Die Corona-Fallzahlen gehen zurück, die ersten Lockerungen sind bereits in Kraft getreten. Der Sommer kann also kommen. Siehst du dich auch schon vor deinem inneren Auge am Strand sitzen und laue Sommerabende genießen? Jetzt stell dir vor, wie fantastisch du dich erst fühlen würdest, wenn du gleichzeitig etwas für deine berufliche Zukunft machen und dich weiterbilden würdest. Wir zeigen dir, wie du das tun kannst und trotzdem jede Menge Zeit für Entspannung behältst.

Der Sommer 2021: So bekommst du Entspannung und Erfolg

Mal ehrlich: Die allermeisten Menschen sehnen sich derzeit nach Urlaub und nach freier Zeit, die sich auch wieder wie freie Zeit anfühlt. Nach dem Leben, das da draußen wartet, nach Sonnenschein, Meeresrauschen, Abenteuer, aber auch Entspannung. Wir wollen Neues erleben und gleichzeitig Ruhe, wollen weiterkommen und gleichzeitig mal wieder die Seele baumeln lassen.

Aber weißt du was? Entspannung und Erfolg stehen nicht im Widerspruch zueinander. Im Gegenteil. Sie sind ein echtes Dream-Team. Nämlich dann, wenn du diesen Sommer 2021 für deine Weiterbildung und gleichzeitig für deinen Spaß nutzt.

Warum macht eine Weiterbildung im Sommer

Der Sommer ist eine völlig unterschätzte Zeit, was die berufliche Weiterbildung angeht. Denn wer denkt bei Sonnenschein und Sommerurlaub an Schulungsräume und Co.? Trotzdem sprechen extrem viele Dinge dafür, gerade jetzt in dein Know-how zu investieren:

Online weiterbilden, ohne den Summer zu verpassen

Aber ja, am Bild der stickigen Schulungsräume mit defektem Ventilator ist was dran. Motivation hin oder her: Wer möchte schon seine Zeit mit schwitzendem Gesicht unter der Maske in einem kargen Seminarraum verbringen? Du nicht? Absolut verständlich!

Aber das musst du auch nicht, denn es gibt eine Möglichkeit, dich weiterzubilden und trotzdem den Sommer zu genießen. Dieser Weg ist keine Neuigkeit, aber spätestens seit Corona absolut angesagt: die Online-Weiterbildung. Online kannst du bequem von zu Hause aus, von der Terrasse oder eben aus dem Hotel, der Ferienwohnung oder vom Campingplatz lernen. Ein deutlich netteres Ambiente also als der Offline-Klassiker in tristen Seminarräumen. Auch wenn du keine Weiterbildung auf eigene Kosten, sondern eine geförderte Weiterbildung, zum Beispiel eine Weiterbildung mit Bildungsgutschein, machst, lassen sich Urlaub und Lernzeit durchaus kombinieren. Erkundige dich hierzu gerne bei deinem zuständigen Arbeitsvermittler, was in deinem Fall möglich ist.

So kombinierst du Sommerzeit und Weiterbildung

So kombinierst du Sommerzeit und Weiterbildung

Online-Weiterbildungen sind ein riesengroßes Stück flexibler als Offline-Veranstaltungen. Denn überall da, wo du eine stabile Internetverbindung hast, kannst du lernen. Wenn du bei der Wahl deines Weiterbildungsanbieters dann auch noch auf die Feinheiten achtest, kannst du diese Flexibilität sogar noch steigern und ein Maximum an Freiheit rausholen.

Bei karriere tutor® bieten wir beispielsweise folgende Dinge an, um dir größtmöglichen Erfolg und maximale Flexibilität zu ermöglichen:

Der Online-Weiterbildung gehört das Heute und das Morgen

Wir sind zutiefst davon überzeugt: Deine Zeit ist jetzt und dieser Sommer hat es einfach in sich. Wenn du ihn zu deinem machst. Nutze die Möglichkeiten, die dir Online-Weiterbildungen jetzt schon bieten, und mach diesen Sommer zu einem unvergesslich schönen und erfolgreichen für dich.

Tipp: Nutze gerne auch unsere kostenlose Online-Informationsveranstaltung „So geht Online-Weiterbildung bei karriere tutor®“ und erfahre, wie eine Online-Weiterbildung bei uns abläuft, welche Fördermöglichkeiten du hast und welche diesen Sommer die beste Weiterbildung für deinen Erfolg ist.

Melde dich jetzt an und sei dabei!

Sie sind frustriert, weil Ihr Projekt, in das Sie wochenlange Arbeit und Herzblut gesteckt haben, wegen Kosteneinsparungen gecancelt wurde? Oder Ihnen macht die Arbeit zurzeit nicht so viel Spaß, weil wegen Kurzarbeit oder Entlassungen die Stimmung im Unternehmen sehr schlecht ist? Auch Arbeitslosigkeit und Jobsuche können kurzerhand zur Frustfalle werden. Um aus der Negativspirale schnell wieder herauszukommen, ist positives Denken gefragt. Doch wie geht das? Welche Motivationssprüche helfen weiter? Nehmen wir diese drei beruflichen Situationen einmal näher unter die Lupe, um daraus zu lernen.

Der Code positiven Denkens

Jeder kennt diese Menschen, die von Natur aus immer mit einem Lächeln durch die Gegend laufen, immer glücklich und zufrieden scheinen. Und selbst dann, wenn sie mal in eine stressige Situation geraten oder Rückschläge erleben, staunen wir nur, wie gefasst sie bleiben – komme, was wolle. Sie stehen einfach auf der Sonnenseite des Lebens. Der Code positiven Denkens scheint ihnen in die Wiege gelegt worden zu sein.

Doch was ist mit den anderen, denen positives Denken nicht so leichtfällt? Kann man positives Denken üben? Und wenn ja, wie? Ein Spruch, der jedem dazu vermutlich gleich einfällt, ist:

„Wenn das Leben dir Zitronen schenkt, mach eine Limonade daraus.“

Dass dieser Spruch so geläufig ist, hängt wohl auch damit zusammen, dass er im Grunde auf jede frustrierende Situation im Leben anwendbar ist. Der darin versteckte Code positiven Denkens lautet nämlich:

Gewinnen Sie der jeweiligen Situation etwas Positives ab, indem Sie sich fragen: „Welche Türen öffnen sich mir in der aktuellen Situation?“

Der Ausgangspunkt für mehr Glück und Zufriedenheit im Leben wie im Job ist also gar nicht so kompliziert. Wie immer steckt der Teufel jedoch im Detail bzw. in der Umsetzung.

Schauen wir uns daher die oben erwähnten beruflichen Frustfallen genauer an, um positives Denken anhand konkreter Situationen zu üben.

Drei berufliche Situationen, um positives Denken zu üben

Im Folgenden greifen wir drei berufliche Situationen auf, die typischerweise für viel Frust und negative Gedanken sorgen können. Dabei versuchen wir die Kraft des positiven Denkens zu nutzen.

Situation 1: Arbeitslosigkeit und Jobsuche

Eine Phase der Arbeitslosigkeit und Jobsuche kann ganz schön zermürbend sein. Zunächst muss man sich mit Fragen beschäftigen wie: Bis wann muss ich mich eigentlich arbeitslos melden? Wie bekomme ich Arbeitslosengeld?

Und parallel beginnt vielleicht auch schon die Jobsuche über das Arbeitsamt und andere Jobbörsen. Sie müssen Bewerbungsunterlagen erstellen, sich auf Vorstellungsgespräche vorbereiten, die Arbeitsagentur über Ihre Bemühungen auf dem Laufenden halten und, und, und.

Echter Frust kommt dann auf, wenn nach und nach nur Absagen auf Ihre Bewerbungen eingehen. Sie ertappen sich vielleicht dabei zu denken: „Wenn das so weitergeht mit den Absagen, finde ich doch nie einen Job.“

Doch halt: Schauen wir uns einmal ein Zitat von Mahatma Gandhi an, einer Persönlichkeit, die es wie kein anderer seiner Zeit verstand, Menschen in scheinbar ausweglosen Situationen Mut zu machen:

„Die Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun.“

Was steckt da an positivem Denken drin? Nun, zum Beispiel, dass …

Üben Sie also, sich auf das zu konzentrieren, was Sie heute erledigen können. Auf die konkrete Situation bezogen bedeutet das:

  1. Melden Sie sich rechtzeitig arbeitslos.
  2. Stellen Sie – falls nötig – Ihren Antrag auf Arbeitslosengeld.
  3. Suchen Sie in der Zwischenzeit nach passenden Jobangeboten.
  4. Fokussieren Sie sich darauf, richtig starke Bewerbungen zu schreiben.
  5. Sprechen Sie mit Ihrem Berater bei der Arbeitsagentur oder im Jobcenter darüber, welche Förderungen Sie erhalten können, wenn Sie nicht auf Anhieb einen neuen Job finden.

Gehen Sie Schritt für Schritt und Tag für Tag vor. Packen Sie es an, statt zu grübeln. Passivität und Selbstmitleid erzeugen eine Abwärtsspirale, die alles nur noch schlimmer macht, während aktives Handeln einem das Gefühl von Kontrolle und Selbstbestimmtheit zurückgibt.

