gestalten, dass sie dich glücklich macht.

Der große Vorteil der Selbstreflexion

Warum aber ist es überhaupt so sinnvoll, Selbstreflexion zu betreiben? Ist nicht eigentlich nur entscheidend, was die Zukunft bringt, und nicht so sehr, was längst Vergangenheit ist? Ja, durchaus. Aber um die Weichen für deine berufliche und persönliche Zukunft zu stellen, lohnt sich der Blick zurück. Durch die regelmäßige Selbstreflexion ersparst du dir viele Umwege und bist in der Lage, deine Ziele, Wünsche und Träume viel treffsicherer zu erreichen. Deshalb nimm dir regelmäßig einmal im Jahr oder vor geplanten Veränderungen Zeit zur Selbstreflexion.

5 Fragen für den Rückblick in der Selbstreflexion

Zu Beginn der Selbstreflexion wirfst du einen Blick zurück. Sorge für eine ungestörte Umgebung, nimm dir etwas zum Schreiben zur Hand und beantworte dir selbst die folgenden fünf Fragen: 

Wenn wir wissen, wie sich Erfolg für uns anfühlt, und wenn wir unsere Bedürfnisse kennen, können wir die nächsten Schritte in die für uns richtige Richtung lenken. Mithilfe dieser fünf Fragen verhinderst du außerdem, mögliche Fehler und Umwege mit in deine Zukunft zu nehmen, sondern lernst aus dem Vergangenen. Allein diese fünf Fragen haben das Potenzial, deine Zukunft um ein Vielfaches erfolgreicher und glücklicher zu machen. Wenn du an diesem Punkt zum Beispiel feststellst, dass dein bisheriger Job völlig konträr zu deinen Werten verläuft, weißt du, dass du etwas ändern solltest.

5 Fragen der Selbstreflexion zum Status quo

Wenn du nun weißt, was dir in der Vergangenheit gut gelungen ist und was nicht, ist es sinnvoll, den aktuellen Status quo zu hinterfragen. Denn wir Menschen verändern uns und auch unsere Bedürfnisse tun es. Möglicherweise sind dir heute Dinge wichtig, die vor zwei Jahren noch keine Rolle gespielt haben. Mit den fünf Fragen zum Status quo kannst du innerhalb deiner Selbstreflexion herausfinden, in welche Richtung es für dich gehen muss, damit du dich wohlfühlst. Nimm dir auch hier wieder Stift und Zettel zur Hand und notiere deine Antworten auf die folgenden Fragen:

Die Frage, ob du im Job glücklich bist und die Richtung einschlägst, die dich zutiefst erfüllt, hängt eng mit deinen persönlichen Werten zusammen. Bist du ein Mensch, der viel Wert auf Ehrlichkeit legt? Ist dir Abenteuerlust wichtig? Geht es in deinem Leben um Selbstbestimmung oder eher um Verbundenheit mit Menschen in deinem Umfeld? Frage dich, welche fünf Werte die wichtigsten in deinem Leben sind, und was das konkret bedeutet. Wo liegen deine Stärken und was bedeutet das für deinen Job?

Was nimmt dir Energie und sollte deshalb wenig Raum einnehmen? Nimmt es dir zum Beispiel Energie, wenn du viel allein arbeiten musst, und gibt es dir Energie, im Austausch mit anderen zu sein? Jemand, der Kraft aus dem Austausch schöpft, braucht einen Job mit Kollegen- oder Kundenkontakt. Jemand, dem das Energie nimmt, sollte auf eine eher ruhige Arbeitsatmosphäre achten. Wenn du weißt, was dir guttut, kannst du handeln und dafür sorgen, diese Umstände in deinem Job zu bekommen.

Um deine persönlichen Stärken herauszufinden, kannst du unterstützend auf Persönlichkeitstests, z. B. den Big-Five-Persönlichkeitstest, zurückgreifen.

5 Fragen zur Selbstreflexion für deine Zukunft

Mit den ersten zehn Fragen hast du hinterfragt, wie du eigentlich an den Punkt in deinem Leben gekommen bist, an dem du gerade stehst. Du hast festgehalten, was dir als Mensch wichtig ist und wie deine Arbeitssituation aussehen sollte, um dir Kraft und Energie zu geben, statt zu nehmen. Mit den letzten fünf Fragen zur Selbstreflexion denkst du nun einen Schritt weiter, nämlich an deine Zukunft. Wie sieht sie aus? Was musst du heute tun, um morgen deine Ziele zu erreichen? Nutze dafür die folgenden fünf Fragen:

Du siehst, dass sich diese Fragen schon sehr konkret mit der Umsetzung beschäftigen. Denn die größte Erkenntnis aus der Selbstreflexion bringt nichts, wenn auf sie keine Aktion folgt. Frage dich deshalb ganz konkret, was du tun kannst, um beruflich noch erfolgreicher und glücklicher zu werden. Steht vielleicht ein beruflicher Wechsel an? Fehlen dir möglicherweise noch Fertigkeiten, um dich für eine spannendere Position zu qualifizieren? Welche Menschen in deinem Arbeitsumfeld tun dir gut und wo kannst du die Zusammenarbeit intensivieren? Notiere dir die Antworten auf diese Fragen und leite konkrete Handlungsschritte daraus ab.

Umsetzungstipps nach der Selbstreflexion

Damit deine gefassten Pläne nicht nur unverbindliche Vorhaben bleiben, haben wir noch drei Tipps für dich, die dir dabei helfen werden, deine Vorsätze auch wirklich umzusetzen:

Ziele attraktiv formulieren

Unser Gehirn arbeitet sehr stark mit Bildern. Und unsere Gedanken formen diese Bilder. Genau deshalb ist es so wichtig, dass du bereits bei der Formulierung deiner Vorhaben auf die Wortwahl achtest. Konkret: Formuliere deine Ziele positiv, um die Chance, sie zu erreichen, zu erhöhen.

Sage also statt „Ich will zukünftig nicht mehr ständig gestresst sein“ lieber „Ich bleibe entspannt und plane meine Termine mit ausreichenden Zeitpuffern ein.“ Die positive Formulierung lässt ein positives Bild entstehen. Je öfter du dieses positive Bild vor Augen hast, umso wahrscheinlicher ist es, dass es tatsächlich zur Realität wird. Am besten ist es, wenn du nicht nur laut sagst, was du vorhast, sondern es zusätzlich aufschreibst.

Weitere hilfreiche Tipps zur Zielformulierung findest du in unserem Artikel zur SMART-Formel.

Belohnungen setzen

Wenn du ein Ziel hast, lade dieses möglichst positiv auf. Zum einen hilft die positive Formulierung aus Tipp 1, zum anderen eine Belohnung, die du dir selbst versprichst. Denn Belohnungen fördern positives Verhalten und sorgen dafür, dass wir unsere Ziele mit mehr Ausdauer verfolgen. Hast du dir beispielsweise vorgenommen, in einem Jahr eine bestimmte berufliche Position erreicht zu haben, überleg dir schon heute, wie du dich im Anschluss dafür belohnen wirst.

Unterstützung holen

Du musst nicht alles allein machen. Oftmals ist es einfacher, wenn wir Ziele gemeinsam mit anderen umsetzen, denn dann erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass wir sie auch wirklich erreichen. Möchtest du mehr Kontakt zu den Kollegen, weil du merkst, dass der regelmäßige Austausch dir mehr Energie und dem Team bessere Ergebnisse bringt? Weihe die Kollegen ein und rege konkrete Maßnahmen an. Vereinbart zum Beispiel häufigere Meetings und Absprachen, um euch auszutauschen. Willst du deine Arbeitssuche beenden und endlich einen richtig spannenden Job finden? Bilde dich weiter, um dich für solch einen Job zu qualifizieren, und suche dir Unterstützung in Form einer Karriere- oder Jobberatung.

Den richtigen Weg finden dank Selbstreflexion

Was auch immer du mithilfe der Selbstreflexion über dich selbst herausgefunden hast: Nutze dieses mächtige Tool für deinen beruflichen und persönlichen Erfolg! Druck dir die Fragen gerne aus und beantworte sie dir regelmäßig, um immer wieder dafür zu sorgen, dass du noch auf dem richtigen Weg bist.

Die persönliche Weiterentwicklung braucht immer ihre Zeit. Dass du auf dem richtigen Weg bist, weißt du, wenn du die Antworten auf diese Fragen stets klar vor Augen hast.

Hast du schon mal vom Beruf des Category Managers gehört? Falls nicht, ist dieser Artikel ein Muss, denn dieser Job ist spannend und hat Zukunft: auch für Quereinsteiger.

Was macht ein Category Manager?

