Kennst du bereits deine fünf wichtigsten Persönlichkeitsmerkmale? Weißt du, was diese für deinen Job bedeuten? In diesem Artikel erklären wir dir anhand des Fünf-Faktoren-Modells, welche Persönlichkeitsmerkmale du kennen solltest und wie du dein Potenzial bestmöglich ausschöpfst, um beruflich noch erfolgreicher und zufriedener zu werden.

Was ist das Fünf-Faktoren-Modell?

Das Fünf-Faktoren-Modell, oftmals auch als „Big Five“ bezeichnet, ist ein Modell aus der Persönlichkeitspsychologie. Es geht davon aus, dass die Persönlichkeit jedes Menschen fünf Haupteigenschaften hat, die unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Je nachdem, wie stark oder schwach diese Haupteigenschaften vorhanden sind, entsteht eine individuelle Gesamtpersönlichkeit.

Diese fünf Haupteigenschaften sind:

Da die Anfangsbuchstaben der englischen Begriffe die leicht zu merkende Kombination „OCEAN“ ergeben, ist das Big-Five-Modell auch unter dem Namen „OCEAN-Modell“ bekannt.

Es gibt bei den Eigenschaften der Big Five keine Unterscheidung in „vorhanden“ oder „nicht vorhanden“, sondern eine ganz unterschiedlich starke oder schwache Ausprägung. Du als Mensch besitzt also immer die Eigenschaft „Offenheit“, bewegst dich aber ganz individuell auf einer Skala von eher verschlossen bis sehr offen. Menschen, die einen hohen Grad an Extraversion aufweisen, bewegen sich auf der Skala dieses Merkmals weit oben. Trägt jemand nur eine sehr geringe Extraversion in sich, ist er also wenig extravertiert beziehungsweise ist er eher introvertiert.

Was bedeuten die Big Five im Job?

Sehen wir uns nun an, was die fünf Merkmale im Job konkret bedeuten. Du wirst von diesem Wissen in vielen Bereichen enorm profitieren können. Sei es, weil du deine Stärken in einer Bewerbung hervorheben möchtest oder weil du diese im Job bestmöglich einbringen willst.

Persönlichkeitsmerkmal „Offenheit“ im Job

Wenn du sehr viel Offenheit in dir trägst, dann bist du höchstwahrscheinlich ein Mensch, der im Job Dinge gut voranbringen kann. Denn dieses Persönlichkeitsmerkmal bedeutet, dass du neue Anforderungen und Herausforderungen gerne annimmst und bereit bist für Veränderungen.

Vorteile: Gerade in der Digitalisierung sind Mitarbeiter mit einem hohen Anteil an Offenheit wertvoll für ein Unternehmen und besonders im Change-Management gut aufgehoben. Du hast dank deiner Offenheit das Potenzial, Teams gut durch Veränderungsprozesse zu führen, und bist als Selbstständiger in der Lage, ein Geschäftsmodell mit Zukunft für dich selbst zu entwickeln.

Herausforderungen: Ist dieses Persönlichkeitsmerkmal bei dir stark ausgeprägt, kann dich das aber auch etwas wankelmütig machen. Möglicherweise wirst du schnell ungeduldig, wenn ein neuer Prozess am Anfang noch etwas hakt. Als sehr offener Mensch solltest du deshalb im Berufsleben immer achtsam sein und Dingen bewusst die Zeit geben, die sie brauchen.

Persönlichkeitsmerkmal „Gewissenhaftigkeit im Job

Gewissenhafte Menschen handeln sorgfältig, überlegt und meist sehr zuverlässig. Dieses Persönlichkeitsmerkmal ist ebenfalls sehr wertvoll im Job, egal ob du allein oder im Team arbeitest.

Vorteile: Wenn das Persönlichkeitsmerkmal „Gewissenhaftigkeit“ bei dir stark ausgeprägt ist, bist du möglicherweise die tragende Säule deines Teams. Du eignest dich hervorragend dafür, verantwortungsvolle Aufgaben zu übernehmen und die zuverlässige und planvolle Umsetzung von Projekten zu überwachen.

Herausforderungen: Menschen mit einer hohen Ausprägung an Gewissenhaftigkeit laufen Gefahr, Dinge mit einem sehr hohen, manchmal auch zu hohem Anspruch zu erledigen. Ein gewisses Maß an Perfektionismus wirkt beflügelnd, während eine zu hoch angesetzte Erwartung dich auch ausbremsen oder gar belasten kann. Achte hier auf einen Ausgleich. Hilfreiche Techniken dafür findest du im Artikel zum Stressmanagement.

Persönlichkeitsmerkmal „Extraversion“ im Job

Extravertierte Menschen sind offen und gesellig. Eine Eigenschaft, die dich im Job weit bringen kann, aber durchaus auch herausfordernd ist.

Vorteile: Extravertierte Menschen sind oft die Anführer des Teams, diejenigen, die Projektergebnisse vorstellen und gekonnt netzwerken. Als Mensch mit einem hohen Anteil an Extraversion bist du vermutlich sehr kommunikationsstark und selbstsicher. Nutze diese Eigenschaften beispielsweise, um im Vorstellungsgespräch zu punkten.