Situation 2: Ihr Projekt wurde gecancelt

Wer hat es nicht auch schon einmal erlebt? Ihr Projekt, in das Sie wochenlange Arbeit sowie Ihr ganzes Herzblut gesteckt haben, wurde von heute auf morgen gecancelt – oder sagen wir „auf Eis gelegt“. Im ersten Moment ein absoluter Motivationskiller, und Sie denken: „Wofür habe ich mir eigentlich die ganze Arbeit gemacht?“ Wenn Sie eine derartige Situation erleben, ist es ratsam, nicht gleich den Kopf in den Sand zu stecken. Vielleicht hilft Ihnen hier auch der berühmte Spruch von Konfuzius weiter:

„Der Weg ist das Ziel.“

Sagen Sie sich: „Okay, mein Ziel, das Projekt erfolgreich abzuschließen, konnte ich nicht erreichen. Das lag aber nicht an mir.“ Fragen Sie sich auch, was Sie eigentlich alles auf dem Weg bis zum letzten Stand Ihres Projektes gelernt haben und was Ihnen Gutes in dieser Zeit widerfahren ist. Vielleicht haben Sie …

Sobald Sie reflektieren, was Sie durch dieses Projekt eigentlich alles erreicht haben, erkennen Sie, dass nicht alle Anstrengungen vergebens waren. Sie sehen das Positive auf Ihrem Weg: Ihre Erfolge.

Situation 3: Über Monate schlechte Stimmung im Unternehmen

In dem Unternehmen, in dem Sie arbeiten, ist seit Monaten schlechte Stimmung. Grund dafür können zum Beispiel Kurzarbeit oder Entlassungen sein, weil es dem Unternehmen finanziell nicht gut geht. Oder vielleicht liegt es auch daran, dass größere Veränderungen und Umstrukturierungen im Unternehmen anstehen, die Ängste und Sorgen unter den Mitarbeitern schüren.

Verantwortung ist hier das Schlüsselwort:

„Übernimm Verantwortung für dein eigenes Glück und leg es nicht in die Hände anderer.“

Roy T. Bennett

Denn wenn Sie Verantwortung für Ihre Lebensfreude übernehmen, dann machen Sie sich von den Gefühlen und Stimmungen anderer unabhängig. Sie sind dadurch in der Lage, sich besser abzugrenzen und sich zu sagen: „Ich kann verstehen, dass in der momentanen Lage nicht jeder Mitarbeiter freudestrahlend zur Arbeit kommt. Aber ich lasse mich von dem permanenten Frust nicht runterziehen.“ Stattdessen sollten Sie sich lieber fragen, welche Chancen für das Unternehmen und damit für Sie als Mitarbeiter eigentlich in den Veränderungen liegen. Dadurch üben Sie, das Positive an der Situation zu sehen, wie zum Beispiel:

Fazit

Wie Ihnen dieser Beitrag gezeigt hat, ist positives Denken keine Kunst und hat auch keinen Geheimcode. Positives Denken kann jeder lernen – mit einem festen Willen, Mut zur Reflexion und einem Lächeln. Manchmal hilft es auch, sich einen wie die oben genannten Motivationssprüche zu merken und abzurufen, um sich aus einer Abwärtsspirale herauszuholen.

Man muss kein Optimist sein, um positiv denken zu können. Aber wenn Sie Ihr eigenes Leben aktiv gestalten, sich Ziele setzen und auch Träume zulassen, dann werden Ihnen selbst in den schwierigsten Situationen immer Türen offenstehen.

Und damit schließen wir den Beitrag ab mit dem Spruch eines berühmten Mannes, der viel Frust in seinem Leben einstecken musste und trotzdem nie aufgab: Walt Disney:

„Alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen.“

Lernen kann so einfach sein. Dennoch fällt es uns manchmal nicht so leicht, uns zum Lernen zu motivieren. Wie Sie mit mehr Spaß lernen, lesen Sie hier in den gesammelten Tipps unserer Dozenten bei karriere tutor®.

 

Wecken Sie die kindliche Neugier in Ihnen

Als Berufstätige stehen wir häufig vor der Situation, dass wir etwas Neues lernen müssen. Wenn wir mit mehr Spaß lernen wollen, können wir uns viel von Kindern abschauen. Kinder haben diese unglaubliche Neugier und die intrinsische Motivation zu lernen. Beim Spazierengehen bleiben sie beispielsweise kurzerhand stehen und betrachten einen Tautropfen auf einem Blatt, in dem sich das Licht der Sonne spiegelt. Sie betrachten das Blatt von allen Seiten, berühren den Tautropfen mit dem Finger und fühlen. Sie vergessen dabei Zeit und Raum. Hören nicht, wenn wir sie rufen. Was können wir davon mitnehmen?

Schaffen Sie sich eine „Komfortzone“, in der Sie freiwillig und ohne Zeitdruck genau das Lernen dürfen, was Ihnen Spaß macht.

 

Gemeinsam motivieren – Suchen Sie sich einen „Sparringspartner“

Manch einem hilft es, sich einen „Sparringspartner“ zum Lernen zu suchen. Oder bilden Sie bei Weiterbildungslehrgängen und Schulungen mit vielen Teilnehmern eine Lerngruppe.

Die Vorteile: Jeder kann etwas anderes gut und Sie können sich gut ergänzen und unterstützen. Und da alle Teilnehmer das gleiche Ziel verfolgen – den erfolgreichen Abschluss der Weiterbildung – hilft das kollaborative Lernen und fördert die Motivation – ganz nach dem Motto „Wir schaffen das!“

 

Kleine Veränderungen erhöhen die Motivation

Pause und Ortswechsel

Gönnen Sie sich nach spätestens 90 Minuten eine Pause vom Lernen, und verbringen Sie diese an der frischen Luft. Bewegen Sie sich: Gehen Sie zum Beispiel spazieren, laufen oder Rad fahren. So wird Ihr Kopf frei und Sie tanken neue Kraft und Energie. Das hält die Motivation hoch.

Belohnungen

Jeder freut sich über eine Belohnung. Überlegen Sie sich schon zu Beginn Ihrer Lernphase, womit Sie sich anschließend belohnen können. Vielleicht ein ausgiebiger Brunch mit Freunden oder eine  Meditationsübung zur Entspannung?

Unterschiedliche Lernmethoden

Probieren Sie unterschiedliche Lernmethoden aus: Mal nehmen Sie Lernkarten zur Hand, mal schauen Sie sich ein Lernvideo an oder hören einen Podcast, mal lernen Sie mit Hilfe von Mnemotechniken. Auch das Kritzeln auf einem Blatt Papier kann eine willkommene Abwechslung schaffen. Dieser bunte Strauß an Techniken erhöht garantiert den Spaßfaktor beim Lernen!

Leichter lernt es sich, wenn Sie wissen, welcher Lerntyp Sie sind. Finden Sie hier heraus, welche unterschiedlichen Lerntypen es gibt und wie Sie am besten lernen.

 

Die vier verschiedenen Lerntypen

In den Weiterbildungslehrgängen bei karriere tutor® kommen ganz unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Ausbildungen, beruflichen Erfahrungen und Kenntnissen zusammen. Auch wie die Teilnehmer am besten lernen, ist individuell verschieden. Unsere Dozenten geben ihren Teilnehmern deshalb häufig den Tipp, zunächst herauszufinden, welcher Lerntyp sie sind und wie sie am besten lernen.

Unterscheiden Sie hierbei grundsätzlich zwischen vier verschiedenen Lerntypen:

Wenn Ihnen Bilder (Schaubilder, Grafiken, Videos etc.) helfen, um sich etwas gut einzuprägen, sind Sie vermutlich ein visueller Lerntyp. Aufzeichnungen, wie Mindmaps, PowerPoint-Präsentationen oder Veranschaulichungen auf Flipcharts, sind geeignete Lernhilfen für visuelle Lerntypen.

 

Der haptische Lerntyp begreift durch Greifen. Er muss etwas in der Hand halten, um es besser zu verstehen. Lernen mit Karteikarten oder das praktische Üben – wie z. B. der Umgang mit SAP im SAP-Anwender-Kurs, sind für ihn hilfreiche Lernmethoden.

 

Der auditive Lerntyp lernt am besten durch Zuhören. Dazu zählen Lernmethoden wie sich selbst etwas immer wieder laut vorsagen bzw. erklären, außerdem Hörbücher, Lernvideos oder Podcasts hören.

 

Kommunikative Lerntypen lernen vor allem durch Gespräche und Diskussionen mit anderen. Es hilft ihnen am meisten, wenn sie in Gruppen arbeiten und sich austauschen oder wenn sie einem Lehrer bzw. Dozenten Fragen stellen können.

Um herauszufinden, welcher Lerntyp Sie sind, können Sie auch einen Lerntyp-Selbsttest machen.

Man nehme ein paar „Lern-Nuggets“ hier, ein „Lunch-Roulette“ dort und gebe noch eine Prise „Webinare“ dazu – und schon hat man die perfekte Rezeptur für die Personalentwicklung 4.0. Wie bitte? Dass es sich hierbei um neue Formen der Weiterbildung handelt, ist für den Laien nicht unbedingt sofort ersichtlich, aber dass wir Berufstätigen uns in einem Zeitalter des lebenslangen Lernens befinden, ist längst ein alter Hut. Doch welche modernen Lernmethoden sich vordenkende Personalentwickler ausgedacht haben und wie sie es schaffen, eine Kultur des Lernens im Unternehmen zu etablieren, hat das Weiterbildungsportal kursfinder.de jüngst in einer Studie herausgefunden.

karriere tutor® im Interview mit Vanessa Schäfer (kursfinder.de), Projektleiterin der Studie „L&D-Report 2019: Wo steht Ihre Personalentwicklung?“, und Martin Saidi, Dozent bei karriere tutor® mit über 20 Jahren Erfahrung in Führungspositionen und Personalentwicklung.