Man könnte den Category Manager auch als Warengruppen-Manager bezeichnen, denn genau das – das Management der Warengruppen – ist seine Hauptaufgabe. Er ist die verantwortliche Kraft dafür, dass Produktkategorien sinnvoll strukturiert werden, aber auch, dass die richtigen Produkte vom Einkauf beschafft und die weniger gefragten Artikel aus dem Sortiment genommen werden. Zu seiner täglichen Arbeit gehört also auch eine gute Portion Analyse und Marktforschung, denn nur durch aufmerksame Beobachtung von Angebot und Nachfrage kann er wirtschaftlich kluge Entscheidungen für das Category Management ableiten. Die Arbeit eines Category Managers verfolgt immer zwei Ziele: zufriedenere Kunden und höhere Verkaufszahlen. Beide greifen ineinander, denn ein nach Kundenwünschen optimiertes Sortiment sorgt für einen höheren Absatz und damit mehr Umsatz.

Typische Aufgaben eines Category Managers

Der Category Manager eines Unternehmens steht täglich vor der Aufgabe, folgende Fragen beantworten zu müssen:

Für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens ist die Position des Category Managers eine entscheidende. Zudem sind die einzelnen Schwerpunkte vielseitig, denn von der Planung bis zum Verkauf, von der sehr fokussierten Analyse über die kommunikativ sehr fordernden Verhandlungen mit Kooperationspartnern kann ein Category Manager in vielerlei Hinsicht glänzen. Sein Aufgabenspektrum reicht von den ersten Gedanken zu einem neuen Produkt über die Erfolgsprognosen einer Warengruppe bis hin zur Überprüfung dieser Prognose in der Realität. Kommt ein Produkt so gut an wie erwartet? Welche Käuferschaft bevorzugt welches Produkt? Wie können umsatzschwache Produkte besser dargestellt werden und wann ist es Zeit, ein eher schwächeres Produkt loszulassen und aus dem Portfolio zu streichen? All diese entscheidenden Fragen beantwortet der Category Manager in seiner täglichen Arbeit.

Welche Fähigkeiten und Kenntnisse braucht ein Category Manager?

Der Category Manager ist kein klassischer Ausbildungsberuf. Die meisten Menschen, die diese Stelle besetzen, haben entweder eine gezielte Weiterbildung zum Category Manager absolviert oder ein abgeschlossenes BWL-Studium. Tatsächlich ist betriebswirtschaftliches Know-how entscheidend, denn trotz der Vielseitigkeit des Aufgabenspektrums geht es am Ende doch vor allem darum, dass die Zahlen stimmen und die Verkäufe gesteigert werden. Insgesamt profitiert ein Category Manager von folgenden Skills:

Wo arbeitet ein Category Manager?

Als Category Manager kannst du im Groß- und Einzelhandel arbeiten, aber auch große Onlineshops betreuen. Die Branchen sind dabei vielseitig und reichen von der Nahrungsmittelindustrie bis zur IT oder Unterhaltungselektronik. Überall da, wo Produkte in Warengruppen kategorisiert werden können, ist ein Category Manager vonnöten.

Gehalt und Aufstiegschancen eines Category Managers

Als Category Manager bist du in einem sehr gefragten und auch gut bezahlten Segment unterwegs. Laut Gehaltsreport des Online-Jobportals StepStone liegt das durchschnittliche Gehalt eines Category Managers bei rund 60.000 €. Mit einigen Jahren Berufserfahrung können es auch 70.000 € oder mehr werden. Als Category Manager kannst du bei guten Ergebnissen rasch Verantwortlicher für einzelne Warengruppen, z. B. für „Obst und Gemüse“, werden und eine Führungsposition einnehmen.

Der Einstieg als Category Manager

Ist der Job des Category Managers einer, den du dir für dich vorstellen kannst? Hast du Freude an der Planung und Analyse von Produkten und Warengruppen? Bist du interessiert an einem Aufgabengebiet, das sich mit den Bedürfnissen von Kunden beschäftigt, und bereit, dir das nötige Know-how anzueignen? Dann steht einer erfolgreichen Zukunft als Category Manager nichts mehr im Weg.

Stell dir vor, du findest endlich die Stellenanzeige für deinen Traumjob, yeah! Doch dann steht dort dieser Satz: „Wir freuen uns auf dein Bewerbungsvideo.“ Oh Schreck, was machst du nun? Keine Sorge, mit unseren 5 Tipps kannst du dein authentisches Bewerbungsvideo drehen – zum Beispiel auch, wenn du deine schriftliche Bewerbung mit einem Video ergänzen möchtest. Uuuund Action!

Warum stehen Bewerbungsvideos hoch im Kurs?

Der Grund dafür ist ganz einfach: Papier ist geduldig. Die Bewerbungen vieler Menschen sind perfekt optimiert und detailreich auf den Wunscharbeitsplatz zugeschnitten.

Doch leider bleibt dabei oft die Persönlichkeit auf der Strecke: Ist der Bewerber für die Stelle im Vertrieb eher intro- oder extrovertiert? Kommt der Kandidat, der gerne virtueller Assistent in einem Dienstleistungsunternehmen werden möchte, online sympathisch rüber? Kann die Person, die sich für einen Job im zweisprachigen IT-Team bewirbt, wirklich flüssig zwischen Englisch und Deutsch hin und her wechseln? All das sehen Personaler nicht in einer schriftlichen Bewerbung. Doch diese Eigenschaften und Soft Skills sind oft entscheidend bei der Besetzung einer offenen Position!

Weitere Gründe, die für ein Bewerbungsvideo sprechen: Wenn dein Lebenslauf nicht 100 % zur ausgeschriebenen Stelle passt, kannst du vielleicht mit einem glaubhaften Video punkten. Das Gleiche gilt übrigens auch, wenn du dich initiativ um einen Job bewirbst.

Die Mischung macht‘s!

Helene Trogisch, Expertin für Bewerbercoaching bei karriere tutor®, weiß, dass es die Mischung aus schriftlicher Bewerbung und deinem Bewerbungsvideo macht: „Wichtig ist, dass deine schriftlichen Bewerbungsunterlagen wie Lebenslauf und Anschreiben zum Bewerbungsvideo passen – und zwar inhaltlich und im Stil! Alle Bestandteile sollten im Idealfall als Einheit im Gedächtnis bleiben. So kannst du dich positiv von denen absetzen, die sich ebenfalls auf deine Traumstelle bewerben.“

Also nur Mut! Mit diesen 5 Tipps steht deinem authentischen Bewerbungsvideo nichts mehr im Weg:

1. Dieses Equipment brauchst du

Keine Sorge, du musst keine teure Profiausstattung kaufen. Denn mit einem soliden Equipment und ein paar Tricks bist du schon auf der sicheren Seite. Meist eignet sich zum Beispiel die Kamera eines nicht allzu alten Smartphones. Schließlich liefert sie bereits Videos in der Auflösung 1080p (1920 x 1080 Pixel). Um verwackelte Bilder zu vermeiden, solltest du das Handy auf einem Stativ befestigen. So steht es sicher, und du kannst es individuell ausrichten, damit du gut zu sehen bist.

Damit du auf deinem Video auch noch gut zu erkennen bist, solltest du für eine geeignete Beleuchtung sorgen. Bewährt haben sich drei Lichtquellen – eine von vorne, eine von rechts und eine von links. So vermeidest du hässliche Schatten. Übrigens: Für wenig Geld gibt es auch praktische Ringlicht-Handyhalterung-Kombinationen, mit denen du kein separates Stativ brauchst.

Neben dem Bild ist der Ton wichtig für dein Bewerbungsvideo: Wenn deine Testaufnahmen zeigen, dass du nicht gut zu verstehen bist, solltest du zusätzlich noch ein paar Euros in ein Mikrofon investieren.

Wenn du dein Video an verschiedenen Orten drehen willst, solltest du dich ein bisschen mit der Schnitttechnik auskennen. Die passenden Apps wie „Splice“ findest du im Google Playstore oder im Apple App Store.

2. So bereitest du dich auf dein Bewerbungsvideo vor

Die Grundlage für jeden erfolgreichen Film ist das Drehbuch – so ist das natürlich auch bei deinem Video. Was möchtest du im Bewerbungsvideo sagen? Vielleicht begründen, warum du ausgerechnet bei diesem Unternehmen arbeiten möchtest? Oder was genau du so super an der ausgeschriebenen Stelle findest? Oder möchtest du erzählen, wie dein außergewöhnlicher Lebenslauf zustande kam?

Ganz gleich, wie die Botschaft deines Videos lauten soll: Überlege dir vorher genau, was du sagen möchtest. Und in welcher Reihenfolge. Meist reichen Stichworte, mit denen du das Sprechen vor der Kamera üben kannst. Denn wenn du frei sprichst, redest du natürlich – in kurzen, klaren Sätzen und nicht zu schnell. Und genau darauf kommt es an.

Eines solltest du auf keinen Fall tun: deinen tabellarischen Lebenslauf vorlesen. Denn der liegt der Personalabteilung ja bereits vor.

Lass dich inspirieren!