Herausforderungen: Sehr extravertierte Menschen sollten genau darauf achten, in welcher Position sie arbeiten. Denn sehr ruhige, routinierte Aufgaben, die viel Gewissenhaftigkeit und Ausdauer erfordern, können für diese Menschen zur Belastung werden. Dies zu wissen, ist für dich besonders wichtig, wenn du als Vorgesetzter darauf achten möchtest, jeden Mitarbeiter gemäß seinen Stärken einzusetzen. Extravertierte Menschen nutzen ihr volles Potenzial in einer aktiven und belebten Umgebung, während introvertierte Menschen (also Menschen mit einem geringen Maß an Extraversion) eher ein ruhiges Arbeitsumfeld benötigen.

Persönlichkeitsmerkmal „Verträglichkeit“ im Job

Menschen, die hier eine hohe Ausprägung haben, gelten oftmals als gute Seelen des Teams, denn sie sind verständnisvoll und wohlwollend.

Vorteile: Dieses Persönlichkeitsmerkmal macht dich zu einem Menschen, der in ganz unterschiedlichen Situationen mit ganz unterschiedlichen Kollegen in der Regel gut auskommt. In der Praxis bedeutet das, dass du in agilen Teams gut klarkommen dürftest und selbst in wechselnden Teams mit wechselnden Ansprechpartnern wenig Probleme haben solltest. Du kannst mit diesem Persönlichkeitsmerkmal hervorragend Aufgaben übernehmen, die an Schnittstellen zwischen Abteilungen oder Hierarchieebenen liegen, da du ein guter Vermittler bist.

Herausforderungen: Menschen mit einer ausgeprägten Verträglichkeit laufen Gefahr, sich nicht ausreichend durchsetzen zu können. Wenn du das weißt, kannst du gezielt gegensteuern und darauf achten, nicht nur mitfühlend zu agieren, sondern auch deinen Standpunkt zu vertreten. Gerade in Gehaltsverhandlungen oder veränderter Aufgabenverteilung im Job ist dies wichtig für dich, damit du auch deine eigenen Interessen vertrittst.

Persönlichkeitsmerkmal „Neurotizismus“ im Job

Ein hoher Wert an Neurotizismus bedeutet, dass ein Mensch sehr wankelmütig, unsicher oder gar ängstlich sein kann. Doch dieses Persönlichkeitsmerkmal des Fünf-Faktoren-Modells hat auch klare Vorteile.

Vorteile: Wenn du dir Neurotizismus als Skala vorstellst, finden sich am oberen Ende sehr viele sensible und hochsensible Menschen. Diese Eigenschaft ist im Job oftmals eine Herausforderung, aber auch ein großer Vorteil für dich und dein Team. Denn als sehr sensibler Mensch, der kleine Veränderungen achtsam wahrnimmt, agierst du in der Regel sehr empathisch und sorgst für ein angenehmes Arbeitsklima. Empathie ist im Berufsleben ein enorm wichtiger Faktor, der von Personalern immer mehr geschätzt wird.

Herausforderungen: Die Herausforderungen dieses Typus ähneln denen der Menschen mit einem hohen Grad an Gewissenhaftigkeit. Denn auch als sehr sensibler, feinfühliger Mensch läufst du Gefahr, dich im Job zu überfordern. Achte deshalb unbedingt auf eine wohltuende Arbeitsatmosphäre und einen gesunden Ausgleich zu den Anforderungen im Daily Business.

Fünf-Faktoren-Modell für deinen Erfolg nutzen

Die Big Five geben dir wertvolle Hinweise, wie du als Mensch deine Stärken im Job voll ausspielen kannst und wo du bewusst darauf achten solltest, gut für dich zu sorgen. Es gibt dabei keine bessere oder schlechtere Persönlichkeit, sondern lediglich deine individuellen Ausprägungen.

Wenn du diese Erkenntnisse für deinen eigenen Erfolg nutzen möchtest, kannst du das tun, indem du …

– dich selbst reflektierst und auf den fünf Skalen jeweils individuell einschätzt,

– deine Potenziale und Stärken bewusst ansiehst und in der Praxis nutzt,

– deine persönlichen Herausforderungen und Entwicklungspotenziale identifizierst und

– deinen aktuellen Job darauf überprüfst, wie gut er zu dir und deiner Persönlichkeit passt.

Fazit

Niemand ist perfekt. Aber wir haben jeden Tag die Möglichkeit, uns weiterzuentwickeln und das Beste aus uns herauszuholen. Mit den Big Five steht dir jetzt ein Modell zur Verfügung, mit dem du herausfinden kannst, wo deine Stärken liegen und wo du noch Entwicklungspotenzial hast. Das bedeutet aber nicht, dass du dich verbiegen sollst. Du wirst beruflich am erfolgreichsten und damit auch am glücklichsten sein, wenn du authentisch bist.