Frau Schäfer, Sie haben in diesem Jahr (2019) 175 Experten aus Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen in ganz Deutschland zum Thema Personalentwicklung befragt. Was verstehen Sie unter Personalentwicklung 4.0?

„Personalentwicklung 4.0 bedeutet für mich, die Weiterentwicklung der Mitarbeiter an den schnellen Wandel der heutigen Arbeitswelt anzupassen, um so agil auf Veränderungen reagieren zu können. In Zeiten von Arbeit 4.0 ist es wichtig, das Wissen direkt am Arbeitsplatz dann abzurufen, wenn es gerade gebraucht wird. Dies gelingt besonders gut mit Hilfe digitaler Formate. In Bedarfsmomenten werden den Mitarbeitern gezielt kleine digitale Lernunterstützungen, sogenannte Lern-Nuggets, zur Verfügung gestellt, sei es in Form eines Videos, durch eine interne Community, über eine Wissensplattform oder ein entsprechendes Dokument in einer Cloud. Das ermöglicht ein individuelles, eigenverantwortliches Lernen mit unmittelbarer Anwendung des Erlernten.“

Demnach sehen Sie, Frau Schäfer, in der Weiterbildung einen wesentlichen Baustein der heutigen Personalentwicklung.

„Individuelle Weiterbildung bedeutet heute punktgenau und ohne Zeitverlust lernen zu können.“

Martin, du hast durch deine Tätigkeiten als Personalberater, Geschäftsführer und Vorstand Personal in unterschiedlichen Unternehmen viel Erfahrung in der Personalentwicklung gesammelt. Heute bist du Dozent bei uns und weißt, wie man Menschen etwas beibringt und für das Lernen begeistert. Welche Rolle spielt deiner Meinung nach die berufliche und persönliche Weiterbildung in der heutigen Personalentwicklung?

„Kompetenz besteht aus Wissen, Können und Erfahrung. Diese drei Elemente bilden die Grundlage für erfolgreiche Mitarbeiter und damit für erfolgreiche Unternehmen. Weiterbildung, Training und Coaching spielen bei der Personalentwicklung eine große Rolle und müssen je nach Bedarf und Entwicklungsphase des Mitarbeiters eingesetzt werden. Wie Frau Schäfer schon sagte: Individuelle Weiterbildung bedeutet heute punktgenau und ohne Zeitverlust lernen zu können. Dies ermöglichen eben gerade digitale Weiterbildungsangebote wie die von karriere tutor.“

Von E-Learnings über Video-Tutorials bis hin zu Lern-Apps

Welche neuen Lernmethoden haben sich die von Ihnen befragten Unternehmen denn konkret einfallen lassen, Frau Schäfer?

„Die Vielfalt dessen, was sich die Unternehmen haben einfallen lassen, ist enorm. Das Thema Microlearning über selbstgeschneiderte E-Learnings ist aktuell ein Trend: Wissensvermittlung häppchenweise. Auch öfter genannt wurden verschiedene Formen des Social Learnings. Dabei geben Mitarbeiter ihr Wissen an Kollegen weiter, es findet ein Austausch untereinander statt, was sich zugleich positiv auf das Betriebsklima und den Teamgeist auswirkt. Was in jungen Unternehmen gerne als digitale Lernform herangezogen wird, sind Tutorials: Anleitungen in Videoformat. Das Thema App spielt natürlich auch beim Lernen eine Rolle. So setzen manche Personalentwickler auf Lern-Apps, womit Wissen jederzeit und überall abrufbar wird.“

Lernen 4.0: örtlich und zeitlich flexibel, digital und kollaborativ

Martin, was bedeutet Lernen 4.0 bei karriere tutor®?

„Flexibilität. Hierin sehen wir uns als großen Vorreiter. Unsere Lehrgänge können in Vollzeit, Teilzeit oder auch berufsbegleitend absolviert werden. Unsere Teilnehmer erhalten Zugang zu unserer digitalen Lernwelt, die rund um die Uhr erreichbar ist. So können sie jederzeit auf ihre Lerninhalte zugreifen, weiterlernen und wiederholen, auch abends und am Wochenende oder eben auch mal zehn Minuten zwischendurch. Auch bieten wir unterschiedliche Lernformen an. Wir ermöglichen unseren Teilnehmern neben dem Selbststudium und computergestütztem, kollaborativem Lernen auch Live-Tutorien mit Betreuung durch Dozenten. Ich glaube, das ist genau das, was eben Lernen 4.0 ausmacht: aktuelles und zugleich zukunftsorientiertes Wissen jederzeit verfügbar zu haben und auf die Art zu lernen, die am besten zum eigenen Lerntyp sowie zu den eigenen Lebensumständen passt. Genau darin beraten wir auch Unternehmen intensiv, um ihnen maßgeschneiderte Weiterbildung für ihre Mitarbeiter anbieten zu können. Wir sind der Meinung, dass Weiterbildung sowohl zum einzelnen Mitarbeiter als auch zu den Unternehmenszielen und den Workflows des Unternehmens passen muss.“

Könntest du in deinen eigenen Worten kurz erklären, was Unternehmen sich unter unseren maßgeschneiderten Weiterbildungsangeboten konkret vorstellen können?

„Nun ja, dank dem modularen Aufbau unserer Lehrgänge können einzelne Bausteine aus unterschiedlichen Lehrgängen miteinander kombiniert werden. So erhalten Unternehmen genau die Weiterbildungsinhalte, die ihre Mitarbeiter benötigen. Dieses Angebot ergänzen wir durch eine permanente, intensive Betreuung der Teilnehmer durch unsere Dozenten in Tutorien, während der telefonischen Sprechzeiten und per E-Mail. Der Customer Support ist täglich erreichbar – auch am Wochenende – und bei Bedarf bieten wir auch unterstützende Workshops mit Dozenten vor Ort im Kundenunternehmen an.“

Neue Lernformate bieten ein „Win-win“ für Arbeitnehmer und Arbeitgeber

Können Sie das bestätigen, Frau Schäfer? Welche Vorteile sehen die befragten Unternehmen in den neuen Lernformaten?

„Ja, was die Flexibilität angeht, bestätigt unsere Unternehmensumfrage das, was Herr Saidi beschrieben hat. Man muss keinen Mitarbeiter mehr zwangsläufig drei Tage auf Seminar schicken und anschließend dauert es vielleicht Monate, bis sich die Gelegenheit ergibt, das Erlernte in der Praxis anzuwenden. Dann ist im Gedächtnis des Mitarbeiters ohnehin nur noch ein Bruchteil des Erlernten übrig. Vielmehr bieten die aufgezählten Lernmethoden die Gelegenheit, genau zum richtigen Zeitpunkt das zu lernen, was gerade gefordert wird, quasi just in time und on demand, häufig auch mobil von überall. Außerdem ermöglichen digitale Lernformen meist ein spielerisches Lernen – das erhöht natürlich die Motivation, sich damit auseinanderzusetzen, ein „Win-win“ für beide Seiten: Arbeitnehmer und Arbeitgeber.“

Frau Schäfer, Sie haben in Ihrem L&D-Report herausgestellt, dass es für Unternehmen ungemein wichtig ist, eine Lernkultur zu etablieren, damit lebenslanges Lernen nicht nur eine Floskel ist, sondern gelebt wird. Das mag nicht für jedes Unternehmen ganz so einfach sein. Was können Personalentwickler denn diesbezüglich aus Ihrer Studie lernen?

„Eine Lernkultur braucht die Akzeptanz aller Beteiligten, dass Weiterentwicklung etwas Positives ist und das Unternehmen voranbringt – selbst wenn manchmal dazu vielleicht neue, unkonventionelle Wege eingeschlagen werden müssen. Auch der Austausch untereinander ist wichtig. Erst der setzt die Lernerfahrung in einen Kontext und sorgt für Nachhaltigkeit, so dass das Wissen geteilt wird und langfristig im Unternehmen bleibt. Wesentliche Motoren zur Schaffung einer Lernkultur sind bei den befragten Unternehmen zudem Führungskräfte und das Management, indem sie etwa eine Lernkultur vorleben und Mitarbeiter zum Lernen ermuntern. Darüber hinaus fördern etwa Aufstiegschancen sowie neue, zeitgemäße Lernmethoden und -inhalte die Lernbereitschaft in Unternehmen.“

Lernmotoren

Quelle: kursfinder.de, L&D-Report 2019: Wo steht Ihre Personalentwicklung?

Martin, kommt der von Frau Schäfer erwähnte persönliche Austausch unter den Mitarbeitern bei den digitalen Lernformaten nicht zu kurz?

„Nein, denn auch bei unseren digitalen Lernformaten können sich die Teilnehmer untereinander oder mit der Dozentin oder dem Dozenten persönlich und live austauschen. Das passiert zum Beispiel regelmäßig in unseren Online-Live-Tutorien oder auch während der Gruppenarbeiten im virtuellen Klassenraum. Gesammelte Ideen und gemeinsam erarbeitetes Wissen wird dabei in Dokumenten festgehalten, an denen alle gleichzeitig arbeiten und alle jederzeit den aktuellen Stand sehen können. Das Gute ist, dass sich digitales Lernen eben auch sehr gut mit einem Workshop vor Ort sozusagen als Kick-off zur Weiterbildung kombinieren lässt und am Ende für einen nachhaltigen Lernerfolg sorgt. Denn das Gelernte kann nach dem Workshop noch vertieft und wiederholt abgerufen werden. Ich bin sogar der Meinung, dass digitale Lernplattformen den Wissenstransfer unter den Mitarbeitern sowie den persönlichen Austausch fördern anstatt hemmen.“

Inwiefern?