Auf YouTube gibt es viele Videos, mit denen sich andere Menschen bereits beworben haben. Vielleicht findest du dort auch welche, die auf dich und deine Traumstelle passen? Doch Nachmachen gilt nicht! Dein Bewerbungsvideo soll ja schließlich dich selbst präsentieren. Aber es ist eine gute Idee, diese Videos als Quelle der Inspiration zu nutzen. Vielleicht denkst du dir aber auch ein Szenario aus, das zu dir passt? Wie wäre es etwa mit einem Video, in dem du dich selbst interviewst? Und dir zum Beispiel die Fragen stellst, die typischerweise in einem Vorstellungsgespräch gestellt werden? Du hast bestimmt eine tolle Idee!

3. So präsentierst du dich am besten

Idealerweise sitzt oder stehst du aufrecht und unverkrampft – ein paar Lockerungsübungen für die Arme und Beine helfen dir dabei. Ein freundliches Lächeln kommt auf jeden Fall gut an, während du stets in die Kamera blickst. Und mit einer dynamischen, souveränen Körpersprache unterstützt du die Aussagen deines Videos.

Achte bitte auf deine Kleidung, denn sie sollte zur ausgeschriebenen Position passen. Freizeitkleidung eignet sich vielleicht für den Job in der hippen Marketingagentur, aber im Vertrieb ist meist Businesskleidung gefragt. Am besten ziehst du also genau das an, was du auch bei einem Bewerbungsgespräch vor Ort tragen würdest. Natürlich sauber und knitterfrei, logo. 😉

Wenn du die ersten Probeaufnahmen gemacht hast, solltest du im Video dein Gesicht näher betrachten: Glänzt du? Ein bisschen Puder kann abhelfen. Und wenn du eine Brille trägst, achte bitte darauf, dass sich die Beleuchtung nicht in den Gläsern spiegelt.

Da Personaler nur wenig Zeit haben, sollte dein Video nicht länger als 5 Minuten sein – ideal sind 2 bis 4 Minuten. Am besten kommst du also schnell auf den Punkt und lässt ausschweifende Erklärungen weg.

Wichtig ist, dass du in diesem Video deine Kontaktdaten wie Telefonnummer und E-Mail-Adresse platzierst. Vielleicht ganz klassisch im Abspann? Oder als Einblendung an der passenden Stelle? Schließlich könnte es sein, dass innerhalb der Personalabteilung der Link zu deinem Video weitergeleitet wird, um eine zweite Meinung einzuholen. Doch ohne Kontaktdaten wird dein tolles Bewerbungsvideo wertlos, weil dich dann niemand identifizieren und daher auch nicht anrufen oder dir eine E-Mail schicken kann.

Welche Dinge gehören nicht in ein Bewerbungsvideo?

Das sagt unsere Fachfrau für das Bewerbungstraining, Helene Trogisch, dazu:

4. Dieses Format sollte dein Video haben

Normalerweise werden Bewerbungsvideos auf einem großen Bildschirm im Büro angesehen. Deswegen solltest du dein Video im Querformat drehen – in der derzeit populärsten Auflösung von 16:9. So kannst du dir recht sicher sein, dass dein Video ideal wirken kann.

5. So versendest du dein Bewerbungsvideo am besten

Idealerweise verlinkst du dein Video, denn die Datei ist in den meisten Fällen viel zu groß, um sie in einer E-Mail zu versenden. Am besten lädst du das Video in einer Cloud wie Dropbox oder Google Drive hoch. Auf YouTube hast du die Möglichkeit, dein Video als „Nicht gelistet“ einzustellen. So lässt sich das Video über die Suchfunktion nicht finden und kann nur von Personen abgespielt werden, die den Videolink erhalten haben.

Wenn du dich zum Beispiel auf eine Stelle im Social Media Management bewirbst, könntest du dein Video auch bei TikTok oder Instagram hochladen. Dann zeigst du gleich, dass du die so beliebten Bewegtbilder selbst produzieren kannst – und das in dem für das jeweilige Netzwerk passenden Format.

Extratipp: Du teilst in Social Media Inhalte, die nicht unbedingt für die Personaler sichtbar sein sollen? Dann überprüfe bitte den Privatsphäre-Status deiner Profile. Oder lade dein Bewerbungsvideo in einem extra angelegten Profil hoch. Nach dem Hochladen hast du einen Link, den du ganz einfach in dein Bewerbungsschreiben oder in deinen Lebenslauf integrieren kannst. Mit einem Klick kann sich der Personaler dann dein Bewerbungsvideo ansehen – bequemer geht’s nicht!

Noch eine Anmerkung zum Schluss: Das alles sollte dir Spaß machen. Denn nur, wenn du wirklich Freude beim Dreh deines Bewerbungsvideos empfindest, wirst du damit Erfolg haben.

Du machst dir Sorgen, dass dir das alles nicht gelingen wird? Probiere es aus. Wenn du mit guter Laune an die Sache gehst, dann kriegst du das bestimmt hin! Und dann kannst du wirklich stolz auf dich sein – und vielleicht sogar im Bewerbungsvideo darüber sprechen, dass du so etwas noch nie gemacht hast. Personaler werden bemerken, dass du keine Scheu davor hast, neue Dinge auszuprobieren. Ein weiterer Pluspunkt für dich!

Du willst mehr wissen rund um das Thema Bewerbung?

Dann legen wir dir zwei weitere Beiträge aus unserem Online-Ratgeber ans Herz. Viel Spaß beim Lesen!

Du möchtest dich beruflich weiterbilden, weißt aber nicht, welches die richtige Weiterbildung für dich ist? Dann mach hier den Praxischeck und finde heraus, wie du deinen persönlichen Erfolgsweg am besten beginnst.

Weiterbildung als Fundament beruflicher Zukunft

Du weißt es sicher längst, und gerade in Zeiten der Coronapandemie wurde es nochmals mehr als deutlich: Regelmäßige berufliche Weiterbildungen sind heute unverzichtbar. Auch wenn du also dein Studium oder deine Ausbildung längst abgeschlossen hast, lohnt es sich, weiterhin in dein Know-how zu investieren. Denn das einmal Gelernte ist zwar ein guter Grundstock, reicht aber nicht ewig aus. Gerade in einer digitalisierten Arbeitswelt wie unserer heißt es dranbleiben, weiterlernen und immer wieder offen sein für Veränderungen, die sich in unserem Fachbereich oder generell im Arbeitsleben ergeben.

Der richtige Zeitpunkt für deine Weiterbildung

Ob in deinem Fall dringend Zeit für eine Weiterbildung ist, kannst du mithilfe der folgenden Fragen herausfinden:

Fünf Fragen – fünf Argumente, die allesamt für eine Weiterbildung sprechen. Aber auch dann, wenn es gerade keinen akuten Handlungsbedarf gibt, kannst du dir durch regelmäßige Weiterbildungen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Es lohnt sich also in jedem Fall.

Welche Weiterbildung ist aber nun die richtige für dich?

Welche Weiterbildungsformen gibt es?

In Bereichen mit derart großem Bedarf wie dem Weiterbildungssektor ist auch die Vielfalt der angebotenen Formate groß. So gibt es:

Kläre für dich zunächst die Frage, ob dich eher eine Weiterbildung im Selbststudium oder eine begleitete Weiterbildung anspricht. Beides hat Vor- und Nachteile. So verlangt ein Selbststudium mehr Eigeninitiative, ist dafür aber flexibel. Eine begleitete Weiterbildung bietet mehr Unterstützung, kann dafür aber an Vorgaben zu Zeit und Ort geknüpft sein. Manche Weiterbildung verbindet die Vorteile beider Seiten, zum Beispiel eine begleitete Online-Weiterbildung, wie sie bei karriere tutor® angeboten wird.

Tipp: Berücksichtige bei der Auswahl des Formates auch deine persönliche Lebenssituation. Hast du die Möglichkeit, täglich zum Seminarort zu fahren? Verlangen deine Lebensumstände eine Weiterbildung in Teilzeit statt Vollzeit? All das ist wichtig zu wissen.

Die richtige Weiterbildung auswählen

Hast du dich für ein Format entschieden, geht es anschließend um die inhaltliche Ausrichtung deiner Weiterbildung. Wichtig ist hierfür vor allem, dein persönliches Ziel festzulegen, das du mit der Weiterbildung erreichen möchtest. Frage dich:

Diese beiden Punkte sind quasi dein Navigationssystem zur richtigen Weiterbildung. Denn je nachdem, was du möchtest, kommen unterschiedliche Maßnahmen für dich infrage. Denkbare Ziele sind:

Generell ist die wichtigste Voraussetzung, um eine gute Weiterbildung zu finden, dein Ziel genau zu kennen, sagt Karriereberaterin Christiane Höfer. Sich nicht genau zu informieren und die erstbeste Weiterbildung zu wählen, gehört ihrer Erfahrung nach sogar zu den sechs häufigsten Fehlern bei der Weiterbildungssuche.

Wusstest du, dass unsere Karriereberatung immer auf Basis des individuellen Lebenslaufs erfolgt? So findest du schneller zur perfekten Weiterbildung, sowohl inhaltlich als auch vom Format.

Wie gut sind Online-Weiterbildungen?