Früher galten häufige Arbeitgeberwechsel oft als problematisch. Wer häufig wechselte, wurde schnell als wenig teamfähig oder nicht loyal eingestuft. Doch die Arbeitswelt hat sich verändert und damit auch die Bedeutung von Arbeitgeberwechseln. Wie viele Job- und Arbeitgeberwechsel heute zu viel sind und wann ein Wechsel durchaus Vorteile hat, zeigen wir Ihnen in diesem Artikel.

 

Fluktuation im Job ist normal

Zunächst einmal ist es wichtig, dass wir Arbeitgeberwechsel nicht als ungewöhnlich einstufen, denn eine gewisse Fluktuation ist durchaus normal und üblich. In Deutschland liegt die durchschnittliche Fluktuationsrate pro Jahr bei ca. 32,4 Prozent. Circa ein Drittel aller Arbeitsverhältnisse werden also jedes Jahr neu geschlossen oder beendet. Männer wechseln dabei etwas häufiger als Frauen. Zu wechseln ist also üblich und nicht ungewöhnlich. Nur wenn dies zu häufig geschieht, hinterfragen viele Arbeitgeber im Vorstellungsgespräch sehr genau, warum Wechsel stattfanden. Auch daran ist nichts verwerflich, doch es ist hilfreich, sich als Bewerber auf solche Fragen vorzubereiten.

 

Was spricht gegen häufige Arbeitgeberwechsel?

Warum ist es Arbeitgebern aber so wichtig zu wissen, weshalb häufige Jobwechsel stattgefunden haben? Warum fragen sie danach, bevor sie einen Bewerber einstellen? Dahinter steckt oft die Sorge, dass ein Mitarbeiter, der nie lange bei einem Arbeitgeber geblieben ist, dieses Verhalten auch in Zukunft zeigen wird. Arbeitgeber fragen sich, welche Motive dahinterstecken könnten. Kann sich ein Bewerber möglicherweise schlecht integrieren? Ist er nicht anpassungsfähig? Wenn Mitarbeiter nur kurz im Unternehmen sind, hat dies natürlich auch Folgen für den Arbeitgeber:

Verständlich also, dass Arbeitgeber nicht die größten Befürworter des häufigen Arbeitgeberwechsels –von Personalern gerne auch als „Jobhopping“ bezeichnet – sind.

 

Wie viele Arbeitgeberwechsel sind in Ordnung?

Dennoch gibt es zwischen Jobhopping und der klassischen Hauskarriere, bei der ein Arbeitnehmer von seiner Ausbildung an bis zum Renteneintritt im gleichen Unternehmen bleibt, weitere Möglichkeiten. In unserer digitalen und globalisierten Welt gelten Arbeitgeberwechsel längst nicht mehr per se als Warnsignal, sondern auch als Hinweis auf erfolgsorientierte Menschen, die beruflich weiterkommen möchten. Wer nicht auf eine Beförderung wartet, sondern seinen beruflichen Erfolg selbst in die Hand nimmt, gilt als zielstrebig und ehrgeizig, was durchaus positiv bewertet wird.

Wer sich alle drei bis fünf Jahre einen neuen Arbeitsplatz sucht, kann dies also tun, ohne bei seiner nächsten Bewerbung gleich Skepsis auf den Plan zu rufen. Im Gegenteil: Es kann sogar beeindrucken, wenn Sie durch Ihre Jobwechsel bereits einige berufliche Aufstiege verzeichnen konnten.

 

Gründe für häufige Jobwechsel

Wenn Sie im Vorstellungsgespräch danach gefragt werden, warum Sie Ihre Stellen und Arbeitgeber häufig gewechselt haben, haben Sie die Chance, dieses Vorgehen positiv zu begründen. Denn hinter häufigen Wechseln stecken oftmals sehr gut nachvollziehbare Gründe. Zum Beispiel diese:

 

 

 

Vorteile Ihres Lebenslaufes betonen

Egal, ob Sie bei einem früheren Arbeitgeber nicht die Karrierechancen bekamen, die Sie sich erhofft hatten, oder aufgrund persönlicher, beispielsweise gesundheitlicher Herausforderungen eine komplette berufliche Neuorientierung hinter sich haben: Wichtig ist, dass Sie die Vorteile Ihres Lebenslaufes betonen.

Wenn Sie gute Argumente dafür haben, warum Ihre Laufbahn aussieht, wie sie aussieht, sind auch Lücken im Lebenslauf und häufige Arbeitgeberwechsel kein Problem mehr. Denn Personaler suchen nicht mehr den perfekten, geradlinigen Lebenslauf, sondern Menschen mit Ecken und Kanten – eben Persönlichkeiten.

Heben Sie beispielsweise hervor, was Ihnen die vergangenen Wechsel gebracht haben und warum Ihr neuer Arbeitgeber davon profitieren kann:

 

 

 

 

 

Arbeitgeberwechsel begründen können

Sie sehen also: Nicht allein die Anzahl Ihrer Arbeitgeberwechsel entscheidet darüber, wie Sie wahrgenommen werden, sondern die Gründe, die hinter diesen Wechseln stecken. Nehmen Sie sich daher die Zeit, um aus jedem stattgefundenen Wechsel das Positive zu ziehen, und nutzen Sie diese Aspekte als gute Argumente, die im nächsten Vorstellungsgespräch klar für Sie sprechen werden.