„Denken wir z. B. an große Unternehmen mit verschiedenen Standorten weltweit, wo verschiedene Kollegen im Prinzip das Gleiche tun, nur an unterschiedlichen Standorten. Der regelmäßige persönliche Austausch mag hier nicht immer ganz einfach sein. Virtuelle Meeting-Räume – wie auch karriere tutor® sie nutzt – schaffen hierfür weitaus bessere Möglichkeiten des standortübergreifenden Wissensaustausches. Die Kommunikation über digitale Tools wie Skype oder Microsoft Teams ist reine Gewöhnung – mehr ist es nicht.“

Begrenzte Ressourcen und hohe Arbeitsauslastung hemmen die Personalentwicklung

„Die größten Herausforderungen, mit denen die Personalentwicklung zu kämpfen hat, sind begrenzte Ressourcen sowie die hohe Arbeitsauslastung der Mitarbeiter: Es bleibt wenig Zeit für Weiterbildung. Bei den Ressourcen stellt einerseits bereits das Budget eine Herausforderung dar, weil viele Unternehmen über kein spezifisches Weiterbildungsbudget verfügen. Andererseits sind auch die begrenzten Ressourcen im Bereich HR und Personalentwicklung nicht zu unterschätzen: Mitarbeiter gezielt und individuell zu fördern, erfordert Zeit. Doch genau das ist notwendig, denn das Gießkannenprinzip hat ausgedient. Was sich in Unternehmen mit Lernkulturen bewährt hat, ist ein individueller Personalentwicklungsplan und ein Weiterbildungsbudget für jeden Mitarbeiter.“

Herausforderungen PersonalentwicklerQuelle: kursfinder.de, L&D-Report 2019: Wo steht Ihre Personalentwicklung?

Haben Sie hier Tipps für Personalentwickler im Umgang mit diesen Herausforderungen?

„Personalentwickler sollten eng mit der Unternehmensspitze zusammenarbeiten, um dort das Bewusstsein für Personalentwicklung zu schärfen und so nachhaltig mehr Ressourcen bereitgestellt zu bekommen. Auch eine engere Zusammenarbeit mit den Führungskräften kann die Situation entzerren: Diese sind näher an der Belegschaft dran und kennen die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter viel genauer als die Personalentwickler.“

Ihre Umfrage zeigt, dass nur 60 % der Befragten glauben, dass das Management davon überzeugt ist, dass das eigene Weiterbildungsprogramm dem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil verschafft. Wie können die restlichen 40 % der Personalentwickler die Geschäftsleitung von der Wichtigkeit der Weiterbildung überzeugen, um ausreichend Budget dafür zu bekommen?

„Die Arbeitswelt verändert sich so schnell, dass die Unternehmen, die nicht in die nötige Wissensvermittlung investieren, den Anschluss verlieren werden. In Zeiten von Arbeiten 4.0 müssen sich Unternehmen weiterentwickeln, aber das funktioniert letztendlich nur, indem sie ihre Mitarbeiter weiterentwickeln. Gute Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital eines Unternehmens.“

WettbewerbsvorteilQuelle: kursfinder.de, L&D-Report 2019: Wo steht Ihre Personalentwicklung?

Human Capital als wichtige Kennzahl für die Personalentwicklung 4.0

Martin, nehmen wir an, die Geschäftsführung hat sich überzeugen lassen und unterstützt die Personalentwicklung in vollem Umfang. Wie schafft man es nun noch, dass die eigenen Mitarbeiter eine positive Einstellung zum lebenslangen Lernen entwickeln?

„Auch hier wird es Unternehmen durch die digitalen Möglichkeiten sehr vereinfacht, die Mitarbeiter dahin zu bringen, dass sie sich jederzeit und regelmäßig weiterbilden. Weil ganz einfach die Hemmschwelle genommen wird. Ich muss mir keinen bestimmten Termin im Kalender freihalten, zu dem ich mich dann ins Auto oder in den Zug setze, um an einer Weiterbildung teilzunehmen. Als Personalentwickler oder eben Führungskraft kann ich das „Grundrauschen“ des lebenslangen Lernens vorantreiben, indem ich Potenzialanalysen mache. Das heißt, ich setze mich jedes Jahr wieder mit jedem einzelnen Mitarbeiter hin und bewerte seine Potenziale, bestimme daraufhin notwendige Trainings und messe dann nach Abschluss des Trainings den Erfolg. So kann ich die Mitarbeiter nachhaltig weiterentwickeln und das Unternehmen dadurch voranbringen. Die Personalentwicklung geht weg vom reinen Kostenfaktor hin zur Wertanlage, die sich lohnt. Somit bildet das sogenannte Human Capital einen wachsenden Gegenwert zu den Weiterbildungskosten, der auf eine nachhaltige Bindung von Know-how im Unternehmen einzahlt.“

Frau Schäfer, Martin, herzlichen Dank für das Interview!

Sicher kennst du sie auch, die Ziele, die am Anfang so verlockend wirkten und dann doch nie umgesetzt wurden. Und sicher hast du dich darüber schon mal geärgert. Mithilfe dieses Beitrags kannst du Schluss mit dem Ärger machen, denn wir zeigen dir eine praktische Formel, die dir enorm beim Erreichen deiner Ziele helfen kann.

Warum Ziele setzen allein nicht reicht

Das Paradebeispiel für ein Ziel bzw. die Absicht dieses endlich zu erreichen, ist der Neujahrsvorsatz. Jahr für Jahr nehmen sich Millionen Menschen zum Jahresende vor, im neuen Jahr etwas zu verändern, und setzen sich damit ein Ziel. Laut Umfrage des Instituts Forsa im Auftrag der DAK fassten im vergangenen Jahr rund 37 % der Deutschen einen Vorsatz für 2019. Lediglich die Hälfte verfolgte diesen Vorsatz auch drei Monate später noch. Der Rest hatte sein Ziel aufgegeben. Doch, woran liegt das? Warum erreichen Menschen gesetzte Ziele so oft nicht? Warum geben sie frühzeitig auf? Oliver Herbig, Gründer der karriere tutor GmbH und langjähriger Leadership-Dozent, sieht die Gründe in einer mangelnden Fokussierung. „Viele haben nur eine vage Vorstellung davon, was sie erreichen möchten. Wenn sie aber konkretisieren, was genau ihr Ziel ist, und sich auf dieses fokussieren – dazu gehört auch, über Durststrecken hinweg dranzubleiben –, werden sie erfolgreich sein“ erklärt er. Auch das Verlangen, ein Ziel zu erreichen, spiele eine große Rolle. Denn nur, wer „ein wirklich tiefgehendes Verlangen und ein starkes ‚Warum‘ in sich“ trage, habe die Chance, wirklich bis zu seinem Ziel zu gelangen, sagt Oliver Herbig.

 

Tools zur Zielumsetzung

Im Bereich des Coachings, der Persönlichkeitsentwicklung und auch im Projektmanagement gibt es heute viele Tools, die dabei helfen können, die eigenen Ziele zu erreichen. Ein Tool ist beispielsweise das Vision Board, mit dessen Hilfe Menschen ihre Ziele klar visualisieren und damit greifbarer machen können. Auch die Methode des Mindmappings basiert darauf, die eigenen Ziele zu visualisieren. Mithilfe einer Grafik, aus der zunächst das Endziel und schließlich davon abzweigend kleine Zwischenziele bildlich dargestellt werden, sollen Ziele besser erreicht werden können. Eine Methode, mit der vor allem im Projektmanagement geplant wird, ist die SMART-Formel. Sie basiert auf dem Grundgedanken, dass Ziele umso wahrscheinlicher erreicht werden, je konkreter und messbarer sie formuliert sind.

 

Grundkonzept der SMART-Formel

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DIE SMART-Formel gehört zu den wohl bekanntesten Tools zur Zielerreichung. Doch weil es nicht ausreicht, sie zu kennen, sondern sie dich nur unterstützen kann, wenn du sie auch richtig anwendest, möchten wir sie in diesem Beitrag mithilfe eines Beispiels konkret erklären.

Kommen wir zunächst zum Grundkonzept der SMART-Formel. Die fünf Buchstaben stehen für:

S: Spezifisch

M: Messbar

A: Attraktiv

R: Realistisch

T: Terminiert

Ziele sollen also spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert sein. Das allein hilft im konkreten Fall leider nur bedingt weiter. Machen wir es also konkreter, damit du dein nächstes Ziel auch wirklich erreichst, und gehen dafür die einzelnen Schritte detailliert durch. Dabei werden die Ziele im Präsens (in der Gegenwart) formuliert, also so, als wären sie bereits erreicht.

 

1. Schritt: Formuliere ein spezifisches Ziel.

Ziele können ganz unterschiedlich formuliert werden. Zum besseren Verständnis stellen wir eine unspezifische und eine spezifische Formulierung gegenüber.

Unspezifisch: „Ich habe einen besseren Job.“

Spezifisch: „Ich bin Leitung des Entwickler-Teams.“

Wo liegt der Unterschied? Im Gegensatz zur sehr vagen Formulierung, die alle möglichen Szenarien erlauben würde, formt sich bei der spezifischen Zielformulierung ein klares Bild. Und eine klare Visualisierung ist immer der erste Schritt zum Erfolg.

 

2. Schritt: Setze dir ein messbares Ziel.

Auch hier gibt es wieder Unterschiede in der möglichen Formulierung.