Online-Weiterbildungen gewinnen mehr und mehr an Zuspruch, weil sie das Lernen nicht mehr an einen festen Ort binden, sondern flexibilisieren. Doch Online-Weiterbildung ist nicht gleich Online-Weiterbildung, sondern genauso vielfältig wie Seminare und Maßnahmen vor Ort. Wichtig ist, dass du dir einen ersten Eindruck vom jeweiligen Weiterbildungsanbieter verschaffst. Überprüfe:

Achte dabei auch auf das Ziel, das du dir vorab notiert hast. Wenn du dich beispielsweise für einen neuen Job bewerben möchtest, kann es sein, dass du eine zertifizierte Online-Weiterbildung mit einem international anerkannten Abschluss benötigst. Überprüfe, ob dein favorisierter Online-Weiterbildungsanbieter dies ermöglicht oder ob es sich um unternehmensinterne Abschlüsse handelt.

Nutze für die Suche nach dem perfekten Weiterbildungsanbieter gerne auch unseren Artikel mit Tipps von „Anbieter“ bis „Zertifikat“

Wie viel darf die richtige Weiterbildung kosten?

Je umfangreicher und länger, umso teurer werden Weiterbildungen in der Regel. Prüfe deshalb zu Beginn, welches Budget dir zur Verfügung steht, und wähle dementsprechend aus. Wer sich privat keine Weiterbildung leisten kann, hat übrigens gute Chancen auf eine Förderung. Denkbar sind drei Wege:

Es lohnt sich, wenn du dich beraten lässt, um abzuklären, ob eine Förderung für deine Weiterbildung denkbar ist und welche dafür infrage kommt. Nutze dazu gerne auch vorab unsere Übersichtsseite zum Thema Weiterbildungsförderungen.

Vorab: Respekt vor einer Prüfung zu haben ist vollkommen normal. Ein bisschen Bammel ist sogar sehr gut, denn er beflügelt uns ganz oft zu Höchstleistungen. Doch die Grenzen hin zur Prüfungsangst oder sogar zum Blackout sind fließend! Und es gibt ganz verschiedene Abstufungen. Die einen haben ihre Angst trotz allem noch im Griff und können die Prüfung absolvieren. Andere hingegen entwickeln eine echte Denkblockade und finden keinen Ausweg mehr. Vielleicht müssen sie sogar eine Prüfung abbrechen. Das ist sehr ärgerlich!

Drei Tipps, um deine Prüfungsangst zu überwinden

Du neigst dazu, Prüfungsangst zu haben? Du möchtest wissen, was du tun kannst, wenn du einen aufsteigenden Blackout bemerkst? Oder hast du damit noch keine konkreten Erfahrungen gemacht – möchtest aber für diesen Fall der Fälle vorbereitet sein?

Die gute Nachricht ist: Dein Wissen und deine gute Vorbereitung sind mit dem Blackout nicht weg. Du kannst aber in diesem Panikmodus und dem damit verbundenen Tunnelblick nicht auf dein Know-how zugreifen. Vielleicht hilft dir unser kleiner Crashkurs in Sachen Prüfungsangst mit seinen drei praktischen Tipps.

Tipp 1: Denke über deine Emotionen nach

Welche Gefühle steigen in dir auf, wenn du an die Prüfung denkst? Verspürst du jetzt schon Prüfungsangst oder sogar Panik? Am besten stellst du dich deinen Ängsten, indem du sie zulässt und ohne Bewertung betrachtest. Denn alles, was du vor der Prüfung klärst, kann dich in der Prüfung nicht mehr belasten.

Helene Trogisch, Dozentin für Bewerbercoaching bei karriere tutor®, hat zwei ganz konkrete Vorschläge für dich:

1. Vorschlag: Wenn du dich mit deiner Prüfungsangst beschäftigst, kann es dir helfen, dass du deine Emotionen aufschreibst. Diesen Zettel kannst du dann zerknüllen und wegwerfen – Ciao, Prüfungsangst!

2. Vorschlag: Schon im Vorfeld kannst du dir ein gedankliches Szenario festlegen, an das du dich erinnerst, wenn du panisch wirst. Vielleicht liegst du an einem Traumstrand in der Sonne und lauschst den Wellen? Oder du denkst an ein Fenster, aus dem du in eine ruhige Landschaft mit viel Grün blickst? Überleg dir genau, welches Szenario eine beruhigende Wirkung auf dich hat.

Tipp 2: Bereite dich gut vor

Es spricht nichts dagegen, dass du mit der mentalen Vorbereitung auf deine Prüfung schon einen Tag vorher beginnst – zum Beispiel mit einem Relaxprogramm und ganz viel Selbstfürsorge. Wichtig ist außerdem ausreichend Schlaf.

Bewährt hat sich auch, die Situation zu trainieren: In Gedanken kannst du die Prüfung immer wieder durchgehen und überlegen, an welchen Stellen du Panik entwickeln könntest. So kannst du deine Erwartungen an dich selbst klären und vielleicht eine der folgenden Fragen beantworten:

Manche Menschen nutzen in solch stressigen Situationen auch individuelle Erfolgsverstärker: Vielleicht kann dich deine Lieblingsperson zur Prüfung fahren? Einen Glücksbringer zu einer Prüfung mitzunehmen ist nicht albern, sondern ziemlich schlau – vorausgesetzt, du glaubst an seine Wirkung. Dann sorgst du mit deinem Glücksbringer für dich selbst und holst dir die notwendige Unterstützung!

EXTRATIPP: Snacks gegen den Stress!

Ja, das geht! Es gibt Nahrungsmittel, die dir dabei helfen, mit deiner Prüfungsangst fertigzuwerden:

Du siehst: Du kannst schon im Vorfeld ganz viel tun, um deine Prüfungsangst zu verringern. Und solltest du doch mal wegen eines Blackouts eine Prüfung verhauen, so ist das auch keine Katastrophe – schließlich hat jeder eine zweite Chance verdient. Auch du!

Tipp 3: Gib der Panik keine Chance

Dein Herz schlägt bis zum Hals, dir steht der kalte Schweiß auf der Stirn, du fängst an zu stammeln – zack, da ist er, der totale Blackout. Nichts geht mehr, dein Hirn verweigert die Arbeit vollständig, dir fällt nichts mehr ein von all den Dingen, die du bis eben noch perfekt konntest. Da ist guter Rat teuer: Panik, was nun?

Wenn du bemerkst, dass sich ein Blackout nähert, solltest du für einen Moment innehalten. Atme tief durch, denn dein Gehirn braucht nun sehr viel Sauerstoff. Vielleich trinkst du auch einen kleinen Schluck? Das hilft dir vielleicht, aus deiner aufsteigenden Angst wieder auszusteigen.

Das sagt Helene Trogisch, Dozentin für Bewerbercoaching bei karriere tutor® über Blackouts:

Helene-Trogisch-Dozetin

Ein aufsteigender Blackout kann manchmal mit einfachen Dingen verhindert werden – zum Beispiel indem du dich auf die Gegenwart konzentrierst. Denn das ist ganz einfach: Sage dir offensichtliche Wahrheiten wie „Mein Hemd ist weiß“ oder „Der Stift schreibt blau“. Das hilft dir, dich wieder im HIER und JETZT zu verankern!

Die meisten Menschen haben das in ihrem Leben schon mal erlebt. Zum Beispiel bei Klassenarbeiten oder bei mündlichen Prüfungen. Doch die gute Nachricht ist: Mit einer guten Vorbereitung kannst du einiges tun, um diese berühmt-berüchtigte Totalblockade zu verhindern.

Der Blackout: Was passiert in deinem Körper

Beim Blackout entstehen aus psychischem Druck körperliche Symptome. Meist sieht der Ablauf wie folgt aus: In dir steigen echte Schreckensszenarien auf, vielleicht sogar Erinnerungen an früheres Scheitern. Es entstehen Gefühle wie Versagensangst und Scham und du spürst den unglaublichen Druck, der gerade auf dir lastet. Dein Körper reagiert auf diesen psychischen Druck physisch – zum Beispiel mit Schwitzen, feuchten Händen, Zittern, Kopfschmerzen, Flimmern vor den Augen oder hohem Puls bis hin zum Herzrasen. Verständlich, dass du mit solchen Symptomen keinen klaren Gedanken mehr fassen kannst!

Trotz guter Vorbereitung Prüfungsangst? Meister fallen nicht vom Himmel!

Du kommst gegen deine Prüfungsangst und den Blackout nicht an? Dann solltest du das zugeben – schließlich kennen fast alle Menschen dieses grässliche Gefühl. Vielleicht bittest du darum, dass dir erst mal eine andere Frage gestellt wird? Die meisten Prüfer werden Verständnis für dich haben und auf deinen Wunsch eingehen. Denn es ist tatsächlich noch kein Meister einfach so vom Himmel gefallen. Die Frage, die für deine Denkblockade verantwortlich war, kannst du vielleicht zehn Minuten später wie aus dem Effeff beantworten! Und bei einer schriftlichen Prüfung läuft eventuell auch alles wieder flüssig, wenn du einfach den Teil überspringst, der deine Panik verursacht hat.