Sabine Burkhard-Dürr ist 52 Jahre alt. Und genau das war höchstwahrscheinlich der einzige Grund, warum sie trotz 200 Bewerbungen und rund 30 Bewerbungsgesprächen ausschließlich Absagen erhielt. Wie das sein kann, was Sabine als ältere Arbeitnehmerin erlebt hat und warum Arbeitgeber dringend mehr Wertschätzung für erfahrene Mitarbeiter aufbringen sollten, zeigt ihre Geschichte.

Marketingexpertise durch und durch

Sabine beschreibt sich selbst als eine Macherin. Sie ist sehr aktiv, liebt die Herausforderung und hat sich in ihrem Job schnell nach oben gearbeitet.

„Ich brauche die Veränderung und die Entwicklung, deshalb habe ich mit 27 Jahren noch einmal angefangen zu studieren. Mit meinem Job bis dahin war ich zufrieden, aber ich wollte eben auch weiterkommen. In Pforzheim und Glasgow studierte ich dann Marketing und fand auch bald eine Stelle als Marketingreferentin.“ 

20 Jahre war Sabine danach im Marketing tätig, verantwortete die Redaktion einer Mitarbeiterzeitung, baute interne Tools auf, organisierte internationale Events und gewann viele Preise für ihre Messestände, zum Beispiel den Red Dot Award oder den if award. Ihre Marketingexpertise wurde geschätzt und war für ihre Arbeitgeber ein großer Gewinn. Zuletzt war sie 12 Jahre im selben Unternehmen beschäftigt und dort sehr anerkannt. Doch ab dem Jahr 2015 ging es mit der Marketingabteilung der Firma bergab. Sabine blickt auf diese Zeit zurück:

„Finanziell wurde es immer schwieriger, das Marketing wurde immer kleiner, mehrere Mitarbeiter wurden entlassen und Projekte heruntergefahren.“ Schließlich war auch sie eine der Mitarbeiterinnen, die die Kündigung bekamen. Trotz ihrer Expertise und ihrer Erfahrung stand Sabine mit knapp 50 Jahren ohne Job da. Doch sie selbst sah diesen Einschnitt damals zunächst als Chance.

 

Erfahrung als Trumpf statt Alter als Makel

 

Motivation und Ernüchterung

Sabine steckte die Entlassung gut weg. Sie schildert die Zeit im Sommer 2017 als Aufbruchsphase. „Ich hatte Lust auf eine Veränderung und da diese nun gezwungenermaßen notwendig wurde, war es für mich in Ordnung mich künftig woanders einzubringen. Direkt nach der Entlassung war es wirklich erst einmal eine Art geschenkter Urlaub für mich, denn nach 20 Jahren Stress im Marketing wollte ich den Sommer genießen und mich dann voller Elan in neue Aufgaben stürzen.“

Sabine wusste, wie viel Erfahrung sie hatte und wie vielfältig sie im Marketing einsetzbar sein würde. Das ließ sie ruhig schlafen und den Jobverlust nicht so schlimm nehmen. Doch die anfängliche Motivation schwand schnell, als sie auf ihre Bewerbungen eine Absage nach der anderen erhielt.

„Ich schrieb mehr als 200 Bewerbungen und wurde zu 30 Bewerbungsgesprächen eingeladen. Dabei war ich fast immer unter den Top-3-Kandidatinnen, aber eben nie diejenige, die den Job bekam.“

Die Absagen machten sie ratlos. Sie war motiviert, sie war erfahren, sie hatte ein breites Fachwissen und wurde dennoch immer wieder abgelehnt. Gründe erfuhr sie nie, da sie aber stets unter den besten Bewerbern war, letztlich aber die jüngeren den Job bekamen, lag es für sie nahe, dass ihr Alter der einzig wahrscheinliche Grund sein müsste. 

 

„Jeder fand immer toll, was ich schon alles gemacht hatte und wie erfahren ich bin. Am Ende wurden aber die Jüngeren eingestellt, die natürlich auch zu einem niedrigeren Jahresgehalt einstiegen.“

 

 

Auch das Arbeitsamt konnte ihr nicht weiterhelfen und bei einer Sprechstunde des Frauentags bekam sie lediglich den Tipp, nicht so verbissen zu sein und es gelassen anzugehen. Aber sie wollte unbedingt etwas tun und nicht kampflos aufgeben. Viele Ideen ging sie im Kopf durch. Sollte sie dem Marketing den Rücken kehren und stattdessen ein Café eröffnen? Vielleicht eine professionelle Potenzialanalyse machen lassen? Streckenweise zweifelte sie sehr am Arbeitsmarkt, schließlich war sie enorm erfolgreich, aber niemand sah es. Lag es tatsächlich nur an ihrem Alter? Aber was sind 50 Jahre in unserer heutigen Zeit, wo wir voraussichtlich bis knapp 70 arbeiten werden?