Nicht messbar: „Ich habe mehr Verantwortung im Job.“

Messbar: „Ich trage Verantwortung für zehn Mitarbeiter.“

Das gleiche Prozedere wie oben: Verantwortung allein kann ganz unterschiedlich aussehen. Teamleitung von zehn Mitarbeitern zu sein, erzeugt aber ein sehr konkretes Bild in deiner Vorstellung. Vergib deshalb, wann immer möglich, eine feste Bezugsgröße für das gesetzte Ziel und mach es messbar.

 

3. Schritt: Wähle ein attraktives Ziel

Je attraktiver dir dein Ziel erscheint, umso eher wirst du die Motivation aufbringen und dranbleiben, wenn es an die Umsetzung geht. Aber wie formulierst du ein attraktives Ziel? Zum Beispiel, indem du das Erreichen des Ziels mit einer positiven Folge verbindest.

Nicht attraktiv: „Ich bin Teamleiter.“

Attraktiv: „Ich bin Teamleiter und deshalb maßgeblich für den Teamerfolg verantwortlich.“

Erfolgserlebnisse, die aufgrund deiner Leitungsfunktion entstehen, motivieren dich zusätzlich, weil sie aus dem eher sachlichen Ziel ein emotionales machen. Emotionen wiederum verstärken den Wunsch, das angestrebte Ziel auch tatsächlich zu erreichen.

 

4. Schritt: Setze dir realistische Ziele.

Ziele dürfen groß, sollten aber realistisch sein. Am Beispiel siehst du, was wir damit meinen:

Unrealistisch: „Ich bin Teamleiter und übernehme zusätzlich die Verantwortung für die Tochterfirmen in zehn Ländern.“

Realistisch: „Ich bin Teamleiter und verantworte zudem die Belange der Tochterfirma in Irland.“

Letzteres ist ein durchaus realistisches Ziel, das du erreichen kannst. Die realistische Formulierung erleichtert es dir, tatsächlich in die Umsetzung zu kommen.

 

5. Schritt: Terminiere deine Ziele

Vorsätze sehen oft Jahr für Jahr gleich aus und haben nur eine sehr vage Terminierung. „Im neuen Jahr“ ist zu schwammig und sorgt dafür, dass du dein Ziel immer wieder verschiebst. Wenn du hingegen ein klares Zieldatum vor Augen hast, kontrollierst du dich selbst und deinen Erfolg deutlich leichter. In eine Formulierung gepackt kann das so aussehen:

Unterminiert: „Ich bin bald Teamleiter.“

Terminiert: „Ich bin am 31.03. nächsten Jahres Teamleiter.“

Setzen wir nun alle fünf Schritte zusammen, ergibt sich ein SMART formuliertes Ziel:

„Ich bin am 31.03. nächsten Jahres Teamleiter mit Verantwortung für zehn Mitarbeiter und die Tochterfirma in Irland. In meiner Funktion trage ich maßgeblich zum Unternehmenserfolg bei.“

 

Ziele endlich erfolgreich umsetzen

Nun bist du dran! Nutze die einzelnen Schritte der SMART-Formel für deinen eigenen Erfolg. Viele weitere hilfreiche Tools und eine erprobte Anleitung, wie du deine wahren Ziele herausfinden kannst, haben wir in unserem neuen Buch „Du bist der Change“ gesammelt. Hier bekommst du alle Infos zum Erfolgsratgeber.

Welche Tools du auch für dich nutzen magst: Wir wünschen dir viel Erfolg bei der Umsetzung!

Wie du mit einem Vision Board deine Träume verwirklichst

Hast du Träume? Oder gar Ziele? Wohl jeder von uns wünscht sich von bestimmten Dingen mehr in seinem Leben und doch gelten Träume oft als etwas Unerreichbares. Warum das nicht stimmt und wie du das simple, aber geniale Tool eines Vision Boards nutzen kannst, um deine Träume auch umzusetzen, beantworten wir dir in diesem Artikel.

Warum aus Träumen Ziele werden sollten

Träume sind ja bekanntlich Schäume. Aber nur, wenn du sie für immer in Luftschloss-Gestalt bleiben lässt und zwar an sie denkst, aber nichts tust, um sie Wirklichkeit werden zu lassen. Egal, wovon du träumst: einem spannenderen Job, einem höheren Gehalt, einem Leben als digitaler Nomade oder einem selbstbestimmten Leben: Deine Erfolgschancen stehen und fallen mit der Frage:

Hast du deine Träume schon zu Zielen gemacht?

Warum das so wichtig ist? Weil es nachweisbar ist, dass ausformulierte Ziele mit höherer Wahrscheinlichkeit erreicht werden als reine Luftschlösser in imaginierten Gedankenblasen. Die Psychologin Gail Matthews von der Dominican University in San Rafael in Kalifornien führte eine umfangreiche Studie mit 267 Probanden durch. Sie wollte herausfinden, wie wahrscheinlich es ist, die eigenen Ziele zu erreichen, wenn:

Das Ergebnis zeigte glasklar: Je klarer ein Ziel definiert wird, umso erfolgreicher wird die Umsetzung sein. Die Probanden aus der Gruppe, die die eigenen Ziele lediglich mündlich formulierte, erreichten ihre gesetzten Ziele zu 43 %. Diejenigen, die sowohl Ziele als auch Maßnahmen und den Fortschritt auf dem Weg zum Ziel dokumentierten, kamen auf stolze 76 % erreichte Ziele im Untersuchungszeitraum. Wenn du also einen Traum Wirklichkeit werden lassen möchtest, ist der erste Schritt, diesen Traum zum Ziel zu machen. Sprich aus und schreib auf, was du erreichen möchtest, hole deine Träume aus der reinen Gedankenebene heraus und übertrage sie auf eine greifbare Ebene in deinem Leben.

Zielformulierung mit dem Vision Board

An dieser Stelle kommt das Vision Board ins Spiel. Beim Vision Board, auch als Zielcollage bekannt, geht es darum, die eben angesprochene gedankliche Ebene zu verlassen und deine Träume ganz konkret werden zu lassen. Bei einem Vision Board handelt es sich quasi um den Ort, an dem deine Luftschlösser greifbar werden. Konkret bringst du deine erwünschten Dinge, Situationen, Orte, Menschen und Erlebnisse zu Papier. Dadurch, dass du sie dann nicht mehr nur in Gedanken siehst, sondern tatsächlich bildlich vor dir, machst du deine Träume greifbarer und konkreter. Du gibst ihnen mehr Gewicht und zeigst auch nach außen, dass du es ernst meinst. Dieser Schritt ist vergleichbar mit der Situation aus der Studie, denn mit einem Vision Board formulierst du deine Ziele schriftlich und ergänzt diese Formulierung sogar noch um die bildliche Ebene. Aber kommen wir zunächst zur Gestaltung deines Vision Boards.

Zielformulierung-mit-dem-Vision-Board

Schritt 1 für dein Vision Board: Material besorgen

Wenn du ein Vision Board erstellen möchtest, brauchst du zunächst geeignetes Material. Die konkrete Gestaltung ist nicht streng vorgegeben, sondern recht frei. Du kannst dein Vision Board auf einer großen Pinnwand anlegen, ein großes Stück Karton oder Pappe dafür nutzen oder auch einen Bilderrahmen zum Vision Board umfunktionieren. Wichtig ist nur, dass das Format groß ist. Schreibe also zunächst auf deine Vision-Board-Einkaufsliste:

 

Schritt 2 für dein Vision Board: Bilder und Texte suchen

Sobald du die Basis für dein Vision Board hast, kannst du loslegen und nach Bildern oder Texten suchen, die für deine Ziele stehen. Notiere dir hierfür zunächst deine Ziele und suche dann nach passenden Bildern, Zitaten, Farben o. Ä. Ist es beispielsweise dein Ziel, in einem Haus am Meer zu wohnen, dann kannst du dir ein Bild eines solchen Hauses aus einem Magazin ausschneiden oder aus dem Internet ausdrucken. Gibt es einen Menschen, der dich inspiriert und der ein Vorbild für dich ist? Dann notiere eines seiner bekanntesten Zitate auf einem Stück Papier. Auch eine Farbe, die sinnbildlich für dein Ziel steht, kann Platz auf deinem Vision Board finden.

Schritt 3 für dein Vision Board: Collage gestalten

Nun hast du Material und Bilder, Zitate, Farbschnipsel etc. vorliegen und kannst loslegen und dein Vision Board gestalten. Fixiere die ausgewählten Bilder auf deinem Untergrund. Das Board darf ruhig sehr voll werden, schließlich geht es um nicht weniger als um deine Träume. Klebe alles auf bzw. pinne alles an, was bildlich oder wörtlich für deine Ziele steht.

Schritt 4: Vision Board platzieren

Ein Vision Board funktioniert dann besonders gut, wenn es einen präsenten Platz in deinem Leben bekommt. Wähle für dein Vision Board also einen Ort, an dem du dich oft aufhältst, zum Beispiel dein Büro im Homeoffice oder auch eine Wand im Flur, an der du täglich vorbeiläufst. Je öfter du dein Vision Board ansiehst, umso präsenter werden die darauf abgebildeten Dinge für dich. Und je präsenter sie in deinem Leben sind, umso wahrscheinlicher wirst du bei der Umsetzung deiner Ziele Erfolg haben. Wenn du viel unterwegs bist, kannst du dein Vision Board auch digitalisieren. Mach dir einfach mit dem Smartphone ein Foto davon und sieh es dir immer wieder an. Oder lege ein Online Vision Board an, zum Beispiel in Form einer eigenen Pinnwand bei Pinterest.