Wir drücken dir fest die Daumen für deine nächste Prüfung!

Mit seinem neuesten Update, den Core Web Vitals, will Google die Nutzererfahrung noch stärker in den Fokus rücken. SEO-Verantwortliche stellt das vor große Herausforderungen. Wir haben den SEO-Experten Christian Allner gefragt, was du für das Seite-1-Ranking deiner Website unbedingt beachten solltest. Lies hier weiter.

Google Core Web Vitals werden noch wichtiger

Ende 2020 kündigte Google an, dass künftig weitere Kriterien wichtig sein werden, um eine gute Platzierung in den Suchergebnislisten zu erzielen. Welche Rankingfaktoren wie genau gewichtet werden, verrät der Suchmaschinenriese meist nicht konkret. Klar ist aber, dass Google alles dafür tut, um seine Spitzenposition in der Branche zu halten und seinen Nutzern bestmögliche Suchergebnisse zu liefern. Künftig soll dies noch stärker als bisher mithilfe seiner Google Core Web Vitals geschehen. Eines kündigte  Product Manager Jeffrey Jose bereits an: Eine gute Nutzererfahrung auf der Website wird in Zukunft noch wichtiger sein, denn die Page Experience wird zum Rankingfaktor für die Desktop-Suche.

Experte Christian Allner dazu:

„Nach seinen Updates ‚Eat‘ 2018 und ‚Bert‘ im Jahr 2019 setzt Google seine Ausrichtung mit dem jüngsten Update ‚Core Web Vitals‘ konsequent fort. Wie auch bereits in den SEO-Trends 2020 abzusehen war, folgt weiterhin alles dem Prinzip User first!“

Google Core Update: Was SEO-Verantwortliche jetzt tun sollten

Wenn die Page Experience, also das Nutzererleben der User auf einer Website, künftig noch stärker gewichtet wird, ist das ein sehr gutes Signal. Denn es zeigt, dass sich gute Inhalte auszahlen und Unternehmen, die ihren Usern einen klaren Mehrwert bieten, künftig noch mehr Chancen auf eine Top-Platzierung im Google-Ranking haben. Aber um diesen Platz zu halten oder die eigene Platzierung zu verbessern, ist eben auch aktives Handeln notwendig. Was genau solltest du dir als SEO-Verantwortlicher jetzt auf den Maßnahmenplan schreiben?

Exzellente Inhalte anbieten

Auch wenn die technischen Anforderungen an Websites steigen, bleibt guter Content der wohl wichtigste Rankingfaktor. Für dich eine gute Gelegenheit, die Inhalte auf deiner Website zu überprüfen.

In Zusammenarbeit mit dem Team der Content Creation ist hier viel möglich, um mit relativ einfachen Mitteln ein weiterhin gutes oder künftig sogar noch besseres Ranking zu erzielen. Experte Christian Allner sieht in diesem Punkt den wichtigsten Handlungsbedarf, denn, so sagt er, „alles steht und fällt mit guten Inhalten. Das ist die wohl wichtigste Stellschraube, die SEO-Verantwortliche nutzen sollten.“

Nutzererlebnis technisch optimieren

Damit die guten Inhalte die Bühne bekommen, die sie verdienen, ist auch die technische Seite einer Website wichtig. Wenn noch nicht geschehen, solltest du spätestens jetzt …

Denn wenn die Technik hakt, Nutzer nicht finden, wonach sie suchen, und sich über fehlerhafte Verlinkungen ärgern, mindert das ihr Nutzererlebnis. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie die Website verlassen, steigt. Und eine hohe Absprungrate auf der Website sendet ein negatives Signal an Google.

Websites für Mobilgeräte optimieren

Websites für Mobilgeräte zu optimieren ist heute wichtiger denn je. Denn der Anteil der mobilen Internetnutzer war nie so hoch wie jetzt. Für Websitebetreiber und insbesondere für SEO-Verantwortliche bedeutet dies, dass Folgendes unabdingbar ist:

Das Knifflige an der Mobiloptimierung ist, dass es eine Vielzahl unterschiedlicher Geräte gibt. SEO-Experte und Dozent Christian Allner rät dazu, „alle optimierten Seiten auf mehreren Geräten zu testen, z. B. auf mindestens zwei verschiedenen Smartphones unterschiedlicher Größe sowie auf Tablets und Co“, da es keine einheitliche Standardgröße gibt, die für alle Geräte gilt.

Websites auf HTTPS umstellen

Zwischen Nutzererlebnis und optimierter Technik darf eines nicht vergessen werden: die Sicherheit deiner Website. Als SEO-Verantwortlicher ist es jetzt dringender denn je, deine Website von HTTP auf HTTPS umzustellen, um:

Auch wenn die Umstellung ein etwas aufwendigerer Prozess ist, solltest du sie angehen, um künftig zufriedene Besucher, eine sichere Seite und ein gutes Ranking zu erhalten.

Extra-Tipp: SEO-Expertise aktuell halten

Gerade im Bereich Suchmaschinenmarketing ist es entscheidend, die eigene Expertise aktuell zu halten, um konkurrenzfähig zu bleiben. Regelmäßige Weiterbildungen für SEOs sind deshalb unverzichtbar. Zu schnell schreiten die Änderungen voran und zu unübersichtlich wird es, wenn der rote Faden erst einmal verloren gegangen ist. Wenn du motiviert bist, die Seite deines Unternehmens auch in Zukunft zu Top-Platzierungen zu führen, empfiehlt sich deshalb ein intensiver Blick auf das anstehende Update von Google.

Kostenfreies Webinar

Wenn du keine Zeit verlieren möchtest, melde dich gerne zu unserem kostenfreien Webinar zum Thema „Google Core Web Vitals“ an. Es findet am 1. Juli um 14 Uhr online statt und du erfährst von unserem SEO-Experten Christian Allner, was du jetzt unbedingt tun solltest, um auch morgen noch bei Google oben zu stehen. Sei unbedingt dabei, wenn du keine bösen Überraschungen in Form von Rankingverlust erleben willst.

Zur Anmeldung zum kostenfreien Webinar

Christian Allner ist Dozent für strategisches Marketingmanagement bei karriere tutor®. Er führt dich durch das Webinar und zeigt dir, wie du jetzt optimal auf das Google-Update reagieren kannst.

Wir wollen uns ja nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber hierbei sind wir uns ziemlich sicher: Der Beruf des Online Marketing Managers ist vom modernen Arbeitsmarkt nicht mehr wegzudenken. Lies hier, welche Voraussetzungen du brauchst, um als Online Marketing Manager zu arbeiten, welche Aufgaben dich erwarten und mit welchem Gehalt du rechnen kannst.

Was macht ein Online Marketing Manager?

Der Online Marketing Manager verantwortet die digitalen Marketingmaßnahmen eines Unternehmens. Klingt übersichtlich, birgt aber eine wirklich enorme Vielfalt in sich. Denn Marketing ist heute so bunt wie nie zuvor und das Internet der perfekte Platz, um ganz unterschiedliche Disziplinen des Marketings zu platzieren. Von der Bannerwerbung über die digitale Videokampagne bis hin zum Content Marketing oder Social Media Marketing ist vieles möglich.

Nicht immer wird der Online Marketing Manager auch so genannt. Du findest häufig auch Stellenausschreibungen mit einer spezialisierteren Bezeichnung, z. B. Content Marketing Manager oder Digital Media Manager.

Was sind die Aufgaben eines Online Marketing Managers?

Die Aufgaben des Online Marketing Managers hängen vor allem davon ab, in welchem Bereich des Online Marketings er konkret unterwegs ist. Je kleiner ein Unternehmen und seine Marketingabteilung, umso breiter gefächert ist das Aufgabenspektrum in der Regel. Je größer die Marketingabteilung, umso mehr spezialisierte Online Marketing Manager triffst du an. Häufige Aufgaben sind:

Konzeptionierung und Planung von Marketingaktivitäten: Häufig fallen Online Marketing und Projektmanagement zusammen, denn der Online Marketing Manager erstellt Konzepte für Marketingmaßnahmen eines Unternehmens, plant diese und übernimmt häufig auch die Koordinierung innerhalb des Teams.

Suchmaschinenoptimierung: Online Marketing Manager mit Spezialisierung auf Suchmaschinenoptimierung sind dafür zuständig, dass die Online-Präsenz eines Unternehmens im Netz gut gefunden wird. Zu den Aufgaben gehört deshalb auch die technische und redaktionelle Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Content-Erstellung: Ohne Content, also Inhalte, geht im digitalen Marketing nichts. Unternehmen benötigen für ihre Werbeaktivitäten eine Vielzahl an Videos, Texten und Bildern. Oftmals ist der Online Marketing Manager dafür zuständig. Je größer das Unternehmen aber ist, umso häufiger werden auch gezielt Content Creator eingestellt, die sich darauf spezialisiert haben, guten Content zu erstellen.