 

Weiterbildungsphase und beruflicher Wiedereinstieg mit 50

Weil ihre Bemühungen sich nicht auszahlten, beschloss Sabine, sich parallel dazu weiterzubilden. Sie belegte gleich zwei Kurse, um sich auch im Online-Marketing ein gutes Knowhow anzueignen. Ihre Zertifikate zur Online-Marketing-Managerin und zur Social-Media-Managerin erwarb sie innerhalb weniger Wochen. Und trotzdem wuchs der Frust über die ablehnende Haltung der Arbeitgeber.

 

Silver Society erkennen und nutzen

 

Silver Society erkennen und nutzen

Was Sabine erlebte, zeigt, wo es in der Gesellschaft noch hakt. Es gibt immer mehr ältere Menschen und wer heute mit 50 im Berufsleben steht, ist nicht zu vergleichen mit den 50-Jährigen von vor 20 Jahren. Sabine selbst ist der lebende Beweis, denn sie ist sehr aktiv, Vorstand im Sportverein und ehrenamtliche Gemeinderätin. Im letzten Jahr feierte ihr Sportverin Gym and Dance sein 20-jähriges Jubiläum und sie schrieb in diesem Jahr ihren 112. Presseartikel. An Aufhören ist bei ihr nicht zu denken, ebenso wie es bei vielen Gleichaltrigen der Fall ist. Diese Entwicklung wird in Fachkreisen als Silver Society bezeichnet und birgt enorme Chancen für die Wirtschaft. Ältere Arbeitnehmer glänzen durch den Faktor Erfahrung. Sie haben:

· ein sehr umfangreiches Know-how

· maßgebliche Entwicklungen in ihrer Branche am eigenen Leib miterlebt

· meist ein hervorragendes Urteilsvermögen

· die Fähigkeit Potenziale von Neuerungen zu erkennen und einzuschätzen

· die Fähigkeit ihr Wissen an Jüngere weiterzugeben

  

Doch leider lassen sich viele Unternehmen dieses Potenzial komplett entgehen. Laut Statistischem Bundesamt waren 2016 rund 79% der 55-60-Jährigen erwerbstätig, bei den 60-65-Jährigen nur noch 55,7%. Natürlich ist eine Erwerbstätigenquote von 100 % aufgrund von Erkrankungen und persönlichen Lebensentwürfen in keinem Alter möglich. Fälle wie der von Sabine zeigen aber, dass viele ältere Arbeitnehmer arbeiten wollen, aber nicht dürfen.

 

Berufserfahrung wertschätzen

Kurz nach dem Abschluss ihrer Weiterbildungen bei karriere tutor® fand Sabine dann einen Arbeitgeber, der sich ganz anders verhielt als die Firmen zuvor.

 

„Wieder war ich unter den letzten Bewerbern. Aber dieses Mal wurde ich genommen und zwei etwa Gleichaltrige dazu. Das freute mich so sehr, weil hier endlich meine Berufserfahrung geschätzt und nicht mein Alter als K.o.-Kriterium herangezogen wurde.“

 

Genau dieses Erlebnis wünscht Sabine möglichst vielen Best Agern, die beruflich noch aktiv sein möchten und dem Arbeitsmarkt viel zu geben haben. Personalabteilungen sollten offener sein und die Bewerber neutral nach ihrer Leistung beurteilen und nicht nach Faktoren wie Alter und Geschlecht.

 

„Wenn wir es schaffen, das Können, also die fachliche und persönliche Expertise in den Mittelpunkt zu rücken, gewinnen nicht nur die älteren Bewerber, sondern auch die Unternehmen selbst“ gibt Sabine uns am Ende unseres Gesprächs mit. Und wir können ihr nur zustimmen, denn bei karriere tutor® sind wir enorm glücklich mit unserem Mitarbeitermix von 18 bis 67 Jahren. Eine gesunde Mischung aus erfahren und neueinsteigend, aus Beständigkeit und Innovationskraft bringt uns nach vorne und könnte es in dieser Weise sicher auch in anderen Unternehmen tun.

 

 

 

 

 

Frauen verdienen nach wie vor weniger als Männer und das massiv. Dabei haben sie direkten Einfluss darauf, was am Ende auf der Gehaltsabrechnung steht. Wie Sie als Frau im Job bekommen, was Ihnen zusteht und welche Strategien unmittelbar zum Erfolg führen, haben wir Ihnen heute zusammengestellt.

Die immerwährende Einkommenslücke

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, warum Frauen weniger verdienen als Männer? Und das nicht nur im direkten Lohnvergleich, sondern über alle gesellschaftlichen Bereiche hinweg, ja selbst wenn sie als Vermieter fungieren? Sie können verschiedenste Studien der letzten Jahre zurückverfolgen und miteinander vergleichen, genau eines ist dabei gewiss: Dieser Zustand war und ist in jeder einzelnen Untersuchung gleich. Sogar ein eigener Fachbegriff hat sich aus dem Phänomen entwickelt: der Gender Pay Gap. Das klingt modern und irgendwie hip, ist aber keine Hilfe, um die klaffende Einkommenslücke zwischen den Geschlechtern zu schließen. An der fehlenden Qualifikation kann es nicht liegen, das wissen Sie als treuer Leser unseres Blogs bereits, oder können es in diesem Beitrag zu Frauen in Führungspositionen nachlesen. Aber woran liegt es dann?