Groß träumen, klug umsetzen

Wir wissen aus der Zusammenarbeit mit vielen tausend Menschen, dass Träume tatsächlich wahr werden können und dass es sich lohnt, dranzubleiben und an den eigenen Erfolg zu glauben.

Wie sieht es in deinem Leben aus? Welche Träume möchtest du noch umsetzen und welche Ziele erreichen? Wenn du von deinem Erfolg nicht nur träumen, sondern diesen leben möchtest, laden wir dich herzlich ein, am jetzt gleich dein eigenes Vision Board zu erstellen. Viel Freude und Erfolg dabei!

Gruselt es dich beim Gedanken daran, als Erwachsener noch einmal die Schulbank zu drücken? Werden Erinnerungen an totgeschlagene Stunden auf unbequemen Stühlen wach? Das muss nicht sein, denn wir haben 10 Tipps, wie du dir das Lernen erleichtern kannst – gerne auch von deinem Lieblingsplatz aus.

 

Berufliches Lernen: Tipps für Effizienz und Freude

Zunächst einmal wollen wir das Lernen von den angestaubten Erinnerungen von anno dazumal trennen, denn berufliches Lernen als Erwachsener hat überhaupt gar nichts mehr mit dem tristen Gepauke in alten Schulgebäuden zu tun. Zumindest muss es das nicht, denn heute hast du die Wahl, wie du dir das Lernen so angenehm wie möglich machen kannst. Denn, wenn du gerne lernst, erzielst du auch bessere Erfolge. Also los geht’s!

 

1. Lerntipp: Höre nie auf zu lernen

Nach Ausbildung oder Studium folgt die aufregende Zeit des Berufseintritts. Die erste Stelle ist spannend und fordernd. Doch spätestens nach einigen Monaten bis wenigen Jahren schleicht sich ein Alltagstrott ein. Aufgaben werden zur Gewohnheit, die spannendste Aufgabe des Tages wird die, den Kaffeebecher ohne Verschütten zum Schreibtisch zu befördern. Deshalb ist der erste Tipp, um das zu verhindern, wirklich fortlaufend zu lernen. Bleibe an deiner Weiterentwicklung dran und erwerbe regelmäßig neues Wissen. So bleibst du auf dem aktuellen Stand, für Arbeitgeber ein wichtiger Mitarbeiter und steuerst proaktiv dem lähmenden Alltagstrott entgegen. Eine Faustregel wäre diese: mindestens

 

2. Lerntipp: Gehe immer den nächsten Schritt

Wenn die Pause zwischen zwei Weiterbildungen zu lang ist, verpasst du in deinem Fachgebiet sehr viel. Das alles in einem Schritt wieder aufzuholen, ist sehr schwierig und zeitaufwendig. Wenn du Lerntipp 1 befolgst, fällt es dir leichter, auch Tipp 2 umzusetzen, nämlich schrittweise zu lernen.Du bist CAD-Zeichner und kennst dich mit der wichtigen neuen CAD-Software noch nicht aus? Dann gehe diesen einen Schritt und eigne dir genau dieses Wissen an. Das hat zwei Vorteile:

 

3. Lerntipp: Lerne, weil du willst, nicht weil du musst

Die eigene Motivation hat einen riesengroßen Anteil am Lernerleben und letztlich auch am Lernerfolg. Konkret wirst du nur mäßige Ergebnisse erzielen, wenn du mit einer mäßigen Einstellung ans berufliche Lernen rangehst. Mach dir bewusst, welche Vorteile dir diese Weiterbildung oder jene Schulung bringen wird, und wähle deine nächste Lerneinheit bewusst und aus eigener Motivation heraus. Warte nicht, bis das neue Wissen unumgehbar wird und du lernen musst, obwohl du das gar nicht möchtest.

 

4. Lerntipp: Berücksichtige deinen Lerntyp

Menschen lernen unterschiedlich. Wenn du deinen Lerntyp kennst und weißt, auf welche Art und Weise du Gelerntes am besten verinnerlichen kannst, ist das ein großer Gewinn. Denn dann kannst du dein Lernmodul entsprechend deiner Vorlieben auswählen.  

Diese Lerntypen gibt es:

Gut ist es auch, wenn dein Lernangebot verschiedene Methoden miteinander vereint. Die Online-Weiterbildung bei karriere tutor® beispielsweise spricht sowohl den Seh- als auch den Hörsinn an, kommt kommunikativen Lerntypen in Form von Tutorien und Lerngruppen entgegen und bietet haptisches Erleben in Form von Projektarbeiten. Was du auch für dich auswählst: Je mehr du deinem Lerntyp entsprechend lernst, desto erfolgreicher wirst du sein.

 

Bekomme hier einen kleinen Einblick, wie wir Lernen für verschiedene Lerntypen vereinen:

 

Lerntipp 5: Kenne deine produktive Zeit

Wenn du die Wahl hast, den Zeitpunkt deiner Lernphasen selbst zu bestimmen, dann nutze diese. Orientiere dich daran, wann du am produktivsten bist und takte das Lernen passend zu deinem Biorhythmus ein. Das bringt dir vor allem:

Denn wenn du mittags um 12 Uhr lernst, zu dieser Zeit aber in einem Leistungstief steckst, musst du deutlich mehr Mühe und Kraft investieren, um einigermaßen zufriedenstellende Ergebnisse zu erzielen. Lernst du bewusst um 10:00 Uhr und bist zu dieser Zeit produktiv, schaffst du mehr in kürzerer Zeit und sparst auch noch Energie. Wann immer es dir also möglich ist, nutze diese zeitliche Flexibilität.

 

Lerntipp 6: Lege ein Lernziel fest

Kennst du das Zitat „Wer kein Ziel hat, kann auch keins erreichen“ des chinesischen Philosophen Laozi? Auch wenn es schon mehr als 2.500 Jahre alt ist, liegt er damit immer noch richtig. Auch beim Lernen ist es wichtig zu wissen,warum du lernst und welches Ziel du erreichen möchtest. Stell dir folgende Fragen:

Mit klarem Ziel vor Augen hältst du auch deine Motivation höher, weil du immer weißt, warum du das Ganze machst. Das trägt dich über Durststrecken und anstrengende Lernphasen hinweg. 

 

Lerntipp 7: Visualisiere deinen Nutzen

Wenn du geklärt hast, warum du lernst und was dir der Online-Kurs, der Lehrgang oder die Schulung bringen soll, geh noch einen Schritt weiter. Stell dir bildlich vor, was konkret du durch dein Lernen erreichen wirst. Wirst du in der Lage sein, eine neue Position mit mehr Verantwortung übernehmen zu können? Dann stell dir vor, wie du diese dann tatsächlich bereits innehast. Wird dir dein Kurs ermöglichen, täglich viel Zeit einzusparen? Dann stell dir vor, wie du diese gewonnene Zeit nutzen wirst. Visualisieren hilft dir dabei, neue Verbindungen im Hirn anzulegen und ist einer der wichtigsten Schritte dabei, eigene Pläne in die Tat umzusetzen.

 

 

Lerntipp 8: Nutze verschiedene Lerntechniken

Nutze verschiedene Lerntechniken und Hilfsmittel, um dir selbst das Lernen zu erleichtern. Möglichkeiten gibt es hier viele: Von der Arbeit mit Mindmaps über farbige Skizzen und kreative Kritzeleien bis hin zu Gedächtnistrainings und Coachings, die dich auf die Prüfungssituation vorbereiten, kannst du auf eine Vielzahl an Methoden zurückgreifen.

 

Lerntipp 9: Nutze Übungsaufgaben und Probeklausuren

Lernen ist die eine Sache, die Prüfung aber eine ganz andere. Damit du dich möglichst gut auf die Prüfungssituation vorbereiten und dein Wissen auch unter Prüfungsbedingungen abrufen kannst, lohnt es sich, diese Situation vorher zu üben und das Wissen vor Tag X als Training in ganz unterschiedlicher Form abzurufen. Das kann vom reinen Wiederholen über das laute Vorlesen bis hin zur Arbeit mit Multiple-Choice-Tests oder interaktiven Wissenstests gehen. Nutze diese spielerische Art der Wiederholung, um bestmögliche Lernerfolge zu erzielen.

 

Lerntipp 10: Starte heute!

Die besten Lerntipps helfen nichts, wenn du nicht anfängst. Deshalb starte hier und jetzt und überlege dir deinen individuellen nächsten Schritt. Welche Sache wolltest du schon immer lernen, hast es aber bisher nie getan? Tu es jetzt! Welche Qualifikation solltest du in deinem Job bald besitzen? Warte nicht darauf, sondern starte heute. Je eher du anfängst, umso früher wirst du deinen Lernerfolg feiern können.

 

Nächsten Schritt herausfinden

Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Vor allem dann, wenn die letzte Weiterbildung schon eine Weile zurückliegt und es viele potenzielle Lernfelder gibt. Lerntipp 10 gilt dennoch, aber hol dir dabei gerne Unterstützung, wenn du selbst nicht einordnen kannst, welche Weiterbildung für dich die richtige ist.

 

Wofür du dich auch entscheidest. Wir wünschen dir einen erfolgreichen Start!

Er hat erlebt, was für viele unvorstellbar scheint. Aber dank seines unerschütterlichen Lebensmutes und seiner herausragenden Motivation fand Mohammed Al Dowaik mithilfe einer Online-Weiterbildung neue Hoffnung in einer Zeit, in der schon alles verloren schien.