Social Media Marketing: Über Plattformen wie Instagram, Facebook und Co. erreichen Unternehmen ihre Zielgruppe auf direktem Weg. Doch mit „Poste mal etwas auf Instagram“ ist es nicht getan. Wer sich erfolgreich in den sozialen Netzwerken positionieren will, braucht eine Strategie, die in Einklang mit den übergeordneten Unternehmenszielen steht. Die Hauptaufgabe eines Online Marketing Managers mit dem Schwerpunkt Social Media besteht deshalb darin, diese Social-Media-Strategie zu entwickeln und durchzuführen.  

Community Building und -Betreuung: Online Marketing zielt oft darauf ab, eine Community aus interessierten Menschen zu bilden, die mit der Zeit zu Followern und Fans der Unternehmensmarke werden. Ein Online Marketing Manager mit Schwerpunkt Community Management ist dafür zuständig, die Anzahl begeisterter Follower stetig zu erhöhen und dadurch die Beliebtheit und Sichtbarkeit eines Unternehmens zu stärken. Das kann bedeuten, die Unternehmensseite auf Facebook zu betreuen, aber auch großangelegte Community-Aktionen über mehrere Kanäle hinweg zu organisieren.

Digitalisierung: Natürlich trägt auch der Online Marketing Manager zur Digitalisierung eines Unternehmens bei, indem er den wichtigen Bereich der Werbung von offline zu online verändert. Er sorgt dafür, dass die Zielgruppe eines Unternehmens, also die potenziellen Kunden, auf digitalem Weg erreicht werden.

Innovation: Wenn Marketing langweilig wird, ist es ungünstig, weil es die Menschen nicht mehr erreicht. Online Marketing Manager sind deshalb auch immer Innovatoren. Sie sind stets auf der Suche nach neuen Impulsen, erweitern, überarbeiten, verändern und treiben Dinge voran.

Welche Eigenschaften und Fähigkeiten braucht ein Online Marketing Manager?

Mindestens genauso wichtig wie die fachliche Eignung für diesen Beruf ist die persönliche. Die folgenden Eigenschaften solltest du als Online Marketing Manager mitbringen:

Wie zukunftsfähig ist der Beruf des Online Marketing Managers?

Wie bereits zu Beginn angesprochen, ist dieser Beruf wohl einer der aussichtsreichsten überhaupt. Warum? Weil Marketing mehr und mehr online stattfindet. 2019, also noch vor der Coronapandemie, nutzte bereits ein Viertel der Unternehmen Social Media Marketing, jedes fünfte Suchmaschinenmarketing. 2020 überschritt der Anteil von Online-Werbung an den weltweiten Werbeausgaben erstmals die 50-Prozent-Marke. Diese Entwicklung ist nicht aufzuhalten: Klassisches Marketing wird mehr und mehr durch Online Marketing ersetzt.

Zudem ist Online-Werbung nicht nur den großen Unternehmen vorbehalten, denn auch kleine und mittelständische Firmen, ja sogar Soloselbstständige, haben online die Chance, ihre Zielgruppe zu erreichen. Mit einer Expertise im Online Marketing wirst du deshalb nicht lange nach einer Aufgabe suchen müssen, sondern bist ein extrem gefragter Experte.

Wie wird man Online Marketing Manager?

Das Schöne an diesem Beruf ist, dass es viele Wege gibt, die zum Ziel führen. Warst du bisher im klassischen Offline-Geschäft unterwegs, kannst du dich mit einer entsprechenden Zusatzqualifikation für den Online-Bereich vorbereiten. Aber auch ohne Marketingerfahrung gelingt der Einstieg, denn Online Marketing ist auch für berufliche Quereinsteiger ein sehr gefragtes Feld. Am Markt gibt es viele gute Marketing-Weiterbildungen, die es dir ermöglichen, hier rasch Fuß zu fassen.

Was verdient man als Online Marketing Manager? 

Die Gehaltschancen sind gut und verbessern sich mit jeder Spezialisierung. Laut Gehaltsreport von StepStone verdient ein Online Marketing Manager im Schnitt 42.700 € pro Jahr.

Online Marketing als Zukunftsfeld nutzen

Wenn du auf der Suche nach einem vielseitigen Beruf mit einer sicheren Zukunft bist, hast du ihn jetzt gefunden. Nutze die Möglichkeiten des rasant wachsenden Online Marketings, um auch deine berufliche Zukunft auf sichere Füße zu stellen. Der Weg steht dir dank zahlreicher Weiterbildungsangebote und Fördermaßnahmen offen. Nutze ihn!

Wusstest du, dass du einen rechtlichen Anspruch auf Weiterbildung hast? Lies hier unseren Artikel zum Rechtsanspruch auf Weiterbildung und wie du diesen geltend machen kannst – vielleicht ja für eine Weiterbildung im Online Marketing.

Du hast richtig viel Zeit investiert in die Vorbereitung für dein Vorstellungsgespräch? Und dank unserer Profitipps hält sich auch deine Nervosität in Grenzen? Sehr gut! Dann kann ja nichts mehr schiefgehen … Oder?

Leider doch. Denn ohne es zu wollen, könnte es passieren, dass du deine Gesprächspartner nervst – und dann sinken deine Chancen auf eine Zusage. Aber keine Sorge, wir helfen dir dabei, diese Falle zu umgehen.

Dazu wechseln wir gemeinsam mit dir mal eben die Perspektive. Die Frage lautet: Wie ticken Personaler? Was bringt dir bei ihnen Minuspunkte ein? Und was solltest du also unbedingt vermeiden? Wir verraten dir die sieben wichtigsten Tipps:

Tipp 1 fürs Vorstellungsgespräch: pünktlich, aber nicht überpünktlich!

Natürlich willst du rechtzeitig da sein! Lieber ein bisschen früher losfahren, als zu spät kommen – das ist ein kluger Ratschlag. Aber überpünktlich eintreffen solltest du auf keinen Fall. Warum?

Nun, Personaler haben einen extrem straffen Zeitplan. Ihre Termine sind eng getaktet. Oft haben sie bis kurz vor einem Bewerbungsgespräch noch ein anderes Meeting. Vielleicht sogar ein anderes Vorstellungsgespräch mit einem Mitbewerber? Dem du dann womöglich begegnen würdest – und das wäre indiskret und ist daher unerwünscht. Am besten meldest du dich etwa zwei Minuten vor der vereinbarten Zeit am Empfang.

Keine Chance für einen schlechten ersten Eindruck …

Insidertipp von Helene Trogisch, Dozentin für Bewerbercoaching bei karriere tutor®

Du bist sicherheitshalber früher losgefahren, möchtest aber unseren Tipp fürs Vorstellungsgespräch befolgen und nicht zu früh reingehen. Was also tun?

Auf keinen Fall solltest du auf dem Parkplatz oder vor dem Eingang nervös hin und her laufen, denn dabei könntest du beobachtet werden. Beispielsweise aus dem Fenster von den Personalern selbst. Oder vom Pförtner, bei dem sich deine Gesprächspartner dann telefonisch vorab über dich erkundigen.

Dein erster Eindruck könnte also schon ein schlechter sein, noch bevor du deinem Gesprächspartner überhaupt begegnet bist. Wenn noch ein bisschen Zeit vor dem Termin zu überbrücken ist, dann am besten im Park oder im Café um die Ecke – auf jeden Fall außer Sichtweite des Unternehmens, bei dem du dich gleich vorstellst!

Tipp 2 fürs Vorstellungsgespräch: vermeide lahme Standardantworten

Eins solltest du dir schon bei deiner Vorbereitung fürs Vorstellungsgespräch klarmachen: Du wurdest eingeladen, weil deine Bewerbung überzeugt hat. Deine Qualifikationen passen, dein Lebenslauf sieht gut aus, insgesamt hat man einen guten Eindruck von dir. Sonst wärst du nicht dort.

Wenn man dir im Vorstellungsgespräch die typischen Fragen nach deinen Stärken, Schwächen und Zielen stellt, dann vor allem, um dich noch besser einschätzen zu können. Passt du ins Team? Es geht um deine Persönlichkeit.

Logisch, dass Standardantworten jetzt nicht besonders authentisch wirken. Zumal Personaler diese Floskeln schon eine Million Mal gehört haben. Unzählige Bewerber vor dir haben schon gesagt, sie arbeiteten zu hart und seien ungeduldig mit sich selbst. Gääähn!

Unser Tipp: Sei echt, kein Papagei! Nenne konkrete Beispiele, beschreibe dich nicht nur mit Adjektiven. Nur dann wirst du den Personalern im Gedächtnis bleiben und vor allem positiv auffallen.

Tipp 3 fürs Vorstellungsgespräch: angebliche Überlegenheit – ein No-Go!

Noch schlimmer als die erwähnten Standardantworten ist die Behauptung, ein Perfektionist zu sein – das solltest du bei deiner Vorbereitung fürs Vorstellungsgespräch nicht vergessen. Denn: nobody is perfect. Nicht mal Superhelden.