Zu nett, zu bescheiden, zu unsicher: das Selbstmarketing optimieren

Nehmen wir eine ganz normale Situation, wie Sie sie vielleicht schon selbst erlebt haben: Klassentreffen! In der Arena stehen Sabine, hoch qualifiziert mit Universitätsabschluss, Mutter von zwei Kindern, teilzeitbeschäftigt in einem mittelständischen Unternehmen und Heike, ebenfalls studiert, kinderlos, Marketingleitung einer großen Agentur mit dreifachem Jahresgehalt im Vergleich zu Sabine. Sie können sich denken, dass Heike Sabines Neid gewiss ist und diese sich fragen wird, wie die ehemalige Mitschülerin das nur alles erreichen konnte. Verschiedene Gedanken werden sie umtreiben: Liegt es an den Kindern und der fehlenden Kinderbetreuung? Hat Heike Fachkompetenz, die ich nicht habe? Oder vielleicht doch nur Vitamin B? Die Folge sind Selbstzweifel bei Sabine und eine wachsende Unzufriedenheit mit der eigenen Situation. Dabei muss sie sich keinesfalls grämen, denn sie selbst hat ihren Erfolg in der Hand. Jederzeit. Mit Kindern und ohne. Erfolgreiche Beispiele aus der Praxis gibt es viele, wenn auch nach wie vor zu wenige.

Wir sagen Ihnen, was Heike besser gemacht hat: Sie hat sich schlichtweg besser verkauft. Denn das eigene Auftreten im Job öffnet oder schließt Türen, unabhängig davon, wie das private Lebensumfeld aussieht. Die Kinderbetreuung ist heute besser als je zuvor, die Möglichkeit teilweise im Home Office zu arbeiten oder Arbeitszeiten flexibel zu verteilen, ebenfalls. Nur die Zweifel, die bestehen immer noch und hemmen jegliches berufliches Fortkommen.

Erfolg können Sie lernen

Den eigenen Auftritt zu optimieren ist das eine, aber im Grunde beginnen die Aufstiegstipps für Frauen wesentlich früher. Es ist nicht erst der zurückhaltende Auftritt, sondern bereits die eigene Gedankenwelt, die hinderlich sein kann. Frauen können viel, sind aber oft zu schüchtern oder zu bescheiden, sich dies einzugestehen. Da kann Bescheidenheit eine noch so schöne Zier sein – im Job ist sie ein Stolperstein, der den Aufstieg verhindert oder extrem verzögert. Überprüfen Sie diese Aussage doch einmal anhand Ihres persönlichen Umfelds: Kennen Sie einen einzigen Mann, der eine höhere Position abgelehnt hat, weil er zu unsicher war? Sehen Sie! Genau diese Unsicherheit sollten Frauen dringend ablegen, dann kann sie auch das nette Wörtchen „Gender Pay Gap“ nicht aufhalten. Wenn Frauen ihre zweifelsohne vorhandenen Stärken nutzen und an den Hemmnissen arbeiten, können sie alles erreichen. Was Sie konkret tun können, ist im Grunde sehr einfach:

Das 10er-Prinzip

Gleitend aufsteigen: Das weibliche Prinzip

Beruflicher Erfolg muss nicht über Nacht kommen, aber zwanzig Jahre die Füße stillhalten und auf Ihren Qualifikationen sitzen, müssen Sie auch nicht. Nutzen Sie doch die Chance eines gleitenden Aufstiegs. Eine Idee ist es, sich berufsbegleitend weiterzubilden und anschließend die Chance auf eine bessere Position zu ergreifen. Bei uns können Sie alle wichtigen Punkte kombinieren: Sie bilden sich berufsbegleitend und familienfreundlich, weil von zu Hause aus, weiter, ergreifen Eigeninitiative und schärfen Ihr Profil. Sie erwerben das Bewusstsein, kommende Herausforderungen anzunehmen, oder eigene Chancen selbst zu kreieren. Und am Ende werden Sie belohnt – durch den Erfolg, aber auch durch ein komplett neues Lebensgefühl. Überwinden Sie Ihre Zweifel und fangen Sie jetzt an!

Die Geburt eines Kindes ist, so wunderschön dieses Ereignis zweifelsohne ist, beruflich immer ein Einschnitt. Aber auch eine Chance. Denn genau betrachtet bietet sich kaum eine bessere Gelegenheit für einen beruflichen Wechsel. Ein Wiedereinstieg nach der Babypause ist schön, der gleichzeitige Aufstieg aber umso besser. Wie genau das gelingt, sagen wir Ihnen.