 

Der Erfolg der Normalität

Mohammed Al Dowaik, 38 Jahre alt, strahlt Stolz und Stärke aus, als wir uns das erste Mal begegnen. Doch diese Stärke ist eine ganz besondere, das wird sofort klar. Dieser Mann hat eine Geschichte zu erzählen. Eine Geschichte über tiefste Niederschläge und die unglaubliche Kraft der Hoffnung auf einen echten Neuanfang.

Angefangen hat alles in einem ganz normalen glücklichen Leben. Er arbeitete nach seinem Studium viele Jahre erfolgreich als Ingenieur im Bereich Medizintechnik. Dabei vertrieb er die Produkte, war aber auch dafür verantwortlich, das Personal im Umgang mit den neuen Geräten zu schulen. Denn gerade die Installation nach dem Auftrag, das „Training ist wichtig, nicht nur der Verkauf“ fügt er hinzu und deshalb habe er nicht nur die Technik gerne gemacht, sondern den gesamten Prozess von Vertrieb bis Sales und Installation begleitet. Dermatologie, Ophthalmologie, Mikroskopie – im Laufe der Jahre lernte er viele Bereiche kennen und sammelte wertvolle Erfahrung. Sein Gehalt war mit durchschnittlich 1000 $ im Monat zuzüglich Provision sehr gut, er konnte mit seiner Frau und seinen Kindern ein gutes Leben in Damaskus führen. Eine ganz normale Karriere, wie er es heute bezeichnet.

 

Von einem Augenblick in die Ausweglosigkeit

Der Krieg kam unerwartet. „Alles war wie ein einziger Augenblick“ erinnert sich Mohammed Al Dowaik zurück. „Keiner konnte sich vorstellen, ob das wirklich passierte, ob das ein Traum war oder ein Albtraum“, alles schien unwirklich. Aber der 15.03.2011 war Wirklichkeit und stürzte ein ganzes Land in den Krieg und die Familie Al Dowaik stellvertretend für hunderttausende andere Familien in die Ausweglosigkeit. Ihn, seine Frau Lama, Sohn Dia, damals drei und Tochter Sama, gerade erst geboren. Stärke nach wie vor in seinem Blick als er erzählt, dass es anfangs zumindest nur in manchen Stadtteilen schwierig war. Nach und nach aber „wurde es überall schwierig“ und für die Familie begann eine Zeit der Rastlosigkeit.

Die Lage spitzte sich zu und war gleichzeitig unberechenbar. „Meine Cousins wurden beim Friseur ermordet. Einfach so, ohne einen Grund. Niemand sagt, warum das so war. Wir wussten nicht, ob wir vom Einkaufen zurück nach Hause kommen würden.“  Vor allem die Angst vor der Willkür machte ihm zu schaffen. Vor Waffen fürchte er sich nicht, aber vor „Diskriminierung und grundloser Verhaftung.“

Die kommenden Monate und Jahre waren schwer. Sehr schwer. Und dennoch erneut Stärke und Stolz in seinem Blick. Nur das leichte Zittern seiner Augenlider lässt das Ausmaß dieser Zeit erahnen. Wegzug aus einem Stadtteil in einen anderen. Wegzug aus Damaskus. Überteuerte Mieten. Erneut Willkür. „Wenn Gefechte losgingen, nutzte uns die Armee als menschliche Schutzschilde. Männer wurden morgens aus den Häusern gezerrt, wir wurden nicht gefragt, einfach geholt und dazwischen gestellt, um die Kämpfer zu schützen. Tage, an denen wir nicht wussten, ob wir wieder nach Hause zurückkommen werden oder sterben.“ Und doch keine Alternative zu alldem. Genügsamkeit. Und immer Zusammenhalt.

 

Mohammed Al Dowaik über Syrien, Lebenswille und Weiterbildung

 

Aufbruch in ein neues Leben

Mohammed Al Dowaik machte das Beste aus der Situation, egal, wie sie aussah. So beobachtete er, wann die Angriffe für gewöhnlich abebbten und nutze diese Zeit des Tages, um mit den Kindern zumindest ein bisschen vor dem Haus zu spielen. Ein paar Atemzüge frische Luft, einige Momente Kindheit auf sechs bis acht Quadratmetern Straße. Doch an einem Tag verspäteten sie sich. Als sie aus der Tür traten, ging ein Geschoss genau dort nieder, wo sie die Wochen zuvor jeden Tag Fußball gespielt hatten. Ein Nachbar starb, mehrere wurden verletzt, sein Auto zerstört. Doch er und seine Familie lebten. An diesem Tag wussten sie, dass sie nichts mehr zu verlieren hatten außer das eigene Leben. „Wenn wir an diesem Tag gespielt hätten, würden wir heute nicht leben! Wir konnten nicht mehr bleiben.“ Vieles nahm er in Kauf „wochenlang kein Strom und kein Wasser,“ aber an diesem Punkt mussten sie gehen. 

Mit mehreren Schichten Kleidung am Körper, weil sie keine Taschen für den Transport aus der Stadt mitnehmen durften, begann eine ziellose Reise raus aus Damaskus an der noch neuen aber inzwischen komplett zerstörten Eigentumswohnung vorbei und die Entscheidung, über Ägypten nach Europa zu kommen. Abschiebung, das rettende Boot angeschossen, dann Verhaftung, lange Nächte auf dem kalten Gefängnisboden, später Zwischenstationen im Libanon und dem Oman. Egal wo sie waren, kümmerte sich Mohammed Al Dowaik immer zuerst um eine Arbeit. „Ich habe immer geguckt, dass ich meine Familie ernähren kann.“ Arbeitstage von bis zu 20 Stunden, mehrstündige Arbeitswege, Ausbeutung in Form halber oder nur viertel Gehälter – nichts war Grund, eine Arbeit abzulehnen. Mohammed Al Dowaik wollte arbeiten und tat dies, egal welche Widrigkeiten dies mit sich brachte. Doch auch im Oman durften sie nicht bleiben und sollten nach Syrien zurück.

 

Einen Türspalt weit Hoffnung

Was tun, wenn alle Wege immer wieder abreißen und ins Nichts führen? Mohammed Al Dowaik findet positive Worte. „Das Leben hat uns eine Tür geöffnet“ sagt er milde und meint damit vor allem seinen spontanen Besuch in der deutschen Botschaft im Oman, um ein Visum zu beantragen. Ihm fiel schlichtweg keine andere Möglichkeit mehr ein. So bekam er wider Erwarten 2015 die Chance nach Deutschland zu kommen und dort neu anzufangen. Oder vielleicht gar dort weiterzumachen, wo er aufhören musste: beim Erfolg der Normalität. Die Widrigkeiten bei der Einreise, die vielen Rückschläge – all das wischt Mohammed Al Dowaik mit einem kraftvollen Satz weg „Wenn man alles verliert, hat man keine Sorgen mehr.“ Und so kennt sein Blick auch jetzt nur eine Richtung: nach vorne!

Nach dem Asylantrag in Bremen kümmerte er sich wie gehabt schnell um eine Arbeit. Er bewarb sich – insgesamt 400 Mal – doch bekam außer zwei standardisierten Antwortmails keinerlei Reaktion. Warum, weiß er nicht. Er ist qualifiziert in einem Beruf, der gerade in Deutschland enorm gefragt ist und in einer Branche beruflich zu Hause, die riesengroß ist. Er hat nicht nur rudimentäre Sprachkenntnisse, sondern sich bis zum Sprachniveau C1 vorgearbeitet. Inzwischen unterrichtet er sogar nebenbei als Deutsch-Dozent an einer Sprachschule. Absagen ohne Grund, ja. Doch keine Hoffnungslosigkeit. Stattdessen weitermachen. Gemeinsam mit seinem Sachbearbeiter bei der Agentur für Arbeit bespricht er schließlich mögliche Weiterbildungen und absolviert den Lehrgang Business Development Manager bei karriere tutor® mit größtem Engagement. Sein Antrieb: für seine Familie sorgen zu können. 

 

Techniker, Manager, Ressource

Das Online-Lernen fiel ihm zunächst schwer, gibt er zu, weil er zwar den Dozenten sah, dieser aber nicht ihn. Doch er fand den Einstieg schnell und findet rückblickend nur gute Worte über diese Zeit. „Martin und Daniel, meine Dozenten, waren sehr gut und haben mich immer unterstützt. Ich habe viele Stunden gelernt und am Ende meine Projektarbeit erfolgreich beendet. Das hätte ich am Anfang nie gedacht.“

Warum seine Bewerbungen trotzdem scheitern? Der 38-Jährige vermutet, dahinter stecke „Angst und Ungewissheit bei den Arbeitgebern, weil sie nicht wissen, was es bedeutet mit einem Geflüchteten zu arbeiten.“ Deshalb war ihm wichtig, nicht nur sein Studium anerkennen zu lassen, sondern auch deutsche Zertifikate zu bekommen. „Ich verstehe, wenn ein Arbeitgeber nicht weiß, ob das klappen kann. Aber ich möchte alles geben, damit wir es versuchen können. Ich arbeite unter Stress ich arbeite unter Druck, ich kenne die deutschen Produkte in der Medizintechnik, ich setze mich immer ein und gebe immer mein Bestes bei meiner Arbeit.“ Sein Wille ist ungebrochen und so schließt er mit dem Satz, was Arbeiten für ihn bedeutet: „Arbeiten ist Leben. Ohne Arbeiten gibt es kein gutes Leben.“ Dieses Leben zu erreichen, treibt ihn Tag für Tag an. Doch das einzige, was er nicht entscheiden kann ist, ob ihm jemand die Chance gibt, dies zu beweisen.