Zudem bedeutet Perfektionismus nicht unbedingt, dass man besonders effektiv arbeitet, im Gegenteil: Die Angst, einen winzigen Fehler zu übersehen, kann den Fortschritt eines Projekts enorm bremsen.

Entscheidend ist es, zu unterscheiden, wo Übergenauigkeit angebracht ist und wo sie eher lähmt. Und aus Fehlern zu lernen.

Tipp 4 fürs Vorstellungsgespräch: langatmiges Geschwafel ist tabu

Du denkst, nichts sei schlimmer, als bei einer Frage auf dem Schlauch zu stehen? Irrtum. Das ist überhaupt kein Problem – denn ein bisschen Bedenkzeit hast du immer, und auch Nachfragen sind erlaubt.

Viel nerviger ist es für deine Gesprächspartner, wenn du zu ausführlich antwortest und dabei vom Hölzchen aufs Stöckchen kommst. Denn damit nimmst du ihnen die Chance, gezielter nachzufragen, und wirkst wie ein Plappermaul. Kein guter Eindruck!

Am besten, du beantwortest immer nur die Fragen, die dir gerade gestellt wurden. Im Zweifel kannst du auch anbieten, das Thema weiter auszuführen, wenn das gewünscht ist.

Persönlich, ja – aber professionell, nicht privat!

Zusatztipp von Helene Trogisch, Dozentin für Bewerbercoaching bei karriere tutor®

Die Personaler wollen dich kennenlernen. Ja, es geht dabei auch um deine Persönlichkeit. Aber hüte dich davor, zu viel Privates preiszugeben. Manchmal ist das ein Balanceakt – vor allem, wenn die Atmosphäre entspannt ist. Aber du solltest dir bewusst machen, dass es hier um deine Karriere geht und nicht um den Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Behalte die Anekdoten aus deinem Privatleben lieber für dich!

Tipp 5 fürs Vorstellungsgespräch: bloß keine überzogene Schlaubergerei

Natürlich willst du kompetent rüberkommen, ist ja klar. Und du willst deinen Gesprächspartnern zeigen, dass du dich in der Materie, um die es geht, wirklich auskennst. Aber bitte übertreibe dabei nicht!

Wenn du schon im Vorstellungsgespräch damit auftrumpfst, wie du das Unternehmen umstrukturieren würdest und dass du im Grunde alles besser weißt als dein potenzieller künftiger Arbeitgeber, sammelst du leider keine Pluspunkte.

Zeige, dass du das nötige Know-how hast, aber vor allem auch, dass du dich gut integrieren kannst und teamfähig bist. Man sucht keinen Messias, sondern Verstärkung! Das solltest du schon bei deiner Vorbereitung fürs Vorstellungsgespräch bedenken.

Tipp 6 fürs Vorstellungsgespräch: nicht behaupten, sondern beweisen!

In der Stellenausschreibung stand, du solltest flexibel, belastbar, kreativ, lösungsorientiert, teamfähig, verantwortungsbereit und hoch motiviert sein? Nun, es genügt nicht, zu behaupten, dass du genau das alles bist – du solltest es auch belegen können.

Wie aber beweist du solche Soft Skills? Ganz einfach: durch konkrete Beispiele. Hast du etwa in deinem letzten Job einmal ein verzwicktes Problem auf kreative Weise gelöst? Konntest du durch besonderes Engagement punkten? Hast du Verbesserungsvorschläge eingebracht, die umgesetzt wurden?

Erzähle einfach davon. Die Personaler werden deine Beispiele richtig interpretieren und lernen dabei deine Stärken auf anschauliche Weise kennen.

Aufgeflogen …

Tipp von Helene Trogisch, Dozentin für Bewerbercoaching bei karriere tutor®

Du hast im Bewerbungsschreiben behauptet, deine Fremdsprachenkenntnisse seien fließend? Dann wundere dich nicht, wenn man im Vorstellungsgespräch urplötzlich ins Englische oder Spanische wechselt …

Wenn du wirklich so fit in diesen Sprachen bist, wird dich das nicht aus der Bahn werfen. Sollten deine Angaben aber übertrieben gewesen sein, fliegst du spätestens jetzt auf. Auch andere Flunkereien können im Gespräch herauskommen.

Generell gilt: In der Bewerbung solltest du bei der Wahrheit bleiben, selbst wenn du Lücken im Lebenslauf hast. Im Gespräch kannst du ehrlich erzählen, wie es dazu kam. Das wirkt authentisch und kommt auf jeden Fall besser an als Lügen.

Tipp 7 fürs Vorstellungsgespräch: Noch Fragen? Ja, sicher!

Das Vorstellungsgespräch ist fast zu Ende, da kommt die unvermeidliche Frage, ob du noch etwas von deinem Gesprächspartner wissen willst. Die falscheste aller Antworten darauf lautet: „Nein, alles klar.“ Denn natürlich hast du noch Fragen! Sonst wirkt es ja so, als wärst du schlecht vorbereitet oder desinteressiert.

Mit klugen Fragen kannst du an dieser Stelle noch mal so richtig punkten! Zum Beispiel nach der Unternehmenskultur oder Details über ausgeschriebene Position. Du kannst dich auch erkundigen, wie die Einarbeitung konkret abläuft und wie das Auswahlverfahren für die ausgeschriebene Stelle nun weitergeht. Am besten denkst du dir schon in der Vorbereitung auf dein Vorstellungsgespräch passende Fragen aus.

Aber Vorsicht, manche Fragen solltest du unbedingt meiden. Dazu gehört natürlich alles, was du vorab im Internet hättest recherchieren können. Wie viele Mitarbeiter das Unternehmen hat, wie hoch der Jahresumsatz im Durchschnitt ist oder aus welchen Branchen die wichtigsten Kunden kommen – solche Dinge solltest du bereits wissen. Auch Fragen nach der privaten Nutzung von PC und Internet sind eher unklug und damit tabu, ebenso wie die Themen Urlaub und Boni. Im ersten Gespräch sollte es vor allem um dich, deine Motivation und Leistung gehen – also darum, warum du genau auf diese Stelle passt.

Die Corona-Fallzahlen gehen zurück, die ersten Lockerungen sind bereits in Kraft getreten. Der Sommer kann also kommen. Siehst du dich auch schon vor deinem inneren Auge am Strand sitzen und laue Sommerabende genießen? Jetzt stell dir vor, wie fantastisch du dich erst fühlen würdest, wenn du gleichzeitig etwas für deine berufliche Zukunft machen und dich weiterbilden würdest. Wir zeigen dir, wie du das tun kannst und trotzdem jede Menge Zeit für Entspannung behältst.

Der Sommer 2021: So bekommst du Entspannung und Erfolg

Mal ehrlich: Die allermeisten Menschen sehnen sich derzeit nach Urlaub und nach freier Zeit, die sich auch wieder wie freie Zeit anfühlt. Nach dem Leben, das da draußen wartet, nach Sonnenschein, Meeresrauschen, Abenteuer, aber auch Entspannung. Wir wollen Neues erleben und gleichzeitig Ruhe, wollen weiterkommen und gleichzeitig mal wieder die Seele baumeln lassen.

Aber weißt du was? Entspannung und Erfolg stehen nicht im Widerspruch zueinander. Im Gegenteil. Sie sind ein echtes Dream-Team. Nämlich dann, wenn du diesen Sommer 2021 für deine Weiterbildung und gleichzeitig für deinen Spaß nutzt.

Warum macht eine Weiterbildung im Sommer

Der Sommer ist eine völlig unterschätzte Zeit, was die berufliche Weiterbildung angeht. Denn wer denkt bei Sonnenschein und Sommerurlaub an Schulungsräume und Co.? Trotzdem sprechen extrem viele Dinge dafür, gerade jetzt in dein Know-how zu investieren:

Online weiterbilden, ohne den Summer zu verpassen

Aber ja, am Bild der stickigen Schulungsräume mit defektem Ventilator ist was dran. Motivation hin oder her: Wer möchte schon seine Zeit mit schwitzendem Gesicht unter der Maske in einem kargen Seminarraum verbringen? Du nicht? Absolut verständlich!

Aber das musst du auch nicht, denn es gibt eine Möglichkeit, dich weiterzubilden und trotzdem den Sommer zu genießen. Dieser Weg ist keine Neuigkeit, aber spätestens seit Corona absolut angesagt: die Online-Weiterbildung. Online kannst du bequem von zu Hause aus, von der Terrasse oder eben aus dem Hotel, der Ferienwohnung oder vom Campingplatz lernen. Ein deutlich netteres Ambiente also als der Offline-Klassiker in tristen Seminarräumen. Auch wenn du keine Weiterbildung auf eigene Kosten, sondern eine geförderte Weiterbildung, zum Beispiel eine Weiterbildung mit Bildungsgutschein, machst, lassen sich Urlaub und Lernzeit durchaus kombinieren. Erkundige dich hierzu gerne bei deinem zuständigen Arbeitsvermittler, was in deinem Fall möglich ist.