Warum die Sicherheitsfalle den beruflichen Erfolg hemmt

Lassen Sie uns einmal eine ganz klassische Situation durchspielen. Stellen wir uns eine Dame um die 30 vor, vor zwei Jahren Mutter geworden und nun auf der Zielgeraden, den Wiedereinstieg in ihren alten Job zu bewältigen. Eine große Aufgabe, ohne Frage, denn mit Kind ist im Job gleich eine Vielzahl mehr zu organisieren als ohne. Da beruhigt einen der altbekannte, sichere Job ungemein. Sicher ist er durchaus, denn das Mutterschutzgesetz sichert Frauen in Elternzeit einen besonderen Kündigungsschutz. Das ist vorausschauend vom Gesetzgeber, aber auch die direkte Einladung zur beruflichen Stagnation. Denn wenn unsere Dame, und laut aktueller Zahlen des Bundesamtes für Statistik sind es nach wie vor fast ausschließlich Frauen, Sicherheit wählt, wählt sie auch Stillstand. Nur selten ist die Rückkehr an die alte Position mit einem beruflichen Aufstieg verbunden. Ganz im Gegenteil, bewirken Teilzeitlösungen für junge Mütter oftmals sogar einen Rückschritt im Job.

Im Grunde können wir die junge Frau aus dem Beispiel alle verstehen und ihr Handeln nachvollziehen. Die große Bedeutung beruflicher Sicherheit ist gerade dann, wenn eine kleine Familie versorgt werden möchte, nicht von der Hand zu weisen. Aber sie könnte eigentlich beides haben: Sicherheit und Erfolg im Job. Hätte sie doch unseren Blogpost heute gelesen.

Eigeninitiative zahlt sich aus

Wissen Sie, woran es in den meisten Fällen hapert? Daran, dass das fachliche Wissen im Verlauf der Elternzeit sukzessive abnimmt. Das ist ganz normal, schließlich steht das Kind gedanklich an erster Stelle und nimmt die jungen Eltern nahezu komplett in Beschlag. Trotzdem sollten gerade Frauen wie die aus unserem Beispiel den beruflichen Wiedereinstieg nicht komplett aus den Augen verlieren. Gut ist es, während der Elternzeit zumindest sporadisch den Kontakt zum Arbeitgeber aufrechtzuerhalten, oder beim Wunsch nach einem Jobwechsel erste Kontakte zur Agentur für Arbeit zu knüpfen. Eine erste Beratung kann unverbindlich und problemlos während der Babypause erfolgen. Und sollte es auch, denn wer seine Rückkehr in den Job zu lange vertagt, hat am Ende den Absprung in Richtung Karriereaufstieg schlichtweg verpasst.

Eigeninitiative ist hier das Zauberwort und das beste Gegenmittel, um fachlich nicht auf dem Abstellgleis zu landen. Möglicherweise könnte unsere junge Mutter auch während der Elternzeit einige Stunden in der Woche arbeiten, um am Ball zu bleiben. Oder sie könnte sich weiterbilden, um das eigene Profil zu schärfen. Je besser ihre fachliche Qualifikation am Ende der Elternzeit aussieht, umso besser sind auch ihre Aussichten, was die berufliche Rückkehr betrifft.

Erfolg_nach_Elternzeit

Mut zum Neuanfang finden

Den Erfolg bereits während der Babypause zu forcieren, das ist es, was unsere Frau aus dem Beispiel tun müsste. Dann wäre sie in der angenehmen Position sich auf einen höheren Posten in ihrer alten Firma bewerben zu können oder sogar einen Neuanfang bei einem anderen Arbeitgeber zu wagen. Egal, wie ihr Weg konkret aussieht – entscheidend ist, dass sie die Wahl hat. Und das nur, weil sie trotz Pause nicht stehengeblieben ist, sondern kontinuierlich an ihrer Qualifikation gearbeitet hat. Leicht gesagt, werden Sie sich möglicherweise nun denken. Doch es ist tatsächlich nicht so schwer, wie es zunächst klingt. Denn ein paar Stunden Weiterbildung in der Woche reichen aus, um das eigene Profil spürbar aufzuwerten. Mit Kind ist das zwar etwas komplizierter, aber dank zeitgemäßer Weiterbildungsangebote wie der Online-Weiterbildungen von karriere tutor® problemlos machbar. Von zu Hause aus lernen und sich einen zertifizierten Abschluss sichern, ist heute ganz bequem möglich. Und gerade für junge Mütter attraktiv.

Entwickeln Sie Mut zum Erfolg!

Wenn nicht während einer beruflichen Pause, wann dann lohnt es sich, über die eigene Zukunft im Job nachzudenken? Investieren Sie nicht nur ins Heute, sondern auch ins Morgen und nutzen Sie die Pause um Ihre fachliche Kompetenz zu erhöhen. Und wenn Sie nicht wissen, wo Sie konkret anfangen sollen, klicken Sie sich doch einfach einmal durch unser Weiterbildungsangebot.  Davon profitieren am Ende nicht nur Sie selbst, sondern auch Ihre ganze Familie.

Kaum ein Bewerbungsprozess ohne die müßige Frage, ob nun ein Generalist oder ein Spezialist eingestellt werden soll. Auf Dauer kann es hier aber nur eine Antwort geben: Spezialisten haben am Ende den längeren Atem. Warum das so ist und worauf Sie bei Ihrer persönlichen Spezialisierung achten sollten, wissen wir. Und Sie auch, sobald Sie am Ende dieses Artikels angekommen sind.