 

Was bleibt, sind gemischte Gefühle. Demut und Achtung vor diesem Mann, der voller Hoffnung in seine Zukunft blickt. Wir wünschen ihm, dass sich seine Anstrengung bald für ihn auszahlen wird und ein Arbeitgeber erkennt, dass er nicht nur qualifiziert und gewillt, sondern eine bereichernde Ressource ist. Wenn du helfen möchtest, melde dich gerne und wir stellen den Kontakt her. 

 

52 Jahre alt, verheiratet, Familienvater und jahrelang in ausgezeichneten Positionen beruflich beheimatet. Objektiv betrachtet, gab es für Andreas Wittler wohl keinen Grund zur Klage. Doch sein berufliches Glück fand er trotz all dieser Dinge nicht und machte sich deshalb im Sommer 2017 auf, es zu finden. Aber lassen wir ihn selbst zu Wort kommen, denn er hat uns seine Geschichte erzählt.

Mein halbgarer Erfolg

Nach meinem Studium der Wirtschaftswissenschaften und einem Aufbaustudium der internationalen Wirtschaftsbeziehungen war ich rund 20 Jahre lang in der Finanzbranche tätig. Hier hatte ich alle relevanten Bereiche durchlaufen; war vom Projektarbeiter bis zur Führungskraft tätig und gut in meinem Job. Gefährdet war dieser auch nicht, außer eben irgendwann von meinen eigenen Ansichten und Wertvorstellungen. Denn als die Finanzkrise die Branche massiv umstürzte, die Manager in den oberen Riegen aber nur behäbig darauf reagierten und weiterhin komplett überholte Geschäftsmodelle anboten, wusste ich, dass das nicht mein Weg sein würde. Die Branche hätte sich meiner Meinung nach schnell verändern müssen, tat es aber nicht. Ich hinterfragte mehr und wurde zunehmend unzufriedener mit dem, was ich da eigentlich täglich tat. Ich war erfolgreich – keine Frage, aber es war am Ende nur ein halbgarer Erfolg und keiner, der mich rundum begeisterte.

 

Beweg dich, Arbeitswelt!

Mein persönlicher Wendepunkt kam dann durch eine eigentlich aus der Not heraus geborene Projektphase. Als Unternehmensberater für Krankenhäuser kam ich zum Ende eines langjährigen Projektes erstmals mit agilen Methoden in Kontakt, weil das Projekt aus ökonomischen Gründen nur noch so möglich war. Diese komplett andere Herangehensweise an Abläufe begeisterte mich sofort. Ich arbeitete mit engagierten Krankenschwestern, jungen Ärzten und Technikern zusammen und erlebte ein Projekt, wie ich es vorher aus meinem Berufsalltag nicht kannte. Es war agil, flexibel und aus konventioneller Sicht betrachtet mutig, aber es funktionierte und brachte etwas in Gang. Genau das war mein Ding! Genau so wollte ich in Zukunft arbeiten!

Meine damalige Arbeitswelt bewegte sich leider nicht so schnell mit mir, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich stand am Ende des Projekts vor der Wahl, entweder in der klassischen Unternehmensberatung zu bleiben, oder mich in Richtung agiles Arbeiten weiterzubilden. Was folgten waren viele Gespräche und eine intensive Orientierungsphase, in der ich meinen Weg suchte. Ein Bekannter aus dem Personalwesen sagte schließlich zu mir: „Weißt du, alles, was auf Deinem Lebenslauf älter als fünf Jahre ist, interessiert keinen mehr!“ Das war harter Tobak für mich und fühlte sich erst einmal wie ein Schlag in die Magengrube an. Sieben Jahre Studium und all meine beruflichen Positionen und Abschlüsse, die ich bereits erreicht hatte, gaben mir viel Sicherheit, die mit dieser Aussage gehörig infrage gestellt wurde. Letztlich war aber genau dieser Bruch meine Chance, mich beruflich endlich zu verwirklichen.

 

Bildungssommer

 

Mein Bildungssommer veränderte alles

Ich traf eine Entscheidung. Wenn das Arbeitsleben so nicht zu mir passte, dann würde ich mich exakt so weiterbilden, dass ich mir meinen Traumjob aussuchen könnte. Die Nachfrage an Agilitäts-Experten war enorm und genau so ein Experte würde ich nach diesem Sommer selbst sein. Nach einem Gespräch mit der Kundenberatung von karriere tutor® legte ich meinen Fahrplan in meine berufliche Zukunft fest. Wichtig waren mir zwei Dinge:

 

Ich wollte alle relevanten Teilbereiche des Projektmanagements von Grund auf zertifizieren lassen, um ein belastbares Wissenspaket mit in meinen nächsten Job nehmen zu können. Mein Ziel war es schlichtweg möglichst schnell möglichst gut zu werden und in die Lage zu kommen, in meinem Wunschbereich fachlich begehrt und gefragt zu sein. Also entschied ich mich sowohl für klassische Ansätze wie PRINCE2® als auch für deren agile Erweiterung PRINCE2® Agile und schließlich den Scrum® Master. Das war viel, aber genau richtig für mich, denn mit dieser Grundlage würde ich mein Ziel erreichen können. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt fast verlernt zuerst auf meine eigene Entwicklung einzuzahlen und würde das nun endlich ändern!

„Ich fing endlich an, in mich selbst zu investieren!“

Dass das die richtige Entscheidung war, wusste ich vom ersten Tag an, denn mit Start der Weiterbildung fühlte ich mich wie ein Fisch im Wasser. Endlich konnte ich in mich investieren, mich dort spezialisieren, wo meine Interessen lagen und mich für Kunden und Arbeitgeber interessanter machen. Die große Flexibilität des Angebotes von karriere tutor® kam mir hier sehr entgegen. Ich absolvierte alle Lehrgänge sehr schnell, lernte nach meinem eigenen Rhythmus und an meiner Motivation orientiert. Und wenn ich wollte, lernte ich auch nachts. Schnell vorankommen fiel mir so noch leichter. Zusätzlich nahm ich über den Kurs hinaus noch an Srum-Tischen, Lean-Coffees, Vorträgen und Bar-Camps teil, vernetzte mich und nahm dadurch sehr viel fachlichen Input auf. Lernen wieder zu lernen, war für mich ein voller Erfolg!

 

Online-Weiterbildung

 

Austausch und Wegbegleiter gaben mir zusätzlichen Antrieb

Die Art des digitalen Lernens kam mir sehr entgegen. Vor allem aber die Tutorien und die gemeinsamen Lerngruppen mit anderen Teilnehmern brachten für mich einen immensen Gewinn. Wir konnten uns vernetzen, miteinander lernen und so enorm voneinander profitieren, dass es eine wahre Freude war. Ich wurde immer weiter ins Thema gezogen und fühlte mich dort so wohl, dass mir das Lernen nicht wie Arbeit, sondern wie ein Befreiungsschlag erschien. Es war genau das, was ich an diesem Punkt in meinem Leben brauchte!

Rückblickend frage ich mich heute oft, warum ich den Schritt nicht schon früher gegangen bin und nicht schon früher, den Mut aufgebracht habe, neue Wege zu gehen, wenn die alten augenscheinlich nicht mehr zu mir passen. Meine Weiterbildungswochen waren ein echter Bildungssprint, aber das geschah, weil ich das so wollte und mir schnelle Ergebnisse wünschte. Ich hatte für wenige Wochen massiv in meine Expertise investiert und diese Zeit sogar genossen – besser hätte es wirklich nicht laufen können!

 

Vom Müssen zum Dürfen

Wenn mich heute jemand fragt, ob es sich lohnt eine Weiterbildung zu machen, kann ich nur energisch mit dem Kopf nicken, denn heute weiß ich, dass das Investment in sich selbst das Wichtigste überhaupt ist. Trotzdem sollte jeder seine Entscheidung gut durchdenken, um auch die beste Richtung für sich selbst zu finden. Jeder kann seine eigene Route festlegen, seine Schwerpunkte bestimmen und ist dadurch selbst für sein berufliches Glück verantwortlich. Das erfahren zu haben und vor allem auch, dass es wirklich funktioniert, ist eine echte Bereicherung für mich.

Schon zum Ende meiner Weiterbildungsreise hin, bekam ich ein sehr gutes Job-Angebot, das ich annahm. Dort war ich auch zufrieden, fand aber nach einer Weile ein noch interessanteres, das noch besser zu mir passte. Und was soll ich sagen? Dank meiner Qualifizierungen und meiner Investition in meine eigene Bildung hatte und habe ich nun Wahlfreiheit. Ich kann freiberuflich arbeiten und angestellt sein, ich darf das weitergeben, was mich erfüllt, kann mit anderen Experten aus meiner Branche netzwerken und wertvolle Praxiserfahrungen sammeln. Dadurch wird mein Profil immer interessanter und ich gleichzeitig selbst zufriedener.

Es ist schon verrückt: Ich habe wenige Wochen investiert und durch diese Zeit ist Arbeit heute nicht mehr schwerfällig und irgendwie halbgar, sondern bereichernd und erfüllend. Ich bewege mich in einem Rahmen, den ich mir selbst gesteckt habe und den ich jederzeit verändern kann, wenn ich es möchte. Damit das auch so bleibt, habe ich ein für mich entscheidendes Learning aus dieser Zeit mitgenommen. Künftig möchte ich mindestens zwei intensive Weiterbildungen pro Jahr machen, um beruflich so frei und erfüllt zu bleiben, wie ich heute bin.