So kombinierst du Sommerzeit und Weiterbildung

So kombinierst du Sommerzeit und Weiterbildung

Online-Weiterbildungen sind ein riesengroßes Stück flexibler als Offline-Veranstaltungen. Denn überall da, wo du eine stabile Internetverbindung hast, kannst du lernen. Wenn du bei der Wahl deines Weiterbildungsanbieters dann auch noch auf die Feinheiten achtest, kannst du diese Flexibilität sogar noch steigern und ein Maximum an Freiheit rausholen.

Bei karriere tutor® bieten wir beispielsweise folgende Dinge an, um dir größtmöglichen Erfolg und maximale Flexibilität zu ermöglichen:

Der Online-Weiterbildung gehört das Heute und das Morgen

Wir sind zutiefst davon überzeugt: Deine Zeit ist jetzt und dieser Sommer hat es einfach in sich. Wenn du ihn zu deinem machst. Nutze die Möglichkeiten, die dir Online-Weiterbildungen jetzt schon bieten, und mach diesen Sommer zu einem unvergesslich schönen und erfolgreichen für dich.

Tipp: Nutze gerne auch unsere kostenlose Online-Informationsveranstaltung „So geht Online-Weiterbildung bei karriere tutor®“ und erfahre, wie eine Online-Weiterbildung bei uns abläuft, welche Fördermöglichkeiten du hast und welche diesen Sommer die beste Weiterbildung für deinen Erfolg ist.

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Die starken Einflüsse der Digitalisierung auf unser Arbeitsleben sind nicht mehr von der Hand zu weisen. Für viele Menschen Anlass, sich um die Sicherheit ihres Jobs zu sorgen. Denn wie sieht die berufliche Zukunft aus? Welche Jobs sind durch die Digitalisierung akut gefährdet? Lies in diesem Artikel, wie es um die Sicherheit deines Jobs bestellt ist und welche positiven Aspekte die aktuelle Entwicklung dennoch für dich haben kann.

Zerstört die Digitalisierung ganze Berufsfelder?

In seiner umfassenden Studie „Wertewelten Arbeiten 4.0“ mit über 1.200 Teilnehmern fragte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales nach Themen, die Menschen im beruflichen Kontext beschäftigen. Das Stimmungsbild war gemischt, denn positive Erwartungen und negative Befürchtungen hielten sich die Waage. Viele Menschen rechneten damit, dass sie in Zukunft eine Arbeitssituation haben könnten, die näher am persönlichen Idealbild einer Arbeitssituation liegt. Aber es gab auch Sorgen, zum Beispiel die, ständig dem Druck der Märkte ausgesetzt zu sein oder dass die mangelnde Sicherheit im Arbeitsleben als neues Normal empfunden wird.

Menschen sahen sowohl die Chancen, die die technischen Entwicklungen für die persönliche Arbeitssituation bedeuten können, als auch die Risiken – zum Beispiel, dass bestimmte Jobs durch Computer ersetzt werden. Möglicherweise schwankst auch du zwischen einem positiven Blick auf die Zukunft und der Sorge um deinen Arbeitsplatz und seine Zukunftsfähigkeit. Denn klar ist: Wo auf der einen Seite Berufe mit Zukunft neu entstehen, fallen auf der anderen Seite auch Jobs weg.

Woran erkennst du, dass dein Job gefährdet ist

Grundsätzlich zu behaupten, dass die Digitalisierung Jobs frisst, ist falsch und zu kurz gedacht. Denn die Digitalisierung zerstört Berufe nicht, sondern wandelt sie. Vor allem an drei Anzeichen kannst du das persönliche Risiko einschätzen, wie wahrscheinlich es ist, dass dein Beruf in Zukunft nicht mehr oder nicht mehr in dieser Form bestehen wird.

1. Dein Job hat einen hohen Anteil an Routineaufgaben: Je mehr wiederkehrende Routineaufgaben du in deinem beruflichen Alltag hast, desto wahrscheinlicher ist es, dass dein Job sich verändern wird. Vor allem dann, wenn diese Routineaufgaben immer gleich aufgebaut sind und eine exakt gleichbleibende Reihenfolge haben.

2. Dein Job erfordert kein bis wenig Expertenwissen: Je mehr Anteile eines klassischen Helferjobs deine Arbeit hat und je weniger Expertenkenntnisse notwendig sind, umso größer ist das Risiko, dass der Job von Computern ersetzt wird.

3. Du hast wenig Kontakt mit anderen Menschen: Je weniger Kontakt du mit Menschen hast, desto unwahrscheinlicher ist es, dass dein Job vom Arbeitsmarkt verschwinden wird. Trotzdem ist es auch hier wichtig, die Veränderungen zu beobachten und rechtzeitig zu reagieren, falls Teile deines Jobs automatisiert werden.

Vereinfacht ausgedrückt ist es tatsächlich so, dass die berufliche Zukunft mehr den Experten gehört als den Generalisten. Trotzdem bedeutet das nicht, dass jeder Job als Helfer oder Assistent wegfallen muss. Du hast durchaus auch in einem gefährdeten Bereich gute Chancen, deine berufliche Zukunft auf sichere Füße zu stellen – wenn du jetzt aktiv wirst und nicht abwartest, was die Zeit bringt.

Persönliches Gefährdungspotenzial berechnen

Fachleute sprechen bei der Einschätzung der Gefährdung des eigenen Jobs durch die Digitalisierung vom sogenannten Substituierbarkeitspotenzial: Je höher das Substituierbarkeitspotenzial, umso leichter kann ein Beruf von Computern übernommen werden und damit vom klassischen Arbeitsmarkt verschwinden.

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat ein Tool entwickelt, mit dem du deinen ganz persönlichen Fall überprüfen kannst. Mit dem Online-Job-Futuromat kannst du ermitteln, wie hoch das Substituierbarkeitspotenzial für deinen Beruf ist.

Zwei Beispiele:

Für den Beruf des Bausparkassenfachmanns gibt das Tool sechs verschiedene Kerntätigkeiten an, von denen fünf auf Dauer automatisierbar sind. Lediglich eine, die persönliche Kundenberatung, ist es nicht. Dieser Job hat also ein tendenziell hohes Risiko, durch die Digitalisierung wegzufallen.

Für den Beruf des Heilerziehungspflegers hingegen gibt das Programm vier Kerntätigkeiten an, die allesamt nicht automatisierbar sind. Das Risiko, dass dieser Job wegfällt, ist also äußerst gering.

Auch innerhalb identischer Berufe kann das Risiko variieren. Bist du zwar in einem tendenziell gefährdeten Beruf, übernimmst aber Bereiche, die nicht oder nur schwer automatisierbar sind, stehen deine Chancen auch hier gut, noch lange in diesem Job bleiben zu können.

Den eigenen Job zukunftsfähig halten

Auch wenn du in einem Segment tätig bist, das mittel- bis langfristig von Computern übernommen werden kann, ist das kein Grund zu verzweifeln. Denn die Erkenntnis, welche und wie viele Teile deiner täglichen Arbeit automatisierbar sind, ist der erste wichtige Schritt. Auf diese Erkenntnis kannst du aufbauen und sie zu deinem persönlichen Vorteil nutzen.

Der Weg dorthin führt über die Spezialisierung. Indem du dir

kannst du dein berufliches Profil schärfen und die Zukunftsfähigkeit deines Jobs erhöhen. Spezialisierung ist in nahezu jedem Bereich möglich, denn überall gibt es Arbeiten, die auch langfristig vom Menschen erledigt werden müssen und nicht vom Computer gemacht werden können.

Übrigens unterstützt dich der Staat in besonders gefährdeten Bereichen, indem er zahlreiche Förderungen für Fort- und Weiterbildungen anbietet. Nutze dieses Angebot, um deine berufliche Zukunft zu sichern.

Wusstest du, dass du auch während einer Anstellung Anspruch auf Förderung hast? Hier findest du einen Überblick über die aktuellen Fördermöglichkeiten.

Chancen in der Digitalisierung sehen

Abschließend lässt sich sagen, dass uns die Digitalisierung der Arbeitswelt zwingt, in Bewegung zu bleiben. Das kann natürlich im ersten Moment Angst machen, birgt aber enorm große Chancen, denn Veränderung muss nicht zwangsläufig negativ sein. Möglicherweise kannst du durch eine Spezialisierung ganz neue Arbeitsbereiche kennenlernen, die dir noch unbekannt sind, aber große Freude machen würden. Oder du kannst durch eine Spezialisierung mehr Abwechslung in deinen Joballtag bringen. Natürlich kann die Digitalisierung auch mehr persönliche Freiheit bedeuten, zum Beispiel durch die neuen Formen der Zusammenarbeit, die sich online ergeben. Oder du kannst Familie und Job besser vereinen, wenn du künftig die Möglichkeit hast, aus dem Home-Office zu arbeiten.

Wir wünschen dir, dass du die Chancen sehen kannst, die diese Veränderung mit sich bringt, und nach diesem Artikel weißt, wo du mögliche Risiken noch gut umschiffen kannst, sofern du heute aktiv wirst.