Märchen ohne Happy End: die Generalistenverzerrung

Im US-amerikanischen Illinois fanden die Wissenschaftler Long Wang und Keith Murninghan einst heraus, dass es vor allem Generalisten sind, die in Bewerbungsrunden bevorzugt werden. Und das in mehreren Bereichen, egal ob es darum ging, einen vielversprechenden Mitspieler für das Basketballmatch auszuwählen oder die Stelle eines Personalmanagers neu zu besetzen. Generalisten waren immer beliebter und gingen meist als Sieger vom Platz. Das hatte laut Wang und Murninghan einen ganz einfachen Grund: Alleskönner erscheinen auf den ersten Blick als sichere Bank, als die Option, mit der keinerlei Risiko eingegangen wird. Gleichzeitig betonten die Forscher aber, dass diese Entscheidungen einer Verzerrung unterliegen, denn würden Entscheider in Personalabteilungen nicht lediglich die große Masse insgesamt beurteilen, sondern konkret Mann gegen Mann, also Generalist gegen Spezialist, sähe es höchstwahrscheinlich anders aus. Erfolgversprechend ist die Generalistenverzerrung zumindest nicht, denn so sitzen letztlich in einer Abteilung gleich mehrere Allrounder und kein einziger Experte. Langfristig erfolgreiches Arbeiten funktioniert aber ganz anders. Glücklicherweise sickert diese Erkenntnis mehr und mehr durch und Unternehmen wagen das Risiko, gleich auf den Experten zu setzen. Das brachte auch eine ganz frische Umfrage unter mehr als 500 Geschäftsführern, Vorständen und Führungskräften in KMUs hervor, die 2016 vorgelegt wurde. In der von der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Management und Beratung (WGMB) durchgeführten „Top-Consultant Kundenstudie 2016“ zeigten sich vor allem Spezialisten als gefragt bei Neueinstellungen. Grund dafür war in erster Linie, dass innovative Strageten mit einzigartigen Lösungsansätzen erwünscht seien statt Allroundern. Am Ende ist die Spezialisierung also tatsächlich der einzig erfolgversprechende Weg. Wir zeigen Ihnen, warum.

Vorteile einer Spezialisierung: Machen Sie sich rar

Unbestritten: Entscheider in Unternehmen sollten mutiger sein und schneller Experten einstellen. Denn „viel hilft viel“ gilt im Business nur bis zu einer bestimmten Stufe. Spätestens, wenn die erste Leitungsposition erreicht wird, wird es bei den Generalisten eng, denn hier hilft viel eben nicht mehr viel und ein oberflächliches Wissen in zahlreichen Disziplinen reicht nicht aus. Wer beruflich aufsteigen möchte, kommt langfristig an einer Spezialisierung nicht vorbei. Wenn Sie also in Ihrer Position festzustecken scheinen und die nächste Karrierestufe trotz großer Bemühungen nicht nehmen können, sollten Sie hier ansetzen. Fachliches Wissen, und zwar tiefes fachliches Wissen ebnet den Weg zur nächsten Stufe. Denn Spezialisierung hat viele Vorteile:

Spezialisierung als fortlaufender Prozess

Sie ist nötig und das immer, die Spezialisierung. Denn sich einmal innerhalb der Ausbildung positioniert zu haben, ist sinnvoll, aber nicht ausreichend. Gerade in schnelllebigen Branchen sollten Sie Spezialisierung als fortlaufenden Prozess wahrnehmen. Gute Spezialisten bilden sich laufend weiter und kennen die aktuellen Entwicklungen Ihrer Branche. Ein Projektmanager beispielsweise kann jahrelang seine Projekte ordentlich leiten – den Sprung zu wirklich exzellenten Lösungen erreicht er aber nur mithilfe einer Spezialisierung. In diesem Fall könnten die Six-Sigma-Qualifizierungen sinnvoll sein und aus dem Könner einen Experten machen. Ein Marketingassistent wird immer ein Assistent bleiben, wenn er sich nicht weiterbildet. Mit gezielten Fortbildungen stehen ihm jedoch die Türen zum Online-Marketing-Manager oder zum SEO-Beauftragten des Unternehmens offen. Angst zum Fachidioten zu mutieren, müssen Sie übrigens nicht haben, wenn Sie auf eine gute Weiterbildung setzen. Solche sind immer facettenreich und besitzen gleichzeitig Tiefgang – behandeln also nicht nur ein Thema oberflächlich, sondern beleuchten mehrere angrenzende Aspekte ganz genau. Solche Kurse erkennen Sie beispielsweise an international anerkannten Zertifikaten, die erworben werden können, oder an der Ausrichtung an einer aktuell gültigen Qualitätsmanagementnorm.

Lehrgaenge fuer Spezialisten bei karriere tutor

Wagen Sie den Expertensprung

Nicht auf der Stelle treten wollen – ist es das, was Sie antreibt? Der Wille zur Veränderung ist der erste und wichtigste Schritt. Das Handwerkszeug, diesen aber wirklich gehen zu können, vermittelt eine fundierte und aktuelle Weiterbildung. Genau diese bieten wir von karriere tutor® Ihnen. Lernen Sie von Experten und werden Sie selbst zu einem – es lohnt sich!